Der Herr der Ringe - Die zwei Türme (VHS) Testberichte
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Pro & Kontra
Vorteile
- alles
- genialer Film trotz der Umsetzung
- schöne Bilder, gute Animationen
- die Story (falls man das Buch nicht kennt), die Kampfszenen, tolle Landschaftsaufnahmen, gelungene Kamerafahrten
Nachteile / Kritik
- leider, dass es nur drei teile gibt!!!!
- Umsetzung Buch - Film
- weicht stark vom Buch ab
- die Story (wenn man das Buch kennt), teilweise etwas langatmig, Gimli als Witzeschleuder, teilweise langweilige Musik
Tests und Erfahrungsberichte
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Hab ich zu viel erwartet?
4Pro:
die Story (falls man das Buch nicht kennt), die Kampfszenen, tolle Landschaftsaufnahmen, gelungene Kamerafahrten
Kontra:
die Story (wenn man das Buch kennt), teilweise etwas langatmig, Gimli als Witzeschleuder, teilweise langweilige Musik
Empfehlung:
Ja
Ein Jahr kann schon ziemlich lang sein... Ob sich das Warten gelohnt hat und was ich vom Film halte, dass erfahrt ihr in meinem Bericht.
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Ich setze jetzt einfach mal voraus, dass alle die den Bericht lesen schon den ersten Teil gesehen haben. falls dies nicht so ist oder falls ihr nicht wissen wollt, worum es im zweiten Teil geht, dann solltet ihr hier lieber nicht lesen.
Die Gefährten die sich im ersten Teil aufmachten um den Hobbit Frodo auf der Reise zum Schicksalsberg zu begleiten, sind versprengt. Boromir starb bei einen Kampf mit den Uruk-Hais, Gandalf scheint ebenfalls tot zu sein. Merry und Pippin sind in der Gewalt der Uruk-Hais, die diese zum Zauberer Saruman bringen sollen. Aragon, Gimli und Legolas machen sich auf die Suche nach den zwei Gefangenen, während Frodo und Sam weiter Richtung Schicksalsberg marschieren, um den einen Ring endlich zu vernichten.
Die Story splittet sich nun in mehrere Teile. Die Gefährten wurden ja schon gegen Ende des ersten Teils vom ehemaligen Ringträger Gollum verfolgt, dieser macht sich zu Beginn des Filmes daran, Frodo den Ring zu entreißen. beide Hobbits fangen ihn jedoch und lassen ihn einen Eid auf den Ring schwören, der dafür garantiert, das Gollum beiden den Weg nach Mordor zeigt. Vor den Toren Mordors werden die drei jedoch von Faramir (dem Bruder von Boromir) gefangen genommen, er möchte den Ring dazu benutzen um Gordor vor Mordor zu schützen.
Die Horde Uruk-Hais, die Merry und Pippin bei sich führen wird währenddessen von den Reitern Rohans überrannt, die zwei kleinen Hobbits könne so in den Wald Fangorn. Hier treffen sie auf Baumbart den Ent, der sie erst für Orks hält, sich aber später eines besseren belehren lässt.
Den dritten Teil der Storyline machen schließlich Aragon, Gimli und Legolas aus. Diese treffen die Reiter Rohan, nachdem diese die Horde des Saruman vernichtend geschlagen hat. In der Annahme, Merry und Pippin seien tot, machen sie sich auf der den Weg zum Königreich Rohan, zwischendurch treffen sich den tot geglaubten Gandalf. Zusammen mit diesem können sie den unter dem Einfluss von Saruman stehenden König Theoden von der Kraft des bösen Magiers befreien. Doch das Volk Rohans ist direkt von der erschaffenen Armee Sarumans bedroht und muss sich nach Helms Klamm zurückziehen....
So, mehr möchte ich dann doch nicht verraten. Ich hab die Story zudem nicht durchgängig erzählt und dies ist auch gewollt.
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Zuerst einmal war ich eigentlich felsenfest überzeugt, das zu Beginn des zweiten Teils ein Rückblick auf „Die Gefährten“ erfolgt, dies passierte leider nicht. Nun gut, ich hab den ersten Teil schon gesehen und Millionen anderer Menschen auch, wer aber denkt er kann direkt mit dem zweiten Teil beginnen, der wird „Die zwei Türme“ kaum verstehen. Schaut euch also zuerst „Die Gefährten“ an.
Gleich zu Beginn des zweiten Teils wird auch klar, dass es mit der Geradlinigkeit der Story spätestens da zu Ende war, als Frodo und Sam sich allein auf die Reise zum Schicksalsberg machen. Vielmehr splittet sich die Geschichte in immer mehr Teile auf, erst sieht man wie Gandalf das Feuerwesen erledigt und letztendlich wieder zu Aragon, Gimli und Legolas aufschließt, weiterhin darf man natürlich auch erfahren, wie Frodo und Sam von Gollum nach Mordor geführt werden, genauso wie man erlebt, was mit Merry und Pippin passiert. Der Spannungsbogen muss sich also im Gegensatz zum ersten Teil an mehreren Ebenen aufbauen, was meiner Meinung nach auch mehr oder weniger gut gelingt.
Beginnen wir nun mal ganz von vorn. Selbst den Zuschauern des ersten Teils die die Buchvorlage nicht kennen, dürfte es ja fast klar gewesen sein, dass Gandalf der Graue nicht einfach gleich im ersten Teil umkommt. Zu präsent war er bei „Die Gefährten“, sein frühzeitiger Tod hätte einen wahnsinnigen Einschnitt in die Geschichte um den Ring bedeutet. So kann man nun also beobachten, wie aus Gandalf dem Grauen, Gandalf der Weiße wird, wie er ein paar der Gefährten wieder trifft und wie er weiterhin König Theoden von Sarumans Einfluss befreit. Nach diesem Ereignis wird der Spannungsbogen Gandalf betreffend allerdings erst richtig aufgebaut und man bekommt ihn erst gegen Ende des Filmes wieder zu Gesicht. Dafür muss man auch wahrlich kein Prophet sein, um zu erahnen, welche Rolle er am Schluss von „Die zwei Türme“ spielt.
Etwas anders schaut es da schon beim Gespann Frodo/Sam aus. Der Ringträger hat mehr und mehr mit der aufkommenden Macht zu kämpfen und wird immer unausgeglichener, zweifelnder, zeigt gar schon richtig böse Züge, was natürlich auf den Ring zurückzuführen ist. Und dann kommt auch noch Gollum dazu. Dieser war ja bereits am Ende des ersten Teils den Gefährten dicht auf der Spur, klar er ist immer noch hinter „seinem Schatz“ her. Während man aber bei „Die Gefährten“ recht wenig über das Wesen und die Geschichte Gollums erfährt, blüht dieser Teil der Geschichte bei „Die zwei Türme“ so richtig auf. Das erste Mal darf man hier so richtig einen Blick auf den computeranimierten, verkrüppelten Ex-Ringträger werfen, was für sich schon beim Kinopublikum für Lacher (!) sorgte. Ich fand es eigentlich eher traurig zu sehen, was der Ring aus Gollum gemacht hat und welche Gier ihn immer noch antreibt. Erstaunlicher fand ich fast noch den Bund, den er mit Frodo schließt, damit hätte ich niemals gerechnet. Genauso wie Sam im Film hab auch ich nicht glauben können, das Gollum ehrlich ist, was dann aber zum Vorschein kommt, als in ihm selbst der Kampf zwischen Gut (Smeagol) und Böse (Gollum) tobt. Dies wurde so toll dargestellt, das mein Nachbar im Kino gleich fragte: „Sind das etwas zwei?“, ich hatte auch an so was gedacht, was natürlich aber ausgeschlossen ist. Und das Gute scheint dann auch erstmal bei Gollum zu siegen, was ihn dazu führt, seinen „Meister“ (so nennt er Frodo )nach Mordor zu leiten. Teilweise wird die Figur während der Reise auf mich richtig symphatisch aber auch gleichzeitig bemitleidenswert. Gollum sorgte aber auch zum dem Zeitpunkt weiterhin für Lacher, zum Bespiel als er Frodo und Sam die gefangenen Hasen anschleppt und dabei ein paar eher eklige Sprüche ablässt.
Gollum fühlst sich dann jedoch zum Ende der Story hin verraten, was bewirkt, dass der Böse Teil wieder Überhand gewinnt und ihn einen Plan schmieden lässt. Dieser Punkt war für mich während des ganzen zweiten Teils nicht ersichtlich und vorausschaubar, er ist sicher einer der Appetizer der Teil 3 sehenswert machen soll.
Noch ein Wort zu Gollum was die technische Seite betrifft. Da kann man nur sagen, absolut gelungen. Gollum sieht banal ausgedrückt, „wie echt“ aus, beeindruckend sind vor allem seine Gesichts- und Körperanimationen, so was hab ich noch in keinem Film gesehen. Nicht verwunderlich, dass Peter Jackson für Gollum einen Oscar erwartet.
Ein weiterer Punkt der mich abgesehen von der Weiterführung der Geschichte ins Kino getrieben hat, sind die Kampfszenen. Mit dem ersten Teil hat man ja die Meßlatte was diese betrifft schon sehr hoch gelegt, auch wenn die Kämpfe für viele zu schnell abliefen und vor allem zu künstlich aussahen, was ich aber eigentlich nicht so empfand. Zum zweiten Teil hörte ich dann irgendwas von „45 Minuten Kampf nonstop“ was ich mir irgendwie aber nicht vorstellen konnte und was natürlich auch nicht so ist. Klar war aber, dass es im zweiten Teil einen oder mehrere größere Schlachten geben muss, an welchen Fronten dabei gekämpft wird, war mir aber nicht von Beginn an klar, zu Mitte des Filmes, wusste man dann aber, wo und auch wann es krachen würde. Eine Stunde vor Ende des Filmes (ich hab auf die Uhr geguckt) war dann der Zeitpunkt herangenaht, den ich so erwartet hatte. Auf der einen Seite der König Theoden mit Mannen + den drei Gefährten Aragon, Gimli und Legolas in Helms Klamm, davor eine riesige, beeindruckende Armee, erschaffen und aufgestellt von Saruman. Selbst das plötzliche und unerwartete Auftauchen und dazu stoßen der Elbenkrieger, konnte nichts an der vermeintlichen Tatsache ändern, dass die Lage aussichtslos erscheint und man eigentlich ein Sieg Sarumans Armee erwartet. Natürlich wusste ich aber, dass es nicht so kommen würde, nicht weil ich es nachgelesen habe, sondern weil man es einfach fühlt. Ist halt so wie bei den meisten Filmen in denen Gut gegen Böse kämpft, man bekommt schnell mit, wer letztendlich gewinnen wird.
Der Kampf selbst war absolut beeindruckend und wohl einer der monumentalsten, die ich je gesehen habe. Auf der einen Seite blickt man in die fast angsterfüllten Gesichter der Krieger Rohans, auf der anderen Seite sieht man einfach nur eine wilde Masse an vernichtender Kampfeswut. Und dann erst das Kriegsgetrommel, das hat mich noch ein bisschen tiefer in meinen Kinosessel sinken lassen, unglaublich mächtig und fast schon furchteinflössend.
Der Auseinandersetzung läuft dann ganz so wie ich es erwartet hatte, die Burg wird so gut wie erobert und dann wendet sich doch noch alles zum vermeintlich guten. Da war für mich aber auch absolut nichts überraschendes dabei, man konnte sich ja auch vorstellen, das Gandalf noch erscheinen muss (man wusste es ja auch, er hat es ja angekündigt).
Vom technischen Aspekt ist der Fight natürlich ein Sahnehäubchen, das riesengroße Herr sah verdammt echt aus, auch wenn nur die ersten Reihen von realen Schauspielern dargestellt wurden. Der Kampf war auf jeden Fall mein Highlight des Filmes.
So, was wäre noch zu sagen zu „Die zwei Türme“? Langatmig fand ich eigentlich gleich zwei Handlungstränge, zum einen natürlich die Merry/Pippin-Geschichte im verwunschenen Wald, zum anderen die vermeintliche und für mich schon im ersten Teil deplaziert wirkende Liebesgeschichte zwischen Aragon und Arwen. Zu ersterem: Zunächst fand ich es eigentlich noch ganz spannend, als Merry und Pippin den Fangorn-Wald betraten, aber so behäbig wie sich die Geschichte entwickelt und man dann letztendlich auch noch erahnen kann, was zum Schluss passieren wird, dass hat mir nicht gefallen. Zum Glück nimmt diese Storyline keinen großen Platz im Film ein. Besser währe es vielleicht auch gewesen, wenn man das Langstrecken der Merry/Pippin-Geschichte dazu benutzt hätte, ein bisschen mehr zu charakterisieren und zu erklären...
Zur Aragon/Arwen-Geschichte, diese hat mir ja schon im ersten Teil nicht zugesagt, auf mich wirkte diese Stoyline wie der Versuch in einen immer düsterer werdenden Film einen letzten hellen Lichtblick zu bringen. Im zweiten Teil ist es dann zwar nicht ganz so schlimm, weil hier recht gut charakterisiert und dargestellt wurde, aber wo hier zu viel Zeit vom Film verbraucht wird, wurde halt woanders gespart. Was ich damit sagen will, die Personen die im zweiten Teil zur Story dazukommen, werden mit nicht genügend erklärt, Gollum blieb für mich ein Geheimnis, genauso wie König Theoden oder halt das Baumvolk. Aber wie soll man das in selbst in einen 3 Stunden-Film alles unter einen Hut bringen? Ich mache dem Regisseur in dieser Beziehung keinen Vorwurf, vielleicht dafür bei zwei anderen Punkten. Zum einen hat er natürlich wieder herrlich interpretiert, sich aber diesmal nicht wie in Teil 1 relativ nahe an die Buchvorlage gehalten. Dies dürfte den Buchkennern etwas sauer aufstoßen, im Kino waren an manchen Stellen auch vereinzelte „Buhs“ zu hören. Wer das Buch dagegen nicht kenn, der dürfte zumindest über ein paar unlogische Stellen gestolpert sein, wo man sich einfach die Frage stellt: „Wieso ist das jetzt so?“. Zum einen dürfte es halt wirklich daran liegen, dass die Buchvorlage zu mächtig für eine Verfilmung ist (nicht umsonst galt und gilt für manche der Herr der Ringe als unverfilmbar) und man selbst in neun Stunden nicht alles erklären kann und sich doch irgendwo auf die Hauptgeschichte konzentrieren muss, zum anderen hat sich Peter Jackson vielleicht etwas an den doch geforderten Nebensächlichkeiten aufgehaben. Ich will ihm da aber keinen Vorwurf machen, Kenner der Buchvorlage müssen einfach Jacksons Interpretation + Dreingabe so hinnehmen oder weitermeckern, wer das Buch nicht kennt, der wird sowieso wenig an der meist spannenden Geschichte auszusetzen haben.
Einen Kritikpunkt hab ich dann aber noch. Zum Ende des zweiten Teils ist der Film für mich zu sehr auf „gutes Ende“ getrimmt wurden. Eine Stunde vor Schluss ist die Lage an sämtlichen Storyfronten nahezu aussichtslos, in der letzten Filmstunde läuft dann aber alles auf ein Siegen des Guten hin. Hätte man nicht Gandalf noch die „Endzeitstimmung“ heraufbeschwören lassen oder hätte ich nicht an Gollums fiesen Plan teilhaben dürfen, dann wären mir fast die Gedanken gekommen: „Na dann schafft der Frodo im dritten Teil noch den Ring zum Berg und alles wird gut“. Natürlich hab ich übertrieben, mir ist das Ende aber doch zu Happy auch wenn es viele Tote gab und Sauron immer noch mächtig ist. Man hätte den Film doch auch eher mit einer düsteren Stimmung enden lassen können, vielleicht so wie beim zweiten Teil von Star Wars.
Nun aber genug gemeckert...
Zum Sound: Im Gegensatz zur akustischen Untermalung des ersten Teils bin ich bei Teil zwei etwas enttäuscht. Mir fehlte da das „Besondere“. Natürlich untermalen die Klänge das Geschehen auf der Leinwand recht gut, aber es kam bei mir eben nicht der Eindruck wie bei Teil 1 auf, die Melodien bringen die einzelnen Szenen voran. Bei Teil 1 erinnere ich mich noch zu gut an das Thema was mehrmals bei Gefahren und Kämpfen gespielt wurde, so was in der Art hat mir bei Teil 2 gefehlt. Einzig akustisch beeindruckendes an der Kampfszene war für mich das Kriegsgestampfe vor dem eigentlichen Kampf, dies wummerte dermaßen gewaltig aus den Boxen, dass man dachte man sei selbst in Helms Klamm.
Irgendwie war mir auch der Einsatz der säuselnden Frauenstimme bei den einzelnen Melodien etwas zu viel, ich hatte manchmal den Eindruck, dass es irgendwie nicht so recht zum Filmgeschehen passt.
Humor: Ja, das Kinopublikum hatte gestern richtig was zu lachen bei „Die zwei Türme“, denkt man gar nicht. Immer wieder kamen Sprüche die mich eher an Obelix erinnert hätten, aber nicht an einen Zwerg aus „Der Herr der Ringe“ Musste das sein?
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Hm, wenn ich Bericht jetzt so lese, hat der zweite Teil der Herr der Ringe-Verfilmung doch so einiges an Kritik von mir einstecken müssen. Unmittelbar noch Ende des Filmes wusste ich auch gar nicht so recht, hat mir nur der Film gefallen oder nicht? Beeindruckend ist die Verfilmung ja allemal, aber war sie auch gut? Zuerst einmal, Teil 1 wirkt auf mich anders als Teil 2, ich weiß nicht recht wie ich es beschreiben soll. „Die Gefährten“ ist geradlinig, Teil 2 ist es nicht. Hier muss man meiner Meinung nach besser aufpassen, wenn man am Schluss keine dummen Fragen stellen möchte. Ich werde den Film deshalb auch noch mal sehen, vielleicht klären sich dann einige Ungereimtheiten. Ein weiterer Punkt meiner Kritik ist, dass Teil 2 zu wenig erklärt, da werden sich dem ein oder anderen auch noch ein paar Fragen stellen. Vielleicht kann da ja wie bei Teil 1 auch die Extended Version etwas verbessern.
Ansonsten möchte ich den Film aber nicht schlecht reden. Nach dem großartigen ersten Teil hab ich mich wahnsinnig auf „Die zwei Türme“ gefreut und ich bin natürlich nicht enttäuscht vom Film. Die Story ist größtenteils spannend, die Landschaftsaufnahmen sind gewaltig, genauso wie die Kampfszenen.
Schaut Euch den Film an und bildet Euch selbst ein Urteil, meine Empfehlung erhält der Film allemal.Kommentare & Bewertungen
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RING FREI... Die zweite Runde!
18.01.2005, 17:55 Uhr von
ZordanBodiak
I'm just a dreamer... But you're just a dream.... carpe diem - JENSPro:
Das Warten hat ein Ende! Die Schlacht um Helms Klamm!! Umwerfende Bilder! Großartige Darsteller! (...)
Kontra:
Das sollen Ents sein? Und erneut: VIEL ZU KURZ!
Empfehlung:
Ja
Ein Ring, sie zu knechten, sie alle zu finden,
Ins Dunkle zu treiben und ewig zu binden
Im Lande Mordor, wo die Schatten drohn.
Die Geschichte geht in die zweite Runde
Mittelerde scheint dem Untergang geweiht. Die Ring-Gefährten, die mit ihrer Mission – der Zerstörung des Ringes – die letzte Hoffnung für die Menschen Mittelerdes waren, sind zerschlagen. Während Gandalf – ein mächtiger Magier – in den Minen von Moria gefallen ist, machen sich Frodo – der Ringträger – und sein treuergebner Diener Sam alleine auf den gefährlichen Weg nach Mordor. Doch schon nach wenigen Meilen der beschwerlichen Reise müssen die beiden Hobbits bemerken, dass sie nicht alleine sind. Sie werden verfolgt, verfolgt von Gollum, der immer noch seinen Schatz zurückhaben will.
Und auch die anderen beiden Hobbits Merry und Pippin haben kein leichtes Los gezogen, nachdem Boromir – ein menschlicher Gefährte – von den Orks getötet worden ist, wurden sie von den grauenhaften Orks entführt. Aber noch scheinen sie nicht gänzlich verloren. Aragorn – ein menschlicher Waldläufer –, Gimli – ein kampferprobter Zwerg – und Legolas – ein Elb – folgen ihrer Fährte, in der Hoffnung, dass sie ihrer hobbitschen Freunde lebend wiederfinden werden...
Die Reisen der gespaltenen Gefährten könnten abenteuerlicher nicht sein. Während Sam und Frodo sich zaghaft mit Gollum verbünden, umso den Weg nach Mordor zu finden, treffen Merry und Pippin in den Wäldern von Fangorn auf Baumbart – einen der letzten Ents. Und auch Aragorn und die sich langsam anfreundenden Gimli und Legolas treffen bei ihrer Suche in den Wäldern von Fangorn auf eine mächtige Person: Den weißen Magier. Doch nachdem er ihnen langsam sein wahres Gesicht offenbart, sehen sie ihren für todgeglaubten Freund Gandalf vor sich, der für seine letzte Aufgabe zurückgekehrt ist...
Vielleicht scheint sich das Glück der Menschen doch noch zu wenden, aber auch die bösen Gemüter Mittelerdes schlafen nicht. Saruman – ein Magier, der den Mächten Saurons verfallen ist – will mit seiner Armee aus Orks und den künstlich gezüchteten Uruk-Hais die Bewohner Rohans überlaufen und so die letzten aufrechten Völker Mittelerdes von Seiten Mordors und Rohans in die Zange zu nehmen. Eine erste große Schlacht steht bevor, die womöglich über das Schicksal der Menschen Mittelerdes entscheiden wird...
Mein langes Warten geht weiter
Die Nacht vom 18. auf den 19. Dezember des Jahres 2001 war in die entscheidenden Stunden vorangeschritten. Der Vorhang senkte sich über der Leinwand und ich hatte soeben den ersten Teil der Filmtrilogie „Der Herr der Ringe“ gesehen. Schon seit meinem sechszehnten Lebensjahr wartete ich auf diesen einen Film. Den Film, der mein erklärtes Lieblingsbuch endlich auf die Leinwand bannen sollte. Ich verließ das Kino in der besagten Nacht in einem Trance-Zustand, war wie verzaubert. Meine Träume hatten den Weg auf die Kinoleinwand gefunden und nun sollte ich ein weiteres Jahr auf das Betrachten des zweiten Teiles warten. Das Leben kann in manchen Fällen ganz schön grausam sein. Eine Zeit voller Hoffnungen und schweißgebadeter Hände begann, die ich mit weiteren Besuchen des Kinofilmes und dem Kauf der DVD-Sammelbox zu verkürzen versucht hatte, doch am gestrigen Abend sollte nun mein Warten ein Ende haben...
Träume werden wahr
Die Messlatte war hochgesteckt worden. Nach dem umwerfend Erfolg des Vorgängers „Die Gefährten“ der sowohl die Herzen der Kritiker als auch die der Kinogänger im Sturm eroberte, erwartete man ein weiteres Meisterwerk von Peter Jackson. Und der dickbäuchige Neuseeländer – der zuvor vorwiegend durch seine anarchischen Splatterfilme (u.a. „Bad Taste“ und „Braindead“) die Aufmerksamkeit der Filmwelt erlangt hatte – enttäuscht seine Anhänger nicht. In monumentalen Bildern erzählt er die Geschichte weiter.
Wieder möchte man am liebsten in die Bilder eintauchen, möchte durch die weiten Landschaften Mittelerdes streifen und mit deren sagenumwobenen Einwohner plaudern. Möchte seine Hände ausstrecken, um Baumbart und seine Freunde zu berühren. Zwar verdüstert sich langsam der Himmel über Mittelerde und dank einiger Schlachten sind die Landschaften verwüstet, aber noch immer übt Mittelerde einen derartigen Zauber aus, dass man aus dem Schwelgen nicht mehr herauskommt.
Wenn zum grandiosen Abschluss dann die monumentale Schlacht um Helms Klamm ansteht – die den Zuschauer mit all ihren grandiosen Kampfesszenen, mit den umhersurrenden Pfeilen und den klirrenden Schwertern mit offenem Munde im Kinosessel erstarren lässt – weiß man spätestens, dass erneut die Träume Beine bekommen haben. Um diese Träume jedoch noch lebhafter und größer erscheinen zu lassen, hat Howard Shore erneut eine musikalische Untermalung komponiert, die sich perfekt den Bildern unterordnet. Sie erscheint dem Zuschauer zu keinem Zeitpunkt als zu aufdringlich, ergänzt die Szenen lediglich mit ihrer Dynamik und ihrem epochalen „Erscheinungsbild“.
Der Mann mit den Fäden in den Händen
Peter Jackson war für die meisten Kinogänger bis zum vergangenen September ein unbeschriebenes Blatt. Zumeist wurde man verwundert angeguckt, wenn man sein Name erwähnte. „Was in Neuseeland werden auch Filme gedreht?“ Doch alle „Ignoranten“ wurden mit „die Gefährten“ eines besseren belehrt. Der Hollywood-Verweigerer Jackson weiß den Zuschauer gefangen zu nehmen, ohne hierbei ein übertriebenes Feuerwerk an offensichtlichen Special-effects zu zünden. Er verlässt sich auf die überwältigende Buchvorlage von John Ronald Reuel Tolkien und lässt den Betrachter in jedem Moment seine Liebe zu Tolkiens Universum spüren. Mit seinem gesamten Herzblut inszeniert er seinen Traum von „der Herr der Ringe“ und vollbringt so eine der besten Regieleistungen der letzten Jahre, die hoffentlich im nächsten Jahr mit dem höchstverdienten Oscar honoriert wird. Wer bei einem derartigen Mammutprojekt die Kontrolle behält ist einfach der beste Regisseur eines gesamten Jahres!
Die Gefährten
Die Besetzung der einzelnen Gefährten hat sich glücklicherweise nicht verändert. Wie auch, drehte Peter Jackson sein Epos doch in einem Atemzug von ein einhalb Jahren und konnte so dauerhaft auf seine Akteure zurückgreifen. Unzweifelhaft ein riskanter Schachzug, der sich aber durch die phantastisch aufspielenden Darsteller mehr als rechtfertigte.
Elijah Wood, der nach seinem ersten Auftreten als Ringträger endlich den verdienten Medienruhm einheimsen konnte, verkörpert wundervoll ausdrucksstark den Hobbit Frodo. Langsam aber sicher wächst der junge Akteur in die Rolle hinein und kann auch mich als zunächst kritischen Betrachter überzeugen. Doch auch in „die zwei Türme“ muss Wood im Vergleich mit Sean Astin (Samweis Gamdschie) den Kürzeren ziehen. Astin spielt mit Leib und Seele den herzensguten Gärtner auf Reisen. Sagt mit seinen Blicken teilweise mehr als manch anderer Akteur in seiner gesamten Darbietung. Dankenswerterweise wurde die Rolle Astins im zweiten Teil der Filmtrilogie ausgebaut, ging er in „die Gefährten“ noch in der Masse unter, kann Sam nun seine ganze Ehrerbietung und Freundschaft gegenüber seinem Herrn Frodo offenbaren.
Mein unangefochtene Liebling wird jedoch auf immer und ewig Sir Ian McKellen bleiben. Mit jedem seiner Schritte auf der Leinwand ist er die perfekte Reinkarnation eines weisen Magiers, mit jedem Atemzug ist man sich sicher, dass es keine bessere Wahl für die Figur des Gandalfs geben könnte. Leider muss der gandalf-verehrende Zuschauer in „die zwei Türme“ feststellen, dass die Auftritt des herzensguten Magiers noch rarer gesät sind als schon im vorangegangenen Teil. Dafür sind diese wenigen Momente jedoch mit einer derartigen Magie versehen, dass man seine Augen nicht von der Leinwand nehmen kann.
Allein das erste Auftreten McKellens als Gandalf, der Weiße ist derartig ausdrucksstark, dass es unzweifelhaft der größte Augenblick des gesamten Filmes ist. Welch ein wundervoller Gesichtsausdruck! Ein Gesichtsausdruck, der wahrlich Bände spricht und Gandalf den menschlichen Charme eines liebenswerten Großvaters verleiht.
Und auch der Däne Viggo Mortensen brilliert erneut in seiner Rolle als Aragorn. Verkörperte er zu Beginn „der Gefährten“ noch eine zwielichtige Figur, deren genau Absichten man sich nicht erschließen konnte, wandelt er sich immer mehr zum strahlenden Held, der sein Leben für den Sieg des Guten geben würde. An seiner Seite bekommen nun Gimli – dargestellt von John Rhys-Davies (u.a. „Die vergessene Welt“) – und Legolas – dargeboten von Orlando Bloom (u.a. „Black Hawk down“) – vermehrt Sendezeit. Langsam kann man ihre sich entwickelnde Freundschaft erkennen und wenn sie in der Schlacht um Helms Klamm nebeneinander kämpfen und sich versuchen gegenseitig zu übertrumpfen, ist dies einfach wundervoll „menschlich“ und warmherzig. Sicherlich, einige werden sich ärgern, dass Gimli mit einigen seiner Kommentare auf den Spuren eines Komikers wandelt, aber für meienn Geschmack sind dies eindeutig die Zeichen eines typischen vor sich hingrummelnden Zwerges, der mürrisch durch die Lande zieht.
Unzweifelhaft wurde das Geschehen um die Gefährten, die Rohan unterstützen, in den Mittelpunkt des Filmes gestellt. Verständlicherweise, so kann man hier auch die atemberaubendsten Bilder inszenieren. Nur schade, dass Billy Boyd (Pippin) – der mit dem ersten „Ring“-Film sein filmisches Major-Debüt feierte – und Dominic Monaghan (Merry) – der ebenso zuvor vorwiegend auf den britischen Theaterbühnen vorzufinden war – unter dieser „Spezialisierung“ des Filmes leiden müssen. Ihre Szenen mit den Ents machen nur einen geringen Teil des Filmes aus, so dass die beiden erneut nicht ihre gesamtes schauspielerisches Potential offenbaren können und wie Randfiguren erscheinen.
Die Freunde und Feinde der Gefährten
Aber auch neben den zentralen Figuren wird Mittelerde von zahllosen Charakteren bevölkert, die hier eine kurze Erwähnung verdienen. Denn was wären die Gefährten ohne ihre Freunde, die ihnen in ausweglosen Situationen zur Seite stehen. Und auch ohne ihre zahllosen Gegenspieler wäre das Leben der Gefährten mehr als langweilig – gänzlich ohne Kämpfe, die das Adrenalin höher schlagen lassen. Sicherlich wurden so nur wenige Zuschauer den Weg ins Kino finden...
Angefangen bei den Nebenrollen sei bei Christopher Lee, der erneut als Saruman zu begutachten ist und seiner Rolle wieder die gewohnte dämonisch-böse Ader verleiht. Der achtzigjährige Brite – der seinen Weltruhm vor allem seinen legendären Auftritten als „Dracula“ in den Produktionen der Hammer-Studios verdankt – erweist sich wiederholt als perfekte Besetzung für den abtrünnigen Magier. An seiner Seite hat er mit Brad Dourif – den man (u.a.)schon in dem Filmklassiker „Einer flog über das Kuckucksnest“ bestaunen konnte – als Gríma Schlangenzunge einen ebenbürtigen Untergebenen. Kriecherisch wie eine Schlange schleicht Dourif durch seine Szenen, versucht mit seinen Blicken seine Gegenspieler zu unterwandern. Großartig!
Aber auch die verbleibenden Guten in Mittelerde sind mit überaus beeindruckenden Darstellern besetzt. Bernhard Hill – der in seiner langen Karriere (u.a.) den Kapitän der „Titanic“ spielte – erscheint als Théoden unter seiner anfänglichen Maske als gebrechlicher Greis. Leise flüstert er, droht zu jedem Zeitpunkt seiner Schwäche zu erliegen. Doch nach der Austreibung des Bösen aus seinem Körper erscheint er wieder als der mächtige und stolze König. Als seine Nichte Éowyn tritt die Australierin Miranda Otto – die (u.a.) in dem Psycho-Thriller „Schatten der Wahrheit zu sehen war – auf. Mit ihrer grazilen Erscheinung passt sie zunächst nicht direkt in die verruchte Welt des Filmes. Nach und nach erkennt man jedoch, dass Éowyn das Herz einer Kämpferin hat und in der männerbetonten Welt Tolkiens (beziehungsweise Jacksons) herauszustechen scheint.
Leider verbleiben den Elben Mittelerdes im zweiten Teil der Filmtrilogie nur einige kleine Szenen. So macht doch gerade das grazile Volk der Spitzohren einen Großteil der Magie Mittelerdes aus. Um diese Nachteile jedoch auszumerzen hat Jackson erneut die Rolle Arwens – stilvoll dargeboten von Liv Tyler – im Vergleich zu der Romanvorlage ausgebaut. Sie erscheint Aragorn in einer Vision und schafft so Platz um auch die weiteren Elben Galadriel – wieder eine kühle Cate Blanchett – und Elrond – Hugo Weaving, der (u.a.) auch schon in „The Matrix“ zu sehen war – auf der Leinwand zu zeigen. Und gerade diese kurzen Momenten erfüllen den Kinosaal erneut mit einem gewissen Gefühl der Magie. Die leisen Stimmen der Elben, ihre zierliche Erscheinung, die es erneut dem Zuschauer nicht erlaubt den Blick von der Leinwand zu nehmen.
Und wenn Träume nicht wahr werden, muss mit Computern nachgeholfen werden
Verständlicherweise fiel es den Machern der „der Herr der Ringe“-Trilogie nicht leicht ihre Visionen zu visualisieren. So wurde an zahlreichen Stellen mit den Rechnerleistungen unzähliger Computer nachgeholfen, um das Mittelerde der Film-Trilogie so lebendig und realistisch wie möglich erscheinen zu lassen. Und auch in „die zwei Türme“ vollbringen die Macher erneut wahre Meisterleistungen, die sich nicht in den Vordergrund drängen, sondern die Geschichte wundervoll ergänzen. Angefangen bei den monumentalen Schlachten um Helms Klamm und Isengard – die mit zahllosen computeranimierten Menschen und Orks noch erschlagender auf den Betrachter wirken – über die Darstellung der Ents – weise Baumwesen – bis hin zu den schauderhaften Ringreitern – die in „die zwei Türme“ ihre Pferde gegen Flugechsen eingetauscht haben – , hier waren wahre Meister am Werk.
Doch das größte Kunststück ist wohl unzweifelhaft die Visualisierung Gollums. Richard Taylor und seine Oscar-honorierten Mitarbeiter retouchierten nach den Dreharbeiten Andy Serkins, den Darsteller des Gollums, gänzlich aus dem Filmmaterial heraus und ersetzten diesen durch eine computeranimierte Figur. Um selbige jedoch so realistische wie möglich erscheinen zu lassen, musste Serkins die gesamten Szenen in einem verkabelten Anzug erneut einspielen. Und beim Bestaunen der einzelnen Szenen kann man sehen, welch hervorragende Trickarbeit sie hier vollbracht haben. Gollum wirkt wie ein normaler „Mensch“. Und dank einer gelungenen Charakterisierung, die sich wunderbar in den Zwiegesprächen zwischen der gespaltenen Persönlichkeit Gollums widerspiegelt, wird diese „Menschlichkeit“ noch um einiges vergrößert.
Die restlichen Tricktechniken konnte der Kinobesucher schon beim vorangegangen Teil bestaunen. Seien es die am Computer geschrumpften Hobbit-Darsteller oder die monumental-vergrößerten Schlachten. Die Neuseeländer geben sich nicht mit halben Sachen ab, alles erscheint perfekt, obwohl das kritische Auge hier und da mal das Agieren vor einem Blue-Screen erkennen kann. Aber dies soll die phantastische Arbeit der Weta-Studios in keinem Fall mindern, denn andere Mammutproduktionen haben in dieser Hinsicht schon einige Aussetzer mehr zu verbuchen gehabt.
*Waren meine Träume nicht zuvor etwas anders?
Diese Frage wird sich wohl jeder „vorgebildete“ Kinogänger nach dem Betrachten des Filmes stellen. Und auch ich muss gestehen, dass ich zahllose Veränderungen der Buchvorlage durch Peter Jackson und seine mitschreibenden Drehbuchautoren (Frances Walsh, Philippa Boyens und Stephen Sinclair) erkennen musste. Gerade zu Beginn des Filmes scheint Jackson voranzupreschen wie ein Wirbelwind. Er reißt einen großen Teil des Geschehens nur kurz an, geht nicht direkt auf die Hintergründe ein. Und um das Maß noch überzustrapazieren, dichtet er dem Werk zahllose Szenen hinzu, die selbst vor einem „Tod“ Aragorns nicht zurückschrecken.
Doch soll man dies dem neuseeländischen Filmemacher wirklich ankreiden? Hat er nicht schon vor seinem Vertragsabschluss mit den Produzenten von New Line Cinema offenbart, dass dies seine Interpretation des Buches werden würde? Und selbst wenn, sollte man nicht versuchen, das Buch – das mehr als fünfzig Jahre als unverfilmbar galt – und den Film gesondert zu betrachten? Muss man denn an allem etwas Negatives sehen? Und vor allem, sollte man bedenken, dass der Film ein Produkt ist, das auch „unwissende“ Zuschauer ansprechen soll und nicht den enormen Zeitrahmen von 179 Minuten überschreiten soll.
Ich für meinen Teil habe es erneut erfolgreich geschafft die von mir verehrte Romanvorlage auszublenden. Habe mich von den Bildern des Filmes verzaubern lassen und konnte so eine grandiose Inszenierung betrachten, die mich an mein geliebtes Buch erinnerte. Zwar hier und da einige Abweichungen aufwies, aber wer will schon werkgetreue Umsetzungen, die ohne jegliche neue Überraschungen und Ideen über die Leinwand plätschern?
Am Rande sollte ich aber vielleicht auch erwähnen, dass bei der Darstellung der Ents zwischen meiner Vorstellung und der im Film eine enorme Diskrepanz herrscht, die mich an den Rande der Verzweiflung trieb. Im Buch wurden sie kurz gesagt als lebende Bäume beschrieben und ebenso hatte ich mir selbige vorgestellt. Große imposante Bäume, die sich irgendwie auf ihren Wurzeln fortbewegen, in deren Stamm man ein Gesicht erkennen kann und vor allem mit einer klassischen Belaubung gesegnet sind. Doch wenn man sich den Film anguckt muss man wohl oder übel feststellen, dass der gute Herr Jackson eine gänzliche andere Vorstellung von den eindrucksvollen Ents hatte. Sie erscheinen grob beschrieben als in die Länge gezogener Baumstumpf, dessen unterer Teil sich in zwei Beine gabelt, auf dessen „Kopf“ sich vereinzelte Äste mit einer spärlichen Beblätterung tummeln und deren restliche Äste als Arme erscheinen. Sicherlich war ich zunächst etwas entrüstet bei der ersten Betrachtung der Ents und stand kurz davor den Film zu verteufeln. Aber dann fiel mir glücklicherweise wieder ein, dass dies die Interpretation des Herrn Jackson ist. Und ohne das besagte Vorwissen erscheinen die Ents sicherlich auch äußerst imposant als das was sie sein sollen: Baumwesen.
Fazit - A new power is rising...
Und auch bei „die zwei Türme“ kann ich als großer Verehrer Tolkiens eine uneingeschränkte Guckempfehlung aussprechen. Jackson nimmt sich zwar zahllose Freiheiten heraus, die bei einigen Liebhabern, die zwanghaft an der Buchvorlage klammern, für Verrisse sorgen werden. Aber auch hier kann ich nur sagen: Ein Buch wie „der Herr der Ringe“ kann man nicht besser auf die Leinwand bannen. Daher einfach ins Kino gehen und sich von den epochalen Schlachten und den großartigen Schauspielern verzaubern lassen.
Aber angemerkt sei, dass potentielle Kinogänger, die den ersten Teil noch nicht gesehen haben, den Fuß nur zögernd ins Kino setzen sollten. Ohne eine kurze Zusammenfassung der vorangegangenen Geschehnisse stürzt Peter Jackson in die neusten Ereignisse, was einen unwissenden Betrachter sicherlich zu zahllosen Stirnrunzeln verhelfen wird. Sicherlich findet man sich nach einer gewissen Eingewöhnungsphase auch im Film zurecht und kann vor allem die abschließende Schlacht um Helms Klamm in vollen Zügen genießen, aber trotz alledem wird man das Gesamtwerk nicht richtig würdigen können und mit einigen unbeantworteten Fragen das Kino verlassen.
Wertung: 9 ringtragende Punkte auf meiner 10er-Skala
Internet: www.derherrderringe-film.de
Die verfasste Kritik bezieht sich auf die Kinofassung. Der Film erhält im Extended Cut die Höchstwertung! weiterlesen schließen -
Ein Vergleich
Pro:
genialer Film trotz der Umsetzung
Kontra:
Umsetzung Buch - Film
Empfehlung:
Ja
Letztes machten wir mal wieder einen Videoabend. Die Fortsetzung von >Der Herr der Ringe< stand auf unserem Programm, nachdem ich vom ersten Teil >Die Gefährten< so begeistert war mußte ich den Film unbedingt sehen. Ich muß sagen, daß der Film >Die zwei Türme< echt super ist. Die Soundeffekte sind wiedermal erste Sahne, wie schon im ersten Teil. Auch die kriegerischen Auseinandersetzungen sind einfach genial gemacht. Doch über den Film selbst gibt es hier bei Ciao genug Berichte. Deshalb möchte ich an dieser Stelle einmal einen Vergleich von Film und Buch vornehmen.
Schon nach wenigen Minuten ist mir aufgefallen, daß einige Sachen hier nicht so sind wie im Buch. Ich bin gerade dabei, dieses Buch zu lesen. Mittlerweile bin ich schon fast am Ende, da haben mich diese Änderungen schon ein wenig gestört.
Nun zu meinen Kritikpunkten
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1. Kritikpunkt: Eomer
Eomer wird im Film aus Rohan verbannt. Er tritt erst am Schluß von der Schlacht in Helms Klamm in den Krieg ein. Im Buch dagegen wird Eomer zwar in den Kerker geworfen, ist aber bei der Schlacht um Helms Klamm von Anfang an dabei. Und die Reiter, die am Schluß die Schlacht von Helms Klamm entscheiden sind im Buch die Reiter der Westfold – im Film Eomer mit seinen Männern.
2. Kritikpunkt: Frauen und Kinder von Edoras
Die Frauen, Kinder und Kranken der Stadt Edoras werden im Buch in die Festung Dunharg gebracht. Im Film geht das Volk mit dem Heer nach Helms Klamm.
3. Kritikpunkt: Faramir
Faramir kommt für mich im Film so rüber, als ob er den Ring will. Wer das Buch liest, wird feststellen, das Faramir im Vergleich zu seinem Bruder Boromir, der den Ring zum Wohle des Volkes von Gondor einsetzen wollte, dies nie plante.
4. Punkt: Frodo und Sam in Osgiliath
Im Film werden die zwei, eigentlich wie Gefangene von Faramir, nach Osgiliath gebracht. Im Buch ist im 2. Teil von Osgiliath gar nicht die Rede und Sam und Frodo waren nie in der Stadt.
5. Punkt: Smeagol (Gollum)
Gollum kommt im Film erst spät auf den Plan Die Hobbits IHR zu geben. Im Buch hat Gollum schon die ganze Zeit vor, Sam und Frodo an Kankra zu „opfern“. Dies kommt im Buch allerdings auch erst ziemilch spät heraus.
6. Kritikpunkt: Die Ents
Die Ents reagieren im Film erst als Baumbart die Verwüstung sieht, die Saruman mit seinem Wald angestellt hat. Im Buch entscheiden die Ents jedoch schon beim Enting, daß sie nach Isengard marschieren.
7. Kritikpunkt: Die Elben
In Helms Klamm marschiert auf einmal ein riesiges Heer von Elben ein. Es kommt schon gut, wenn in einer aussichtslosen Situation die Rettung einmarschiert, eine sehr schöne Szene im Film, wenn man nicht vorher das Buch gelesen hat. Elben waren nämlich noch nie in Helms Klamm. Sie greifen erst viel später in den Kampf um Mittelerde ein. Ich habe jetzt noch 200 Seiten des Buches vor mir und bis jetzt kämpfen nur die Menschen gegen Sauron an.
Zum Schluß noch etwas, daß wirklich gut umgesetzt wurde: Isengard. Der Kampf um Isengard mit den Ents ist fast genau gleich wie im Buch.
Ich hoffe ich habe jetzt alle meine Kritikpunkte zu Worte gebracht., wenn nicht werde ich sie sicher noch an den Bericht anhängen.
EINSICHT:
Ich weiß, daß es schwierig ist ein so langes Buch in einen Film (bzw 3 Filme) zu packen. Ich verstehe auch, daß man einfach einige unbedeutende Kapitel eines Buches ausläßt, oder Szenen des Buches verkürzt. Aber man sollte nicht folgendermaßen vom Buch abkommen, daß das geringere aus dem Buch stammt, und die Masse von Regisseur erfunden wurde. Und wenn das der Fall ist, sollte man wenigstens den Titel des Films ändern.
FAZIT:
Ich muß sagen, daß der Film eigentlich nicht mehr viel mit dem Buch zu tun hat, weil sehr viel davon abweicht. Der Film ist aber trotzdem genial und ich kann nur empfehlen, ihn auch anzuschaun. Ich werde mir, sobald die DVD erscheint ein Exemplar kaufen. weiterlesen schließen -
Warten auf die Special Extended DVD Version!!!!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Allen die noch ein bischen Geduld haben sei ans Herz gelegt, dass 18.November die Special Extended DVD Version erscheint! Diese beinhaltet eine 45 minuten längere Version mit vielen neuen interessanten Szenen. (Enttrunk, Faramir wird besser eingeführt). Des weiteren biete sie 2 DVDs randvoll mit Extras unter anderem Audiokommentare über die komplette Filmlänge. Das Warten lohnt sich in jedem Fall und der Preis von 40€ ist auch ok für das was man geboten bekommt! Also habt Geduld und hohlt euch die BESSERE Special Extended DVD Version! -
... ins Dunkel zu treiben ...
23.10.2003, 12:40 Uhr von
aragorn2000
Three Rings for the Elven-kings under the sky, Seven for the Dwarf-lords in their halls of stone...Pro:
schöne Bilder, gute Animationen
Kontra:
weicht stark vom Buch ab
Empfehlung:
Ja
Während ich mir beim ersten Teil wirklich lange überlegte ob ich denn nun reingehen sollte oder nicht stellte sich mir diese Frage beim zweiten Teil überhaupt nicht. Sofort als ich den ersten Teil gesehen hatte war ich so begeistert und fasziniert von der Umsetzung des Films, dass ich unbedingt auch den zweiten Teil sehen musste. Während der Wartezeit von einem Jahr hatte ich den Ersten mehrere Male gesehen, wobei ich der Version im Originalton ganz klar den Vorzug gab. Im November letzten Jahres gab es dann auch endlich die „Extended Version“, welche meiner Meinung nach noch eine Steigerung darstellte.
Dementsprechend hoch waren nun also die Erwartungen für den zweiten Teil. Sämtliche Trailer, welche bereits im Vorfeld über das Internet erhältlich waren hatte ich mir bereits fasziniert angeschaut. Was ich dort zu sehen bekam hatte mich einfach umgehauen, die Promotion-Abteilung hatte also ihren Zweck bestens erfüllt und bei mir die Spannung bis auf die Spitze getrieben.
So stand ich also letztes Jahr, kurz nach Weihnachten mit zittrigen Händen an der Kinokasse in der Hoffnung, dass es kein Problem mit der Reservierung gab. Das Kino war bis auf den letzten Platz ausverkauft und so war ich dann wesentlich erleichtert, als ich die Karten endlich in den Händen hielt. Bei solch einem Filmspektakel wundert es mich immer wieder, wie man sich in die erste Reihe setzen kann, da würde ich dann doch lieber noch warten, bis Karten auf besseren Plätzen zu bekommen sind. Wir saßen jedenfalls auf den hinteren Sitzreihen, ziemlich genau in der Mitte, womit dann auch der Preis von immerhin 9€ pro Karte zu verkraften war.
Die Werbung kam mir unendlich lange vor und so war ich dann auch froh, als endlich die Eisverkäufer ihre Schuldigkeit getan hatten und endlich den Saal räumten. Ein kurzer THX-Trailer sorgte noch für die Überzeugung, den richtigen Kinosaal gewählt zu haben. Denn gerade solch ein Film lebt ja auch von der Klangdynamik und da würde ein krächzender Lautsprecher, der seine besten Tage bereits hinter sich hat oder ein gewöhnlicher Stereo-Sound wohl mehr als störend wirken.
Endlich konnte es dann beginnen mit einem kurzen Rückblich in dem nochmals der Kampf von Gandalf mit dem Balrog in den Minen von Moria dargestellt wird, was sich dann aber als Traum von Frodo entpuppt. Nachdem Frodo sich ja zusammen mit Sam von den übrigen Gefährten gelöst hatte machen sie sich nun auf nach Mordor, um den Ring im Schicksalsberg zu zerstören. Doch auch Frodo kann sich inzwischen nicht mehr der Kraft des Ringes widersetzen. Immer wieder bekommt er zu spüren, wie Sauron versucht, nach dem Ring zu greifen. Frodo ist aber nicht der Einzige, auch Gollum alias Smeagol kann sich dem Bann nicht entziehen und folgt den Beiden auf Schritt und Tritt. So kommt, was kommen musste, in den Bergen von Emyn Muil versucht Gollum den Ring zu greifen, wird nach einem langen Kampf aber von den beiden Hobbits überwältigt. Frodo, der inzwischen Mitleid für Gollum empfindet verschont ihn und Gollum verspricht ihnen dafür, sie nach Mordor zu führen. Sam hegt jedoch weiterhin Misstrauen gegenüber Gollum und ist stets auf der Hut.
Zeitgleich verfolgen Aragorn, Gimli und Legolas die von den Uruk-Hai entführten Hobbits Merry und Pippin. Dabei begegnen sie den Reitern von Rohan, diese Berichten sie hätten in der Nacht zuvor die Uruk-Hai restlos nieder gemetzelt, keiner konnte diese Schlacht überlebt haben. Somit scheint also das Schicksal von Merry und Pippin besiegelt zu sein. Doch den gewieften Hobbits gelang während des Kampfgetummels die Flucht in den nahe gelegenen Wald Fangorn, welcher verwunschen zu sein scheint.
Sarumans Macht reicht inzwischen weit, er hat seine Heerscharen ausgeschickt um das Land Rohan zu unterdrücken und die Menschen zu vernichten. Dabei bedient er sich auch seiner Zauberkraft, indem er den Geist Theodens, den König von Rohan mit der Hilfe dessen Berater Schlangenzunge vernebelt. Das geht so weit, dass Theoden sein eigen Fleisch und Blut verbannt, während er den Tod seines einzigen Sohnes scheinbar gefühllos hin nimmt. Erst als es Gandalf mit einer List gelingt den Bann zu brechen besinnt sich Theoden und macht sich auf zur Hornburg um dem drohenden Angriff stand zu halten.
Am Ende saß ich dann da und fragte mich: Aha, das war es jetzt also? Nein, ich möchte damit jetzt keinesfalls ausdrücken, mir hätte der Film nicht gefallen, ganz im Gegenteil. Aber irgendwie fehlte mir einfach etwas, was im ersten Teil noch vorhanden war. Ich finde er hat vielleicht ein kleines Stück an Magie verloren. Während ich beim ersten Teil aus dem Kino ging und dachte, genau das war es, genau so und nicht anders hatte ich mir das vorgestellt, als ich das Buch gelesen hatte. Dieses Erlebnis vermisste ich nach dem zweiten Teil dann schon etwas.
Zurück zu führen ist diese Tatsache mit Sicherheit darauf, das Jackson im zweiten Teil doch wesentlich mehr vom Buch abweicht. Ich habe ja durchaus Verständnis dafür, weil man ein Buch einfach nicht eins zu eins in einem Film umsetzen kann. So war ich von den Abweichungen im ersten Teil eher angetan als dagegen abgeneigt. Aber ich finde hier geht er einfach ein Stück zu weit und stellt zum Beispiel den Charakter von Faramir vollkommen falsch dar. Auch etwas daneben finde ich einige Szenen mit Legolas, als er sich bei dem Angriff der Wargreiter auf das Pferd schwingt, oder als er bei dem Angriff auf die Hornburg auf dem Schild die Treppe herunter rutscht, dabei noch locker flockig ein paar Pfeile verschießt. Hier kommt dann doch wieder der typisch amerikanische Stil zur Darstellung eines Superhelden etwas zu weit in den Vordergrund.
Ein ganz klein wenig enttäuscht war ich dann auch vom Sound, zwar lässt Howard Shore gerade während der Kampfszenen ein pompöses Klanggewitter los, aber über lange Teile ist es dann doch eher ein seichtes plätschern. Ich finde Shore hat es etwas verpasst neue Elemente einzubringen, lediglich die Streicher, welche in einigen Szenen zu hören sind fand ich absolut genial.
Das soll es dann aber auch gewesen sein mit meinem Gemeckere. Denn trotz der kleinen Unzulänglichkeiten war ich von dem Film sehr beeindruckt. Auch heute, einen Tag später sitzen die Erinnerungen an die beeindruckenden Bilder immer noch tief. Gerade auch den Charakter und die Gestalt von Gollum finde ich absolut perfekt. Die Animation ist auch sehr gut in den Film eingearbeitet. Wunderbar wird auch seine Schizophrenie, sein Wahnsinn und sein Kampf mit sich selbst dargestellt.
Ein weiterer Höhepunkt der Animationen findet sich mit Baumbart und die Ents, genauso wie der Fangorn Wald. Die Farben passen sehr gut, um etwas Schaurigkeit aufkommen zu lassen. Der Wald scheint auch eine gewisse Bedrohung auszustrahlen, welche aber durch Baumbarts gutmütiges Wesen und sein ruhiges Gemüt wieder entschärft wird. Entsprechend gut wirkt dann auch Baumbarts Entsetzen und sein Zorn, als er den abgerodeten Wald vorfindet. Insgesamt finde ich die Animationen allesamt gut gelungen.
Bereits beim ersten Teil war ich der Auffassung, dass sämtliche Rollen perfekt besetzt waren, lediglich Eliah Wood als Frodo schien mir etwas ein Dorn im Auge. Doch auch der konnte mich inzwischen eines Besseren belehren. Dementsprechend passend finde ich auch die Besetzung im zweiten Teil, gerade Christopher Lee ist die Rolle des Saruman wie auf den Leib geschnitten. Aber auch sehr gut umgesetzt wurde Schlangenzunge, mit seiner finsteren, schleimigen Gestalt. König Theoden hätte ich mir vielleicht ein klein wenig älter vorgestellt. Bei Faramir fehlt mir etwas die Ähnlichkeit zu seinem Bruder Boromir, er kommt mir eher vor wie ein Robin Hood im falschen Film. Wobei halt auch wie bereits geschrieben, sein Wesen etwas zu sehr von Jackson verdreht wurde. Richtig majestätisch hingegen das Auftreten von Ian McKellen, der als Gandalf der Weiße auf eindrucksvolle Weise sein Comeback feiert. Richtig gut wird auch gleich Gandalfs neue Stärke und seine Macht demonstriert, als er König Theoden aus der Gewalt Sarumans befreit. Sehr schön auch in Szene gesetzt, wie Saruman seine erste Niederlage hinnehmen muss.
Genauso imposant wie im ersten Teil sind die Landschaften, ganz egal ob diese im Computer entstanden sind oder auf Neuseeland gedreht wurden. Stets hat man es mit Bildern zu tun, die einen mit ihrer Schönheit beinahe zu erschlagen drohen. Wahrhaft meisterlich wirken auch die schwarzen Tore, die durch ihre Stärke eindrucksvoll zeigen, wie massiv und uneinnehmbar das Bollwerk von Mordor ist. Regelrecht harmlos dagegen scheint die Hornburg, die am Fuß des Berges für meinen Geschmack etwas zu sehr unter geht.
Ach ja, beinahe hätte ich es noch vergessen, die Synchronisation. Die ist nicht wirklich schlecht, aber eben auch nicht hervorragend. Nachdem ich inzwischen auch die Orginalfassung gesehen habe wollte ich wie bereits beim ersten Teil von der deutschen synchronisierten Fassung nichts mehr wissen. Wer einmal die ganzen Akzente der Elben gehört hat wird eher enttäuscht sein, wenn er danach die synchronisierte Fassung hört. Daher würde ich auch jedem empfehlen, wer der englischen Sprache mächtig ist sich das original anzuschauen. Zwar sind die Dialoge etwas umfangreicher als beim ersten Teil, aber da der Film ja eher von den Handlungen geprägt ist sollte es kein Problem sein. Im Zweifelsfall also erst die deutsche Übersetzung und dann nochmal im Originalton anschauen. Es lohnt sich auf jeden Fall.
Letztendlich bleibt mir noch zu sagen, dass ich die Freigabe ab zwölf nicht so ganz befürworten kann. Gerade die Szenen mit den Orks finde ich doch ziemlich heftig. Ich bin mir sicher, wenn ich diesen Film im Alter von zwölf Jahren gesehen hätte wäre ich mit einigen schlaflosen Nächten bestraft worden. Und ich möchte bezweifeln, dass ich danach noch Gefallen an Tolkiens Werk gefunden hätte. Eine Freigabe ab sechzehn wäre hier mit Sicherheit angemessener, aber die Profitgier scheint wohl wichtiger zu sein. weiterlesen schließen -
adfasdfna,sdf
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
fuck ofakdfjalkdjfkajdflkjaödkf fadfökvjök jölkj lk jl kj kj lkj lkj lk jk jk jk j k k jk j kj k jk jk j k jk jk j kj k jk jk ölkdja wdf sdf ad f asd fasdf as dsd f f f f f f f f f f f f f f dsfasd f as dfa dsf asdf ads fa d fas d fa d fa df asd f ad f adf a sdf as df as df as df a sdf a dsf a df sdf a df as df adf d fd fd fd fdf d df fd fd fd fd fd fd fd fd fadfafadfaf fa dfa df ad f ad fa df a d f asd fa d sf ad f a df af a sdf a df a df a df a dfa df a df a dfa d f afd s fd s df s f d f sd fs df sdf s df s df sd fdds df sf d ds dfs sfd s d s df df fd fd fd df fd fd fd fdd fd fd fd fd fd fd fd fd fd fd fd fd fd -
große Erwartungen
27.01.2003, 22:37 Uhr von
holsi
Tja, wer hätte das gedacht, damals ein User der ersten Stunde bin ich jetzt doch wieder etwas akt...Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Einleitung
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Wie lange kann ein Jahr sein, wenn man auf etwas wartet. Für mich waren die 12 Monate, die ich mit warten auf den zweiten Teil des Herrn verbrachte doch sehr lang. Aber wenigstens wurde das ganze Jahr über immer etwas über den Film häppchenweiße gebracht, da mal einen Ausschnitt, da mal ein Interview und ich kann mich noch an die Diskussion, die hauptsächlich in den USA geführt wurde, erinnern, in der es um den Namen ging. Die zwei Türme war einigen zu nah an den Ereignissen um das World Trade Center.
Nun ja, jedenfalls war es dann am 18.12.2002 so weit. Der film lief an, endlich. Aber ich musste mich noch etwas beherrschen, denn ich hasse es, in überfüllten Kinos zu sitzen. Also war ich ganz artig und habe nochmals drei Wochen gewartet und bin in an einem Freitag Nachmittag in die Vorstellung gegangen und hatte wirklich schön viel Platz für mich.
Aber war der Film die lange Warterei auch wert? Dieses möchte ich im nachfolgenden Bericht etwas klären.
Die Story
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Die Gemeinschaft des Ringes, die den ersten Bestimmt hat, ist zerbrochen. Frodo und Sam sind alleine auf dem Weg nach Mordor, Merry und Pippin sind von den Uruk-Hai entführt wordenund auf dem Weg nach Isengart und Aragon, gimli und Legolas versuchen die zwei kleinen Hobbits zu befreien. Mit dieser Situation endet der erste Teil.
Im zweiten Teil nun werden eigentlich drei Geschichten erzählt.
Frodo und Sam sind auf der Suche nach einem Weg nach Mordor, sie suchen das schwarze Tor und laufen teilweise planlos durch die Emyn Muil. Aber sie sind dabei nicht alleine, den Gollum verfolgt sie. Dieser möchte seinen Schatz zurückbekommen, den Ring. Aber den beiden Hobbits gelingt es, Gollum gefangen zu nehmen. Während Sam Gollum eher feindlich gegenüber steht, versucht Frodo das Vertrauen von Gollum zu gewinnen. Dies gelingt auch und so wird Gollum der Führer der beiden Hobbits zum schwarzen Tor. Während der Reise lernen wir Gollum etwas kennen und erkennen, dass er eine gespaltene Persönlichkeit ist. Zum einen das nette Wesen Smeagol und zum anderen der abgrundtief böse Gollum. Jedenfalls führt er die beiden Hobbits zum schwarzen Tor. Dort angekommen erkennen sie, dass sie durch dieses Tor auf Grund der starken Bewachung nicht dort hindurch nach Mordor gelangen können. Aber Gollum kennt einen anderen, verborgeneren und nicht so stark bewachten Weg.
Also machen sie sich auf den Weg zu diesem anderen Eingang. Unterwegs werden sie von Faramir, dem Bruder von Boromir, und anderen Rittern von Gondor gefangen genommen. Lediglich Gollum kann entkommen. Aber durch einen Verrat von Frodo kann Faramir auch Gollum fest setzen. Er bringt die drei Gefangenen nach Osgiliath und möchte den Ring seinem Vater zur Verteidigung von Gondor als Geschenk machen. Aber Faramir kommt zu Sinnen und lässt die drei ihre Reise fortsetzen.
Gollum kann aber Frodo den Verrat und seine Gefangennahme nicht verzeihen und so setzt sich das Böse in ihm durch. Aber er hat auf den Ring geschworen, den Hobbits nichts zu tun. Er ist in der Zwickmühle. Doch da kommt ihm eine Idee, wenn er den Hobbits nichts tun kann, dann eben „SIE“. In diesem Teil beommen wir nicht mehr gesagt, wer „SIE“ sein könnte, den an dieser Stelle endet die Geschichte von Frodo und Sam.
Merry und Pippin werden unterdessen von den Uruk-Hai immer weiter in die Nähe von Isengart verschleppt. Die Uruk-Hai rasten am Rande des Waldes Fangorn und werden bei dieser Rast von Reitern aus Rohan unter dem Befehl von Eomer überfallen und vernichtet. Während des Kampfes können Merry und Pippin in den Wald Fangorn fliehen. Dort treffen sie auf Baumbart, einen Ent. Ents sind Baunhirten und kümmern sich um den Wald. Der Ent hält die beiden zuerst für kleine Orks, wird aber von einem weißen Zauberer eines besseren Belehrt. Also bringt Baumbart sie an den Rand von Fangorn. Während ihrer Reise versuchen die Hobbits die Ents dazu zu bewegen, gegen Isengard und Saruman zu kämpfen. Aber die Ents wollen sich nicht einmischen. Erst als ihr Weg, durch eine geniale Idee, die drei in die Nähe von Isengard führt, änderst sich Baumbarts Meinung. Er sieht, was die Orks aus Isengard den Bäumen angetan hat und nehmen Isengard im Sturm. Nach dem Sieg der Ents über Isengard endet auch dieser Teil der Geschichte.
Zwischenzeitlich verfolgen Aragon, Gimli und Legolas weiterhin die Uruk-Hai um Merry und Pippin zu befreien. Dabei treffen sie auf die Gruppe unter der Führung von Eomer. Diese erzählen ihnen, dass sie die Orks vernichtet hätten, aber keine Spur von den Hobbits gefunden haben. Niederschlagen lassen sich die drei von den Reitern zwei Pferde geben, den sie möchten das selbst überprüfen. Tatsächlich findet Aragon spuren der beiden die in den Wald Fangorn führen. Also geht es auch für die Drei in den Wald hinein. Dort stoßen sie auf den weißen Zauberer, den sie eigentlich für Saruman halten. Aber der ist es nicht, sondern es ist Gandalf.
Nach dem Gandalf berichtet hat, was ihm Geschehen ist, machen sich die vier auf den Weg nach Edoras, der Hauptstadt von Rohan, die von Theoden regiert wird, da Gandalf sagt, das Merry und Pippin in Sicherheit seien.
Dort angekommen stellen sie sehr schnell fest, dass Theoden unter einem bösen Zauber seines Ratgebers Grima Schlangenzunge steht. Gandalf bricht den Zauber und Grima Schlangenzunge muss fliehen.
Nach dem Theoden wieder bei Sinnen ist, evakuiert er ganz Edoras nach Helms Klamm, der Trutzburg von Rohan und ihre letzte Verteidigungsfestung. Gandalf macht sich auf den Weg, Eomer und andere Reiter von Rohan zu Hilfe zu rufen.
Auf dem Weg nach Helms Klamm werden sie von Orks auf Wargen, großen Wölfen, angegriffen. Während des Kampfes wird Aragon von einer Klippe gestoßen und gilt als vermisst, ja manche glauben sogar, er sei Tod.
Dem ist aber nicht so, Aragon treibt bewusstlos in einem Fluss und wird an ein Ufer geschwemmt. In einer Traumsequenz sieht er Arwen wieder, die ihm auch ein Pferd schickt.
Dadurch gelangt Aragon wieder zurück zu den anderen Gefährten. Gemeinsam erwarten die Verteidiger den Ansturm der Orks aus Isengard, aber ihre Hoffnung ist gering. Diese bessert sich erst, als eine Einheit von elbischen Bogenschützen ankommt, um das alte Bündnis zwischen Elben und Menschen wieder aufleben zu lassen.
Gemeinsam erwartet man nun den Angriff von mehreren Zehntausend Orks, der auch erfolgt.
Die Verteidiger können nicht sehr lange Stand halten und müssen sich immer weiter zurückziehen. Eingesperrt in die letzte Zuflucht möchte Theoden nicht wie ein Gefangener sterben, sondern mit erhobenen Schwert. Also machen die letzten Überlebenden einen Ausfall um so im Kampf zu sterben. Doch dazu kommt es nicht, den als schon alles verloren scheint, taucht Gandalf mit Eomer und vielen Reitern auf. Gemeinsam könne sie die Orks besiegen. Und so endet auch dieser Teil der Geschichte.
Darsteller und Figuren
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In einem so langen Film, der auch noch aus mehreren Teilen besteht, hatte der Regisseur Peter Jackson genug Zeit, die Charaktere aufzubauen.
Frodo macht wie fast alle Charaktere eine deutliche Wandlung durch. Unter der Last des Ringes wird er vom unbedarften Hobbit zu einer fast melancholischen Figur. War er sich im ersten Teil noch nicht bewusst, was er leisten soll, so wird ihm dies immer alles klarer. Dies Bedrückt ihn sehr. Schauspielerisch wird dies sehr gut von Elijah Wood dargestellt.
Ganz anders Sam, der wird vom einfachen Gärtner zur treibenden Kraft, die Frodo immer wieder anspornt. Auch wird er fast schon kämpferisch, was sich auch in seinem Verhalten gegenüber Gollum zeigt. Sean Austin, der den Sam spielt macht eine sehr plastische Wandlung vom tuben Hobbit zum arglistigen Beschützer durch, man glaubt ihm das ohne weiteres.
Genauso verhält es bei Merry und Pippin. Die beiden werden von den lustigen Hobbits zu wahren Abenteurern. Leider ist ihre Rolle in diesem Teil nicht so groß, sie kommen etwas zu kurz. Trotzdem brilliant gespielt von Billy Boyd und Dominic Monaghan.
Aragon ist der eigentliche Hauptdarsteller dieses Teils. Er ist so, wie man sich einen Helden vorstellt. Mutig und in jeder Schlacht vorne mit dabei. Aber es wird auch seine Führungsstärke und somit seine königliche Abstammung deutlich. Ich könnte mir kaum einen besseren Schauspieler als Viggo Mortensen für die Rolle vorstellen. Eigentlich war er ja die zweite Wahl, aber der Schauspieler der es zuerst machen sollte, hat irgend wie in der Rolle nicht gewirkt. Ein Glücksfall für den Film.
Auch Gandalf hat eine starke Wandlung durchgemacht. War er im ersten Teil noch sehr verschlossen und hat mehr durch Reden überzeugt ist er jetzt eher ein Zauberer der Tat, der sich mit einem Schwert in der Hand wohl fühlt. Ian McKellen, der ein Sir ist, verkörpert meines Erachtens nach die Rolle so, wie man sich einem Zauberer vorstellt.
Das sollte jetzt erst einmal alles zu den Schauspielern und den Figuren sein, zu jedem einzelnen gäbe es viel zu sagen, würde aber zu weit führen. Aber alle Rollen sind super besetzt.
Fazit
*****
Ich hatte sehr große Erwartungen an diesen Film und muss ehrlich sagen, ich bin etwas enttäuscht worden. Ja, die Geschichte ist sehr gut umgesetzt worden, aber bei einigen Dingen bin ich nicht so überzeugt.
Was mich am meisten stört ist das Zwischenspiel mit Faramir. Gut gelöst ist die durch ihn ausgelöste Wandlung von Gollum, aber wieso müssen sie dazu nach Osgiliath gehen. Und dann die schnelle und für mich nicht nachvollziehbare Wandlung. Zuerst möchte er den Ring für Gondor, dann erfolgt ein Angriff eines Ringgeistes und er lässt Frodo ziehen. Nein, dass kann ich nicht nachvollziehen.
Weiter frage ich mich, was die Elben in Helms Klamm zu suchen haben. Im Buch sind sie da nicht.
Auch erfolgt kein Angriff der Wargen und auch Aragon verschwindet nicht. Das muss wohl ein Kunstgriff gewesen, um die Liebe von Arven und Aragon wieder zu zeigen, aber wieso? Wollte man Liv Taylor wieder einmal auf der Leinwand zeigen? Hält man sich vor Augen, dass Tolkien eigentlich ein Frauenhasser war, so kann dies nicht im Sinn des Autors sein.
Mir persönlich gefällt die Darstellung der Ents auch nicht so, die sind mir einfach zu dünn, ich habe die mir irgend wie massiver vorgestellt. Aber das ist reine Geschmachsache.
Wo ich wirklich etwas aufstoßen hatte war die Darstellung von Edoras. Einfach 10 kleine Hütten und eine größere Halle, das ist mir zu mickrig für die Hauptstadt eines so mächtigen Reiches.
Das sind für viele vielleicht nur Kleinigkeiten, aber wer das Buch kennt, merkt die unterschiede.
Auf der anderen Seite ist aber alles sehr gut umgesetzt. Gerade die Schlachtszenen sind genial. Ich möchte nicht wissen, mit wie vielen Statisten dort gearbeitet wurde. Jedenfalls erkennt man den Unterschied zwischen Schauspielern und Computeranimation nicht mehr. Der Höhepunkt ist wohl Gollum. Der ist so genial animiert, dass es einige Leute geben soll, die meinen, man solle die Animation für einen Oskar vorschlagen. So weit würde ich nicht gehen, aber die Effekte haben bestimmt einen verdient.
Die monumentalen Bildern werden durch einen ebenso guten Ton unterstützt. Man fühlt sich mitten in die Schlacht versetzt.
Alles in allem ist dieser Film schon gut, daher bekommt er von mir locker vier Punkte. Den Punkt Abzug gibt es, wegen den Szenen, die ich eben beschrieben habe.
Was ich allerdings doch recht hart finde, ist die Freigabe ab 12 Jahren. Ich finde den Film, da viel gekämpft wird, doch recht hart und nicht unbedingt für 12-jährige geeignet. Aber dafür kann der Film ja nichts.
Ich kann diesen Film nur jedem empfehlen, die den den ersten Teil gesehen haben sowieso und allen anderen auch. Die sollten sich nur den ersten Teil zuerst einmal anschauen. weiterlesen schließen -
Die Fortsetzung Hält sie was die Werbung verspricht
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
hallo,
nun endlich ist auch der zweite Teil der Saga 'der Herr der Ringe'in den Kinos angelaufen, da ich nicht so ein riesengroßer Fan bin, ließ ich mir einige Tage Zeit um die das Spektakel anzuschauen. Außerdem ist Dienstag ja auch Kinotag :-).
Cinemaxx Kino 8, und auch an einem Dienstag fast bis oben hin voll.
Da der Film ja noch nicht solange läuft, möchte ich hier über die Handlung nichts sagen. Nur soviel:
Die Gefährten wurden getrennt und sind nun allein unterwegs.
Von der Handlung her fand ich den ersten Teil auf jeden fall spannender, den im zweiten Teil läuft alles nur auf eine große Schlacht hinaus.
Drehtechnisch war der zweite Teil auf jeden Fall wesentlich aufwendiger als der erste Teil, denn allein schon die Szenen mit Gollom, wo er versucht einen Fisch zu fangen dauerten laut laut Crew ewig.
Wem der erste Teil gefallen hat auch im zweiten Teil nicht einschlafen, denn der ist wesentlich brutaler und mit mehr Action gespickt als der erste Teil.
Peter Jackson hat auch im zweiten Teil bewiesen, das man aus einem erfolgreichen Buch auch einen mehr als erfolgreichen Film basteln kann.
Ich freue auf jeden Fall auf den 3. Teil 'Der König kehrt zurück'
MfG
Andreas weiterlesen schließen -
Sehr gut, aber es ginge wohl auch besser?
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Endlich war es so weit - ab 0.05 Uhr konnte ich mir heute den zweiten Teil der "Herr der Ringe" Trilogie, "Die zwei Türme", anschauen. Und dies auch gleich im Doppelpack mit dem ersten Teil, was eine schöne Einstimmung war. Leider lief nur die normale Kinoversion von "Die Gefährten", der Extended Cut wäre noch sehenswerter gewesen, aber eigentlich ging es sowieso um "Die zwei Türme". Gegen 3.15 Uhr war das Kinoerlebnis dann auch "schon" beendet, welches leider auch noch von einer zehnminütigen Pause unterbrochen wurde. Nun folgt mein Bericht zum Film, so lange die Eindrücke noch relativ frisch sind.
Handlung
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Frodo und Sam haben sich in der Berge von Emyn Muil begeben, wo sie nach einiger Zeit immer mehr Schwierigkeiten haben, den Weg nach Mordor zu finden. Außerdem werden sie schon nach einiger Zeit von dem Geschöpf Gollum verfolgt, welcher es auf den Ring abgesehen hat. Frodo und Sam können Gollum überwältigen, und nach langen Diskussionen verspricht Gollum die beiden nach Mordor zu führen...
Aragorn, Legolas und Gimli begeben sich auf die Suche nach Pippin und Merry, die von den Orks gefangen genommen wurden. Die Orktruppen konnten allerdings von Reitern aus dem Königreich Rohan überwältigt werden, der Verbleib der Hobbits ist aber unbekannt. Aragorn findet heraus, das die beiden Hobbits wahrscheinlich in den Wald Fangorn geflohen waren, und die drei Gefährten nehmen die Verfolgung auf. Sie treffen im Wald auf einen alten Bekannten, nämlich Gandalf, der den Sturz in die Teife und den Kampf gegen den Balrog überlebt hat - Nun ist er Gandalf der Weiße. Merry und Pippin haben mittlerweile die Bekanntschaft von dem Ent Baumbart gemacht, einem lebenden Baum. Die beiden Hobbits versuchen die Ents zu einen Krieg gegen Saruman und Mordor zu überreden...
Gandalf, Aragorn, Legolas und Gimli befinden sich nun auf dem Weg nach Rohan, um dem König Theoden einen Besuch abzustatten. Dieser steht allerdings unter dem Einfluß von Saruman, da der Zauberer seinen Lakaien Schlangenzunge entsandt hat, um Theoden seinen Willen zu rauben. Auch Theoden´s Nichte Éowyn kann nichts dagegen ausrichten. Gandalf kann den Bann brechen und Theoden kommt zu alter Stärke. Von einem Kampf gegen Mordor hält er allerdings nichts, er will sich nach Helms Klamm zurückziehen. Doch es eine 10000 Mann starke Armee ist auf dem Vormarsch, um eine entscheidende Schlacht gegen die Menschheit zu führen...
Daten
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Regisseur: Peter Jackson
Darsteller (neu in Teil 2):
- Bernard Hill (König Theoden)
- Miranda Otto (Éowyn)
- Karl Urban (Éomer)
- Brad Dourif (Schlangenzunge)
- David Wenham (Faramir)
Spielzeit: 179 min
FSK: ab 12 Jahre
Webseite:
- englisch: http://www.lordoftherings.net
- deutsch: http://www.herrderringe-film.de
Kinostart Deutschland : 18. Dezember 2002
Meine Meinung
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Was ist nun meine Meinung zum Film? Ich habe einen durchaus guten Eindruck von "Die zwei Türme" und sieht man diesen Film mal ohne die Romanvorlage, handelt es sich hier um einen richtig guten Monumentalfilm. Aber kann man den Film wirklich ohne das Buch betrachten? So ganz geht das wohl nicht, denn zumindest wenn man den Roman gelesen hat, drängen sich automatisch Vergleiche mit diesem auf. Und so zieht natürlich der Film den kürzeren, was auch nicht anders zu erwarten war. Trotzdem ist die Verfilmung sehr empfehlenswert, obwohl ich zugeben muß, das die Verfilmung des ersten Teils besser gelungen war. Man hat sich bei "Die Gefährten" noch mehr an die Romanvorlage gehalten, was man dann scheinbar bei "Die zwei Türme" etwas lockerer gesehen hat. So sollte man spätestens ab dem zweiten Teil nicht mehr von einer Umsetzung von Tolkiens Werk sprechen, sondern eher von einem hitverdächtigen Monumentalfilm, der sich der Geschichte von "Herr der Ringe" bedient. Das Endprodukt muß ja nicht unbedingt schlecht sein und das Ergebnis kann sich auch sehen lassen, aber für echte Tolkien-Fans wird wohl gerade "Die zwei Türme" eine Enttäuschung sein. Dieser dauernde Vergleich mit dem Roman ist vielleicht auch überflüssig, denn im Vorfeld war mir klar, das der Film keinesfalls besser als der Roman wird, und auch eine Gleichwertigkeit war wohl nicht zu erwarten. Trotzdem kann man die Filme als wunderschöne Monumentalwerke sehen, und das ist auch mein Fazit (allerdings möchte ich im folgenden doch etwas mehr zu den Details schreiben).
Die FSK-Freigabe von 12 Jahren finde ich nicht richtig. Schon beim ersten Teil war die Altersfreigabe völlig falsch eingeschätzt, und auch hier hätte man wenigstens eine FSK16 Bewertung geben sollen. Was mich neben dieser viel zu niedrigen Altersfreigabe genervt hatte, war die zehnminütige Pause während des Films (übrigens an einer sehr unpassenden Stelle, nämlich der Befreiung Theodens durch Gandalf). Nun gut, man kann darüber meckern, aber ändern wird sich dadurch auch nichts. Aber nach einer einstündigen Pause nach dem ersten Film, fand ich die Pause einfach nur Mist (vor allem zu so fortgeschrittener Stunde!).
Was den zweiten Teil betrifft, so sollte man doch vor kurzem den ersten Teil gesehen haben, denn "Die zwei Türme" startet ohne Zusammenfassung der "Der Gefährten". Ich persönlich finde das auch gut, denn ich habe den ersten Teil sowieso schon x-mal gesehen, und bei einer Doppelvorstellung ergibt sich das ja von selbst. "Die zwei Türme" beginnt also sofort bei der Wanderung von Frodo und Sam, und im folgenden gibt es eine Dreiteilung der Handlung, denn wie in der Romanvorlage gibt es verschiedene Handlungsstränge. Die Umsetzung dieser Dreiteilung, nämlich die Geschichte um Rohan, Frodo/Sam und Merry/Pippin, fand ich sehr gelungen. Die Handlung war sehr übersichtlich, also auf keinen Fall zu verwirrend (auch für Nicht-Romankenner).
Was natürlich auch noch zu den positiven Eigenschaften des Films gehört und man eigentlich kaum noch zu erwähnen braucht, sind die beeindruckenden Landschaftsaufnahmen und monumentalen Schlachten. Das konnte man nach dem ersten Teil sowieso erwarten, und das Auge wurde auch bei dem zweiten Teil richtig verwöhnt. Nun gut, verwöhnen ist vielleicht bei den Orks der falsche Ausdruck, aber das Ork-Heer war schon beeindruckend. Die Schlacht um Helms Klamm stellt den Höhepunkt des Films dar, und darauf hat Regisseur Peter Jackson auch viel Arbeit verwendet.
Was mir weniger gefallen hat, war die Umsetzung der Ents. Rein optisch war das ja in Ordnung, aber inhaltlich kamen sie einfach viel zu kurz. Hier bietet der Roman eindeutig mehr, und dieser Meinungswandel der Ents am Ende wirkte einfach zu erzwungen. Insgesamt kamen aber nicht nur die Ents in Sachen Charakterisierung zu kurz. Was sich im ersten Teil schon angedeutet hat, wird im zweiten Teil noch konsequenter durchgesetzt - zu Gunsten der großen Handlung und Bilder wird auf die Charakterisierung der einzelnen Personen verzichtet. Aber mal ehrlich, was kann man bei so vielen Charakteren und so wenig Spielzeit wirklich erwarten? Nach dem ersten Teil hatte ich noch gedacht, das eine Spielzeit von vier Stunden viel geholfen hätte, aber bei dem zweiten Teil hätte man wahrscheinlich noch viel mehr gebraucht. Was ich für eine absolut gute Darstellung halte, ist Gollum. Anfangs war er zwar etwas nervig, aber er hat ja fast mehr Charakterisierung erfahren als manch andere Hauptdarsteller zusammen. Die Animation dieser Figur hat mir auch sehr gut gefallen.
Abschließend möchte ich nun doch noch einen Film/Roman-Vergleich anstrengen. Im Gegensatz zum Buch wurde im Film eindeutig mehr Humor eingebaut, was sich vor allem in witzigen Onelinern von Gimli niederschlägt. Dies ist ja nicht unbedingt schlecht und führte zu einigen Auflockerungen während des doch recht düsteren Films. Was allerdings einen riesigen Schnitzer darstellt, ist die Darstellung von Faramir. Während er im Film doch charakterlich sehr seinem Bruder Boromir ähnelt, wird er im Buch eher nicht als machtträchtig und eher friedliebend beschrieben. Und so weit ich mich noch an das Buch erinnern kann, gingen die Ents doch ebenfalls nach Helms Klamm (oder zumindest ihre Baumheere) und nicht nur nach Isengard, oder? Ansonsten gibt es noch Kleinigkeiten - Helms Klamm wirkt im Film etwas "klein", das Surfen von Legolas auf dem Schild die Treppe runter (wer ist bloß auf eine solche Idee gekommen), als sich Frodo den Nazgul stellt, Aragorns "Tod" etc. Man kann viele Beispiele aufzählen, und deshalb fand ich den zweiten Teil auch schlechter umgesetzt als den ersten Teil.
Bewertung des Films
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Betrachtet man den Film ohne die Romanvorlage, muß "Die zwei Türme" eigentlich Höchstbewertung bekommen, denn der Film ist einfach monumental. Doch so ganz möchte ich die Romanvorlage nicht außen vor lassen, und deshalb vergebe ich nur eine Zwei. Im Gegensatz zum ersten Teil wurde einfach zu viel von der Romanvorlage abgeändert bzw. ganz neu erfunden.
(18.12.2002) weiterlesen schließen -
Das Bündnis der Bösen
13.01.2003, 22:44 Uhr von
Thalaia
Hab nix zu sagen *g* Interessiert eh keinen, der mich nicht kennt. Und wenn ich doch was zu sagen...Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Ja
Endlich war es wieder soweit, ein Jahr mussten wir auf den zweiten Teil von Herr der Ringe warten, doch nun ist er endlich da.
Ich konnte es mir dann natürlich auch nicht nehmen lassen, sofort in die erste Vorstellung zu gehen. Erst die Gefährten und dann um kurz nach Mitternacht endlich der lang ersehnte zweite Teil. War es doch beim ersten Teil noch recht laut und wurden teilweise ein paar.. mehr oder weniger passende Kommentar eingeworfen, herrschte zum zweiten Teil hin eine fast gespenstische Stille. Alle waren auf den Film gespannt, auf den ein sadistischer Regisseur ein ganze Jahr warten ließ.
Zum zweiten Mal war ich auch schon drin mit Freundin und ein drittes mal ist auch schon in Sicht, weil irgendwie jeder mit mir mal in den Film gehen will.
Die Geschichte:
Die Geschichte beginnt an einer Stelle, die die wenigsten von uns erwartet haben. Ein Flug über das Nebelgebirge führt uns zum Ausgangsort eines Kampfes in einem dunklen Minenkomplex, Moria. Wieder sehen wir wie Gandalf von dem Balrog in die Tiefe gestürzt wird und Frodo von Boromonir daran gehindert wird zu ihm zu eilen.
Gadalf stürzt in die Tiefen der Minen, er ergreift sein Schwert im Fall und bekämpft auch dort noch den Balrog im Sturz, bis beide in einen unterirdischen See stürzen, viele hundert Meter unter der Erdoberfläche.
Nach dieser Stelle beginnt auch der erste von drei parallel laufenden Handlungssträngen. Frodo erwacht von seinem Traum, in dem er sah wie Gandalf stürzte und kämpfte. Er befindet sich mit Samweis immer noch in der Emin Muil, einer Gegend die von teils messerscharfen Gebirgszügen durchzogen wird. Ihre Aufgabe ist es den Ring nach Mordor zu bringen, zum Schicksalsberg. Doch der Ring der Macht drängt immer weiter zu seinem Herrn und die Last auf Frodo wird immer größer, er verändert sich, wird launenhaft, auf der Wanderung durch das gefährliche Gebiet. Der gute Sam versucht ihn immer wieder zur Vernunft zu bringen, weiß er doch woran es liegt, doch dies ist nicht so einfach.
Schließlich bemerken beide das sie beobachtet werden, von Gollum, der immer noch seinem "Schatz" nachjagt. Den beiden Hobbits gelingt es das Geschöpf zu fangen und als Führer zu nehmen, da er den Weg nach Mordor kennt. Er schwört den beiden auf den Schatz, dass er den "Herrn", Frodo, sicher nach Mordor führt. Eine abenteuerliche Reise zum Schwarzen Tor beginnt, der von der Emin Muil in die noch gefährlicheren Totensümpfe führt. Und obwohl Gollum sie gut führt, ist Sam immer misstrauisch gegen ihn. Zurecht wie er es allerdings nicht selbst mitbekommt, den Gollum ist zerrissen von zwei Persönlichkeiten. Die eine will den Herrn schützen und ihn sicher durch die Gefahren führen, die andere giert nach dem Ring der Macht, seinem Schatz.
Aragorn, Legolas und Gimli verfolgen derweil immer noch die Urukh Hai, die Pipin und Merry entführt haben, zu Fuß durch die Landen und erreichen schließlich Rohan, das Land des Reitervolkes. Ohne Rast verfolgen sie die Urukh Hai, nachdem Aragorn auch noch ein Lebenszeichen der beiden Kleinen gefunden hat, denn einer hat seine Brosche fallen lassen, die ihnen von Galadriel, der Herrin des Waldes, geschenkt worden war.
Unterwegs treffen sie auf ein paar bewaffnete Riddin, das Reitervolk, deren Anführer Eomer von König Theoden verbannt wurde nachdem er dessen Berater Schlangenzunge unsanft behandelt hatte. Obwohl Eomer treu zum König steht, wurde er in die Verbannung geschickt, da dessen Geist von Schlangenzunge verblendet und getrübt wurde. Die wenigen treuen Riddin, die ihm folgen, führen einen aussichtslosen Kampf gegen die Bilwiss Menschen, die Saruman auf ihr Land geschickt hat und die nun Terror und Verwüstung anrichten.
Die Freunde erklären Eomer, welche Absicht sie verfolgen und dieser erklärt ihnen, dass sie die Urukh Hai, die die drei verfolgen allesamt getötet haben und keine Überleben zurückgelassen haben. Eomer übergibt ihnen zwei Pferde und erklärt ihnen das er ihnen viel Glück wünscht, doch das sie sich keine Hoffnung machen sollen.
Für Merry und Pippin scheint die Lage aussichtslos, die Urukh Hai jagen mit ihnen durch das Land und ihr Ziel wird nach einiger Zeit auch klar, Isengart, Sarumans Heimstadt. In seiner Verzweiflung lässt einer der beiden jungen Hobbits seine Brosche fallen in der Hoffnung, dass einer ihrer Freunde diese findet. Die Urukh Hai rasten schließlich am Rande des Fangorns, wo sie in einen Streit über frisches Fleisch geraten, schließlich sind die Hobbits doch jung und zart und ihre Beine bräuchten sie ja nicht.
In dem Chaos das nun entsteht, versuchen die Beiden zu entkommen, doch ein Ork folgt ihnen und will sie verspeisen. Im letzten Moment wird dieser jedoch von einem Speer getötet.
Die Riddin greifen an und die Hobbits sind gefesselt dem Meer aus Reitern und Urukh Hai die sich gegenseitig abschlachten scheinbar hilflos ausgeliefert.
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Die Stränge laufen natürlich nicht nacheinander ab sondern sind bunt durchmischt und natürlich absolut
nicht vollständig. Trotz der Länge fehlt viel mehr als man denkt.
Während der erste Teil, die Gefährten, noch recht ruhig und besinnlich war, ist der zweite Teil, Die
zwei Türme, düster und von Kämpfen und Schlachten durchsäht. Besonders am Ende des Films ist dies deutlich zu sehen, nagut ab der Mitte des Films, wo die Schlacht um Helm's Klam stattfindet, die in der Inhaltswiedergabe nicht wiedergegeben ist. Es hätte den Rahmen gesprengt soweit fortzufahren.
Auch die Musik ist dieses mal dunkel und untermalt den Charakter des Filmes. Die Helden stecken in einer Krise, jeder für sich in einer anderen. Merry und Pippin in den Händen der Urukh Hai, Aragorn, Legolas und Gimli auf der Suche nach den beiden Hobbits und Frodo und Sam mitten in der unwirtlichen Emin Muil.
Der Film hält sich dieses Mal nicht so genau an das Buch, wie der erste Teil, ganze Passagen sind anders entwickelt, auch wenn sie im Endeffekt wieder auf das gleiche Ende hinauslaufen, wie es in dem Buch beschrieben ist. Für diejenigen, die die Bücher noch nicht gelesen haben ist dieser Umstand nicht so schwerwiegend, auch wenn die Kenntnis der Geschichte wieder einmal das Verständnis des Filmes erleichtert.
Trotz dem düsteren Handlungsstrangs tauchen immer wieder Szenen auf, die die Situation ein wenig auflockern und zu einer gewissen Situationskomik führen, die die Handlung selbst nicht beeinträchtigen. Besonders sehenswert ist die Schlacht um Helm's Klam, die die Aussichtslosigkeit der Situation in unverhoffter guter Darstellung herüberbringt. Soviel sei gesagt, man kann sich auf ein paar kämpfende Elben freuen.
Der Film selbst ist wieder sehr sehenswert, wenn auch ohne den ersten Film bzw. das Buch unverständlich. Teil eins ist also in diesem Fall Grundvoraussetzung.
Der Titel "Die zwei Türme" bezieht sich übrigens auf das Bündnis zwischen Saruman und Sauron, den beiden Türmen von Isengart und Baradhur.
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Cast:
Aragorn --- Viggo Mortensen
Arwen --- Liv Tyler
Elrond --- Hugo Weaving
Éomer --- Karl Urban
Éowyn --- Miranda Otto
Faramir --- David Wenham
Frodo Beutlin --- Elijah Wood
Gandalf --- Ian McKellen
Galadriel --- Cate Blanchett
Gimli --- John Rhys-Davies
Gollum --- Andy Serkis
Gríma Schlangenzunge --- Brad Dourif
Legolas --- Orlando Bloom
Meriadoc (Merry) Brandybock --- Dominic Monaghan
Peregrin (Pippin) Tuk --- Billy Boyd
Saruman --- Christopher Lee
Samweis (Sam) Gamdschie --- Sean Astin
Théoden --- Bernard Hill
Regisseur --- Peter Jackson
Teil1: Bilbo Beutlin --- Ian Holm
Teil1: Boromir --- Sean Bean
Teil1: Celeborn --- Marton Csokas (Gatte von Galadriel)
Teil3: Denethor --- John Noble (Truchsess von Gondor)
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Mehr Informationen zu den Filmen auch unter http://www.warnerbros.de/movies/herrderringe/ weiterlesen schließen
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