Troja (DVD) Testberichte
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Tests und Erfahrungsberichte
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** Ein Schlacht die in die Geschichte eingeht! **
4Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Ja
Sehr geehrte Lesergemeinde,
ich möchte euch einen Bericht über dem Film Troja schreiben. Auch wenn es schon viele Diskussionen über den Film gegeben hat, wegen der Verfälschung von Homers „Ilias“, so möchte ich noch meinen Senf dazu abgegeben. Ich habe euch ja noch nicht in dieser Kategorie geschrieben, deshalb möchte ich es heute tun, da es sich ja auch um einen der teuersten produzierten Filme handelt.
Der Film beginnt mit einer Kartenübersicht von Griechenland bis Troja, hier erhält man einen ersten Eindruck der geografischen Verhältnisse. Dazu wird ein Teil der Vorgeschichte erzählt
Der richtige Einstieg des Films beginnt, wie Prinz Paris aus Troja ( Orlando Blomm) sich in die griechische Schönheit Helena (Diane Krüger) verliebt. Diese ist jedoch mit Menelaos verlobt, welcher der König von Sparta ist. Doch ist diese Beziehung nur einseitig, denn Helena ist an Menelaos nicht interessiert, weil er keine Gefühle hat und nur ans Kämpfen denkt. Menelaos sein Bruder ist Agamemnon, der König der die Herrschaft über viele Kleinstaaten hat, und diese unterdrückt und von ihnen Unterstützung im Kampf verlangt.
Achilles (Brad Pitt) besiegt in einem Duell einen gegnerischen Riesen, sodass Frieden zwischen Troja und Griechenland herrscht. Doch kommt es während der Friedensfeiern zu einem schlagausgebenden Ereigniss, Prinz Paris und Menelaos Weib Helena verlieben sich. Prinz Paris muss jedoch zurück nach Troja, und so beschließen sie gemeinsam nach Troja zu fliehen. Sie sind sich bewusst, das dadurch die jahrelangen Friedensbemühungen des Königs von Troja mit den Griechen in Gefahr geraten.
Trotz dieses Risikos nimmt Paris Helena heimlich mit den trojanischen Schiffen mit. Als Hektor (Eric Bana) davon erfährt, will er sie sofort zurück nach Griechenland schicken, da er weiß dass dieses einen gigantischen Krieg hervorrufen wird. Jedoch als sein Bruder Paris sagt, dass er mit ihr gehen würde, lässt er aus Liebe zu seinem Bruder Helena mit nach Troja reisen, da in Griechenland beiden der Tod blühen würde.
Am nächsten Morgen bemerkt Menelaos, dass seine Braut verschwunden ist. Er bittet Agamemnon, sie ihnen wieder zurück zu bringen. Auf diese Gelegenheit hat dieser nur gewartet, denn er will das trojanische Reich zu einem Teil seines Reiches machen, also schickt er alle Mittel die er hat nach Troja, aber nicht um Helena zu befreien, sondern um Troja zu erobern. Er beruft alle Könige Griechenlands zusammen, die ihm bei der angeblichen Befreiung Helenas helfen sollen. Auch ruft er Achilles, der jedoch nicht für Agamemnon kämpfen möchte, da er ihn hasst. Doch sie wissen, dass sie ohne Achilles keine große Chance gegen die Trojaner haben, sie brauchen ihn, denn er ist der stärkste Mann der Griechen, und kann ganze Schlachten zu ihren Vorteil entscheiden. Außerdem soll er ein Halbgott sein, und unverwundbar, jedoch fehlt ihm der Respekt zu den Göttern.
Der einzige auf den Achilles hört ist Odysseus (Sean Bean), dieser soll ihn überreden bei dem Kampf mit zu fahren. Achilles der gerade mit seinem geliebten jungen Vetter Patroklos kämpft, bekommt überraschend Besuch von Qdysseus. Dieser macht ihn auf die Bedeutung der Schlacht aufmerksam, denn diese Schlacht wird in die Geschichte eingehen. Achilles soll nicht für Agamemnon kämpfen sondern für Griechenland, außerdem wird durch diese Schlacht sein Name in die Geschichte eingehen. Achilles entscheidet sich mit fünfzig seiner treuesten Leute nach Troja zu schiffen.
Die Griechen, unter Führung von Agamemnon, segeln mit einer nie dagewesenen Flotte von eintausend Galeeren über die Ägäis. Diese Schauspiel ist wirklich einmalig, auch wenn die meisten Galeeren computeranimiert sind, so ist er doch beeindruckend wie tausend dieser über das Meer fahren. Fünfzigtausend Griechen wollen die Schönheit Helena wieder holen, doch sie ahnen nicht das Agamemnon nur das Ziel hat Troja einzunehmen.
Achilles fährt vorweg, was Agamemnon richtig wurmt, denn diese zeigt seine Unterlegenheit, und dass sich Achilles von niemanden kommandieren lässt. Achilles und seine Gefährte, unter ihnen auch Paroklos, der sich heimlich mit an Bord geschlichen hat, landen als erste an der trojanischen Küste. Sie bekämpfen die Trojaner, und schlachten die Übermacht ab. Achilles Vetter durfte jedoch nur aufs Schiff aufpassen. Achilles Männer töten jedoch nicht nur ihre Gegner, sie schändigen auch dem Tempel des trojanischen Gottes Apollon, und töten alle Priester. Achilles schlägt sogar einer goldenen Figur des Apollon den Kopf ab, als Beweis seiner Ungläubigkeit. Achilles verschont Hektor, der den Schandtaten der Griechen ein Ende bereiten will.
Die Trojaner ziehen sich hinter ihre gewaltigen Mauern zurück, und wundern sich warum ihr Gott Apollon nichts gegen die Schandtaten der Griechen unternommen hat. Sie beraten ihr weiteres vorgehen, und es kommt immer wieder zu Beratungen, und zu Gewissensbissen von Paris und Helena, die an dem Krieg schuld sind.
Die Griechen haben eine jungfreuliche Tempelanbeterin gefangen genommen, in die sich Achill verliebt. Es ist das erste Mal dass Achill Gefühle zeigt, der sonst so kalte Krieger behandelt seine Sklavin sehr gastfreundlich. Jedoch wird sie ihm von Agamemnon weggenommen, der selbst seinen Spaß mit ihr haben will. Damit kommt es zu einem Streit zwischen ihnen, und Achill beschließt vorerst nicht zu kämpfen.
Die Griechen und Trojaner kommen zu einem Entschluss, ein Zweikampf zwischen Prinz Paris und Menelaos soll entscheiden ob Helena bei den Trojanern bleibt oder zu den Griechen zurückkehren soll. Paris, ein recht zärtlicher junger Mann, ist selbst auf die Idee gekommen, da er den Krieg verursacht hat. Jedoch zeigt sich schnell dass er gegen den starken Kriegen Menelaos keine Chance hat, und er zwingt ihn auf die Knie. Aus Angst vor dem Tod, kriecht Paris zu Füßen seines Bruder Hektors. Die Griechen verhöhnen Paris als Feigling, und auch die Trojaner sind der Meinung, dass sich Paris dem Kampf stellen soll. Doch sein Bruder Haktor beschützt ihn, und als Menelaos Paris töten will ersticht ihn Hektor mit dem Dolch. Agamemnon ist zornig über den Verlust seines Bruders, und greift die Trojaner mit fast allen Männern an, jedoch ist Achilles nicht bei ihnen. Es zeigt sich die Überlegenheit der Trojaner und erbittert muss Agamemnon zum Rückzug aufrufen.
Dieser ist ein großer Gewinn für die Trojaner, aber auch für Achilles. Achilles bekommt, oder eher holt sich, die jungfräuliche Sklavin zurück. Beide verlieben sich ineinander und verbringen ein wundervoll Nacht, mitten im Krieg. Sie reden, und Achilles beschließt am nächsten Morgen zurück nach Griechenland zu reisen, damit ist die Niederlage besiegelt. Doch falsch gedacht, der Trojanerkönig beschließt die Griechen in der Nacht anzugreifen, auch wenn ihm sein ältester Sohn Hektor davon abrät. Die Trojaner greifen dass griechische Lager zum Morgengrauen an. Hektor tötet dann Paroklos, er denkt es sei Achilles, da er die Rüstung von ihm trägt. Die Trojaner werden jedoch zurückgeschlagen. Am nächsten Morgen will Achilles mit seinen Leuten abreisen, doch er erfährt von dem Tod seines Vetters durch Hektor. Achilles ist erzürnt, und lässt sich nicht einmal von seiner Geliebten beruhigen. Das ist das Beste was Agamemnon passieren konnte, sein bester man war wieder da, und zwar stärker als je zu vor.
Nach der Verbrennung seines geliebten Vetters, macht sich Achilles vor die Tore Trojas, und fordert Hekor zum Zweikampf heraus. Hektor weiß dass er verlieren wird, und er zeigt seiner Frau einen geheimen Weg, durch den sie mit ihren Baby und so vielen Menschen wie möglich sich retten soll.
Obwohl Hektor Angst vor dem Kampf hat, tritt er zum Kampf gegen den erzürnten und schreienden Achilles an. Alle Trojaner, besonders der König, sein Bruder Paris und Helena, und seine Frau schauen dem Kampf zu. Es ist ein atemberaubender Kampf, Personen die nichts über das Ende des Kampfes wissen bleibt die Luft stehen. Es scheint keinen Sieger zu geben, die beiden Helden liefern sich einen atemberaubenden Kampf, das Schlagen der Schwerter ertönt durch jeden Winkel. Doch dann passiert es, Achilles haut mit seiner ganzen Kraft Hekor ein Stück des Holzspeeres direkt übers Herz. Hekor ist schwer verletzt und blutet stark, doch er gibt nicht auf. Doch durch diese Benachteiligung besiegt ihn Achilles, er hängt ihn an seinen zweirädrigen Pferdewagen und zieht ihn hinter sich her, bis ins Lager der Griechen. Von diesen wird er gefeiert.
Die Bedrückung unter den Trojanern ist groß, ihr bester man und Thronnachfolger wurde getötet. Doch nicht allein diese Schmach, dazu noch das Achilles Hektor vor allen tyrannisch vorführt. Besonders hat diese Schmach den Vater Hektors, den König getroffen. Er schleicht sich über Nacht in das Lager der Griechen, und bittet Achilles seinen Sohn herauszugeben um ihn eine würdige Bestattung zu geben. Achilles ist überrascht von dem Mut, des alten Königs und bittet um Gedenkzeit. Diese Szene ist sehr beeindruckend und emotional. Achilles gewährt dem König seinen Wunsch, außerdem lässt er die geliebte Sklavin mit nach Troja gehen. Achilles überwindet hier seinen Stolz und Zorn, und es gewährt den Trojanern sogar die zwölftägige Grabesruhe.
Nach der Bestattung Hekors und der zwölftages Ruhe, finden ein paar trojanische Erkunder ein riesiges Pferd, welches an der Küste steht. Alle Griechen scheinen abgereist zu sein, denn es sind keine Schiffe zu sehen. Diese List stammt von Odysseus, er ließ das riesige Pferd bauen. Die Trojaner besichtigen das Pferd, und ein griechischer Soldat sagt dass es ein Zeichen der Anerkennung der Stärke der Trojaner sei. Paris will das Pferd verbrennen lassen, doch sein Vater lässt es in die Mauern Trojas ziehen. Dieses ist der zweite Fehler den der König begeht, erst hat er nicht auf Hektor gehört, die Griechen nicht anzugreifen und dann ließ er diese Pferd in die Mauern der Stadt ein.
Ein weiterer Erkunder entdeckt die Galeeren der Griechen an einer anderen Küste, jedoch wird diese getötet. Die Trojaner feiern ausgiebig ihren angeblichen Triumph. Doch in der Nacht, wie fasst jeder weiß klettern die Griechen aus dem Pferd. Sie überraschen die Wachen und schwenken ein Fackel, damit die anderen griechischen Soldaten eindringen können. Sie öffnen das Tor, und tausend von Griechen strömen nach Troja ein. Sie zünden die Stadt an. Achilles sucht nach seiner Geliebten, diese hatte den König Agamemnon umgebracht. Der trojanische König ist auch gefallen, und es gibt ein riesiges Geschrei. Prinz Paris, der sehr gut mit dem Bogen umgehen gelernt hat, trifft auf Achilles und seine Geliebte. Er schießt einen Pfeil auf Achilles und trifft ihn an der Ferse, Achilles schreit auf. Die Geliebte, die Paris gut kennt versucht ihn noch aufzuhalten, doch Paris schießt drei weitere Pfeile auf Achilles, und er stirbt. Seine Geliebte und Paris versuchen zu fliehen, sie wollen ebenso wie Hektors Frau durch den geheimen Gang fliehen. Und als sie an ihm angekommen sind fliehen viele, es kommt auch zu einer Begegnung mit dem jungen Aeneas, der ja später in der Geschichte noch eine große Rolle spielen wird. Troja brennt nieder und die Griechen gewinnen, jedoch ist ihr König Agamemnon und Achilles tot.
Der über zweieinhalbstündige Film spiegelt die Geschichte der Helden wieder, ein paar Personen stehen im Mittelpunkt, die anderen Tausende sind nur als „Beilage“ da. Die Frisuren sind auch bei den Männern recht lang, und sie wirken etwas barbarisch, außer natürlich Brad Pitt und Paris und die anderen vornehmen. Der Film ist auch von den Kostümen sehr zeitgemäß, kurze Kleidung lässt besonders für die weiblichen Zuschauer einiges offen. Auch sind einige Nacktszenen, natürlich nur regelgetreu, nicht im Intimbereich zu sehen, was ebenfalls den Film interessanter macht.
Meine Sympathien liegen jedoch nicht auf der Seite des Achilles, auch wenn viele weibliche Zuschauer diese für ihn haben. Brad Pitt bringt die Rolle des Achilles gut rüber, er ist meiner Meinung nach neben Agamemnon die schlechteste Figur. Sympathisch waren mir hingegen Paris und Hektor, weil sie eine freundliche Ausstrahlung hatten, für ihr Land kämpften, an etwas glaubten und Gefühle zeigten. Natürlich muss man auch Diane Krüger bewundern, die zwar die Schlüsselrolle der Handlung ist, aber im Film er weniger auffällt. Natürlich fällt sie durch ihre Schönheit auf, doch wenige Dialoge die sie zu sprechen hat machen sie schauspielerisch zu einer eher weniger wichtigen Person. Dieses hängt natürlich auch damit zusammen, dass es in diesem Film hauptsächlich um Krieg geht.
Die Effekte und die Beleuchtung waren echt spitze, genauso wie die Hintergrundmusik, die genau passend für die jeweiligen Szenen war. Man konnte also im Film richtig mitfiebern. Die antiken Kostüme passen sehr gut zu dem Film, ebenso wie auch durch die Pferde sehr realistisch wirkenden Kampfszenen, wobei man doch manche Szenen bemängeln muss, da man dort die reine „ schauspielerische Darstellung“ erkennt. Doch der Film soll ja auch etwas heldenhaftes vermitteln.
Schade ist, dass einige geschichtlich Dinge nicht so recht beachtet wurden. Haben die Griechen die Römer nicht ganze zehn Jahr belagert, auch wenn man dieses in einem Film schlecht zeigen kann so ist es doch möglich, so etwas wie „zehn Jahre später“ einzublenden. Petersen geht etwas wenig auf den geschichtlichen Hintergrund ein, er will sehr ein Kino-Spektakel erreichen, was ihm auch gelungen ist, der Film ist ja wirklich beeindruckend.
Auch geht Homer davon aus, dass die Zuschauer alle die „Sage um Troja“ kennen. Auch wenn ein schneller geschichtlicher Einstieg beginnt, so sollte man doch erstmal mit den Figuren vertraut gemacht werden. Die vielen Figuren wirken am Anfang recht verwirrend, deshalb hätte der Einstieg etwas ruhiger von statten gehen können, doch wird man auch durch diesen Einstieg gleich aus das Geschehen eingestellt, es beginnen gleich Kampfszenen am Anfang.
Homer hat besonders auch den Göttern eine wichtige Rolle zuspielen lassen kommen, doch diese lässt der Regisseur leider ganz weg.
Schön ist das die Spannung durch ständige Kämpfe am Leben gehalten wird. Es gibt zwar auch besinnliche Phasen, die jedoch nur kurz andauern, aber dennoch die Gefühle des Publikums beeinflussen.
Der Film ist meiner Meinung nach mehr auf das Publikum zugeschnitten, als auf Homers „Ilias“. Peterson versucht die Zuschauer nicht nur mit spitzen Effekten und einer großen Starbesetzung von Schauspielern, die ihre Leistung voll bringen, in seinen Bann zu ziehen. Sondern er wendete auch einige Tricks an, um ihn spannender zu machen. Man merkt dass es Hollywood –Film ist, die Film werden so gestaltet wie man sie braucht, nämlich wie sie Zuschauer anziehen. Die Geschichte wird etwas verdreht, aber dass hat für das allgemeine Publikum keine großen Auswirkungen. Nur Historiker werden damit ein großes Problem haben, doch dass haben sie sicher mit jedem historischen Film der im Kino läuft. Vier Sterne für „Troja“ sind angebracht, die Zuschauer waren begeistert, und ich auch. Das ist ja das Wichtigste, die Spannung und die dadurch resultierende Unterhaltung.
Vielen Dank für das Lesen meines Berichtes,
über Kommentare eurerseits würde ich mich sehr freuen!
Mit freundlichen Grüßen
Mars2108 weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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Tiger, 25.03.2005, 20:14 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
Ich finde, Du hättest nicht die ganze Handlung des Filmes verraten sollen. Jemand, der den Film nicht gesehen hat, hat jetzt keine Überraschungen mehr und ist vielleicht traurig, daß er das Ende schon kennt. Liebe Grüße, Tige
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Susisanne, 15.06.2004, 15:57 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
So was von ausführlich. Da braucht man den Film gar nicht mehr zu schauen. :o) Mir hat er übrigens sehr gut gefallen.
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Eine Geschichte um Liebe, Hass und Macht
Pro:
s. Bericht
Kontra:
das die Geschichte etwas verdreht wurde
Empfehlung:
Ja
Huhu,
so, danni war im Kino *g* Ja, es tut mir auch leid, aber nun kommt mal wieder nen Filmbericht.
Ich hatte hier schon viele Meinungen über den Film „Troja“ gelesen, bevor ich überhaupt ins Kino bin. Ansehen wollte ich mir den Film auf jeden Fall, aber dennoch wollte ich vorher Meinungen darüber lesen. Na ja, etwas scheinen sie ja auch auseinander zu gehen und nun gebe ich auch mal meinen Senf dazu.
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║ Filmdaten
Titel: Troja / Original: Troy
Kinostart: 13.05.2004
Regie: Wolfgang Peterson
FSK: ab 12 Jahren
Dauer: 162 Minuten
Genre: Abenteuer – Historienfilm
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║ Inhalt
Menschen haben schon immer Kriege geführt. Sie wollten Macht, Ruhm oder Ehre, aber andere wollten einfach die Liebe.
Nach vielen Kriegen und nach vielen Toten, wollen die Trojaner und die Griechen das Kriegsbeil niederlegen und schließen Frieden. Das Ganze muß natürlich auch gefeiert werden und so war es dann auch. Es wurde gefeiert, was das Zeug hielt, was aber keiner bemerkte, das die schöne Helena, Königin von Sparta und Paris, Prinz von Troja, verschwunden waren.
Nur einer merkte es. Paris Bruder Hektor.
Die Beiden haben sich ineinander verliebt, nicht erst an diesem Abend, dennoch scheint es für die Beiden keine Zukunft zu geben, denn es gehört sich nicht, einem Mann die Frau weg zu nehmen.
Helena ist die Frau des Menelaos und er würde es niemals dulden, das ein Trojaner seine schöne Frau einfach mitnimmt.
Helena, eine absolute Schönheit, hadert mit ihren Gefühlen. Neben Menelaos ist sie ein Nichts, eher eine Sklavin des Menelaos und nicht die Königin von Sparta, aber sie weiß auch, wenn sie mit Paris mitgeht, dann würde Menelaos kommen und sie holen und sie wohl töten und Paris auch.
Doch Paris lässt sich von dem Gedanken nicht abbringen, er will Helena nicht bei Menelaos lassen und schmuggelt sie auf das Schiff der Trojaner, das sich am nächsten Tag auf den Heimweg machte.
Mitten auf hoher See, sagt Paris nun Hektor, das Helena mit an Bord sei. Hektor wird sehr sauer und fragt Paris was das sollte, einfach die Frau eines anderen Mannes zu entführen, so was gehört sich nicht und man verletzt nicht die Ehre anderer Männer. Hektor wollte schon wieder zurück nach Griechenland segeln und Helena dem Menelaos zurückgeben, aber Paris flehte ihn an, das er Helena mitnehmen darf, er liebe sie doch über alles.
So segelten sie zurück nach Troja und mit an Board Helena. Hektor wusste was auf Troja zukommen würde, denn ein Menelaos lässt sich nicht seine Frau wegnehmen. Es roch alles verdammt nach Krieg.
Griechenland:
Menelaos geht in die Gemächer seiner Frau Helena, aber er findet keine Helena vor. Ein Fischer sagte ihm das Helena mit auf das Schiff der Trojaner gegangen sei und in Menelaos Augen funkelte der pure Hass. Er ging zu seinen Bruder Agamemnon, und bat ihm um Hilfe, er will seine Frau wieder haben und von einem Trojaner ließe er sich nicht sein Weib wegnehmen.
Agamemnon sagte sofort ja, das er seinem Bruder helfen würde, aber bei ihm ging es mit Sicherheit nicht um Helena. Er wollte Troja fallen sehen, er wollte Troja unter sich haben, er wollte Macht.
Agamemnon wollte Achilles mit bei dem Krieg gegen Troja dabei haben und schickte Odysseus um Achilles zu fragen und ihn zu überzeugen, denn Agamemnon weiß, wenn Achilles mit in den Krieg zieht, dann sind seine Leute mutiger und haben einen größeren Kampfwillen.
Odysseus schafft es Achilles zu überzeugen und zieht mit in den Krieg gegen Troja.
Eine riesen Flotte von 1000 Schiffen macht sich auf den Weg nach Troja, vorne ran, das Schiff von Achilles mit seinen Männern.
Das Schiff segelt so schnell, das sie als erstes in Troja ankommen. Hier lassen schon viele Trojaner, die ihr Land versucht haben zu verteidigen, ihr Leben, denn Achilles ist unbesiegbar.
Troja steht der größte Krieg seiner Geschichte bevor. Ausgelöst durch die Liebe.
Troja war bisher immer die mächtigste Stadt und kein Land hat es je geschafft, Troja zu stürzen, wird Troja diesmal auch dem Krieg standhalten?
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║ Die Schauspieler
Brad Pitt
Er spielt den legendären Achilles, der unbesiegbar erscheint. Doch dem ist nicht so, auch Achilles hat einen Schwachpunkt und zwar die Achillesferse. Ich denke, die wird jeder kennen *g*
Brad Pitt spielt den Achilles sehr gut, er hat mich als Achilles total überzeug. Was mir nicht ganz gefallen hat, seine Stimme. Na ja, die deutsche Standart Stimme die er sonst hatte, hätte vielleicht auch nicht gut gepasst, aber es war schon gewöhnungsbedürftig am Anfang.
Sein Charakter ist eiskalt und er tötet im Krieg die Menschen ohne mit der Wimper zu zucken. Bisher hatte es auch niemand geschafft, den Achilles zu besiegen.
Im Film Troja legt Brad Pitt eine Glanzleistung hin und ich glaube nicht, das man hier an seiner schauspielerischen Fähigkeit zweifeln kann. Ok, das ist aber auch wieder Ansichtssache, mir hat er zumindest gefallen.
Eric Bana
Prinz Hektor und Lieblingssohn des Priamos, König von Troja. Klasser Schauspieler, sag ich Euch. Wenn man im Kino genau hingeschaut hat, dann konnte man in seinem Gesicht manchmal lesen wie in einem Buch. Beispiel: Auf dem Schiff als Paris ihm sagte das Helena dabei sei und er sich breit schlagen ließ, das Helene mit nach Troja kommt, da konnte man in seinem Gesicht richtig gut ablesen, das er wusste, das es Unheil über Troja bringen würde. Nach dem ich den Film gesehen hatte, war ich am überlegen ob es denn einen Schauspieler gibt, der den Hektor hätte besser verkörpern können. Ich bin der Meinung, das hätte keiner gekonnt. Mir gefiel er sehr gut.
Orlando Bloom
Mit ein Grund ins Kino zu gehen *sfg* wäre hier jetzt wohl keiner drauf gekommen.
Orlando Bloom spielt Prinz Paris von Troja. Geschauspielert hat er gut, aber ich war dennoch etwas enttäuscht von ihm. Irgendwie passt das Image eines Softies nicht zu ihm. Klar habe ich ihm die Rolle abgenommen, aber es passte einfach nicht, in meinen Augen, zu ihm.
Na ja, man darf ja nicht davon ausgehen, das er immer den Helden spielen wird, der absolutes Kampftalent hat und alles umnietet was ihm in die quere kommt.
Am Ende des Films zeigt er dann etwas Kampfgeist, was aber dann wohl zu spät kam, denn tTroja war schon in Flammen. Lieber spät als nie.
Diane Kruger
So weit ich weiß, kommt das Mädel aus meiner Nähe bzw. kam *g* Ich denke nun wird sie in den USA verweilen. Hildesheim ist ihre Heimatstadt und ich denke jeder hier weiß, das es kaum gute Schauspieler in den USA gibt, die aus Deutschland stammen. Anfangs war ich am überlegen, schafft sie es in den Film zu passen und überzeugend zu sein. Ja, ich finde sie hat es geschafft. Sie ist wirklich eine sehr schöne Frau, sie hat schöne Augen und ihm Film wirklich schönes Haar. Ich fand sie für die Helena richtig geeignet und ich denke ihren Durchbruch wird sie nun auch geschafft haben.
Brian Cox
Er spielt den fiesen Agamemnon, der seinem Bruder helfen will, seine Helena wieder zu bekommen. Anfangs denkt man im Film noch, das es ihm wirklich darum geht, seinem Bruder zu helfen, aber im laufe des Films merkt man, dass Helena nur ein vorgeschobener Grund ist. Für ihn zählte nur, das Troja fallen soll und er die Macht über Troja bekommt, alles andere ist ihm total egal.
Brian Cox als Fiesling, absolut klasse getroffen. Ich hab ihm das geglaubt das er so ist, zumindest ihm Film und ich denke das zeichnet seine Fähigkeiten aus.
Brendan Gleeson
Der bestohlene Menelaos. Ja den verkörpert Brendan Gleeson. Man sieht in seinen Augen richtig das Funkeln und den Hass. Niemand nimmt Menelaos seine Frau und dennoch hat es jemand gewagt, es zu tun. Ich muß sagen, so kann ich mir das richtig vorstellen, dass es so früher war. Da gab es kein denken wie: Mist der hat mir das Mädel ausgespannt und gut ist. Nein, so was wurde dann gleich mit Rache beglichen.
Meiner Meinung nach, auch ein Top-Schauspieler, auch wenn ich ihn vorher nie gesehen habe oder ihn nicht wahrgenommen habe, so genau kann ich das jetzt gar nicht sagen.
Sean Bean
Er spielt den Odysseus, König von Itaka. Vom Herzen her, ein guter und freundlicher Mensch, aber wenn es um die Griechen und deren Ehre ging, da wurde er zum Kämpfer und zog mit seinen Leuten in den Krieg. Da half das betteln seiner Frau auch nichts, das er es nicht tun muß, als König. Nur schade das man das im Film nicht gesehen hat.
Sean gefiel mir schon in Herr der Ringe *g* und auch in Troja, war er sehr überzeugend.
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║ Kritik
Erstmal muß ich Kritik los lassen, denn mir hat einiges nicht gepasst an dem Film, das mag wohl daran liegen, das ich die Geschichte etwas kenne, wie es zum Krieg kam.
Helena war ein vorgeschobener Grund, den Agamemnon natürlich nutze um Troja angreifen zu können.
Im Film wird Menelaos von Hektor getötet. Das stimmt zum Beispiel gar nicht. Menelaos wird nicht getötet, zumindest nicht im Duell, den eigentlich Paris austragen sollte, der sich dann aber aus Feigheit verkrümelt hatte.
Dann ist der Anfang auch schon falsch, denn die Griechen und die Trojaner haben keine Party gefeiert, weil sie Frieden geschlossen haben. Die Geschichte sagt, das Paris und ein paar trojanische Krieger sich auf den Weg nach Griechenland gemacht haben, um die Schwester des Priamos zurückzuholen. Da aber niemand wusste ob die Schwester noch lebt, dachte sich Paris, gut vergelten wir gleiches mit gleichem und er nahm Helena mit.
Ach es sind so einige Dinge, die nicht gepasst hatten und das hatte mich ein wenig gestört, da die Geschichte bzw. der Mythos doch um einiges verdreht wurde. Der Film an sich, war dennoch super gemacht.
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║ Mein Fazit
Einen Stern ziehe ich ab, nicht weil die Schauspieler mies waren oder die Kämpfe billig aussahen, nein damit hat es nichts zu tun. Es geht hier einfach um die Geschichte, die etwas falsch dargestellt wurde. Es ist ja nicht alles falsch an dem Film, nur hätte man sich doch bitte an die Tatsachen bzw. an die Geschichte halten können, ich denke nicht das es den Streifen unnötig in die Länge gezogen hätte.
Die Schauspieler, alle samt, waren einfach klasse. Da gibt es echt nichts auszusetzen. Die Kampfszenen kamen sehr real rüber. Auf der einen Seite, sah man Blut fließen, was ja irgendwie in einen Krieg dazu gehört, aber auf der anderen Seite, war so was dann wieder nicht geeignet für 12 jährige, denn einige Szenen waren dann doch sehr brutal.
Was nicht in dem Film rüber kam, das der Krieg zwischen den Griechen und den Trojaner eigentlich 10 Jahre andauerte. Hier hatte man eher das Gefühl, das es, wenn’s hoch kommt, vielleicht ein paar Wochen waren.
Ok ich will ja nun nicht alles schlecht machen *g*
An sich lohnt der Film doch schon wirklich. Umgebung, Kostüme, Darstellung, das war einfach top.
Im Ganzen bekommt der Film 4 Sterne und ein Empfehlenswert. Wer sich den Film noch anschauen möchte und die Geschichte um Troja kennt, sollte es aber vermeiden, sie zu vergleichen, denn dann werdet ihr feststellen, das so einiges nicht ganz passt.
Ich bedanke mich für das Lesen, Bewerten und Kommentieren.
Eure Danni
©by danni76 31.05.2004 für ciao & yopi weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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Tris., 31.05.2004, 12:12 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
Der Film zog sich am Anfang arg. Am ende wurde er dann besser. - Toller Bericht.
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Love is a Battlefield
23.05.2004, 22:12 Uhr von
Pestario
Hallo Leute, Ich schreibe meistens Test zu DVD's die ich auf meinem OnlineMagazin http://www.f...Pro:
Hoher Unterhaltungswert, sehr gute Schauspieler
Kontra:
mittelmäßiger Soundtrack
Empfehlung:
Ja
Inhalt:
Der trojanische Prinz Paris (Orlando Bloom) und die spartanische Königin Helena (Diane Kruger) verlieben sich und reisen zusammen nach Troja. Der spartanische König Menelaos (Brian Gleeson) findet es demütigend und beleidigend und will das nicht tatenlos hinnehmen. Mit Hilfe seines Bruders Agamemnon will er seine Frau wieder zurückholen, damit er sie mit seinen eigenen Händen zu töten um seine Ehre wiederherzustellen. Agamemnon (Brian Cox) ruft die ganze griechische Flotte zusammen mit dem Ziel Troja zu erobern. Er will nicht seinen Bruder helfen sondern seine Habgier befriedigen. Unter der Flotte ist auch der größte Krieger aller Zeiten, Achilles (Brad Pitt) der nur sein arrogantes Ziel verfolgt nämlich die Unsterblichkeit. Er will das sich jeder noch in 1000 Jahren an seinem Namen erinnert. Troja bereitet sich auf die bis dato größte Schlacht vor. Unter den Verteidigern ist auch Prinz Hektor (Eric Bana) der auch zu den größten Kriegern seiner Zeit gehört. Die größte Schlacht um Liebe beginnt …
Wolfgang Petersen hat die Geschichte um die Eroberung Trojas verfilmt und dabei anscheinend keine Kosten und Mühen gescheut. Der Film ist einer der teuersten Produktionen überhaupt und hat alleine ohne Marketingkosten ca. 170 Millionen Dollar verschlungen. Petersen hat versucht die Schlachten so spektakulär wie möglich zu inszenieren und das ist ihm auch gelungen. Wenn man sieht wie gigantisch es aussieht wenn die 50.000 Griechen auf die Stadtmauern Trojas marschieren dann kann man nur staunen. Leider sind in meinen Augen die Schlachten bisschen zu kurz geraten. Wenn man schon 2 riesige Armeen auf einander zu rennen lässt, erwartet man auch einen schönen langen Kampf was aber nicht der fall ist. Teilweise ist bei einigen Kämpfen auch zu viel Hektik drin dass man gar nicht sieht wer gerade kämpft.
Da haben es die Vorgänger wie z.B. Gladiator besser vorgemacht. Sie waren in der Hinsicht detaillierter. Die Einzel Kämpfe sind sehr gut inszeniert worden.
Der erste Kampf der wirklich nicht lange dauert, demonstriert auf genialer weise warum Achilles so ein großer Krieger war. Der 2. Einzelkampf in dem Achilles gegen Hektor kämpft hat mich auch sehr beeindruckt. Insgesamt hat mir die Inszenierung sehr gut gefallen. Die Mythologie um die Götter wurde hier nur ansatzweise erwähnt was den Film bisschen realistischer Aussehen lässt. Außerdem wurden ein paar Charaktere nur ansatzweise in die Geschichte mit einbezogen was aber sehr gut gelöst wurde.
Die Schauspielerischen Leistungen waren sehr verschieden. Während Orlando Bloom nur mittelmäßig glänzte, lieferten Brad Pitt und vorallendingen Eric Bana eine Glanzleistung ab. Eric Bana hat mich in diesem Film sehr positiv überrascht und passt in die Rolle des Hektor wie die Faust aufs Auge. Auch Brian Cox der Agamemnon spielt hat mich wieder einmal sehr beeindruckt. Schon in X-Men 2 hat er seine Rolle gekonnt in Szene gesetzt.
Troja ist mit einer Lauflänge von 162 Min ab 12 Jahren freigegeben worden und viele Gerüchte besagen das er im Gegensatz zu der amerikanischen Version geschnitten sei. Mir ist nur ein Schnitt aufgefallen den man an der Hintergrundmusik hört die abrupt abbricht. Das der Film ab 12 freigegeben wurde hat mich ehrlich gesagt schon ein bisschen geschockt da der Film fast so Brutal wie Gladiator ist. Wer den Film aufgrund der Schnitte meidet den kann ich nur ans Herz legen den Film trotzdem zu gucken denn die Schnitte sind entweder minimal oder fast gar nicht vorhanden. Die Deutsche Version unterscheidet sich aber nicht nur durch die Schnitte von der amerikanischen Version sondern natürlich auch von der Synchronisation.
Die deutsche Stimme von Brad Pitt fand ich sehr unpassend, denn es wurde ihm die Synchronstimme verpasst die normalerweise Vin Diesel hat. Die anderen bekannten Schauspieler haben Ihre Stammsynchronstimmen bekommen.
Fazit:
Wolfgang Petersen hat kein Meisterwerk hingelegt und kann auch nicht mit Filmen wie Gladiator mithalten aber er ist trotzdem sehr gut. Die Kameraarbeiten sind zwar nicht die besten aber insgesamt hat mir der Film sehr gut gefallen. Was mir in meinen Augen auch negativ aufgefallen ist, ist der Soundtrack. Ich fand den am Anfang richtig gut aber dann wurde er schnell langweilig was ich aber versucht habe zu ignorieren. In meinen Augen ist Troja ein sehr guter Film und ich kann ihn nur weiterempfehlen.
[B]Punkte: 8 von 10[/B]
Trailer: www.filmtrailer.info weiterlesen schließen -
Epos ohne Happy-End
Pro:
schauspielerische Leistung
Kontra:
Dialoge langatmig Abweichung von Homers \"ILIAS\"
Empfehlung:
Ja
Nach Ridley Scott („Gladiator“) wagt sich nun auch Wolfgang Petersen („Das Boot“, „Der Sturm“) an die Verfilmung eines „Sandalenfilms“.
In „Troja“ wird der Untergang der sagenumwobenen Stadt beschrieben, sowie die damit einhergehenden Schicksale der involvierten Helden.
Doch beginnen wir erstmal am Anfang der Geschichte und dem Auslöser des Krieges.
Wir schreiben das Jahr 1193 vor Christus.
Der trojanische Prinz Paris (Orlando Bloom) entführt Helena (das deutsche Model Diane Kruger), die Gemahlin des spartanischen Königs Menelaus nach Troja.
Als eben dieser das Fehlen deiner Gattin bemerkt, ersucht er den Beistand seines Bruders Argamemnon (Brian Cox). Dieser wiederum als mächtiger König von Mykene sieht nun endlich die Chance gekommen Troja zu erobern und seinen Machthunger zu stillen. Für diesen Feldzug benötigt er allerdings seinen mächtigsten Krieger Achilles (Brad Pitt).
Achilles verfolgt jedoch andere Ziele als sein König. Ihm geht es allein darum, der ruhmreichste Krieger seiner Zeit zu werden und somit seinen Namen für die Ewigkeit zu erhalten. Das angespannte Verhältnis zwischen Argamemnon und Achilles wird gleich in den ersten Minuten des Films offenbart.
Nachdem nun also der Entschluss zum Krieg gegen Troja gefallen ist, stellt sich die Frage ob die Übermacht der Griechen die bisher unbesiegte Stadt erobern kann.
Doch auch die Trojaner waren in der Zwischenzeit nicht untätig und haben sich unter der Führung ihres König Priamos und seines Sohnes, den grandiosen Krieger Hektor (Eric Bana), auf den Kampf vorbereitet. Hektor konnte nämlich als Bruder von Paris das Ende des „Frauenklaus“ absehen.
Nach Ankunft der Griechen kommt es auch schon zu einem blutigen Kampf angeführt von Achilles.
Im Laufe des Films ereignen sich viele einzelne Auseinandersetzungen, z.B. der Zweikampf zwischen Hektor und Achilles oder der zwischen Paris und Menelaus.
Das Ende des Films ist, wie jeder Geschichtskundige vermutet, der Untergang der Stadt Troja, der nur durch die von Odysseus ausgeheckte List mit Hilfe des so genannten „Trojanischen Pferdes“ gelingt. Aber was geschieht mit Achilles? Und findet die Liebe zwischen Paris und Helena ein glückliches Ende?
Kommentar:
Wolfgang Petersen ist es sehr gut gelungen den Untergang von Troja, beschrieben in Homers Ilias darzustellen.
Natürlich finden sich Unstimmigkeiten zwischen dem Film und dem Buch, aber das nennt sich wohl „künstlerische Freiheit“ des Regisseurs. Da dieser Unterschied sowieso nur den Kennern des Ilias auffallen wird, ist er nicht weiter tragisch. Alle anderen achten ja eh nur auf die gestählten Körper der Hauptakteure (z.B. Brad Pitt oder Eric Bana), die auch wirklich ansehenswert sind.
Natürlich wurde auch an die Herren der Schöpfung gedacht, denn diese dürften beim Anblick der schönen Helena auch ganz verzaubert sein und können vielleicht sogar die Tat des Paris nachvollziehen.
Aber natürlich ist auch die Schauspielkunst aller Beteiligten nicht zu verachten. So spielt der 7-malige Oskarnominierte Peter O’Toole seine Rolle als Priamos, König von Troja, hervorragend. Die Wandlung vom stolzen König einer bisher so ruhmreichen Stadt zum geschlagenen alten Mann ist wirklich sehenswert.
Auch Brad Pitt und Eric Bana (bekannt aus „Hulk“) als die zwei Hauptkontrahenten des Films verkörpern ihre Rollen fabelhaft. Die weibliche Garde ist aber ebenfalls nicht zu verachten. So gibt die deutsche Diane Kruger ein relativ gelungenes Schauspieldebüt (und das neben eben genannten Stars), obwohl als kleine Kritikpunkte ihre deutsche Synchronstimme etwas an den Nerven zerrt (leiert irgendwie) und ihre Dialoge nicht gefühlvoll genug sind.
Orlando Bloom als verliebter Paris spielt seine Rolle als kleiner „Feigling“ sehr gut, so nimmt er schon einmal den Untergang seiner Heimatstadt in Kauf (und so natürlich den Tod zahlreicher Trojaner) nur um selbst mit seiner Helena glücklich zu werden. Ach ja, was tut man nicht alles für die Liebe….
Sicher könnte man das ganze (abgesehen von den Kampfszenen) als gefühlsduselig und unrealistisch bezeichnen, denn wer opfert schon eine ganze Stadt für die Angebetete, vor allem wenn man selbst nicht der Kampferprobteste ist, aber so war nun einmal die Geschichte.
Zur Kulisse ist zu sagen, dass diese verblüffend echt wirkt und man könnte sich 3200 Jahre zurückversetzt fühlen, wenn nicht gerade die störenden Essgeräusche der Sitznachbarn zu hören wären.
Natürlich ist für ein Budget von ca.150- 200 Millionen Dollar ein halbwegs beeindruckender Schauplatz zu erwarten.
Ansonsten gibt es nichts weiter auszusetzen, nur dass die Dialoge manchmal etwas schleppend vorankommen während man schon ganz nervös im Kinosessel sitzt und auf die nächste Kampfszene wartet.
Das Fazit lautet also: Eine gelungene Verfilmung der Eroberung Trojas mit herverragenden Schauspielern! weiterlesen schließen -
Monumentales Meisterwerk mit kleinen Macken
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Ich war mal wieder im Kino und habe mir diesmal „Troy“ oder zu deutsch „Troja“ angeschaut, der mit einer Starbesetzung glänzt. Dabei handelt es ich um eine Adaption der Geschichte „Ilias“ von Homer, der einem aus den Geschichtsunterricht bekannt sein sollte, denn die meisten kennen sicher Troja und vor allem das Trojanische Pferd mit dem der Untergang dieser Stadt besiegelt wurde. Den Film kann man als Monumentalfilm bezeichnen, doch muss ich vorab erwähnen das die Geschichte von Troja etwas verfälscht wurde, so dass Zeitspannen und einige Handlungen entweder überhaupt nicht oder etwas verwaschen vorkommen – damit fällt die Geschichte etwas oberflächlicher aus. Doch dies ist für mich nicht unbedingt das einzige entscheidende Kriterium, um den Film zu bewerten, denn mir geht es vor allem um die schauspielerischen Darbietungen, sprich wie gut die Schauspieler ihre Rolle wahrgenommen haben, welche Atmosphäre der Film versprüht hat, die Special Effects und Actionszenen, die denke ich die meisten Kinobesucher interessieren werden. Für die Liebhaber von Homer wird der Film eine Enttäuschung sein, um mal gleich mit der Tür ins Haus zu fallen, doch alle anderen denke ich werden sehr zufrieden mit dem Film sein.
I. STORY
II. SCHAUSPIELER
=> Brad Pitt
=> Orlando Bloom
=> Eric Bana
=> Peter O´Toole
=> Sean Bean
=> Diane Kruger
=> Brian Cox
III. REGISSEUR
IV. MEINUNG
V. FILMDATEN
VI. FAZIT
=>=>=>=>=>=>=>=>=>=>=>=>=>=>STORY<=<=<=<=<=<=<=<=<=<=<=<=<=<=
!!! WARNUNG !!!
Also wer die Geschichte um Troja nicht so kennt, sollte nicht allzu viel von der Story die ich beschrieben habe lesen, denn ich habe die gesamte Geschichte beschrieben, die ich im Kino miterlebt habe. Deshalb ist es euere eigene Entscheidung wie viel ihr lesen wollt und wenn ihr mehr lest, so verderbt ihr euch den eigenen Spaß.
Nach einer halben Stunde Kinowerbung hat der Film dann endlich begonnen und es folgte zu Anfang gleich eine Schlacht, bei der sich die Truppen vom König Agamemnon mit der Armee Thessaliens gegenüber standen, so dass eine blutiger Kampf zu drohen schien. Doch schließlich konnten sich die beiden König einigen, und bestimmten jeweils einen Mann aus ihren Reihen, der Stellvertretend für die jeweilige Partei kämpfte. Für Thessalien trat ein riesiger mit narben übersehender Kämpfer an, der mir von Anfang an unsympathisch war. Auf der anderen Seite Achilles, der Hauptprotagonist des gesamten Films, der gleich mal verschlafen hatte und in seiner Hütte gemütlich mit zwei Frauen lag, bis ihn ein kleiner Junge aus seinem Schlaf geweckte hat, und er dann seine Rüstung anzog, um aufs Schlachtfeld zu ziehen. Zusätzlich muss man sagen das Achilles etwas gegen Autorität hat und nur für seine eigenen Ziele kämpft. Der einzige Grund warum er bei diesem Kampf für Agamemnon antrat war, dass er das Leben von vielen Männer verschonen wollte, die bei einer Schlacht ihr Leben verloren hätten. Der Kampf war schneller zu Ende als gedacht, denn es reichte ein gezielter Schwertstich in die Schlüsselbeingegend und Achilles Gegner war besiegt.
Schauplatzwechsel: Hector und Paris die Prinzen von Troja sind zu Gast beim König von Sparta „Menelaus“, denn sie hatten erst kürzlich einen Friedensvertrag besiegelt, der die beiden Länder zu Verbündeten machte. Sie feierten ausgelassen und Paris hat schon etwas länger ein Auge auf Helena, die wunderschöne Gemahlin von Menelaus geworfen, die er schon des häufigen bezirzt hatte. Dies ging sogar so weit, dass er sie auf der Rückfahrt nach Troja mitnahm, da er sie und sie ihn liebte und sie ohne einander nicht mehr leben konnten. Als Paris das seinen großen Bruder Hector erzählte, war er außer sich, denn damit war die jahrelange Arbeit für den Frieden zunichte gemacht und ein Krieg zwischen Griechenland und Troja war unwiderruflich.
Da Menelaus Troja nicht alleine angreifen konnte, bat er seinen älteren Bruder, den König Agamemnon ihm bei der Schlacht zu helfen. Für ihn kam diese Gelegenheit nur recht, um dies als Vorwand zu nutzen Troja zu erobern und sein Reich noch weiter auszubauen, denn er war ein sehr gieriger Charakter, der ein vereintes Griechenland unter seiner Regentschaft erschaffen wollte. Doch er konnte sein Ziel nur mit Achilles erreichen, der durch seinen Status als unbesiegbarer Kämpfer die Moral der Truppen stärken sollte. Aber Achilles war ein Dorn im Auge von Agamemnon, da er ihn nicht kontrollieren konnte und dieser stets ein Risiko darstellte, womöglich ihn sogar töten würde. Nichts des zu Trotz brauchte er ihn für die Schlacht und musste ihn überreden mit zu kommen, darum entsandte er Odysseus für diese Aufgabe aus, da er einen guten Draht zu Achilles hat. Währendessen waren Hector, Paris und Helena in Troja angekommen und wurden feierlich empfangen.
Odysseus wusste was Achilles größtes begehren war, nicht etwa Gold und Reichtümer, sondern die Unsterblichkeit, so dass sein Name nie vergessen werden sollte, auch nach tausend Jahren nicht, wenn seine Gebeine schon längst zu Staub zerfallen sind. Und so sprach Odysseus von einer unvergesslichen, der größten Schlacht, die jemals geführt werden sollte. Achilles begann zu grübeln und er ging auch zu seiner Mutter, um sich beraten zu lassen. Diese sagte ihm, dass er entweder eine Familie mit Frau und Kindern haben könnte und so ein zufriedenes Leben hätte, doch sein Name mit seinen Kindern und Enkelkinder langsam aber sicher vergessen würde, oder in die Schlacht um Troja ziehen könnte, und sein Name und die Geschichten um ihn Jahrtausende überdauern.
Für Achilles fiel somit die Entscheidung nicht mehr schwer und er zog mit seinen Vetter Patrokles und seinen Komparsen nach Troja, begleitet von über tausend Schiffen der Armee des Agamenmon und dessen Verbündeten. Währenddessen wurden in Troja Vorbereitungen für den bevorstehenden Angriff gemacht. Paris und Helena wollten nicht Schuld am tot von so vielen Menschen sein und boten an, dass sie sich stellen würden, doch Hektor machte ihnen klar das es längst nicht mehr um die Entführung geht, sondern um einen territorialen Kampf bei dem das einzige Ziel ist Troja Griechenland einzuverleiben. König Priamus war sehr zuversichtlich das die Angreifer vertrieben werden konnten, zumal die Mauern von Troja noch nie überwunden wurden und die Stadt vom Schutzpatron und Sonnengott Apollon beschützt wurde. Man muss dazu sagen das er ein sehr religiöser Mensch ist, der sich leicht durch himmlische Vorboten und sonstige göttliche Reden beeinflussen lies. Alles andere war seine ältester Sohn Hektor, der mehr auf seinen Verstand und Instinkt vertraute.
Die Schlacht lies nicht lange auf sich warten, denn die Schiffe standen unmittelbar vor der Küste Trojas, allen voran Achilles der ohne jeglichen Befehl von Agamenmon angriff. Es stellte sich aber als ein schwieriges Unterfangen heraus, die Küste alleine zu erobern, zumal trojanische Bogenschützen die Reihen um Achilles dezimierten. Achilles koordinierte dann seine Männer, die in einer Linie mit Schildern voran, vorwärst marschierten, bis Achilles ein Zeichen gab anzugreifen. Es folgte eine turbulentes Schlachtgetümmel, um Achilles und seinen Komparsen, die es geschafft haben den Tempel von Apollon zu erobern. Prinz Hektor der ebenfalls an der Schlacht teilnahm, ritt mit seinen Männern zum Tempel, doch er wurde in einen Hinterhalt gelockt, so dass seine Männer von Achilles Soldaten schnell niedergemetzelt wurden, bis er alleine von Angesicht zu Angesicht Achilles gegenüberstand. Dieser jedoch hatte keine Lust zu kämpfen, da es ihm keinen ruhmreichen Sieg bringen würde den Prinzen zu diesem Zeitpunkt zu töten, und so lies er ihn ziehen. Somit zogen sich auch die trojanischen Truppen hinter die schützenden Mauern von Troja zurück und der Kampf um die Küste war zu Gunsten von Griechenland ausgefallen.
Die Nacht zog somit herein und die Griechen feierten ihren Sieg. Ein gefangene Tempelpriesterin, wie sich herausstellte die Cousine von Hektor Briseis wurde in das Zelt von Achilles gebracht, um ihn ein bisschen Spaß zu bereiten. Doch er ist alles andere als über sie hergefallen, sondern versuchte kleine Annäherungsversuch, indem er sie nach ihren Namen fragte und sie sonst sehr anständig behandelte. Zur gleichen Zeit unterbreitete Paris Hektor einen Vorschlag vor, indem er alleine gegen Menelaus um Helena kämpft und so den Krieg vielleicht noch abwenden könnte, doch Hektor wies ihn noch mal darauf hin, dass es nicht mehr um Helena sondern um Troja ging, doch er konnte Paris von seiner Entscheidung nicht mehr abbringen. In dieser Nacht hatte Paris noch eine Unterredung mit seinem Vater, der ihn das Schwert Trojas als Glücksbringer und Zeichen Trojas gab, denn so lange das Schwert in der Hand eines Trojaners ist, so lange besteht Hoffnung für das Volk von Troja. Helena indes plante aus der Stadt zu fliehen, um den Kampf zwischen Menelaus und Paris zu verhindern, da sie wusste das Paris keine Chance gegen ihn hatte. Hektor bemerkte sie und führte ihr vor Augen das es keinen Sinn hat zu Menelaus zu gehen und sie lieber diese Nacht bei Paris sein sollte, um ihn mit ihrer Liebe zu unterstützen.
Der nächste Tag brach an und die Truppen von Troja standen unmittelbar vor den Stadttoren gereiht, Mann an Mang eng beieinander in Formation und warteten auf die Griechen. Man stellte schnell fest das die Griechen weit in der Überzahl waren. Agamemnon und seine verbündeten Könige und auch Hektor und Paris trafen sich auf dem Schlachtfeld zu einer kleinen Unterredung. Agamemnon wollte eine totale Kapitulation von Troja, doch Hektor wies dies kategorisch ab, da Troja stets eine autonomes Königreich war und bleiben will, komme was wolle. Der unvermeidbare Kampf war wohl damit besiegelt, doch der junge Prinz Paris bot einen zweiten Weg an, in dem er wie gesagt gegen Menelaus um Helena kämpfen wollte. Agamemnon hat das natürlich nicht gereicht, da er ja nicht wegen einer Frauengeschichte so viele Soldaten mobilisiert hat, sondern um Troja einzunehmen. Doch Menelaus konnte den Anblick von Paris nicht mehr ertragen und wollte unbedingt einen Kampf mit ihm und bot Agamemnon an, das wenn er gewonnen hat, der Angriff auf Troja trotzdem fortgesetzt wird.
Somit standen sich Paris, der sehr unerfahren im Kampf war und bisher auch niemanden getötet hat, den grimmigen König Spartas gegenüber, der sehr zuversichtlich wirkte. Es folgte ein recht einseitiger Kampf in der Menelaus durch heftige Schwerthiebe Paris in die Schranken zwang. Paris verlor während des Kampfes sein Schild und auch das Schwert Trojas wurde ihn aus der Hand geschlagen, zudem wurde er am Bein verletzt, so dass er am Boden lag und zur Schande ganz Trojas vor dem Feind floh und kauernd am Bein seines Bruders Schutz suchte. Als älterer Bruder konnte Hektor seinen jüngeren nicht einfach in Stich lassen und dabei zusehen wie er von Menelaus getötet wird. Wahrscheinlich wusste er auch das der Tod seines Bruders einen Kampf nicht verhindern würde, doch viel mehr weil er seinen Bruder liebte mischte er in den Kampf ein und tötete Menelaus, das zugleich das Zeichen für den Angriff der Griechen war.
Deshalb mussten sich Hektor und Paris so schnell wie möglich hinter die schützen Reihen der trojanischen Soldaten zurück ziehen, doch nicht ohne das Schwert Trojas das Paris noch bevor die Schlacht so richtig begann, wieder an sich nehmen konnte. Als Paris dann in Sicherheit war, konnte sein Bruder endlich die Geschicke seiner Soldaten koordinieren, so dass die ganze Truppe in Defensivstellung auf die Griechen wartete. Trotz der Überzahl konnten die Griechen irgendwie nicht weiter kommen, zudem kam noch das die trojanischen Bogenschützen die Griechen mit Pfeilsalven zusätzlich malträtierten, so das sie sich fürs erst zurück ziehen mussten.
Achilles hat dem Kampf nicht beigewohnt, sondern beobachtete das Geschehen von einem Hang aus und kritisierte die vorgehensweiße der griechischen Soldaten, die blind ins offene Messer gelaufen sind. Somit musste Griechenland an diesem Tag eine große Niederlage einstecken. Hektor der sehr anständig ist, hat den Griechen gestattet ihre Toten angemessen zu bestatten. Üblicherweise wurden die Toten auf hölzernen Aufbauten aufgebahrt und verbrannt, zuvor legte man ihnen jeweils eine Goldmünze auf ihre Augen, denn wenn man in die Unterwelt kam musste man für den Fährmann der einem über den Styx ins Reich der Toten fuhr zwei Goldmünzen für die Überfahrt bezahlen, denn sonst irrte die Seele für alle Zeiten umher und findet keine Ruhe.
Nicht nur die Bestattungsriten wurden diese Nacht durchgeführt, sondern Achilles lernte Briseis auch näher kennen und sie verliebten sich ineinander, so dass Briseis auch ihre Jungfräulichkeit die sie sich als Priesterin bewahrt hatte, diese Nacht aufgeben hat und mit Achilles schlief. Mit diesen Ereignis änderte sich alles für Achilles, der kein Interesse mehr am Kampf hatte und mit seinen Männern wieder nach Hause segeln wollte. Sein Vetter jedoch verstand ihn überhaupt nicht, denn es sind so viele Griechen gefallen und ihn scheint es überhaupt nicht zu berühren. Achilles antwortet ihm das so viele Männer ihr Leben in Kriegen verlieren und das noch andere kommen, außerdem will er keine Marionette eines Narrenkönigs sein, sondern seinen eigenen Kopf behalten. Er diskutierte auch nicht weiter mit ihm und schickte ihn fort.
In Troja dagegen schmiedete man Pläne, um die Griechen anzugreifen und endgültig aus Troja zu vertreiben. Prinz Hektor indes hat davon abgeraten die Griechen anzugreifen, da man sie nicht unterschätzen sollte, doch sein Vater König Priamus wurde abermals von seinem religiösen Berater beeinflusst der ihn durch Omen davon überzeugte anzugreifen. So machten sie sich also im Morgengrauen auf, die Griechen unvorbereitet attackieren, das ihn gut gelungen ist. Zuerst haben sie brennende Pfeile abgeschossen, die dazu dienten riesige Kugeln anzuzünden, die über die Köpfe die Griechen rollten und ihr Lager in Brand setzte. Dann tauchte auch Achilles auf, jedenfalls dachte man das es Achilles ist, denn im Kampf mit Hektor der ihm mit dem Schwert die Kehle durchschnitt, merkte man schell das es sich nicht um Achilles handelte, sondern um seinen Vetter Patrokles, der die Rüstung und das Schwert von Achilles genommen hat. Hektor wusste das dies ein schlechtes Vorzeichen ist und beendete auch sofort den Angriff als er Achilles Vetter die letzte Ehre erwies und ihm von seinen Leiden erlöste.
Hektor hatte es scheinbar gefühlt, denn er hat seiner Frau zuvor einen geheimen Fluchtweg gezeigt, so dass sie im schlimmsten Fall mit dem Baby fliehen sollte, falls er getötet wird und Troja fällt. Währenddessen unterrichtete man Achilles vom Tod seines Vetters, der danach außer sich vor Wut und Hass war, so dass er bewaffnet in einem Pferdewagen in Richtung Troja ritt, um Hektor herauszufordern, aber erst nachdem er Patrokles ordnungsgemäß bestattet hat. An den Toren von Troja schrie er so lange den Namen Hektor bis dieser aufgetaucht ist und sich dem Kampf stellte. Es folgte der spektakulärste Kampf im ganzen Film, denn beide waren ausgezeichnete Kämpfer und bewegten sich toll. Der Kampf war sehr ausgeglichen, das sich mit der zunehmender Dauer änderte, so dass Achilles immer mehr Treffer verbuchte und Hektor sich kaum noch wehren konnte. Schließlich hat Achilles Hektor vor den Augen seines eigenen Vaters getötet und zog ihn hinter seinem Wagen entlang, das den Vater noch mehr im Herzen verletzte.
Somit hatte Achilles seine Rache bekommen, doch als die Nacht hereinbrach besuchte ihn König Priamus selbst, der den Körper von Hektor haben wollte, um ihn anständig zu beerdigen. Anfangs hat Achilles diese Bitte abgeschlagen, doch je mehr Priamus auf ihn einredetete, desto weicher wurde er und gab ihn schließlich den Körper und zusätzlich 12 Tage Totenruhe die üblich waren. Somit konnte Priamus als er wieder in Troja war, den Leichnam auf traditionelle Weise bestatten. Agamemnon hat das überhaupt nicht gefallen, dass Achilles über seinen Kopf Entscheidungen machte und den Trojanern 12 Tage Waffenstillstand gab. Aber es gab da noch immer ein Problem: Wie kann man in Troja einfallen ? Denn wenn man wieder direkt angreift, so würden die Truppen abermals große Verluste einstecken müssen. Es musste also eine Idee her, um die Trojaner zu überlisten. Dabei hatte Odysseus einen genialen Einfall und baute eine riesiges Holzpferd in dem sich die Soldaten darunter auch Achelles verstecken sollten. Das Pferd war als Geschenk an die Trojaner gedacht und sollte sie glauben lassen, dass die Griechen auf Grund einer Pest nach Hause gesegelt sind, da auch durch die Pest gezeichntet Leichen am Stand lagen.
Aber alles andere war der Fall, denn die Schiffe haben sich in einer Bucht versteckt und wieder hat Priamus auf seinen religiösen Berater gehört, anstatt auf seinen Sohn Paris der vorgeschlagen hat das Pferd zu verbrennen, so wurde die Skulptur vor dem Tempel des Poseidon gestellt und alle Menschen feierten, obwohl Hektor erst vor kurzem verstorben ist. Auf jeden Fall haben sie einen großen Fehler gemacht, der unwiderruflich zum Ende von Troja führte, denn Nachts sind die Soldaten aus dem hölzernen Pferd gekrochen und haben das Stadttor geöffnet, so dass die Armee Agamemnons Troja unvorbereitet angreifen konnte.Es wurde gebranntschatzt, geplündert, getötet und ganz Troja stand in Flammen. Achilles versuchte im ganzen Tumult Briseis zu finden, genauso wie Paris der mit einem Bogen bewaffnet war. Die Frauen und Kinder sind währenddessen durch den Geheimgang geflohen, den Hektor seiner Frau gezeigt hat und auch sie ist mit ihrem Baby und Helena aus der Stadt entkommen. König Priamus ist aber von Agamemnon getöt worden.
Nun folgt sozusagen der Showdown, denn Briseis wird vom Agamemnon gewürgt, jedoch kann sie durch ein verstecktes Messer in ihrem Ärmel, dem Schurken den Gar aus machen. Die Soldaten haben anschließend versucht Briseis zu töten, doch Achilles war zur Stelle und rettete sie. Wie es der Zufall so wollte tauchte auch Paris auf, der die Situation missverstand oder einfach aus Hass weil er seinen Bruder getötet hat, Achilles mit seinem Bogen angriff. Dabei hat er ihn einen kritischen Treffer in die Achillessehne verpasst und schoss dann erneut weiter auf den Torso von Achilles. Briseis hat versucht ihn davon abzubringen, doch er schoss so lange weiter bis Achilles auf einer Stelle stand und sich nicht weiter bewegte. Achilles sagte Briseis das sie mit Paris aus der Stadt fliehen sollte. Schließlich verlies sie weinend mit Paris die Stadt. Achilles stand immer noch wie angewurzelt fest und viel erst kurze Zeit später zu Boden. Besonders das Schlussbild die Achilles mit dem Pfeil in der Achillessehne zeigte hatte einen gewissen Symbolcharakter, denn auch der unverwundbarste ist an einer Stelle verwundbar. Zum Schluss folgte Achilles ehrenvolle und traditionelle Bestattung und sein Name ging in die Analen der Geschichte ein, so wie er es immer wollte.
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BRAD PITT als Achilles
Der erste Film bei den man auf Brad Pitt aufmerksam geworden ist, war der Robert Redford Streifen „Aus der Mitte entspringt ein Fluss“ in der er die Hauptrolle spielte. Noch viel besser fand ich ihn 1994 im Vampirfilm „Interview mit einem Vampir“, wo er neben Tom Cruise und Antonio Banderas den Vampir Louis spielte. Ebenfalls grandios fand ich die Rolle des Tods in „Rendezvous mit Joe Black“. Für mich ist Brad Pitt nicht nur der Ladykiller zu dem er in der Presse gemacht wird, sondern ein Charakterdarsteller der seine Rollen brillant spielt. Genauso war es in der Rolle des Achilles, die wie viele meinen eine Fehlbesetzung ist, doch ich kann mir den Film ohne Brad Pitt nicht mehr vorstellen, denn er spielte die Rolle dermaßen gut das ich an einigen Stellen wirklich Gänsehaut bekommen habe. Besonders sein durchdringender Blick, die Bewegungen im Kampf und die Liebesszenen wurden, so muss man neidlos anerkennen wunderbar gespielt. Eine Stelle die ich winzig fand war als er Hektor am Tempel des Appolon gestellt hat und ihn mit einer Kopfbewegung und einem „Zss“ so ungefähr wie „Schleich dich“ ziehen lies. Die Kampfszenen mit ihm waren einfach nur fantastisch, besonders im Kampf mit Hektor zeigte Brad Pitt was er in seiner Vorbereitung zum Film gelernt hat. Er musste sich ja sogar 7 Monate vor Drehbeginn Muskeln antrainieren und außerdem hat er während der ganzen Dreharbeiten mit dem Rauchen aufgehört. Doch jetzt raucht er wieder wie ein Schornstein. In der deutschen Version besitzt Brad Pitt alias Achilles die Synchronstimme von Nicolas Cage, an das man sich etwas gewöhnen muss, doch schon nach den ersten Minuten fällt es kaum mehr störend auf.
ORLANDO BLOOM als Prinz Paris
Seine Karriere begann am National Youth Theatre. Später studierte er an der Guildhall School of Music and Drama in London und bekam nach seinem Abschluss prompt die Rolle des Legolas in Herr der Ringe, die ihm praktisch auf den Leib geschneidert war. Danach war er unter anderem im Piratenfilm „Fluch der Karibik“ zu bewundern in der er seine Rolle ebenfalls gut spielte. Als naiver Prinz Paris stellte er eine Rolle mit viel Abwechslung dar, denn Paris war auf der einen Seite mutig, wenn es um tapfere und edle Gedanken ging, doch auf dem Schlachtfeld hatte er zum ersten mal erlebt was es heißt Angst zu haben sein Leben zu verlieren, so dass er feige vor seinem Gegner floh anstatt stolz zu sterben. Die mutigen und entschlossenen Prinzen spielte Orlando Bloom genauso gut, wie den wimmernden Paris auf dem Schlachtfeld. Was mich vielleicht nicht so überzeugt hat waren die Liebesszenen mit Helena, denn da kamen mir zu wenig Gefühle herüber oder es hat mich einfach nicht so berührt. Was ihm vielleicht leichter gefallen ist war der Umgang mit den Bogen, denn er hatte ja schon in Herr der Ringe einige Erfahrungen in der Rolle des Legolas damit gemacht.
ERIC BANA als Prinz Hektor
Eric Bana dürfte man nicht so kennen wie die andern Schauspieler, denn er ist neben der Schauspielerein noch ein Komiker der seine eigene TV Show mit den Namen Eric hatte, die er auch selber produzierte. Im Kino war er unter anderem als Bruce Banner im Film Hulk zu bewundern, doch ich glaube seine größte Rolle hatte er bisher mit diesem Film, in dem er den Prinzen Hektor spielte. Hektor ist ein sehr anständiger und stolzer Prinz, der die Armee von Troja befehligt und der älteste Sohn des Königs Priamus sprich sein Thronerbe ist. Eric Bana hat die Rolle für meine Verhältnisse fabelhaft gespielt, besonders der Kampf mit Achilles war spektakulär inszeniert. Da kann sich selbst Russel Crow in Gladiator noch einiges von den beiden abkucken. Aber nicht nur die Actionszenen, auch die charakterlichen und emotionalen Passagen des Films, wie er sich z.B. um seine Frau und seinen Säugling gekümmert hat oder Paris vor dem tot rettete, war durchaus ebenso gut dargestellt.
PETER O´TOOLE als König Priamus
Peter O´Toole dürften die meisten kennen, denn er spielte die Hauptrolle im Monumentalfilm „Lawrence von Arabien“ mit der seine Karriere einen steilen Knick nach oben machte, so dass er bis zur heutigen Zeit ein sehr gefragter Schauspieler ist. Zwar bekam er noch nie einen Oscar für eine Rolle im Film, doch dafür verlieh man ihn vor nicht allzu langer Zeit einen für sein Lebenswerk, denn er hat bisher in über 60 Filmen mitgespielt. Als König Priamus spielte er einen liebenden Vater, der sich aber leicht durch göttliche Vorsehungen lenken lies, so dass er stets im Glauben war: „Die Götter werden es doch irgendwie richten“. Und genau diese Schwäche hat Troja eigentlich in die Prämisse bzw. zum Untergang gebracht, denn zuerst hat er auf seinen ältesten Sohn nicht gehört und die Griechen trotzdem angegriffen und später macht er die verhängnisvolle Entscheidung das hölzerne Pferd in der Stadt aufzustellen, anstatt es zu verbrennen, wie sein jüngerer Sohn vorgeschlagen hat. In allem ein recht labiler Charakter mit einem gutem Herz und so wie ich den Charakter beschrieb, so gut spielte Peter O´Toole die Rolle des König Priamus. An einer Stelle musste ich aber ein bisschen schmunzeln, denn manchmal hatte er so einen starren, verrückten Blick, der einfach übertrieben aussah. Natürlich war man baff, als man die große Armee der Griechen sah, doch so einen irren Blick den Peter O´Toole machte, habe ich schon lange nicht mehr gesehen.
SEAN BEAN als Odysseus
Nach seinem Schulabschluss mit 16 hatte er zwischenzeitlich einige Jobs, bis er dann zur Schauspielerei fand und 1983 sein Bühnendebüt mit „Romeo und Julia“ hatte. Weiterhin spielte er zumeist böse Rollen wie in „James Bond – Golden Eye“ oder „Ronin“, da er eine Verbrechervisage hat die gut dazu passt. Man wird ihn sich noch aus Herr der Ringe Teil 1 in der Rolle des Boromirs kennen. Doch diesmal stirbt er nicht, sondern überlebt den Film zur Abwechslung mal. Als Odysseus ist er ein guter Freund von Achilles und auch Achilles schätzt ihn sehr. Jedoch waren sie zwei unterschiedliche Personen, denn Odysseus beugte sich dem König Agamemnon, hingegen Achilles seinen eigenen Kopf hatte. Außerdem hatte Odysseus die geniale Idee mit dem hölzernen Pferd, mit dem sie Troja eroberten. Für mich hat Sean Bean wie in seinen vorherigen Rollen wieder einmal sehr überzeugend gespielt, obwohl er diesmal nicht zu den bösen gehörte bzw. keinen bösen Charakter spielte.
DIANA KRUGER als Helena
Diane Krüger kenne ich erst aus diesem Film muss ich erwähnen und mir ist auch sonst nicht so viel über sie bekannt. Sie spielte die Rolle der Helena, die sie optisch durch ihr blondes Harr und Aussehen gut wiedergeben hat, aber genauso wie ich es bei Orlando Bloom kritisieren musste, fand ich hier ebenso die Liebesszenen mit ihm nicht so bewegend, wie ich es mir erhofft hätte. Aber ansonsten fand ich ihre Darbietung recht gut.
BRIAN COX als Agamemnon
Brain Cox ist ein anerkannter und guter Schauspieler der schon in vielen Rollen zu bewundern war, wie z.B. in „Braveheart“ einer meiner Lieblingsfilme oder „Rob Roy“, der mir persönlich überhaupt nicht gefällt, mitgespielt hat. Unter anderem in den Filmen „Rushmore“ und „Die Bourne Identität“ mit Matt Damon zu sehen. Als Agamemnon spielte er den Bösen im Film, denn sein bestreben als Agamemnon war Macht, so dass er andere Länder wie am Anfang Thessalien angriff, um sein Reich weiter auszudehnen. Aber ab und zu war er auch ganz komisch, ohne es eigentlich zu wollen, wie z.B. als einer seiner Berater fragte was er mit Briseis gemacht hat. Er erwiderte das er sie noch nicht angefasst hat. „Und wo ist sie dann ?“ fragte sein Berater und er antwortete unbescholten: „ Ich habe sie den Männer gegeben.“, als ob nichts wäre. Für mich hat Brian Cox seine Rolle fabelhaft gespielt, dass man bei seiner Erfahrung als langjähriger Theaterdarsteller und Schauspieler auch erwarten konnte.
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Wolfgang Petersen gehört zu einen der Top Regisseure in Hollywood. Am Anfang jedoch stand ein langer Weg vor ihm. Er machte wie viele die Schule und Abitur, danach arbeitete er von 1960 bis 1964 als Regieassistent und machte somit seine ersten Erfahrung für seinen späteren Beruf. In Hamburger Ernst-Deutsch-Theater war er dann neben der Regie auch als Schauspieler tätig und studierte gleichzeitig zwei Jahre lang Theaterwissenschaften an der UNI Hamburg, später dann noch 4 Jahre an der Deutsche Film- und Theaterakademie. Er hat unter anderem dann einige Folgen der Kriminalserie Tatort gedreht, auch einige Filme die internationale Auszeichnungen bekommen haben. Doch den Durchbruch denke ich hatte er 1982 mit dem Film „Das Boot“ der für 6 Oscars nominiert war und ihn erstmals auch in Amerika etwas bekannter machte. Der erste Hollywoodfilm den er drehte war 1991 „Tod im Spiegel“ bis der sich mit seinem zweiten Hollywoodstreifen „In The Line Of Fire - Die zweite Chance“ endgültig in Hollywood profilieren konnte. Ein weiterer bekannter Film von ihm war „Outbreak - Lautlose Killer“ mit Dustin Hoffman und nun Troja die Verfilmung eines von Homers Werken. Leider hat er an der Geschichte ein bisschen zu viel gepfuscht, doch ansonsten hat er die Actionszenen und die zwischenmenschlichen Beziehungen der Schauspieler fabelhaft in Szene gesetzt.
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Mich hat der Film von Anfang an in den Bann gezogen, besonders der Hauptprotagonist Achilles hat einen sofort verzaubert, denn am Anfang kam gleich der erste Gag. Er hat verschlafen und ist nicht zur Schlacht erschienen, sondern man musste erst nach ihm schicken, eben ein Freigeist der sich nichts sagen lässt. Außerdem war es beeidruckend wie die über 1000 Statisten im Film in Szene gesetzt wurden, so dass man wirklich den Eindruck bekam, sich in einer antiken Schlacht zu befinden. Dabei wurde sehr viel auf Details wert gelegt, so dass die Landesequenz am Strand mit echten Kulissen gedreht wurde. Auch das Meeresbild von über 1000 griechischen Schiffen sah fantastisch aus. Zuerst ein Bild von Achilles Schiff, bis herausgezoomt wurde und die Ausmaße der Armada sah, so das man sogar noch Schiffe am Horizont erspähen konnte. Einfach Wahnsinn. Auch das Aufgebot der Schauspieler allen voran Brad Pitt hat durch seine schauspielerischen Leistungen geglänzt und ich finde es immer wieder abwertend ihn nur als Ladykiller darzustellen, denn er ist vor allem ein phantastischer Schauspieler und aus diesem Grund perfekt für die Rolle des Achilles geeignet. Und besonders wegen seiner schauspielerischen Qualitäten, schätze ich ihn sehr. Die Atmosphäre insgesamt hat durch die Sets, die Kostüme und Requisiten ihren antiken Charme bekommen, so dass man keine Detail vergessen hat und alles möglichst realistisch herübergebracht hat.
Der Film hat aber einen Wermutstropfen wie ich finde, denn die Geschichte des wahren Troja aus den Erzählungen „Ilias“ von Homer ist nicht wirklich detailgerecht übernommen worden, sondern man erlaubte sich viele kleine Schnitzer und hat die Geschichte so umgeformt, das man den Film einigermaßen verwirklichen konnte und dabei hauptsächlich mehr auf die Actionszenen wert gelegt, als auf eine tiefere Geschichte. Ist auch irgendwie klar, denn ich denke die meisten werden sich den Film hauptsächlich wegen der Schauspieler und der Action anschauen, die Geschichte ist dabei nur ein Aufhänger, damit man den Film auf irgend etwas aufbauen kann. Deshalb kann man den Film auch nicht als geschichtlich bildendes Werk ansehen, sondern muss zwischen Unterhaltung und Wissen abstrahieren und da Filme nun mal mehr unterhalten sollen als geschichtliches Wissen zu vermitteln, war mir schon vornherein klar das die Geschichte nicht allzu detailreich sein würde. Was mir noch aufgefallen ist, war der FSK 12 der bei vielen brutalen und erotischen Szenen eindeutig etwas zu niedrig war. Entweder hat sich das JuSchG (Jugentschutzgesetz) geändert oder der FSK ist falsch angegeben, denn wenn einem die Kehle aufgeschnitten wird halte ich das schon für eine sehr bedenkliche Szene. Was eigentlich eher unwichtig aber für mich störend war ist, dass im Kino wo ich mir den Film angeschaut habe, einmal der Ton kurz ausgefallen ist, das mich sehr gestört hat, denn man hat viel Geld für die Kinokarte bezahlt und möchte auch dementsprechend eine reibungslose Vorstellung. Das wollte ich halt nur mal so los werden, der Film aber hat mir sehr gefallen und ich kann jedem nur empfehlen sich diesen einmal anzuschauen.
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Genre: Historienfilm / Abenteuer
Schauspieler: siehe obere Rubrik => Schauspieler
Regie: Wolfgang Petersen
Filmlänge: 162 Minuten
FSK: ab 12 Jahre freigegeben
Preis Kino: schwankt 6.50 bis 9.50 € je nach Vorstellung und Wochentag
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Im Großen und Ganzen fand ich den Film fabelhaft und ich würde ihn mir auf jeden Fall noch einmal anschauen, wenn er mal auf DVD heraus kommt. Denn der Film hat genau das bezweckt was jeder Film sollte, den Zuschauer zu unterhalten. Deshalb war der Unterhaltungsfaktor aufgrund der Actionszenen, der Charaktere und einer fesselnden, wenngleich nicht detailgetreunen Geschichte sehr hoch. Deshalb gibt es von mir auch nur 4 Sterne anstatt 5, da wie gesagt die Geschichte etwas zu Gunsten der Unterhaltung verdreht wurde. Ich kann den Film aber trotzdem weiter empfehlen. ©Marcus_Licinius_Crassus|15.05.04|Ciao.com|17.05.04|Yopi
P.S.:Bin auch unter den Namen Marcus_Licinius_Crassus bei Ciao tätig. weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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Tuvok, 29.05.2004, 20:23 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
Ungereimtheiten gab es nicht, außer man vergleicht es mit der Originalstory.
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spannendes Thema - passable Umsetzung
14.05.2004, 12:48 Uhr von
BigRebecca
"Schreiben ist nicht gleich Schreiben!" hat mir mal eine Lehrerin gesagt und irgendwie hat sie re...Pro:
eindrucksvolle Inszenierung, gute Schauspielerleistung
Kontra:
eigentlicher Hintergrund des Trojanischen Krieges bleibt verborgen
Empfehlung:
Ja
Der trojanische Krieg ist mit Sicherheit nicht ganz einfach darzustellen, dennoch hat sich Wolfgang Peterson an diese Legende gewagt und einen Film geschaffen, der zwar kurzweilig und gut aufgezogen ist, in dem die wahren Hintergründe verborgen bleiben.
Als ich gehört habe, dass der Film in die Kinos kommt, habe ich gehofft, dass es nicht zwei Stunden hemmungsloses Abmetzeln wird, denn immerhin müssen 10 Jahre Krieg irgendwie dargestellt werden. Ich wurde nicht enttäuscht Peterson hat es geschafft, die Schlachtszenen zu reduzieren.
....:Die Story:.....
Paris, der Sohn des trojanischen König Priamus, verliebt sich in die schöne Helena und entführt sie Menelaos, dem König von Sparta, nach Troja. Daraufhin ist der gerade geschlossene Friedenspakt dahin. Er mobilisiert gemeinsam mit seinem Bruder Agamemnon die gesamte griechische Armee udnd segelt mit 1000 Schiffen nach Troja. Unterstützt wird er dabei unfreiwillig von Achilles, dieser ist zwar als Halbgott der beste Krieger Griechenlands, hat aber Probleme sich einer Autorität zu unterstellen. Erst durch die Überredungskünste von Odysseus macht er sich mit seiner etwa 50 Mann starken gefürchteten Privatarmee auch auf den Weg nach Troja. Als die Riesenflotte der Griechen in Troja landet, beginnt der Trojanische Krieg. Es wird gekämpft und getötet.
Es gibt dabei zwei zentralisierende Duelle:
1. Paris - Menelaos um die schöne Helena
2. Hektor - Achilles, um die Kriegerehre
12 Tage nach dem Tod Hektors, dem Kriegshelden der Trojaner, folgt die bekannte Kriegslist. Die Griechen verziehen sich außer Sichtweite der Trojaner und hinterlassen ein hölzernes Pferd. Allein Paris ahnt Böses und würde das Pferd verbrennen. Die Oberhäupter Spartas sehen in dem Pferd ein Geschenk an die Götter und bringen es in die Stadt. Wie es weiter geht ist bekannt. Troja wird eingenommen, Achilles durch den Pfeil des Paris' in die Ferse getötet.
Das ist im groben die Story, wie sie im Film vorkommt. Überraschungen gibt es eigentlich nicht, wer die Legende über den Trojanischen Krieg kennt, weiß wie sie ausgeht.
....:Umsetzung:.....
Kurz gesagt: Ganz nett anzuschauen, aber DEN großen Lehreffekt hat der Film nicht. Die eigentlichen Hintergründe der Streit dreier Göttin, die Hilfe die die Götter Achilles geben, wenn er Hektor tötet, oder Paris, wenn er Achilles tötet, bleiben leider verborgen. Dennoch ist der Film sehr gut anzusehen. Nicht allein zuletzt wegen der vielen durchtrainierten Männerkörper *ggg*.
Auch bekommt man nicht mit, wie dide 10 jahre des Angriffs vergehen. Es sind, glaube ich nur 3 große Angriffe und dann folgt die Kriegslist. Ich war überrascht, dass 10 Jahre schon vorbei sein sollten.
.....:Meine Meinung:.....
Der Film wird wohl nach so einigen Kinobesuchen in vielen Schulen auseinander genommen werden.
Er ist ganz nett anzusehen. Ich werde ihn mir auf jeden Fall noch einmal ansehen, schon allein, weil ich von der Schule aus dahin muss. Aber ich würde ihn mir auch so noch einmal ansehen. Auch wenn man bei einer Länge von über 2 1/2 Stunden eine sehr lange Zeit im Kino ausharren muss.
.....:wichtige Mitwirkende:....
Regisseur: Wolfgang Peterson
Darsteller:
Brian Cox als Agamemnon
Brendan Gleeson als Menelaos
Diane Kruger als Helena
Sean Bean als Odysseus
John Shrapnem als Nestor
Julie Christie als Thetis
Rose Byrne als Briseis
Brad Pitt als Achilles
Peter O'Toole als Priamos
Saffron Burrows als Andromache
Eric Bana als Hektor
Orlando Bloom als Paris
(C) BigRebecca (Ciao, Doyoo, Yopi) weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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plötzlichpapa, 06.05.2005, 15:31 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
jedoch war die Geschichte zu sehr auf Brad zugeschnitten. Ich denke, dass Peterson mehr von dem "Drum Rum" erzählen hätte können, wenn er sich nicht so sehr den inneren Regungen von Achilles gewidmet hätte. Dein Bericht ist gu
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