Wii Fit (Nintendo Wii Spiel) Testberichte
Auf yopi.de gelistet seit 08/2010
- Grafik: durchschnittlich
- Sound: gut
- Wird langweilig: nie
- Suchtfaktor: hoch
Pro & Kontra
Vorteile
- Klasse Übungen und toller Spassfaktor
- Macht sehr viel Spass, viel Bewegung
- Absolut neue Steurung und ungeahnter Spielspaß !
- Spass und Sport in einem.
Nachteile / Kritik
- eventuell für manche der Preis
- Kein durchtrainierter Körper
- Multiplayerfunktionalität total boykotiert !
- Der Preis des Boards ist relativ teuer.
Tests und Erfahrungsberichte
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Mehr Spaß für die Nachbarn als für mich?
5- Grafik: durchschnittlich
- Sound: gut
- Wird langweilig: nie
- Suchtfaktor: hoch
- Schwierigkeitsgrad: Einsteiger
Pro:
Steuerung, Statistiken, viele Spielchen und Übungen
Kontra:
Immer nur 1 Spieler gleichzeitig
Empfehlung:
Ja
„Sie sind fett“, so oder so ähnlich wurde ich von Wii Fit angesprochen als ich es das erste mal ausprobiert habe, aber dazu später mehr.
Wii Fit ist Nintendos Personaltrainer für die Nintendo Wii Konsole oder wird zumindest als solcher verkauft, denn richtigen Sport kann auch Wii Fit nicht ersetzen.
Geliefert wird Wii Fit mit einem sogenannten Balance Board, ein Zusatzcontroller für die Wii Konsole der wie eine Waage aussieht und auch wie eine funktioniert, zusätzlich hat das Balance Board noch Bewegungssensoren die jede noch so kleine Bewegung bewerken und im Spiel umsetzen.
Nachdem man Wii Fit das erste Mal gestartet hat wird man von einem virtuellen Balance Board, das im Spiel als eigenständiger Charakter auftaucht und euch mit Tipps versorgt, aufgefordert ein Profil anzulegen und sich seinen Mii (die kleinen Figuren die man im Mii Kanal der Wii erstellen kann) auszusuchen. Danach geht’s auch schon los.
Zuerst wird man gewogen und der Körperschwerpunkt wird gemessen. Dann die erste Ernüchterung, das Board meldet sich mit einem „Ihr Körperschwerpunkt liegt zu weit rechts“ und ich durfte etwas üben um den Schwerpunkt in der Mitte zu halten.
Danach ging es weiter mit dem Gewicht, dabei wird der BMI ermittelt und man bekommt dementsprechend angezeigt ob man untergewichtig, ideal gewicht besitzt, übergewichtig oder fettleibig ist. Das genaue Gewicht werde ich euch hier nicht mitteilen, aber es nicht leicht im Bereich des übergewichtigen.
Schnell noch ein Ziel gesetzt, ich hab sechs Kilo in sechs Monaten ausgewählt und weiter geht es.
Danach folgen zwei kleine Spielchen mit deren Hilfe eurer alter ermittelt werden soll. Meine erste Übung war das auf einem Bein stehen, hier muss man versuchen 30 Sekunden lang möglichst ohne Wackler, auf einem Bein stehen, dann folgte der Stillsteh-Test, hier muss man 30 Sekunden lang komplett still stehen. Beides hab ich eigentlich ganz gut geschafft und da wundert es mit auch nicht das das ermittelte Alter meinem richtigen alter entsprach. Allerdings darf man dieses ermittlungsverfahren nicht allzu ernst nehmen, mit etwas Übung schafft man die Spiele alle und ist so immer um einiges Jünger als in der Realität.
Ist das alles geschafft beginnt das eigentliche Spiel
Hier hat man die Auswahl aus vier verschiedenen Bereichen, Yoga, Muskelübungen, Aerobic und Balancespiele.
Im Bereich Yoga findet man diverse bekannte Yogastellungen, wie den Baum, Sonnengruß, Kobra und andere.
Zu den Muskelübungen gehören Liegestütze, Taillendreher, Beinstrecker und noch viele mehr.
Im Bereich Aerobic findet man Step-Übungen, Jogging, Hula-Hoops und Schattenboxen.
Die Balancespielchen bieten am meisten Abwechslung, hier gibt es Ski- und Snowboardfahren. Skispringen, Ballspiele und viele, viele mehr.
Insgesamt gibt es knapp 50 Spiele und Übungen.
Gesteuert werden alle mit Hilfe des Balance Boards, ihr lenkt kleine Kugeln oder lasst euren Skifahrer nach links und rechts fahren und das alles nur durch geschickte Verlagerung des Körpers.
Auch die meisten Trainingsübungen funktionieren mit dem Board, hier wird euer Gleichgewicht oder die Druckstärke gemessen.
Bei den Übungen steht einem jederzeit ein virtueller Trainer zur Verfügung der einem zeigt wie die Übungen funktionieren und euch sagt wenn ihr etwas falsch macht.
Wenn man Probleme mit dem Rücken oder der Wirbelsäule hat sollte man aber vielleicht erst mal einen Arzt oder jemanden der sich damit auskennt Fragen, da man ohne richtige Hilfe durchaus auch vieles Falsch machen kann wenn man die Übungen falsch ausführt.
Das Board funktioniert einwandfrei und erkennt jede noch so kleine Bewegung, auch die Waage zeigt immer das richtige Gewicht an.
Bei den Spielen und Übungen kann man das Board allerdings ziemlich einfach austrickse, da es ja nur den Schwerpunkt oder die Gewichtsverlagerung erkennt, bemerkt es nicht wenn man die Übungen falsch oder gar nicht ausführt sondern z.B. mit den Händen lenkt.
Durch viele Übersichtliche Statistiken hat man immer einen Überblick über sein Gewicht, weitere Mitspieler sorgen für zusätzliche Motivation, man will ja schließlich nicht noch zu nehmen während der Rest der Familie erfolgreich abnimmt. Außerdem lassen sich die Highscore Punkte die man in den Balancespielen erhält mit einander vergleichen.
Anfangs kostet es den ein oder anderen evtl. etwas Überwindungsangst sich auf das Board zu stellen und wie ein Hampelmann vor der Konsole zu trainieren, was mich auch wieder auf den Titel dieses Berichtes bringt, wenn man sich selbst oder anderen beim Spielen zu sieht kommt es einem schon etwas komisch vor, mit geschlossenen Jalousien braucht man aber keine Angst vor lachenden Nachbarn zu haben. weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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Fit statt fett
Pro:
einzigartiges Konzept, hervorragende Verarbeitung des Boards, fördert Spaß an der Bewegung, herausfordernde Übungen
Kontra:
grafisch eher mittemäßig, teils zu sehr auf den Einzelspieler ausgelegt, hohe Anschaffungskosten für das Bundle
Empfehlung:
Ja
Hallo liebe Leserinnen und Leser!
Mit einem kleinen weißen Kasten namens "Wii" ist dem japanischen Traditionsunternehmen Nintendo ein wahnsinnig großer Wurf gelungen. Entgegen dem aktuellen Trend der Konkurrenz stieg man aus dem Wettrüsten im Kampf der Spielekonsolen aus und setzte bewusst auf andere Werte. Wo Sony und Microsoft in der aktuellen Konsolengeneration somit verstärkt auf schnellere Prozessoren, höhere Leistungsfähigkeit und damit verbunden eine bessere Grafik setzen, schlug Nintendo einen anderen Weg ein und macht sich um das Bedienelement "Controller" Gedanken. Herausgekommen ist die so genannte "Wii-Mote", die auf Bewegungen reagiert und somit ein völlig neues Spielerlebnis ermöglicht. Doch damit nicht genug, denn Nintendo setzt diese innovative Richtung konsequent fort und präsentiert nun mit "Wii Fit" das neueste Eingabegerät: Das "Balance Board". Aber immer der Reihe nach...
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| ° Wii Fit - Die Grundidee
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Nachdem Nintendos Wii von vielen Seiten gerne als "Bewegungskonsole" bezeichnet wird, wollte man diesem Umstand natürlich nachkommen und hat sich mit "Wii Fit" eine weitere Innovation im Bereich der Spieleindustrie einfallen lassen. "Wii Fit" soll dabei wie es der Name schon sagt den Spieler in Bewegung bringen und ihn fit machen. Bewerkstelligt wird dies durch das "Balance Board", welches dem Spiel beigelegt ist. Dieses an eine etwas überdimensionierte Waage erinnernde Board soll Bewegungen registrieren und somit vollkommen neue Steuerungsmöglichkeiten eröffnen. Eine Steuerung mittels Gewichtsverlagerung wie beim Snowboard fahren war damit nur eine der mannigfachen Möglichkeiten, die das Balance Board ermöglichen sollte.
Dennoch war die Reaktion von Fans und Fachpresse nicht einheitlich euphorisch, als man das Balance Board und die Idee von "Wii Fit" erstmals der Öffentlichkeit präsentierte. Denn neben Ideen wie "Snowboarden" und dergleichen mehr wurden zu Demonstrationszwecken auch viele simple Übungen und Spielchen mit dem Balance Board gezeigt. Mal mussten Kopfbälle zurückgespielt werden, mal galt es Yoga-Übungen auf dem Boad zu absolvieren und dabei die Balance zu halten. Viele "Hardcore"-Zocker der ersten Stunde sahen den Untergang der bisherigen Spielekultur, denn mit dem Medium "Videospiel" wie es bisher bekannt war, hat "Wii Fit" zugegebenermaßen nur wenig zu tun. Nachdem Nintendo in den letzten Jahren erst mit dem Nintendo DS und nun mit der Wii eine Zielgruppenerweiterung des Marktes geschafft und immer mehr Frauen, ältere Spieler, ehemalige Spieler, etc. vor die Konsolen gebracht hatte - für die der Fachbegriff "Casualgamer" eingeführt wurde - sahen nun die selbst ernannten "Hardcoregamer" in "Wii Fit" eine erneute Bedrohung. Man fürchtete, dass sich die Industrie immer weiter auf die "Casualgamer" konzentrieren und Titel für die "Hardcore-Gemeinde" vollkommen vernachlässigen würde. Dass diese Sorge vollkommen unnötig ist, sehen viele verbissene Fans auch heute noch nicht ein, obwohl die Verkaufszahlen von "Hardcore-Titeln" wie den neuesten Zelda-, Mario- und Smash Bros.-Teilen höher sind als je zuvor.
Doch zurück zu "Wii Fit" selbst, denn hinter der Idee zu dem Spiel - die von Mario-Erfinger Shigeru Miyamoto höchstpersönlich kam - steckt weitaus mehr als ein paar leichte Übungen auf einem Brett. "Wii Fit" soll dem Spieler die Bewegung vor der Konsole schmackhaft machen und ihm den Spaß an der Bewegung aufzeigen. Somit kann "Wii Fit" durchaus als Anreiz angesehen werden, sich nicht nur im Wohnzimmer vor der Konsole, sondern auch draußen an der frischen Luft künftig etwas öfter zu bewegen. Doch genug der grauen Theorie, stürzen wir uns langsam aber sicher einmal in die Praxis.
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| ° Das Balance Board
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Stürzen wir uns also auf das nette Paket, welches uns der Postbote rechtzeitig zum Release des Games am 25. April überbracht hat. Passend zur Optik der Konsole selbst, so ist auch die Packung von "Wii Fit" schneeweiß gehalten. Die grüne Silhouette einer weiblichen Person bei Yoga-Übungen soll auf den ersten Blick bereits verdeutlichen, was man in diesem Paket erwarten kann. Die Packung ist zudem mit einem Tragegriff aus Plastik versehen, so dass man es beim Kauf im Elektronikmarkt vor Ort mehr oder weniger bequem nach Hause transportieren kann. Neben den "Balance Board" sind natürlich noch die Spiele-DVD zu "Wii Fit", ein Satz bestehend aus vier Batterien zur sofortigen Inbetriebnahme des Boards sowie ein entsprechendes Handbuch enthalten.
Das Balance Board selbst ist wie man es von Nintendo eigentlich kennt wieder einmal hervorragend verarbeitet. In seiner weißen Farbgebung passt es perfekt zur Konsole und ist alleine von der Optik her schon einfach nur gelungen. Kleine Rundungen an den Ecken lassen es edel und geschmeidig wirken. Die vier Standfüße verleihen dem Board einen festen und sicheren Stand und sorgen dafür, dass es selbst beim Hula Hoop nicht rutscht oder wackelt. Es ist sehr hochwertig verarbeitet und ungemein robust. Natürlich gehe ich sorgsam damit um, aber ich bin mir sicher, dass es wie jedes Nintendo-Produkt auch den Sturz aus einer gewissen Höhe ohne Schaden überstehen würde. Positiv aufgefallen ist mir auch, dass die Oberfläche dem Spieler perfekten Halt bietet. Es ist angenehm auf dem Board zu stehen und trotz kleiner Rillen bleibt kaum Schmutz darauf hängen. Nach dem Spielen genügt es das Board einmal umzudrehen oder kurz abzupusten, schon ist es wieder sauber, sollten doch mal ein paar Flusen und Fusseln ihren Weg auf das Board gefunden haben. Man soll übrigens nur barfuß spielen, da mit Socken oder Schuhen kein fester Stand gewährleistet werden kann, was wiederum zu Verletzungen führen kann sofern man ausrutscht. Zudem ist für ausreichend Platz während des Spielens zu sorgen, was bei einer bewegungsintensiven Konsole wie der Wii aber ja eigentlich bei jedem Spiel so ist. Die Oberseite des Boards ziert an der Front ein eingeprägtes "Wii"-Logo, an der dem Spieler zugewandten Seite findet sich das Power-Button sowie die LED, die während des Betriebs hellblau leuchtet (vergleichbar mit den LEDs der Wiimotes). Vom Gewicht her ist das Board auch nicht zu schwer und nicht zu leicht. Man spürt die robuste Verarbeitung förmlich (immerhin kann das Board mit bis zu 150 kg belastet werden) und hat das Gefühl, dass man hier für sein investiertes Geld auch wirklich einen entsprechenden Gegenwert erhalten hat. Dass unsere zockenden Kollegen in Japan und den USA umgerechnet deutlich weniger für "Wii Fit" hinlegen mussten ist ein anderes Thema und liegt generell an den hohen Preisen für Konsolen, Spiele und Zubehör in Europa, aber das gehört nicht hierhin. Widmen wir uns also lieber "Wii Fit" und dem Balance Board selbst.
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| ° Erste Schritte
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Um die ersten Schritte zu machen, muss allerdings zuerst noch das Balance Board in Betrieb genommen werden. Dies ist kinderleicht und wir haben es uns natürlich wieder einmal schwerer gemacht als gedacht. Noch im Wii-Menü vor dem Starten des Spiels legten wie die Batterien ein und wollten das Board mit der Konsole synchronisieren. Die dafür vorgesehene Knöpfe an der Konsole und dem Board wurden gedrückt, aber irgendwie wollte das weiße Brett nicht so recht. Mehr noch, wir löschten durch das mehrmalige Synchronisieren unsere bereits registrierten Wiimotes und musste diese noch einmal neu an der Konsole anmelden. Nach dem Starten des Spiels klärte sich die Sache allerdings zum Glück von selbst, denn nun wurden wir dazu aufgefordert die beiden Synchro-Buttons an der Konsole und dem Board zu drücken. Die blaue LED des Balance Boards blinkte einige Male auf, bevor sie konstant zu leuchten begann und somit signalisierte, dass die Konsole das Zubehörteil erkannt hatte. Es wäre also viel leichter gewesen und schneller gegangen, hätten wir einfach nicht zu vorschnell gehandelt. Aber auch so konnten wir letztlich mit einem registrierten Balance Board in das Vergnügen starten, welches uns hoffentlich erwarten würde.
Gespannt durften nun also die ersten Schritte mit dem Spiel gemacht werden. Nach dem Starten des Titels aus dem Hauptmenü wird man zuerst einmal mit dem bereits aus "Wii Sports" bekannten Jingle begrüßt, bevor es in das Hauptmenü geht. Dort lässt sich ein neues Profil anlegen, unter welchem künftig die eigenen Erfolge gespeichert werden. Dazu gilt es einen bereits auf der Konsole hinterlegten Mii als sein virtuelles Ich zu wählen, was ja in der Regel jeder Wii-Besitzer ohnehin bereits erstellt hat. Neben dem Geschlecht und dem Geburtstag wird an dieser Stelle allerdings auch noch das Geburtsjahr erfasst, denn im Fitness-Test wird ja das körperliche Alter des Spielers ermittelt. Wer nicht möchte, dass andere Spieler an der Konsolen - bis zu acht Profile lassen sich erstellen - auf die persönlichen Daten und Ergebnisse zugreifen kann, darf sein Profil mit einem vierstelligen Passwort schützen lassen. Dem Balance Board wurde übrigens ein virtuelles Gegenüber spendiert, welches euch künftig durch das Menü begleitet. Absolut putzig ist dabei dessen piepsige Stimme, mit der es euch auffordert auf das Board zu steigen oder sich für die Teilnahme an den Aktivitäten bedankt. Doch immer der Reihe nach, denn dazu kommen wir gleich noch. Ist das Profil soweit erstellt? Gut, dann kann es weitergehen.
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| ° Der Körpertest
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Hat man dies alles geschafft - was gerade mal ein paar wenigen Minuten in Anspruch nehmen dürfte - ist der nächste Punkt an der Reihe. Nun wird der erste "Körpertest" durchgeführt, der euer körperliches Alter ermitteln soll. Nach einer kurzen Vorbereitungsphase wird man dazu aufgefordert das Balance Board zu betreten. Jetzt kommt gleich der erste schockierende Moment, denn das Board wird nun euer Gewicht ermitteln. Vorher muss man noch angeben, ob man leichte oder schwere Kleidung trägt und danach für einige Sekunden möglichst ruhig auf dem Board stehen bleiben. Während das Board das Gewicht ermittelt, ist wieder die Stimme des virtuellen Balance Boards zu hören: "Ich meeeessse... ich meeeeesse... ich meeeeesse..." - Jetzt wird es langsam ernst. Nach der Messung wird euch nämlich zuerst einmal euer Schwerpunkt gezeigt. Ein kleiner roter Punkt zeigt dabei an, wie ihr euch während des Messvorgangs bewegt habt und ob euer Gewicht vielleicht etwas zu weit nach rechts oder etwas zu weit nach links verlagert habt. Danach wird euch nicht nur euer BMI (Body Mass Index) mitgeteilt, sondern ihr erfahrt in einem übersichtlichen Säulendiagramm auch gleich, ob ihr Untergewicht habt, Normalgewicht aufweisen könnt oder hoffnungslos unter Übergewicht leidet. Passend dazu verändert sich auch die Körperform eures gewählten Miis und es war kein schöner Anblick, wie der kleine Kerl dort auf dem Bildschirm ein wenig pummeliger wurde als zuvor. Na immerhin wurde das Säulendiagramm nicht komplett nach oben hinaus gesprengt, von daher war ich schon halbwegs zufrieden. Aber natürlich kann man sein Gewicht, respektive seinen BMI weiter verbessern. Man erfährt, dass der ideale BMI angeblich bei 22 liegt und wird gefragt, welches Gewicht man gerne erreichen würde. Dies lässt sich spielend leicht eintragen, wobei man wählen kann, in welchem Zeitraum man das Gewicht verlieren möchte. Von einer Woche bis zu einem Jahr ist hier alles möglich, wobei maximal 10 Kilo als Gewichtsverlust gewählt werden dürfen. Sollte man sich seine Ziele zu straff setzen, wird man ebenfalls darauf hingewiesen und gefragt, ob sich sicher ist, bevor man sein Ziel noch einmal bestätigt.
Um nun das körperliche Alter zu ermitteln, wird noch ein kurzer Basis-Balance Test durchgeführt. Man soll sich dabei mit beiden Füßen etwa gleich weit von der Mitte des Balance Boards entfernt hinstellen und schon kann es losgehen. Durch das Verlagern eures Gewichts nach links oder rechts müsst ihr nun einen roten Strich ausbalancieren, so dass er stets zwischen den in blau eingeblendeten Balken liegt. Drei Sekunden lang müsste ihr den Balken dort halten, dann gilt die Runde als geschafft und ihr fahrt mit der nächste Runde fort. Im Laufe der maximal dreißig Sekunden, die der Test dauert, werden die blauen Balken dabei immer kleiner und somit wird es natürlich auch schwieriger, die Balance entsprechend zu halten. Von der ersten Sekunde an fällt dabei auf, dass das Balance Board wirklich optimal auf die Bewegungen anspricht und es gar nicht so einfach ist, die Balance perfekt zu halten. Ist der erste Test absolviert, wird das körperliche Alter ermittelt. Dies ergibt sich zum einen durch das Abschneiden im Balance-Test, zum anderen aus dem tatsächlich angegebenen Alter. Mein erster Test brachte mit ein Ergebnis von 38 Jahren, was stolze 9 Jahre über meinem tatsächlichen Alter liegt. Ähnliche Tests kennen Nintendo-Spieler ja bereits vom Nintendo DS, wo in den "Gehirn-Jogging"-Spielen mit Dr. Kawashima ja auch erst einmal ein geistiges Alter ermittelt wird, welches man dann durch tägliche Übungen weiter optimieren kann. Ähnlich ist auch "Wii Fit" konzeptioniert, nur dass hier eben die körperliche Fitness im Vordergrund steht.
Der Körpertest kann künftig immer einmal täglich absolviert werden. Je nach Tageszeit wird man vom virtuellen Balance Board mit entsprechenden Kommentaren begrüßt und mitunter auch darauf hingewiesen, dass man sich am besten jeden Tag zur selben Zeit wiegen sollte, weil das Gewicht im Laufe des Tages ganz normal um +/- 1 Kilo schwanken kann. Die Angaben zum Gewicht der Kleidung werden ebenfalls jeden Tag vor dem Wiegen verlangt, nach dem Wiegen wird dann das Ergebnis präsentiert und man erfährt, ob man seinen BMI verbessert oder verschlechtert hat. Im letzteren Fall - was mir in den ersten Tagen natürlich prompt passiert ist - wird man noch gefragt, woran es denn liegen könnte, dass man vergleichsweise viel zugenommen hat. Spät gegessen? Viel gegessen? Spät genascht? Verstopfung? Viel getrunken? Je nach Grund wird eine Möglichkeit zur Abhilfe genannt, teils werden auch weitere Fitness-Tipps angezeigt. Wer in Eile ist, kann den Körpertest an dieser Stelle abbrechen Danach werden ab dem zweiten Tag immer zwei Balance-Spiele absolviert, um das aktuelle körperliche Alter zu ermitteln. Zu den weiteren Tests gehört dabei unter anderem der "Ein Bein-Test", bei dem man für 30 Sekunden auf seinem bevorzugten Bein balancieren muss. Ein laufender Faden in der Mitte zeigt dabei die eigene Balance an, während mit der Zeit die seitliche Begrenzung immer schmaler wird. Wird die Begrenzung seitlich überschritten, weil man zu sehr schwankt, ist der Test gescheitert. Ansonsten wird nach Ablauf der Zeit ermittelt, wie rechts- bzw. linkslastig man balanciert hat man und erhält eine entsprechende Bewertung. Ähnlich sieht es auch mit dem Agilitätstest aus, wo durch Verlagerung des eigenen Schwerpunkts blaue Kästchen getroffen werden müssen. Wer mehr der an zufälligen Stellen auf dem Screen auftauchen Kästchen man "zerstört", desto besser. Ein dritter Test erfordert ein komplett ruhiges Stehen, so dass sich euer Schwerpunkt am besten gar nicht verändert. Das mag in den ersten Sekunden noch einfach sein, da ein Fadenkreuz auf dem Bildschirm euch eine Art Orientierugn gibt, wie gut euer Schwerpunkt momentan ausbalanciert ist. Mit einem Mal bewegt sich aber das Fadenkreuz und verschwindet später ganz, so dass ihr euch nur noch auf euren Gleichgewichtssinn verlassen könnt, was die Übung ebenfalls gar nicht so leicht werden lässt. Dies waren nur drei Beispiele, es gibt im Spiel aber noch einige andere Tests. Die Tests sind dabei insgesamt eigentlich recht simpel aufgebaut und können schnell ohne großen Anlauf gespielt werden. Dennoch ist es eine Herausforderung sie auch wirklich gut zu bestehen, denn dazu gehört schon ein gewisses Maß an Körperbeherrschung.
Regelmäßiges Trainieren soll dabei helfen, genau diese zu verbessern und das geschieht am besten, indem man täglich einige der Trainingsübungen von "Wii Fit" absolviert. Dies führt uns zu den nächsten Punkten, denn das "Training" ist in unterschiedliche Bereiche aufgeteilt. Im Trainingsmenü werden wir zuerst einmal vom kleinen "Schweinchen Fit" begrüßt, einem virtuellen Sparschwein, welches die in "Wii Fit" erspielte Zeit sammelt und euch in eurer Statistik präsentiert. Zudem werden durch die erspielte Zeit zu bestimmten Punkten immer wieder neue Übungen freigeschaltet, so dass man zum weitergehenden Spielen und Trainieren animiert wird. Aber widmen wir uns doch einmal den einzelnen Unterpunkten des Trainings. Zum einen finden wir dort die...
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| ° Yoga-Übungen
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vor. Dies sind die Übungen in der ersten Kategorie und alleine die Packung von "Wii Fit" hat ja schon verraten, dass in jedem Fall Yoga-Übungen enthalten sein werden. 15 verschiedene Übungen werden insgesamt angeboten, allerdings sind von Beginn an nur vier davon auch gleich anwählbar. Ein quadratisches Symbol mit einer stilisierten Abbildung verrät bereits auf den ersten Blick, um welche Übung es sich hierbei handeln wird, zudem wird der Übung natürlich auch noch ein Name gegeben. Man beginnt beispielsweise mit dem "Tiefen Atmen" und kann später fortschreiten zu anspruchsvolleren Übungen wie dem "Baum", der "Palme" oder dem "Sonnengruß". Bereits die einfachsten Übungen wie "Tiefes Atmen" demonstrieren dabei, dass Yoga eben doch nicht so einfach ist wie gedacht. Alle Übungen werden von dem gewählten Trainer - entweder weiblich oder männlich - auf dem Bildschirm vorgemacht und erklärt. Bei den meisten Yoga-Übungen ist es so, dass während des Ausführens auch auf die richtige Atmung geachtet werden sollte. Erscheint ein blauer Kreis, der sich in die Mitte zieht, sollte eingeatmet werden. Vergrößert sich der Kreis wieder, sollte man ausatmen. Leichter fällt es dabei anfangs, wenn man durch den Mund atmet, das Ziel ist aber eine Atmung durch die Nase. Die Übungen sollen insgesamt langsam, ruhig und entspannt durchgeführt werden und natürlich sollte man vorher entsprechend aufgewärmt sein, worauf man auch vor der Benutzung des Balance Boards hingewiesen wird. Bei den Yoga-Übungen wird viel Wert auf die Balance und das allgemein Körpergefühl gelegt. Oftmals gilt es den Schwerpunkt des Körpers in einem bestimmten Bereich zu halten und auf seine Balance zu achten. Man wird dazu animiert, Muskelgruppen zu beanspruchen, die normalerweise im Alltag kaum benutzt werden.
Einige der Übungen scheinen auf den ersten Blick relativ einfach zu sein. Wer sie allerdings korrekt durchführt wird merken, dass sie doch gar nicht so leicht sind. Positiv fällt hierbei generell auf, dass man wählen kann, ob man seinen Trainer von vorne wie im Spiegel oder von hinten sehen möchte. Wer sich also schwer tut die Bewegungen wie im Spiegel nachzuahmen, drückt einfach auf das Steuerkreuz der Wiimote und schon wird euer Trainer von hinten eingeblendet. Die einzelnen Bewegungen werden langsam und deutlich ausgeführt und man kann sich gut daran orientieren, ob man sie selbst auch korrekt durchführt oder nicht. Dass nicht alle Übungen immer den uneingeschränkten Blick auf den Bildschirm zulassen, wurden ebenfalls berücksichtigt. Euer Trainer spricht deswegen viel mit euch und erklärt euch, wie die Übungen durchzuführen sind. Er gibt zudem während der Übungen stets Tipps, wie man die Haltung verbessern kann, worauf man während der Übung achten muss und motiviert euch, wenn ihr z.B. eure Balance momentan sehr gut halten könnt. Genauso warnt er euch aber auch, wenn ihr zuviel schwankt oder euren Schwerpunkt auf dem Boad falsch verlagert. Die Musikuntermaltung der Yoga-Übungen ist ruhig und atmosphärisch und passt somit perfekt zu den Übungen selbst. Nach den Übungen wird jeweils euer Abschneiden bewertet und eure Leistung in eine Tabelle eingetragen, die jeweils die besten zehn Ergebnisse anzeigt. Zudem wird die erspielte Zeit auf eurem Zeitkonto von Schweinchen Fit gespeichert, bevor ihr mit der nächsten Übung weitermachen könnt.
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| ° Muskelübungen
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Weiter geht es nun im Bereich der Muskelübungen. Hier sind es erneut 15 Übungen, wie auch schon beim Yoga, die auf den künftigen Besitzer eines Astralkörpers warten. Die Muskelübungen erfordern dabei nicht immer nur das Stehen auf dem Board. In manchen Übungen wie bei den Liegestütz oder beim Klappmesser stützt man sich entweder mit den Händen oder den Füßen auf dem Board ab, während man seine Übungen auf dem Boden ausführt. Je nach körperlicher Verfassung können hier schon die ersten Einheiten richtig anstrenged und kräftezehrend sein. In erster Linie soll sich hier dem Aufbau der Muskeln gewidmet werden und die Auswahl an Übungen ist recht abwechslungsreich. Allerdings sind gerade die Muskelübungen teils mit Vorsicht zu genießen. Gerade beim Muskeltraining ist es wichtig, dass die Bewegungen exakt ausgeführt werden, da man durch eine falsche Haltung sonst mehr Schaden anrichten kann, als dass man seinem Körper Gutes tut. Zwar wird in der Anleitung darauf hingewiesen, dass man im Zweifelsfall eine Arzt vor dem Üben fragen und dass man bei einsetzenden Schmerzen die Übungen lieber beenden soll, aber wichtig ist, dass man sich als Spieler auch daran hält. Der virtuelle Trainer kann zwar die korrekten Positionen und Bewegungs abläufe der Übungen anzeigen, ob dieser aber wirklich korrekt durchgeführt werden, kann vom Board natürlich nicht kontrolliert werden. Hier sollte man entweder schon eine gewisse Erfahrung in diesem Bereich mit sich bringen oder gerade am Anfang eine dritte Person bitten, auf die korrekte Ausführung und die korrekte Körperhaltung zu achten. Ein richtiger Ersatz für den Besuch im Fitness-Studio können die Muskelübungen aus genannten Gründen somit nicht sein, eine Ergänzung zu einem bestehenden Training ist aber mit ihnen durchaus möglich. Nachdem man die einzelnen Übungen übrigens einige Mal absolviert hat, werden höhere Schwierigkeitsgrade freigeschaltet, indem man nun beispielsweise die Wiederholungen der Übungen erhöhen kann.
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| ° Aerobic
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Der dritte Bereich der Übungen nennt sich "Aerobic". Nun kommt noch etwas mehr Bewegung ins Spiel. Die erste Aufgabe aus diesem Bereich nennt sich "Hula-Hoop" - und wer kennt es nicht? Schwingt eure Hüften und lasst dadurch einen Plastikreifen um selbige kreisen. Auf dem Balance Board werden nun also kreisende Hüftbewegungen verlangt, um den Reifen im Schwung zu halten. Zwei Mii-Kollegen im Hintergrund werfen nach und nach weitere Reifen auf euch zu, die ihr durch ein Neigen nach links oder rechts auffangen könnt. Dabei darf nicht vergessen werden die Hüften weiterhin kreisen zu lassen. Jede Umdrehung eines Reifens bringt euch einen Punkt und nach Ablauf des Zeitlimits - oder sofern die Reifen mangels kreisenden Bewegungen nach unten gefallen sind - gibt es eine Punkteauswertung. Die zweite Übung ist der "Step", wo man in einer Gruppe aus Miis wie im Fitness-Studio Stepbewegungen folgt, die auf dem Bildschirm angezeigt werden. Rauf auf das Brett, links, rechts, runter vom Brett, links, rechts, rauf auf das Brett, seitlich herunter - und so weiter. Wer im Rhythmus bleibt und das Timing beherrscht, kann hier viele Punkte absahnen. Der dritte Punkt ist das Jogging, wozu aber das Board nicht benötigt wird. Nehmt einfach die Wiimote in die Hand oder steckt sie euch in die Tasche und schon kann es losgehen. Lauft auf der Stelle als ob ihr joggen wollt und somit einem Mii-Trainer durch eine bunte Nintendo-Landschaft hinterher. Die Bewegungen der Wiimote werden dabei registiert und im Spiel umgesetzt. Wer schneller vor dem Screen agiert, bewegt sich auch im Spiel schneller. Natürlich kann hier geschummelt werden, indem man einfach die Wiimote ein wenig auf- und abbewegt, aber das ist ja nicht Sinn der Sache und man sollte schon ehrlich sein und sich auch wirklich vor der Konsole bewegen. Schade am joggen ist, dass dem Spieler nicht angezeigt wird, ob die gewählte Geschwindigkeit passend ist oder nicht. Wer zu schnell rennt, riskiert zwar ein Stolpern seiner Figur, eine wirkliche Orientierungshilfe gibt es allerdings nicht.
Wer aktiv spiel und sich mit seinen erzielten Wii Fit-Minuten weitere Spiele aus diesem Bereich freischaltet, darf mitunter zum Doppel-Jogging antreten, ein freies Steppen auf Zeit absolvieren, mehrere Hula Hoop-Reifen auf längere Zeit schwingen oder aber ein Boxtraining absolvieren. Letzteres ist in meinen Augen besonders gelungen. Hierbei kommt nicht nur das Balance Board, sondern auch die Kombination aus Wiimote und Nunchuk zum Einsatz, wie beim aus "Wii Sports" bekannten Boxen eben auch. Ein Mii-Trainer gibt euch dann Bewegungsabläufe vor, die ihr danach am virtuellen Sandsack nachahmt. Wichtig sind dabei nicht nur Links-Rechts-Kombinationen mit Wiimote un Nunchuk, sondern auch die dazu passenden Schritte auf dem Balance Board nach vorne oder hinten. Somit muss man sich nicht nur die Kombinationen merken, sondern sie auch anschließend in jeweils drei Wiederholungen korrekt umsetzen. In der abschließenden Bonuszeit darf dann noch so schnell wie möglich auf den Sandsack eingedroschen werden, was nicht nur euer Punktekonto klingeln lässt, sondern auch gewaltig auf die Arme geht. Insgesamt sind die "Aerobic"-Spiele eine meist sehr unterhaltsame Sache, die vor allem die Ausdauer der Spieler fördern sollen. Führt man sie richtig durch und gibt sich Mühe, können sie mitunter schweißtreibend sein und erfüllen somit ihren Zweck recht gut. Da die Übungen kinderleicht zu erlernen und grafisch dank der Miis meist recht bunt umgesetzt wurden, werden am "Aerobic"-Teil sicher auch jüngere Spieler ihre Freude haben.
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| ° Balancespiele
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Etwas umfangreicher möchte ich den Punkt der "Balancespiele" behandeln. "Wii Fit" speichert ja relativ umfangreiche Statistiken und hält dabei für jeden Spieler unter anderem fest, aus welchem Bereich es die meisten Übungen absolviert. Bei uns liegen hier ganz klar die Balancespiele an erster Stelle - und das aus gutem Grund. Den Anfang macht dabei ein Spiel, welches Reggie Fils-Aime, Präsident von "Nintendo of America", bereits im letzten Jahr auf der Videospielmesse "E3" in seiner Pressekonferenz zu "Wii Fit" vorstellte: "Kopfball". Euer transparenter Mii steht dabei mit dem Rücken zu euch und sieht sich einer kompletten Fußballmannschaft bestehend aus anderen Miis gegenüber. Diese ballern nun nach dem Startschuss der Reihe nach Fußbälle auf euch, die ihr per Kopfball zurückspielen müsst. Die Bälle werden dabei entweder nach links, in die Mitte oder nach rechts geschossen. Durch die Verlagerung eures Gewichts auf dem Balance Board neigt sich euer Mii zur Seite oder bleibt eben in der Mitte stehen. Für den ersten getroffenen Ball gibt es einen Punkt, für den nächsten Bäll zwei Punkte, dann drei Punkte und so weiter, bis ihr irgendwann die maximal Anzahl von zehn Punkten pro Ball bekommt. Das gilt allerdings nur dann, wenn ihr die Bälle auch alle trefft und keinen auslasst. Doch ganz so leicht wird es euch nicht gemacht, denn neben den Bällen segeln mitunter auch Fußballschuhe und Pandaköpfe (woher die wohl kommen?) auf euch zu, denen es auszuweichen gilt. Werdet ihr von einem Schuh getroffen, wird euch ein Punkt abgezogen und bei einem Pandakopf wird euer Punktekonto sogar um gleich drei Zähler reduziert. Neben einem guten Auge sind dabei schnelle Reaktionen erforderlich, damit euer virtuelles Ich nicht ständig etwas an den Kopf bekommt. Als maximale Punktzahl sind bei einem perfekten Durchgang 555 Punkte möglich, was aber eine gewisse Übung erfordert. Wer das Game einige Male spielt, schaltet höhere Schwierigkeitsgrade frei, in denen die Bälle nicht nur schneller geflogen kommen, sondern in denen auch neben den Bällen viel mehr störende Gegenstände auf euch geschossen werden, denen ihr ausweichen müsst.
Daneben gibt es noch eine Reihe an "Wintersportarten", wie ich es mal kurz zusammenfassen möchte: "Ski-Slalom", "Schanzensprung" sowie das später freischaltbare "Snowboard-Slalom". Allen Spielen ist dabei gemeinsam, dass man die Geschwindigkeit eures virtuellen Sportlers bestimmt, indem man das Gewicht auf dem Balance Board ein wenig nach vorne verlagert - allerdings nicht zu weit, sonst werdet ihr wieder langsamer. Eine Anzeige im rechten oberen Bildschirmrand zeigt euch, ob ihr richtig liegt. Im "Slalom" gilt es natürlich bei einer Abfahrt die vorgegebenen Tore zu passieren und dabei möglichst schnell und fehlerfrei im Ziel anzukommen. Beim "Skisprung" dagegen muss man in die Hocke gehen und im richtigen Moment die Knie durchdrücken und wieder aufstehen, damit ihr im Game zum Sprung ansetzt. Nun noch die Balance halten, bis euer Skispringer wieder festen Boden unter den Füßen erreicht hat und schon dürft ihr euch über einen geglückten Sprung freuen - oder im Falle schlechten Timings mit ansehen, wie ihr als riesige Schneekugel die Piste herunterrollt. Beim "Snowboarden" letztlich muss das Balance Board quer zum Bildschirm aufgestellt werden, so dass ihr euch wie auf einem echten Snowboard fühlt. Auch hier wollen wieder Tore passiert und das Ziel möglichst schnell und fehlerfrei erreicht werden. Selbst wenn diese drei Übungen insgesamt eher simpel gehalten sind, so demonstrieren sie doch jetzt schon einmal eindrucksvoll, was man mit dem Balance Board alles anstellen kann. Findige Entwickler werden in dieser Richtung in Zukunft sicher noch einige Überraschungen für den Spieler parat haben kann ich mir vorstellen.
Doch damit ist noch lange nicht Schluss, denn weitere "Balancespiele" warten auf den geneigten Hobby-Athleten. Als Pinguin auf einer Eisscholle müsste ihr beispielsweise euer Gewicht nach links und rechts auf dem Board verlagern, um so über die Scholle zu gleiten und Fische einzufangen. Auf einem virtuellen Hochseil balanciert ihr dagegen zwischen zwei Hochhäusern. Als Insasse einer riesigen Blase kullert ihr euren Bewegungen entsprechend einen Flusslauf entlang und müsst den Kontakt mit der Begrenzung sowie umher fliegenden Bienen vermeiden, da sonst eure Blase platzt. Oder ihr habt es zur Aufgabe, Kugeln auf Plattformen in einem Loch zu versenken, indem ihr die Plattformen nur durch Gewichtsverlagerung kippt und neigt. Sind hierbei in der leichten Version noch seitliche Ränder vorhanden, die einen allzu schnellen Absturz der Kugeln verhindern sollen, wird es in den weiteren Schwierigkeitsgraden schon anspruchsvoller und oft werden eure Kugeln über den Rand rollen und im Nirvana verschwinden. Zwar erscheinen verlorene Kugeln wieder neu auf der Plattform, doch kostet euch dies alles Zeit, die gnadenlos gegen euch läuft. Zwar bekommt ihr pro absolviertem Level wieder einen kleinen Zeitbonus auf euer Konto gut geschrieben, aber ihr müsst dennoch jede Menge Geschick beweisen, um alle vorgegebenen Level bewältigen zu können.
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| ° Technik
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Kurz möchte ich auch noch auf die Technik des Spiels eingehen. In grafischer Hinsicht muss man eingestehen, dass "Wii Fit" nicht gerade glänzt, aber das war von Anfang an nicht anders zu erwarten. Man könnte es optisch mit "Wii Sports" vergleichen, vor allem was den Körpertest und die Bereiche "Aerobic" sowie "Balancespiele" betrifft, in welchen die Miis integriert wurden. Bunte, einfache Grafiken herrschen vor, Effekte sucht man bis auf einige Lens Flare-Effekte beim Joggen auf der Insel vergebens. "Yoga" und die "Muskelübungen" dagegen weisen einen anderen Grafikstil auf. Dieser ist zwar ebenfalls schlicht, wirkt aber eine ganze Ecke erwachsener. Klar, denn diese Übungen zielen auch eher auf eine erwachsene Zielgruppe an, während "Aerobic" und die "Balancespiele" wohl von der ganzen Familie gespielt werden. Die stilvolle Optik passt allerdings zum gesamten Erscheinungsbild des Titels recht gut, von daher will ich nicht großartig meckern. "Wii Fit" ist einfach ein Titel, der mit anderen Qualitäten punkten kann.
Das gilt ebenso für den Sound. Die Musikuntermalung gestaltet sich schlicht und zurückhaltend, da sie generell eine eher untergeordnete Rolle spielt. Zwar untermalen manchmal recht nette Stücke die ein oder andere Übung, nur haben wir es hier nicht wirklich mit Ohrwürmern zu tun. Wirklich wichtig ist die Musik nur bei Übungen wie dem "Steppen", wo man sich im Rhythmus der Musik bewegt. Anders dagegen sieht es mit der Sprachausgabe aus. Diese ist ein wichtiger Teil von "Wii Fit" und kann auf ganzer Linie überzeugen. Das gilt vor allem für die Bereiche "Yoga" und "Muskelübungen". Je nachdem ob man einen männlichen oder einen weiblichen Trainer wählt, werden von diesem alle Übungen ausführlich erklärt. Die Sprachausgabe ist dabei sauber, klar und deutlich. Bei den Wiederholungen der Übungen kann zwar der ein oder andere Satz ("Stelle Dir einfach vor, ich wäre dein Spiegelbild") mit der Zeit etwas eintönig werden, weil man ihn schon zum x-ten Mal hört, schlimm ist das jedoch nicht wirklich. Geschickt wurde übrigens auch der Lautsprecher der Wiimote eingesetzt. Beim "Freien Steppen" beispielsweise kann man die gewünschte Zeitspanne wählen (10, 20 oder 30 Minuten) und kann dann sogar umschalten, während man nach Belieben steppt. Die Schritte werden vom Balance Board automatisch gezählt, während aus dem Lautsprecher der Wiimote der Rhythmus in drei zur Wahl stehenden Sounds wiedergegeben wird. Euer Trainer hält euch während des Trainings dabei auf dem Laufenden über die verbleibende Restzeit sowie die bereits absolvierte Anzahl an Schritten - ein nettes Feature.
In den Bereich der "Technik" fällt auch das Balance Board selbst. Dass es wie immer von Nintendo-Zubehör gewohnt einfach hervorragend verarbeitet wurde, habe ich ja bereits erwähnt. Generell fällt auf, dass das Board wahnsinnig exakt anspricht und wesentlich besser funktioniert, als man sich das im Vorfeld hätte vorstellen können. Die Synchronistaion zur Konsole per Bluetooth funktioniert kinderleicht und geht ohne Probleme vonstatten. Das Board muss demnach auch nicht direkt gerade vor der Konsole stehen, sondern wird im Umkreis von einigen Metern automatisch erkannt. Dass das Ausführungen der Übungen natürlich leichter geht, wenn man gerade vor dem Bildschirm steht, ist ein anderes Thema. Die Batterien im Board halten übrigens eine ganze Weile. Wir haben jetzt seit dem Release des Games jeden Tag damit gespielt und waren meist mehr, selten weniger aktiv auf dem Board und sie weisen dennoch immer noch die volle Ladung von vier Strichen laut "Home"-Menü der Wii-Konsole auf. Es sieht also nicht so aus, als müssten die Batterien relativ oft gewechselt werden, was ein weiterer Pluspunkt ist.
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| ° Ein Verkaufserfolg?
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In diesem Punkt möchte ich noch einmal kurz auf den bisherigen Erfolg von "Wii Fit" zu sprechen kommen. In Japan ist das Game seit Dezember 2007 erhältlich und konnte sich dort in der ersten Woche über 250.000 Mal verkaufen. Mittlerweile hält es sich immer noch in den Top 10 der wöchentlichen Verkaufscharts mit in der Regel zwischen 30.000 und 45.000 verkauften Einheiten pro Woche. Wo es in den Softwarecharts normalerweise üblich ist, dass sich ein Game in der ersten Woche gut verkauft und die Zahlen kurz danach einbrechen, beweist "Wii Fit" also einen extrem langen Atem und zeigt, dass es sich auch nach Monaten noch besser verkauft, als manch andere Games in ihrer Releasewoche. Es ist das neue, das einzigartige Bewegungskonzept auf dem Board, welches dafür in erster Linie verantwortlich sein dürfte. Mittlerweile steht "Wii Fit" in Japan kurz davor die Grenze von 2 Millionen verkauften Spielen zu knacken - ein Ende ist noch lange nicht in Sicht.
In Europa in das Spiel seit dem 25. April erhältlich. Exakte Verkaufszahlen gibt es noch nicht, dennoch hat der Titel aber bereits erste Erfolgsmeldungen zu verbuchen. Ein Sprecher der Woolworth-Filialen aus Großbritannien ließ verkünden, dass am Erstverkaufstag durchschnittlich 90 Exemplare des Spiels pro Minute über die Ladentheke wanderten. Schon am nächsten Tag wäre das Game in den meisten Filialen ausverkauft gewesen - ein sensationeller Erfolg, der nicht nur in Großbritannien zu vermelden ist. Europaweit geht man von ca. 650.000 verkauften Exemplaren in der ersten Woche aus. In den USA wird das Spiel erst noch erscheinen. Als Releasedatum ist der 21. Mai vorgesehen und man darf davon ausgehen, dass sich das Game im größten der drei Märkte ebenfalls hervorragend verkaufen wird.
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| ° Kritik
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Darf abschließend auch noch ein wenig Kritik an "Wii Fit" geübt werden? Aber natürlich, denn perfekt ist auch dieses Produkt nicht und es gibt einige Punkte, die man hätte verbessern können. In erster Linie ist uns negativ aufgefallen, dass man nur ein Balance Board an der Konsole registrieren kann. Das hat zur Folge, dass man in der Regel auch nur alleine aktiv ist. Pseudo-Mehrspieler-Disziplinen wie das "Jogging-Doppel" können dabei außer Acht gelassen werden, da hier lediglich über eine zweite Wiimote ein zweiter Spieler mitlaufen kann, dessen Daten werden allerdings nicht gespeichert. Vor allem für die persönlichen Trainingserfolge und die gesammelte Wii Fit-Zeit wäre es schön gewesen, wenn man manche Übungen zu zweit hätte bestreiten können. Dies betrifft meiner Meinung nach vor allem den Bereich "Aerobic". Das Steppen, das Hula-Hoop Schwingen, das Boxtraining und auch das Joggen - dies alles wären Übungen gewesen, die zu zweit noch mehr Spaß gemacht hätten als alleine wie ich finde. Es ist zwar witzig, wenn man mit mehreren Leuten vor der Konsole ist und man den auf dem Board aktiven Spieler bei seinen Verrenkungen beobachtet. Auf Dauer ist es jedoch nicht sehr motivierend, wenn immer nur ein Spieler aktiv spielen kann, während die anderen zusehen müssen. Dies widerspricht in meinen Augen sogar ein wenig Nintendos Konzept, die Wii als "Familienkonsole" zu vermarkten. Natürlich ist es spaßig, wenn man zusammen vor der Konsole mit dem Board experimentiert und sich in den einzelnen Disziplinen versucht, das streite ich gar nicht ab. Allerdings wäre es gerade für das gemeinsame Trainieren eben viel schöner gewesen, wenn man hier etwas mehr Wert auf den Mehrspieleraspekt gelegt hätte.
Thema "Training": Auch in diesem Bereich muss ich noch eine kleine Kritik anbringen. Während des Trainierens kann es vorkommen, dass nach dem Absolvieren einer bestimmten Übung noch eine andere Übung vorgeschlagen wird, welche die eben absolvierte gut ergänzt und als Empfehlung vom System gebracht wird. Dies ist ein netter Ansatz, der aber ausgebaut hätte werden sollen. Ich hätte es als wirklich klasse empfunden, wenn nach der Eingabe des Wunschgewichts auch eine Art persönlicher Trainungsplan erstellt wird, der dann sofern man ihn aktiviert hat der Reihe nach abgespielt wird. Es wäre dem Spieler eine Hilfe gewesen, wenn man beispielsweise seine "Problemzonen" hätte eingeben müssen und man ein genau darauf abgezieltes Trainingsprogramm zusammengestellt bekommen hätte. Momentan ist es so, dass die Übungen immer einzeln angewählt werden müssen und das ständige Nehmen der Wiimote, Anwählen der Übung, Weglegen der Wiimote kann ein klein wenig nervig sein. Denkbar wäre es auch gewesen, dass das System registriert, wenn man beispielsweise zu viele Übungen absolviert, die einzig und allein den Oberarmen dienen und dass dann ein Hinweis erscheint, dass man z.B. die Taille oder die Beine zu sehr vernachlässigt bei seinen Übungen zusammen mit einer Empfehlung, welche Übungen man etwas häufiger ausüben sollte. Die Verwendung der "BMI"-Angabe darf ebenfalls kritisiert werden, da in diesem Fall bereits aufgebaute Muskelmasse zu Beginn des Körpertests einfach außer Acht gelassen wird.
Viel mehr Kritk gibt es allerdings nicht zu äußern. "Wii Fit" macht einfach Spaß und man kann sich damit wirklich motivieren, etwas mehr für sich zu tun. Bewegung und Balance stehen hier im Vordergrund. Wer nur faul auf der Couch sitzen will, ist bei "Wii Fit" natürlich falsch. Doch wer sich gerne ein wenig bewegt und Spaß daran hat, der liegt hier genau richtig. Gut gefällt mir auch, dass "Wii Fit" wirklich alle Zielgruppen anspricht. "Hardcoregamer" dürfen sich auf die realistische Steuerung von "Ski-Slalom", "Snowboard-Slalom" & Co freuen und von weiteren Spielen dieser Art träumen, während Hobby-Sportler sich an den "Yoga"- und "Muskelübungen" erfreuen werden. Für die ganze Familie dagegen sind die "Balancespiele" geeignet. Denn gerade wenn man bedenkt, dass in der heutigen Zeit die Kinder rechtzeitig zur Einschulung noch nicht einmal Fahrrad fahren können und einfach kein Körpergefühl haben, wird ihnen die ein oder andere Stunde auf dem Balance Board sicherlich nicht schaden - im Gegenteil.
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| ° Fazit
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Insgesamt kann ich für "Wii Fit" also eine ganz klare Empfehlung aussprechen. Das Konzept der Bewegung vor der Konsole, die dabei auch noch mit Spaß verbunden ist, überzeugt auch in ihrer neusten Variante. Nur geht Nintendo diesmal noch einen Schritt weiter und stellt den Spieler auf das Balance Board, wo er einzig und alleine durch Balancieren, Gewichtsverlagerung und Bewegung steuert. Angereichert wird "Wii Fit" mit "Yoga-" und "Muskelübungen", die ein tägliches, abwechslungsreiches Training darstellen können. Für Ausdauer sorgt der Bereich "Aerobic", während die "Balancespiele" der Unterhaltung dienen. Das Balance Board ist hervorragend verarbeitet, kinderleicht an der Konsole zu registrieren und funktioniert wirklich tadellos. Einzig der Preis von ca. 89 € erscheint vielleicht etwas hoch. Gemessen an der Qualität des Boards ist die Ausgabe allerdings gerechtfertigt, zumal bereits weitere Games auf dem Weg sind, die das Balance Board ebenfalls unterstützen. Von mir gibt es jedenfalls neben einer klaren Empfehlung auch die vollen fünf Sterne für "Wii Fit".
In diesem Sinne...
Stay Dark!
The-Master-of-the-Balance-Board
PS: Alle Freunde des schnellen Klicks sollen ein Brett vor den Kopf bekommen... ;)
Shake Heads! weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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MasterSirTobi, 06.10.2008, 20:06 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
Da gibts ein dickes SH von mir. LG MasterSirTobi
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Stay Fit
Pro:
Tolle Übungen, viel Spass, Erfolge
Kontra:
Die Waage ist sehr ehrlich, Battieren auf Dauer nicht sinnvoll im Board
Empfehlung:
Ja
Je mehr ich mich mit der Wii beschäftige desto mehr finde ich das neue Bewegungsprinzip klasse.
Anfangs hatte ich nur Wii Sports und immer mal was ausgeliehen zum testen, man hat mit dem Controller schon tolle Bewegungsmöglichkeiten bei den Spielen. Darum hat es mich auch brennend interessiert, wie wohl das Wii Fit ist. Lang hat es nicht gedauert bis ich mich auch dazu durchgerungen habe es mir endlic zu kaufen und ich muss sagen, es ist einfach riesig. So wie wirklich immer alle gesagt haben, die mir davon erzählt haben. Nun aber mal mein Eindruck von Wii Fit.
***Balance Board***
Das Balance Board ist im Prinzip so eine Stepper Platte wie man sie aus dem Sportstudio kennt.
Wo man dran auf und ab geht, Links und Rechts wackelt. Nur das sie eben von Nintendo in weiß ausgeliefert und eben gespickt mit Technik und 4 Mignon Zellen da her kommt. Das Board übermittelt durch seine Sensoren und Druckpunkte ziemlich gut die Bewegung die man darauf veranstaltet, zu dem fungiert sie bei Wii Fit auch noch als Böse Waage. Zu beachten ist aber, dass man auf ihr nicht rumspringen sollte und leider auch nur bis 150Kg belastet werden kann. In meinen Augen ist sie aber dennoch sehr robust verarbeitet, zwar nicht Pflegeleicht durch viele Rillen und Ritzen, trotzdem aber mal gut zum unters Sofa stellen und man kann das ganze dann verschwinden lassen ohne immer drüber zu fliegen. Das eigene Balance kann via den Remote Knöpfen von Konsole und Board einfach registriert werden und ist dann auch fest in der Konsole gespeichert, das man später dann immer nur den Power Knopf des Brett drücken muss. Wenn über einen Zeitraum von ca.5 Minuten nichts auf dem Board passiert, schaltet dieses von selbst aus um die die Batterien zu schonen. Das nenn ich wirklich gelungen, da das die Remote Fernbedienungen ebenso machen.
***Vorbereitung***
Zu Beginn des ersten Trainings gibt es einige Daten zu speichern.
Am besten spielt man mit seinem Voreingestellten Mii Charackter den man in der Konsole gesichert hat, dann hat man immer seine eigenen Daten womit man sein Training beginnt.
Wii Fit möchte hier die Grunddaten wie Alter und Größe wissen. Danach wird einmal gewogen und der ersten Körpertest durchgeführt. Nach dieser ersten Messung wird dann der BMI (Bodymassindex) angezeigt den man hat. Mit diesen erstellten Werten kann dann ein Zeitpunkt erstellt werden wo dieser Wert runter gegangen sein soll, bzw. man abgenommen hat. Ausserdem sollte man wirklich ausreichend Platz in seinem Wohnzimmer, Trainingsraum haben. Denn die Übungen sind zwar grösstenteils auf das Board begrenzt, aber einige Übungen wie Liegestützen zum Beispiel erfordern noch etwas mehr Raum.
***Körpertest***
Der Körpertest sollte in der Regel täglich gemacht, da dann die Wochen Grafik am genauesten ist. Zu dem sollte das ganze möglichst zur gleichen Tageszeit gemacht werden um einen reelen Wert zu haben.
Da alle Daten ja gesichert sind, muss man sich dabei nur auf das Board stellen, dass Gewicht der Kleidung eingeben und dann kann gemessen werden. Das wäre dann auch die Kurzfassung des Programs.
Die lange Variante umfasst dann noch zwei Balance Übungen wo man so gut es geht ruhig stehen sollte und seinen Mittelpunkt nicht verlagern sollte. Wenn man diese beiden Übungen dann ebenfalls noch gemacht hat, wird einem so gar ein Wii Fit Alter errechnet. Da sich aber die Übungen unterscheiden, von Messung zu Messung, schwankt diese Alter auch ganz gern mal. Weil eine neue Übung, hat man halt nicht direkt drauf. Meine Erfahrung.
***Das Training***
Vor Beginn der ersten Übungen darf man sich noch einen Trainer wählen, hier hat man die Wahl ob Männlein oder Weiblein. Wenn dieses dann getan hat, kann man auch schon wählen womit man anfangen möchte. Der Trainer erklärt dann jede Übung vor dem ersten Satz immer einmal in Ruhe und man beginnt dann erst mit dem Satz. Wenn man die entsprechende Übung schon einmal absolviert hat, startet der Satz ohne Einführung, man kann sich die Erklärung aber immer wieder noch mal anschaun.
**Yoga**
Ich glaub, ich hatte immer einen sehr subjektiven Eindruck von Joga. Ich hab es immer etwas beschmunzelt und auch nicht wirklich für voll genommen. Seit Wii Fit hat sich meine Meinung aber doch zum Positiven geändert, da diese Übungen ja doch gar nicht mal so doof sind. Mit den Yoga Übungen verbessert man sein Gleichgewicht und dehnt die Muskel zu dem sehr gleichmässig. Ich fange in die Regel immer mit Yoga an und arbeite mich dann immer weiter durch. Die Joga Übungen sind darauf ausgelegt das man ruhig und gleichmässig dehnt, zu gleich aber auch mit seinem eigenen Mittelpunkt arbeitet. Mit der Zeit hat man aber den Bogen aber schnell raus und man geht sehr entspannt an diese Übungen ran ohne immer zu denken, gleich vom Board zu fallen. Die Joga Übungen sind schon viel mit Gleichgewicht, Die Baumvariante ist zum Beispiel einbeinig und erfordert schon etwas Körpergefühl.
**Muskelübungen**
Wie der Name schon sagt, geht es hier schon eher ins eingemachte und hier werden die Muckis belastet.
Wenn ich jetzt an die Liegestützen von vorhin denke, graut es mir schon wieder an morgen. Die Übungen sind wirklich spürbar anstrengend, machen aber dennoch Spass. Niemand der einen Hetz und man kann eben wieder von vorn beginnen, falls was schief ging. Da man nicht immer bei diesen Übungen auf dem Board steht, sondern sich nur festhält oder es nur berühren muss, muss schon ehrlich zu selbst sein dabei. Ob man diese Übung auch wirklich Gewissenhaft macht, denn kontrolieren kann einen das Board hier leider nicht.
**Aerobic**
Hier geht es schon eher in den Bereich Fettverbrennung, zwar verbrennt alles irgendwo Kalorien, aber halt gewisse Übungen besser. Hier wird unter anderem Joggen, Stepper und Hula Hupp geboten. Hier kann man schon ordentlich ins schwitzen kommen aber sie machen auch zum Teils Mords Spass. Hier ist Hula Hupp wirklich das beste. Da muss man nach einigen Übungen wirklich kurz mal eine verschnauf Pause einlegen.
**Balance**
Die Balance Übungen sind eher etwas Spielerischer.
Über ein Seil laufen, Kopfbälle, Slalom Ski laufen oder Schanze springen gehören hier dazu.
Wer nun meint, das man hier nur Balance halten muss irrt, auch diese Übungen gehen teils schon ins eingemachte, wenn den nötigen Ehrgeiz mitbringt, strengen diese auch ordentlich an.
*Zeitkonto*
Das Zeitkonto ist die Zeit, die man wirklich mit Übungen beschäftigt ist. Je mehr Spielzeit man hat, desto mehr schaltet sich Wii Fit frei. Denn Anfangs hat man nur eine begrenzte Anzahl von Übungen und auch Auswahlmöglichkeiten. Wer also viel übt und trainiert, wird mit höheren Satzmöglichkeiten, mehr Übungen und ein paar kleinen Goodies wie neu Stempel belohnt. Es lohnt sich also fleissig zu sein.
***Nutzen***
Die Frage die sicher jeder hat, bringt das ganze etwas?
Wenn jemand den halben Tag nur Fett und Schoki zu sich nimmt, der kann dann sagen, ich hab zumindestens was getan. Für jemanden der normal bis Gesund sich ernährt, der wird sicher nutzen und auch Erfolge sehen und spüren. Wii Fit heist ja nicht umsonst Fit, es geht primär den Körper zu straffen und einfach mal wieder Bewegung rein zu bekommen. Die Muskeln aufzubauen und das Gesamt befinden zu verbessern und eine besser Haltung zu erzielen. Eine Opulente Gewichtsabnahme oder gar der Bodybuilder Körper, sind wohl eher Wunschvorstellungen die durch Wii Fit eher weniger zum Vorschein kommen. Aber man macht halt seine Übungen, bekommt gute Tipps und ist mit seiner Wochenstatistik immer auf dem Laufenden mit den Werten, ebenso macht es aber auch Spass und ist wesentlich Körperbewusster wie manches "Sitz-Futter Spiel." Vom Spassfaktor den Wii Fit hat, mal ganz abgesehen.
***Grafik und Sound***
Man sollte schon annehmen, dass eine Konsole mit der Power auch eine entsprechende Grafik und guten Sound haben sollte, nur ist die Umsetzung auf der Wii halt eher auch auf das Gameplay ausgelegt.
Dies wird bei Wii Fit wieder einmal sehr deutlich, es ist einfach gehalten und bis auf ruhige Musikszenen zu Übungen oder Spielen gibt es keine Highlights. Finde ich aber auch gar nicht mal schlimm. Denn jeder der sich das Bundle kauft, will ja nicht überwältigt werden von der tollen Optik sondern will vernünftig die angeboten Übungen und Minispiele machen.
***Zubehör***
Man glaubt es kaum, aber es gibt für das Bundle sogar noch mehr Teile zu kaufen.
Wie zum Beispiele eine Yoga Matte, Stoff und Gummi Überzüge für das Board an sich oder aber auch Akku Packs, mit denen nicht immer Batterien verwendet werden müssen. Wobei man aber sicher nicht zwangsläufig die Original Zubehör Teile kaufen muss, denn Sportmatten und Akkus bekommt man ja auch so zu kaufen.
***Fazit***
Technisch ist es in Optik und Sound kein Highlight. Es schaut zwar alles Grundsolide aus und die Sprachausgabe ist komplett in Deutsch, trotzdem ist der Sound aber auch mau, oder eher die sanften Klänge. Mehr ist es ja eher nicht. Dennoch, Wii Fit hat seine Qualitäten in einem ganz anderen Sektor und zwar im Gameplay. Zwar bin ich fleissig im Sportstudio und mach da auch meine Geräte und meine Fettverbrennung, aber einen Heimtrainer hab ich halt nicht. So das ich mich auch mal daheim mit Sport beschäftigen könnte. Und da hat Wii Fit seinen Reiz. Wo kein Heimtrainer Platz hat, wo man keine Lust auf eine Pilates DVD hat oder gar keine Lust allein hat zu trainieren, genau da hat Wii Fit seine Vorzüge.
Zwar macht man sein Übungen meist dennoch allein, ist aber durch den Wii Fit Trainer immer mit jemanden beschäftigt. Die Übungen werden in Ruhe erklärt, die Daten werden gut übertragen und Spass macht mir das ganze auch. Ich sehe für mich in meiner täglichen Körpertest Statistik Erfolge und ich meistere die Übungen auch von Tag zu Tag besser. 30-60min mache ich derzeit HeimFitness und momentan bin ich noch äusserst motiviert und will das ganze auch noch lange weiter machen.
Die Anschaffungskosten sind schon etwas mächtig aber ich finde sie für das gebotene doch sehr fair.
Die Übungen sind leicht machbar und strengen zum Teil auch sehr an, man merkt das ganze schon.
Bei den Batterien sollte man halt vielleicht doch auf Dauer mal über Anschaffung für einen Akkupack nachdenken. Ansonsten finde ich Wii Fit, aber mehr als gelungen und sehr zu empfehlen.
***Preis***
Nun gut 90 Euro sind eine Menge Geld, aber man bekommt ja nicht nur das Spiel sondern auch gleich das Board mit dabei, wo ich den Preis mal wirklich als gerechtfertigt empfinde. weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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MarkusF82, 31.01.2009, 22:42 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
Wii Fit 2 würde sicherlich auch ein richtiger Renner werden. Tipp von mir! Vielleicht kommt es ja so...
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...mein.tägliches.fitness.training...
Pro:
Bewegung mit Spaß...
Kontra:
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Empfehlung:
Ja
So einen Muskelkater hatte ich schon lange nicht. Schuld daran ist mein neuer persönlicher Fitnesstrainer, mit dem ich am Wochenende sehr, sehr viel Zeit verbracht habe – mein digitaler Trainer in Gestalt der Wii Fit, der ganzen Körpereinsatz verlangt.
Nachdem ich mir kürzlich die Wii gegönnt habe (frau gönnt sich ja sonst nichts) und seitdem wirklich viel Spaß daran habe, investierte ich nun in die Wii Fit und das Balance Board 89,90 Euro. Um es gleich vorweg zu nehmen – die knapp 90 Euro waren für die seit Dezember des vergangenen Jahres erhältliche Wii Fit wirklich gut angelegt!
Über die Wii Fit könnte man ein Buch schreiben, aber keine Angst, das habe ich heute nicht vor. Ich will nicht die Bedienungsanleitung abschreiben, nicht erklären wie die Verpackung aussieht und wo man die Wii Fit kaufen kann. Ich möchte mich möglichst kurz halten, auf das für mich Wesentliche eingehen und Euch meine Meinung kund tun ;-)
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FÜR WEN?
Die Wii Fit spricht (im Gegensatz zu anderen Konsolenspielen) die ganze Familie an. Die Japaner sind ihr bereits komplett verfallen und auch hier in Europa ist der digitale Fitnesstrainer auf dem Vormarsch. Alterbeschränkungen gibt’s keine. Ob Mann oder Frau, Kind oder Erwachsener – geeignet ist’s für alle, die Lust darauf haben sich zu bewegen und spielerisch und mit kurzen, abwechslungsreichen Übungen ihren Körper etwas in Form zu bringen, Kalorien zu verbrennen und ihren Gleichgewichtssinn zu verbessern.
Bis zu insgesamt 8 Personen – was ich für ausreichend halte - können hier ihre Werte speichern – und vergleichen. Natürlich kann man seine eigenen Werte auch durch ein Passwort vor dem Zugriff anderer schützen.
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WIE?
Trainiert und gespielt wird mit Hilfe des qualitativ hochwertigen und gut verarbeiteten Balance Boards. Auf dem weißen Balance Board, welches übrigens bis 150 kg belastbar ist, sind zwei Standflächen zu sehen. Hierunter befinden sich Drucksensoren, die auf Gewichtsverlagerungen reagieren. Selbst die allerkleinsten Verlagerungen werden von diesen Sensoren wahr genommen – und es ist schon faszinierend wie gut das funktioniert – und wie schwer es ist einfach mal still zu stehen. Wackelt man z.B. beim Stillstehtest zu sehr, ist der Körperschwerpunkt beim Lauftest nicht stabil, dann muß man schon mit Kritik und Unverschämtheiten seitens der Wii rechnen, wie z.B. mit „Neigst Du dafür oft zu stolpern?“ oder „Dein Körperschwerpunkt ist verschoben“...
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WII?
Wii Fit ist eine Ergänzung zur Wii. Ich denke, dass so ziemlich jeder weiß, was eine Wii ist. Für alle anderen hier aber nochmals eine kurze Erklärung.
Wii ist eine fernsehgebundene Spielkonsole von Nintendo, die seit Ende 2006 auf dem Markt ist. Ihr wesentliches Merkmal ist ein neuartiger Controller, der herkömmlichen Fernbedienungen ähnelt, aber über eingebaute Bewegungssensoren verfügt. Diese registrieren die Position und die Bewegungen des Controllers im Raum und setzen sie in entsprechende Bewegungen von Spielfiguren oder -elementen auf dem Bildschirm um.
Mussten die Nutzer bei herkömmlichen Spielsystemen Knöpfe des Controllers oder Analogsticks betätigen, so können sie die Spiele nun steuern, indem sie den Controller selbst bewegen. Das Spielsystem aus Hardware und Software misst dabei die dreidimensionalen Bewegungen des Nutzers. (Quelle Wikipedia – denn so gut hätte ich es nur schwer erklären können)
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WAS?
Insgesamt vierzig Übungen aus vier verschiedenen Kategorien sind enthalten. Anfangs sind aus jeder der Kategorien vier frei geschaltet. Je nach Zeit, die man mit seinem Digitaltrainer verbringt, werden weitere Übungen frei geschaltet. Man erhält eine akustische Mitteilung über diese Freischaltung und im Auswahlfenster sind diese Übungen jeweils mit „Neu“ markiert.
Yoga, Balancespiele, Muskelübungen und Aerobic sind die vier Kategorien, mit denen man sich bei der Wii Fit beschäftigen kann. Eine, wie ich finde, ausgewogene Auswahl. Wii Fit, Family Ski, Skate it und RTL Wintersports 2009 werden übrigens ebenfalls vom Board unterstützt. Und ich hoffe, daß da noch einige Spiele hinzu kommen.
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INSTALLATION
Die vier Batterien müssen ins schlichte, aber formschöne Board eingelegt werden, welches so dann vor den Fernseher gelegt wird. Zwei Knöpfchen werden gedrückt – einmal am Board, einmal and er Wii selbst. Und das war eigentlich alles. Wirklich falsch machen kann man hier eigentlich nicht, insbesondere, da man auch über das Programm genau erklärt bekommt, was zu tun ist.
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KÖRPERTEST
Nachdem man sich das passende Mii ausgesucht hat (das Mii kann selbst gestalter werden), welches einen bei der Wii Fit repräsentieren soll, geht’s zum Körpertest. Name, Geburtsdatum und Körpergröße werden hier eingegeben. Und dann wiegt die Wii und präsentiert den BMI und das Wii Fit-Alter. Man erfährt hier, ob man zu dünn, normal, übergewichtig oder fettleibig ist und hat die Möglichkeit einzugeben wieviel man in einem bestimmten Zeitraum abnehmen will.
Nach dem Körpertest erhält man ein Wii Fit-Schweinchen, in dem die Trainingszeiten angespart werden, geht’s zum Training....
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TRAINER/IN
Einen männlichen der weiblichen Trainer darf man sich am Anfang des Trainings aussuchen. Und während des Spieles kann man den in blau/grau-Tönen gehaltenen anonymen – da leider namenslosen – Trainers, der Tipps zu den Übungen gibt und auch an Kritik oder Lob nicht spart auch jederzeit wechseln. Im Bezug auf die Trainer hätte man durchaus mehr machen können, aber so ist’s auch okay – so lenken die Trainer wenigstens nicht von den Übungen ab.
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YOGA
Sonnengruß, Halbmond, Baum sind einige der insgesamt zehn Übungen. Mir persönlich gefallen die Yogaübungen, die doch anstrengender sind, als ich erwartet hatte, ausgesprochen gut.
Mittels des Balanceboards wird der Körperschwerpunkt gemessen. Auf dem Bildschirm sieht man einen gelben Kreis, in dessen Mitte sich ein roter Punkt befindet. Auf Körperbewegungen reagiert dieser Punkt, der sich während der Übungen immer im gelben Kreis bewegen sollte. Eine falsche Haltung, eine falschen Durchführung der Übung wird vonkorrigiert. Nach Abschluß der Übung bekommt man die Messung grafisch dargestellt und erhält seine Punkte und Sternchen
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BALANCESPIELE
Kopfball, Skispringen, Snowboard und Skislalom sind einige der Balancespiele. Mein Favorit ist der Skislalom, bei dem es gilt durch Verlagern des Gewichtes nach lechts oder links zwischen den gesteckten Fähnchen den verschneiten Hügel hinunter zu fahren. Beugt man sich nach vorne, dann fährt das Mii übrigens schneller... Beherrscht man die Anfängerstrecke, kann man
Beim Kopfball hingegen habe ich meine Probleme, aber durch mehr Übung werde ich das sicher noch in den Griff bekommen. Hier gilt es – ebenso wie beim Skislalom – durch Verlagern des Gewichtes Kopfbälle zu treffen und geworfenen Fußballschuhen auszuweichen. Und irgendwie sieht das bedeutend leichter aus, als es tatsächlich ist...
Die Balancespiele machen wirklich riesigen Spaß und ich halte sie für ausgesprochen gut gelungen.
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AEROBIC
Hula Hoop, Step-Aerobic oder Joggen (hier wird nicht auf dem Board, sondern mit der Fernbedienung in der Hand über eine Insel gejoggt) findet man hier. Und bei den Aerobicübungen kommt man als Untrainierter schon etwas außer Atem. Aber keine Angst, das wird mit der Zeit besser ;-). Bei einer der Übungen – nämlich beim Boxen – kommt neben dem Balance Board auch die Fernbedienung und das Nunchuk zum Einsatz. Mein Favorit ist das Step-Aerobic. Hier wird vom Board gemessen, ob man mit dem richtigen Fuß und zum richtigen Zeitpunkt auftritt. Und bei einer der Stepübungen, bei der eine bestimmte Anzahl Steps abgelegt werden muß, wird man von der Software darauf hingewiesen, daß man in dieser Zeit sogar Fernsehens schauen kann... Kommt man dann bei einem spannenden Krimi aus dem Takt, gibt’s aber trotzdem gleich einen akustischen Tadel...
Die Aerobic-Rubrik ist auch ausgesprochen gut gelungen und bringt viel Spaß.
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MUSKELÜBUNGEN
Nachdem ich bei einer der ersten Übungen – nämlich den Liegestützen – kläglich versagt habe, waren mir die Muskelübungen wenig sympathisch. Ich war trotzdem weiter tapfer, habe die Liegestützübung ignoriert und sämtliche anderen Übungen absolviert.
Ausfallschritt, Rudern und Taillendreher sind einige der hier angebotenen Übungen.
Nun, Muskelübungen sind nicht so ganz mein Fall, machen aber auch Spaß. Man fühlt sich anschließend wirklich so, als hätte man wirklich etwas getan ;-)
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PUNKTE UND STERNCHEN
Zwischen 0 und 100 Punkte, zwischen einem und vier Sternchen kann man für die Absolvierung der Übungen erhalten. Je mehr, desto besser. Und je nach Anzahl der Sternchen und der jeweiligen Kategorie wird man von seiner Wii entweder als Unbalancierter, Sitzgemüse, Sonntagsathlet, Amateur, zartes Flämmchen, Body Builder... tituliert.
Auch hier wird der Schwierigkeitsgrad mit der Zeit erhöht, so werden z.B. anstatt zehn Wiederholungen 20 Wiederholungen durchgeführt.
Bei den Muskel- und Yogaübungen erhält man übrigens Tipps, welche der Übungen man kombinieren und nacheinander durchführen sollte.
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WII FIT LOBBY
Hier trifft man sich. D.H. hier treffen sich bis zu acht der registrierten Wii-Fit-Trainees. Hier befindet sich der Zugang zum Körpertest, man kann sich das Gewicht,d as Trainingsguthaben im WiiFit-Schweinchen und den aktuellen BMI anzeigen lassen. Hier kann man sehen wann man wie viele und welche Übungen absolviert hat. Alles sehr übersichtlich und absolut leicht verständlich.
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GRAFIK
Die Grafik ist recht niedlich, wirkt sehr japanisch und an den Manga-Sil angelehnt. Sicherlich hätte man das alles noch viel authentischer machen, etwas besser ausbauen können. Aber bei der Wii Fit geht’s nicht wirklich um die Grafik.
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MEINE MEINUNG
Ich habe lange überlegt, ob ich die fast 90,-- Euro investiere. Schließlich ist das eine Menge Geld. Ich habe es nicht bereut! Und ich kann jedem guten Gewissens die Wii Fit empfehlen! Hier tut man nicht nur etwas für seinen Körper (das könnte man ja auch ohne die Wii Fit), sondern hat eine Menge Spaß. Langeweile kommt bei den vierzig verschiedenen Übungen nicht auf
Denkt man über eine Anschaffung des Balance Boards nach, dann sollte man sich vorher überlegen, wie viel Platz man vor dem Fernseher hat. Denn genügend Platz benötigt man für die Übungen. Aber reicht der Platz für die Wii Sports spiele, dann dürfte er auch für die Wii Fit ausreichend sein.
Die Bedienung der WiiFit ist einfach, selbsterklärend und auch wer keinerlei Erfahrung mit Spielkonsolen hat, wird hier auf keine Probleme stoßen. Das Balance Board hat eine leicht geriffelte Oberfläche und steht man barfuß auf dem Board, hat man einen erstaunlich guten Halt.
Das Board reagiert ausgezeichnet, ist gut verarbeitet und stabil, die Übungen sind abwechslungsreich, haben verschiedene Schwierigkeitsgrade, machen Spaß (naja, die meisten jedenfalls ;-). Die Übungen werden gut erklärt und sind meist auch einfach und ohne Probleme nachzumachen.
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FAZIT
Von mir gibt’s klare fünf von fünf Sternchen und eine Empfehlung! weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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Wii Fit: Sport und Spass
Pro:
Spass und Sport in einem.
Kontra:
Der Preis des Boards ist relativ teuer.
Empfehlung:
Ja
Hallo Yopi-Leser
Seit einiger Zeit bin ich stolzer Besitzer von der Wii Fit von Nintendo. "Gekauft" habe ich mir die Wii Fit, um meine überflüssigen Kilos abzuspecken. Obs funktioniert, kann ich noch nicht sagen, aber ich bin sicherlich auf einem guten Weg.
Gekauft bei:
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Wii Fit kann ziemlich in jeden Shop gekauft werden. Ab ca. 80 Euro ist es im Fachhandel erhältlich inklusive dem Board.
Ich selber habe es bereits vor dem offziellen Release im Fachhandel für 90 Euro gekauft.
Grund zum Kauf:
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Gerade ist Ostern vorbei und es hat sich wiedermal einiges an Bauchumfang angesammelt. Da ich ein ziemlicher Sportmuffel bin, habe ich mir gedacht, das es etvl. möglich ist, die überflüssigen Kilos mittels dem Wii Fit abzutrainieren.
Lieferumfang:
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Mitgeliefert wird folgendes:
- Balance Board
- Game Wii fit
- Bedienungsanleitung
- Gesundheits- und Sicherheitshinweise
- sowie ein kleiner Produktekatalog von Nintendo
Installation:
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Wie bei der Wiimote sind keine Kabel anzuschliessen. Die Installation ist ebenfalls sehr einfach gestaltet. 4 AA-Batterien in das vorgesehene Batterienfach legen und eine Verbindung zur Wii mittels der kleinen roten Taste herstellen.
Und schon ist das Balance Board bereit.
Spielkategorien:
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Wi i Fit bietet Übungen in vier verschiedenen Kategorien:
- Yoga
- Muskelübungen
- Aerobic
- Balancespiele.
Je nach dem selber gesetztem Ziel ist es möglich, den Gleichgewichtssinn zu trainieren, Fett zu verbrennen, Muskeln aufzubauen sowie zu entspannen, Ausdauer in Aerobicübungen auszubauen.
Zum ganzen Spiel gehören etwa 40 Übungen, wie Rudern, Yoga-Stellungen (Halbmond, Krokodildrehung, Baum), Boxen, Liegestützen machen, Hula-Hoop springen, Skispringen, Taillendrehen.
Ein Motivations- bzw. Fitnesstrainer unterstützt einem zudem mittels Anleitungen und Ermutigungen während des gesamten Spiels.
Konzept:
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Das gesamte Konzept von Wii Fit erinnert an Tanzmatten-Spielen der Playstation 2. Anstatt der Matte kommt jedoch das Balance Board zum Zug.
Mittels dem Balance Board ist es möglich, seinen eigenen BMI (Body Mass Index) zu berechnen.
Fazit:
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Ich kann das Spiel nur jedem Empfehlen. Spass und Sport in einem kombinieren war in der Vergangenheit vielleicht schwierig, aber nun mit Wii Fit ist es kein Problem mehr.
Würde dieses Spiel jedem Gamer empfehlen. Vorallem den Frauen, welche bislang überhaupt nichts mit Konsolen zu tun hatten. weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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racheane, 30.12.2008, 20:43 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
Ich wünsche einen guten Rutsch ins Jahr 2009, Lg. Anne
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giselamaria, 05.09.2008, 12:37 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
sehr gut berichtet, ich wünsche dir ein schönes Wochenende gell Lieben Gruß Gisela
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~~~ mein Fitnessstudio in den eigenen 4 Wänden ~~~
04.05.2008, 14:23 Uhr von
Bunny84
Nur noch die letzten 4 Berichte erbringen noch eine Vergütung :-) Freue mich über Gegenlesungen d...Pro:
Klasse Übungen und toller Spassfaktor
Kontra:
eventuell für manche der Preis
Empfehlung:
Ja
Hallöchen meine lieben Leser und Leserinnen,
heute möchte ich euch über meine neuste Errungenschaften berichten. Letztens habe ich euch bereits über ein Spiel für die Wii berichtet, doch wie sicherlich alle mitbekommen haben im Internet und im Fernsehen gibt es seit dem 25.04.08 in Deutschland die Wii Fit. Nicht das die Wii nicht schon von alleine genug Bewegung in das sonst so triste Konsolenspielen bringt, nein mit der neuen Wii Fit sollte das nochmal enorm gesteigert werden. Breits letztes Jahr im Herbst kam die Wii Fit in Japan raus und schon dort waren sie alle begeistert. Nun ja bei uns ist sie nun endlich auch drausen und in Amerika wird sie erst noch erscheinen, da die bereits hergestellte Wii Fit nur für bis zu 150 KG geeignet ist. Was natürlich für die Amerikaer ein kleines Gewichtsproblem darstellen könnte. Aber die Wii Fit muss ja belastbar sein, denn sie ist ja zum Sport machen gedacht.
Aber kommen wir nun zu der Wii Fit.
~~~ DIE WII FIT ~~~
Zuerst dachte ich mir, ach nee sowas brauchen wir doch nicht. Was soll das denn bringen? Aber umso mehr ich mir die Videos erst aus Japan und dann später noch die auf Deutsch angeguckt habe, dachte ich mir hmmm vielleicht doch. Mein Freund war auch begeistert von Wii Fit aber genauso unsicher. Also haben wir keine Vorbestellung getätigt, sondern noch überlegt? Aber letztendlich hat doch die Neugierde nach der Wii Fit gesiegt und somit haben wir dann eine aus dem Angebot von Real ergattern können und haben sie mit zu uns nach Hause genommen. Kaum zu Haus angekommen wurde sie ausgepackt und getestet.
Die Wii Fit wurde erschaffen, damit man mit Spaß an der Bewegung und der Fitness trainieren kann. Um den Body-Mass-Index zu verbessern, die Körperbalance und die Haltung zu trainiern und das alles auch auf spielerischer Weise. Die Wii Fit soll ebenfalls auch in Fitness Centern ihren Platz finden soweit ich gehört habe. Aber da ich ja mal so gar nicht der Mensch bin, der in ein Fitnesstudio regelmässig und durchgängig gehen würde, alleine schon wegen den Menschenmassen da, den Hin und Rückweg und auch der Preis für das Fitnessstudio monatlich spricht absolut dagegen finde ich und absolut für die Wii Fit. Denn mit ihr kann man in Ruhe alleine zu hause trainieren, ohne dass andere einem zugucken oder gerade das Gerät besetzten und man warten muss. Sowas gibt es bei der Wii Fit nicht;-) Da hat man sogar seinen eigenen Trainer und wird auch gefordert.
~~~ VERPACKUNG UND DER INHALT ~~~
Kaum zu Hause angekommen schon haben wir neugierig das Wii Fit ausgepackt. Das Balance Board ist gut geschützt in Pappe und auch eine Plastiktüte. Die Software liegt bei in der passenden Hülle und natürlich darf auch die Bedienungsanleitung nicht fehlen. Ebenfalls sind noch 4 Batterien für das Board mit in der Lieferung, was sehr praktisch ist. Der Karton war sehr leicht zu tragen da er auch einen Griff aus Plastik hat.
--- Das Balance Board ---
Das Balance Board ist recht groß, so groß hatte ich es mir gar nicht vorgestellt und auch recht schwer, okay bei der Technik muss ja auch einiges drin sein. Es hat eine typische Form die direkt sehen lässt, das es zu der Wii gehören muss. Es hat einen eleganten Schnitt und eine angenehme Höhe. Die Oberfläche des Beard ist komplette weiß und hat natürlich das Wii Logo drauf und 2 Felder in denen man später seine Füße positioniert diese zwei Felder haben einen Rutschschutz. Auf der Unterseite ist das Board grau.
Das Board macht einen sehr eleganten aber doch belastbaren Eindruck. Laut der Verpackung ist es für die Benutzung durch bis zu 150 kg schweren Spielern geeignet. Als ich mich auf das Board stellte, hat es in keinster Weise nachgelassen. Ich bin jetzt zwar nicht die schwerste, aber auch nicht die leichteste. Die Installation des Boards ist kinderleicht. Man drückt die Sync-Knöpfe an der Wii und am Board der sich im Batteriefach befindet. Das muss nicht unbedingt zeitgleich geschehen, es reicht zeitnah aus. Somit wird das Board als Fernbedienung an der Wii angemeldet, genau wie die Wiimote auch, da man ja jetzt das Spiel zur Hälfte mit dem Board steuert. Das Board muss man ebenfalls anschalten. Dieser An-Knopf befindet sich in Front am Wii Fit Balance Board recht einfach und leicht anzuklicken.
Ich finde es sehr erstaunlich was das Board alles kann. Es reagiert auf kleinste Drücker ha genau, es ist schon sehr faszinierend.
~~~ DER KÖRPERTEST UND DAS ERGEBNIS DER WAAGE ~~~
Bevor man mit den Übungen anfängt, startet erstmal der Körpertest und das wiegen. Ohh Gott wiegen? Ja das Balance Board wiegt auch und das recht genau. Zuerst soll man dem im Fernsehen sprechenden Balance Board mitteilen, wie schwer die eigentliche Kleidung ist. Dies kann man anhand einer Auswahl von leichter bis schwerer Kleidung festhalten. Natürlich sollte man auch ehrlich bleiben.
Nachdem man alle notwendigen Daten eigegeben hat, denn die Körpergröße kann er noch nicht messen, wird der eigene BMI ( Body Mass Index) ausgerechnet. Dieser wird anhand der Größe und des ermittelten Körpergewichtes ermittelt. Daran erkennt man, ob man ein Idealgewicht hat oder doch Übergewicht. Aber dafür ist die Wii Fit ja da, dass man sein Körpergewicht reduziert ;-)
Anschließend wird noch gefragt, wie viel Kilo man denn jetzt abnehmen möchte und in welcher Zeitspanne. Automatisch wird dann ausgerechnet, wie viel Kilo das dann in zwei Wochen sind und es werden auch Tipps gegeben, ob dies schaffbar ist oder eher weniger.
Nach Beendigung des Körpertests kann der aktuelle Tag im Kalender mit einem Fuß-Stempel markiert werden. Später wenn man mehrere Tage zusammen hat, gibt es auch neue Symbole zum stempeln.
Ebenfalls kann man im Menu auch direkt sehen ob die Trainingseinheit Erfolg gebracht hat, denn das Balance Board zeigt auch Gewichtsverlust direkt an.
~~~ DIE SOFTWARE ~~~
Natürlich gehört zu dem Wii Fit nicht nur das Balance Board sondern auch ein Spiel. Und das benutzt man wie jedes andere Spiel zur Wii auch. Man legt die Disc ein, klickt auf den Disc-Kanal und dann einfach auf Start.
Bevor es dann auch zur Sache gehen kann, muss erst noch ein Spielerprofil angelegt werden. Das ist relativ simpel wie bei den anderen Spielen auch und sehr selbsterklärend. Man wählt sich einen Mii aus den man gerne haben will, gibt sein Alter und seine Körpergröße ein. Danach muss Frau in den sauren Apfel beißen und wird gewogen und kann dann den Körper-Test absolvieren. Natürlich ist das auch für weitere Personen möglich, die dann die gleichen Schritte durchführen müssen.
Startet man später nach der Anmeldung das Spiel neu, bekommt man als erstes den Startbildschirm von Wii Fit zu sehen. Dort sind Buttons die zum Setup-Menu führen oder die Registrierung weiterer Benutzer zulassen. Über andere Buttons können andere Daten ausgewählt werden, zum Beispiel die die bereits trainierte Zeit oder auch Einstellungen wie die Größe oder die Passworteinstellung. Mit dem Klick auf den eigenen Mii und den Button "Training" wird nun zu dem Spielteil weitergeführt. Oder man führt vorher den Körpertest durch, indem man einigen Übungen ausgesetzt wird, sodass dann der Test ausgewertet wird und das Wii Fit Alter geschätzt werden kann. Was üblicherweise nicht gerade zum Vorteil ausfällt wie ich gemerkt habe. Im ersten Durchgang wurde mein Wii Fit Alter auf 34 Jahre geschätzt, wobei ich doch erst 23 Jahre alt bin ;-)
Das Wii Fit Spiel besteht aus einer Sammlung von ca. 40 Übungen und Minispielen, die man teilweise erst nach und nach frei spielen kann durch erfolgreich bestandene Übungen oder Trainingszeit. Durch die einfacheren Übungen, kann man sich dann schwerer oder länger dauernde Übungen frei spielen. Die Spiele sind aufgeteilt in vier Kategorien Yoga, Muskeltraining, Aerobic und Balance. Diese möchte ich euch nun vorstellen.
~~~ YOGA ~~~
Bei dieser Übung bekommt man einen Trainer zur Seite den man sich vorher aussuchen kann. Entweder man nimmt einen männlichen Trainer oder einen weiblichen. Ich habe mir jetzt einen weiblichen Trainer ausgesucht. Die Yoga-Übungen sind zum größten Teil so gemacht, dass der Spieler dem Trainer eine bestimmte Haltung folgt die sehr gut erklärt wird vom Trainer (sogar mit Untertitel), ohne dass dabei das Gleichgewicht zu sehr schwankt. Ist man nicht mit der Haltung im Idealfeld und schwankt zu sehr, werden Punkte abgezogen. Im ersten Durchgang hatte ich doch recht große Probleme die Haltung zu bewahren, auch weil das nicht Wackeln auf einem fremden Untergrund doch ein bisschen neu war. Aber nach und nach wurde langsam eine Form draus und meine Körperhaltung etwas ruhiger und ich war dann auch im Idealfeld. Es ist schon eine kleine Anstrengung aber eine tolle Anstrengung.
~~~ MUSKELTRAINING ~~~
Genauso wie beim Joga wird man auch hier durch die Übungen durch den Trainer geführt. Bei beiden kann man auch die Anweisungen überspringen und direkt mit den Übungen anfangen. Wie es der Punkt Muskeltraining schon sagt, wird in dieser Kategorie viel Wert auf den Muskelaufbau gesetzt. Ein bisschen hat es auch mit Balance halten zu tun aber der Oberpunkt ist hier wirklich die Muskeln zu fordern und aufzubauen. Was ich sehr faszinierend finde, das man mit Hilfe dieses Board auch richtige Sit Ups machen kann oder auch Liegestützen. Ich find es faszinierend wie das Board in allen Variationen eingesetzt wird. Diese Übungen sind unter vielen anderen im Menu Punkt Muskeltraining zu finden.
~~~ AEROBIC ~~~
Der Aerobic Teil ist sehr spielerisch und süss gestaltet im Gegensatz zu Joga und Muskeltraining hat man hier keinen Trainer mehr. Doch das kleine süße Wii Boeard im Fernsehen unterstützt einen bei den Aerobic Übungen. Beim Aerobic gibt es 3 Punkte. Das Hula- Hoop spielen, bei dem man die Hüfte schwingen muss um die Reifen in Bewegung zu halten. Reifen deshalb, weil zwei Miis die am Rande stehen rechts und links weitere Reifen zuwerfen die ich dann mit eine rechts oder links Neigung auffangen muss. Verpasse ich es bekommt mein Mii den Reifen an den Kopf. Für jede Umkreisung die die Reifen machen gibt es Punkte die am Ende zusammen gezählt werden.
Hat man das erfolgreich gemeistert, wird das Super Hula Hoop freigeschaltet, bei dem kann man die Richtung der Bewegung nicht mehr frei bestimmen und es wird einem vorgegeben ob man sich rechts oder links rum zu bewegen hat und die Zeiträume werden natürlich auch länger ;-) Am Ende bekommt man eine Auswertung wie gut man sich rechts oder links rum gedreht hat mit einer graphischen Darstellung.
Der zweite Punkt ist das Stepp Aerobic. Hierbei wird zu einer Melodie im Rhythmus auf das Balance Board getreten. Frauen kennen diese Bewegungen aus dem Aerobic Kurs im Fitness Studio, wo man mit 20 Leuten auf den Stepp Brettern auf und ab geht. Doch zu Hause ist man ganz alleine und kann sich auf den Mii konzentrieren und die Darstellung wie man das Board betreten soll und wie man wieder hinunter steigt. Das Board zeigt dir an ob es OK war oder Perfekt und man Fehler gemacht hat. Ist man aus dem Takt gekommen, wird dies direkt registriert und das Spiel macht selbstständig einen Break damit man wieder die Gelegenheit hat in die Stepps zu kommen. Hat man den ersten Schritt erfolgreich gemeistert, wird das Stepp Plus freigeschaltet. Hierbei kommen neue Schrittkombinationen hinzu und es geht auch schneller zu Sache. Wenn man auch das gemeistert hat wird der Freestyle freigeschaltet beim Stepp. Das heißt das es jetzt nur noch um die Stepps geht die man macht. Außerdem kann man sich auch eine Zeit einstellen, zum Beispiel 30 Minuten. Aller 100 Stepps muss man die Schrittrichtung wechseln, mit welchem Bein man als erstes auf das Board steigt. Diese Stepps kann man auch bequem neben dem Fernsehen gucken machen. Da man über die Leistung über die Fernbedienung informiert wird. So wird man bei den Stepps kontrolliert und kann nebenbei seine Lieblings Sendung weiter gucken.
Der letzte Punkt beim Aerobic ist das Joggen. Hierfür benötigt man das Balance Board nicht. Stattdessen wird die Wiimote in die Tasche gesteckt und los kann es gehen, nachdem man sich ausreichend Platz beschafft hat. Wenn man keine Tasche hat soll man sie in der Hand halten. Während man nun selber auf der Stelle joggt, sieht man auf dem Bildschirm eine schöne Joggingstrecke mit grünen Wiesen und anderen Joggern und Hunden, wie in einem richtigen Park nur, dass es auf dem Bildschirm ist. Man selber stellt ein halb transparentes Mii dar und vor einem ist der führende Mii der die Geschwindigkeit angibt.
Auch hier ist es wie bei den Stepps das man sich das freie joggen freispielen kann und seinen Zeitraum selber wählen kann. Auch hier kann man nun nebenbei Fernsehen gucken da man über den Wiimote informiert wird. Insgesamt sind alle 3 Kategorien mit viel Spaß verbunden. Wobei das Steppen sehr in die Beine geht nach einer gewissen Zeit, was ich nicht gedacht hätte, da das Balance Board ja eigentlich relativ flach ist. Beim joggen kommt man allgemein sehr ins Schwitzen nach einer gewissen Zeit. Beim Joggen kann man auch zu zweit die Strecke absolvieren, jedoch werden die Daten des anderen Spielers nicht gespeichert, aber Kalorien verbrennt er dadurch ja trotzdem ;-)
~~~ BALANCE SPIELE ~~~
Bei dem Balance Spielen haben wir ebenfalls neun kleine Spiele die alle was mit der Balance zu tun haben und mit ihnen kann man daran arbeiten das man bewusst seine Balance hält.
Das erste Spiel ist mit Fußbällen wie sicher jeder schon mal in der Werbung gesehen hat. Man muss sein Gewicht verlagern, damit man mit dem Kopf dann die Fußbälle trifft. Hierbei muss man aufpassen, dass man den anderen geworfenen Gegenständen ausweicht. Jeder Treffer ergibt Punkte, die am Ende zusammen gezählt werden und einen Platz fest legen.
Fast genauso verläuft das Slalom fahren mit den Ski. Man muss durch die Tore kommen verfehlt man eins gilt es als Fehler und wird mit einem Zeitaufschlag auf die eigentlich gebrauchte Zeit aufgeschlagen. Daraus errechnet sich dann die Platzierung.
Dann gibt es noch das Murmelbrett, das durch die Gewichtsverlagerung gekippt werden soll, um die murmelförmigen Miis in die Löcher des Bretts zu befördern und somit das Level zu erhöhen.
Weitere Spiele der neun Spiele ist das balancieren auf dem Hochseil wo Zeit und wie weit man kommt eine Rolle spielen. Oder die schwimmende Seifenblase in der sich der eigene Mii befindet, auf dem Weg durch einen Fluss mit spitzen Felsen rechts und links und eh man sich versieht, ist die Seifenblase geplatzt.
Man merkt das die Yoga und Muskeltrainings mehr schon mit richtigen Sport zu tun haben und man somit auch mit seinem Trainer trainiert, während Aerobic und die Balance Spiele eher spielerisch mit den Miis gestaltet ist. Dennoch haben alle 4 Spieltypen den Ernst erkannt, dem Körper etwas Gutes zu tun und die Muskeln zu fördern, was ich sehr gut finde.
~~~ PREIS ~~~
Wii Fit kostet bei uns in den Läden zwischen 85 und 90 Euro also soviel tut sich da im Preis nicht wirklich. Weder im Online Shop noch in den Läden in der Stadt ist der Preis unterschiedlich und ich denke auch, dass der Preis sich noch einige Jahre wie bei der Konsole selber halten wird. Wir hatten jetzt das Glück, dass wir bei Real unsere Payback Punkte einlösen konnten mit Gutscheinen und somit uns das Wii Fit nur 72,90 Euro gekostet hat statt die 89,90 Euro die im Real dafür verlangt wurden.
Ich finde, dass der Preis okay ist. Klar im ersten Moment denkt man uhii ganz schön teuer. Aber man hat ein Spiel und das Balance Board. So gesehen 2 Teile durch die man den Preis teilen müsste.
Außerdem denke ich mir, wenn ich im Fitness Studio angemeldet wäre, dann müsste ich einen monatlichen Beitrag leisten und der wird auf die Dauer gesehen sicherlich höher sein als der Preis für die Wii Fit. In manchen Fitness Studios bezahlt man sogar 70 Euro monatlich. Also so gesehen kostet Sport machen immer was und der Spaßfaktor ist dort längst nicht so hoch wie bei der Wii Fit.
Und da unsere Waage vor ca. 3 Wochen kaputt gegangen ist, habe ich in der Wii Fit sogar vorübergehend meine neue Waage gefunden. Vielleicht auch langfristig, denn wenn man das tägliche Training macht, dann wiegt die Wii Fit einen ja auch jeden Tag. Also ich finde den Preis nach den ganzen Überlegungen und nun auch den Erlebnissen mit der Wii Fit total in Ordnung.
~~~ FAZIT ~~~
Wie ihr euch sicherlich denken könnt, bin ich von der Wii Fit total begeistert. Es ist eine ganz neue Art Sport zu machen und auch eine sehr gute Art die mir Spaß macht. Egal welches Wetter drausen herrscht, man kann Joggen gehen. Man muss nicht erst zum Fitness Studio fahren um Sport zu machen. Man kann es spontan zu Hause machen und somit auch die Zeit viel besser und sinnvoller nutzten. Im Fitness Studio hat man noch viele komische Menschen um einen herum, die einem beim Sport machen zugucken. Zu Hause kann man es ganz in Ruhe machen und sich somit auch besser auf seine Ziele konzentrieren.
Die einzelnen Kategorien sagen mir sehr zu und mir machen die Spiele alle Spaß. Klar man hat immer so seine Favoriten, aber ich kann jetzt nicht sagen das und das macht mir gar keinen Spaß. Ich bin gespannt wie viel Kilo man erfolgreich auf Dauer mit dem Board abnehmen kann.
Und nun wieder ran an den Speck ;-) Ich hoffe euch hat mein Bericht gefallen. Ich freue mich auf eure Kommentare und Bewertungen.
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Übung aus dem Muskeltraining von Bunny84
am 04.05.2008Wii Fit von Bunny84
am 04.05.2008Kommentare & Bewertungen
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