Brügge sehen... und sterben? (DVD) Testberichte
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Auf yopi.de gelistet seit 03/2010
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Pro & Kontra
Vorteile
- Humorvoll, gute bildliche Darstellung
Nachteile / Kritik
- in Teilen unrealistisch, 0-8-15 Story
Tests und Erfahrungsberichte
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Testbericht/Kritik: Brügge sehen... und sterben? (In Bruges)
Pro:
Humorvoll, gute bildliche Darstellung
Kontra:
in Teilen unrealistisch, 0-8-15 Story
Empfehlung:
Ja
Fakten:- Originaltitel: In Bruges
- Genre: Thriller
- Land: Belgien/Großbritannien 2008
- Laufzeit: 107 Minuten
- Kinostart: 15.05.2008
- Verleih-VÖ: 05.11.2008
- FSK: Ab 16
- Verleih: Tobis
- Regie: Martin McDonagh
- Drehbuch: Martin McDonagh
Schauspieler:- Colin Farrell als Ray
- Ralph Fiennes als Harry
- Brendan Gleeson als Ken
- Clémence Poésy als Cloè
- Elizabeth Berrington als Natalie
Bonusmaterial:- "Strange Bruges" (ca. 7 min.)
- "When in Bruges"
- "Fucking Bruges" (ca. 2 min.)
- "A Boat Trip Round Bruges" (ca. 6 min.)
- Deleted Scenes (ca. 16 min.)
- Extended Scenes (ca. 2 min.)
- Gag Reel (ca. 6 min.)
Inhalt:
Der Ire Ray und sein Partner Ken sind Auftragskiller.
Nachdem Ray bei seinem letzten Auftrag ein großer Fehler passierte, sollen die beiden nach Bruegge flüchten und untertauchen.
Doch den von der Stadt überaus begeisterten Ken und den Bruegge ständig als "Scheiß-Kaff" bezeichnenden Ray erwartet noch viel mehr in Belgien, als sie dachten.
Kritik:
Der Film startet mit wenig Informationen für den Zuschauer: Zwei Auftragskiller sollen nach einem Job in London in Bruegge untertauchen. Dies bietet viel Platz für Spekulationen seitens des Zuschauers, der mit der Hoffnung in dem Film startet, nach und nach in die Geschichte immer weiter eingeführt zu werden. Jedoch kommt schnell der Verdacht auf, dass es gar nicht sonderlich viel rundherum zu erzählen gibt, was sich großteils auch bestätigt.
Die erste Hälfte des Films hält vermutlich den einen oder anderen Zuschauer nur der gute Humor davon ab, den Film vorzeitig abzuschalten. Denn für den Film wichtige Handlung gibt es kaum. Dies verbessert sich zwar zum Ende hin, trotzdem hätte man allein die Handlung in einem 5-Minuten-Kurzfilm verarbeiten können.
Nach guten 45 Minuten legt sich jedoch langsam der anhaltende schwarze Humor, und die eigentliche Handlung beginnt. Diese ist nun mal eine Gangster-Klischee Handlung: Ein Auftragskiller macht einen Fehler während eines Auftrags, bekommt ein schlechtes Gewissen, will aussteigen, jedoch ist das nicht so einfach, ein großer Mafia-Boss kommt in das Handlungsgeschehen geplatzt, usw. man kennt diese Geschichten aus genügend anderer Filme.
Der Film hatte gut angefangen und wurde sehr realistisch umgesetzt. Doch wenn es langsam auf das Finale zu geht, wird der Film völlig unrealistisch. Würden sie sich etwa nicht umdrehen, wenn neben ihnen eine Schießerei stattfindet? Würden sie mit ihrer Gondel weiterfahren, wenn ein wildfremder Mann auf ihr Boot springt und währenddessen auch noch angeschossen wird? Würde nach einer Schießerei sofort die komplette (!) Stadt, wie wild durch die Gegend rennen? Und warum will ein kleinwüchsiger Mensch gerne Zwerg genannt werden?
Kann man über all diese und weitere Fragen hinwegsehen, bleibt trotzdem ein Klischeehafter Film, welcher sich jedoch dank seiner überaus humorvollen Umsetzung von anderen abhebt und sich damit gute Bewertungen einheimsen könnte.
Fazit:
Wer einen unanstrengenden, unterhaltsamen Film sehen will, dem ist dieser zu empfehlen.
Wer jedoch beim Filmschauen einen kleinen Kritiker in sich hat, wird der Film nicht sonderlich gefallen, da ohne originelle Handlung und sonderlichen Handlungswechseln nicht wirklich Spannung aufgebaut wird und durch die zunehmend unrealistische Darstellung einiger Teile des Films Enttäuschung bei dem einen oder anderen auftauchen könnte.Kommentare & Bewertungen
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