Pro:
Die ersten 28 Seiten
Kontra:
Alles, Dialoge, Täter, Opfer, unlogisch, so ermittelt kein Mensch
Empfehlung:
Nein
Jaaa - So verschieden können Geschmäcker sein. Auf der Suche nach einigen guten Büchern, sehe ich mir zuvor erst dazu auch immer einige Berichte durch und da ich nur gutes über Mörderische Tage gelesen habe, dachte ich mir, das muss ich haben. Bei Buecher.de konnte ich es dann auch schon nach einem Tag Versandzeit in den Händen halten.
Einige Daten zum Buch
Titel Mörderische Tage - Julia Durants schwerster Fall
Autor
Andreas Franz
Genre
Thriller / Krimi
Preis
8,95 Euro
Verlag
Knaur
Seitenanzahl
456 Seiten und noch einige mit Werbung
Einige Frauen verschwinden spurlos
Die Story ist schnell erzählt. Es verschwinden einige Frauen, aber keine Leichen werden gefunden. Nach kurzer Zeit taucht dann eine der Frauen auf und läuft auf die Autobahn. Durch viel Glück passiert ihr aber nichts. Sie wird sofort in ein Krankenhaus eingeliefert und die Ärzte müssen feststellen, dass die Frau irgendwie ziemlich weggetreten ist. Sie reagiert auf nichts und niemanden. Später stirbt sie dann auch noch an Organversagen. Nur wieso? Die Polizei hat keinen Plan, wer als Täter in Frage kommt.
Julia Durant, die Ermittlerin in diesem Buch beschließt, diesen Fall zu untersuchen. Doch später gerät auch sie in die Gefangenschaft, eines Mörders. Ob sie da wohl wieder heil rauskommt?!
Da hat das Buch so toll angefangen
Die ersten 30 Seiten sind tatsächlich doch einigermaßen spannend. Man möchte natürlich erfahren, was der Frau zugestoßen ist und warum sie dann einfach so an Organversagen gestorben ist. Aber später ist die Antwort dann doch sehr unspektakulär und unglaubwürdig.
Wie alles andere in diesem Buch auch. Der Mörder sperrt die Frauen in einen Zellentrakt, den er natürlich als 14 - jähriger unbedingt von seinem Opa haben wollte. Ist doch logisch, dass sich jeder Bub so ein Gefängnis wünscht und damit er auch dieses bekommt, schubbst er den Opa von der Treppe. Taataaa und schon ist er im Besitz dieses unterirdischen Gefängnisses. Dort bringt er seine Opfer hin und verlangt komische Sachen. Zum Beispiel sollen sie alles aufschreiben, was ihnen zu ihrem Leben einfällt. Nur warum? Auch später erfahren wir nicht, was der Mörder damit bezwecken will. Absoluter Scheiß.
Dann die Polizei. Der Oberhammer. Keiner ermittelt hier wirklich. Die sitzen Tag ein Tag aus zusammen und stellen ein Täterprofil zusammen. Und jeder gibt dazu seinen Senf. Und auch jeder schmeißt eine Eigenschaft in den Raum, weil hier irgendwie jeder das eben so im Gefühl hat. Zum Beispiel: Der Täter ist sicher Verheiratet. Das hab ich so im Gefühl. Oder: Er ist sicher ein Schachspieler. Ich kann nicht sagen, woher das kommt, aber ich hab das so im Gefühl. Hier wird nur nach Gefühl ermittelt. Haben die schon mal was von DNS - und Fingerabdrücken gehört.
Was mich auch noch so aufgeregt hat. Die Personen scheinen alle den gleichen Charakter zu haben. Alle sprechen hier irgendwie gleich und alles wirkt so emotionslos. Und absolut unlogisch. Total unlogisch. Da ist ein vermutlicher Täter im Verhörraum. Diesem wird unterstellt, dass er der Täter sei, weil er Verbindung zu einem Opfer hatte. Erst wird hier noch recht hart verhört und dann im nächsten Atemzug kommt der Satz: Das war nur ein Scherz, das meinte ich nicht so. Hallo?!?! Das kommt aber im ganzen Buch vor. Da sprechen die Personen etwas, machen oder versuchen Witze in nicht witzigen Situationen zu machen und dann kommt der Spruch: Nur ein Scherz! Was soll der Scheiß denn?!?
Schnell alles Negative Zusammengefasst
•Total Unlogische Vorgehensweise der Polizei
•Alle Personen haben den gleichen Charakter
•Keine Spannung
•Alles Vorhersehbar
•So wird niemals ermittelt
•Komische Dialoge
•Szenen, die man hätte spannend machen können wurden einfach übersprungen
•Der Mörder hat keine Hintergrundgeschichte
•Was er von seinen Opfern verlangt, wie das Aufsatz schreiben hat keinen Sinn im Buch
•Das Ende ist totaler Müll und auch ohne Spannung
•Andauernd verschreibt sich der Autor: Mal liebt der Mörder seine blinde Frau, dann steht im nächsten Abschnitt, der Mörder kann nicht lieben
•Außerdem gibt es nur knapp 38 Seiten, wo es um die Gefangenen Frauen geht, der Rest nur Ermittlung im Stuhlkreis
•Dafür gibt es über 50 Seiten, wo es darum geht, dass Julia Durant in den Urlaub fahren muss, weil ihr die Arbeit zu viel wird. Echt Schrott.
Mein Fazit
Also das Buch ist so ein Schrott gewesen, alles unlogisch und hat keinen Sinn ergeben. Wie kann man so einem Buch 5 Sterne vergeben. Das hätte ich ja besser schreiben können. Der Autor kommt auf jeden Fall auf eine von mir angefertigte - MACH - EINEN - GROßEN - BOGEN - UM - DIESEN - AUTOREN - LISTE! Sowas geht auch gar nicht. Ich habe für dieses Buch auch knapp 3 Wochen gebraucht, weil man es alle 2 Seiten weglegen musste, und sich darüber aufregen musste. Das ist der 10 Teil einer Ermittlungsreihe. Wenn das der schwerste Fall ist, na dann, viel Spaß mit den anderen Teilen. Ich kann dieses Buch auf jeden Fall keinem empfehlen, die einen spannenden Thriller erwarten. Ich kann es aber Leuten empfehlen, die einen Kamin Daheim haben. So. ENDE! weiterlesen schließen
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