Pro:
Noch besser als Teil 1, ruhige Musik, tolle Rätsel, deutsch synchronisiert
Kontra:
Nix gefunden
Empfehlung:
Ja
Vor einem halben Jahr habe ich Euch von dem Nintendo DS - Spiel "Professor Layton und das geheimnisvolle Dorf" berichtet. Im Dorf Saint Mystere sucht man nach dem goldenen Apfel, von dem der kürzlich verstorbene Baron Augustus Reinhold in seinem Testament spricht. Aber wer oder was ist der goldene Apfel? Im Dorf spricht man mit vielen Menschen, die einem immer wieder Rätsel stellen. Löst man diese Rätsel, kommt man in der Geschichte weiter und erhält immer mehr neue Tipps und Hinweise, die einem der Lösung näher bringen.
"Professor Layton und das geheimnisvolle Dorf" gab ich die vollen 5 Sterne, obwohl ich etwas irritiert und enttäuscht davon war, dass man die gesprochenen Sätze nicht synchronisiert hatte. Die Höchstwertung sah und sehe ich jedoch dennoch als angebracht. Dann bekam ich vor einigen Monaten eine Email von www.nintendo.de, dass ein neues Rätselspiel auf den Markt kommt: "Professor Layton und die Schatulle der Pandora" - die Freude und Neugier bei mir stieg und ich konnte es kaum mehr erwarten, dass es endlich der Erscheinungstag - Freitag, 25. September 2009 - wurde. Dann kam das Spiel per Post bei mir an und natürlich hatten wir an diesem Wochenende sooo viel zu tun, dass ich kaum Zeit hatte zu spielen. Hatte ich dann mal Zeit, war ich ziemlich erschöpft und konnte mich kaum konzentrieren, aber mittlerweile haben mein Mann und ich das Spiel durch gespielt und ich kann nun davon berichten...
Zuerst einmal das a diesem Spielbericht wohl Unwichtigste (auch wenn der Hersteller am meisten dazu beigetragen hat, dass dieses Spiel erscheint, aber für meinen Bericht ist er nur nebensächlich ;-) ) - die
INFOS ZUM HERSTELLER
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Nintendo of Europe GmbH, Nintendo Center, 63760 Grossostheim
Internetseite: www.nintendo.de
Emailadresse: [email protected]
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Nun aber zum Spiel
"PROFESSOR LAYTON UND DIE SCHATULLE DER PANDORA"
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Was kann man beim Kauf beachten?
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Natürlich kann man das Spiel einzeln kaufen, aber das machen ja fast alle ;-) . Ich habe mich etwas im Internet umgeschaut und habe dabei entdeckt, dass es das Spiel nicht nur einzeln gibt, sondern zum gleichen Preis auch im Set mit einer Figur vom Professor oder Luke dazu. Diese Figur ist jedoch nicht zum Aufstellen gedacht, sondern der Professor bzw. Luke sind an einen Handyanhänger befestigt und können nun schick direkt der Handystrahlung ausgesetzt werden *lach* . Ich mache das nicht. Mein kleine Mini - Luke von ca. 1,5 cm steht bei meinen Nintendo DS - Spielen und wartet geduldig darauf, dass ich etwas gefunden habe, woran ich ihn befestigen kann. An mein Handy kommt nix, dafür beachte ich es viel zu wenig. Mal gucken, ob ich für den Zwerg noch ein stylisches Plätzchen finde *lach* .
Was bekam ich für 37,95 Euro?
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Auch hier will ich mich nicht zu lange aufhalten: Das Spiel in einer schicken Box, die Spielanleitung, ein Heftchen mit Gesundheits- und Sicherheitshinweisen und einen Code, den man bei Nintendo eingeben kann, um dort feine Sterne zu sammeln, für die man sich Prämien holen darf.
Dann in meiner Version natürlich auch noch die zweite Spielebox, in der sich mein kleiner feiner Handyanhänger Luke befand.
Wie geht die Geschichte los?
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Nun ja, zuerst einmal schaltet man die DS bzw. in meinem Fall die DSi ein, indem man auf den Power - Knopf drückt. Hat man das Spiel nun schon in den dafür zuständigen Schlitz gesteckt, erscheint im DS - Startmenü nun der Professor. Ein Klick und schon geht der Spaß los. Die flotte Geigenmusik beginnt...
Man wählt nun im Spielemenü zwischen "Neues Spiel", "Fortsetzen" und "Bonus" . Ich klicke auf "Neues Spiel" und
"Man erzählt von einer Schatulle, die jedem den Tod bringt, der es wagt, sie zu öffnen. Sag mir... Ob diese Gerüchte wahr sind?" . Ein Film startet. Der Professor und Luke besteigen den Molentary Express, einen luxuriösen Zug. In ihrem Abteil sprechen die Beiden dann über die Schatulle der Pandora...
Wie schon beim ersten Spiel, ist auch dieses unterteilt in Kapitel. Es beginnt nun mit dem "Prolog - Die Schatulle der Pandora" und wir blicken einige Tage zurück. Vor ein paar Tagen hat Professor Layton nämlich einen Brief von seinem Freund und Lehrmeister Dr. Andrew Schrader erhalten. Dieser berichtet ihm von der Schatulle der Pandora. Von ihr wird gesagt, dass sie jene tötet, die es wagen, sie zu öffnen. Schrader hat die Schatulle nun in seinem Besitz, jedoch keine Beweise für die Todesgerüchte. Der alte Mann hält seine Neugier nicht mehr aus und öffnet sie. Sollte ihm etwas geschehen, so schreibt er Layton, solle dieser seine Studie zu Ende führen...
Nun haben der Professor und Luke nichts mehr von Dr. Schrader gehört und fahren zu ihm. Das erste Rätsel hat uns erreicht - es geht darum, heraus zu finden, wo der Doktor überhaupt wohnt. Wir sehen einen Stadtplan, bei dem die fünf mittleren Stücke heraus getrennt wurden. Anhand der Straßenführung muss man den Stadtplan nun wieder zusammenfügen. Wenn dann alle Straßen zusammen passen - und das geht sehr sehr leicht, nur ein bißchen tüfteln und die Teile mal hierhin, mal dahin schieben - hat man das Rätsel gelöst. Geht rucki - zucki, wenn nur alle Rätsel so bleiben würden (dann wäre das Spiel ganz schön langweilig geworden!) ;-) .
Allgemeines zu den Rätseln
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Auch bei dem 2. Teil wird man für schnell und richtig gelöste Rätsel mit Pikarat belohnt. Für das sehr leichte erste Rätsel erhält man 10 Pikarat, also weniger geht jawohl wirklich nicht - leichteste Kategorie also! Löst man dieses Rätsel gleich beim ersten Mal, erhält man 10 Pikarat. Macht man hier einen Fehler und löst es falsch, verringert sich die Pikaratzahl jedoch auf 9 und beim zweiten Mal falsch lösen, erhält man schon nur noch 8 Pikarat für die richtige Lösung.
Manche Rätsel sind richtig schwer und wie beim ersten Spiel gibt es nun auch wieder die Möglichkeit, sich drei Hinweise pro Rätsel geben zu lassen. Für diese Hinweise muss man allerdings auch beim 2. Teil wieder Hinweismünzen gesucht und gefunden haben. Diese findet man überall im Spiel. Einfach ein bißchen auf dem unteren DS - Bildschirm herum drücken und schon springen sie einem quasi entgegen. Hat man keine Hinweismünzen mehr, kann man natürlich auch keine Hinweise mehr freischalten - logo!
Packt man ein Rätsel - trotz der drei Hinweise - nicht, kann man es auch einfach erst einmal aufgeben und woanders im Spiel weiter spielen. Bei den meisten Rätseln funktioniert das jedenfalls, manche Rätsel muss man allerdings knacken, um überhaupt in der Geschichte weiter zu kommen.
Schön finde ich auch, dass man ein Notizfeld eingefügt hat. Hin und wieder kommt es nämlich vor, dass man sich Notizen machen muss, um Rätsel zu lösen. Diese kann man im Feld "Notiz" nieder schreiben.
Hat man sich in einem Rätsel total verrannt und kommt einfach nicht weiter, gibt es auch die Möglichkeit, einfach noch einmal "Neu" zu starten. Ein Klick und das Spiel steht vor einem in der Ausgangsposition. Den "Neu - Knopf" habe ich einige Male benötigt, gerade bei den Schieberätseln.
Hat man die richtige Antwort gefunden, wird einem bei manchen Rätseln sofort angezeigt, dass man recht hat. Bei anderen Rätseln muss man vorher allerdings den "Antwort" - Knopf drücken.
Weiter in der Geschichte
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Dr. Schraders Wohnung ist nun also gefunden. Leider macht der alte Mann die Tür nicht auf, aber Professor Layton fällt ein, dass er ja drei Schlüssel im Briefkuvert vom Doktor gefunden hat. Einer dieser Schlüssel muss uns die Türe doch öffnen. Mit ein bißchen gucken, fällt einem etwas an einem der Schlüssel auf und schon ist dieser richtig im Schloss.
In der Wohnung dann die schreckliche Entdeckung - Doktor Schrader liegt tot am Boden. Nach dem ersten Schock macht der Professor eine weitere Entdeckung. Neben dem Doktor liegt eine Zugfahrkarte für den Molentary - Express - besonders merkwürdig ist, dass kein Reiseziel darauf steht.
Bald erscheint auch schon die Polizei in Form von Inspektor Chelmey. Diesen Herrn kennen wir ja noch vom ersten Spiel und Luke begrüßt ihn dementsprechend unfreundlich. Von der gefundenen Zugfahrkarte erzählen Luke und der Professor nicht - zu Dritt rätselt man dann über die Todesursache, bis wir in einem weiteren Rätsel entdecken, dass ein Vorhang im Zimmer abgerissen wurde. Jemand hat sich am Vorhang vom Fenster aus zu einem benachbarten Balkon abgeseilt - der Täter! Kurz darauf finden die Drei ein zerrissenes Foto in den Händen des Doktors; die einzelnen Teile werden sofort von Inspektor Chelmey beschlagnahmt und Luke sowie der Professor werden von Chelmey aus der Wohnung des Doktor heraus geworfen.
Weiter geht es direkt im Zug. Professor Layton und Luke beschließen, dass sie die Schatulle finden wollen, um heraus zu finden, was es mit ihr auf sich hat.
Man hat es zu "Kapitel 1 - Der legendäre Molentary - Express" geschafft. Es findet ein Wiedersehen mit einigen alten Bekannten im Zug statt - natürlich will Inspektor Chelmey auch ermitteln und sogar Flora ist mit von der Partie. Aber auch mit der feinen, etwas fülligeren Dame namens Babette, dem Koch Makroni,dem Kellner Chester, Herrn Beluga - Besitzer des Molentary - Express, Sally, dem Mechaniker Hank, Karla, Sammy, Ernest und Trudi sowie mit Gronsley machen wir Bekanntschaft. Sie alle begleiten uns nun durch die Geschichte und haben so einige Rätsel für uns parat...
Irgendwann muss der Zug eine Notbremsung einlegen. Ein anderer Zug versperrt den Weg. Uns ist es durch das Lösen eines Rätsels zu verdanken, dass die Fahrt dann doch weiter gehen kann; jedoch hält er dann in einem kleinen Dorf namens Dropstone. Hier begeht man an diesem Tag die Feier zum 50 jährigen Bestehen des Dorfes. Währenddessen suchen wir gemeinsam mit Luke und dem Professor weiter nach einigen Hinweisen um die Schatulle.
Wir erfahren, dass es irgendwo eine mysteriöse Phantomstadt geben muss, welche ausschließlich mit dem Molentary - Express erreichbar ist. Am Bahnhof sehen wir dann die Tochter von Sir Anderson, die von einer großen Menschenmenge verabschiedet wird - alles sehr mysteriös, denn ihr Vater weiß nichts von ihrem Abschied.
Während der Fahrt wird es dann plötzlich dunkel im Zug und alle schlafen ein. Nach dem Aufwachen merken wir, dass wir wieder angehalten haben - in einer Stadt namens Folsense. Das war nicht der ursprünglich eingeplante Halt und wieder können wir uns nur wundern. In Folsense suchen wir ein Hotel für Flora, der die Reise anscheinend sehr zu schaffen macht. Nun können wir in dieser geheimnisvollen Stadt weiter forschen; aber nicht nur wir, sondern auch Beluga und Schaffner Sammy sind auf der Suche nach irgend etwas und plötzlich tauchen auch noch Inspektor Chelmey und sein Wachtmeister Barton auf.
Dann kommen wir tatsächlich in den Besitz der Schatulle und ängstlich öffnen wir sie - was passiert nun, wird sie auch uns töten?!?
Hier möchte ich mit der Beschreibung der Geschichte an sich enden, denn mit dem Erhalt der Schatulle ist die Geschichte noch lange nicht zu Ende, aber sie hier weiter zu erzählen, halte ich für unangemessen. Zu viel Spannung würde ich den Spielern nehmen und viel zu viel schon verraten.
Nur noch so viel: am Ende des Spiels entdeckt man den Ordner "Streng geheim" . Je nachdem wie viele Pikarat man erspielt hat, bekommt man neue Rätsel und tolle Extras.
Nun fragen sich manche sicherlich, welche Arten von Rätsel dieses Spiel bietet. Die Antwort bzw. wenigstens einen Einblick darauf bietet Euch das folgende Kapitel meines Berichtes.
DIE RÄTSEL
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Wie auch schon im ersten Teil dieser Reihe sind hier einige Schieberätsel vorhanden. Eine Kugel oder was auch immer muss von einer Ecke in die andere. Wie soll das aber gehen, wenn man vorher noch viele Bausteine verschieben muss? Manchmal erscheinen einem diese Rätsel wirklich als unmöglich lösbar, aber irgendwie knackt man sie alle *lach* . Danach bekommt man meistens gesagt, mit wie wenigen Schritten man dieses Rätsel hätte lösen können. Dann sitzt man da und wundert sich nur noch, hatte man doch über 60 Schritte gebraucht, es wird aber angegeben, dass das auch mit 15 Schritten gegangen wäre *wunder* ;-) .
Bei manchen Rätseln geht es aber auch "nur" darum, etwas zu suchen oder ein Bild besonders genau anzusehen, um zur Lösung zu gelangen.
Manchmal muss man aber auch rechnen oder - für mich oft zum Kopfzerbrechen - logisch denken. Das ist ja oft so gar nicht meins - bin eher der Querdenker *lach* - und da war da mein Mann gefragt, wenn ich wirklich nicht mehr weiter gekommen bin. Für ihn waren manche dieser Rätsel dann gar kein Problem, an anderen saß er aber auch recht lang.
Manche Rätsel sind aber auch richtig fies. Eines dieser Rätsel, bei dem ich auch gleich die Lösung nieder tippsele, folgt nun:
Rätsel: Wir sehen vor uns ein komplexes Behältnis, in dem mehrere Knoblauchzehen gelagert sind. Durch die Schläuche dieses Behältnisses strömt der Knoblauchduft nach außen. Man bekommt zwei Korken, um die Öffnungen des Behältnisses zu verschließen, damit kein Knoblauchgeruch mehr heraus kommen kann. Natürlich versucht man nun erst einmal heraus zu finden, ob tatsächlich alle drei Öffnungen zu dem Knoblauch führen oder ob ein Schlauch vielleicht irgendwo im Nichts landet, aber das war wohl nix: alle drei Öffnungen führen zu dem Knoblauch. Wie soll man also nun mit zwei Korken drei Öffnungen verschließen, um nichts mehr riechen zu müssen? *wunderwunder*
Lösung: jedes der drei Löcher führt zum Knoblauch, also reichen zwei Korken natürlich nicht aus, damit man den Knoblauch nicht mehr riechen muss. Also steckt man die beiden Korken einfach in die Nasenlöcher des Mannes und schon riecht er nix mehr. Wer soll man denn darauf kommen, wenn man sich wirklich nur auf diese albernen Verschlüsse konzentriert? *lach*
Manchmal geht es im Spiel gar nicht weiter, wenn man bis dahin noch nicht genügend Rätsel gelöst hat. Also nix mit ein Rätsel nach dem anderen abbrechen, da muss man dann schon durch ;-) . Eine Hilfe hierfür ist Oma Enygmas Rätselhütte, in der man alle unentdeckten und ungelösten Rätsel finden und lösen kann, wenn man es denn schafft. Je nachdem wo man sich gerade im Spiel befindet - ob im Zug, im Dorf Dropstone oder in der Stadt Folsense - wandert die Hütte mit und man bekommt somit immer Zugang zu ihr.
Unser erstes Spiel der zweiten Version - und ich schreibe bewusst "unser" , denn ohne meinen Mann hätte ich einige Rätsel nie gepackt - hat 17 Stunden und 17 Minuten gedauert. Wir haben dabei 33 von 98 gefundenen Hinweismünzen gebraucht und von den 108 gefundenen Rätseln 98 gelöst. Am Ende hatten wir 2641 Pikarat.
Im großen und ganzen kann ich sagen, dass die Rätsel des zweiten Teiles meiner Meinung nach ein Stück schwerer sind, als die Rätsel des ersten Teiles. Klar hat man hin und wieder ein paar Rätsel dabei, bei denen man sofort die Antwort weiß bzw. erkennt, aber der Großteil der Rätsel waren schon ganz schöne Knaller, bei denen ich meinen Mann um Unterstützung fragte bzw. bei denen wir gemeinsam rätselten und unsere Köpfe qualmten *lach* .
NAVIGATION
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"Professor Layton und die Schatulle der Pandora" spielt man mit dem zur Nintendo DSi gehörenden Pen, Stylus oder wie auch immer man diesen dünnen Stift auch nennen möchte. Indem man mit dem Stift auf die Bildschirmoberfläche des unteren Bildschirms drückt, kann man entscheiden, wo man hingehen möchte und wie die Geschichte weiter geht.
Das Schuhsymbol
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Drückt man auf den Schuh unten rechts im Bildschirm, verschwindet dieser. An seiner Stelle erscheint ein gelber, blinkender Pfeil im Bildschirm. Dieser zeigt einen, in welche Richtung man nun noch hingehen kann. Ein Klick auf den Pfeil und schon geht es weiter. Meistens erscheinen sogar mehrere Pfeile... dann hat man die Qual der Wahl.
Der Koffer des Professors
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Der Koffer des Professors ist sehr wichtig. Hier erhält man die folgenden acht Informationen:
1. Laytons Notizen: Alle möglichen Notizen zur bisherigen Geschichte kann man hier noch einmal nachlesen. So ist sicher gestellt, dass man auch ja kein Detail aus den Augen verlieren kann.
2. Geheimnisse: 10 Geheimnisse gibt es in dieser Geschichte zu lösen.
1. Die Schatulle der Pandora
2. Fahrkarte ins Ungewisse
3. Das zerrissene Foto
4. Wo ist die Schatulle?
5. Tom ist verschwunden
6. Sir Andersons Tochter
7. Der marode Bahnhof
8. Belugas Suche
9. Der Vampir im Schloss
10. Das Ziegensymbol
Im Laufe der Zeit erscheint ein Geheimnis nach dem anderen bzw. man löst auch alle Geheimnisse.
3. Rätselindex: Hier finden sich alle bisher nicht gelösen bzw. nicht gefundenen Rätsel. Geht man in den Rätselindex, kann man das Rätseln nachholen.
4. Speichern: Drauf drücken und das Spiel unter einem der drei verfügbaren Speicherplätze speichern
5. Altes Tagebuch: Wir erhalten ein altes Tagebuch und bekommen zur Lösung des Falles nach und nach einige Schlüssel, um die einzelnen Seiten zu öffnen, um mehr Einblick in den Fall zu gewinnen.
6. Kamera: Im letzten Spiel galt es, aus verschiedenen Einzelteilen, die man während der Geschichte erhält, einen Hund zusammen zu bauen. Dieses Mal bauen wir jedoch eine Kamera und das ist nicht so einfach wie es beim Hund war.
7. Hamster: Den Hamster findet man in der Zugküche. Er ist völlig verfettet und Lukes Aufgabe ist es, mit einigen Gegenständen - welche man im Laufe der Geschichte erhält - die Fitness des Hamsters zu trainieren.
8. Teekoffer: Neu ist auch der Teekoffer. Wir bekommen immer mal wieder ein paar Kräuter und Zutaten für leckere Tees. Nun gilt es nur noch, die richtigen drei Zutaten zu finden, um genießbare, heilende, leckere, süße, entspannende, aufmunternde oder auch erfrischende Tees zu kochen. Geht es den Teegenießern dann besser, haben sie vielleicht neue Tipps für uns, wie man im Spiel weiter vorankommt...
TECHNISCHE DETAILS
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Auch beim zweiten Teil von Professor Layton hat man sich wieder darum gekümmert, dass das Spiel leicht zu bedienen ist. Man benötigt eigentlich nur die DSi und den Stift und schon geht es ans rätseln. Zwar ist das Spiel recht komplex, man löst ja nicht nur den Fall um die Schatulle der Pandora, sondern kümmert sich außerdem noch um den Hamster, das Teekochen, das Zusammenbauen der Kamera und natürlich muss man auch noch einige leichte, mittelmäßige, schwere und so was von schwere Rätsel lösen *lach* . Dennoch ist das Spiel übersichtlich aufgebaut und man findet sich auch gut im Koffer des Professors zurecht.
Die Grafik ist auch hier in Ordnung. Trotz teilweise recht langer Spielzeiten in den Abend- bzw. Nachtstunden haben unsere Augen nicht weh getan. Besonders genial und liebevoll finde ich die kleinen Filme, die immer mal wieder eingeblendet werden. Hier hat man sich meiner Meinung nach wirklich viel Mühe gegeben und sie lockern das Spiel zwischendurch gut auf. Man sitzt nicht nur starr da und muss alles alleine machen, sondern kann sich hin und wieder zurück lehnen und zusehen, wie der Professor, Luke und die anderen Figuren "selbst" agieren.
Zur Musik. Hier wurde meiner Meinung nach auch nicht wirklich etwas verändert. Die gleiche, recht ruhige Musik wie beim ersten Teil. Sie dudelt auch hier vor sich hin und stört bei den wenigsten Rätseln. Höchstens bei den richtig harten Nüssen, da ist schon mal Ruhe beim Knacken angebracht *lach* .
Die Sprache - und nun kommt mein Lieblingspunkt beim Thema technische Details: beim ersten Teil war ich bißchen enttäuscht, dass die Figuren englisch sprachen und nur die Untertitel auf deutsch waren. Für ein Spiel, um das Nintendo so einen Wind macht, hätte ich einfach erwartet, dass die Synchronisation kein Problem sein sollte. Nun hat man es geschafft und die Figuren sprechen tatsächlich deutsch; genial finde ich auch, dass die Stimmen den Englischen sehr ähneln, denn an die hatte ich mich im ersten Teil doch schon gewöhnt. Wäre echt komisch gewesen, wenn es nun andere Stimmen gewesen wären.
ALTERSANGABE
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Wie der erste Teil wurde auch die "Schatulle der Pandora" ab 0 Jahren freigegeben. Macht nicht wirklich Sinn, denn selbst kleine Kinder die schon lesen können, die mit der Erlaubnis ihrer Eltern DSi spielen, sind vom Wissen her sicherlich gar nicht in der Lage, die meisten Rätsel von alleine zu lösen. Für dieses Spiel muss man erstens lesen können, denn nur ein kleiner Teil wird gesprochen und zweitens muss man um die Ecke denken können, denn die meisten Rätsel sind doch recht kniffelig.
PREIS
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Bei www.bücher.de kostet dieses Spiel derzeit 34,95 Euro. Hört sich nach viel Geld an, ist es auch, aber die Zeit die man in das Spiel investiert, macht das allemal gut.
MEIN FAZIT
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"Professor Layton und die Schatulle der Pandora" fand ich noch besser als den ersten Teil. Zum einen natürlich wegen der Synchronisation auf deutsch, die mir im ersten Teil schon etwas gefehlt hat, auch wenn ich gut englisch kann. Zum anderen finde ich, dass die Geschichte weit tiefer geht als die beim ersten Teil. Die Story findet an mehr Orten statt und das alleine macht sie wesentlich abwechslungsreicher als die erste Geschichte. Die Rätsel sind schwerer als beim ersten Teil - das steht für mich fest. So viel Hilfe und Zusammenarbeit mit meinem Mann habe ich beim ersten Teil nicht benötigt *schmoll* .
Sollte es einmal einen Teil 3 geben, bin ich auch darauf sehr gespannt, denn ich frage mich, wie man das denn nun noch überbieten könnte. Mit den Rätseln dürfte das nicht zu schwer sein, denn es gibt ja mehr als genug davon, aber eine neue, nicht langweilig werdende Story zu finden, ist sicherlich nicht sooo leicht. Außerdem ist die Frage, ob man es sich noch einmal trauen würde, die alten Figuren wie Inspektor Chelmey & Co. ins Spiel zu bringen, ohne dass es dem Spieler zu nervig wird, wieder auf die "Alten" zu treffen.
Alles in allem habe ich nichts Negatives am zweiten Teil finden können und somit gebe ich ihm natürlich auch die vollen 5 Sterne!
Abschließend zitiere ich gerne Professor Layton: "Ein Gentleman löst jedes Rätsel" ;-) weiterlesen schließen
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