The Elder Scrolls III: Morrowind (PC Rollenspiel) Testberichte
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Tests und Erfahrungsberichte
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Morrowind - das ultimative Freiheitsgefühl
24.10.2003, 14:54 Uhr von
JBond
Hi YOPIaner,hier bin ich, 21-jähriger Sachse, und ganz und gar sportbesessen, bewerte deshalb mei...5Pro:
riesige Spielwelt unzählige Quests umfangreiches Inventar klasse Grafik
Kontra:
Suchtgefahr guter Rechner (1 GHz+) erforderlich
Empfehlung:
Ja
Hallo Yopianer...hier kommt ein Bericht über, meiner Meinung nach, eines der besten PC-Rollenspiele ever.
Viele haben ja Neverwinter Nights hochgelobt wegen der angeblichen Handlungsfreiheit...aber im Grunde hatte man immer vier Richtungen, in die man gehen konnte, und zur Erfüllung des Aktes musste man meißt auch in alle vier gehen.
Bei Morrowind ist das ganz anders...
Das Spiel startet mit einer Prophezeihung:
Ein Auserwählter wird kommen, und die verfeindeten Regionen Morrowinds ( eine Insel im Reich Vardenfell - Spielern von The Elder Scrolls II - Daggerfall durchaus schon bekannt) gegen den gemeinsamen Feind Dagoth Ur zu vereinen.
Man findet sich auf einem Schiff wieder, und man bekomt gesagt, dass man ein Gefangener war, aber auf Befehl des Kaisers Uriel Septim freigelassen wird.
Nun werden zu Beginn erstmal viele Fragen gestellt: erstmal kann man sich eine von vielen Rassen und ein Geschlecht aussuchen (das Geschlecht hat hauptsächlich nur Auswirkungen auf das Aussehen, und das Verhalten mancher NPC's...die Rasse bestimmt die Eigenschaften und Fähigkeiten des Charakters in starkem Maße-so sind zum Beispiel Ork's barbarische Kämpfer, während angehörige des Kaiservolkes eher durch Charisma und Wortgewandtheit glänzen).
Als nächstes kommt die Bestimmung der Klasse: Man kann entweder aus der vielfältigen Anzahl von vordefinierten Klassen (Paladin, Kampfmagier, Dieb...) wählen, man kann eine Reihe von Fragen beantworten und bekommt eine Klasse zugeteilt, oder man kann seine eigene Klasse definieren...was gerade für fortgeschrittene Spieler sehr zu empfehlen ist.
Zu guter letzt kann man sich noch ein Sternzeichen auswählen, was nocheinmal ein paar Bonusfeatures (z.B. besondere Zaubersprüche oder Resistenzen) mit sich bringt.
In der ersten Zeit wird man auch noch über Hilfetexte in die Steuerung des Spiels eingeführt.
Man bekommt auch sogleich einen ersten Auftrag...man soll zum kaiserlichen Agenten Caius Cosades(die Namen im Spiel sind alle sehr gewöhnungsbedürftig...aber wenn man sich mit anderen Spielern unterhält, wird es oft lustig, wenn es darum geht, die Namen auszusprechen) der einen dann mit weiteren Aufgaben versorgt.
Und somit wird man in die Welt entlassen.
Man kann sich nun unterschiedlichste Arten von Waffen und Rüstungen besorgen...und je mehr man etwas bestimmtes(zum Beispiel Langwaffen, mittlere Rüstungen, oder Magie der Wiederherstellung) desto besser werden die Fähigkeiten des Charakters auf diesem Gebiet.
Man kann vielen unterschiedlichen Vereinigungen beitreten (Krieger-/Magier-&Diebesgilde, Ratshäusern, Ureingeborenenstämmen, religiösen Gruppierungen) und ist in seiner Bewegung nur durch das Meer zu allen Seiten der Insel beschränkt(man kann zwar immer weiter schwimmen, aber irgendwann kommt enfach nichtsmehr).
Es gibt Unsummen von Quests verschiedenster Sorten(Diebstähle, Auftragsmorde, Lieferaufgaben, Schutzaufgaben...selbst Gartenarbeit u.v.m)-und alles wird im Tagebuch festgehalten.
So, dies sollte als kurzer Einblick genügen...ich kann einfach nur sagen: Spielen und mitreißen lassen... weiterlesen schließen -
Das Rollenspiel Morrowind
26.04.2003, 06:32 Uhr von
Mano1805
Ich bin 15 bin Schüler,Meine Lieblingsfächer sind Mathe und Rechnungswesen.Meine Hobby's Internet...Pro:
Gute Grafik, großer Spielspass gute Geschichte
Kontra:
Bleibt abanzu hängen
Empfehlung:
Ja
Hallo,
Inhalt und beigeliefertes: Einfache Platzsparende Verpackung 2 Cd's eine mit dem Spiel in Deutsch
und eine mit dem Editor Englisch eine Karte mit den wichtigen Orten Vvardenfels und das Hand-
buch mit dem Wichtigsten Sachen die im Spiel wichtig sind, aber mehr nicht.
Morrowind ist ein Rollenspiel in dem man fast alles machen kann.
Sind sie lieber ein guter Ritter, oder doch ein hinterhältiger Räuber, in Morrowind ist alles möglich.
Sie können zwischen den 10 Rassen (Argonier/Echsenmenschen ; Bretonen ; Dunkelelfen ; Hochelfen ;
Kaiservolk ; Khajiit/Katzenmenschen ; Nord ; Rote Garde ; Waldelfen) whälen, und euch ein Aussehen
auswhälen.Die Rassen haben verschiedene Vor- und Nach- teile.
Danach können sie sich auch noch einen Beruf direkt aus der Liste whälen, sich ausfragen lassen somit
wird aus ihren Antworten der passende Beruf zugeteilt oder sie können sich ihre ganz eigene Klasse erstellen
in der sie den Namen der Klasse bestimmen sich zwei Atributte auswhälen die danach um je 10 Punkte
gesteigert werden dazu noch eine Spezialgruppe Magie, Kampf oder Dieb die es im Spiel erlauben die
jewiligen Fähigkeiten die dieser Spezialiesierung angehören leichter zu steigern.
Und die Haupt- und Neben- Fertigkeiten auswählen zur verfügung stehen Fähigkeiten aus der Spezialgruppe
Kampf: Blocken, Schmied, Mittlere Rüstung, Schwere Rüstung, Stumpfe Waffen, Langwaffen, Axt, Speer
und Athletik.
Magie: Verzauberung, Zerstörung, Veränderung, Ilusion, Beschwörung, Mystik, Wiederherstellung, Alchemie und Ohne Rüstung.
Dieb: Sicherheit, Schleichen, Akrobatik, Leichte Rüstung, Kurzwaffen, Schütze, Feilschen, Wortgewandheit und Nahkampf.
Die Hauptfertigkeiten werden zu Beginn um 20 gesteigert und die Nebenfertigkeiten um 10 gesteigert.
Dazu werden diese Fähigkeiten leichter gesteigert.
Dann kommt das auswählen des Sternzeichens es gibt 13 (Der Lehrling, Der Atronach, Die Fürstin,
Der Fürst, Die Liebende, Der Magier, Das Ritual, Die Schlange, Der Schatten, Das Schlachtross,
Die Diebin, Der Turm, Der Krieger).
Die Sternzeichen bringen wieder Vor- und Nach- teile.
Damit seid ihr bereit für die Welt Morrowinds in der sie alles machen können was sie wollen. Doch alles
was sie machen wirkt sich auf die Geschichte aus. Sie können die Hauptaufgaben erfüllen die Welt erkunden
oder einfach nur tun was sie gerne möchten.
Dass war meine Beurteilung für Leute die nicht alzu lange Lesen wollen es ist nur eine Kurzbeurteilurteilung.
http://de.geocities.com/mano1805 weiterlesen schließen -
Fesselndes Rollenspiel
23.04.2003, 12:41 Uhr von
Casi08
Hallo, ich bin ein handballspielender Mittelhesse und seit kurzem Vater einer kleinen, süßen Toc...Pro:
große Spieltiefe
Kontra:
Anfangs schwere Gegner
Empfehlung:
Ja
Mich hat Morrowind sofort gefesselt. Als mittlerweile betagter Zocker (34 Jahre :-)) bin ich jemand der nicht auf der Suche nach dem üblichen Jump an Rund oder Action Shooter Spielen war, sondern suchte nach einer Spiele Welt, in die ich restlos abtauchen und mich vom Alltag lösen konnte. Mit Morrowind habe ich diese Welt gefunden!!
Eine fast schon unglaublich große zu begehende Karte mit Quests zu Hauf nahmen mich sofort gefangen. Leider konnte ich diese aufgrund meiner veralteten Grafik-Karte nicht vollends genießen.
Ich möchte nicht näher auf die Anfangssequenzen des Spiels mit der Auswahl des Charakters eingehen. Wichtig ist jedoch, dass man sich sowohl als Bösewicht als auch als der strahlende Held präsentieren und Morrowind spielen kann.
Zudem ist man völlig ungebunden und hat die Möglichkeit dem Hauptquest zu folgen oder auch nicht. Jeder kann für sich entscheiden, ob er nur so durch Morrowind pilgern möchte oder die Aufgaben die gestellt werden umgehend löst.
Wer schon immer ein Spiel gesucht hat, in dem er seine eigene Persönlichkeit aufbauen kann, der wird an Morrowind seine helle Freude haben. weiterlesen schließen -
Unendliche Weiten
16.03.2003, 15:01 Uhr von
Maggifu
Hallo Miteinander, ich war bisher hauptsächlich auf dooyoo aktiv. Aber seit der Umstellung ist...Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Ja
Nein, wir befinden und nicht im All, sondern auf Vvardenfell, einer Insel. Hierher ist unser Held als Gefangener deportiert worden und aus irgendeinem Grund, welcher zu diesem Zeitpunkt weder dem Spieler noch dem Held selbst bekannt ist, freigelassen worden.
Morrowind ist ein gigantisches Rollenspiel. Gigantisch wegen der recht großen Welt, auf der man sich frei bewegen kann und ein Rollenspiel, da man machen kann, was man will. Rollenspiele, welche einen starren Handlungsablauf vorgeben kann man ja wohl nicht richtig so bezeichnen. Natürlich gibt es Abhängigkeiten um bestimmte Aufträge oder Informationen zu bekommen, aber auch das gehört zum Rollenspiel. Auch kann sich eine getroffene Entscheidung auch mal negativ auswirken.
Alle Informationen beziehen sich auf die komplett deutsche Version, denn diese habe ich mir genemigt. Leider gibt es hierfür noch keine Zusätze zum herunterladen wie für die englische Version. Ich denke aber, dass das noch kommt.
Für alle, die von der Umtauschaktion der englischen in die deutsche Version gebrauch machen wollen, eine Warnung: Die Spielstände sind laut der offiziellen Homepage von Morrowind nicht in die deutsche Version zu übernehmen.
Das war nun die Beschreibung für die Schnellleser, nun werde ich etwas ausführlicher.
- - - Packung und Inhalt - - -
Das Spiel kommt in einer inzwischen schon üblichen DVD-Box. Sie ist dennoch optisch sehr ansprechend und ist durch das Format dieser DVD-Boxen recht platzsparend. Die Kartons der anderen Spiele habe ich sowieso immer weggeschmissen.
In der DVD-Box sind zwei CDs, eine mit dem Spiel (in meinem Fall die deutsche Version) und eine mit dem Editor (immer englisch). Die CDs sind ohne Kraftaufwand zu entnehmen indem man auf die Halterung in der CD-Mitte drückt. Aber auch das ist ja zum Glück inzwischen üblich.
Ausserdem enthält die Box noch die Anleitung. Ein sehr dünnes Heft mit wenig Inhalt. Installation, erste Schritte, Steuerung und Ende. Aber glaubt es mir: für dieses Spiel braucht Ihr keine Anleitung. Stellt die Steuerungstasten im Optionsmenü auf euch ein und mehr brauchts nicht. Das Spiel erklärt sich von selbst. Sowohl die Story als auch die Steuerung.
Eine Karte ist auch noch in der Box. Diese ist farbig, 48x54cm groß und eine große Hilfe zum Spielbeginn. Denn nur nach den Beschreibungen der Einwohner einen bestimmten Ort zu finden ist auch nicht ganz einfach. Der eine beschreibt den Weg besser, der andere nicht so gut.
- - - Das Spiel - - -
Am Anfang weist du als Spieler nicht, worum es geht. Du wirst von dem Gefangenenschiff geführt und erst mal ausgefragt woher du kommst und was du schon so alles gelernt hast.
Somit sind wir mitten in der Charaktergeneration. Hier wählst du erst mal deine Rasse aus menschlichen und weniger Menschlichen Wesen aus. Spielst du lieber eine Echse oder eine Katze? Die Rasse wirkt sich natürlich auf die Grundfertigkeiten aus. Auch diverse Besonderheiten und Eigenschaften werden durch die gewählte Rasse bestimmt.
Danach geht es an die Auswahl des Berufes. Hier gibt es eine Unmenge an Möglichkeiten. Diese Auswahl kann auf verschiedenen Wegen stattfinden. Entweder wählst du den Beruf direkt aus oder du stellst dich einer Befragung durch den vor dir stehenden Beamten, wobei die Antworten auf die Fragen deinen Typus bestimmen. Du kannst aber deinen Charakter völlig frei bestimmen.
Dann gibst du noch das Sternzeichen an, unter welchem du geboren bist. Je nach Sternzeichen bekommst du noch positive oder auch negative Eigenschaften hinzu.
Nach der Charaktergenerierung bekommst du noch den Hinweis, du sollst dich bei einer bestimmten Person einfinden. Bei dieser Person beginnen dann die offiziellen Aufträge.
Ab dieser Stelle ist der Übergang ins Rollenspiel geschaft. Denn ab hier kannst du machen, was du willst.
Entweder du gehst den Aufträgen nach, welche du nach und nach bei den versch
iedenen Gilden (Diebesgilde, Magiergilde, Kriegergilde, Geheimdienst, diverse Fürstenhäuser, Eingeborenenstämme...) bekommst oder du gehst einfach deinen eigenen Weg. Du kannst natürlich auch nach eigenem Ermessen mischen. Auch kannst du als Plündernder Mörder durch die Lande ziehen. Du kannst einfach auf Monsterjagd gehen oder dir mit Handeln etwas verdienen (sehr langwierig und nicht wirklich lukrativ).
Was du in irgendwelchen Höhlen findest, kannst du natürlich mitnehmen (falls du es tragen kannst) und verkaufen. Doch auch hier gibt es manchmal Probleme. Die Händler haben nor beschränkt Geld zur Verfügung. Einen Gegenstand, welcher großen Wert hat, kann ein Händler unter Umständen nicht bezahlen. Dann musst du ihn entweder behalten oder zum Schleuderpreis verkaufen. Du kannst diese Gegenstände aber auch irgendwo deponieren, die Sachen bleiben liegen bis du sie wieder holst. Auch wenn du einen Gegenstand verkauft hast, welchen du wieder brauchst, dann kannst du diesen bei dem Händler mit großer Wahrscheinlichkeit wieder zurückkaufen. Natürlich mit grossem Verlust.
Solltest du einmal in einem Haus oder anderswo fremdes Eigentum versehentlich einstecken und wirst dabei beobachtet, dann wird deine Straftat den Wachen gemeldet. Dann musst du Strafe zahlen.
Du kannst auch nicht alle Gegenstände verkaufen. Manche Gegenstände sind illegal und die meisten Händler wollen diese nicht haben.
Du kannst mit allen Bewohnern der Insel, welche dich nicht sofort angreifen, sprechen. In diesem Fall geht das Dialogfenster auf, in welchem links die gesprochenen Worte des gegenübers stehen und rechts die Auswahl der möglichen Fragen und Antworten. Je nach Gesprächsthema erweitert sich diese Auswahl während des Dialoges.
In diesem Dialogfenster können auch diverse Dienste in anspruch genommen werden. Hier gibt es die Ausbildung (Fertigkeitssteigerung gegen Bezahlung), das Handeln, die Magie (Zaubersprüche selbst zusammenbasteln), die Verzauberung (Gegenstände v
erzaubern, weiter unten beschrieben) und das Überreden. Das Überreden kann auf das Vertrauen des Gegenübers (angezeigt über den Dialogmöglichkeiten) grossen Einfluss nehmen. Hier kannst du betteln, spotte, bestechen oder drohen. Dieses Vertrauen hat wiederum Auswirkungen auf die Aufrichtigkeit und die Informationsfreudigkeit des Gesprächspartners.
Gekämpft wird in Morrowind mit der Maus. Per Mausklick schlägst du mit der Waffe zu, sprichst den ausgewählten Zauberspruch oder benutzt den ausgewählten Gegenstand. Die Kämpfe laufen in Echtzeit ab. Gegner gibt es genügend. Aber das kämpfen macht auch nach einiger Zeit noch Spass und ich habe noch keinen Gegner getroffen, mit dem ich nicht auf die eine oder andere Weise fertig geworden bin. Unfaire Gegner habe ich bisher keine getroffen.
Das Bewegen über die oft zerklüftete Landschaften ist nicht immer einfach. Zu steile Berge sind nicht zu erklimmen, an Absätzen bleibst du oft hängen und das Springen ist auch nicht ganz einfach. Aber wenn du dieses öfter versucht hast und so der Skill Akrobatik besser ausgebildet ist geht das alles wesentlich leichter. Anfangs dachte ich, das seien Programmfehler, inzwischen habe ich eingesehen, dass das Absicht ist. Man muss das klettern eben erst lernen.
- - - Journal (Reisetagebuch) - - -
Zum Glück gibt es das Journal, welches automatisch geführt wird. Sonst wäre der Überblick schnell verloren. Jedoch ist dieser Punkt nicht ganz zu meiner Zufriedenheit. Ich hätte mir hier eine Aufgabenübersicht gewünscht, welche die erledigten Aufgaben aus dem Buch streicht. Das würde den Überblick noch erheblich steigern. So muss ich, wenn ich einen Auftrag suche, welchen ich bereits vor einiger Zeit erhalten habe, doch um einige hundert Seiten zurückblättern.
Es gibt glücklicherweise noch ein Stichwortverzeichnis (hier Themen genannt), in welchem ich nach Alphabet bestimmte Sachen suchen kann.
- - - Inventar, Skills, Interaktive Karte, Zaubermenü - - -
Mit einem Druck auf die linke Maustaste (einstellbar) öffnen sich diverse Fenster. Diese werde ich hier nacheinander behandeln. Diese Fenster sind frei verschiebbar und skalierbar.
Das Inventarfenster hat links ein kleines Abbild deines Charakters. Hier siehst du, was er für Kleidung und Rüstungsstücke trägt, welche Waffe er in der Hand hält.
Um einen Rüstungsgegenstand oder eine Waffe in die Hand zu nehmen, ein Buch zu lesen oder einen Trank zu trinken ziehst due diesen einfach auf das Bild.
Das Inventarmenü selbst befindet sich rechts neben dem Bild und ist in diverse Ansichten eingeteilt. So kannst du zum Beispiel nur alle Waffen anzeigen lassen oder nur alle Magiegegenstände.
Über dem Bild des Charakters befindet sich die Lastanzeige. Hier ist abzulesen wie viel der Charakter tragen kann und wie viel er bereits mit sich herum schleppt.
Das Magiemenü zeigt die Fähigkeiten des Charakters (abhängig vom Stenbild und der Rasse) gefolgt von den verfügbaren Zaubern. Danach kommen die magischen Gegenstände, welche benutzt werden können und die Spruchrollen.
Hinter allen magischen Einträgen sind zwei Zahlen angegeben. Die erste gibt die Spruchkosten an, die zweite die Wahrscheinlichkeit, mit der der Spruch gelingt.
Die Karte zeigt je nach Einstellung entweder die nähere Umgebung oder die ganze Insel. Auf beiden Ansichten sind Markierungen vorhanden von Orten, welche bereits besucht sind oder welche von einem Bewohner in die Karte eingetragen wurden.
Besonders die Umgebungskarte ist sehr hilfreich.
Ein wichtiges Fenster ist auch die Charakterübersicht. Hier sind die elementaren Werte wie Lebenskraft, Magiepunkte und Ausdauer aufgeführt. Auch die Eigenschaften wie zum Beispiel die Stärke, das Charisma, die Geschicklichkeit und ähnliches sind hier geführt. Daneben stehen die Fertigkeiten. Diese sind sehr wichtig, da sie direkte Auswirkung auf das Geschehen haben. So kannst du mit einem hohen Wert i
n Langwaffe auch davon ausgegen, dass dein Schwert in den meisten Fällen sein Ziel findet. Ein hoher Weg in der Magiesparte Zerstörung wird es dir zum Beispiel erleichtern einen Kugelblitz zu zaubern.
Die Fertigkeiten sind eingeteilt in Hauptfertigkeiten, Nebenfertigkeiten und sonstige Fertigkeiten. Bei jedem erfolgreichen Ausüben einer Fertigkeit lernst du dabei ein wenig, was mit einer Prozentzahl ausgedrückt wird. Steigt eine Fertigkeit auf 100 Prozent, so erhöht sich der Fertigkeitswert um einen Punkt. Somit wirst du in den Tätigkeiten, welche du häufig ausübst auch schneller besser als in anderen. So wirst du die Magie wohl schwerlich gut beherrschen können, wenn du immer nur mit der Axt durch die Gegend schlägst. Aber die Axt kannst du dann bald wirklich meisterlich führen.
Doch die Fertigkeiten haben auch eine weitere Auswirkung. Immer wenn 10 Fertigkeiten aus den Rubriken Hauptfertigkeiten und Nebenfertigkeiten gestiegen sind (dabei ist es egal, ob 10 Fertigkeiten um je einen Punkt oder eine Fertigkeit um 10 Punkte) steigst du um eine Stufe an.
Durch den Stufenanstieg steigen natürlich die elementaren Werte (Lebenskraft, Magiepunkte, Ausdauer) und auch die Eigenschaften (Stärke...). Bei der Steigerung der Eigenschaften kannst du dir aussuchen, welche du steigern willst. Hierfür bekommst du 3 Steigerungsmünzen, welche du auf die Eigenschaften setzen kannst. Jedoch haben die Münzen bei den Eigenschaften verschiedene Auswirkungen. So kann die Münze auf einer Eigenschaft, welche viel benutzt wurde eine Steigerung um 3 Punkte dieser Eigenschaft bewirken, bei einer wenig benutzen Eigenschaft steigt diese nur um 1 Punkt.
- - - Waffen, Magie, Kräuter, Krimskrams - - -
An Waffen gibt es die ganze Palette der Rollenspielüblichen Waffengattungen wie zum Beispiel Äxte, Schwerter, Dolche, Speere, Bögen, Armbrüste, Wurfmesser, Wurfsterne...
Diese Waffen gibt es aber auch immer in verschiedenen Qualitäten. So gibt es beispielswei
se die billigen Eisenwaffen, die besseren Stahlwaffen, Vulkanglaswaffen, Silberwaffen, Chitinwaffen und so weiter. Auch können die Waffen mit Zaubern belegt sein, welche bei einem Treffer oder bei Benutzung ausgelöst werden. So ist es natürlich bei einer Waffe sinnvoll, einen zusätzlichen Schaden per Feuer, Eis, Gift oder sonstiges hinzuzufügen. Diese Zauberbelegung ist bei vielen Waffen bereits vollzogen, bei anderen kann man dies selbst bewerkstelligen. Hierzu braucht man die Unterstützung eines Magiers, einen Seelenstein mit gefangener Seele (welche du am besten selbst fängst, sonst wird?s teuer) die zu verzaubernde Waffe (oder anderen Gegenstand) und viel Geld.
In Punkto Magie gibt es ausser de Sprüchen, welche du selbst sprechen kannst (und auch kaufen musst) und welche Magiepunkte kosten auch noch mit Magie belegte Gegenstände (wie oben bei den Waffen beschrieben) oder Zauberspruchrollen. Die Zauberspruchrollen können jeweils einmal benutzt werden, die megiegeladenen Gegenstände haben eine bestimmte Ladung, welche sich aufbraucht aber auch von selbst wieder lädt. Die Benutzung der Gegenstände oder der Spruchrollen benötigt keine Magiepunkte.
Überall findest du Pflanzen, deren Früchte du ernten kannst. Diese Früchte haben meist irgenwelche Eigenschaften, welche entweder bei pur zu geniesenden Früchten oder bei daraus gebrauten Tränken zu Tage treten. Allerding musst du zum brauen von Tränken erst mal die Rezepte kennen.
Mit dem Stichwort Rezepte kennen sind wir beim nächsten Punkt. Es liegen überall Bücher herum, welche man unbedingt lesen sollte. Zum einen lernt man viel über seine Umgebung, zum anderen kannst du aus den Büchern lernen, was deine Fähigkeiten beeinflusst.
- - - Steuerung - - -
Die Steuerung erfolgt über eine Kombination von Tastatur und Maus. Mit der Maus wird die Richtung angegeben, mit den ...-Tasten (einstellbar, bei mir die Pfeiltasten) kannst du dich vorwärts, rückwärts und seitwärts bewege
n. Im Zusammenspiel mit anderen einstellbaren Tasten kannst du rennen, schleichen oder rasten.
Mit weiteren einst... (du weist schon) wird die Waffe gezogen, Zauber vorbereitet, schnellgespeichert, schnellgeladen, dauergelaufen, die nächste/vorige Waffe gewählt, der nächste/vorige Zauber ausgewählt.
Die Tasten 1-9 können mit Inventargegenständen, Zaubern oder wasauchimmer belegt werden. Die Taste 0 ist immer für den waffenlosen Nahkampf.
Über das Menü, welches standartmässig über die linke Maustaste (kann aber auch eingest... ist ja schon gut) aufgerufen wird, kannst du die Waffen, Gegenstände und Zauber auch alle per Maus auswählen.
- - - Editor - - -
Mit dem Editor habe ich mich noch nicht sonderlich auseinandergesetzt. Ich bin noch mit der Erforschung der Welt beschäftigt.
Aber auf den ersten und flüchtigen Blick kommt mir dieser Editor recht gewaltig vor. Hier kann man anscheinend alles und jedes verändern oder hinzufügen. Sollte ich Zeit finden, mir diesen genauer anzuschauen, so werde ich meine Meinung an dieser Stelle erweitern
Erweiterung vom 2002-11-03
Nun ist es soweit. Ich habe meine ersten Schritte im Editor gemacht und mir einen magischen Ring gebastelt. Das möchte ich Euch natürlich nicht vorenthalten. Also auf geht?s:
Ich habe vor den folgenden Aktionen sowohl meine Spielstände als auch die Datei Morrowind.esm gesichert. Das würde ich allen, welche im Editor herumbasteln empfehlen.
Nach dem Start des Editors ist alles recht leer. Es sind zwar drei Fenster da, aber in denen steht leider nichts drin.
Also, was macht der neugierige Mensch in so einem Fall? Genau, er stürzt sich auf das Menü, meistens der erste Eintrag. Irgendwas muss ich ja öffnen können um etwas zu ändern. Ich will ja nicht das ganze Spiel neu konstruieren.
Der erste Schritt ist also der Menüpunkt File/Data files. Hier geht nun ein Fenster auf. Hier musst du die Datei Morrowind.esm per Doppelklick ankreuzen. Dann auf OK und einige Sekunden später ist in den leeren Fenstern einiges Leben.
Wenn du schon Änderungen gespeichert hast, musst du auch das Plug-in, welches beim speichern entstanden ist mit ankreuzen und mit Set as active File aktivieren.
Nun wollte ich mir einen Ring machen, der mir langsam Magiepunkte zurückbringt. Also muss erst eine entsprechende Funktion ein so genanntes Enchanting gemacht werden, welches dieses aufnimmt.
Also den Reiter Enchanting angeklickt und mit der rechten Maustaste in die Liste geklickt. Im Syntaxmenü dann auf New und ich habe wieder ein Fenster
Hier muss erst eine ID eingegeben werden. Das ist eine Zeichenfolge, welche das Enchanting bezeichnet. Diese IDs werdet ihr im Editor überall finden. Zur Übersichtlichkeit fangen alle von mir selbst vergebenen IDs mit Markus_ an. So habe ich diese in der Liste beieinander stehen.
Dann musst du das erste Pull-Down-Menü am Pfeil anklicken, um die richtige Verwendung herauszusuchen. In meinem Fall also Magie wiederherstellen. Bei Range ist hier natürlich sich selbst ratsam, ich mag ja nicht dem Gegner Magiepunkte geben. Nicht vergessen solltest du auch oben den Cast Typ einzustellen (hier Dauerhaft) Dann noch der Wertebereich (Magnitude) eingestellt (bei mir 1-1, das Teil ist sowieso sehr mächtig) und Save.
Jetzt brauche ich einen Ring. Diese sind unter dem Reiter Clothing zu finden (sehr sinnig). Da ich diesen nicht selbst zeichnen will, nehme ich einen vorhandenen Ring und ändere diesen ab. Keine Angst, wenn du die ID des Rings änderst wirst du beim Dialogende automatisch gefragt, ob ein neues Objekt erstellt werden soll. Also einen Ring, welcher optisch anspricht per Doppelklick ausgewählt.
Wichtig ist, die ID zu andern (siehe oben) und natürlich sollte ein schöner Namen vergeben werden (mein Ring heißt Ring der unendlichen Magie). Dann kannst du noch das Gewicht (Weight) und den Wert (Value) ändern und auf Save klicken. Die Frage nach dem neuen Objekt positiv beantworten.
Jetzt steht der Ring in der Liste unter Clothing. Wie du siehst steht unter Count eine 0. Der Ring ist noch nicht im Spiel vorhanden. Also muss er rein.
Dazu musst du dir erst einen Platz dafür suchen. Hierfür gehst du in das Fenster unter rechts (Cell View). Nun wird?s etwas unübersichtlich. Denn jeder Ort ist in der Liste aufgeführt. Such dir etwas aus. Bei mir wars die Magiergilde in Vivec, direkt neben der Ausrüstungstruhe (Vivec, Magiergilde, hier die Truhe doppelgeklickt (com_chest_02_mg_supply) und den Ring per Drag and Drop aus der Liste neben die Kiste gelegt). Nun den Editor beenden (natürlich abspeichern) und beim Start von Morrowind auf Zusatzdateien klicken. Hier musst du die neuentstandene *.esp Datei mit auswählen, damit dein Ring auch wirklich in der Welt von Morrowind erscheint.
Nun noch abholen, und freuen. Übrigens habe ich wohl beim setzen des Ringes etwas falsch gemacht, denn er lag nicht am Boden, sondern schwebte in der Luft.
Ich hoffe das ganze wurde jetzt nicht zu konfus und ist etwas verständlich geblieben. Aber als Fazit kann man sagen: Der Editor ist überaus mächtig. Du kannst ganze Höhlen erstellen, neue Gegenstände, neue NPC und und und. Aber so weit bin ich nun noch nicht.
- - - Hardwareanforderungen - - -
Die Hardwareanforderungen sind recht hoch. Ohne 3D-Beschleuniger kannst du das Spiel vergessen. Die vom Hersteller angegebenen Werte, welche ich folgend angebe, sind wirklich als minimum mit Einschränkungen zu sehen.
Arbeitsspeicher: 128MB (Win 98/Me) oder 256MB (WinXP/2000)
Prozessor: 500Mhz
8-fach CD-ROM
1GB Festplatte
DirectX 8.1 (auf CD dabei)
Direct 3D Garfikkarte mit 32MB Speicher
Unterstützte Grafikchipsätze: NVIDIA Geforce 4, NVIDIA Geforce 3, NVIDIA Geforce 2, NVIDIA Geforce 256, NVIDIA TNT2, ATI Radeon 8500, ATI Radeon 7500, ATI Radeon 7200, ATI Rage 128, Matrox G550, Matrox G450, Matrox G400
- - - Wertungen - - -
PC Games 7/02 - 91 Prozent
Gamesmania.de 7/07 - 93 Prozent
Gamestar 7/02 - 89 Prozent
eingestellt in dooyoo im Oktober 2002
eingestellt in Ciao im Januar 2003
eingestellt in yopi im März 2003 weiterlesen schließen -
The Elder Scrolls 3: Morrowind - Eine Welt, so komplex, so viele Möglichkeiten und wie gro&szli
03.03.2003, 20:40 Uhr von
Fafnir
Wer gegen ein Minimum von Aluminium immun ist besitzt Minimumaluminiumimmunität!Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Ja
Heutzutage gibt es viele Games, die schon nach wenigen Stunden vorbei sind. Der SP Part ist durch, ein Multiplayermodus ist eventuell gar nicht vorhanden oder auch nicht sehr abwechselungsreich und dementsprechend kurz. Ein Editor liegt zwar immer öfter bei, doch oft ist dieser entweder zu komplex oder ermöglicht nicht sehr viel. Doch Morrowind ist anders. Gut 100 Stunden spielt man es schon bis man zum Ende gelangt und selbst dann hat man erst einen sehr geringen Teil der Landschaft erkundet, längst nicht alle Quests in den erforschten Geboten erledigt. Willkommen im größten und umfangreiche Rollenspiel.
Der Einstieg
Das Spiel geht ganz gemütlich los. Man startet auf einem Gefangenenschiff. Hier wird man an Deck geführt und an Land geschickt. Während man nun zurück in die Freiheit gelangt erschafft man seinen Charakter. Da wird man nach Namen, Rasse und Eigenschaften gefragt. Hat man alles erledigt, gelangt man nach draußen in die Freiheit und nun hat man praktisch unendlich viele Möglichkeiten, was man als nächstes macht.
Die Charaktergenerierung
Die Charaktergenerierung ist denkbar einfach aber dennoch sehr vielschichtig gelöst. Zu allen Werten bekommt man gute Hilfetexte und es sollte für jeden etwas dabei sein bei der Auswahl der. Bei den Fertigkeiten, etc. kann man auf drei Möglichkeiten zurückgreifen.
1. Man macht eine Art „Persönlichkeitstest“ indem man auf Fragen antwortet. (z.B. Sie haben einen wertvollen Gegenstand gefunden, was machen sie?)
2. Man wählt aus einer Reihe vorgefertigter Klassen aus.
3. Man sucht sich jedes Attribut einzeln selbst aus.
Die Welt
Die Welt in Morrowind ist gigantisch. Man könnte duzende von Stunden damit verbringen die Welt zu erforschen und würde trotzdem immer noch was neues finden, seien es Höhlen. Städte, etc. Dabei ist es einem von Anfang an freigestellt wo man hingeht. Man hat z.B. Anfangs den Auftrag für den Hauptquest nach Balmora zu reisen, doch man kann entweder per Lufttaxi reisen (Auf einer Art Riesenfloh), per Boot an der Küste von Stadt zu Stadt, per Magierteleport, etc. Die Welt ist sehr Detailliert, wenn auch leider z.T. etwas trist und eintönig und viele Texturen wiederholen sich sehr oft. Insgesamt wirkt die Landschaft nicht ganz so gut wie in Gothic 1 und 2.
Ausrüstung & Gegenstände
Viel. Das beschreibt es ganz gut. In Morrowind gibt es sehr viele Eigenschaften. Angefangen bei der Unterwäsche, über Kleidung, Rüstung und Umhänge ist alles vorhanden. Dazu kommen viele magische Sachen, Schriftrollen, etc. Und dazu findet man jedes Gebäude ordentlich mit Details eingerichtet (Messer & Gabel, Teller, Kerzen, Bücher, etc.) und man kann theoretisch alles mitnehmen, so lange einen keiner sieht, aber selbst dann kann man eventuell noch glimpflich davonkommen. Sehr übersichtlich ist auch das Inventar geraten, wo man sogar filtern kann.
Aufträge und Gilden
Man kann sich im Spiel einer ganzen Reihe an Gilden anschließen. Sei es der Kriegergilde, Magiergilde, Diebesgilde, etc. Man kann auch gleich bei zweien oder dreien dabei sein. Dazu kann man noch in jeder Gilde aufsteigen und eventuelle Vorteile der Gilde erhalten. Jede Gilde hat dazu auch entsprechende Gildenquests, die alle sehr abwechselungsreich sind.
Aber auch generell macht es sich stark bemerkbar, welcher Gilde man für Quests angehört und wie die Fertigkeiten sind. Manche Quests bleiben einem aber auch wegen einer andern Gilde verwehrt etc. Für viel Abwechselung ist hier auf jeden Fall gesorgt.
Allein an Kämpferquests stehen einem z.B. in Balmora zur Verfügung (Auch wenn die Aufträge sich z.T. gleich anhören, so unterscheidet sich die „Lösung“, doch deutlich, so muß man manche Personen eventuell erst mal ausfindig machen, etc.):
- Das Rattenproblem Draraynes beseitigen
- Eierdiebe zur Strecke bringen
- 4 Telvanni Agenten zur Strecke bringen
- Codebuch der Diebin Sottilde beschaffen
- 200 Draken Schuldgeld der Wirtin Helviane eintreiben
- Die wegen Mordes verurteilte Dura gra-Bol eliminieren
- Ork-Angriffe auf Farmer stopen Fest
- Den Chef der Verethi Gang töten
- 'Hunger' in der Sarano-Gruft töten
Steuerung, Fertigkeiten, Levelaufstieg & Sonstiges
Die Steuerung ist einfach, aber gleichfalls hat man Zugriff auf viele Infos und Einstellungen. Der Kampf ist denkbar einfach gestaltet und eigentlich fast wie in Diablo. Man muß nur klicken zum Schlagen bzw. um einen Zauber auszusprechen, verteidigen tut sich der Charakter alleine. Und man kann jederzeit in Inventar wechseln, wo man jedoch auch Zaubersprüche wechseln kann, die Karte betrachten, Fähigkeiten ansehen, etc. Dabei entwickeln sich die Fertigkeiten weiter indem man sie nutzt (Ausdauer, Abwehr, etc.), wobei die Hauptfertigkeiten doppelt so schnell gesteigert werden, wie die Nebenfertigkeiten. Jedes Mal wenn man nun 10 Fertigkeiten gesteigert hat, kann man 3 der 10 Primärattribute steigern. Um wieviel sich dieses Attribut dann steigert hängt davon ab, wo groß der „Anteil“ dieses Attributs an den gesteigerten Fertigkeiten war. (Wenn man also vorher z.B. 10 Magiefertigkeiten gesteigert hat und dann einen Punkt auf Stärke tut, dann hat man weniger davon, als wenn man 10 mal den Schwertkampf vorher gesteigert hätte.)
Jede Fertigkeit kann bis 100 gesteigert werden.
Auch an Zaubersprüchen wird einiges geboten, manche Zaubersprüche liegen in Nahkampf und Fernkampfvariante vor. Die Ausdauer regeneriert sich mit der Zeit und die Manapunkte gibt es nach einer Rast zurück.
Die NPs haben zudem fast alle was zu sagen und können mitunter ganz schön ausgequetscht werden und labern einen mitunter auch eine Kante an Knie, so daß man schon bei der Sprachversion darauf achten sollte was man versteht. Die Übersetzung ist dabei sehr gut gelungen.
Zusätzlich liegt dem Spiel auch noch ein sehr leistungsstarker Editor bei, mit dem Man jede Kleinigkeit von Morrowind verändern kann bzw. sich PlugIns runterladen kann und somit die Welt erweitern kann.
Grafik & Hardware
Die Grafik ist sehr gut, wenn auch insgesamt etwas trist und insgesamt nicht so „lebendig“ und „schön“ wie bei Gothic 1 & 2. Ansonsten gibt es jedoch wenig zu meckern. Alles ist fein und säuberlich gestaltet.
Sound
Der Sound und die Musik ist gut gelungen und man hat durchaus das Gefühl sich in einer lebendigen Welt zu befinden. Auch wenn die Charaktere wenig sprechen, so sind doch die wenigen Sound + Kampfgeräusche sehr gut gelungen.
Meinung
Wow. Irre. So viele Möglichkeiten und ich hab keine Plan wohin jetzt. Das waren meine ersten Gedanken, als ich Anfing Morrowind zu spielen. Man ist von Anfang an, nachdem man seine sprichwörtliche Freiheit nach der Gefangenschaft hat in einer gigantischen Welt, wo man hingehen kann wohin man will. Machen kann, was man will. Es gibt so viele Gilden, denen man sich anschließen kann, wo man aufsteigen kann, die Leute haben alle was zu erzählen. Ob man nun sich nur am Hauptquest entlanghangelt oder aber möglichst viele Nebenquests erledigt ist einem vollkommen freigestellt. Dazu kommen wirkliche viele Eigenschaften und Werte beim Charakter, die man wunderbar steigern kann. Und zu all dem bekommt man immer sehr gute Tooltips, um man hat alles wichtige auf einen Blick.
Aber auch die Quests an sich sind sehr abwechselungsreich. Mal soll man einen Gegenstand besorgen, mal jemanden „beseitigen“ oder überzeugen. Oftmals muß man eventuell für die Zielperson etwas erledigen, damit diese einem etwas gibt/sagt. Dabei spielt Entfernung keine Rolle. Mitunter wird man über die halbe Map geschickt für eine Aufgabe. Allerdings ist hier auch einer der wesentlichen Kritikpunkte des Games. Schon bald hat man einige Aufgabe gelößt, Infos gesammelt und neue Quests angenommen, doch das Tagebuch platz dann meist schon aus allen Nähten. Hier werden Infos zu allen Aufgaben, Infos, etc. abgelegt, doch alles hintereinanderweg. Und dann 200 oder mehr Seiten durchsuchen nach unerledigten Quests oder Infos zu einer bestimmten Quests artet in Arbeit aus und man verliert die Lust. Zu allen andern Sachen (Rasse, Gegenden, etc.) kann man sich Infos über eine Art Lexikon holen. Dazu gibt es eine ganze Reihe an Querverweisen, so daß man in der Infoflut quasi versinken kann.
Die Grafik ist auch sehr gut gelungen, man muß sich nur mal das Wasser mit einer GF 4 ansehen, daß st unglaublich. Aber so schön die Grafik auch ist, so trist und eintönig ist sie auch. Viele Texturen wiederholen sich oft, wodurch viele Dungeons und Gebäude grafisch doch recht ähnlich aussehen. Und endlich mal wieder ein Game, welches man nicht in 20 Stunden durch hat. Der Editor rundet das Game dann schließlich ab, womit man praktisch jede Kleinigkeit ändern kann.
Wer also sich durch eine ganze Reihe Text (nicht vertont) und einer unübersichtlichen Questlogaufzeichnung (Ändert sich im AddOn Tribunal) nicht abschrecken läßt, der bekommt ein wahnsinnig komplexes und vielschichtiges Rollenspiel, womit man viele Winterabende füllen kann.
Kurz & Knapp
Pros
- gigantische Welt zum Erkunden
- 100derte von Spielspaßstunden
- gigantische Auswahl an Charakterkombinationen
- 11 verschiedene Gruppierungen (mit je etwa 30 Haupt-Quests), denen man sich neben dem Hauptstrang anschließen kann
- vollkommen freie Handlungsfreiheit
- sehr gute Steuerung
- Levelanstieg durch „Nutzung“ der Fertigkeit
- Editor
Cons
- viele kurze Ladezeiten
- Landschaft nicht ganz so „Lebendig“ wie bei Gothic
- Landkarte nicht zu beschriften/keine Notizen
- sehr unübersichtliches Questbuch
- viel Text zu lesen weiterlesen schließen -
Morrowind - Das Mammut-Rollenspiel im Test
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Jetzt ist Morrowind-Deutsch dran:
Story
Das Spiel beginnt auf einem Gefangenenschiff des Imperiums. Ihr spielt einen Sträfling am Tag seiner Entlassung. Über seine Geschichte erfahrt Ihr zunächst nicht wirklich viel: Der Imperator persönlich hat Eure Freilassung angeordnet. In der kleinen Hafenstadt "Seyda Neen" beginnt Euer Abenteuer. Eure Aufgabe ist es, ein Paket des Imperators in die Metropole "Balmora" zu einem gewissen Caius Cosades zu bringen. Caius wiederum arbeitet als Spion für den Imperator und versorgt Euch im weiteren Verlauf des Spiels mit Storylastigen Aufgaben und Quests. Ihr erfahrt von einer dunklen Prophezeiung und der Auferstehung eines allmächtigen "Dunmer" (ein Dunkelelf). Ihr lernt schnell, dass Eure kurzfristige Entlassung und die Gnade des Imperators kein Zufall war...
Die Spielwelt
Im Gegensatz zu anderen Fortsetzungen, wurde die Spielwelt von "Morrowind" im Vergleich zum Vorgänger "Daggerfall", verkleinert. Ort des Geschehens ist die Insel "Vvardenfell". Das Eiland ist das Herz von "Morrowind" und gleichzeitig die Heimat der Dunkelelfen.
Obwohl die Spielwelt kleiner ist, als bei "Daggerfall", gibt es hier mindestens genauso viel zu entdecken. Das liegt vor allem an den bis ins letzte Detail ausgefeilten Städten und Landschaften. Selten habe ich ein Spiel erlebt, bei dem die Welt so realistisch umgesetzt wurde. Jede Stadt präsentiert sich mit einem eigenen Design und einer individuellen Architektur. Durch Wanderwege sind die meisten Städte wage miteinander verbunden. Wegweiser deuten Abenteurern den richtigen Weg, eigenartige Kreaturen treiben am Wegrand ihr Unwesen und zufallsgenerierte Wetterwechsel sorgen für die nötige Atmosphäre.
Überhaupt wirkt einfach alles auf "Vvardenfell" äußerst lebendig: Während Mittags auf den Marktplätzen der Dörfer reger Andrang herrscht, ziehen sich die Bewohner Nachts in Ihre Häuser zurück oder treffen sich zum gemütlichen Plausch in der Taverne. Nachts hingegen durchkämmen grimmige Wachmänner die dunklen Gassen und werfen Euch skeptische Blicke entgegen.
Gereist wird in "Morrowind" auf drei verschiedene Arten: Zu Fuß, per "Stiltstrider" (ein übergroßer Reitkäfer) oder per Teleport-Zauberspruch. Besonders die letzteren Beiden sind auch nötig, um die großen Distanzen zurücklegen zu können, denn besonders schnell ist man (zumindest zu Beginn) nicht per Pedes.
Rollenspiel?
Wie schon oben erwähnt, ist die Welt von "Morrowind" äußerst lebendig und realistisch umgesetzt. Die Bewohner der Insel haben ihren eigenen Kopf und genug eigene Probleme. Nur wer einen guten Ruf hat und gelegentlich ein paar Septims (Die Währung auf "Vvardenfell") locker macht, wird auch auf freundliche und entgegenkommende Mitbürger treffen. Aber nicht nur Reputation und Geld spielen eine wichtige Rolle. Euer Ansehen und die Reaktionen der NPCs hängen von vielen Faktoren ab. Wie im echten Leben reagieren die Menschen auf Euer auftreten, auf die Kleidung, die Rasse und Eure Ausstrahlung.
Wer zum Beispiel ständig mit gezückter Waffe und finsterer Rüstung durch die Stadt läuft und mit den Bewohnern spricht, bekommt schon mal einen Korb. Abhilfe schaffen kleinere Sidequests und gute Taten, die Euch ins rechte Licht rücken und Euch viele Vorteile verschaffen können. So ist es immer von Vorteil, wenn der ansässige Waffenhändler nur Gutes von Euch gehört hat. Denn einem Freund macht man schon mal einen Sonderpreis...
Wie Eingangs erwähnt zeichnet sich die "Elder Scrolls"-Reihe durch ihre extreme Non-Linearität aus. Das gilt auch oder besonders für den dritten Teil. Nach dem Motto: "Alles kann, nichts muss", entscheidet Ihr völlig selbstständig, wie Ihr das Spiel beenden wollt. Folgt Ihr gleich zu Beginn der Storyline oder erforscht Ihr die Welt auf eigene Faust? Auch die einzelnen Quests lassen Euch stets die Wahl. So findet Ihr einmal die Leiche eines vermissten Steuereintreibers samt gefüllter Brieftasche. Jetzt könnt Ihr Euch entscheiden: Bringt Ihr die Kohle ordnungsgemäß zurück zum zuständigen Amt oder sackt Ihr sie lieber ein und kauft Euch eine schicke Rüstung dafür?
Wie immer Ihr Euch auch entscheidet, denkt an die Auswirkungen Eurer Tat...
Charakter Entwicklung und Skill-System
Das Fertigkeiten-System von "Morrowind" basiert auf dem immer beliebter werdenden "Learning by Doing"-Prinzip. Nur wer regelmäßig Gebrauch von gewissen Fähigkeiten macht, kann diese auch im Verlauf des Spiels steigern.
Bei "Morrowind" wird streng zwischen Attributen und Fertigkeiten unterschieden. Die Grund-Attribute (wie Strength, Intelligence, Speed, Personality usw.), werden zu Beginn des Spiels generiert. Sie sind von verschiedenen Faktoren wie Rasse, Klasse und Sternzeichen abhängig. Diese Attribute können nicht aktiv beeinflusst werden, bzw. erst nach einem Levelaufstieg könnt Ihr neugewonnene Attributspunkte verteilen.
Die Fertigkeiten hingegen werden nach dem oben beschrieben "Learning by Doing"-Prinzip gesteigert. Wenn Ihr beispielsweise regelmäßig mit Pfeil und Bogen kämpft, steigt Euer "Marksman"-Skill. Im weiteren Verlauf werdet Ihr mit dem Bogen immer versierter, macht mehr Schaden und trefft öfter ins Schwarze.
Weiterhin wird zwischen Major-, Minor- und Misc-Skills unterschieden:
Die Major- und Minor-Skills sind die Skills, die am meisten benutzt werden und die für den Levelaufstieg des Chars verantwortlich sind. Fertigkeiten selbst können auch im Level aufsteigen. Durch häufiges Benutzen einer Fertigkeit gewinnt diese quasi an "Erfahrung".
Sobald Ihr eine Major- oder Minor-Fertigkeit gesteigert habt, bekommt Ihr einen Punkt auf Euer Gesamtlevel-Konto gutgeschrieben. Bei zehn Punkten steigt Euer Charakter ein Level auf.
Klingt kompliziert, ist es aber eigentlich gar nicht. Wichtig ist eigentlich nur, dass man darauf achtet, mit seinem Charakter wirklich so zu spielen, wie es anhand der ausgewählten Skills auch gedacht ist. Ein Kämpfer, dessen Major- und Minor-Skills hauptsächlich aus Kampf- und Rüstungsfertigkeiten bestehen, sollte sich nicht unnötig mit Zaubersprüchen aufhalten, während ein Magier gut beraten ist, regen Gebrauch von seinen Zaubersprüchen zu machen, anstatt mit der Axt in den Kampf zu ziehen.
Glücklicherweise kann man seinen Charakter zu Beginn des Spiel nach freiem Gusto mit Skills ausstatten, so dass auch außergewöhnliche Klassen (Ein auf Äxte und Heilzauber spezialisierter Mönch beispielsweise) zustande kommen können.
Technik
Die technische Seite von "Morrowind" lässt die Genre-Konkurrenz weit hinter sich. Kein anderes Spiel kann sowohl grafisch als auch soundtechnisch so überzeugen, wie "Bethesda's" Mammut-RPG.
Traumhaft gezeichnete Landschaften, Dörfer und Städte sorgen für unvergleichliche Stimmung am heimischen Rechner. Dazu kommen tolle Soundeffekte und Kampfgeräusche die ihresgleichen suchen. Wenn es in "Vvardenfell" anfängt zu donnern und zu regnen, läuft einem ein kalter Schauer über den Rücken und man greift instinktiv nach dem Regenschirm...
Das absolute Highlight ist aber der Soundtrack, der vom John Williams der Computerspiele - Jeremy Soule ("Dungeon Siege", "Unreal 2" etc.) - komponiert wurde.
Das technische Feuerwerk, das "Morrowind" auf Eurem PC abfeuert hat allerdings auch seinen Preis. Ohne High-End Rechner mit mindestens einer GeForce 3 und einem schnellen Gigahertz Prozessor, werdet Ihr Euch an der tollen Optik nicht erfreuen können. Und auch auf Killer-Maschinen habe ich "Morrowind" noch ruckeln sehen. Wer auf flüssige 30 FPS hofft, sollte schon mal für eine Workstation sparen.
Fazit
"Morrowind" ist mit Abstand das beste Rollenspiel des Jahres und mit Sicherheit auch eines der besten RPGs die je auf dem PC erschienen sind. Die Welt von "Morrowind" verzaubert Euch bereits nach der ersten Minute. Spätestens wenn Ihr zum ersten Mal das Wasser der Hafenstadt "Seyda Neen" erblickt, ist es um Euch geschehen. Die gigantische Spielwelt fesselt Euch für Monate an den Rechner. Die zahlreichen Sidequests sorgen für ständige Motivation und Abwechslung. Das Skill-System ist gut durchdacht, wenngleich es gelegentlich "ausgetrickst" werden kann. "Morrowind" entfaltet ein Suchtpotential, wie ich es nur von kostenlastigen Online-RPGs kenne. Trotz der komplexen Spielwelt und des anspruchsvollen Skill-Systems überfordert Euch das Spiel zu keiner Zeit. Im Gegenteil, selten habe ich ein einsteigerfreundlicheres RPG gespielt.
Kritikpunkte gibt es aber auch: Die Anforderungen sind zum Teil eine Frechheit. Wenn ich schon ein System mit der nahezu neuesten Hardware habe, dann möchte ich auch, dass das Spiel flüssig läuft.
Auch dass die Händler in der Regel nur sehr wenig Geld bei sich tragen, hat sich als negativ erwiesen. Wo soll ich meine hochwertvollen Glas-Waffen verkaufen? Nicht wirklich schlimm, aber trotzdem erwähnenswert ist die nicht immer ordentliche Gegner-KI: Oft rennen die Monster gegen eine Wand oder bleiben an einem Türrahmen hängen und werden dadurch zu vermeintlich leichten Opfern.
Abhilfe schafft hoffentlich der bald erscheinende Patch. Wer solange nicht auf Veränderungen warten will, kann sich auch aus über drei dutzend Mods und PlugIns die passende raussuchen. Vom Packesel bis zum stinkreichen Waffenhändler kann sich jeder sein ganz eigenes "Morrowind" dank des mitgelieferten Editors kreieren (lassen). weiterlesen schließen -
Morrowind- Heißer als die Sonne
27.08.2002, 17:53 Uhr von
Sprinterman
Ich bin schon seit ca. 1 Monat bei Ciao udn habe dort recht viel erfolg. Ein Mitglied hat mich au...Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Hallo,
heute möchte ich euch in eine andere Welt verführen.
In eine Phantasiewelt.
Ihr denkt euch wahrscheinlich, "nun ist er ganz bescheuert geworden" - ist er aber nicht.
In der Schule habe ich das erste Mal etwas von dem Spiel gehört.
Mir wurde erzählt, dass Morrowind eine super Grafik hätte und absolut genial werden würde.
Gut ich meine das hört man von vielen Spielen im Voraus.
Die Screenshots waren schon beeindruckend, doch auch das sind sie bei vielen anderen Spielen auch gewesen.
Doch neulich fiel mir das Spiel dann doch mal in die Hände. Alles klar dann schauen wir uns das mal an.
**** Geschichte ****
Gleich im Voraus: Die Geschichte um „The Elder Scrolls“ (übersetzt: die sehr alten Schriftrollen) ist eine sehr lange und viel zu komplizierte Story. Es war mir bisher noch nicht möglich mich ausgiebig mit ihr zu befassen.
Morrowind ist nun die 3. Geschichte um jene „alte Rollen“.
Morrowind ist auch gleichzeitig der Name einer Provinz im Kaiserreich Tamriel.
Tamriel ist das Reich, um welches es sich in den ganzen Schriften handelt.
Morrowind liegt im nord Osten Tamriels.
Hier kommt man zu Anfang des Spiels mit dem Schiff auf der Insel Vvardenfell.
Sie kommen in Seyda Neen von Bord.
Und hier fängt Morrowind an:
**** Wer bin ich? ****
Gleich am Anfang wird der Charakter festgelegt.
Hier hat man nun erst mal die Auswahl zwischen 10 verschiedenen Rassen.
Rollenspielgerecht findet man dort zum Beispiel: Orks, Bretonen, das Kaiservolk, 3 verschiedene Elfentypen etc.
Man hat also gleich zu Beginn die Qual der Wahl.
Und es hört nicht auf.
Gut ich persönlich habe mich jetzt also in die Gestalt eines Dunkelelfen gebracht.
Damit habe ich auch dessen rassenspezifische Eigenschaften.
Jetzt muss ich mich am besten auch halbwegs Artgerecht verhalten oder.
Also weis ich jetzt wer ich bin: - ein dunkelhäutiger, argwöhnischer, kämpferisch genialer und misstrauischer Elf.
Alles klar.
Da mein Volk (das Volk der Dunkelelfen) seine Wurzeln hier auf Vvardenfell hat und seine Herrschaft an das Imperium abgeben musste, bin ich natürlich nicht sehr begeistert den Imperialen zu helfen.
Das bedeutet für mich, ich muss ihnen was vorgaukeln oder so. Doch ist Vorgaukeln in einem Spiel überhaupt möglich?
- Ja! Hier schon.
Ich mache mich also nun an die nächste Auswahl betreffend meines Charakters.
Es geht hier um mein Sternzeichen, in dem ich geboren bin.
Auch hier gibt es etliche Zeichen, die einem nochmals besondere Fähigkeiten verleihen und den ChArakter somit auch automatisch stark prägen.
Als Letztes kam dann noch die Klassenauswahl. Das Übliche, vom Magier zum Dieb zum Kämpfer etc. Ich habe mich hier für den Kreuzritter entschieden.
Nun wo ich meinen Charakter gebildet habe, kann’s los gehen.
**** So bewege ich mich dann wohl ****
Nach dem mühsamen Akt mit der Charakterauswahl komme ich nun also auf die Steuerung zurück. Während des Charakterauswählens musste ich mich ja schon teilweise bewegen. Man wird also gleich zu beginn des Spiels in die Steuerung eingewiesen und das ist echt gut gemacht.
Da man die Tasten ja auch frei belegen kann, ist die Steuerung ja eh nicht grade so kompliziert.
Gespielt wird mit dem einfachen Keyboard + Maus Prinzip.
Man kann zwischen Ego- und 3rd Person Perspektive wechseln wie man will.
Ich selber spiele Ego, da kann man sich meiner Meinung nach besser in seine Rolle rein versetzen.
Die Angriffsfunktionen habe ich mir fast ausschließlich auf die Maus gelegt, damit ich so schneller agieren kann.
Ansonsten ist an der Steuerung eigentlich weder was besonderes, noch was schlechtes.
**** Was mache ich jetzt? ****
Fragte ich mich eigentlich gleich schon zu beginn. Man muss an dieser Stelle erwähnen, dass es das Spiel derzeit nur in englisch gibt und es grade bei einem Rollenspiel nicht grade von Vorteil ist für einen Deutschen.
Aber ok, wenn man schon ne 1 im letzten Zeugnis in Englisch hatte, dann kann man es ja mal versuchen rauszubekommen was hier eigentlich los ist.
In meinem „Tagebuch“ (man kann es auch irgendwie als Questbook bezeichnen) steht ein Eintrag, das ich einen bestimmten Mann suchen soll und mich bei ihm in die Ausbildung begeben soll. Aha ich (Dunkelelf) soll mich also dem Imperium anschließen. Na das werden wir noch sehen.
Ich schaue mich also mal im Spiel um. Jetzt wo ich einer kleinen Stadt stehe könnte ich mich ja eigentlich mal umsehen.
**** Das haut mich ja vom Hocker ****
Doch je mehr ich mir die Details angesehen habe, desto mehr musste ich staunen.
Ich lief durch dieses kleine Örtchen und schaute mich um. Ging in Häuser rein, und sah Kneipen und Geschäfte. In den Häusern war nahezu jedes Objekt beweglich. Ich hätte im Prinzip jedes einzelne Objekt (Flaschen, Zettel einfach jeden Inventargegenstand) mitnehmen können. Gut dann hätte ich aber mächtig Ärger bekommen.
Auch gibt es diverse Bücher über die Götter und Geschichten der Einwohner.
Diese Bücher kann man dann auch richtig lesen. Sie haben auch schon ein paar Seiten (das Meiste von dem ich hörte waren bisher 40 Seiten oder so).
Und dann schaute ich mir den Himmel an (den schaue ich mir bei jedem Spiel an. Und wenn er nicht realistisch ist, dann ist das Spiel gleich schon mal schlechter.) und er war einfach genial gemacht.
Die Wolken zogen realistisch am Himmel, die Sonne scheinte und warf realistische Schatten.
Und auch alle anderen Objekte sehen sehr schön aus. So machte ich mich an einen Wegweiser außerhalb des Ortes und suchte das Ort Balmora. Tja ein Pfeil wies mich dann meines Weges.
Und auf durch die wunderschöne Landschaft Vvardenfells.
**** Flora und Fauna ****
So warte ich also durch das Gestrüpp in einem kleinen Wäldchen. Ich gehe schön den Weg entlang und schaue mich weiter um. Ganz vereinzelt treffe ich auch Tiere.
So ein seltsames Vieh begegnet mir immer öfter. Es läuft rum und klopft auf dem Boden herum. Seltsam finde ich das Ganze ja schon. An einer Abzweigung treffe ich auf eine Dame. Sie erzählt mir dass sie ausgeraubt wurde, der Räuber aber trotz allem sehr charmant und gut aussehend haben soll. Sie will dass ich ihn finde und etwas übergebe. Gut, da ich eh nicht ganz so scharf auf die Legion des Imperiums bin, willige ich ein und erfahre, dass mich mein Weg in eine nahe gelegene Stadt (ich glaube es war Caldera) führt. Gut das ist ja kein Weg für eine Dunkelelfe. Dort angekommen sehe ich erst mal eine kleine Burg. Hmm so ein Kaff also.
Ich befrage die Leute in der Stadt nach dem geheimnisvollen Dunkelelfräuber und erfahre, dass ich ihn in der Taverne wiederfinde.
Dort angekommen denke ich mir “ich sehe doch viel besser aus als der“ und gebe ihm das Inventarstück der Lady.
**** Tag – Nachtwechsel ****
... konnten sich die Macher von Morrowind wohl auch nicht entgehen lassen und haben einen echt fantastischen Tag- Nachtwechsel dargestellt. Die Sonne wandert den ganzen Tag am Himmel, bis sie wieder hinter dem Horizont verschwindet und es dunkler und gar dunkel wird. In der nacht sieht man die Planeten welche die Welt umkreisen.
Einfach unglaublich.
**** Angekommen ****
... in Balmora mache ich mich auf die Suche nach meinem Ausbilder. Nach einer guten Information in der Taverne, kann ich dann auch sein Haus finden. Ein etwas älterer, aber dennoch gut gebauter Mann stellt sich mir vor.
Gut ich darf also seine Wohnung zum Schafen benutzen und seine Dienste (Training) in Anspruch nehmen. Also hau ich mich erst mal aufs Ohr, war ja ne lange Reise. Am Morgen wache ich also wieder auf (man kann die Anzahl der Stunden einstellen bis man wieder aufwacht, oder man kann einfach so lange Schlafen, bis man wieder fit ist).
Oh es ist wieder Tag. Ich habe den Auftrag bekommen ein wenig zu trainieren.
Naja Training ist ja echt nichts schlechtes. Nur wo?
**** Regeln müssen sein ****
Ich habe ja erst mit dem Gedanken gespielt mal eben schnell einen Imperialen Legionär anzugreifen. Ich entschied mich wegen 2 Gründen dagegen:
1. Greife ich den Legionär an, dann habe ich verdammt viel Ärger mit dem Imperium.
2. Der war ein wenig besser ausgestattet und auch trainiert als ich.
Wir wollen ja nicht auffallen! Also musste man doch irgendwie ein Quest finden, welches man mal lösen könnte um Geld zu verdienen.
Also streifte ich durch Balmora und bemerkte, dass auch Einwohner töten nicht ihne Folgen blieb. Zum Glück kann man hier aber unbegrenzt und an jeder Stelle speichern.
Also suchte ich weiter.
**** Gilden und Geld ****
... sind in diesem Spiel in Zusammenhang zu bringen.
Während meiner Suche in Balmora habe ich mich dann mit einer jungen Dame aus der „Fighters Guild“ unterhalten. Sie meinte ich sollte doch mal bei ihrer Anführerin vorbei gehen.
Gesagt, getan und schwupp war ich auch schon Mitglied in der „Fighters Guild“ von Balmora. Es gibt noch viele andere Gilden, so auch Magiergilden etc., aber ich fand diese Gilde jetzt mal am Interessantesten, weil ich eigentlich auch am liebsten mit Schwertern kämpfe in Rollenspielen.
Ich unterhielt mich mit der Anführerin eine Weile und hatte so meinen ersten Auftrag.
**** Von Ratten und Dieben ****
... kann ich euch bisher nur als Gegner aufzählen. Ich bin nicht sehr weit in Morrowind, da das Spiel einfach sehr viel Zeit verschlingt. Jedoch weis ich schon welche Gegner es so alles gibt. Muss man sich am Anfang noch mit Ungetier und Dieben herumkloppen, so geht es später gegen mächtige Zauberer und Untote.
Anfangs ist man halt sehr schwach und hat ja auch eigentlich dem Gegner nicht sehr viel entgegen zu setzen.
Jedoch ist klar, dass es im späteren Spielverlauf noch sehr viele Kämpfe gegen mächtige Monster und Krieger gibt. Da es für mich schon fest steht, dass ich mich nicht der Legion anschließen werde, wird es wohl auch einen erbitterten Kampf gegen die Legion geben.
**** Zauber und Magie ****
... sind diesem Spiel natürlich keineswegs fremd. Man kann sogar seine eigenen Zaubersprüche entwickeln. Magier sind auch hier sowie ja auch generell in Rollenspielen, sehr mächtige Zeitgenossen. Doch mein Dunkelelf ist auch sehr Magiebegabt und wird den Zauberern somit wahrscheinlich schon einiges entgegen zu setzen haben.
Ich selber habe auch hier in diesem Gebiet noch nicht sehr viele Erfahrungen gesammelt.
Ich habe standardmäßig einen Feuerzauber und den setze ich auch regelmäßig ein.
Durch die Komplexität dieses Spiels, muss ich auch zugeben, dass ich noch keinerlei Ahnung habe, wie ich meinen Charakter entwickeln kann. Sehr viel Training und Kämpfe stehen soweit ich weis einem Ausbau der Charakterstärken bevor.
**** Kleider machen Leute ****
Die Auswahl an Kleidungsgegenständen ist sehr groß und eigentlich schier unbegrenzt.
Sowohl an Rüstung und Waffen, als auch an ganz normalen Kleidungsstücken ist hier kein Mangel zu erkennen. Zieht man seinem alter Ego etwas an, so kann man es auch in der 3rd Person Sicht genau erkennen. Rüstung gibt es in verschiedenen Klassen. Je höher deine Rüstungsklasse, desto mehr Schutz hat man. Es gibt sehr viele vorschiedenen Rüstungsarten, von Chitinrüstungen bis Glasrüstungen. Auch die Waffen sind in einem erstaunlichen Arsenal vorhanden, Bögen, Schwerter Äxte und Zauberstäbe, alles das muss in einem solchen Spiel natürlich vorhanden sein.
**** Es trällert die Musik ****
... in Morrowind.
Der Soundtrack ist sehr schön gelungen. Das Orchester spielt in genau den richtigen Tönen zum Zeitalter. Wenn man die sanften Violinen hört beim durchqueren des Waldes, dann kann man schon ins virtuelle Träumen kommen.
Jedoch ist leider fast gar keine Sprachausgabe vorhanden. Außer ein paar kleinen Begrüßungssätzen ist in dem Spiel relativ wenig von den Menschen zu hören.
Gut die Monster und Tiere haben alle ihre Kampfgeräusche und Schreie, aber das was man an Informationen im Spiel erhält, ist alles niedergeschrieben. Gut das gefällt mir in der englischen Ausgabe dann schon ganz gut, da ich so die Wörter lese und nicht höre. Somit kann ich das ganze dann leichter verstehen. Jedoch bei der deutschen Ausgabe würde mich das auf jeden Fall stören. Da Morrowind aber nur 2 CDs hat wird das mit der Sprachausgabe auch etwas schwierig bei einer solch großen Welt zu organisieren sein.
**** Schier unendlich ****
... lässt sich das Spiel erweitern. Nicht zuletzt dank des wunderbaren „TES Construction Kit“ (The Elder Scrolls = TES). Hier lässt sich nahezu alles an dem Spiel verändern, von den Werten der einzelnen Gegenstände bis hin zu neuen Inseln und Dungeons.
Mit dem Construction Kit lassen sich schnell und reltaiv einfach neue Plugins (so nennen sich die Erweiterungen) erstellen. Es heißt das der Platz um Morrowind (grade der Norden und der Osten, da diese Teile am Meer enden) schier unendlich Platz bietet für neue Landschaften und Inseln. Na wenn das nicht genial ist. Man kann also im Prinzip unendlich viele Quests und Landschaften in das Spiel reineditieren. So etwas ist nicht grade sehr oft in ein Spiel implementiert.
**** Ich bin so alleine auf dieser Welt ****
Das ist die Aussage eines jeden Multiplayerfreaks. Keine Netzwerkoption, zumindest habe ich noch keine entdeckt.
Das ist eigentlich sehr schade, das keine Mehrspieler Features hier eingebaut wurden.
Das heißt auch, dass man wohl seine Welt immer alleine bestreiten muss und bekämpfen muss. Für mich, der ich ja kein Internet habe, ist das auch hier (so wie in GP4) kein wirklich Abwertungsgrund. Doch ich bin mir sicher, dass der Mehrspielerpart hier spätestens nach dem Durchspielen des Hauptquests echt fehlt.
**** Oh das ruckelt aber ****
Technisch kann Morrowind glaube ich derzeit fast alle gängigen PCs in die Knie zwingen.
Das spiel frisst sehr viele Resourcen. Also wer schon nicht einmal eine GeForce 3 sein Eigen nennt, der sollte nicht mit einem Rechner unter 1Ghz ankommen.
Ich muss hier zwangsläufig auf eine Auflösung von 640*480 bei mittleren Details zurückgreifen, denn mein Athlon 1,3 Ghz mit GeForce2MX und 382MB SD-Ram schafft das ganze nicht so einfach.
Also an der Technik muss noch ein wenig gefeilt werden.
**** Fazit ****
Kommen wir nun zu meinem Fazit zu diesem Spiel.
Da es derzeit nur in englisch erhältlich ist, ab ende des Sommers soll auch dann die deutsche Version veröffentlicht werden.
Das Spiel sieht 1a aus und hat auch keine Mängel am Gameplay.
Ich habe gelesen, dass Morrowind sehr oft abstürzen soll. Das ist mir bisher noch nicht aufgefallen. Jedoch haben wir mittlerweile auch schon 2 Patches hinter uns.
Ich denke mal für Rollenspiel Anfänger ist das Game eindeutig zu schwer. Da kann ich wirklich empfehlen, dass man da lieber auf die deutsche Version warten sollte.
Auch kann ich hier nochmals einen anständigen PC empfehlen.
Ich empfehle dieses Spiel Jedem der sich gerne von großen bunten Welten verzaubern lässt und Jedem der sich für Rollenspiele interessiert.
**** Benotung ****
Grafik: 1-
Sound : 2
Steuerung: 1
Spieltiefe: 1
Multiplayer: 6 (Multiplayer wird bei mir nur mit 25% gewertet, da ich hier keine Abwertung gebe, weil ich den Multiplayermodus selber nicht nutzen könnte)
Spielspaß: ca. 1,7 (selbst bei der Abwertung von ¼ beim Multiplayer wird der Schnitt noch stark gedrückt)
Spielspaß(wenn Multiplayer nicht abgewertet würde): 2,25.
**** Informationsquellen ****
www.elderscrolls.com (Offizielle Morrowind Seite)
www.morrowind.de (deutsche Fansite mit Plugins, Add-Ons, Patches etc.) weiterlesen schließen -
Soll es WIRKLICH ein Rollenspiel sein?
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Morrowind ist wohl der treffenste Titel, der den Namen "Rollenspiel" verdient. Wenn Sie nichts von Rollenspielen halten, hören Sie JETZT auf zu lesen. Wenn Sie Rollenspiele ein bisschen mögen, hören sie HIER auf zu lesen. Das Spiel ist für sein Genre fast perfekt, doch eben das ist auch sein größter Fehler.
Doch dazu später, hier einige Details.
Wer bin ich denn?
Das Spiel beginnt wie im Genre üblich, aber nett verpackt. Sie sind ein Gefangener, der begnadigt wird und auf einer Insel ausgesetzt wird. Die Anmeldung bei den Behörden dient der Charackterbildung. Wählbar ist eine von 10 Rassen, darunter auch mehr oder weniger originelle wie Echsenmenschen und Katzenwesen. Die Rassen haben enscheidene Boni auf bestimmte Skills, aber auch teilweise mit Nachteilen wie Rassismus zu kämpfen.
Name, Geschlecht und Aussehen lässt sich individuell anpassen. Danach folgt die Auswahl eines Berufes. Dieser gibt vor, in welchen Skills der Held besonders gut ist. Neben der Berufswahl gibt es jedoch auch eine manuelle Skillvergabe und einen Psychologietest á la Jagged Alliance 2.
Die Wahl gibt nur vorraus, welche Skills am Anfang besser ausgeprägt und zu steigern sind, theoretisch kann man im Laufe des Spiels alle Skills aufs Maximum bringen.
Wo bin ich?
Da stehen Sie nun, am Rande der großen weiten Welt. Es liegt nun ganz allein an ihnen, was Sie machen. Es gibt natürlich eine (eher dünne) Haupthandlung, der Sie jederzeit folgen können, doch der Reiz des Spiels liegt darin, sein Glück im Rest des Spiels zu suchen. Jede Stadt bietet einige Quests und Gegner, die es zu besiegen gilt.
Und Städte gibt es genug. Ca 50 davon sind auf der Insel verteilt, jede mit unterschiedlichen Architekturstilen.
Deren Bewohner haben ein ausgefeiltes Charismaprogramm. Aus denkbaren Gründen (Clanfeindlichkeiten, Rassismus, Gefallen) mögen sie Sie mehr oder weniger. Und wie im echten Leben kann dieser Wert mit Schmeicheleien, Drohungen und Bestechung verändert werden, um den Leuten mehr Informationen und Gefallen zu entlocken.
Was mache ich?
Das Spiel ist zu komplex, um hier alles zu erklären, also nur ein paar Anregungen:
-Sie könnten an den Küsten nach Perlen tauchen und diese Verkaufen
-Sie könnten Kräuter sammeln und diese zu Tränken mischen
-Sie könnten Läden ausrauben und Leute überfallen
-Sie könnten Feinde besiegen und die Beute verscherbeln
-Sie könnten Vampir werden
-Sie könnten Monate damit zubringen, sämtliche Bücher im Spiel zu lesen oder seltene Schriften zu suchen um mehr über die Geschichte des Landes zu erfahren
Skills werden hier durch Anwendung gesteigert. Wenn Sie oft etwas stehlen, verbessert sich ihre Schleichfertigkeit. Wenn Sie oft in der Gegend herumhüpfen, verbessert sich ihr Akrobatikwert (und sie können noch höher springen). Und wenn Sie viel Prügel einstecken, verbessert sich ihr Rüstungswert;)
Und was sieht der Kerl vorm Monitor?
Die Grafik ist wirklich atmosphärisch. Der Detailgrad ist unglaublich. Der Himmel ist der schönste den es je im PC gab. Dasselbe gilt für das Wasser. Allein die misslungen Animationen der Personen stören etwas. Ein hervorragender Soundtrack verwöhnt die Ohren.
Die Steuerung funktioniert wie in Shootern. Man kämpft, läuft und zaubert in Echtzeit, wahlweise in Ego- oder Schulterperspektive.
Ein Rechtsklick ruft sofort alle wichtigen Fenster auf wie Inventar, Zauberliste, Charackterwerte oder Automap (sammt Kompass und eingezeichneten Orten).
Wie siehts außerhalb der eigendlichen Software aus?
Beiliegend zum Spiel ist ein dünnes, aber hübsches und ausführliches Handbuch. Dazu gibt es eine fantastische große Karte von der Insel.
Ein weiteres Schmankerl ist der Editor. Mit ihm kann man kinderleicht die Spielwelt per Drag&Drop verändern und erweitern. Diese Module kann man dann abspeichern und Freunden schicken.
Fazit?
Das Spiel ist sehr sehr komplex. Sehr sehr atmosphärisch. Es gibt eigendlich nur zwei Arten von Meinungen. Die einen meinen, Morrowind sei langweilig und unübersichtlich. Die anderen reden nicht darüber, sondern sind 24h am Tag in die Welt von Morrowind eingetaucht.
Wer sich in ein echtes Rollenspiel hineinsteigern kann, der sollte bereits auf dem Weg zum Laden sein. weiterlesen schließen -
Unendliche Weiten
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
1. Entwickler
===============
Morrowind ist von Bethesda entwickelt und wird in Deutschland von Ubi Soft vertrieben. Allerdings war bis jetzt nur die englische Version des Rollenspiels in Deutschland erhältlich (nach letzten Informationen von mir ist der Termin für die deutsche Version der 6. September), da Ubi Soft durch die riesige Textmasse nicht mit dem Übersetzten nachkam. Die deutschen Käufer eines Exemplars können übrigens ihre englische Version bei der Ubi Soft Zentrale in Deutschland gegen ein deutsches Exemplar umtauschen.
2. Vorraussetzungen
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Mindestvorraussetzungen:
500 MHz Prozessor
128 MB Ram
1 GB HDD
Empfohlen:
800 MHz Prozessor
256 MB Ram
1 GB HDD
3. Genre
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Morrowind ist eines der letzten Rollenspiele alter Schule, denn nachdem die anderen Vertreter wie Wizadry und Ultima eingestellt wurden ist die Elder Scrolls Reihe die letzte Serie. Das Regelwerk dieses Rollenspiels ist übrigens eine Eigenentwicklung von Bethesda.
4. Story
===============
Im Grunde genommen wissen sie gar nichts! Sie sind auf einem Schiff und werden von ihrem bisherigen Aufenthaltsort, einer Gefängnisinsel, in die Provinz Morrowind des Kaiserreichs verfrachtet. Das einzige, was sie mitkriegen ist, dass der Befehl der Haftentlassung direkt von Kaiser/Imperator kam. Im ersten kleinen Ort angekommen erhalten sie die Anweisung weiter nach Balmora zu reisen, um geheime Dokumente an einen dubiosen Gastwirt zu geben.
5. Gameplay
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Elder Scrolls 3: Morrowind, so der vollständige Name dieses schlichtweg grenzenlosen Rollenspiels. Wie bei jedem Rollenspiel müssen sie anfangs ihren Charakter entwerfen. Dies geschieht bei Morrowind interaktiv. Auf ihrem Gefangenenschiff fragt sie ein Mitgefangener, wie sie heißen, wenn sie aufs Deck geführt werden, werden sie von einer Wache nach ihrer Herkunft gefragt (dort können sie auch ihr Aussehen bestimmen). Im Wachhaus am Hafen werden sie vom Stadtverwalter (zumindest denke ich, dass dieser Mann so was in der Art ist) weiter ausgequetsch, so werden sie nach ihrer Klasse (erfahrene Rollenspieler wählen ihre Klasse direkt, andere beantworten die Fragen des Verwalters, der dann eine Klasse vorschlägt), ihrem Sternzeichen und ihren speziellen Fähigkeiten gefragt. Die Charaktererschaffung ist recht innovativ, wie ich finde und auch durch viele zusätzlich anwählbare Infotexte für Einsteiger verständlich. Nur für Profis ist das erschaffen einer eigenen Charakterklasse gedacht. Aus den verschiedenen Eigenschaften können 5 primäre und 5 sekundäre Eigenschaften sowie Zusatzattribute angewählt werden. Auf diese Weise lassen sich thearetisch 480 Milliarden Klassen erstellen.
Ein weiterer Punkt, der in Rollenspielen vorrangige Bedeutung hat ist das Sammeln von Erfahrungspunkten (dadurch wird der Charakter stärker, geschickter, kann bessere Zaubersprüche etc.). Dies fällt bei Morrowind weg, denn es gibt zwar verschiedene Erfahrungsstufen (10 davon benötigt man um auf die nächste Charakterstufe aufzusteigen), aber die erhält man, wenn man sich so verhält, wie es die Klasse erfordert. So sollte man als Magier zaubern und als Krieger kämpfen, aber keiner wird zu irgendetwas gezwungen...
Nun aber genug der Theorie über Charaktererschaffung und anderes. Das echte Spiel ist einfach fantastisch, riesig und grenzenlos! Ihr erster Auftrag Dokumente von Selda Needar (ich hoffe den Namen hab ich noch richtig im Kopf) nach Balmora zu bringen und dies auf dem Landweg zu erledigen (Sie können auch mit einem Stilstrider, einer Art Seetaxi, nach Balmora reisen) ist ohne einen Stop nicht möglich. Sie müssen nicht mal aus Selda Needar hinaus, denn schon im Dorf werden sie von den Einwohnern mit Gerüchten über einen ermordeten Steuereintreiber versorgt, oder auf dem Weg nach Balmora kommen sie zum Fort Moonmoth, wo sie einerhöchstedlen Gilde beitreten können, auch eine Dame, die von einem charmanten Dieb bestohlen wurde will diesen wiedersehen... Tausende von Quests warten darauf erledigt zu werden, wie gesagt, die Welt ist unendlich.
Besonders schön finde ich an Morrowind das Kriminalitäts-System: Sie wollen Geld? Ein größeres Haus oder anderes? Kein Problem, bringen sie einfach den Besitzer um die Ecke und wenns keiner gesehen hat, dann störts auch keinen, anderenfalls müssen sie eben die Zeugen auch umbringen. Endlich mal ein glaubwürdiges System werden sich viele freuen, besonders die Mitglieder der Diebesgilde und der Assassinen-Vereinigung.
6. Grafik
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Als ich vom Gefangenentransport das erste mal über Deck kam sah ich sofort eines: Das Wasser! Es war schlichtweg grandios gemacht, solche Wassereffekte sieht man nicht alle Tage! Ebenso realistisch sind die Wettereffekte. Für das Design der Figuren muss man den Entwicklern auch ein Lob aussprechen, jedoch nicht für deren Animationen und die eintönigen Landschaften, durch die sie sich bewegen.
7. Sound
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Die Musik-Untermalung ist episch. Nicht umsonst ist bei der Special Edition, die ich besitze eine Soundtrack-CD beigelegt! Die Effekte sind allesamt realistisch gelungen und die Sprachausgabe ist - zumindest in der englischen Version - hervorragend und professionell.
8. Steuerung
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Die Steuerung ist einfach und frei konfigurierbar, so wie sie sein muss. Übrigens: Ego-Shooter Freunde werden sich mit der Steuerung sehr schnell anfreunden, denn man hat sich an die dort gültigen Standarts gehalten.
9. Fazit
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Man muss abtauchen können in eine fremde Welt, muss sich darauf einlassen, sich mit seiner Rolle identifzieren können, ansonsten läuft das Spiel nicht! Sie werden wohl keine Freude daran haben, wenn sie sich nicht auf Rollenspiele einlassen können, denn dann wirkt alles zu schwerfällig, zu schwierig und vor allem zu groß und zu kompliziert. Morrowind ist ein echtes Game für Rollenspielfreunde und Rollenspiel-Freaks, für Beginner ist immer noch Baldur's Gate 1 & 2 die erste Wahl und die, die lieber draufhauen sollten sich den Kauf von Dungeon Siege überlegen. weiterlesen schließen -
Schier unendlich
13.08.2002, 16:28 Uhr von
Inquisitor
Hallo liebe Yopi Gemeinde. Ich darf mich vorstellen? Mein Name is Daniel Lamboy und ich komme ...Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Ja
Hallo,
heute möchte ich euch in eine andere Welt verführen.
In eine Phantasiewelt.
Ihr denkt euch wahrscheinlich, "nun ist er ganz bescheuert geworden" - ist er aber nicht.
In der Schule habe ich das erste Mal etwas von dem Spiel gehört.
Mir wurde erzählt, dass Morrowind eine super Grafik hätte und absolut genial werden würde.
Gut ich meine das hört man von vielen Spielen im Voraus.
Die Screenshots waren schon beeindruckend, doch auch das sind sie bei vielen anderen Spielen auch gewesen.
Doch neulich fiel mir das Spiel dann doch mal in die Hände. Alles klar dann schauen wir uns das mal an.
**** Geschichte ****
Gleich im Voraus: Die Geschichte um „The Elder Scrolls“ (übersetzt: die sehr alten Schriftrollen) ist eine sehr lange und viel zu komplizierte Story. Es war mir bisher noch nicht möglich mich ausgiebig mit ihr zu befassen.
Morrowind ist nun die 3. Geschichte um jene „alte Rollen“.
Morrowind ist auch gleichzeitig der Name einer Provinz im Kaiserreich Tamriel.
Tamriel ist das Reich, um welches es sich in den ganzen Schriften handelt.
Morrowind liegt im nord Osten Tamriels.
Hier kommt man zu Anfang des Spiels mit dem Schiff auf der Insel Vvardenfell.
Sie kommen in Seyda Neen von Bord.
Und hier fängt Morrowind an:
**** Wer bin ich? ****
Gleich am Anfang wird der Charakter festgelegt.
Hier hat man nun erst mal die Auswahl zwischen 10 verschiedenen Rassen.
Rollenspielgerecht findet man dort zum Beispiel: Orks, Bretonen, das Kaiservolk, 3 verschiedene Elfentypen etc.
Man hat also gleich zu Beginn die Qual der Wahl.
Und es hört nicht auf.
Gut ich persönlich habe mich jetzt also in die Gestalt eines Dunkelelfen gebracht.
Damit habe ich auch dessen rassenspezifische Eigenschaften.
Jetzt muss ich mich am besten auch halbwegs Artgerecht verhalten oder.
Also weis ich jetzt wer ich bin: - ein dunkelhäutiger, argwöhnischer, kämpferisch genialer und misstrauischer Elf.
Alles klar.
Da mein Volk (das Volk der Dunkelelfen) seine Wurzeln hier auf Vvardenfell hat und seine Herrschaft an das Imperium abgeben musste, bin ich natürlich nicht sehr begeistert den Imperialen zu helfen.
Das bedeutet für mich, ich muss ihnen was vorgaukeln oder so. Doch ist Vorgaukeln in einem Spiel überhaupt möglich?
- Ja! Hier schon.
Ich mache mich also nun an die nächste Auswahl betreffend meines Charakters.
Es geht hier um mein Sternzeichen, in dem ich geboren bin.
Auch hier gibt es etliche Zeichen, die einem nochmals besondere Fähigkeiten verleihen und den Charakter somit auch automatisch stark prägen.
Als Letztes kam dann noch die Klassenauswahl. Das Übliche, vom Magier zum Dieb zum Kämpfer etc. Ich habe mich hier für den Kreuzritter entschieden.
Nun wo ich meinen Charakter gebildet habe, kann’s los gehen.
**** So bewege ich mich dann wohl ****
Nach dem mühsamen Akt mit der Charakterauswahl komme ich nun also auf die Steuerung zurück. Während des Charakterauswählens musste ich mich ja schon teilweise bewegen. Man wird also gleich zu beginn des Spiels in die Steuerung eingewiesen und das ist echt gut gemacht.
Da man die Tasten ja auch frei belegen kann, ist die Steuerung ja eh nicht grade so kompliziert.
Gespielt wird mit dem einfachen Keyboard + Maus Prinzip.
Man kann zwischen Ego- und 3rd Person Perspektive wechseln wie man will.
Ich selber spiele Ego, da kann man sich meiner Meinung nach besser in seine Rolle rein versetzen.
Die Angriffsfunktionen habe ich mir fast ausschließlich auf die Maus gelegt, damit ich so schneller agieren kann.
Ansonsten ist an der Steuerung eigentlich weder was besonderes, noch was schlechtes.
**** Was mache ich jetzt? ****
Fragte ich mich eigentlich gleich schon zu beginn. Man muss an dieser Stelle erwähnen, dass es das Spiel derzeit nur in englisch gibt und es grade bei einem Rollenspiel nicht grade von Vorteil ist für einen Deutschen.
Aber ok, wenn man schon ne 1 im letzten Zeugnis in Englisch hatte, dann kann man es ja mal versuchen rauszubekommen was hier eigentlich los ist.
In meinem „Tagebuch“ (man kann es auch irgendwie als Questbook bezeichnen) steht ein Eintrag, das ich einen bestimmten Mann suchen soll und mich bei ihm in die Ausbildung begeben soll. Aha ich (Dunkelelf) soll mich also dem Imperium anschließen. Na das werden wir noch sehen.
Ich schaue mich also mal im Spiel um. Jetzt wo ich einer kleinen Stadt stehe könnte ich mich ja eigentlich mal umsehen.
**** Das haut mich ja vom Hocker ****
Doch je mehr ich mir die Details angesehen habe, desto mehr musste ich staunen.
Ich lief durch dieses kleine Örtchen und schaute mich um. Ging in Häuser rein, und sah Kneipen und Geschäfte. In den Häusern war nahezu jedes Objekt beweglich. Ich hätte im Prinzip jedes einzelne Objekt (Flaschen, Zettel einfach jeden Inventargegenstand) mitnehmen können. Gut dann hätte ich aber mächtig Ärger bekommen.
Auch gibt es diverse Bücher über die Götter und Geschichten der Einwohner.
Diese Bücher kann man dann auch richtig lesen. Sie haben auch schon ein paar Seiten (das Meiste von dem ich hörte waren bisher 40 Seiten oder so).
Und dann schaute ich mir den Himmel an (den schaue ich mir bei jedem Spiel an. Und wenn er nicht realistisch ist, dann ist das Spiel gleich schon mal schlechter.) und er war einfach genial gemacht.
Die Wolken zogen realistisch am Himmel, die Sonne scheinte und warf realistische Schatten.
Und auch alle anderen Objekte sehen sehr schön aus. So machte ich mich an einen Wegweiser außerhalb des Ortes und suchte das Ort Balmora. Tja ein Pfeil wies mich dann meines Weges.
Und auf durch die wunderschöne Landschaft Vvardenfells.
**** Flora und Fauna ****
So warte ich also durch das Gestrüpp in einem kleinen Wäldchen. Ich gehe schön den Weg entlang und schaue mich weiter um. Ganz vereinzelt treffe ich auch Tiere.
So ein seltsames Vieh begegnet mir immer öfter. Es läuft rum und klopft auf dem Boden herum. Seltsam finde ich das Ganze ja schon. An einer Abzweigung treffe ich auf eine Dame. Sie erzählt mir dass sie ausgeraubt wurde, der Räuber aber trotz allem sehr charmant und gut aussehend haben soll. Sie will dass ich ihn finde und etwas übergebe. Gut, da ich eh nicht ganz so scharf auf die Legion des Imperiums bin, willige ich ein und erfahre, dass mich mein Weg in eine nahe gelegene Stadt (ich glaube es war Caldera) führt. Gut das ist ja kein Weg für eine Dunkelelfe. Dort angekommen sehe ich erst mal eine kleine Burg. Hmm so ein Kaff also.
Ich befrage die Leute in der Stadt nach dem geheimnisvollen Dunkelelfräuber und erfahre, dass ich ihn in der Taverne wiederfinde.
Dort angekommen denke ich mir “ich sehe doch viel besser aus als der“ und gebe ihm das Inventarstück der Lady.
**** Tag – Nachtwechsel ****
... konnten sich die Macher von Morrowind wohl auch nicht entgehen lassen und haben einen echt fantastischen Tag- Nachtwechsel dargestellt. Die Sonne wandert den ganzen Tag am Himmel, bis sie wieder hinter dem Horizont verschwindet und es dunkler und gar dunkel wird. In der nacht sieht man die Planeten welche die Welt umkreisen.
Einfach unglaublich.
**** Angekommen ****
... in Balmora mache ich mich auf die Suche nach meinem Ausbilder. Nach einer guten Information in der Taverne, kann ich dann auch sein Haus finden. Ein etwas älterer, aber dennoch gut gebauter Mann stellt sich mir vor.
Gut ich darf also seine Wohnung zum Schafen benutzen und seine Dienste (Training) in Anspruch nehmen. Also hau ich mich erst mal aufs Ohr, war ja ne lange Reise. Am Morgen wache ich also wieder auf (man kann die Anzahl der Stunden einstellen bis man wieder aufwacht, oder man kann einfach so lange Schlafen, bis man wieder fit ist).
Oh es ist wieder Tag. Ich habe den Auftrag bekommen ein wenig zu trainieren.
Naja Training ist ja echt nichts schlechtes. Nur wo?
**** Regeln müssen sein ****
Ich habe ja erst mit dem Gedanken gespielt mal eben schnell einen Imperialen Legionär anzugreifen. Ich entschied mich wegen 2 Gründen dagegen:
1. Greife ich den Legionär an, dann habe ich verdammt viel Ärger mit dem Imperium.
2. Der war ein wenig besser ausgestattet und auch trainiert als ich.
Wir wollen ja nicht auffallen! Also musste man doch irgendwie ein Quest finden, welches man mal lösen könnte um Geld zu verdienen.
Also streifte ich durch Balmora und bemerkte, dass auch Einwohner töten nicht ihne Folgen blieb. Zum Glück kann man hier aber unbegrenzt und an jeder Stelle speichern.
Also suchte ich weiter.
**** Gilden und Geld ****
... sind in diesem Spiel in Zusammenhang zu bringen.
Während meiner Suche in Balmora habe ich mich dann mit einer jungen Dame aus der „Fighters Guild“ unterhalten. Sie meinte ich sollte doch mal bei ihrer Anführerin vorbei gehen.
Gesagt, getan und schwupp war ich auch schon Mitglied in der „Fighters Guild“ von Balmora. Es gibt noch viele andere Gilden, so auch Magiergilden etc., aber ich fand diese Gilde jetzt mal am Interessantesten, weil ich eigentlich auch am liebsten mit Schwertern kämpfe in Rollenspielen.
Ich unterhielt mich mit der Anführerin eine Weile und hatte so meinen ersten Auftrag.
**** Von Ratten und Dieben ****
... kann ich euch bisher nur als Gegner aufzählen. Ich bin nicht sehr weit in Morrowind, da das Spiel einfach sehr viel Zeit verschlingt. Jedoch weis ich schon welche Gegner es so alles gibt. Muss man sich am Anfang noch mit Ungetier und Dieben herumkloppen, so geht es später gegen mächtige Zauberer und Untote.
Anfangs ist man halt sehr schwach und hat ja auch eigentlich dem Gegner nicht sehr viel entgegen zu setzen.
Jedoch ist klar, dass es im späteren Spielverlauf noch sehr viele Kämpfe gegen mächtige Monster und Krieger gibt. Da es für mich schon fest steht, dass ich mich nicht der Legion anschließen werde, wird es wohl auch einen erbitterten Kampf gegen die Legion geben.
**** Zauber und Magie ****
... sind diesem Spiel natürlich keineswegs fremd. Man kann sogar seine eigenen Zaubersprüche entwickeln. Magier sind auch hier sowie ja auch generell in Rollenspielen, sehr mächtige Zeitgenossen. Doch mein Dunkelelf ist auch sehr Magiebegabt und wird den Zauberern somit wahrscheinlich schon einiges entgegen zu setzen haben.
Ich selber habe auch hier in diesem Gebiet noch nicht sehr viele Erfahrungen gesammelt.
Ich habe standardmäßig einen Feuerzauber und den setze ich auch regelmäßig ein.
Durch die Komplexität dieses Spiels, muss ich auch zugeben, dass ich noch keinerlei Ahnung habe, wie ich meinen Charakter entwickeln kann. Sehr viel Training und Kämpfe stehen soweit ich weis einem Ausbau der Charakterstärken bevor.
**** Kleider machen Leute ****
Die Auswahl an Kleidungsgegenständen ist sehr groß und eigentlich schier unbegrenzt.
Sowohl an Rüstung und Waffen, als auch an ganz normalen Kleidungsstücken ist hier kein Mangel zu erkennen. Zieht man seinem alter Ego etwas an, so kann man es auch in der 3rd Person Sicht genau erkennen. Rüstung gibt es in verschiedenen Klassen. Je höher deine Rüstungsklasse, desto mehr Schutz hat man. Es gibt sehr viele vorschiedenen Rüstungsarten, von Chitinrüstungen bis Glasrüstungen. Auch die Waffen sind in einem erstaunlichen Arsenal vorhanden, Bögen, Schwerter Äxte und Zauberstäbe, alles das muss in einem solchen Spiel natürlich vorhanden sein.
**** Es trällert die Musik ****
... in Morrowind.
Der Soundtrack ist sehr schön gelungen. Das Orchester spielt in genau den richtigen Tönen zum Zeitalter. Wenn man die sanften Violinen hört beim durchqueren des Waldes, dann kann man schon ins virtuelle Träumen kommen.
Jedoch ist leider fast gar keine Sprachausgabe vorhanden. Außer ein paar kleinen Begrüßungssätzen ist in dem Spiel relativ wenig von den Menschen zu hören.
Gut die Monster und Tiere haben alle ihre Kampfgeräusche und Schreie, aber das was man an Informationen im Spiel erhält, ist alles niedergeschrieben. Gut das gefällt mir in der englischen Ausgabe dann schon ganz gut, da ich so die Wörter lese und nicht höre. Somit kann ich das ganze dann leichter verstehen. Jedoch bei der deutschen Ausgabe würde mich das auf jeden Fall stören. Da Morrowind aber nur 2 CDs hat wird das mit der Sprachausgabe auch etwas schwierig bei einer solch großen Welt zu organisieren sein.
**** Schier unendlich ****
... lässt sich das Spiel erweitern. Nicht zuletzt dank des wunderbaren „TES Construction Kit“ (The Elder Scrolls = TES). Hier lässt sich nahezu alles an dem Spiel verändern, von den Werten der einzelnen Gegenstände bis hin zu neuen Inseln und Dungeons.
Mit dem Construction Kit lassen sich schnell und reltaiv einfach neue Plugins (so nennen sich die Erweiterungen) erstellen. Es heißt das der Platz um Morrowind (grade der Norden und der Osten, da diese Teile am Meer enden) schier unendlich Platz bietet für neue Landschaften und Inseln. Na wenn das nicht genial ist. Man kann also im Prinzip unendlich viele Quests und Landschaften in das Spiel reineditieren. So etwas ist nicht grade sehr oft in ein Spiel implementiert.
**** Ich bin so alleine auf dieser Welt ****
Das ist die Aussage eines jeden Multiplayerfreaks. Keine Netzwerkoption, zumindest habe ich noch keine entdeckt.
Das ist eigentlich sehr schade, das keine Mehrspieler Features hier eingebaut wurden.
Das heißt auch, dass man wohl seine Welt immer alleine bestreiten muss und bekämpfen muss. Für mich, der ich ja kein Internet habe, ist das auch hier (so wie in GP4) kein wirklich Abwertungsgrund. Doch ich bin mir sicher, dass der Mehrspielerpart hier spätestens nach dem Durchspielen des Hauptquests echt fehlt.
**** Oh das ruckelt aber ****
Technisch kann Morrowind glaube ich derzeit fast alle gängigen PCs in die Knie zwingen.
Das spiel frisst sehr viele Resourcen. Also wer schon nicht einmal eine GeForce 3 sein Eigen nennt, der sollte nicht mit einem Rechner unter 1Ghz ankommen.
Ich muss hier zwangsläufig auf eine Auflösung von 640*480 bei mittleren Details zurückgreifen, denn mein Athlon 1,3 Ghz mit GeForce2MX und 382MB SD-Ram schafft das ganze nicht so einfach.
Also an der Technik muss noch ein wenig gefeilt werden.
**** Fazit ****
Kommen wir nun zu meinem Fazit zu diesem Spiel.
Da es derzeit nur in englisch erhältlich ist, ab ende des Sommers soll auch dann die deutsche Version veröffentlicht werden.
Das Spiel sieht 1a aus und hat auch keine Mängel am Gameplay.
Ich habe gelesen, dass Morrowind sehr oft abstürzen soll. Das ist mir bisher noch nicht aufgefallen. Jedoch haben wir mittlerweile auch schon 2 Patches hinter uns.
Ich denke mal für Rollenspiel Anfänger ist das Game eindeutig zu schwer. Da kann ich wirklich empfehlen, dass man da lieber auf die deutsche Version warten sollte.
Auch kann ich hier nochmals einen anständigen PC empfehlen.
Ich empfehle dieses Spiel Jedem der sich gerne von großen bunten Welten verzaubern lässt und Jedem der sich für Rollenspiele interessiert.
**** Benotung ****
Grafik: 1-
Sound : 2
Steuerung: 1
Spieltiefe: 1
Multiplayer: 6 (Multiplayer wird bei mir nur mit 25% gewertet, da ich hier keine Abwertung gebe, weil ich den Multiplayermodus selber nicht nutzen könnte)
Spielspaß: ca. 1,7 (selbst bei der Abwertung von ¼ beim Multiplayer wird der Schnitt noch stark gedrückt)
Spielspaß(wenn Multiplayer nicht abgewertet würde): 2,25.
**** Informationsquellen ****
www.elderscrolls.com (Offizielle Morrowind Seite)
www.morrowind.de (deutsche Fansite mit Plugins, Add-Ons, Patches etc.) weiterlesen schließen
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