Pro:
bessere Grafik als die Vorgänger
Kontra:
s.Bericht
Empfehlung:
Nein
Age of Empires war eines meiner ersten Computerspiele und eines das mich um viele Nachtstunden brachte.
Es machte einfach Spaß die pixeligen Männchen Gebäude bzw. Weltwunder aufbauen zu lassen und sie weiterzuentwickeln. Age of Empires II brachte einen dann in das MIttelalter aber das Spiel konnte mich damals nicht so überzeugen.
Age of Empires III ging dann ganz an mir vorbei.
Dieses Jahr spielte ich es dann aber doch an da ich es von einem Freund verliehen bekam. Der immer noch sehr hohe Preis von 29,90 Euro (bei amazon.de !!) hätte mich ansonsten schon abgeschreckt. Für einen Oldie doch weitaus zu teuer.
Was ich gut fand war die Verlagerung in die Neue Welt, das man eine Heimatstadt hat und 3D Animation. Aber ich lasse mal den Hersteller sprechen (Zitat:)=
Der Spieler übernimmt die Rolle einer europäischen Großmacht, die es sich zum Ziel gesetzt hat, die Neue Welt zu entdecken, zu erobern und zu kolonialisieren.
In Age of Empires III steht Ihnen nun eine eigene Heimatstadt zur Verfügung
Einzigartige Animationen
Hunderte von einzigartigen Schlachtanimationen sind verfügbar, sodass Sie nie dieselbe Schlacht zweimal sehen.
Kampagne
In dieser aktionsgeladenen Abenteuerstory mit historischem Hintergrund (Anmerkung des Autors - Schmarrn, historisch ist in diesem Spiel nichts - siehe unten) übernehmen die Spieler die Rolle von Morgan Black und seiner Familie im Kampf gegen die feindliche Wildnis und einen mysteriösen Kult, der sich aus Europa eingeschlichen hat.
In insgesamt 24 Szenarien, die in drei Akte unterteilt sind, unterstützen Morgan Black und seine Nachkommen die Azteken in ihrem Widerstand gegen die spanischen Konquistadoren, spielen Franzosen und Briten im Franzosen- und Indianerkrieg gegeneinander aus und helfen Simon Bolivar bei der Befreiung Südamerikas.
Bildschöne Grafik
Age of Empires III hat mit seiner fantastischen 3D-Grafik Maßstäbe im Genre der Echtzeitstrategiespiele gesetzt. The War Chiefs setzt diesen Trend mit wunderschönenen Umgebungs- und Charakteranimationen fort.
Features:
Heimatstadt - Ihnen steht als ökonomische, technologische und militärische Basis eine eigene Heimatstadt in Europa zur Verfügung
Komplette 3-D-Grafik - Tone-Mapping, Licht und Schatten, reflektierendes Wasser, Bump- und Glanzlicht-Mapping
Unterschiedliche Formationen - Sie können Ihrer Armee je nach Stärken und Schwächen unterschiedliche Formationen zuordnen
Einzigartige Animationen - Hunderte von einzigartigen Schlachtanimationen
Die Indianer kommen - Schlüpfen Sie in die Rolle eines mächtigen Häuptlings
Packende Einspieler-Kampagne - Bewältigen Sie 15 herausfordernde Missionen mit historischen Ereignissen und bekannten Persönlichkeiten
Mächtige Europäer - Zahllose Verbesserungen für die europäischen Kolonialmächte
Spielspaß mit Tiefgang - Neue Landkarten von bekannten amerikanischen Schauplätzen und jede Menge neue Einheiten
Online-Herausforderung - Messen Sie sich im Online-Spiel mit Age-Veteranen aus aller Welt
System Voraussetzungen - sind nun wirklich leicht zu bewältigen
Windows XP; Prozessor mit 1,4 GHz oder höher; 256 MB RAM; 2 bis 4 GB Festplattenspeicher; 32-fach CD-ROM-Laufwerk oder schneller; 64 MB Grafikkarte; Soundkarte; Lautsprecher oder Kopfhörer für Audio-Wiedergabe; Microsoft-Maus oder ein kompatibles Zeigegerät; 56,6 Kbps oder ein schnelleres Modem zum Online-Spielen
Eigene Meinung
Na ja also lange habe ich nicht gespielt. Was mich schon mal störte ist dass dieses Spiel keinen historischen Bezug hat. Die Kampagne um eine Familie die einen ominösen Geheimbund von Ossus bekämpft ist kompletter Schwachsinn. Ob Morgan Black oder John oder Amelia - was für ein Schmarrn! Da waren die Entwickler wohl von Sakrileg beeinflusst? Schwierig ist es nicht , wohl ein Zugeständnis an siegeshungrige Loser? Aber der ganze Schmarrn hat mich doch nur genervt und ist überhaupt nicht historisch. Dazu wurde alles gestrichen was mir bei Age of Empires Spaß machte. Etwa damals Gegner bekehren. Fehlanzeige gibts hier nicht mehr. Dafür hat das Spiel eine esoterische Seite bekommen. Sterben meine Soldaten so sagen sie "es geht mir besser", interessant. Das Heimatstadt-System enttäuscht ebenfalls.
Die Grundidee fand ich nicht schlecht. Eine sichere Stadt im entfernten Europa die meine Siedler unterstützt. Erfolgreiche Aktionen wie etwa das Vernichten von gegnerischen Einheiten bringt dann Punkte.
Ich hatte mir hier ein motivierendes Element a la Anno erwartet. Aber es gibt als Belohnung nur bescheuerte Bonus-Karten für weitere Rohstoffe. Was interessiert es mich ein Kartendeck zusammenzustellen? Schwierig ist es ja nicht. Mit Strategie hat das aber gar nichts zu tun, mit Spielspaß auch nicht.
In alter Manier gibt es aber wieder Zeitalter. Und zwar das Entdeckungszeitalter, Kolonialzeitalter, Festungszeitalter und das Imperialzeitalter die man nur mit einer bestimmten Anzahl von Rohstoffen erreicht. Stein gibts nicht mehr aber Hold, Münzen und Nahrung. Wie gehabt. Auch das Bevölkerungslimit blieb - das hätten sie schon ändern können. Dazu gibts Helden die aber nur kleine Aufträge erledigen wie Schätze finden oder Aufklärung betreiben. Wirklich nützlich sind die aber nicht. Dann gehts dran eine Armee auszubilden und in gewohnter Manier dem Gegner eins auf die Mütze zu geben. Aber das ist diesmal auch eine Katastrophe.
Klar ist die Grafik besser als bei den Uraltspielen. Mit einem Total War Napoleon kann man es aber auch nicht vergleichen (sorry das ich immer das momentan einzig wahre Strategiespiel nennen muss).
Man gewinnt zwar leicht aber ein Erfolgsgefühl gibts nicht. Alle Innovationen stellen sich als unnütz heraus, dafür wurden die spaßigen Age of Empires Elemente gestrichen. Die Armee ist schlecht zu koordinieren. Es geht nur ums Klicken, für mich dank dieser Seite kein Problem - oh ups - na ja Taktik, Strategie alles Fehlanzeige. Dazu schießen Kanonenkugeln durch Gebäude durch. Der Computergegner greift immer stumpfsinnig an.
Fazit: Das Spiel ist zu vergessen. Schade. weiterlesen schließen
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