Gotthard Domino Effect

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Produktbeschreibung

Gotthard Domino Effect

EAN 0727361181628
gelistet seit 05/2007

Allgemeine Informationen

Genre Rock; Pop
Genre Rock; Pop
Interpreten von A-Z G
Tonträger-Typ CD

Tests und Erfahrungsberichte

  • Make The Most Of Now

    • Cover-Design:  gut
    • Klangqualität:  sehr gut

    Pro:

    Die neugewonnene Härte

    Kontra:

    Zu viele Balladen, es fehlt die spielerische Härte

    Empfehlung:

    Ja

    2 Jahre nach dem guten letzen Album "Lipservice", daß deutliche Tendenzen in Richtung neugewonnener Härte aufblitzen ließ, folgte nun im Mai 2007 die Nachfolge-Scheibe von Gotthard und die Erwartung waren recht groß. Schafft es die Band nach all den Jahren dahindümpelnder Seichtheit die neue Linie zu halten? Haben die Schweizer Männer den drohenden Untergang in Schmalzballaden besiegt und das rettende Ufer erreicht? Es besteht Grund zur Hoffnung und nicht nur ich würde es mir wünschen wieder bodenständigen Hardrock von den Eidgenossen zu hören. Nach den ersten 3 Hammeralben war Schluß mit Heavy, es folgten Jahre der Seichtheit und das Abdriften in Popgefilde. Das neue Werk wurde auf den Namen "Domino Effect" getauft, die dort enthaltenen Lieder in nur anderthalb Monaten geschrieben. Doch was hat es mit dem Dominoeffekt auf sich? CD in den Player schieben und los geht's!
    Der Opener MASTER OF ILLUSION baut zunächst mit leicht Industrial-beeinflussten Gitarrenklängen gut 30 Sekunden Spannung auf ehe der erste Dominostein umgestoßen wird und der Song sich wie ein Tornado auf den Hörer entlädt. Ein Wegweiser wie's auf der Scheibe lang gehen soll? Hoffentlich! Weg vom oberflächigen Kitsch und Balladenschmalz, hin zur alten Härte, hin zum melodischem Hardrock. Ein vorantreibendes Gitarrenriff treibt die Nummer voran und schafft Spannung die sich im Refrain gekonnt entladen kann. Leider wurden hier viele elektronischen Soundeffekte eingebaut, die unnötig sind und zumindest mich stören, aber heutzutage sind sie leider Standard geworden :( Dennoch ein wirklich gelungener Einstieg in das Album, das Fanherzen höher schlagen läßt. Der Tornado fegt bei GONE TOO FAR mit unvermindertem Tempo in die Gehörgänge, sogar noch einen Tick wuchtiger ohne dabei aber abschreckend hart zu wirken. Die intelligenten Gitarrenriffs riffen um die Ohren und setzen dabei den aufgebauten Spannungsbogen der CD kontinuierlich fort. Die Versuchung im Cabrio mit voll aufgedrehter Anlage gemütlich mit 200 km/h auf der Autobahn zu fahren ist groß. Beim bassbetonten Titeltrack DOMINOEFFEKT verliert der Tornado an Stärke, der musikalische Druck und die durch den Bass erzeugte Spannung bleiben jedoch immer noch erhalten. Dennoch kommt der Track zu glattgeschliffen daher, es fehlt die spielerische Härte die zugunsten der Radiotauglichkeit geopfert wurde. Ein nettes Mitwippen bleibt, das Headbangen bleibt her jedoch aus. Trotzdem kein schlechter Titelsong.
    Knapp 12 Minuten sind um, 3 Lieder gespielt, bis jetzt klingen Gotthard nach gutem Rock und dabei frisch und ausgeruht. Der Wechsel zur neuen Plattenfirma Nuclear Blast hat gut getan und was Lipservice begonnen, wird hier bis hier sehr gut und mit mehr Druck fortgesetzt. FALLING ist nun die erste Ballade auf dem Album (schon so früh??), vom einstigen Tornado bleibt nun nur noch ein sanftes Lüftchen über. Eine wehmütige Ballade über das Suchen nach der perfekten Liebe die man durch die eigenen Fehler verloren hat, ein Lied über das schmerzliche Erwachen und das Abstürzen in ein schier bodenloses Loch. Sanfte Klavier- und Geigenklänge und militärische Drumbeats bestimmen die musikalische Untermauerung. An dieser Stelle muß ich mal Steven's Stimme lobend erwähnen, die besonders bei Ballden unglaublich mitfühlend rüberkommt und heir die Verzweiflung und Trauer, die Sehnsucht und Hoffnung perfekt wiederspeigelt und glaubwürdig die Stimmung des Liedes untermauert. Die erste Singleauskopplung THE CALL ist eine der typischen Balladen wie man sie in den letzten Jahren zu oft gehört hat. Für meinen Geschmack zu langweilig, zu plätschernd, zu nichtssagend. Den kommerziellen Verpflichtungen der letzten Jahren nachkommend säuselt diese Nummer 4 Minuten ohne wirkliche Höhepunkte vor sich hin.
    Wer nun denkt Gotthard versinken schon wieder im Sumpf der Belanglosigkeit hat sich getäuscht. THE OSCAR GOES TO... entlädt ein Soundgewitter und wirkt wie eine wütende Domina die mit Peitsche um sich schlägt. Der extrem tanzbare Song findet infektiöse Hooks im Übergang zwischen Strophen und Chorus und mündet in einem giftigen Refrain. Die ruhmvollen Geigen sitzen präzise, Nico Fragile am Keyboard untermauert die eindrucksvollen musikalischen Blitze der Geigen und nach ca. 4:30 Minuten beendet eine hyperaktive Gitarre das Gewitter, doch das Unwetter geht mit dem coolen THE CRUISER (JUDGEMENT DAY) weiter. Die dichte Atmosphäre ist perfekt für die raffinierten Riffs und hämmernden Synthesizer die im Hintergrund akustische Serpentinen drehen. Aber gerade durch die modernen Effekte wird die natürliche Härte untergraben, auch ohne Synthesizer wäre dies einer der besten und härtesten Songs seit langen. Aber wer bei den beiden Balladen eingeschlafen ist wird spätestens jetzt unsanft in die Wachwelt zurückgeholt. Und da der Hörer bereits wach ist kann man gleich so weiter machen und mit HEAL ME einen stampfenden Rockknaller hinlegen, der einen die donnernden Riffs beidseitig um die Ohren knallt. Der grummelnde Bass erzeugt wieder eine einzigartige Spannung, die sich im Refrain gekonnt entlädt. Wuchtig stampfend dröhnt es hier aus den Boxen und ein phänomenaler Steve der mit seiner Stimme über allem thront und die einzelnen musikalischen Elemente perfekt wie Superkleber verbindet. Nach 3 Hamemrsongs in Folge brauchen die Jungs eine weitere Verschnaufspause.
    LETTER TO A FRIEND startet als solide Akustikballade ehe sich nach ca. 1:20 Minute harte Gitarren und ein starkes Keyboard breit machen und den Song in einen monströsen, teils verzweifelt klingenden Midtempo-Stampfer verwandeln. Ein offener musikalischer Brief an einem Freund, der sein Leben ins Klo spült wird musikalisch perfekt mit dem Wechsel von normalem Zureden bis hin zum verzweifelten Flehen untermauert. Die Schlußzeile endet wie begonnen als Akustikballade und beendet den Brief. Für mich persönlich DER Song überhaupt auf dem Album, und die Leistung, musikalisch wie stimmlich, die her geboten wird ist einzigartig und kongenial. TOMORROW'S JUST BEGUN ist eine 100%ig bodenständige Midtempo-Ballade wie man es von G.-Album her kennt. Der Mix aus Akustikgitarren und den wilden E-Girarren machen den Charme dieser Nummer aus. Steve's kratzige Stimme ist einmal mehr der Überflieger und dürfte wohl auch den letzten Zweifler für sich gewinnen. Balladenfans kommen hier natürlich voll auf ihre Kosten, und Dank genügend Substanz und den E-Gitarren wurde hier der gifte Stachel der Verschmalzung gezogen, so daß auch eingefleischte Headbang-Fans hier ohne Schaden zuhören können.
    Das funky COME ALIVE galoppiert wild und ungezügelt wie ein junger Bulle über den Weidezaun hinaus und erinnert an die musikalische Umsetzung eines Rodeos. Der Bass darf sich fröhlich austoben, auch die Voicebox kann sich über einen Einsatz freuen und im Solo versucht der Bulle mit seiner ganzen Kraft und Energie sich vom Reiter auf dem Rücken zu entledigen - vergeblich. BAD TO THE BONE ist eine solide Hardrocknummer mit deutliches Blueseinflüssen. Der Sound erinnert ein wenig an Mörtley Crüe's "Kickstart My Heart", vor dem Solo klaut man ein wenig von Aerosmith's "Rag Doll", unmittelbar nach dem Solo erklingt eine fast identische Kopie es Intros von Bon Jovi's "Wanted Dead Or Alive". Nicht der beste Titel auf der CD, dennoch fügt er sich ins Gesamtkonzept sehr gut ein und geht damit voll in Ordnung. NOW dreht nochmals richtig auf und stampft im oberen Geschwindigkeitsbereich ordentlich vor sich hin. Gotthard stolzieren mit der alten frechen und brüllenden Haltung gegen Ende der CD, die mit der Ballade WHERE IS LOVE WHEN IT'S GONE schließt. Sicherlich die entspannteste Nummer, nicht nur auf dem Album, und Steve's Gesang ist zärtlich und dürfte viele Frauen dahinschmelzen lassen. Für meinen Geschmack steckt hier nicht viel dahinter, langweilig und einfallslos hört man dem Song all die Strapazen des biherigen Albums deutlich aus. Die Luft is raus, alle lümmeln auf einer Couch mit einer Flasche Bier in der Hand und nehmen völlig ausgelaugt diesen Titel mit letzter Kraft auf. War das Album wie ein Luftballon mit Hochs und Tiefs (als Sinnbild für die Balladen gesprochen), ist dieser letzte Titel der nasse am Boden liegende Luftballon, bei dem sich die gesamte Luft entleert hat.

    Nach 55 Minuten endet nun die CD und insgesamt haben Gotthard eine recht passable Platte abgeliefert. Sicherlich noch lange nicht perfekt, aber auf dem besten Weg dorthin. Natürlich haben sich die Mannen nicht zur Aufgabe gemacht den Hardrock neu zu erfinden, aber das ist auch nicht ihre Aufgabe. Der druckvolle Sound von Produzent und Gitarrist Leo Leoni wirkt äußert positiv und gibt den Songs den richtigen Kick. Die Richtung stimmt, allein 1/3 der Laufzeit besteht aus Balladen und auch wenn der Großteil durchaus recht gelungen ist, so sind es eindeutig zu viele. Zudem fehlt bei manchen Titeln die spielerische Härte, teils kommen sie zu gestellt und gezwungen daher. Es bleibt zu wünschen daß Gotthard an diesem neuendeckten Stil kontinuierlich weiterarbeiten und wieder zurück zu ihren Anfängen finden, bei denen Balladen in den Hintergrund gestellt wurden und die Härte natürlich rüberkam. Ein dicker Pluspunkt geht an Sänger Steve Lee, dessen außergewöhnliche Stimme jeden Song sein eigenes Leben einhaucht und stets authentisch klingen läßt. Er beweist einmal mehr daß er zu den besten Sängers des Genres gehört! Unterm Strich bleibt eine Empfehlung und 3,5 Sterne die auf 4 aufgerundet werden über.
    Euer Rock'n'Roll Kid :)

Gotthard Domino Effect im Vergleich

Alternative CDs: Rock