DAB Bank Testbericht
Erfahrungsbericht von slk2000
Deutliche Gebührenerhöhung
Pro:
-
Kontra:
zu hohe Gebühren
Empfehlung:
Nein
Vor kurzem führt die DAB eine neue Kunden- und Produktsegmentierung ein.
Was bedeutet dies im einzelnen für den Kunden:
Kundensegmentierung:
Zukünftig werden die Kunden in 3 Gruppen eingeteilt:
Classic-Kunden (Kleinanleger) zahlen zukünftig beim Kauf von Aktien, Optionsscheinen, Anleihen etc. 7,95 Euro Grundgebühr + 5 Euro bis zu einem Gegenwert von
2.000,-- Euro – bei einem Gegenwert über 2.000,-- Euro 7,95 Euro + 0,25 % des Transaktionsvolumens. Darin enthalten sind täglich 50 Realtime-Kurse gratis.
Active-Kunden (Kunden mit mindestens 6 Transaktionen im Monat) zahlen generell 7,95 Euro Grundgebühr + 0,25 % des Ordervolumens.
Darin enthalten sind 1.000 Realtime-Kurse täglich.
Elite-Kunden (Großanleger ab einem Depotwert von 500.000,-- Euro oder gleich hohes Transaktionsvolumen im Quartal) zahlen die gleiche Gebühr wie die Active-
Kunden allerdings max. 100,-- Euro pro Auftrag und erhalten dafür uneingeschränkten Zugang zu Realtime-Kursen.
Die Einteilung in die unterschiedlichen Gruppen wird von der DAB vorgenommen und quartalsleise überprüft. Möchte man eine individuelle Höherstufung haben
kostet dies für die Active-Gruppe 20 Euro und für die Elite-Gruppe 200 Euro im Jahr zusätzlich.
Fazit 1: Insgesamt führt die neu Kundensegmentierung zu deutlich höheren Preisen und dies insbesondere für die Kleinanleger und damit wohl für die meisten Kunden.
So steigen die Kosten eines 2.000,-- Euro-Auftrages von 9,10 auf 12,95 Euro oder umgerechnet um über 40 %. Eine Aktienorder von z.B. 20.000 Euro steigt aber
nur von 46,48 auf 57,95 Euro und damit nur ungefähr halb so stark wie eine Kleinorder.
Produktsegmentierung:
Zukünftig werden Produkte von den Star-Partnern günstiger abgerechnet. Im Bereich der Optionsscheine sind dies Merrill Lynch,
HypoVereinsbank, Sal. Oppenheimer und UBS Warbung. Bei diesen zahlt man dann im s.g. DAB-Sekundenhandel nur noch 7,95 Euro pro Auftrag.
Auch bei Investmentfonds gibt es zukünftig Star-Partner (Activest, DIT, Gartmore und Julius Bär). Nur noch bei diesen erhält man zukünftig einen Rabatt auf den
Ausgabeaufschlag, der je nach Fonds zwischen 50 und 100 % betragen soll. Dies führt dazu, dass die Anzahl der begünstigten Fonds deutlich zurückgeht und damit
natürlich auch die Auswahl in Zukunft deutlich zu wünschen übrig lassen wird.
Fazit 2: Durch die Produktsegmentierung sollen die Kunden nur auf wenige Anbieter konzentriert werden, bei denen die DAB anscheinend deutlich mehr an den
Aufträgen verdient als bei anderen Anbietern. Insgesamt sind die Star-Partner für mich nur wenig attraktiv. Daher habe ich bei diesen Anbietern auch in der
Vergangenheit noch so gut wie keine Optionsscheine bzw. Investmentfonds gekauft. Dies wird wohl auch in Zukunft so bleiben,
da der Kauf eines Optionsscheins bzw. eines Investmentfonds nicht davon abhängig gemacht werden sollte ob der Kauf begünstigt ist oder nicht, denn entscheidend
bleibt wohl auch in Zukunft die Attraktivität des Produktes.
Mit der Neustrukturierung hat die DAB zudem gleich die Möglichkeit genutzt für die Änderung bzw. Streichung eines limitierten Börsenauftrages eine Gebühr von
2,50 Euro einzuführen.
Abschließendes Fazit:
Nachdem nun schon seit vielen Monaten die Börse sehr schlecht läuft kommen nun auf die Anleger auch noch deutliche Gebührenanhebungen zu. Damit wird sich die
DAB wohl einen Bärendienst erweisen, da entweder viele Kunden der DAB den Rücken kehren werden (es gibt ja noch eine ganze Menge anderer Anbieter, bei
denen man zu günstigeren Konditionen handeln kann) oder die Kaufzurückhaltung der Anleger wird damit eher noch verstärkt. Auch wenn es durchaus verständlich
ist, dass die DAB etwas wegen der stark rückläufigen Börsenaufträge und damit gegen ihre steigenden Verluste tun muss, so ist es wenig verständlich, dass dies
wieder einmal zu lasten der Kleinanleger geht. Das diese, nur um Kosten zu sparen, verstärkt die s.g. Angebote der Star-Partner nutzen werden ist auch sehr
unwahrscheinlich. Kunden der DAB rate ich, sich die neuen Preise einmal genau an zu schauen und evtl. auch einen Wechsel in betracht zu ziehen. Wer weiter Info´s
dazu benötigt kann einfach mal bei www.diskountbroker.de vorbeischauen, dort werden alle aktuellen Diskountbroker unter die Lupe genommen.
Was bedeutet dies im einzelnen für den Kunden:
Kundensegmentierung:
Zukünftig werden die Kunden in 3 Gruppen eingeteilt:
Classic-Kunden (Kleinanleger) zahlen zukünftig beim Kauf von Aktien, Optionsscheinen, Anleihen etc. 7,95 Euro Grundgebühr + 5 Euro bis zu einem Gegenwert von
2.000,-- Euro – bei einem Gegenwert über 2.000,-- Euro 7,95 Euro + 0,25 % des Transaktionsvolumens. Darin enthalten sind täglich 50 Realtime-Kurse gratis.
Active-Kunden (Kunden mit mindestens 6 Transaktionen im Monat) zahlen generell 7,95 Euro Grundgebühr + 0,25 % des Ordervolumens.
Darin enthalten sind 1.000 Realtime-Kurse täglich.
Elite-Kunden (Großanleger ab einem Depotwert von 500.000,-- Euro oder gleich hohes Transaktionsvolumen im Quartal) zahlen die gleiche Gebühr wie die Active-
Kunden allerdings max. 100,-- Euro pro Auftrag und erhalten dafür uneingeschränkten Zugang zu Realtime-Kursen.
Die Einteilung in die unterschiedlichen Gruppen wird von der DAB vorgenommen und quartalsleise überprüft. Möchte man eine individuelle Höherstufung haben
kostet dies für die Active-Gruppe 20 Euro und für die Elite-Gruppe 200 Euro im Jahr zusätzlich.
Fazit 1: Insgesamt führt die neu Kundensegmentierung zu deutlich höheren Preisen und dies insbesondere für die Kleinanleger und damit wohl für die meisten Kunden.
So steigen die Kosten eines 2.000,-- Euro-Auftrages von 9,10 auf 12,95 Euro oder umgerechnet um über 40 %. Eine Aktienorder von z.B. 20.000 Euro steigt aber
nur von 46,48 auf 57,95 Euro und damit nur ungefähr halb so stark wie eine Kleinorder.
Produktsegmentierung:
Zukünftig werden Produkte von den Star-Partnern günstiger abgerechnet. Im Bereich der Optionsscheine sind dies Merrill Lynch,
HypoVereinsbank, Sal. Oppenheimer und UBS Warbung. Bei diesen zahlt man dann im s.g. DAB-Sekundenhandel nur noch 7,95 Euro pro Auftrag.
Auch bei Investmentfonds gibt es zukünftig Star-Partner (Activest, DIT, Gartmore und Julius Bär). Nur noch bei diesen erhält man zukünftig einen Rabatt auf den
Ausgabeaufschlag, der je nach Fonds zwischen 50 und 100 % betragen soll. Dies führt dazu, dass die Anzahl der begünstigten Fonds deutlich zurückgeht und damit
natürlich auch die Auswahl in Zukunft deutlich zu wünschen übrig lassen wird.
Fazit 2: Durch die Produktsegmentierung sollen die Kunden nur auf wenige Anbieter konzentriert werden, bei denen die DAB anscheinend deutlich mehr an den
Aufträgen verdient als bei anderen Anbietern. Insgesamt sind die Star-Partner für mich nur wenig attraktiv. Daher habe ich bei diesen Anbietern auch in der
Vergangenheit noch so gut wie keine Optionsscheine bzw. Investmentfonds gekauft. Dies wird wohl auch in Zukunft so bleiben,
da der Kauf eines Optionsscheins bzw. eines Investmentfonds nicht davon abhängig gemacht werden sollte ob der Kauf begünstigt ist oder nicht, denn entscheidend
bleibt wohl auch in Zukunft die Attraktivität des Produktes.
Mit der Neustrukturierung hat die DAB zudem gleich die Möglichkeit genutzt für die Änderung bzw. Streichung eines limitierten Börsenauftrages eine Gebühr von
2,50 Euro einzuführen.
Abschließendes Fazit:
Nachdem nun schon seit vielen Monaten die Börse sehr schlecht läuft kommen nun auf die Anleger auch noch deutliche Gebührenanhebungen zu. Damit wird sich die
DAB wohl einen Bärendienst erweisen, da entweder viele Kunden der DAB den Rücken kehren werden (es gibt ja noch eine ganze Menge anderer Anbieter, bei
denen man zu günstigeren Konditionen handeln kann) oder die Kaufzurückhaltung der Anleger wird damit eher noch verstärkt. Auch wenn es durchaus verständlich
ist, dass die DAB etwas wegen der stark rückläufigen Börsenaufträge und damit gegen ihre steigenden Verluste tun muss, so ist es wenig verständlich, dass dies
wieder einmal zu lasten der Kleinanleger geht. Das diese, nur um Kosten zu sparen, verstärkt die s.g. Angebote der Star-Partner nutzen werden ist auch sehr
unwahrscheinlich. Kunden der DAB rate ich, sich die neuen Preise einmal genau an zu schauen und evtl. auch einen Wechsel in betracht zu ziehen. Wer weiter Info´s
dazu benötigt kann einfach mal bei www.diskountbroker.de vorbeischauen, dort werden alle aktuellen Diskountbroker unter die Lupe genommen.
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