DELL Business Testbericht

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Erfahrungsbericht von McSam

Was sagen Sie denn dazu?

Pro:

bersichtlicher Auftritt, gutes Preis/Leistung-Verhältnis

Kontra:

Schwache Hotline, zu wenig Produktinfos

Empfehlung:

Ja

Wenn Ihr ein Auto seht, dass irgendwie orientierungslos durch die Gegend kreiselt, dann bin ich der Fahrer. Ich gebe es ja zu – ich habt hier und da leichte Probleme mein Ziel zu finden. Damit ich mir diese Blöße nicht mehr geben muss, habe ich bei Dell mir einen PocketPC (Dell Axim X5) mit Navigationssoftware bestellt. (Berichte kommen nach ausführlichen Tests nach!)

Die Homepage
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Die deutsche Homepage von Dell ist www.dell.de.

Gut ist auf jeden Fall die Übersichtlichkeit und die Optik. Wenige Farben, die aber gut und effektiv eingesetzt man das ganze Überschaubar und relativ schnell findet man den Punkt, den man sucht.

Leider ist der Informationsgehalt für mich nicht ausreichend gewesen. Ich hab mich durch die Beschreibungen und die technischen Daten geklickt und ein paar Fragen blieben auf jeden Fall offen: z.B. ist das Gerät CF-Cards Typ I kompatibel, muss ich mir noch einen Dockingsstation kaufen oder ist die inklusive (nur ein paar offene Punkte). Solche fehlenden Informationen sind störend, da man dann doch wieder zu Hörer greifen muss.

Weiterhin schlecht war, dass ich über einen Link von einer anderen Homepage zu dem Axim X5 kam – und da standen andere Informationen und andere Preise für das gleiche Gerät. Damit ist die Verwirrung natürlich komplett und eine Nachfrage musste her. Die Seite wurde dann auch kurz darauf aus dem Netz genommen.

Außerdem hatte ich häufiger mal technische Probleme. Man kann die Seite zwar mit jedem Browser problemlos laden, aber hier und da kommen Meldungen, dass dieser Teil gerade nicht zur Verfügung steht oder ein anderes Problem hat.

Die Bestellung
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Die Bestellung klappt wirklich problemlos. Man muss zunächst eine ganze Menge an Informationen hinterlegen: Name, Telefonnummer, Rechnungs- und evtl. Lieferanschrift, aber auch eine Versicherung, dass man nicht gerade in Afghanistan eine Rakete bauen will (amerikanische Exportbestimmungen). Ansonsten wählt man nur noch die Zahlungsart (Raten, Kredit- oder EC-Karte) aus. Leider kann man nicht auf Rechnung oder per Nachnahme zahlen.

Wenig später erhält man dann eine Auftragsbestätigung per Mail. Noch etwas später bekommt man, wenn man per EC-Karte zahlt, ein Formular per Post, das man unterschreiben und zurückschicken muss. Zumindest lt. Brief. Lt. Hotline braucht man es nicht – die Lieferung kommt eh. Sagt, nicht getan und Lieferung kam wirklich! Und wieso bekomme ich dann einen Brief? Die Hotline: „Das ist eben so!“ ;-)

Die Hotline
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Mein Lieblingsthema!

Da meine Fragen zu dem Gerät nicht komplett mit Hilfe des Internets geklärt werden konnten, gab es einen Anruf bei der Hotline. Die hat mir auch alles schön telefonisch bestätigt. Nur wollte ich das auch schriftlich (per Mail) haben – leichtes stutzen („Wieso denn? – Hab ich doch gerade alles gesagt!“) und dann die Einwilligung. Die Mail aber kam nicht.

Zweiter Anruf Hotline wegen dem Formular, dass ich unterschrieben zurücksenden sollte. Der Betrag auf dem Formular war „nur“ 300 Euro, das Gerät kostet aber ca. 555 Euro. Soviel Glück, dass das ein Weihnachtssondersuperangebot sein könnte, habe ich sowieso nicht, ich nahm daher eine Falschbuchung an. Also Anruf: erste Dame: „Moment ich verbinde, weiß ich auch nicht.“ – 8 Minuten später: „ Finanzbuchhaltung“. Dem netten Man erklärte ich mein Problem bzw. Anliegen. „Mmmh … tja … weiß ich auch nicht. Vielleicht finde ich was dazu bei ihren Unterlagen“ (Gute Idee eigentlich) „ Mmh … Zahlungsmodalitäten … wohl eher nicht … aber Details vielleicht? Was meinen Sie?“ – Ich fand die Idee gut und er fand sogar was raus. Ich kürze an der Stelle hier mal extrem. Nach 10 weiteren und erfolglosen Minuten brachte er mir den Vorschlag, dass ich erstmal das Formular unterschreibe, Dell mir was schickt, ich schau mal rein und wenn es nicht das richtige ist, dann schicke es wieder zurück und wir telefonieren dann mal wieder. Der nette Mann war ganz erstaunt, dass ich den Vorschlag nicht so gut fand. Nach zwei weiteren Überredungsversuchen stellt er mich dann weiter. Erklärung: mein Navisystem und mein PocketPC kommen in zwei Lieferungen (das stand vorher auch irgendwo) und dafür gibt es dann auch zwei Formulare (das stand nirgends) mit jeweils dem Teilbetrag. Aber Ihr müsst mir doch zustimmen – der Vorschlag des „Finanzexperten“ war kreativ!

Die Lieferdauer und die Lieferung
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Lt. Dell sollte die Lieferung am 01.12.2003 kommen (Zusage des Beraters an der Hotline und lt. Internet). Am 02.12.2003 stand der Termin 01.12.2003 immer noch drin, dann verschwand er. Am 11.12.2003 kam das Gerät – dank der Onlineverfolgung von UPS konnte ich genau den Weg Irland -> Eindhoven (NL) -> Herne -> Frankfurt -> Karlsruhe nachverfolgen. Ist echt spannend! ;-)

Das Gerät war sehr gut verpackt und auch einwandfrei i.O. Kann man wirklich nichts gegen sagen.

Das Fazit
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Auch wenn es sich nicht so anhört – eigentlich bin ich ganz zufrieden mit Dell. Da hat man schon ganz andere Dinge mitgemacht. Die Hotline könnte etwas fähiger sein und der Internetauftritt etwas aussagekräftiger. Ansonsten klappt alles ziemlich gut und ich würde bei Dell wieder bestellen. Evtl. mache ich mir einfach nur zu viele Gedanken und hätte alles Laufen lassen sollen.

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