DHL Packstation Testbericht
Erfahrungsbericht von Sonja23
Was ist groß, gelb und hat rund um die Uhr geöffnet?
Pro:
kein Warten mehr auf den Paketdienst zu Hause, hat rund um die Uhr geöffnet
Kontra:
nur für Pakete von DHL, Internet bzw. Handy erforderlich
Empfehlung:
Ja
...........
Richtig, die Packstation der Post.
Da mein Kollege davon sehr begeistert ist und ich auch schon mehrere Berichte darüber gelesen habe, habe ich mich dafür nun auch angemeldet. Hier sind meine bisherigen Erfahrungen damit:
Was ist die Packstation:
Die Packstation ist eine „Erfindung“ der Post/DHL. Diese gibt es bereits in mehreren deutschen Städten. Das Prinzip ist ganz einfach: man bestellt irgendwas z. B. bei Amazon und anstatt das Paket nach Hause geliefert wird, wird das Paket an die Paketstation geliefert.
Das ist ein etwas größerer Automat mit unterschiedlich großen Fächern. Dort liefert dann DHL das Paket an. Von der Post bekommt man eine Chipkarte sowie eine PIN-Nr.. Das funktioniert so ähnlich wie ein Geldautomat: Karte reinschieben, Pin eingeben und das Fach mit seinem Paket geht auf. Paket entnehmen und Fach schließen – fertig. Das geht auch mit Nachnahmesendungen: dazu muss man aber seine EC-Karte oder Kreditkarte mitnehmen. Mit denen bezahlt man dann die Nachnahmegebühr.
Ebenso kann man mit der Packstation Pakete verschicken. Paketmarken gibt es direkt bei der Packstation. Dann scannt man das Paket, legt es in ein Fach und fertig. Natürlich bekommt man auch eine Quittung.
Wie funktioniert das ganze?
Anstelle seiner Adresse gibt man bei Bestellungen seinen Namen und die Kundennummer (steht auf der Chipkarte) an. Anstelle der Straße steht dann Packstation und als Hausnummer nimmt man die Nummer der Packstation z. B. 123 Als Postleitzahl nimmt man natürlich die Postleitzahl der Paketstation. Somit kann man sich seine Pakete z. B. auch nach München schicken lassen, wenn man gerade dort ist.
Wie kommt man an sein Chipkarte?
Das ist ganz einfach: man geht auf die Internetseite packstation.de, füllt dort das Antragsformular aus und wartet 2 – 3 Tage auf sein Begrüßungspaket. Ich habe das Formular an einem Freitag ausgefüllt und habe Dienstag mein Begrüßungspaket bekommen. Das kommt allerdings per Einschreiben, d. h. ist man nicht zu Hause, muss man das am nächsten Tag direkt bei der Post abholen.
Was enthält das Begrüßungspaket?
Das Begrüßungspaket enthält ein Willkommensschreiben, die goldene Chipkarte mit dazugehörigem PIN, einen Stadtplan, eine Beschreibung wie die Packstation funktioniert und 5 Gutscheinen (z. B. bol.de; louis; dressforless).
Wo gibt’s die Packstation?
Die Packstation gibt es in folgenden Städten: Hamburg, Bremen, Hannover, Berlin, Potsdam, Dortmund, Köln, Bad Vilbel, Wiesbaden, Frankfurt a. M., Offenbach, Mainz, Darmstadt, Augsburg und München. In Bremen gibt es bereits schon 8 Packstationen.
Da die Packstation so gut ankommt, plant die Post die Eröffnung weiterer Packstationen in 20 weiteren deutschen Städten
Öffnungszeiten:
Die Packstation hat rund um die Uhr geöffnet. Wenn man Lust hat, kann man sein Paket auch nachts um 2 Uhr abholen.
Kosten:
Der ganze Service ist (noch) kostenlos.
Benachrichtigung:
Wenn das Paket bei der Packstation ankommt, bekommt man per e-mail und/oder SMS eine Nachricht, dass man das Paket abholen kann.
Meine Erfahrungen:
Ich habe dann natürlich gleich mal den Gutschein von bol.de eingelöst und mir die Sendung an die Packstation Bremen-Walle schicken lassen. Ich habe an einem Sonntag bestellt, die Ware ist Montag rausgegangen und am Dienstag war die Sendung in der Packstation. Ich habe dann nachmittags eine SMS und e-mail bekommen, dass meine Sendung für mich bereit liegt. Also bin ich dann abends da vorbeigefahren. An der Packstation angekommen, musste ich dann meine Kundenkarte in den Automaten stecken. Die Karte wieder entnehmen und dann den PIN eingeben. Dann steht auf dem Bildschirm welche Sendung für einen bereit liegt. Auf dem Bildschirm drückt man dann auf die Taste „Fach öffnen“. Dann wartet man 1 oder 2 Sekunden. Es macht dann „ping“ und das entsprechene Fach öffnet sich. Paket entnehmen und Fach schließen. Fertig. Also ganz einfach. Auf dem Bildschirm wird dann auch nochmal schrittweise erklärt was man machen muss.
Fazit:
Eine sehr gute Idee der Post bzw. DHL. Besonders für Berufstätige. Nun muss man nicht mehr den ganzen Tag zu Hause sitzen und auf den Paketdienst warten. Oder wenn man ein Paket verschicken möchte, es aber zeitlich nicht zur Post schafft. Die Fächer gibt es in unterschiedlichen Größen und wenn man nicht gerade 1,30 m klein ist, kommt man auch an alle Fächer gut ran. Ich werde die Packstation auf jeden Fall weiter nutzen.
Das einzig negative:
Die Packstation funktioniert nur, wenn die Pakete mit DHL geliefert werden. Mit anderen Paketdiensten (z. B. UPS, GLS) kann man die Packstation nicht benutzen. Die Größe der Pakete ist begrenzt auf 60x35x35.
Probiert es doch einfach mal selbst aus.
3.2.05
Sonja
(ebenfalls erschienen bei ciao.de)
Richtig, die Packstation der Post.
Da mein Kollege davon sehr begeistert ist und ich auch schon mehrere Berichte darüber gelesen habe, habe ich mich dafür nun auch angemeldet. Hier sind meine bisherigen Erfahrungen damit:
Was ist die Packstation:
Die Packstation ist eine „Erfindung“ der Post/DHL. Diese gibt es bereits in mehreren deutschen Städten. Das Prinzip ist ganz einfach: man bestellt irgendwas z. B. bei Amazon und anstatt das Paket nach Hause geliefert wird, wird das Paket an die Paketstation geliefert.
Das ist ein etwas größerer Automat mit unterschiedlich großen Fächern. Dort liefert dann DHL das Paket an. Von der Post bekommt man eine Chipkarte sowie eine PIN-Nr.. Das funktioniert so ähnlich wie ein Geldautomat: Karte reinschieben, Pin eingeben und das Fach mit seinem Paket geht auf. Paket entnehmen und Fach schließen – fertig. Das geht auch mit Nachnahmesendungen: dazu muss man aber seine EC-Karte oder Kreditkarte mitnehmen. Mit denen bezahlt man dann die Nachnahmegebühr.
Ebenso kann man mit der Packstation Pakete verschicken. Paketmarken gibt es direkt bei der Packstation. Dann scannt man das Paket, legt es in ein Fach und fertig. Natürlich bekommt man auch eine Quittung.
Wie funktioniert das ganze?
Anstelle seiner Adresse gibt man bei Bestellungen seinen Namen und die Kundennummer (steht auf der Chipkarte) an. Anstelle der Straße steht dann Packstation und als Hausnummer nimmt man die Nummer der Packstation z. B. 123 Als Postleitzahl nimmt man natürlich die Postleitzahl der Paketstation. Somit kann man sich seine Pakete z. B. auch nach München schicken lassen, wenn man gerade dort ist.
Wie kommt man an sein Chipkarte?
Das ist ganz einfach: man geht auf die Internetseite packstation.de, füllt dort das Antragsformular aus und wartet 2 – 3 Tage auf sein Begrüßungspaket. Ich habe das Formular an einem Freitag ausgefüllt und habe Dienstag mein Begrüßungspaket bekommen. Das kommt allerdings per Einschreiben, d. h. ist man nicht zu Hause, muss man das am nächsten Tag direkt bei der Post abholen.
Was enthält das Begrüßungspaket?
Das Begrüßungspaket enthält ein Willkommensschreiben, die goldene Chipkarte mit dazugehörigem PIN, einen Stadtplan, eine Beschreibung wie die Packstation funktioniert und 5 Gutscheinen (z. B. bol.de; louis; dressforless).
Wo gibt’s die Packstation?
Die Packstation gibt es in folgenden Städten: Hamburg, Bremen, Hannover, Berlin, Potsdam, Dortmund, Köln, Bad Vilbel, Wiesbaden, Frankfurt a. M., Offenbach, Mainz, Darmstadt, Augsburg und München. In Bremen gibt es bereits schon 8 Packstationen.
Da die Packstation so gut ankommt, plant die Post die Eröffnung weiterer Packstationen in 20 weiteren deutschen Städten
Öffnungszeiten:
Die Packstation hat rund um die Uhr geöffnet. Wenn man Lust hat, kann man sein Paket auch nachts um 2 Uhr abholen.
Kosten:
Der ganze Service ist (noch) kostenlos.
Benachrichtigung:
Wenn das Paket bei der Packstation ankommt, bekommt man per e-mail und/oder SMS eine Nachricht, dass man das Paket abholen kann.
Meine Erfahrungen:
Ich habe dann natürlich gleich mal den Gutschein von bol.de eingelöst und mir die Sendung an die Packstation Bremen-Walle schicken lassen. Ich habe an einem Sonntag bestellt, die Ware ist Montag rausgegangen und am Dienstag war die Sendung in der Packstation. Ich habe dann nachmittags eine SMS und e-mail bekommen, dass meine Sendung für mich bereit liegt. Also bin ich dann abends da vorbeigefahren. An der Packstation angekommen, musste ich dann meine Kundenkarte in den Automaten stecken. Die Karte wieder entnehmen und dann den PIN eingeben. Dann steht auf dem Bildschirm welche Sendung für einen bereit liegt. Auf dem Bildschirm drückt man dann auf die Taste „Fach öffnen“. Dann wartet man 1 oder 2 Sekunden. Es macht dann „ping“ und das entsprechene Fach öffnet sich. Paket entnehmen und Fach schließen. Fertig. Also ganz einfach. Auf dem Bildschirm wird dann auch nochmal schrittweise erklärt was man machen muss.
Fazit:
Eine sehr gute Idee der Post bzw. DHL. Besonders für Berufstätige. Nun muss man nicht mehr den ganzen Tag zu Hause sitzen und auf den Paketdienst warten. Oder wenn man ein Paket verschicken möchte, es aber zeitlich nicht zur Post schafft. Die Fächer gibt es in unterschiedlichen Größen und wenn man nicht gerade 1,30 m klein ist, kommt man auch an alle Fächer gut ran. Ich werde die Packstation auf jeden Fall weiter nutzen.
Das einzig negative:
Die Packstation funktioniert nur, wenn die Pakete mit DHL geliefert werden. Mit anderen Paketdiensten (z. B. UPS, GLS) kann man die Packstation nicht benutzen. Die Größe der Pakete ist begrenzt auf 60x35x35.
Probiert es doch einfach mal selbst aus.
3.2.05
Sonja
(ebenfalls erschienen bei ciao.de)
13 Bewertungen, 1 Kommentar
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03.02.2005, 11:05 Uhr von Chrischy
Bewertung: sehr hilfreichSchade, Leider noch nicht in meiner Stadt! Liebe Grüße!
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