Postbank Testbericht
Erfahrungsbericht von bowling2001
\'nem nackten Mann in die Tasche gegriffen
Pro:
riesen Filialnetz
Kontra:
irreführende Werbung und Beratung
Empfehlung:
Nein
Die Postbank, das dürfte jedem ein Begriff sein, ist die Bank, die sich aus dem alten Postsystem gelöst und als eigenständiges Bankwesen etabliert hat.
Aufgaben oder eher Service der Postbank, nur um das mal kkurz anzureissen, sind halt die allgemein üblichen Banktransfers, Depotverwaltung, Aktienhandel, etc.
Die Filialen sind sehr weit gestreut, da in jeder Postfiliale, in jedem Postservicecenter (bei McPaper, Karstadt und Co ) und einfach überall dort, wo die Post auftritt. eine Postbank oder ein Postbankservice integriert ist.
Aber dieses soll nicht zum Hauptthema meines Berichtes werden, weil ein jeder weiss oder wissen sollte, was die Bank an sich macht.
Ich will direkt zum Punkt kommen, der mich erregt hat ... nein, keine erotische Werbung, aber Werbung trifft es da schon genauer...
Es geht um die aktuelle Werbeaktion, die in jeder Postbankecke zu finden ist, nämlich, dass man das Girokonto zu 0 Kosten bekommt, insofern ein eingehender Umsatz von mindestens 1000€ je Monat zu verzeichnen sei.
Man hat also keine Gebühren für Einzahlungen, keine Kontoführungsgebühren und eine VISA-Karte noch ohne Jahresgebühr obendrauf.
Soweit das Versprechen dieser Werbung, nichts weiter ist dieser Werbung zu entnehmen.
Also, was macht man, wenn man nun ein Konto benötigt?
Richtig, ich ging also in eine Postfiliale, und wollte eben dort ein Konto eröffnen.
Mit dem Hinweis, dass dieses Konto für mein Geschäft sei, wurden mir einige Anträge unter die Nase gehalten, mit der Bitte, diese auszufüllen, was ich auch direkt, nachdem ich wieder in meinem Laden war, tat.
Am nächsten Tag wieder hin, nochmals einige Unklarheiten bezüglich des Antrages erfragt und wiederum darauf verwiesen, dass es sich um ein Geschäftskonto handele ...
Bis dahin wurde mir immer versichert, treu der aushängenden Werbung, dass dieses Konto für mich ohne Kosten im ersten Jahr verbunden sei.
Naja, so habe ich diesen Worten mal Gleuben geschenkt, habe unterschrieben und alles (inkl dem VISA-Antrag) bei der Bedienung am Schalter zur Weiterleitung eingereicht.
Einige tage später bekam ich den ersten Brief, in diesem war zu lesen, dass mein Konto bereits eröffnet sei, man teilte mir auch meine Kontonummer mit, also bis dato alles in Ordnung.
Knapp 2 Wochen danach kam allerdings erst meine Kundenkarte, ohne welche Einzahlungen immer mit imensem Arbeitsaufwand verbunden sind (ok, nicht für mich, sondern den Bediensteten hinter dem Schalter).
Ich wartete dann weitere 4 bis 5 Wochen, ohne jedoch einen Schimmer meiner ebenfalls beantragten VISA Karte zu sehen.
Also ging ich über meine Onlineeinstellung, um mir diese VISA Karte nochmals zu bestellen, was dann recht schnell ging, denn nach wenigen Tagen lag diese bei der Post für mich bereit.
Aber was musste ich da online sehen?
Ein Umsatz von -30€ (ja, MINUS!!) für die Jahresgebühr.
Hmm...soweit ich aber die Worte des Angestellten hinter dem Schalter in den Ohren hatte, sollte diese im ersten Jahr kostenfrei bleiben...
Also, erst den Mann hinter dem Schalter fast den Kopf abgerissen, der mir dann aber recht schnell die Nummer zum Servicecenter mitteilte, welches ich sogleich anrief. Nach einer doch etwas längeren Diskussion über die Werbemethoden der Post wurde mir zugesichert, dass man mir diese Gebühr erstatten werde.
OK, der Schock war überwunden, aber der nächste sollte nicht lange auf sich warten lassen, denn plötzlich sah ich eine Abbuchung über 3 € auf meinem Konto, Vermerk war nur etwas mit Karte und ein Zahlengewirr ..
Wieder beim Service gemeldet, dort wurde mir dann mitgeteilt, dass ich dioch ein Buisnesskunde sei, und dort nur 5 Einzahlungen kostenfrei sind, jede weitere, gleich welcher Höhe, würde 3€ kosten.
Davon wurde mir aber bei der Eröffnung nichts mitgeteilt, denn dort wurde immer wieder auf die Werbung verwiesen (wir erinnern uns: im ersten Jahr kostenfrei!!).
OK, man versicherte mir, dass eine Prüfung des Vorfalls stattfinden würde.
Aber sorry, bis heute habe ich keine weitere Information bezüglich dieses Fehlers erhalten, ganz im Gegenteil, heute kam mene Quartalsabrechnung, diese wies komischerweise wieder einen Betrag auf, als Gebühren deklariert. Auch hier wieer der Hinweis, als ich das Servicecenter anrief, dass ich mit der Werbung geworben wurde, dass es kostenfrei sei, wieder die Ausrede, ich habe doch ein Buisnesskonto, da entstehen nunmal Kosten.
Nun frage ich mich ja nur, wo nun etwas derart falsch gelaufen sein muss?!?!
Wurde ich falsch beraten?
Vorsetzlich?
Wurden die Mitarbeiter gar falsch geschult?
Wurde überhaupt geschult?
Meine Fragen wurden am Telefon vom Servicecenter wieder mit der typischen Ausrede, man wolle sich dru kümmern und mich informieren, abgeschoben.
Auskünfte bei anderen Bank ergab, dass es ja sehr fraglich sei, ob man auf die Einzahlungen auf das eigene Konto Gebühren zahlen soll.
Liebe Postbank, falls das hier einer von euch liest, es wäre nicht schlecht, wenn man sich auf eine Linie einigen würde, nicht in den Filialen den Kunden mit leeren Versprechungen locken und dann abservieren...
Ich für meinen Teil zahle nun erstmal vorrübergehend, bis ich eine Lösung habe, mein Geld auf das Konto meiner Mutter ein, welche es mir kostenfrei aufs Geschäftskonto transferiert, es sei denn, dass auf Überweisungseingänge nun auch noch eine Gebühr erhoben wird?!?!
Und PS: Ich werde wohl auch in Erwägung ziehen, als Geschäftskunde zu einer anderen Bank zu wechseln, da der Service leider in meinem Fall gegen Null gerichtet war.
cu BOW
03-07-2004 Ciao!
03-07-2004 YOpi
PPS: Bei Nutzung kan nman leider nicht eingeben, dass es bisher 4 Monate sind ... das als Hinweis...
Aufgaben oder eher Service der Postbank, nur um das mal kkurz anzureissen, sind halt die allgemein üblichen Banktransfers, Depotverwaltung, Aktienhandel, etc.
Die Filialen sind sehr weit gestreut, da in jeder Postfiliale, in jedem Postservicecenter (bei McPaper, Karstadt und Co ) und einfach überall dort, wo die Post auftritt. eine Postbank oder ein Postbankservice integriert ist.
Aber dieses soll nicht zum Hauptthema meines Berichtes werden, weil ein jeder weiss oder wissen sollte, was die Bank an sich macht.
Ich will direkt zum Punkt kommen, der mich erregt hat ... nein, keine erotische Werbung, aber Werbung trifft es da schon genauer...
Es geht um die aktuelle Werbeaktion, die in jeder Postbankecke zu finden ist, nämlich, dass man das Girokonto zu 0 Kosten bekommt, insofern ein eingehender Umsatz von mindestens 1000€ je Monat zu verzeichnen sei.
Man hat also keine Gebühren für Einzahlungen, keine Kontoführungsgebühren und eine VISA-Karte noch ohne Jahresgebühr obendrauf.
Soweit das Versprechen dieser Werbung, nichts weiter ist dieser Werbung zu entnehmen.
Also, was macht man, wenn man nun ein Konto benötigt?
Richtig, ich ging also in eine Postfiliale, und wollte eben dort ein Konto eröffnen.
Mit dem Hinweis, dass dieses Konto für mein Geschäft sei, wurden mir einige Anträge unter die Nase gehalten, mit der Bitte, diese auszufüllen, was ich auch direkt, nachdem ich wieder in meinem Laden war, tat.
Am nächsten Tag wieder hin, nochmals einige Unklarheiten bezüglich des Antrages erfragt und wiederum darauf verwiesen, dass es sich um ein Geschäftskonto handele ...
Bis dahin wurde mir immer versichert, treu der aushängenden Werbung, dass dieses Konto für mich ohne Kosten im ersten Jahr verbunden sei.
Naja, so habe ich diesen Worten mal Gleuben geschenkt, habe unterschrieben und alles (inkl dem VISA-Antrag) bei der Bedienung am Schalter zur Weiterleitung eingereicht.
Einige tage später bekam ich den ersten Brief, in diesem war zu lesen, dass mein Konto bereits eröffnet sei, man teilte mir auch meine Kontonummer mit, also bis dato alles in Ordnung.
Knapp 2 Wochen danach kam allerdings erst meine Kundenkarte, ohne welche Einzahlungen immer mit imensem Arbeitsaufwand verbunden sind (ok, nicht für mich, sondern den Bediensteten hinter dem Schalter).
Ich wartete dann weitere 4 bis 5 Wochen, ohne jedoch einen Schimmer meiner ebenfalls beantragten VISA Karte zu sehen.
Also ging ich über meine Onlineeinstellung, um mir diese VISA Karte nochmals zu bestellen, was dann recht schnell ging, denn nach wenigen Tagen lag diese bei der Post für mich bereit.
Aber was musste ich da online sehen?
Ein Umsatz von -30€ (ja, MINUS!!) für die Jahresgebühr.
Hmm...soweit ich aber die Worte des Angestellten hinter dem Schalter in den Ohren hatte, sollte diese im ersten Jahr kostenfrei bleiben...
Also, erst den Mann hinter dem Schalter fast den Kopf abgerissen, der mir dann aber recht schnell die Nummer zum Servicecenter mitteilte, welches ich sogleich anrief. Nach einer doch etwas längeren Diskussion über die Werbemethoden der Post wurde mir zugesichert, dass man mir diese Gebühr erstatten werde.
OK, der Schock war überwunden, aber der nächste sollte nicht lange auf sich warten lassen, denn plötzlich sah ich eine Abbuchung über 3 € auf meinem Konto, Vermerk war nur etwas mit Karte und ein Zahlengewirr ..
Wieder beim Service gemeldet, dort wurde mir dann mitgeteilt, dass ich dioch ein Buisnesskunde sei, und dort nur 5 Einzahlungen kostenfrei sind, jede weitere, gleich welcher Höhe, würde 3€ kosten.
Davon wurde mir aber bei der Eröffnung nichts mitgeteilt, denn dort wurde immer wieder auf die Werbung verwiesen (wir erinnern uns: im ersten Jahr kostenfrei!!).
OK, man versicherte mir, dass eine Prüfung des Vorfalls stattfinden würde.
Aber sorry, bis heute habe ich keine weitere Information bezüglich dieses Fehlers erhalten, ganz im Gegenteil, heute kam mene Quartalsabrechnung, diese wies komischerweise wieder einen Betrag auf, als Gebühren deklariert. Auch hier wieer der Hinweis, als ich das Servicecenter anrief, dass ich mit der Werbung geworben wurde, dass es kostenfrei sei, wieder die Ausrede, ich habe doch ein Buisnesskonto, da entstehen nunmal Kosten.
Nun frage ich mich ja nur, wo nun etwas derart falsch gelaufen sein muss?!?!
Wurde ich falsch beraten?
Vorsetzlich?
Wurden die Mitarbeiter gar falsch geschult?
Wurde überhaupt geschult?
Meine Fragen wurden am Telefon vom Servicecenter wieder mit der typischen Ausrede, man wolle sich dru kümmern und mich informieren, abgeschoben.
Auskünfte bei anderen Bank ergab, dass es ja sehr fraglich sei, ob man auf die Einzahlungen auf das eigene Konto Gebühren zahlen soll.
Liebe Postbank, falls das hier einer von euch liest, es wäre nicht schlecht, wenn man sich auf eine Linie einigen würde, nicht in den Filialen den Kunden mit leeren Versprechungen locken und dann abservieren...
Ich für meinen Teil zahle nun erstmal vorrübergehend, bis ich eine Lösung habe, mein Geld auf das Konto meiner Mutter ein, welche es mir kostenfrei aufs Geschäftskonto transferiert, es sei denn, dass auf Überweisungseingänge nun auch noch eine Gebühr erhoben wird?!?!
Und PS: Ich werde wohl auch in Erwägung ziehen, als Geschäftskunde zu einer anderen Bank zu wechseln, da der Service leider in meinem Fall gegen Null gerichtet war.
cu BOW
03-07-2004 Ciao!
03-07-2004 YOpi
PPS: Bei Nutzung kan nman leider nicht eingeben, dass es bisher 4 Monate sind ... das als Hinweis...
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