Condor Shopbewertungen
Shopbewertungen und Erfahrungsberichte
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DE 5754 von Frankfurt nach Antalya
4Pro:
toller Service
Kontra:
Essen
Empfehlung:
Ja
Vorwort
Unsere Flugreise mit Condor und damit dieser Erfahrungsbericht beschränkt sich auf einen Flug von Frankfurt / Main nach Antalya in der Türkei am 25.06.2004 morgens um 5.25 Uhr,
Flugnummer DE 5754. Für den Flug sollte eine Boing 757-300 eingesetzt werden. Planmäßige Landung in Antalya sollte um 9.40 Uhr Ortszeit erfolgen. Also eine reine Flugdauer von 3 Std. 15 Minuten war geplant.
Informationen zur Condor
Gegründet wurde die Fluggesellschaft CONDOR am 21. 12.1955 als „ Deutsche Flugdienst GmbH“. Gründer dieser Gesellschaft waren
der Norddeutsche Lloyd ( zu 27,75%)
die Hamburg-Amerika-Linie ( zu 27,75%)
die Deutsche Lufthansa ( zu 26%) sowie
die deutsche Bundesbahn ( zu 18,5%).
Der Heimatflughafen bei der Gründung war Frankfurt/ Main.
Die damalige Flotte bestand aus drei zweimotorigen Propellerflugzeugen des Typs Vickers Viking mit je 36 Sitzen.
Im März 1956 begann der touristische Flugbetrieb des Unternehmens
Im Jahr 1959 übernimmt die Lufthansa das Unternehmen zu 95,5%.
Im Jahr 1961 übernimmt die Deutsche Flugdienst GmbH die „CONDOR-Luftreederei“ und firmiert in Zukunft als „CONDOR Flugdienst GmbH“.
1971 setzte die CONDOR als erste Fluggesellschaft der Welt einen „Jumbo“, die Boing 747. ein.
1989 gründete CONDOR gemeinsam mit Turkish Airlines die Fluggesellschaft SunExpress.
Seit 2002 fliegen die CONDOR Flieger und dem Logo der Thomas Cook AG, allerdings mit dem Zusatz powered by CONDOR.
Aktuell gab das Unternehmen am 26.05.2004 bekannt, daß das Unternehmen in Deutschland wieder unter dem Namen CONDOR firmiert, allerdings mit einer neuen Ausrichtung.
So werden Kurz- und Mittelstreckenflüge ab 29 Euro angeboten, Langstreckenflüge nach Amerika, Asien, Afrika oder in die Karibik werden ab 99 Euro angeboten.
Die aktuelle Flotte von CONDOR umfasst:
12x Airbus A320 ( registriert für CONDOR Berlin GmbH, Schönefeld)
9x Boing 757-200 ( registriert für CONDOR Flugdienst, Kelsterbach) *
13x Boing 757-300 ( registriert für CONDOR Flugdienst, Kelsterbach )
9x Boing 767-300 ( registriert für CONDOR Flugdienst, Kelsterbach )
*von den 9 Boing 757-200 werden bis Oktober 2004 noch acht Flugzeuge schrittweise verkauft. ( so wird auf der HP von Tomas Cook hingewiesen)
Aktuell beschäftigt die CONDOR in Deutschland etwa 3000 Mitarbeiter.
In der Sommersaison 2004 fliegt die CONDOR von 17 Abflughäfen, insgesamt 59 Zielflughäfen an.
Check-In
Da unser Flug doch sehr früh am morgen geplant war haben wir uns für den Vorabend Check-in entschieden. Diesen bietet CONDOR am Flughafen Frankfurt zwischen 18 und 22 Uhr an, für alle Abflüge die am Folgetag vor 14.30 Uhr erfolgen.
Der Check-in erfolgt in Terminal 1 Halle B an den Schaltern 474ff des Flughafens. Wir waren also so um ca. 18.20 an den angegebenen Schaltern im Terminal 1 des Frankfurter Flughafens. Es hatte sich schon eine ziemlich lange Warteschlange gebildet.
Es dauerte etwa eine Stunde bis wir endlich am Schalter waren um unser Gepäck aufgeben zu können. Da ich zu Hause unser Gepäck schon gewogen hatte wusste ich schon das wir ein leichtes Übergepäck haben. ( erlaubt sind pro reisende Person 20 Kilogramm). Die Dame am Schalter war wirklich sehr freundlich , nach dem wiegen der Gepäckstücke meinte sie wir hätten 9 Kilogramm zu viel, aber da wir mit einen kleinen Kind reisen , sei das absolut in der Toleranz und sie will da mal nicht so sein. Auch unseren Wunsch nach zusammenliegenden Sitzplätzen, entgegnete sie mit einen „ aber das ist doch selbstverständlich“.
Wir bekamen die Information das unser Boarding am nächsten morgen um 4.40 Uhr am Gate B25 stattfinden sollte.
Nach etwa 5 Minuten am Schalter waren wir unser Reisegepäck los und konnten wieder nach Hause fahren.
Für die etwa 1,5 Stunden am Flugplatz mussten wir noch 6 Euro Parkgebühren berappen , aber damit hat CONDOR ja nichts zu tun.
Boarding
Am nächsten morgen haben wir uns im Gefühl das wir viel Zeit haben , eben auch diese genehmigt, leider sind wir sehr spät am Flughafen angekommen und als wir das Terminal betraten hörten wir schon die Durchsage das Passagiere unseres Fluges sich bitte umgehend zum Gate begeben sollen.
Wir also zur Handgepäckkontrolle und zur Passkontrolle gehechelt. Am Gate angekommen waren die Passagiere schon alle im Flieger. Aus diesem Grund kann ich leider nicht sagen ob das Boarding pünktlich begonnen hat, oder ob es eine bestimmte Reihenfolge gab nach welcher geboardet wurde.
Trotzdem waren die Bediensteten noch sehr freundlich , nahmen uns den Kinderwagen ab, boten uns noch Zeitschriften am Zeitungsständer an ( es gab noch FAZ; SZ und die Welt kompakt; wer zu spät kommt hat halt weniger Auswahl). Auch an Bord wurden wir an der Tür sehr freundlich begrüßt. An Bord waren sehr viele Kleinkinder.
Erster Eindruck
Wir saßen also wie geplant war in einer Boing 757-300. Der Flieger war sehr sauber, der Sitzabstand war absolut okay ( mit einer Körpergröße von 181cm hat ich noch etwa 7 – 8 cm Platz zwischen meinen Knien und dem Vordersitz). Die Sitze waren stoffbezogen und in grau-gelb diagonal gestreift.
Die Kofferablagen sind aus hellgrauen Kunststoff ließen sich sehr leicht öffnen und aus wieder verschließen, es hat nicht geklappert.
Alle 5 bis 6 Sitzreihen hat in der Mitte des Flugzeuges ( oberhalb des Ganges) ein Monitor gehangen.
Wir hatten noch nicht richtig Platz genommen da kam auch schon eine Stewardess mit einen kleinen gelben Kissen und einer Decke für unsere Kleine.
Die Stewards und Stewardessen hatten Ihre dunkelblau- gelbe Dienstuniformen. Die Damen haben ein gelbes Halstuch auf Ihren weißen Blusen, die Herren eine gelbe Krawatte auf weißen Oberhemd. Sie trugen jeweils Sakkos bzw. Blazer.
Der Start
Pünktlich um 5.25 Uhr legte der Flieger vom Gate ab und wurde rückwärts mittig aus Vorfeld geschoben. Die Chef- Stewardess begrüßte die Passagiere sehr freundlich auf deutsch und auf Englisch und machte auf die Monitore aufmerksam wo ein Film über die Sicherheitsvorkehrungen des Flugzeuges lief ( einmal auf Deutsch mit englischen Untertitel, anschl. auf Englisch mit deutschem Untertitel) Dieser Film dauerte etwa 5 Minuten.
Das Flugzeug machte sich auf dem Weg Richtung Startbahn. Da die Rollzeit zur Startposition etwa 10 Minuten dauerte ( wir hatten noch Flugzeuge vor uns und mussten somit warten) bekamen wir im Anschluss an den Film noch Informationen über den Flug.
Als reine Flugzeit wurden uns 2 Stunden 45 Minuten mitgeteilt. Es wurde darauf aufmerksam gemacht das gleich nach dem Start Kopfhörer für 3 Euro pro Stück verkauft werden mit welchen man später den Ton des Bordfilm hören kann, der Bordfilm war „ Grasgeflüster“. Ausserdem wurde uns mitgeteilt das auf dem Monitoren im Flugzeug die komplette Startphase „live“ übertragen wird mittels einer Kamera die unter dem Cockpit angebracht ist.
Just in dem Moment wo wir auf die Startbahn gerollt sind wurde auch die Live Bilder auf dem Monitor gezeigt. Wenige Zeit später hörte man die Triebwerke aufheulen und schon haben wir mächtig beschleunigt.
Der Flug
Nach etwa 20 Minuten hatten wir unsere Reiseflughöhe von 33000 Fuß ( entspricht etwa 10.300 Meter) erreicht.
Eine Stewardess lief mit einer Kiste voller Kopfhörer rum um diese zu verkaufen. Die Stewardessen und Stewards hatten sich Ihrer Sakkos und Blazers entkleidet.
Jetzt meldete sich der Kapitän übers Mikro und begrüßte wirklich sehr freundlich alle Fluggäste und insbesondere alle 87 an Bord befindlichen Kinder. Er wiederholte noch mal die Informationen über die Flugdauer , über die Außentemperatur, die Temperatur am Zielort. Er meinte des weiteren das wir derzeit eine geschlossene Wolkendecke habe aber sobald diese auflockern würde, würde er uns auf Interessante Objekte ( Städte ; Bauten ; Gebirge) aufmerksam machen.
Während die Stewardess noch nicht ganz durch war mit Ihren Kopfhörern , kam schon ein Steward der an die Kinder im Flieger ein paar Give-aways verteilte ( kleine Handpuppen ; kleine Holzpuzzle ; aufblasbare Flugzeuge, Maltafeln)
Auf dem Monitoren gab es in der Zwischenzeit so nützliche Informationen wie die aktuelle Reisegeschwindigkeit, die aktuelle Uhrzeit an Startort und am Zielort, sowie die Restdistanz zum Zielort.
Nach etwa 45 Minuten Flugzeit wurde das erste Mal Getränke verteilt, es gab so ziemlich alles an alkoholfreien Getränken was man sich wünschen konnte, mehrere Fruchtsäfte, Softdrinks , verschiedene Wasser, Tee , Kaffee, etc. Alkoholische Getränke konnte man käuflich erwerben, so kostete ein 0,33l Radeberger 2 Euro ; für 3 Euro bekam man einen 0,1l großen Absolut Vodka, Gordon Dry Gin , Bacardi, Campari, Baileys, Johnnie Walker oder auch einen Jim Beam.
Kurze Zeit später wurde das Essen verteilt ; es gab belegte Brötchen, man hatte die Wahl zwischen Salami oder Käse. Die Brötchen waren in Papiertüten der Lufthansa verpackt.
Desweiteren bekam man einen kleinen Joghurt der Marke „ Bauer“ ; hier hatte ma ndie Wahl zwischen den Sorten Erdbeer ; Kirsche oder Himbeer. Zum Abschluss gab es einen runden verpackten Zitronenkuchen.
Kurze Zeit nach dem Essen wurden nochmals Getränke verteilt.
Bei der Ausgabe der Getränke machte die Stewardess darauf aufmerksam das sie nicht mehr durchgehen werden zur Getränkeausgabe sondern das man sie dann bitte mittels der Drücktaste über den Sitzplätzen rufen könne.
Zwischenzeitlich ist auf den Monitoren der Bordfilm angelaufen. Wann genau das war kann ich leider nicht genau sagen da zum einen mich der Film nicht sonderlich interessiert hat , zum anderen musste ich ein bisschen nach unserer Kleinen schauen da diese auch frühstücken wollte.
Etwa 45 Minuten vor der Landung war der Bordfilm zu Ende und auf den Monitoren erschienen wieder Informationen über die aktuelle Reisegeschwindigkeit, die aktuelle Uhrzeit an Startort und am Zielort, sowie die Restdistanz zum Zielort.
Zum gleichen Zeitpunkt begann auch der Duty Free Verkauf an Bord, hierzu gingen die Stewards und Stewardessen mit mehreren Rollcontainern durch den schmalen Gang und versuchten Zigaretten , Parfüm , Süssigkeiten, Schmuck , Sonnenbrillen an den Mann ( natürlich auch an die Frauen) zu bekommen.
Der Landeanflug und die Landung
Ca. 20 Minuten vor der eigentlichen Landung leuchteten die Anschnall- Zeichen über den Sitzen auf, der Kapitän meldete sich nochmals kurz und machte darauf aufmerksam das wir jetzt die Reiseflughöhe verlassen werden und den Landeanflug auf Antalya beginnen.
Über Antalya war der Himmel wolkenfrei. Nachdem der gesamte Flug mehr oder weniger über Festland war ( siehe Flugroute) , fliegt der Flieger in Antalya raus übers meer um dort zu drehen um dann bestmöglich auf die Landebahn zu kommen die in Antalya etwa 200 Meter hinter dem Meeresufer beginnt.
Im Landeanflug sahen wir unten auf dem Meer die AIDACara in den Hafen von Antalya einfahren. Wenige Minuten vor dem Aufsetzen schaltete man auf den Monitoren wieder die Live Bilder von der Kamera unterhalb des Cockpits. Somit konnte man den Landeanflug hautnah erleben. Man sah die Landebahn vor uns immer näher kommen, wenn man aus den Fenster schaute sah man wie nah wir über die Hotels am Strand von Antalya flogen.
Die Landung war dann wirklich super „ weich“ , nachdem das Flugzeug dann abgebremst wurde und wir Richtung Vorfeld rollten, meldete sich der Kapitän und wünschte alle Passagieren einen schönen erholsamen Urlaub, mit dem Hinweis das man bis zum entgültigen Stehen des Flugzeuges bitte angeschnallt bleiben soll.
Zum Stillstand kam das Flugzeug dann an einer Halteposition auf dem Vorfeld so dass wir mit Bussen zum Terminal gefahren wurden.
Wir hatten die angegebene Flugdauer von 2 Stunden und 45 Minuten exakt eingehalten.
Flugroute:
Da man über die Monitore ja jeweils über die aktuelle Position des Flugzeuges informiert wurde, haben ich folgende Flugroute für unseren Flug ermittelt:
Frankfurt – Würzburg- Nürnberg – München – Salzburg – Szeged – Belgrad – Thessaloniki- Lesbos- Izmir- Antalya.
Bordmagazin:
In der Vordertasche eines jedes Sitzplatzes war das Bordmagazin. Da es sich bei unserer Ausgabe um die Ausgabe 03/2004 gehe ich davon aus das das Bordmagazin alle zwei Monate erscheint. Im Bordmagazin ist das komplette Duty- Free Angebot samt Preise abgedruckt, ausserdem hat man die Möglichkeit Artikel die aktuell nicht an Bord des Flugzeuges waren , mittels Bestellschein zu ordern. Ausgenommen hiervon sind Tabakwaren, Süssigkeiten, Spirituosen , Kosmetik und Parfüm.
Ausserdem werden alle Bordfilme in einen Kurzbericht vorgestellt.
Desweiteren gibt es jede Menge Urlaubsberichte , meist von Hotels die der Neckermann Gruppe angehören.
Fazit:
Es war wirklich ein ganz toller Flug mit der „ neuen Condor“ . Die Bordbesatzung war super freundlich sind auch auf die Wünsche der Kinder eingegangen ( Getränke nicht in die üblichen Becher sondern ins Fläschen oder in die Schnabeltasse). Der Flieger war super sauber es gab keinen Grund sich zu beschweren.
Obwohl wir wirklich sehr knapp beim Abflug am Gate ankamen wurden wir sehr freundlich begrüßt. Die Tatsache das die Auswahl an Zeitschriften dann sehr mager war haben wir uns wohl selber zuzuschreiben.
Die belegten Brötchen waren nicht wirklich eine Delikatesse , aber man konnte sie essen ohne sich einen Ekel zu holen. Der Joghurt und der kleine Kuchen waren wirklich lecker.
Die Getränkeauswahl war absolut ausreichend, das man Alkohol nicht kostenfrei ausschenkt finde ich absolut richtig.
Ich würde jederzeit wieder mit der CONDOR fliegen, da ich mich gut aufgehoben fühlte in dem Flugzeug. Ich bin zwar kein Fachmann aber zumindest der optische Eindruck machte mir keine Kopfzerbrechen. weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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anonym, 30.05.2006, 01:13 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
LG, Manuela :o))
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Condor / Thomas Cook
20.03.2004, 14:48 Uhr von
Starflyer15
Ich bin ein großer Flugzeugfan und werde im April 04 mit dem Abi beginnen und hoffentlich aus bes...Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Ja
Meine Erfahrungswerte beziehen sich auf folgende Flüge von Düsseldorf nach Ibiza
Palma de Mallorca
Hurghada
Malta
Puerto Plata
Punta Cana
und Köln/Bonn nach Puerto Plata (via München)
Varadero
1. Buchung & Preise
Alle meine Flüge wurden über einen Pauschalreiseveranstalter gebucht, daher kann ich leider nicht viel zur Buchung selbst sagen, allenfalls, dass man die Flüge über alle möglichen Medien buchen kann. Die Preissparte für Nur-Flug-Angebote reicht von 69.- one-way bis über 1000.- one-way. Für einen durchschnittlichen Flug von Düsseldorf nach Palma sollte man allerdings mit knapp 200.- EURO rechnen.
2. Service am Boden
Condor, oder Thomas Cook, akzeptiert die Lufthansa Miles and More Karte, ein wichtiger Grund Condor zu buchen! So kann man bis maximal 10.000 Meilen für Hin- und Rückflug sammeln.
Die Check-in Schalter machen immer sehr pünktlich am Flughafen auf, allerdings sollte man sich auf lange Warteschlangen gefasst machen, denn meiner Meinung nach werden immer zu wenige Schalter aufgemacht. Außnahme war Malta im Juni 03; hier wurden gleich 6(!) Schalter für uns geöffnet. Die Mitarbeiter an den Airline-Stationen sind allesamt gleich freundlich und kompetent.
3. VERSPÄTUNGEN und was dagegen (nicht) unternommen wird
Leider waren (bis auf zwei Außnahmen) alle Flüge mit mehr als 1 Stunde verspätet. Besonders auf Langstrecken ist das ärgerlich, so geschehen am 22.06.2001 auf dem Flug DE5112 von Düsseldorf nach Punta Cana. Abflugzeit sollte um 12.05 sein, allerdings standen von vornherein 2 1/2 Std. Verspätung fest. Zum Trost überreichte uns die Dame vom Check-in Gutscheine für Essen und Trinken im Wert von 15 DEM p.P.. Als das Boarding dann um 15.00 beginnen sollte, wurde uns (ca. 280 Passagiere) mitgeteilt, dass nun ein technischer Defekt vorliege, und das Ersatzteil mit der nächsten LH aus Frankfurt schon im Anflug wäre. Nach einer weiteren Stunde konnten wir dann endlich das Flugzeug besteigen und stellten fest, dass das Flugzeug partout nicht losrollte. Der Pilot teilte uns mit, dass das Teil nicht gepasst habe und wir nun wieder das Flugzeug verlassen müssten. Gegen 19.00 des selben Tages hob die Maschine dann endlich einmal ab, und wir konnten mit einer Verspätung von nur 7 Stunden in Punta Cana landen. Toll!
Die nächstkleinere Verspätung waren 3 Stunden eines Fluges von Ibiza nach Düsseldorf.
4. Flotte und in der Luft
Die Flotte umfasst (derzeit noch) 49 Flugzeuge. Alle Flugzeuge sind (bis auf die 757-200) mit einer Start-/Landekamera ausgerüstet. Das macht sich gut, wenn man mal keinen Fensterplatz erwischt hat.
Die Sitze sind ganz6 in Ordnung, allerdings merkt man den Flugzeugen das steigende Alter an. Zur Entschuldigung muss ich sagen, dass bald ein Flottenerneuerungsprogramm kommt!
Der Service ist der altbekannte der Lufthansa: freundlich, zuvorkommend und charmant.
Auf längeren Flügen kann man zwischen zwei Gerichten wählen, auf kurzen Flügen bekommt man ein (überraschend) leckeres und reichhaltiges Snack-Tütchen.
Für diejenigen von euch, die es exklusiv mögen, bietet Condor auch die Comfort Class an und kommt einer Mischung aus Lufthansa Business- und Firstclass gleich. Allerdings schreckt mich der hohe Preis von max. 780 EURO für Hin- und Rückflu ab.
5. Streckennetz
Das Streckennetz ist sehr groß, vor allen Dingen auf den Langstrecken in Richtung Nordamerika und Karibik. Aber auch wichtige Ziele wie Palma, Antalya und Las Palmas sind auf der Karte zu finden.
6. Fazit
Fliegen mit Condor (Thomas Cook) ist immer eine Reise wert, auch wenn Verspätungen und (vermeintlich alte) Flugzeuge das Bild trüben. Ach ja, ein Flugzeug ist nicht alt, wenn es (nur) 10 Jahre in der Luft war. Das ist das beste Alter für Flugzeuge.
Die Raucherplätze werden zum 1.11.03 zum Glück abgeschafft! weiterlesen schließen -
Condor war mal besser!
Pro:
bequeme Sitze, Start- und Landekamera
Kontra:
enge Maschine, Probleme beim Serviceablauf
Empfehlung:
Ja
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UPDATE 18.o3.2003
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Ich bin schon mehrere Male mit Condor geflogen - meist in den spanischen Raum. Dieser Bericht bezieht sich hauptsächlich auf meinen Flug von Düsseldorf nach Fuerteventura. (Zurück sind wir mit einer anderen Airline geflogen, so dass ich davon nicht berichten kann!)
CHECK-IN
Morgens gegen sechs Uhr sollte unser Flug gehen, also haben wir unsere Koffer bereits am Vorabend abgegeben.
Es waren lediglich zwei Schalter hierfür geöffnet, was etwas wenig war, da an beiden Schaltern lange Schlangen waren. So dauerte es ein paar Minuten bis wir an der Reihe waren.
Dazu muss man sagen, dass mein Bruder einen Schwerbehindertenausweis hat und somit Anspruch auf eine kostenlose Sitzplatzreservierung. Wir hatten dies also vorab im Reisebüro abgeklärt. Condor war jedoch nur bereit, für zwei Personen Plätze zu reservieren. Dabei ist Condor doch sonst die Familie immer so wichtig! Es gibt meist gesonderte Check-In Schalter für Familien! Bei einer anderen Airline gab es hier keine Probleme! Es wäre doch wirklich blöd, wenn ein Teil der Familie am anderen Ende des Flugzeugs sitzt! Nach vielen energischen Telefonaten hat Condor dann doch zugestimmt.
Die Plätze waren wirklich reserviert, wir gaben die Koffer ab und fuhren wieder nach Hause.
FLOTTE
Die Flotte der Condor ist recht neu. Zur Flotte gehören
12 Airbus A320-200 (174 Passagiere),
16 Boeing 757-200 (217/229 Passagiere),
13 Boeing 757-300 (252 Passagiere)
und als Langstreckenmaschinen
9 Boeing 767-300ER (269 Passagiere; inklusive 24 Comfort Class).
Übrigens wurde die Comfort Class jetzt mit neuen und komfortableren Sitzen ausgestattet!
Zuvor war ich lediglich mit der alten DC 10-30 geflogen, die jedoch ausgemustert wurden, sowie mit dem Vorgänger der Boeing 757-300, der Boeing 757-200.
BOARDING
Am nächsten Morgen sollten wir 60 Minuten vor Abflug am Flughafen sein - was sich als zu früh erwies.
Wir passierten die Sicherheitskontrolle und standen viel zu früh in der Wartehalle. Etwa 20 Minuten vor Abflug war die Maschine zum Boarding bereit. Eine sehr lange Schlange stand bereits vor dem Gate, wo auch wir uns anstellen mussten.
Mehrere Busse brachten die Passagiere zur Maschine, die auf einer Außenposition geparkt war. Es war eine Boeing 757-300, die damals noch recht neu war. Condor war die allererste Fluggesellschaft, die diese Maschine bestellt hatte.
Ich hatte zuvor schon einiges über die Maschine gehört und war gespannt, ob das alles stimmte...
Das Einsteigen dauerte sehr lange, da erst einmal 252 Passagiere durch eine Tür in die Maschine gelangen mussten. Schließlich gab es ein riesiges Chaos, da die Maschine nur einen Gang hatte, in dem alle Passagiere standen, da sie entweder ihre Plätze suchten oder ihre Sachen in den Fächern oben verstauen wollten.
Die Sitzplatzkonfiguration war 3-3.
Eine halbe Stunde später saß jeder Passagier auf seinem Platz, die mitreisenden Kinder waren mit Malzeug, Spielzeug etc ausgestattet, die Stewards und Stewardessen gingen noch einmal herum um zu prüfen, ob auch jeder angeschnallt war, die Tische sowie die Lehnen hochgeklappt waren etc.
Während wir - mittlerweile schon verspätet - zur Startbahn rollten, wurde die Sicherheitseinweisung auf einer der vielen Monitore, die alle paar Meter an der Decke hingen, gezeigt.
DIE KABINE
Ich begutachtete währenddessen die Maschine, welche im Gegensatz zur älteren DC 10-30 oder auch zur Boeing 757-200 sehr schön eingerichtet war!
Auch waren die Sitze völlig anders und sehr bequem! Sie waren seitlich irgendwie zusätzlich gepolstert, was wirklich angenehm war!
Die Lehnen konnte man einige Zentimeter nach hinten klappen, was für einen Mittelstreckenflug auch völlig ausreicht.
Der Sitzabstand war meines Erachtens nach okay. Dazu muss man aber sagen, dass ich nur knapp 170cm groß bin. Ich hatte wirklich ausreichend Platz!
Die Trennwände waren gelb/orange, die Sitze grau mit gelb/orangen Streifen. Was mir auch auffiel waren die "Kopftücher", die an jedem Sitz befestigt sind. Die der mittleren Sitze waren jeweils blau, der Rest gelb/orange. Mir hat's gefallen! Und natürlich darf das große Condor-Zeichen nicht fehlen...
Was ich wirklich klasse finde, ist die Start- und Landekamera, die alle Maschinen (außer die Boeing 757-200) haben! Start und Landung wurden also direkt auf den Monitoren gezeigt. Man konnte sehen, wie die Maschine auf der Landebahn aufsetze bzw. wie sie abhob.
Es gibt bei Condor - im Gegensatz zu vielen anderen Airlines - immer noch keine Non-Smoking-Flüge. Der Raucher- und Nichtraucherbereich sind nicht voneinander abgetrennt, so dass auch die Nichtraucher Qualm abbekommen.
Ab der Wintersaison 2003/2004 werden jedoch alle Flüge von Condor und seiner Tochter SunExpress Nichtraucherflüge!!
DER FLUG
Nach dem Start wurden die üblichen Daten (Höhe, Geschwindigkeit, Außentemperatur etc. auf Deutsch und Englisch) sowie eine Landkarte mit einem Flugzeug, welches unsere Position anzeigte, angezeigt.
Minuten später - es dauerte wirklich eine Ewigkeit - kam das Personal mit Getränken herum. Die Auswahl hier war groß: es gab verschiedene Sorten Tee, Kaffee, Softdrinks, Säfte aller Art, Alkoholisches etc.
Problematisch wurde nun die enge, aber sehr lange Maschine, da der enge Gang ständig durch einen Trolley verstopft war! Ein Gang zur Toilette war durchaus ein Problem...
Das Unterhaltungsprogramm war auch recht gut. Man konnte es mir handelsüblichen Kopfhörern hören bzw. an Bord Kopfhörer für 2,50€ erwerben.
Es wurde ein älterer Spielfilm gezeigt (ich weiß nicht mehr welcher), den man in Deutsch und Englisch gucken konnte. Zwischendurch gab es wieder Reisedaten sowie einen Condor Background Bericht.
Die Auswahl an Audiokanälen war auch recht groß (sorry, wie viele Kanäle es genau waren weiß ich nicht). Es gab einen Kinderkanal, einen mit Klassikern, was Modernes etc. Ich würde sagen, es war für jeden Geschmack etwas dabei.
Nach etwa zwei Stunden Flug wiederholte sich alles jedoch, was wirklich blöd war!
Irgendwann gab es dann auch Essen, wobei wir zwischen zwei Menüs wählen konnten. Dazu gab es zwei Nachtische (Obstquark und Obst), sowie Schwarzbrot, Butter, Käse etc.
Kurz vor der Landung wurde ein Film über die Kanaren eingelegt, den wir jedoch nicht zuende sehen konnten, da wir bereits im Landeanflug waren. Das war sehr schade!
Insgesamt war der Service nicht so toll, da er ziemlich chaotisch wirkte. Der Film wurde zu spät eingelegt, das Essen wurde zu spät serviert und Getränke wurden lediglich zweimal angeboten. Es bestand jedoch die Möglichkeit, sich an die Stewardessen zu wenden!
Man sah den Stewardessen an - auch der Purserette, dass sie einige Probleme hatten und ziemlich gestresst waren.
Zum Service fällt mir da noch eine Anekdote ein... Auf dem Flug von Fuerteventura nach Köln war ich etwas krank - Erkältung und etwas Fieber. Folglich konnte ich keinen Druckausgleich machen und meine Nase war total ausgetrocknet. Eine ganze Weile kam jedoch keine Stewardess. Kein Getränkeservice - nichts! Und mir ging es wirklich nicht gut... Also haben wir alle fünf geklingelt. Zunächst einer, doch niemand kam, dann wir alle. Zehn Minuten später kam auch endlich jemand. Und wieder etliche Minuten später hatten wir auch etwas zu trinken. Nämlich dann, als alle anderen Passagiere auch etwas bekamen!
KINDERFREUNDLICHKEIT
Auch als ich noch einige Jahre jünger war, bin ich mit Condor geflogen und habe nur gute Erfahrungen gemacht! Ich bekam mit meinen Geschwistern immer ein Kissen, da die Anschnallgurte viel zu weit waren, sowie Malzeug, ein aufblasbares Flugzeug, Mützen etc.! Besonders an eine Flugbegleiterin kann ich mich erinnern, die besonders nett war. Ich weiß sogar ihren Namen noch *g* Carmen...
VERSPÄTUNGEN
... hatte ich mit Condor bis auf einmal nicht.
Dieses eine Mal sind wir mit Condor nach Ibiza geflogen und zurück sollte es mit der Boeing 757-200 gehen. Wir sitzen also alle im Flugzeug und warten... bis dann irgendwann eine Durchsage kommt, es sei etwas kaputt und man müsse den Fehler noch beheben. Wir könnten jedoch sitzen bleiben. Das war schon mal gut! Netterweise wurde das Unterhaltungsprogramm eingelegt, so dass wir auch Fernsehen und Radio hören konnten. Ewas zu trinken gab es leider nicht und Stewardessen waren auch nicht zu sehen.
Tatsächlich, nach einer halben Stunde ging es los! Nur leider wurden das Unterhaltungsprogramm wieder neu gestartet... Das war wirklich blöd, weil man nun das Gleiche noch einmal sehen/hören musste.
Trotz allem war diese Verspätung nicht schlimm, schliesslich kann Condor nichts dafür, wenn etwas kaputt geht und sie hätten uns ja auch wieder ins Terminal schicken können...
FAZIT
+ meist pünktlich
+ Außenbordkamera
+ Familienfreundlich
+ Hoher Sicherheitsstandard
+ bequeme Sitze in neueren Maschinen
- Service
- noch Raucherflüge
- z.T. engere Maschinen
Mit diesem Flug war ich wirklich nicht zufrieden, ich habe vorher bessere Erfahrungen mit Condor gemacht!
Ich hatte sowohl sehr gute als auch schlechtere Flüge!
Da Condor eine Schwester von Lufthansa ist, sind natürlich die Sicherheitsstandards sowie die Ausbildung der Piloten erste Klasse!
Trotz einigen schlechten Erfahrungen würde ich Condor bzw. jetzt Thomas Cook Airlines weiterempfehlen.
Weitere Infos unter www.condor.de
bzw. jetzt unter www.thomascook-airlines.de!
RINI2003 weiterlesen schließen -
WILLST DU FLIEGEN? DANN FLIEG MIT CONDOR!
25.01.2003, 13:46 Uhr von
Player100
Kann mir hier keiner sagen wie ich hier bei YOPI die Mitgliedscghaft kündige!!!!!!!!!!????Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Ja
Vorgeschichte
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Im Herbst bin ich mit meiner Mutter und meinem Bruder
von Hannover aus nach Antalya geflogen. In die Luft gings mit einer renommierten deutschen Airline: CONDOR! Nach langem mal wieder Condor und ich fragte mich ob sich der gute Eindruck von damals auch auf diesem Flug wieder bestätigen würde.
Condor-Flotte
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1. Airbus A320-200 (174 Passagierplätze)
2. Boeing B757-200 (217/220 Passagierplätze)
3. Boeing B757-300 (252 Passagierplätze)
4. Boeing B767-300ER (269 Passagierplätze)
Nun man sieht, dass Condor eine zeimlich moderne Flotte hat, besonders die Flugzeuge des Typs Boeing B737-300 sind neuerem Datums und ich hatte im Internet gelesen, dass Hin- sowie Rückflug mit diesem Typ abgewickelt werden.
Auf dem Weg ins Flugzeug
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Das Einchecken zeichnete sich, selbst Mittwoch morgens um halb 5, als ein langwieriger Akt ab. Riesig lange Schlangen vor den Condor-Schaltern, da wir - natürlich - nicht die einzigen sonnenhungrigen Norddeutschen waren die von Hannover aus gen Süden fliegen wollten! Nun denn... Selbst das Einchecken war nach einem bestimmten Zeitablauf hinter sich gebracht, nur die Kontrollen standen noch zwischen mir und dem Türkei-Urlaub, voll Sonne, Meer und Freizeit! Nun diese Kontrollen stellten sich als ein wenig stressig dar, weil ich in aller Eile, obwohl ich dass sonst immer gemacht hatte, meinen Rucksack auf mögliche "spotze oder gefährliche" Gegenstände hin überprüfen musste. Nun denn.. Ich fand weder vergessene Scheren oder Taschenmesser in meinen Rucksack, noch Bomben oder Waffen*g*, und ging gemütlich durch die Schranke, nahm den gewohnten Piep-Ton auf Grund der Gürtelschnalle hin und setzte mich in die Wartehalle. Schon nach ca. 15 Minuten war die Boeing 757-300 einstiegsbereit, doch -da wir Plätze in der 3.Reihe hatten- hatten wir noch viel Zeit. Diese vorderen Plätze, sofern man kein Raucher ist, sind nur zu empfehlen.
Richtung Süden
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Schon beim Betreten des Flugzeuges waren mir die moderne Austattung und vor allem die großen, wie sich herausstellte, unheimlich bequemen Sessel aufgefallen. Ein kurze Ansprache der Stewardessen, die Sicherheitsvideos und dann ab zur Startbahn. Als ich auf die überaus großen Monitore schaute glaubte ich auf einmal ich würde im Cockpit sitzen. Auf dem ganzen Bildschirm wurde der Startvorgang gezeigt, gefilmt durch eine Kamera an der Fluzeugnase.cSo stellte man sich das vor. Spitzenmäßig! Natürlich wurde der ansonsten eher langweilige Start durch Live Bilder aus Piolten-Sicht "aufgepeppt". So flogen wir von Hannover aus, auf südöstlichem Kurs auf das Land ,von Troja und Döner, zu. Nach ungefähr 50 Minuten kündigten die Stewardessen das Frühstück an, welches schon durch den köstlichen Geruch warmer Brötchen und Kaffee Vorboten einer gelungeenen Mahlzeit "in the Air" gab. Und als das Tablett vor mir stand, sah ich mich Auge in Auge mit:
- 1 warmen Brötchen
- Marmelade
- 1 LC 1 Vanillejoghurt
- 1 Pick up
- 2 Scheiben Graubrot
- Käse, Wurst und Butter en masse
- Getränke für jeden Geschmack
Also reichlich für ein gutes Frühstück!
Entertainment
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Nachdem das Frühstück abgeräumt worden war, fing das Film-Programm an. Es wurde irgendeine Komödie, den Namen hab ich vergessen, gezeigt, die wirklich amüsant war und auch Judengliche, wie mich, ansprach. Natürlich kaufte sich viele "Idioten" wieder einen dieser überteuerten Kopfhörer, für ca.3€, anstatt den des vorherigen Fluges zu verwenden. Es sei den man fliegt das allererste Mal.
Danach wurde noch eine MR. Bean Folge gezeigt und dann gins ab in den Landeanflug.
Landung im "Land der Sonne"
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In Antalya kündigte sich wunderbares Wetter mit Temperaturen um 27°C an. Herllich für und regengewohnte Deutsche! Natürlich wurde auch wieder bei der Landung die Live-Kamera angeschaltet und bot die Möglichkeit auch die Landung mal aus einer anderen Perspektive zu sehen.
Der Rückflug verlief genauso, bis auf das Wetter am Zielort. Allerdings wurde ein türkisches Abendessen serviert, mit allem was dazugehört. Gelobt sei die norddeutsche 'Stulle'!
Also wirkllich nur zu empfehlen von eurem
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Gute Flugair + Schlechtes Wetter = Horror
Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Ja
Hallo liebe Leser,
heute schreib ich mal über meinen Urlaubsflug von Palma de Mallorca nach Paderborn am 10. Juli 2002 mit der Fluggesellschaft Condor. Ein wahrer Horrortrip. Zum Glück ist alles gut ausgegangen. Was passiert ist? Lest selber nach .....
+ Der Flug +
Der Flug war sehr problematisch. Wir starteten um 13.45 Uhr in Palma de Mallorca mit Ziel Paderborn und dann weiter nach Hamburg. Der Flug verlief auch ganz gut, bis wir eine halbe Stunde vor Paderborn waren. Es gab draußen ein heftiges Gewitter und das Flugzeug hatte starke Turbolenzen. 10 Minuten vor Paderborn wurde das Flugzeug dann von einem Blitz getroffen und das Unglück war komplett. Alle waren am Schreien. Wir hatten das Gefühl, wir stürzen gleich ab. Der Pilot versicherte uns zwar das bei so etwas nichts passiert, aber trotzdem hatten wir tierische Angst. Dann meldete sich der Pilot ein weiteres Mal. „Der Anflug auf Paderborn sei nicht Möglich“ Oh super. Er sagte auch noch das er erstmal aus dem Sturm rausfliegen würde und danach einen anderen Flughafen suche. Er entschied sich für Düsseldorf, der nur 30 Flugminuten von Paderborn entfernt liegt. Nachdem wir dort sicher landeten mussten wir erstmal eine Stunde im Flugzeug sitzen bleiben, bis uns gesagt wurde, das das Flugzeug erstmal aus dem Verkehr gezogen würde. Wir mussten dann noch 1 Stunde im Düsseldorfer Flughafen warten bis eine andere Maschine bereitstand die uns nach dem Gewitter nach Paderborn fliegen würde. Die Stunde verlief und wir stiegen in eine andere Maschine die uns binnen 30 Minuten nach Paderborn brachte. 4 ½ Stunden später als vorgesehen landeten wir dann glücklich und gesund in Paderborn. Welch ein Flug :-)
+Das Flugzeug +
Eine Boing 737-200 für 220 Personen. Es hat eine Reichweite von ca. 8800 Kilometer. Die Ausstattung ist nichts besonderes wie in jedem Flugzeug enge Sitzreihen mit grauen Sitzen. Vor sich hat man den Tisch zum herunterklappen. im Gang befinden sich an der Decke Fernseher. Den Sound kann man hören wenn man Kopfhörer in den Stecker in der Armlehne steckt, dort kann man dann auch die Radiosender wählen, aber das glich Blechmusik, nur Mist. Und auf dem Pop und Hip Hop Sender liefen Deutsche Schlager. Das einzig positive war, das jede Art von Kopfhörern zum Radio passen.
+ Das Flugpersonal +
Wir wurden sehr freundlich vom Flugpersonal behandelt. Es wurde gefragt ob wir etwas zu trinken möchten und alles andere wie man es erwartet. Auch bei unsere unfreiwilligen Zwischenlandung in Düsseldorf waren die Flugbegleiter sehr gesprächig und unterhielten sich mit uns. Alle Fragen wurden sehr freundlich und unkompliziert beantwortet. Vor dem Start gab es von den Flugbegleitern auch noch aktuelle Zeitungen wie z.B. die Frankfurter Allgemeine Zeitung und Magazine wie z.B. TV Movie und Men’s Health
+ Das Essen +
Na ja typisches Essen halt. Man bekommt ein kleinen Behälter, in dem sich folgende Sachen befinden. Es gab ein Baguette mit Schinken, Käse und Salat, einen Fruchtjogurt, eine kleine Tafel Zartbitter Schokolade und ein kleines Gebäck mit Pudding. Dann noch das Plastikbesteck sowie Kaffeemilch, warum es die gab weiß ich nicht. Eigentlich war das Essen lecker, nur das Baguette war ein wenig trocken, aber dafür war der Jogurt sehr lecker. Getränke gab es auch eine große Auswahl von Cola, Fanta Sprite über Wasser, Apfel und Orangensaft zum Kaffe und Tee. Alles was das Herz begehrt.
+ Duty Free +
So Duty Free konnte man nicht sagen, den es war Schweine Teuer. Als wir den Aufenthalt auf dem Düsseldorfer Flughafen hatten konnten wir da ja auch im Duty Free Shop gucken und da war das viel billiger. Ich hatte mir vor der Abreise ½ Kilo Gummibärchen gekauft die kosteten 2,90 Euro. Im Flugzeug sollte ½ Kilo Gummibärchen 3,20 Euro kosten. Und auch andere Artikel wie Parfüm und Zigaretten waren entweder teuerer oder unterschieden sich nur um 10 Cent vom Festlandpreis. Was ich nicht verstehen kann, warum sollte man sich einen Aufblasbares Flugzeug mit Werbung von Condor drauf kaufen? Und das für 7,50 Euro.
+ Fazit +
Obwohl des Zwischenfalls werde ich jedoch jedem die Fluggesellschaft empfehlen, denn das mit dem Wetter war nur ein blöder Zufall für den keiner Verantwortlich war. Und ich denke mal das die Landung in Düsseldorf, die Ersatzmaschine und die Reparaturen am Flugzeug teuer genug waren.
Vielen Dank fürs lesen! weiterlesen schließen -
Was wird aus dem Condor?
Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Ja
1955 wurde die Condor als Deutsche Flugdienst GmbH gegründet. Die deutsche Lufthansa und die Karstadt AG haben nunmehr jeweils 90 % ihrer Anteile zum 01.01.1998 an der Condor Flugdienst GmbH bzw. der NUR Touristik AG in die neu gegründete Thomas Cook AG eingebracht. Die restlichen 10 % von Condor verbleiben bei den Muttergesellschaften. Somit halten Lufthansa und Karstadt jeweils 50 % an der Thomas Cook AG. Und was haben wir nun: Ein Touristikunternehmen mit eigener Fluggesellschaft!
Condor war bisher immer als Ableger der Lufthansa bekannt. Aber schon in der Vergangenheit war festzustellen, das insbesondere Neckermann (NUR) seine Gäste mit Condor befördert. Insgesamt ist das vielleicht keine schlechte Allianz gewesen und wird es auch nicht sein.
Allerdings ist nicht so ganz ersichtlich, warum man eigentlich einen erfolgreichen Namen eintauscht. Warum bleibt es nicht beim Namen Condor. Aussagen der neuen AG behaupten, mit dem neuen Namen wird der Name der AG in die Welt getragen. Allerdings glaube ich dies nicht so recht. Mit Namensänderungen bzw. Zusammenschlüssen von Unternehmen sind immer handfeste wirtschaftliche Hintergründe verbunden. Vielleicht kann man sich ja so besser auf dem Weltmarkt behaupten?
Zum anderen tun mir die Mitarbeiter etwas leid. Sicherlich wird es zum jetzigen Zeitpunkt nicht zu Entlassungen wegen dem Zusammenschluss kommen. Aber die meisten Unternehmen nehmen solche Zusammenschlüssen zum Anlass, an die Verträge der Mitarbeiter heran zu treten und diese „anzupassen“. Zu wessen Lasten die Anpassungen gehen (sei es finanziell oder anderweitig), ist ja bekannt. Das Unternehmen macht selten miese. Ich will hier nichts unterstellen, aber es sind nun mal meine Befürchtungen.
Ich bin immer gern mit Condor geflogen. Vor allem deshalb, weil ich als langer Mensch in den Flügen meist genügend Beinfreiheit habe. Zum Service brauche ich nicht viel zu sagen, dieser ist nicht besser und nicht schlechter als bei anderen renommierten Airlines. Ich will damit sagen, das jeder Mensch einmal seinen schlechten Tag haben kann. Zum anderen sind Fluggäste manchmal auch ganz schön nervig.
Condor besitzt eine sehr junge Flotte (knapp 6 Jahre im Durchschnitt). Damit scheint die Sicherheit gewährleistet. Die Wartung wird als Lufthansa-Tochter in den lufthansa-eigenen Werkstätten durchgeführt.
Wichtig ist, dass Condor für alle Flüge des Folgetages auf vielen Flughäfen einen Vorabend-Check-In anbietet und nicht nur, wie die meisten Airlines, für Flüge die bis 12.00 Uhr starten. Somit kann man seinen Abflugtag ganz entspannt und ohne Kofferschleppen (außer am Zielort) beginnen.
Wichtig ist auch, das man Meilen auf seinem Lufthansa-Miles-and-More-Konto sammeln kann, wenn man mit Condor fliegt (auch bei Flügen innerhalb gebuchter Pauschalreisen). Es kommt zwar nicht viel zusammen und die Prämien beginnen bei Lufthansa in fast unerreichbaren Höhen, aber was soll’s. Vielleicht schafft man es ja doch, und es kostet ja nichts sich beim Bonusprogramm anzumelden und beim Einchecken die Karte über den Tisch zu schieben.
Insgesamt bleibt zu hoffen, dass sich mit dem Umspitzen der Maschinen nur die Farbe der Flugzeuge ändert. Denn alles in allem kann Codnor bleiben wie es ist. weiterlesen schließen -
Mein allererster Flug durch die Wolken
14.09.2002, 17:20 Uhr von
fledermaeuse
Hallo !Viele werden mich unter dem Namen PunkyLady von Ciao und Ecomments her kennen oder PunkLad...Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Ja
◦∞◦◊◦∞◦ Vorwort: ◦∞◦◊◦∞◦
Einige werden es sicherlich Mitbekommen haben...... es soll tatsächlich Menschen geben, die in ihrem ganzen Leben noch nie ein Flugzeug von Innen gesehen haben, geschweige denn damit auch geflogen sind, bzw. befördert wurden. So ein menschliches Wesen schreibt nun diesen Bericht, der nicht über die Panik in mir berichten wird... das kommt an anderer Stelle ;o) .....sondern mein Empfinden über den Service usw.
Da ich das erste Mal in einem solchen Flieger gesessen habe, habe ich auch noch keine Vergleichsmöglichkeiten, aber so bin ich wenigstens sehr neutral an die Sache rangegangen und hoffe nun, das ich Euch einen Bericht liefern kann, aus dem Ihr mein Empfinden erkennen könnt und vielleicht ein paar nützliche Hinweise findet.
Und nun geht’s los ;o) Ach ja... WARNUNG: Der Bericht könnte etwas länger werden * g *
◦∞◦◊◦∞◦ Einchecken Hinflug / Rückflug: ◦∞◦◊◦∞◦
Tja... da ich ein ganz nervöses Huhn war am Tag der Abreise, wurde ich um 14 Uhr am Flughafen abgeliefert, obwohl mein Flug erst um 20 Uhr gehen sollte, aber so konnte ich in Ruhe suchen wo ich hin muss und mich seelisch auf den Urlaub vorbereiten. Also erst mal zum Condor Schalter und Gepäck abgeben und Ticket in Empfang nehmen... da gab es zwar gleich zwei Ungereimtheiten... einmal meine Sitzplatzreservierung und dann das Gewicht meines Koffers, aber dazu später.
Am Schalter von Condor ( inzwischen von Thomas Cook geführt ) wurde ich sehr freundlich begrüßt und man merkte mir sofort an, das es mein erster Flug sein wird. Unbeholfen wie ich stand ich brav in der falschen kurzen Reihe, da mittags absolut nichts los war. Man blieb freundlich und lächelte und man wünschte mir einen angenehmen Flug und viel Sonne und so weiter ;o)
Die Abfertigung ging schnell und trotzdem wurde sich zeit genommen, um mir zu erklären wie ich meinen Weg zum Schalter finde, wo ich abfliegen werde und wo man noch nett etwas Essen kann. Das fand ich sehr nett und war auch richtig * g *
Normalerweise heißt es das nun für das Boarding zwei Stunden vor Abflug die Schalter besetzt seien... Tja... dem war nicht so ... um 19:45 Uhr war immer noch niemand da und die Fluggäste wurden unruhig und plötzlich teilte uns jemand auf nachfrage mit, das der Flug Verspätung hat... technische Fehler du eine neue maschine musste her. Der Flug sollte nun um 21:30 Uhr gehen.
Nicht gerade aufbauend, vor allem das einem das niemand mal vorher sagt. Einige Leute wussten es, da es angeschlagen war aber sie Leute die sehr früh da waren standen dort ohne Hintergrundinformationen, was mir gar nicht gefallen hat, aber es kam noch besser..... der Abflugschalter hatte sich auch noch geändert. Man raste also los um dann festzustellen, dass die Maschine noch nicht mal gelandet ist, geschweige gesäubert noch aufgetankt.
Ich weiß bis jetzt nicht, woher ich meine Ruhe nahm und das bei meinem ersten Flug ;o)
Als der Flieger dann endlich fertig war, ging es ganz schnell und man rief zuerst die hinteren reihen auf... ich war also mit den ersten im Flieger, aber es gab tatsächlich welche, die irgendwie schlecht hörten und dann schon in den ersten reihen saßen, aber egal... nach und nach füllte sich flott die maschine und kaum hatte man gesessen ging es auch schon los. Gepäck in die Stauräume und anschnallen.
Trotz Verspätung ging dann alles recht Flott und im Flieger entschuldigte man sich sofort für die Unannehmlichkeiten´, aber trotzdem gibt es einen Punktabzug.
Beim Rückflug ging auch alles sehr fix, nur das man ein paar sprachliche Barrieren zu überwinden hatte... eben mit der Sitzplatzreservierung, aber dazu auch später. Am Flughafen Male war man eher reserviert, aber trotzdem freundlich. Man lächelte zwar nicht, aber das muss ja auch nicht immer sein, man war freundlich und wies einem seinen Weg. Aber an dem Flughafen gab es nur einen, da alles eher sehr übersichtlich und klein gehalten ist und nicht so verwirrend wie in Frankfurt am Main.... dort bin ich nämlich abgeflogen.
Allerdings war das besteigen des Fliegers ein Krampf, da man hier nicht geordnet den Flieger betreten konnte. Es ging drunter und drüber und irgendwie war es der reinste Wirrwarr... Kleine Streitigkeiten kamen auf und es war eine Unruhe im Flieger, den ich vom Abflug aus Deutschland nicht kannte und die Stewardessen standen mit bedrückten Minen daneben und sahen recht müde aus. Irgendwann saßen alle.. sogar ich und los ging es.
4 Von 5 Punkten ist noch ein guter Schnitt ;o)
◦∞◦◊◦∞◦Gepäck Hinflug / Rückflug: ◦∞◦◊◦∞◦
Tja das liebe Gepäck. Im Vorfeld habe ich mich natürlich erkundigt und musste feststellen das 20 kg Gepäck pro kopf auf meinem Flug auf die Malediven mitdürfen und ca. 6 kg Handgepäck. Auch wusste ich das ich nicht viele Klamotten benötige, aber irgendwie hatte ich 22 kg im Koffer und die 2 Kilo Übergewicht bekam ich einfach nicht in den Griff... aber so ist es ja bekanntlich mit dem Übergewicht ;o) Bei einem Aufenthalt von mehr als 29 Tagen dürfen es 30 kg sein und in der Comfort Class gar 40 Kg. Fragt mich nur nicht warum und weshalb das so ist.... man muss es hinnehmen ;o)
Na gut, auf die Gefahr für die 2 Kilo je 8 Euro pro Strecke zahlen zu müssen ging es los zur Gepäckwaage... doch was ist das? Dieses Ding zeigt nicht wie zuhause 22 Kg an, sondern 34 Kg. Puh... das gibt es doch gar nicht, aber die Waage zeigte es an... klasse... Die Dame von Condor zückte sofort die Unterlagen um die Kulanz abzuziehen bzw. nachzuschlagen, bis sie mein spärliches Handgepäck sah und mich bat es auch mit zum Koffer zu legen und was passiert... das Gewicht steigt nicht, sondern sinkt auf genau 21 kg mit Handgepäck, obwohl da genau 6 Kg drin waren laut meiner Waage... Tja... hier sollte man wohl mal das Gerät eichen lassen, aber so hatte ich doch schon mal Glück und mein Koffer wurde mit Zettelchen bestückt und weg war er und bis zur Ankunft in Male sah ich ihn nicht wieder und zockelt etwas leichter mit meinem Handgepäck durch die Gänge ... an Passkontrolle vorbei usw. ;o)
In Male ging alles recht zügig... alles wurde durchleuchtet und keiner schaute nach Gewichten, aber wer vor hat von Male mit dem Airtaxi zu seiner Insel zu fliegen sollte beachten, das man hier etwas strenger zu schauen scheint. 3 Dollar werden hier pro Kg berechnet. Wer mit dem Schiff weiter reist, dem kann es egal sein ;o)
Alles in allem eine feine, praktische und zügige Abwicklung an beiden Flughäfen.
Wenn der Flug bis Mittags um 14 Uhr gehen sollte kann man am Abend zuvor einchecken, das wäre bei mir auch gegangen, aber ich hatte ja am Abreisetag viel Zeit und daher wurde dieser Service von mir auch nicht beansprucht.
Auch bei der Gepäckausgabe ging alles ganz flott und reibungslos also volle 5 von 5 Punkten ;o)
◦∞◦◊◦∞◦ Sitzplätze Comfort Class / Econemy Hinflug / Rückflug: ◦∞◦◊◦∞◦
Tja... Sitzplätze hier gab es von Anfang an schon etwas Wirrwarr. Der Reiseanbieter ( Bucher ) wollte oder konnte keine Reservierung vornehmen, da ich unbedingt einen Raucherplatz haben wollte. Condor selbst belegt Plätze nur wenn man die komplette Reise bei ihnen bucht... und wo komme ich nun meinen Sitzplatz her? Condor teilte mir in einer freundlichen Mail mit ein Reisebüro aufzusuchen, wo man die Reservierung vornehmen kann. 16 Euro Hin und Zurück... also dann. Ich bekam für beide Flüge 45 D zugewiesen. Letzte Reihe Mittelgang außen. Na da kann ja nix mehr schief gehen... denkste...
Beim Check in stellte man fest, das es diesen Platz eigentlich nicht gibt, da hier die Stewardessen ihre Sachen aufbewahren und sich mal zum ausruhen hinsetzen.... so bekam ich 44 B ... auch am Gang.
Ich war zufrieden. Die Beinfreiheit war sicherlich für große Menschen nicht so gut, aber ich mit meinen 1,69 cm hatte ich genügend Platz meine Beine auszustrecken und zur Not konnte man ja mal eines in den Gang stellen, wenn man Gefahr laufen wollte dem Getränkewagen ein Bein zu stellen ;o)
Allerdings konnte man an diesem Platz seinen Sitz nicht gerade viel verstellen. Leichte Liegestellung war also nicht drin, da der Sitz direkt an der Toilettenwand angrenzte. Bei einem Langstreckenflug nicht gerade so toll. Bei mir persönlich war es nun nicht so schlimm, da ich eh verkrampft im Sitz klebte, aber so richtig beängstigend eng wird es wenn der Vordermann seinen Sitz herunterlässt und man sich etwas eingekeilt. Wenn dann zu allem Unglück auch noch das Essen kommt und man das Tablett herunterlässt, sieht man schon etwas gequetscht aus.
Zu meinem Bedauern gab es keine Fußstützen.. das wäre mal sehr angenehm gewesen um mal die Beine hochzunehmen, so hat man sie unweigerlich an den Vordersitz gepresst und dem Vordermann etwas die die Wirbelsäule massiert ;o)
Die Sitze an sich waren bequem und sauber. Weder speckig noch irgendwie angeschmuddelt oder beschädigt. Ein kleines Kissen und eine dünne Decke sollten die Reise noch etwas angenehmer gestalten, aber 10 Stunden sind wirklich eine Quälerei... jedenfalls für mich, die kaum still sitzen kann, oder auch Leute die Probleme mit dem Rücken haben, aber sobald man unter sich sein Ziel sieht ist alles ganz schnell vergessen.
Da ich leider noch keinen Sponsor gefunden habe der mir die First Class zahlt kann ich nur über das berichten was ich sah und ich muss sagen das ich beim Rückflug wirklich neidisch war. Beinfreiheit ohne Ende, weiche feine Liegesessel, die super bequem aussahen und wohl auch vielen anderen Luxus, den wir nicht hatten, aber sei es ihnen gegönnt... sie musste ja auch teuer dafür zahlen ;o)
Allerdings würde ich mir auch ein wenig mehr Beinfreiheit wünschen. 2 Punkte ziehe ich dafür auf alle Fälle ab. Beim Hin- und Rückflug war es übrigens ähnlich... nur das ich beim Rückflug einen Nichtraucherplatz bekommen sollte... Nein das sehe ich nicht ein, wenn ich einen Platz reserviert habe.
Ich bekam dann doch noch eine Sitzgelegenheit und alles war ok ;o)
3 von 5 Punkten.
◦∞◦◊◦∞◦ Personal Hinflug / Rückflug: ◦∞◦◊◦∞◦
Über die Freundlichkeit der Stewardessen und des Stewards lässt sich streiten... es war eine aufgesetzte Freundlichkeit die absolut nicht herzlich war. Bei einem 10 Stunden Flug beobachtet man so einiges und man hatte eindeutig das Gefühl das das Personal schrecklich übermüdet und angespannt war. Das trifft übrigens auf Hin – und Rückflug zu. Es war beide Male eine Deutsche Besetzung, die recht fix waren mit der Verteilung von Essen und Getränken. Es mangelte einem an nichts.
Beim Hinflug hatte das Personal eindeutig Glück, da alle Reisende sicherlich mal geschlafen haben und alle sehr ruhig und voller Vorfreude waren. Beim Rückflug war eindeutig mehr Bewegung in den Reisenden und das Personal hatte alle Hände voll zu tun, blieb dabei aber immer distanziert und freundlich. Man merkt hier, dass die Leute sehr gut geschult werden.
Der Pilot und sein Co – Pilot bekamen wir leider nicht zu sehen, aber die Stimme klang nett, die durch den Lautsprecher drang ;o)
Und er hat uns sicher an unser Ziel gebracht auch wenn wir über so genanntes ‚gefährliches’ gebiet geflogen sind, wie z. B. dem Irak.
5 von 5 möglichen Punkten sind mir das allemal wert ;o)
◦∞◦◊◦∞◦ Mahlzeiten Hinflug / Rückflug: ◦∞◦◊◦∞◦
Vom Essen her war ich mehr als überrascht. Da wir erst um 21:30 starten konnten und die erste Mahlzeit ca. 2 Stunden nach dem Star serviert wurde hat einem schon etwas der Magen geknurrt, aber vorher ist es eben nicht möglich, da erst der Anflug stattfindet, dann über Monitore die Sicherheitsanweisungen in Deutsch und Englisch erläutert wurden und danach kam erst mal etwas zu trinken. Dann kam das Abendessen. Ca. um 0:00 Uhr hatten auch die letzten Reihen etwas zu mampfen und zwar etwas Warmes. Da ich so eine Art Reisetagebuch geschrieben habe, kann ich Euch auch glücklicherweise verraten was es gab.... ansonsten wäre es nur eine Warme Erinnerung gewesen :o)
Auswählen konnte man nicht, auch wenn das auf der Webseite von Condor so angepriesen wird, aber wenn ich ehrlich sein soll, ist mir das auch nicht so wichtig. So kann man wenigstens danach nicht sagen... na hättest du mal besser das andere genommen ;o)
Es gab Hühnchenbrust... etwas klein, aber trotzdem ausreichend.... in einer Pilzrahmsoße mit Kartoffelbrei und einem kleinen Salat. Dazu gab es noch ein knackig warmes kleines Brötchen mit Gouda und einem Streichkäse der mich an Obazter erinnerte. Als Dessert gab es ein wunderbar leckeres Quarkdessert mit einer Soße.
Absolut lecker alles und sehr verträglich. Dazu gab es Getränke so viel man wollte und Kaffee und Tee wurden gereicht.
Nach dem Essen kehrte schnell Stille ein und die größte Zahl der Passagiere schlief, so das dann ein Snack ausfiel, da die Zeit eng wurde und man niemanden der Reisenden deshalb wecken wollte. Feiner Zug wie ich finde und spart Arbeit für die Crew ;o)
Gegen 4:00 Uhr unserer Zeit gab es ein großes Frühstück. Auf den Malediven war es schon 7:00 Uhr wegen der Zeitumstellung und 2 Stunden vor der Landung gab es eben Frühstück ;o)
Man bekam ein noch warmes Brötchen und 2 Scheiben verpacktes Vollkornbrot, Butter, Wurst, Käse, Marmelade und Kaffee, bzw. Tee und natürlich kalte Getränke.
Absolut ausreichend, wenn man die Uhrzeit bedenkt.
Wenn die Gäste versorgt waren, hat man am Anfang der Maschine wieder angefangen das Geschirr einzuräumen und reichte warme Tücher zum reinigen der Hände.
Zu den Getränken sei zu sagen das man bei Hin – und Rückflug für Softdrinks und allen Getränken ohne Alkohol nichts bezahlen musste. Das galt auch für Bier, Wein und Sekt. Nur Spirituosen mussten aus eigener Tasche gezahlt werden, was ich auch als absolut gut befinde
Die Getränke konnte man sich auch einfach so nehmen... verdursten muss bei der trockenen Flugzeugluft nicht ;o)
Beim Rückflug gab es als erstes nach einer knappen Stunde ein Leckerli .... eine kleine Tüte mit gesalzenen Erdnüssen. Gegen 12:00 Uhr Maledivischer Zeit gab es Mittagessen. Es gab Rindergulasch mit Reis und Bohnen, ein Brötchen mit Käse und Butter, einen Salat, einen Thunfischsalat und einen Nachtisch, der mir wie Vanillepudding vorkam.
Etwas verwundert hat mich die Tatsache, dass man normale Messer und Besteck im Allgemeinen ausgibt. War da mal nicht was? Na ja es wurde bei uns nicht zweckentfremdet ;o)
Dann gab es vor Ankunft in Frankfurt noch Abendbrot. Da hatte man gerade sein knuspriges Kirschtörtchen verputzt, stehen da auf einmal wieder ein Brötchen und Vollkornbrot, Wurst in Hülle und Fülle und Käse, ein Thunfischsalat und Nachtisch, der nicht so ganz meinem Geschmack sein war ;o)
Alles in allem wirklich sehr überraschend und lecker... Hier braucht man keine Angst haben und der Gürtel spannt erst beim Rückflug ;o)
5 von 5 Punkten sind absolut gerechtfertigt. ;o)
◦∞◦◊◦∞◦ Unterhaltungsprogramm Hinflug / Rückflug: ◦∞◦◊◦∞◦
Bordunterhaltung ist vielleicht ein wenig hoch gegriffen, aber man hat versucht die Reisenden den langen Flug zu beschäftigen. Wer nicht wie ich ein dickes Buch mitgenommen hatte, bekam die Möglichkeit sich zwischen deutschen Tageszeitungen und diversen Zeitschriften zu entscheiden. Man bekam sie beim Betreten des Fliegers oder auf Anfrage.
Ich persönlich habe mich lieber meinem Buch gewidmet und die Musikkanäle durchgezappt.
An jedem Sitz hatte man die Möglichkeit einen Kopfhörer anzuschließen, den man entweder für 3 Euro im Condor – Look kaufen konnte, oder aber seinen eigenen benutzen konnte.
Da ich zu faul war meinen rauszusuchen wurde ein Oranges Teil mein ;o)
10 Programme gab es zur Auswahl, wobei 1 + 2 für das TV – Programm in Deutsch oder Englisch zuständig waren. 3 + 4 waren für Klassikliebhaber. Kanal 5 brachte Soul oder ähnliches und Kanal 6 war eher die Einstimmung auf eine Reise zum Ballermann..... Deutscher Schlager ... brrr...
Bei Kanal 7 + 8 haben wohl die meisten verweilt. Jazz, Pop und Hip Hop.
Kanal 9 war dann endlich was für mich und meine Nerven :o)
Hier kam den ganzen Tag Komedy von Mittermeyer, Dudenhöfer und so weiter. Vieles kannte man und leider hat das Bild dazu ein wenig gefehlt, aber ich hatte ja glücklicherweise noch Kanal 10 mit den Oldies, die eigentlich keine waren... viele 80 er und 70 er Sachen, die ich für sehr angenehm angesehen habe. CD – Player oder Walkman hätte man ja auch nutzen können, war aber bei der Auswahl wirklich nicht von Nöten.
Nach einer gewissen Zeit hatte man die Möglichkeit sich dem Film zu widmen der angeboten wurde. Bei meinem Hinflug gab es einen, der leider gar nicht mein Fall war. Keine Panik... ich schreibe nun keine Filmkritik... ich bin eingeschlafen ;o)
Aber für die die noch bis zum 30.09 mit Condor fliegen... es gab ‚Ich bin Sam’ mit Sean Penn.
Auf der Rückfahrt gab es dann einen Film der mir wirklich die Zeit vertrieben hatte.... ‚Das Haus am Meer’ mit Kevin Kline. Leider hat mich irgendwann der Schlaf eingeholt und ich habe mal wieder die letzten 15 Minuten eines wirklich netten Filmes verpasst ;o( Da fühlt man sich dann schon wie zu Hause... da passiert mir das ständig * g *
Da in meinem Flieger keine Kinder mit unterwegs waren kann ich leider nicht sagen wie es mit dem Unterhaltungsprogramm oder gar den Möglichkeiten dort ist, aber so wie ich das einschätze können auch Kinder auf ihre Kosten kommen. Auf dem Rückflug zeigte man übrigens noch zwischendurch Comics und Mr. Bean ... vielleicht kennt einer den Sketch mit dem Kind und dem Flugzeug... na egal ;o) Ich schweife ab und dabei ist der Bericht jetzt schon viel zu lang und wird das ein oder andere Gemüt erregen ;o)
◦∞◦◊◦∞◦ Zollfreies Einkaufen an Bord Hinflug / Rückflug: ◦∞◦◊◦∞◦
Eine gute Stunde vor der Landung rollte man mit einem voll gepackten Wagen durch die Gänge. Zigaretten, Parfum, Süßwaren, Uhren, Schmuck usw. konnte Zollfrei eingekauft werden. Man hat die Möglichkeit sich in einem Heft von Condor einige Dinge schon im Vorfeld zu sondieren. Ich war natürlich auf Zigaretten erpicht und musste feststellen das meine Marke nicht vorhanden war, da ich jemand bin der Menthol raucht ;o( Na das hätte ich vorher wissen müssen und hätte mir im Duty Free noch welche zugelegt. Na jetzt habe ich gelitten und greife zu Lights von West. 15 Euro die Stange.
Den Rest fand ich persönlich nicht so prickeln, auch wenn diverse Weinbrände verlockend im Preis waren und auch Parfum, aber meine Marke war eben nicht dabei. Den meisten Absatz fanden natürlich die Zigaretten, aber man griff auch sonst beherzt zu. Die Stewardessen blieben trotz des Hin und Her’ s sehr ruhig, auch wenn auf einmal ein richtiger Knäuel um die Damen entstand... Hatte man doch 9 Stunden Zeit sich alles anzusehen, musste jetzt der ganze Wagen ausgeräumt werden, damit der Reisende wirklich sehen kann was es da gibt.
Manche Reisende... na ich sag es lieber nicht. ... die Geduld der Stewardessen bräuchte ich auch hin und wieder mal. Wirklich bewundernswert.
Auf dem Rückflug ging es ähnlich zu und es hat mich wirklich gewundert was manche für einen Müll kaufen... jedenfalls in meinen Augen.... Plüschtiere von Condor und einer erstand tatsächlich einen kleinen Plastikflieger mit Condor – Schriftzug. Na da sieht man mal wie den meisten das Geld noch locker in der Tasche steckte, oder besser die Kreditkarte mit der man auch zahlen konnte. Ebenso war es möglich mit Dollar und Euro zu zahlen. Dollar wurde natürlich aufgerundet, was eine Reihe vor mir zu einer Unruhe führte, die mir wirklich unbegreiflich war, aber auch hier blieb man ruhig und lächelte. Ich hab schon hinter dem Kerl Würgegriffe ausprobiert ;o)
Alles in allem sicherlich eine feine Sache, aber da für mich nur die Zigaretten in frage kamen, muss ich sagen, das ich das alles lieber vorher in Ruhe in einem Duty Free – Shop erstehen würde.
◦∞◦◊◦∞◦ Sauberkeit Hinflug / Rückflug: ◦∞◦◊◦∞◦
Für mich war der Hinflug wirklich ein Erlebnis.... vor allem als ich irgendwann mal auf die Toilette musste .... Herrje... Enger geht es schon fast nicht mehr, aber immer noch bequemer als ich dachte, wenn man von bequem sprechen kann ;o)
Da ich erst kurz vor Ende des Fluges dort hintaumelte, kann ich mit Fug und recht behaupten, das man hier zwischendurch ganz sicherlich sauber gemacht hat und Papier usw. aufgefüllt hat. Es war alles sehr sauber und ordentlich. Bei dem Rückflug sah es ein wenig anders aus. Man hatte kein Papier mehr und griff zu seinen Taschentüchern, die man wenn man Glück hat einstecken hat.
Auch war das ganze im Geruch etwas unangenehm und erinnert an eine Jauche – Grube. Gut das man hier nicht so oft hin muss.
Die Sitzplätze waren sehr ordentlich, allerdings muss ich gestehen, dass ich im Raucherbereich mal gerne den Menschen gesprochen hätte, der für die Reinigung zuständig ist. Lehnte man sich zurück hatte man eine eklige bräunliche Verfärbung rund um den Monitor und der Decke des Fliegers. Es sah eigentlich eher so aus, als hätte sich wer übergeben und alles wäre, gegen die Natur der Schwerkraft nach oben geflogen. Nicht gerade angenehm und daher wird auch ein ganzer Punkt abgezogen.
Etwas was mich sehr gestört hat, war die Tatsache wie manche Reisende ihren Sitzplatz verlassen haben. Wenn die Leute zu Besuch sein. Eine Schande wie sich manch einer benimmt. Vor allem kamen die Stewardessen regelmäßig vorbei und hätten den Müll sicherlich entsorgt. Man fand auf dem Boden wirklich fast alles wieder. Da schämt man sich eigentlich schon für seine Mitreisenden.
Aber dafür kann Condor beim besten Willen nichts ;o)
Also 4 von 5 Punkten
◦∞◦◊◦∞◦ Rauchen Hinflug / Rückflug: ◦∞◦◊◦∞◦
Das ist wirklich ein Thema für sich, das mir auch einige Stunden nachdenken beschert hat. Zum einen bin ich persönlich Raucherin und kann sicherlich auf Zigaretten verzichten, wenn es denn sein muss, aber als ich dann erfuhr, das Condor noch einer von den wenigen Fluganbietern ist, bei dem man auf Langstrecken noch rauchen darf, war mir klar, das ich einen Raucherplatz benötige. Er wurde also reserviert und nun saß ich da auf meinem Sitz und der Flug beginnt. Die letzten 7 1/2 Reihen im Flugzeug waren für die Raucher freigegeben. Dazu muss man sagen das die hinterste ... die Mittelreihe... rechts und links waren die Toiletten.....nicht belegt war, da diese von den Stewardessen genutzt werden, wenn sie sich mal ausruhen möchten.
Es war keine Sekunde nach dem Start vergangen und das Lichtzeichen für Rauchverbot beim Start glühte noch nach, da steckte schon bei gut der Hälfte die Zigarette im Mund und das Gepaffe ging los. Ich war so zappelig, das ich erst gar nicht daran dachte mir eine anzuzünden ;o) Erst nach dem Abendessen hatte ich ein Bedürfnis und schwups war die Kippe an.
Vielleicht bilde ich es mir ein, aber die Zigarette, die mir sonst nach dem Essen immer zu gut schmeckt, schmeckte auf einmal ätzend und die Luft wurde immer dünner im hinteren Bereich, vor allem weil die Raucher aus dem nichtraucherbereich auf einmal alle auf die Toilette mussten und sich einem bald auf den Schoß setzten, damit sie eine qualmen können. Trotz mehrmaligen Ermahnungen der Stewardess wurde im Gang geraucht. Laut Sicherheitsmaßnahmen nicht gestattet.
Und wehe ein Raucher musste mal von seinem reservierten Platz, da er mal auf die Toilette musste. Gleich zwei aus dem Nichtraucherbereich kamen angewetzt. Bei aller Freundlichkeit... zum einen wollen sie Rauchfreie Luft oder mit ihrer Familie zusammen hocken, aber auf den Glimmstängel wollen sie auch nicht verzichten. Ich persönlich fand diesen zustand extrem schrecklich, gerade da ich auf dem gang saß und mir ständig jemand seinen Hintern ins Gesicht streckte... tolle Sache das und vor allem wenn nicht auf die Stewardess gehört wird, die alle Hände voll zu tun hat und deren Wege ständig blockiert werden.
Nach dem Essen also meine erste.. eine halbe Stunde später die zweite... irgendwie hatte ich hin und wieder einfach das Gefühl das einem die Luft weg bleibt und es wurde auch immer kälter im hinteren Bereich, da man alle Gebläse und Abzugsanlagen anhatte, die es dort wohl gab. Mein Zigarettenkonsum beschränkte sich auf eine pro Stunde. Aber es war eher so, das man aus Gewohnheit zur Schachtel gegriffen hat, da mir nicht eine geschmeckt hat.
Beim Rückflug war es noch schlimmer. Es waren ca. gut die Hälfte der Passagiere Raucher, die ständig in den hinteren Reihen rumlungerten und die Luft war mehr als schlecht. Sage und schreibe 5 Zigaretten qualmte ich da es mir dabei auch nicht gut ging, frage ich mich warum ich mir das überhaupt angetan hatte. Man hätte eigentlich schon vom einatmen der Luft genug Nikotin gehabt.
Es ist sicherlich eine ganz dumme Gewohnheit das man zum Glimmstängel greift und ich gestehe, das ich beim nächsten Flug garantiert Nichtraucher buchen werde, da mir dieses Gedränge und die schlechte Luft auf den nerv ging... gerade beim Rückflug, aber ich werde nicht zu den Leuten gehören, die dann im Gang stehen und heftig atmen weil sie Entzugserscheinungen haben und ich wäre absolut dafür generell keine Raucherplätze mehr in solchen Fliegern zu haben... und das sagt eine Raucherin.
Vor allem sind die Aschenbecher in den Sitzen so klein, das eh nur 5 reinpassen und der Rest auf dem Boden landet. Beim verlassen des Fliegers sahen die hinteren Reihen aus wie gekotzt... sorry für den Ausdruck, aber anders kann man das nicht mehr ausdrücken.
Die Aschenbecher werden erst nach dem Flug geleert und einige haben damit sicherlich ein Problem und schmeißen Ihre Kippen dahin, wo gerade Platz ist. Nicht gerade eine angenehme Art und schon gar nicht förderlich für ein nettes Miteinander von Rauchern und Nichtrauchern.
Vielleicht bin ich da etwas empfindlich, aber es war meine persönliche Empfindung, die mir nicht zusagte und eher im persönlichen Bereich anzusiedeln ist und daher Condor auch keinen Punktabzug bekommt.
Also 4 von 5 Punkte in dem Bereich... da man ruhig mal die Aschebecher leeren könnte während dem Flug
◦∞◦◊◦∞◦ Gesamturteil: ◦∞◦◊◦∞◦
Ich hätte diesen Bericht ganz sicherlich kürzer halten können, aber persönliche Erlebnisse in Stichpunkten abzuhandeln oder gar fallen zu lassen, liegen mir nicht und daher wurde das ganze nun doch arg lang, aber wartet erst mal ab, wenn ich mein Reisetagebuch zu lesen bekommt oder die Berichte über meinen Urlaubsort und so weiter und so weiter * g * Aber ich denke und hoffe, das man einige Punkte finden konnte, die einem etwas den Weg weisen.
Alles in allem war ich sehr zufrieden mit dem Service von Condor und würde jederzeit wieder mit diesem Unternehmen reisen. Allerdings werde ich dann garantiert zum Nichtraucher... das war mir wirklich ein wenig zuviel, aber das ist ja mein Problem und nicht das von Condor * g *
Alles zusammen gebe ich diesem Unternehmen glatte 4 Sternchen, die wirklich verdient sind und meinen ersten Flug habe ich glücklich und zufrieden hinter mich gebracht und würde es immer wieder tun ;o) auch wenn 10 Stunden sehr anstrengend für mein Sitzfleisch war, aber mein Urlaub entschädigte dies ganz schnell. Wer wissen will, wie es auf den Malediven war, muss sich ein wenig gedulden. Meine Gedanken sind wie man bei diesem bericht noch erkennt sehr abschweifend ;o) und vor allem immer noch träumerisch, aber ich fange schon an zu sortieren.
Wer übrigens technische Daten in diesem bericht vermisst, kann sie gerne unter www.condor.de nachlesen. Ich habe diese Daten nicht geprüft und kann daher auch keine eigenen Meinung dazu haben ;o) und davon mal abgesehen hätte ich auch keine Ahnung davon * g *
In diesem Sinne ... Eure begeisterte © fledermaeuse alias PunkyLady, die sich jederzeit wieder in ein Flugzeug setzten wird ;o) weiterlesen schließen -
Heute gelb morgen blau!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Hallo Yopi LeserInnen!
In diesem Bericht schreibe ich etwas über den Flug mit Condor bzw. Thomas Cook.
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InHaLt
1. Ankunft – Flughafen Düsseldorf
2. Einchecken & Sicherheitskontrollen & Duty Free
3. Flug
4. Ankunft – Flughafen Heraklion
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In diesem Bericht werde ich hinter die einzelnen Kategorien Sterne und Prozentzahlen schreiben. Die Sterne stehen für die Punktzahl (Punkte / von 5) und die Prozentzahl steht dafür, wie viel diese Kategorie in die Endbewertung eingehen wird.
1. Ankunft – Flughafen Düsseldorf *****/*****
Wir sind um ca. 6:30 Uhr aufgestanden und haben uns dann schnell angezogen. Es war noch ein bisschen Zeit zum Frühstücken und Brötchen schmieren, da wir um 7:30 Uhr von einem Bekannten abgeholt wurden. Pünktlich, wie er ist, kam er dann und es ging los zum Flughafen nach Düsseldorf. Um ca. 7:50 Uhr waren wir am Flughafen und wir hieften unsere Koffer aus dem Auto. Dann verabschiedeten wir uns und gingen in die grosse und neue Abflughalle. Es war angenehm kühl und so haben wir uns auch direkt wohlgefühlt :) Wir suchten auf den Fernsehgeräten unseren Eincheckschalter und gingen dann auch direkt zu...
2. Einchecken & Sicherheitskontrollen & Duty Free *****/*****
... Schalter 31. Dort mussten wir auch gar nicht lange warten, denn wir waren Vierter in der Schlange und kamen dann auch schon nach 2 Minuten dran. Dort habe ich noch schnell bemerkt, dass ich ein Taschenmesser im Handgepäck hatte, also nahm ich es dort heraus und stecke es noch schnell in einen der zwei Koffer. Anschliessend „verabschiedeten“ wir uns von unseren Koffern, nahmen unsere Bordkarten und suchten dann „Abflug B“. Gesucht – gefunden und rein mit uns. Als erstes kam die Sicherheitskontrolle. Da ist uns direkt ein Mann entgegengelaufen gekommen, der sich beschwerte, dass er mit einem Baseballschläger nicht durchkommt *g*. Sonst war da aber nichts Besonderes. Etwas später mussten wir dann durch die Passkontrolle und dort musste ich meinen DURCHAUS GRÄSSLICHES Foto auf dem Pass zeigen ;( Nunja...hier durchgekommen sind wir und das ist ja die Hauptsache :) Da wir jetzt natürlich wie immer im falschen Raum waren, da wir zu Gate 56 müssen und nicht bis 51...also ließ uns ein freundlicher Aufsichtsmann durch eine Tür in den richtigen Raum. Dort war auch ein Duty Free Shop und daneben ein kleines Glücksrad. Meine Mutter drehte und bekam 3 % Rabatt auf einen Artikel im Duty Free Shop – das ist doch was! Mein Vater drehte auch und bekam das Gleiche *g*. Und dann kam der Meister (Ich *g*): Ich drehte: Niete JUHU!! *gg*. Ich durfte ausnahmsweise noch mal drehen: Niete JUHU!! *gg*. Und der Aufsichtsmann dort sagte: „Alle guten Dinge sind drei.“, drehte ich halt noch mal und bekam...naaa???...naaa???...9 % Rabatt auf einen Artikel im Duty Free Shop! – Sowas finde ich natürlich besser *g*. Aber die Gutscheine werden wir erst wieder in Deutschland am Flughafen einlösen; sie sind dann also noch gültig. Dann saßen wir aber noch ein bisschen in diesem Café dort und assen unsere selbstgeschmierten Brötchen. Und dann endlich; um 10:10 Uhr durften wir durch die Bordkartenkontrolle und danach wieder eine Treppe runter. Dann ging es in einen Bus und nach einer ca. 5 minütigen Fahrt durften wir uns Flugzeug. Reihe 10 No. D E G. Echt geil! Die „Nummern“ um Flugzeug: A – C – D – E – G – H – K ...fehlt da nicht was? *g* Aber egal, jetzt ging es gleich endlich los, mit dem...
3. Flug ****/***** 100 % [Hier wird alles gewertet, da eigentlich nur dies von Condor handelt!]
Am Anfang wurden wir über die Sicherheitsvorkehrungen informiert (Gasmaske, Ausgänge, ...), wie vor jedem Flug. Ich muss sagen, dass die Sitze hier ziemlich eng waren und auch nicht gerade die Gemütlichsten. Aber das lässt sich ertragen. Anschliessend rollten wir langsam auf die Startbahn und ich sah im Fernseher, was ich vorher noch nie gesehen habe: Anscheinend waren unter dem Cockpit der Piloten eine Kamera angebracht und die Bilder dieser Kamera konnte man dort sehen. Das war echt gut! Und nun ging es los: Der Pilot zog an und wir starteten, auf nach Kreta. Da es ziemlich kalt war und mein Vater eh immer schläft, bestellte er sich ein Kissen und eine Decke, die auch sofort kam; guter Service! Einige Zeit später, ca. 15 Minuten fing dann der Film an „Ich bin Sam“. Ein Film, in dem ein Mann einen Geistesgestörten spielt und das Gedächnis eines 7-jährigen hat. Dann bekommt er aber eine Tochter und die Frau haut ab. Jetzt schaltet sich der Kinderschutzbund ein und der Geistesgestörte will verhindern, dass ihm seine Tochter weggenommen wird. Kein Pro, kein Kontra, dafür ca. 3 Sterne. Während des Filmes wurde uns dann ein Frühstück serviert, welches wirklich unglaublich schlecht war. Es hab ein Brötchen mit Butter, Frischkäse und Marmelade, einen Jogurt und ein warmes Gericht, welches aus einem Brokkoli, zwei Saucen und einem richtig ekeligem Eierpfannekuchen bestand. Dies ist der Grund, warum bei dem Flug ein Sternchen abgezogen wird. Der Film lief aber weiter und endete ca. 20 Minuten vor der Landung. Der Flug selbst war fast immer ruhig, doch einmal wurde es ein bisschen ruckelig. Alle waren aber sonst immer freundlich und haben ordentlich Getränke nachgefüllt *g*. Also ausser dem Essen war fast alles ganz in Ordnung, also gibt’s hier vier der fünf Sternchen, womit ich mich der Gesamtbewertung der (jetzt) 280 Berichte über Condor anschliesse.
4. Ankunft – Flughafen Heraklion
Die Ankunft war sehr leicht und man hat fast nichts gespürt. Als wir ausgestiegen sind, wurden wir mit einem Bus zu der Kofferempfangshalle gefahren. Wir mussten nicht lange warten, denn wir hatten unsere Koffer schon nach ca. 15 Minuten. Dann gingen wir ein bisschen weiter und dort stand ein freundlicher Mann mit einem Schild, wo unser Name draufstand. Er begrüsste uns nett und rufte direkt jemanden an. Während der Wartezeit kam eine Frau von Vodafone auf mich zu und stellte mir ein paar Fragen auf Englisch. Ich habe also meine Enlischkenntnisse zusammengekratzt und ordentlich geantwortet. Anschliessend hat sie mir freundlicherweise mein Handy von irgendeinem griechischen Anbieter zurück auf Vodafone gestellt, sodass ich nur noch die normalen D2-Vodafone Gebühren bezahlen muss. Anschliessend gab sie mir noch eine Broschüre und eine dicke Hand voll leckeren Erdbeerbonbons. Dann kam auch schon ein Auto vorgefahren, in das wir dann einstiegen. Dann fuhren wir ca. 40 Minuten zum Hotel Calimera Hellenic Palace (siehe Bericht vom 16.8.2002 und 19.8.2002!).
Achso:
*°Zur Überschrift°*
„Heute GELB morgen BLAU!“ soll folgendes bedeuten: Da Condor die Farbe gelb hat und Thomas Cook die Farbe blau und Condor bald Thomas Cook ist, habe ich diese Überschrift gewählt – „Heute ... morgen ...“ soll nicht wörtlich genommen werden, sondern das ist halt so eine Redewendung ;)
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WEITERES
1. Vorwort
2. Service
3. Infos über Condor
1. Vorwort
Ich schreibe dieses Update, da der Bericht wohl noch nicht ganz so gut angekommen ist. Es fehlen Infos über Condor, sagen manche, also will ich ihnen die Infos über Condor geben! Auch in anderen Berichten werde ich es in Zukunft so machen: Wenn mehreren Lesern das Gleiche auffällt, werde ich ihnen die fehlenden Infos geben.
2. Service ****/*****
Der Service bei Condor ist sehr gut. Mein Vater hat weder im Reisebüro, noch im Internet gebucht, sondern direkt bei der Fluggesellschaft – er hat da so seine Verbindungen *g* Über den Preis kann ich leider auch nichts sagen, da das alles meine Eltern gemacht haben. Am Flughafen war der Service ok, wie man auch oben schon lesen kann. Dann ging es ins Flugzeug. Wir wurden von den Stewardessen begrüsst und suchten dann unseren Platz in der zehnten Reihe. Da mein Vater im Flugzeug manchmal – meistens – immer schläft, bestellte er sich direkt am Anfang eine Decke und ein Kopfkissen. Der Mann teilte uns aber leider mit, dass sie keine an Bord haben und verabschiedete sich. Dann kam auch schon die Begrüssung der Stewardess durch das Mikro und sie forderte uns auf, uns den Infofilm über die Sicherheit an Bord anzuschauen. Danach begrüsste uns noch der Kapitän per Mikro und anschliessend ging es auch schon los, mit dem Start. Dann kam wieder einer der Stewardessen vorbei und dieser wurde wieder von meinem Vater nach einem Kopfkissen und einer Decke gefragt. Eine Minute später konnte es sich mein Vater sich mit den zwei Kopfkissen und seiner Decke gemütlich machen *g*. Des Weiteren kam dann der Essenswagen vorbei, von dem wir unser Mittagessen bekamen, dann zwei Mal der Getränkewagen, bei dem es so gut wie alle Getränke gab – von Cola über Tomatensaft bis hin zum einfachen Mineralwasser – und ebenfalls zwei Mal eine Frau, die Tee oder Kaffee servierte. Dann schoben zwei Leute den „Condor-Shop“ an uns vorbei, wo man dann auch noch die zollfreien Condorsachen oder sonstiges aus dem Duty Free Shop an Bord kaufen. Dies war es auch schon zum Service, dem ich vier Punkte gebe.
3. Infos über Condor
Condor gehört zu Thomas Cook, wie auch viele andere Reiseunternehmen. Zum Beispiel auch Neckermann, Air Marin, Aldiana und viele Andere. Condor ist mit einem Marktanteil von 26 Prozent, einer jährlichen Beförderungsleistung von über acht Millionen Passagieren und mehr als 24 Milliarden geflogenen Passagierkilometern die größte Charterfluggesellschaft der Welt. Doch Condor wird natürlich auch konkurriert. LTU und Hapag Lloyd sind die grössten Konkurrenten in Deutschland. Am 21. Dezember 1951 wurde Condor – damals noch „Die Deutsche Flugdienst GmbH“ – gegründet. 1999 war Condor die weltweit erste Fluggesellschaft, die die neue Boing 757 und 300 in der Condor-Version mit 252 Sitzen übernimmt. Die achte Boing hatte nach 1 ½ ihren 1.000.000 Fluggast.
--Fazit-- Note 2- ~ Empfehlung!
Ein angenehmer Flug mit schlechtem Essen und gutem Service.
--Pro--
- Kamera
- Service
- ...
--Kontra--
- Es war alles so eng!
- Essen
- ...
Dies war ein Bericht über den Flug mit Condor bzw. Thomas Cook.
Danke fürs Lesen und Bewerten!
Markus
©, 30. August 2002 – 10.523 Zeichen
PS: Ich freue mich immer über (sinnvolle) Kommentare zu den Bewertungen!
PPS: Ich hoffe, die neuen Infos sind euch für ein SH gut genug ;)
Wer diesen Bericht klaut, der soll noch schlechteres Essen als ich bekommen! weiterlesen schließen -
Condor mein Ferienflieger
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Hallo liebe Leser,
letztes Jahr war ich in der Türkei, dieses Jahr war ich in der Türkei und beides Mal bin ich mit Condor dort hingekommen. Auch zurück gebracht wurde ich von dieser Gesellschaft. Da ich eigentlich bis auf eine Ausnahme sehr zufrieden war, möchte ich euch nun von meinen Erfahrungen berichten.
Allgemeine Infos
Condor ist eine Tochtergesellschaft, der Fluggesellschaft schlechthin – Lufthansa. Condor ist Mitglied im Thomas-Cook-Konzern, was nun auch zur Umlackierung der Flugzeuge führt.
Die Flugzeuge sind alle in gutem Zustand und sind laut der Homepage von Condor durchschnittlich 5,6 Jahre alt. Der letzte bekannte Zwischenfall ist bereits 10 Jahre her und auch da ist nichts passiert. Eigentlich kann man also mit einem guten Gefühl einsteigen können.
Das Steckennetz der Condor umfasst 65 Reiseziele. Karibik, Asien, USA, Indien egal wo man hin will, Condor kann einen bestimmt dort hin bringen. Wie gesagt, bin ich bereits zweimal in die Türkei geflogen.
Einchecken
Hier bin ich sehr zufrieden. Ich hab bisher immer meinen Fensterplatz bekommen, auch wenn ich nicht unter den ersten Fluggästen dabei war. Die Warteschlagen waren nicht besonders lang und das Personal an den Schaltern sehr freundlich. Hier kann der Urlaub also schon beginnen. Das Freigepäck liegt in der Tourist Class bei 20 kg, in der Comfort Class bei 40 kg pro Person. Wem das nicht ausreicht, der bezahlt pro weiterem Kilo 5 Euro. Wir kamen aber gut hin.
Boarding
Auch hier lief immer alles problemlos. Auch wenn ich nicht verstehen kann, dass alle immer so drängeln. Es wird ja keiner vergessen. Von der Zeit her ist das boarden recht angenehm. Ca. 20 Minuten vor dem Abflug wird begonnen. Man muss sich also eigentlich keinen Stress machen.
Das Flugzeug
Wir sind immer mit der Boing 757-200 geflogen. Diese bieten Platz für ca. 200 Gäste. Die Sitze sind in zwei mal drei Sitze aufgeteilt. Gerade derjenige, welcher in der Mitte sitzt, hat es ein wenig eng.
Ich fand den Sitzabstand zum Vordermann, welcher 76 cm beträgt angenehm. Nur fand ich gerade auch beim Essen, den Abstand zum Nachbarn zu beengend. Auch an ein kleines Schläfchen war nicht zu denken.
Die Sauberkeit des Flugzeuges war in Ordnung, nur sind die Sitze schon ein wenig abgenutzt. Sie sahen nicht mehr so frisch aus.
Essen und Trinken
Unsere Flugzeit betrug ca. 3 Stunden, so dass wir in den „Genuss“ von einer warmen Mahlzeit kamen. Diese gibt es bei Condor übrigens ab einer Flugzeit von 2,3 Stunden.
Das Frühstück bestand immer aus Pfannkuchen. Einmal mit Kirschen und Quark und einmal mit Hähnchen. Dazu gab es ein nicht mehr so frisches Brötchen und Marmelade.
Beim Abendessen hatte ich wohl einfach nur Pech. Beides mal gab es Gemüselasagne und die war nicht wirklich lecker. Dazu gab es ein Brötchen, Krautsalat und einen kleinen Kuchen.
Getränke gab es auf dem Flug zweimal. Natürlich konnte man sich auch sonst noch einmal holen. Bei den Getränken muss man nur die Kleinspirituosen selber zahlen, welche drei Euro kosten.
Personal
Das Personal war eigentlich immer sehr freundlich. Gerade für Kinder nahmen sie sich auch einmal Zeit und brachten sie auch mal ins Cockpit.
Es wurden Kissen verteilt, damit man sich ein wenig wohler fühlen kann. Leider gibt es von den Kissen viel zu wenig, so dass nur die ersten drei Reihen welche bekamen.
Sonstiges
Natürlich gibt es auch bei Condor eine „Sicherheits-Show“. Diese wird auf den Bildschirmen gezeigt. Eine lustige Comic-Familie zeigt, wie man sich in einem Notfall zu verhalten hat.
Nach dem Start werden an den Monitoren die Flughöhe, die Außentemperatur, die verbleibende Flugdauer und den momentanen Aufenthaltsort angezeigt. Zwischendurch gibt es immer wieder kleine Filme oder Serien. Ob Donald Duck, Mr. Bean, Friends die Auswahl ist zwar eingeschränkt, aber ok. Den Kopfhörer kann man für 3 Euro erwerben, aber es geht auch der handelsübliche Kopfhörer vom Walkman. Natürlich kann man auch Radiohören.
Fazit
Ich bin mit Condor wirklich sehr zufrieden. Einziger Verbesserungsvorschlag meinerseits: keine Gemüselasagne mehr. Der geringe Platz ist zwar ein wenig störend, aber bei drei Stunden Flugzeit noch zu ertragen.
Die Preise bei Condor sind in Ordnung und können mit den anderen Gesellschaften gut mithalten. weiterlesen schließen -
Komfort, Bordunterhaltung? Bei denen nicht!
28.07.2002, 12:59 Uhr von
Arapahoe
Bin noch ganz neu hier und muss hier erstmal umsehen..............Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Der originale und nicht geklaute Bericht von Arapahoe über Condor.
In der gleichen Kategorie befindet dieser Bericht mit dem gleichen Wortlaut auch von dem User "tschaksel". Aber der gute tschaksel hat den Bericht von mir geklaut! Wers nicht glaubt: Bei Ciao und Dooyoo hab ich den Bericht auch unter Arapahoe gepostet.
Und nun zum eigentlichen Bericht:
Letztes Jahr hatte ich aus beruflichen Gründen nur zu einer ganz bestimmten Zeit im Jahr die Möglichkeit, Urlaub zu nehmen. Ausserdem musste alles sehr kurzfrisitig über die Bühne gehen. Meine Schwester und ich beschlossen, eine Rundreise in Thailand zu unternehmen. Also ins Reisebüro Neckermann und nach Angeboten Auschau gehalten. Angebote gabs auch sehr viele. Auch preislich ansprechend.
Da ich mich sehr für Fluggesellschaften interessiere, hab ich natürlich auch danach gefragt. Die Reise konnte man mit Thai Airways, Singapore Airlines, Emirates, Lufthansa, LTU und Condor machen.
Da ich nunmal von Charterfliegern wie Condor und LTU nichts halte, wollte ich die Reise mit einer der genannten Linienfluglinien durchführen. Tja, und da begann das Problem.
Angeblich waren alle Flüge ausgebucht, ausser die mit LTU oder Condor.
Und somit war das Dilemma perfekt; ich hatte genau 2 Wochen im Jahr in denen ich wegfahren konnte, aber alle vernünftigen Airlines sind ausgebucht zu dem Termin. Na super!
Was sollte ich tun? Also ich hab mir gedacht, so schlimm wird?s ja mit Condor nicht sein, aber es kam schlimmer als erwartet.
Wer sich vorab über Condor informieren möchte, kann das auf der Homepage condor.de machen. Da gibts alles. Von Flug und Sitzplatzverfügbarkeit, über Flotteninfos und Bordunterhaltung.
Dabei hören sich die Daten von Condor gar nicht mal so schlecht an. Gegründet 1955 als Tochter der Lufthansa, aber mit dem Schwerpunkt Charterverkehr. Condor hat sogar eine relativ moderne Flotte, mit Boeing 767, Boeing 757 und Airbus A320.
Auf unseren Flug von Frankfurt nach Bangkok wurde eine Boeing 767-300ER eingesetzt. Bestuhlung war 2-3-2 in Economy und in der Comfort Class 2-2-2.
Nun ist die 767-300 schon für die Langstrecke gedacht, aber nicht für eine Strecke wie Frankfurt-Bangkok. Das schafft der Flugzeugtyp gerade mal so mit dem letzten Tropfen Kerosin und mit der Hilfe des Jetstreams, der in West-Ost Richtung verläuft. Auf dem weg zurück musste nämlich ein Tankstopp in Sharja eingelegt werden. Warum? Weil man Richtung Westen fliegend gegen den Jetstream anfliegen muss. Aber die Zwischenlandung von ca. 1 Stunde Dauer war mehr als willkommen. Denn so war es möglich, aus der überaus engen Kabine mit dem unverschämt knapp bemessenen Sitzabstand raus zu kommen und sich die Beine zu vertreten. Eine Airline die was auf sich hält, setzt auf so einer Strecke einen Airbus A330 oder A340 oder ne Boeing 747 ein.
Also der Hinflug FRAU-BKK:
In Frankfurt lief alles recht zügig. Einchecken und Sicherheitskontrolle waren auch nach dem 11. September kein Problem. Boarding ging auch recht schnell, aber der erste Schock für mich war, als ich mich auf meinem Platz niederließ. Ich bin ca 188cm gross und habe bei United, Lufthansa, Delta, Thai und Emirates in der Economy Class immer genügend Beinfreiheit gehabt. Nicht so bei Condor. Da musste ich meine Füsse entweder so spreizen, dass sich der vordere Sitz zwischen meinen Beinen befand, oder ich musste mich ziemlich verdrehen und eine unbequeme Sitzposition einnehmen, und das auf einem Flug, der etwas über 11 (!) Stunden dauern sollte. Ihr könnt euch also vorstellen, wie mir meine Glieder nach dem Flug schmerzten...
Da ich auf Flügen einfach nicht schlafen kann, und wenn, dann höchstens mal ne Stunde oder so, hab ich gehofft, dass ich mir mit dem Bordunterhaltungsprogramm die lange Zeit vertreiben kann. Aber nö, Condor versteht nichts von Bordunterhaltung. Auf einem 11 stündigen Flug, werden gerade mal 2 Kinofilme gezeigt. Und die werden auf Monitoren gezeigt, die alle 5 oder 6 Reihen von der Decke hängen. Bei Linienfliegern ist es fast schon selbstverständlich, dass man auf neueren Flugzeugtypen einen kleinen LCD-Schirm in der Lehne des Vordersitzes hat. Natürlich wurden keine wirklich bekannten Filme, sonder eher drittklassige Streifen gezeigt. Der zweite Film war auch kein richtiger Kinofilm, sonder eher ne 1,5 stündige Produktion fürs TV. Ansonsten wurde noch eine speziell für Condor produzierte Folge von Galileo gezeigt, aber auch nichts wirklich Interessantes.
Also hab ich mir das Radioprogramm vorgenommen. Zumindest das war ziemlich gut. Es gibt ein Rock/Pop Kanal, Klassik, Oldies, Comedy und noch ein paar andere. Aber da diese Kanäle in ca 1,5 stündigen Endlosschleifen laufen, werden die auch langweilig mit der Zeit.
Übrigens: Die Kopfhörer, die man braucht, um Radio hören zu können, oder um den Ton der Filme zu verstehen, gabs nicht etwa umsonst, nein, dafür werden extra nochmal 5DM (2,51?) kassiert. Bei jeder Liniengesellschaft gibts die auf Langstrecke und auch in der Touristenklasse übrigens kostenlos!
Bordverpflegung:
Nun die Bordverpflegung war annehmbar. Es gab nen kleinen Salat, Braten mit Kartoffeln und Bohnen, eine kleine süsse Nachspeise und ein Brötchen. Dazu wurden Kaffe oder Tee angeboten, oder auch verschieden Säfte. Das war das einzig wirklich akzeptable an Condor. For der Ankunft in BKK wurde dann noch ein kleiner Snack gereicht.
Service:
Auch über den Service kann man nicht meckern. Es war genügend Personal vorhanden, um das Essen in kurzer Zeit zu verteilen und wenn man mal noch etwas mehr Saft oder Tee haben wollte, wurde einem dieser Wunsch erfüllt. Allerdings wär der Service schon noch steigerbar. Bei Thai und bei Emirates geht das alles noch eine Spur fröhlicher zu, und die Stewards und Stewardessen wirken ungekünstelter. Wer wollte, konnte sich ein Nackenkissen oder eine Decke bringen lassen, das war kein Problem.
Über die Qualität der Piloten kann ich nicht viel sagen, ausser, dass wir heil wieder runtergekommen sind. Da es ein Nachtflug war, konnte man am Boden ohnehin nicht viel erkennen, und so hilten sich die Ansagen aus dem Cockpit in Grenzen. Aber als wir über Teheran und später über New Delhi geflogen sind, wurde uns Bescheid gesagt. Sieht fantastisch aus, das Lichtermeer einer Grosstadt in der Nacht.
Na und nach fast endlosen 11 Stunden Flug kam dann auch endlich Bangkok in Sicht. Dort kamen wir am frühen Morgen reichlich gezeichnet von den unbequemen Sitzen und dem nicht unterhaltenden Bordprogramm pünktlich an. Gottseidank!
Noch eine Anmerkung zum Schluss: Bei Condor gibts noch Raucherflüge. Ja richtig, Raucherflüge. Das Rauchen eine Sucht ist, weis ich, aber dass man es mal einen halben Tag nicht ohne Zigarette aushält, ist mir unbegreiflich. Jedenfalls aren die Passagiere in den Reihen, an die die Raucherzone angrenzte bestimmt nicht froh darüber, dass sie 11 Stunden eingenebelt wurden.
Mein Fazit:
Kurz: Wenn es sich irgendwie vermeiden lässt, dann nie wieder Condor, schon gar nicht Langstrecke. Das Argument, die Reise wäre mit Condor preisgünstiger gilt nicht. Wäre Singapore Airlines oder Thai nicht bereits ausgebucht gewesen, wär der Preis der gleiche gewesen.
Wer die Wahl hat, sollte Linie fliegen, und selbst wenn das ein paar Euro mehr kosten sollte - das Geld ist verdammt gut angelegt. Von Condor jedenfalls rate ich absolut ab.
Euer Arapahoe
Achtung: Dieser Bericht ist von mir verfasst! Er ist auch unter "Arapahoe" bei Ciao und bei Dooyoo zu lesen. weiterlesen schließen
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