3D Mark 2001 SE Testbericht
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Summe aller Bewertungen
- Benutzerfreundlichkeit:
- Updatemöglichkeit:
Erfahrungsbericht von Super_Utz
Da bleibt einem die Sprache weg
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
>>>>> Einleitung >>>>>
Benchmarks haben schon eine lange Tradition, zumindest CPU und Speicherbenchmarks. Grafikkarten mit eigene 3D-Engine zum Messen der Leistung gibt es noch gar nicht so lange. Die ersten waren damals die Voodoo-Karten mit fetten 4 MB Speicher. Ich kann mich noch dran erinnern, wie ich zu Weihnachten mal eine Diamond Monster 3D bekommen habe, die dazumal prächtige 400 DM gekostet hat. Immerhin das Referenzmodell unter Beschleunigerkarten. Heutige Preise sind ja mit über 400€ bei solchen Modellen keine Seltenheit mehr, auch wenn sie ungleich viel mehr leisten. Um Grafikkarten miteinander vergleichen zu können braucht man theoretische und praktische Messwerte. Die praktischen kommen aus den Spielen mit DirectX7, 8 und 8.1 und die theoretischen aus Benchmarks, wie der 3D Mark 2001 SE auch einer ist.
>>>>> Quelle >>>>>
Die Firma, die 3D Mark seit jeher herstellt ist MadOnion. So ist es nicht verwunderlich, dass man das Produkt auf www.madonion.com kostenlos zum Download erhält. Allerdings nicht ohne Einschränkungen, wie man spätestens nach der Installation bemerken dürfte. In der registrierten Version ist zusätzlich der Benchmark für die Bildqualität erhalten und eine kleine Spieledemo. Links auf der Seite sieht man ein kleines Symbol für „3D Mark 2001 Second Edition“ und darunter verweist ein Link auf „Download“. Ein neues Fenster öffnet sich, in dem mehrere Mirrors, also mehrere Quellen zum Herunterladen zur Verfügung stehen. Ich empfehle dabei „Allround-PC“, da man dort die Files auch mit Downloadmanager herunterladen kann, was z.B. bei „4Players“ nicht funktioniert. Außerdem steht der Server in Deutschland und man kann selbst seine 768kbit DSL-Leitung ausnutzen. Ein weiterer Klick auf „Download!“ öffnet wiederum ein neues Fenster, in dem man abermals verschiedene Quellen hat, die sich aber auf direkte Links beziehen und nicht auf Weiterleitungen zu neuen Fenstern. Hier kann man endlich 3D Mark 2001 SE und den 1.Patch herunterladen. Wer eine GeForce4 sein Eigen nennt, braucht den Patch früher oder später. Die Größen der Dateien betragen 39,8 MB und 2,7 MB, d.h. ISDN-Nutzer sollten schon etwas Zeit mitbringen, um die erste Datei herunterzuladen.
>>>>> Installation >>>>>
Beide Dateien beinhalten eine automatische Installation, d.h. man muss nur beim Hauptprogramm das Zielverzeichnis angeben und den Rest immer mit „Next“ bzw. „Weiter“ bestätigen. Alles in Allem funktioniert das reibungslos und selbst Anfänger sollten hier keine Probleme haben.
>>>>> Das Programm >>>>>
Beim Start des Programms erscheint ein schönes transparentes Logo, bei dem in der Mitte ein Geländewagen ;) zu sehen ist und in der linken unteren Ecke das Symbol des Prozessors. Zumindest sehe ich das Logo des Duron, und da bei mir einer dieser Reihe werkelt, wird das wohl auch auf alle anderen zutreffen. Dann sieht man ein Fenster mit vielen Buttons, Optionen und allen drum und dran. Alles ist im Prinzip doppelt dargestellt und so werde ich nur die Buttons erläutern die man sehen kann. Das erste Feld ist „Project“ und man kann bevor man einen Benchmark durchführt den Projektnamen ändern. Mehr ist das nicht.
>>>>> Selected Tests >>>>>
In dieser Rubrik kann man festlegen, welche Tests man alle für den Benchmark nehmen möchte. Dabei wird zwischen normaler und individueller Auswahl unterschieden, für Anfänger und Profi eben. Allerdings unterstützt nicht jede Grafikkarte alle Tests, so wird man z.B. zwangsläufig mit einer GeForce2 oder GeForce4 MX auf Game4 – Nature, Bump Mapping und Pixel Shader Tests verzichten müssen. Jedoch kann man trotzdem alle festlegen, da das Programm diese Mängel automatisch erkennt und die Tests überspringt. Am Ende bekommt man trotzdem ein Ergebnis.
>>>>> Options >>>>>
Die Options unterscheiden sich zu anderen Programmen klar in der Größe. Nur 8 Sachen kann man verändern. Als Erstes steht da „Disable title screens between tests“; das heißt genau so viel, dass das Bild, welches verrät, welcher Test als nächstes folgt einfach wegfällt. Das verringert die Ladezeit aber kaum, und so lohnt es nicht wirklich dieses Kästchen zu aktivieren. „Looping“ lässt den Benchmarks wie eine Schleife immer durchlaufen. Auch nicht empfehlenswert, wenn man einfach nur die Speed bzw. die Marks messen möchte. Darunter kann man dann bestimmen, wie oft der Benchmark durchlaufen soll, falls Looping aktiviert ist. Für die „Demo“ kann man ebenfalls das Looping bestimmt und ggf. den Sound abstellen. Zur Demo selber komme ich später. Für das „Game“ kann man Musik und Soundeffekte an- und ausschalten und den Detailgrad zwischen „Low“ und „High“ verändern. Das sind alles Optionen, die nicht viel ausmachen und lediglich der letzte Punkt wirkt sich gravierend aus.
>>>>> Display and CPU Settings >>>>>
Erst hier kann man gravierende Änderungen für den Benchmark, für die Demo und für das kleine Spiel vornehmen. Auflösungen, Farbanzahl, Kantenglättung (Antialiasing), Puffer (FrameBuffer), Texturenformat (Texture Format), Z-Buffer, und Transform and Lightning kann man einstellen. Für aussagekräftige Benchmarks und zum Vergleich lässt man alles auf Standard. Möchte man herausfinden ab wann ein Spiel flüssig läuft kann man natürlich hier viel verändern. Eine Verringerung der Auflösung auf 800x600 bringt in den meisten Fällen sehr viele Bilder je Sekunde mehr. Auch die Farbanzahl sollte nach Möglichkeit auf 16bit reduziert werden. Die Einstellung „D3D (Pure) Hardware T&L“ sollte nach Möglichkeit aktiviert sein, da diese Technik von mittlerweile fast allen Spielen unterstützt wird und da diese Option den Prozessor ungemein entlastet, so dass dieser sich anderen Aufgaben widmen kann.
>>>>> Benchmark >>>>>
Der Benchmark besteht aus insgesamt 21 Tests, die in einer bestimmten Reihenfolge abgespult werden. Nicht lauffähige Tests werden wie bereits zu Anfang erwähnt einfach übersprungen. Unterteilt ist der Benchmark in Spiele, Theorie und DirectX8-Features, die entweder softwaremäßig, d.h. vom Spiel selber und mithilfe der CPU oder hardwaremäßig mithilfe der GPU (Grafikprozessor) erledigt werden. Allerdings lässt sich nicht alles softwaremäßig umsetzen.
Beim 1.Spiel sieht man einen Geländewagen, der ein paar Raketen bei sich hat und über zerstöre Straßen fährt. Er wehrt sich gegen ein Flugobjekt und einen Roboter. Im ersten Test hat man ein durchaus flüssiges Bild, während es im 2.Test schon einen etwas besseren PC beansprucht, um mindestens 40 Bilder je Sekunden zu haben. Das 2.Spiel zeigt einen Drachen, dessen Besitzerin eine Frau ist. Beide jagen mit Feuerstößen eine Angst in Schrecken. Auf beiden Detailstufen habe ich ein flüssiges Bild. Das hier ist der schnellste Test, wenn man nur die Bilder je Sekunde betrachtet. Der 3.Spielebenchmark zeigt einen modifizierten Ausschnitt, wie er z.B. in M*x Payne vorkommen könnte. Allerdings kann ich mich nicht an so eine Szene erinnern. Allerdings gibt es eine ähnliche Szene, als Max in das Bürogebäude eintritt und man eine Vielzahl von Wachen vor sich hat. Beim 4.Test schmilzt man förmlich dahin. Der Naturanblick lässt einem wirklich das Herz aufgehen und man ist erstaunt, was die Grafikkarte alles kann. Die Sequenz sieht wirklich atemberaubend aus, und man denkt z.B. mal an echte Bäume und nicht an solche wie man sie z.B. aus Formel 1 Simulationen kennt.
Die theoretischen Tests lassen einen dagegen relativ kalt. Lediglich vom „Environment Bump Mapping“ ist man erstaunt, wo man so etwas Ähnliches wie einen ägyptischen Pharao sehen kann. 2 Tests aus den DX8-Features lassen einen aber doch wieder erstaunen. Die beiden Pixel Shader Tests halten was die Technik verspricht und die GPU übernimmt grandios die Arbeit der CPU. Wasseroberflächen werden zwar im normalen Pixel Shader Test etwas künstlich wirkend dargestellt, aber beim „Advanced Pixel Shader“ sieht es wirklich realistisch aus. Man hat das Gefühl als wäre alles echt. Die Bildqualität (Image Quality) zeigt nur noch einen Screenshot aus den ersten 4 Spielen.
Gestern ist meine GeForce4-Karte gekommen und ich habe erstmal einen Test mit dem Benchmark durchgeführt. Ich hatte mir als erstes den Detonator 28.32 heruntergeladen, da dieser angeblich am Schnellsten sein sollte. Der Detonator ist der Referenztreiber von nVidia, auf den fast alle Besitzer einer GeForce-Grafikkarte vertrauen. Nun ereignete sich aber ein Problem. Der Treiber schien den Pixel Shader noch nicht mit integriert zu haben, und so stürzte der Benchmark bei Game4, und bei beiden Pixel Shader Tests mit einer Fehlermeldung ab. Daraufhin schaute ich mich nach neuen Detonatoren um und zog mir so den 29.60, der von den Neueren sehr schnell sein soll. Mit diesem Treiber funktionierten dann auch alle 3 Tests und jetzt konnte ich auch endlich den vollständigen Benchmark durchführen.
Mein Ergebnis lag bei 5675 Marks. Die Konfiguration dafür: Windows 2000, Duron@857MHz, ASUS V8420 64MB (GF4 Ti42000), 512MB RAM@100MHz und als Board das ASUS A7V. Die CPU ist natürlich im Moment klar der bremsende Faktor und so wird hier auch innerhalb des nächsten Monats ein Thunderbird 1300 eingebaut werden. Über das Ergebnis mit dieser CPU werde ich dann auch berichten.
Bevor ich die GF4 hatte, werkelte eine ELSA Gladiac GTS (GF2GTS) in meinem PC. Ansonsten war es dieselben Komponenten. Nur Windows 98 war dazumal noch installiert. Mit dieser Konfiguration schaffte ich nur runde 2400 Marks. Man sieht also, dass dieser Benchmark vollkommen auf DX8 getrimmt ist, denn sonst könnte solch ein Unterschied nicht die Regel sein.
Die meisten Marks erzielten logischerweise Overclocker. Sie erreichen über 16000. Unter http://www.solidhardware.com/macci/vaporphase/ kann man sich diese einzigartige und wirklich wahnsinnige Konfiguration haben. Mit aller Liebe zur Geschwindigkeit würde ich niemals so einen „PC“ neben mir laufen lassen.
>>>>> Demo und Game >>>>>
Die Demo lässt alle Tests als ganzen Clip zusammenschmelzen und alles wird mit niedrigem Detaillevel abgespielt, so dass es auch auf älteren PCs läuft. Dieser Clip ist auf jedenfalls empfehlenswert, denn er bringt echt Atmosphäre auf den Bildschirm. Genau tut dies das Spiel, welches ausschließlich in der Pro-Version zur Verfügung steht. Hier steuert man einen Jeep durch dieses abschüssige Gelände.
>>>>> Fazit >>>>>
3D Mark 2001 ist DER Spielebenchmark für den Computer. Wer ihn noch nicht kennt, sollte ihn sich auf jeden Fall mal anschauen. Auch der Download mit ISDN lohnt sich. Wenn man bedenkt, dass das die Grafik von gestern ist, weiß man was einem mit Doom3 und Konsorten (wobei ich die Konsorten als ID-Fan natürlich nicht so hoch einstufe) erwartet. Der Benchmark ist auf jeden Fall eine Empfehlung wert und die Note 1 kann man hier durchaus vertreten.
Benchmarks haben schon eine lange Tradition, zumindest CPU und Speicherbenchmarks. Grafikkarten mit eigene 3D-Engine zum Messen der Leistung gibt es noch gar nicht so lange. Die ersten waren damals die Voodoo-Karten mit fetten 4 MB Speicher. Ich kann mich noch dran erinnern, wie ich zu Weihnachten mal eine Diamond Monster 3D bekommen habe, die dazumal prächtige 400 DM gekostet hat. Immerhin das Referenzmodell unter Beschleunigerkarten. Heutige Preise sind ja mit über 400€ bei solchen Modellen keine Seltenheit mehr, auch wenn sie ungleich viel mehr leisten. Um Grafikkarten miteinander vergleichen zu können braucht man theoretische und praktische Messwerte. Die praktischen kommen aus den Spielen mit DirectX7, 8 und 8.1 und die theoretischen aus Benchmarks, wie der 3D Mark 2001 SE auch einer ist.
>>>>> Quelle >>>>>
Die Firma, die 3D Mark seit jeher herstellt ist MadOnion. So ist es nicht verwunderlich, dass man das Produkt auf www.madonion.com kostenlos zum Download erhält. Allerdings nicht ohne Einschränkungen, wie man spätestens nach der Installation bemerken dürfte. In der registrierten Version ist zusätzlich der Benchmark für die Bildqualität erhalten und eine kleine Spieledemo. Links auf der Seite sieht man ein kleines Symbol für „3D Mark 2001 Second Edition“ und darunter verweist ein Link auf „Download“. Ein neues Fenster öffnet sich, in dem mehrere Mirrors, also mehrere Quellen zum Herunterladen zur Verfügung stehen. Ich empfehle dabei „Allround-PC“, da man dort die Files auch mit Downloadmanager herunterladen kann, was z.B. bei „4Players“ nicht funktioniert. Außerdem steht der Server in Deutschland und man kann selbst seine 768kbit DSL-Leitung ausnutzen. Ein weiterer Klick auf „Download!“ öffnet wiederum ein neues Fenster, in dem man abermals verschiedene Quellen hat, die sich aber auf direkte Links beziehen und nicht auf Weiterleitungen zu neuen Fenstern. Hier kann man endlich 3D Mark 2001 SE und den 1.Patch herunterladen. Wer eine GeForce4 sein Eigen nennt, braucht den Patch früher oder später. Die Größen der Dateien betragen 39,8 MB und 2,7 MB, d.h. ISDN-Nutzer sollten schon etwas Zeit mitbringen, um die erste Datei herunterzuladen.
>>>>> Installation >>>>>
Beide Dateien beinhalten eine automatische Installation, d.h. man muss nur beim Hauptprogramm das Zielverzeichnis angeben und den Rest immer mit „Next“ bzw. „Weiter“ bestätigen. Alles in Allem funktioniert das reibungslos und selbst Anfänger sollten hier keine Probleme haben.
>>>>> Das Programm >>>>>
Beim Start des Programms erscheint ein schönes transparentes Logo, bei dem in der Mitte ein Geländewagen ;) zu sehen ist und in der linken unteren Ecke das Symbol des Prozessors. Zumindest sehe ich das Logo des Duron, und da bei mir einer dieser Reihe werkelt, wird das wohl auch auf alle anderen zutreffen. Dann sieht man ein Fenster mit vielen Buttons, Optionen und allen drum und dran. Alles ist im Prinzip doppelt dargestellt und so werde ich nur die Buttons erläutern die man sehen kann. Das erste Feld ist „Project“ und man kann bevor man einen Benchmark durchführt den Projektnamen ändern. Mehr ist das nicht.
>>>>> Selected Tests >>>>>
In dieser Rubrik kann man festlegen, welche Tests man alle für den Benchmark nehmen möchte. Dabei wird zwischen normaler und individueller Auswahl unterschieden, für Anfänger und Profi eben. Allerdings unterstützt nicht jede Grafikkarte alle Tests, so wird man z.B. zwangsläufig mit einer GeForce2 oder GeForce4 MX auf Game4 – Nature, Bump Mapping und Pixel Shader Tests verzichten müssen. Jedoch kann man trotzdem alle festlegen, da das Programm diese Mängel automatisch erkennt und die Tests überspringt. Am Ende bekommt man trotzdem ein Ergebnis.
>>>>> Options >>>>>
Die Options unterscheiden sich zu anderen Programmen klar in der Größe. Nur 8 Sachen kann man verändern. Als Erstes steht da „Disable title screens between tests“; das heißt genau so viel, dass das Bild, welches verrät, welcher Test als nächstes folgt einfach wegfällt. Das verringert die Ladezeit aber kaum, und so lohnt es nicht wirklich dieses Kästchen zu aktivieren. „Looping“ lässt den Benchmarks wie eine Schleife immer durchlaufen. Auch nicht empfehlenswert, wenn man einfach nur die Speed bzw. die Marks messen möchte. Darunter kann man dann bestimmen, wie oft der Benchmark durchlaufen soll, falls Looping aktiviert ist. Für die „Demo“ kann man ebenfalls das Looping bestimmt und ggf. den Sound abstellen. Zur Demo selber komme ich später. Für das „Game“ kann man Musik und Soundeffekte an- und ausschalten und den Detailgrad zwischen „Low“ und „High“ verändern. Das sind alles Optionen, die nicht viel ausmachen und lediglich der letzte Punkt wirkt sich gravierend aus.
>>>>> Display and CPU Settings >>>>>
Erst hier kann man gravierende Änderungen für den Benchmark, für die Demo und für das kleine Spiel vornehmen. Auflösungen, Farbanzahl, Kantenglättung (Antialiasing), Puffer (FrameBuffer), Texturenformat (Texture Format), Z-Buffer, und Transform and Lightning kann man einstellen. Für aussagekräftige Benchmarks und zum Vergleich lässt man alles auf Standard. Möchte man herausfinden ab wann ein Spiel flüssig läuft kann man natürlich hier viel verändern. Eine Verringerung der Auflösung auf 800x600 bringt in den meisten Fällen sehr viele Bilder je Sekunde mehr. Auch die Farbanzahl sollte nach Möglichkeit auf 16bit reduziert werden. Die Einstellung „D3D (Pure) Hardware T&L“ sollte nach Möglichkeit aktiviert sein, da diese Technik von mittlerweile fast allen Spielen unterstützt wird und da diese Option den Prozessor ungemein entlastet, so dass dieser sich anderen Aufgaben widmen kann.
>>>>> Benchmark >>>>>
Der Benchmark besteht aus insgesamt 21 Tests, die in einer bestimmten Reihenfolge abgespult werden. Nicht lauffähige Tests werden wie bereits zu Anfang erwähnt einfach übersprungen. Unterteilt ist der Benchmark in Spiele, Theorie und DirectX8-Features, die entweder softwaremäßig, d.h. vom Spiel selber und mithilfe der CPU oder hardwaremäßig mithilfe der GPU (Grafikprozessor) erledigt werden. Allerdings lässt sich nicht alles softwaremäßig umsetzen.
Beim 1.Spiel sieht man einen Geländewagen, der ein paar Raketen bei sich hat und über zerstöre Straßen fährt. Er wehrt sich gegen ein Flugobjekt und einen Roboter. Im ersten Test hat man ein durchaus flüssiges Bild, während es im 2.Test schon einen etwas besseren PC beansprucht, um mindestens 40 Bilder je Sekunden zu haben. Das 2.Spiel zeigt einen Drachen, dessen Besitzerin eine Frau ist. Beide jagen mit Feuerstößen eine Angst in Schrecken. Auf beiden Detailstufen habe ich ein flüssiges Bild. Das hier ist der schnellste Test, wenn man nur die Bilder je Sekunde betrachtet. Der 3.Spielebenchmark zeigt einen modifizierten Ausschnitt, wie er z.B. in M*x Payne vorkommen könnte. Allerdings kann ich mich nicht an so eine Szene erinnern. Allerdings gibt es eine ähnliche Szene, als Max in das Bürogebäude eintritt und man eine Vielzahl von Wachen vor sich hat. Beim 4.Test schmilzt man förmlich dahin. Der Naturanblick lässt einem wirklich das Herz aufgehen und man ist erstaunt, was die Grafikkarte alles kann. Die Sequenz sieht wirklich atemberaubend aus, und man denkt z.B. mal an echte Bäume und nicht an solche wie man sie z.B. aus Formel 1 Simulationen kennt.
Die theoretischen Tests lassen einen dagegen relativ kalt. Lediglich vom „Environment Bump Mapping“ ist man erstaunt, wo man so etwas Ähnliches wie einen ägyptischen Pharao sehen kann. 2 Tests aus den DX8-Features lassen einen aber doch wieder erstaunen. Die beiden Pixel Shader Tests halten was die Technik verspricht und die GPU übernimmt grandios die Arbeit der CPU. Wasseroberflächen werden zwar im normalen Pixel Shader Test etwas künstlich wirkend dargestellt, aber beim „Advanced Pixel Shader“ sieht es wirklich realistisch aus. Man hat das Gefühl als wäre alles echt. Die Bildqualität (Image Quality) zeigt nur noch einen Screenshot aus den ersten 4 Spielen.
Gestern ist meine GeForce4-Karte gekommen und ich habe erstmal einen Test mit dem Benchmark durchgeführt. Ich hatte mir als erstes den Detonator 28.32 heruntergeladen, da dieser angeblich am Schnellsten sein sollte. Der Detonator ist der Referenztreiber von nVidia, auf den fast alle Besitzer einer GeForce-Grafikkarte vertrauen. Nun ereignete sich aber ein Problem. Der Treiber schien den Pixel Shader noch nicht mit integriert zu haben, und so stürzte der Benchmark bei Game4, und bei beiden Pixel Shader Tests mit einer Fehlermeldung ab. Daraufhin schaute ich mich nach neuen Detonatoren um und zog mir so den 29.60, der von den Neueren sehr schnell sein soll. Mit diesem Treiber funktionierten dann auch alle 3 Tests und jetzt konnte ich auch endlich den vollständigen Benchmark durchführen.
Mein Ergebnis lag bei 5675 Marks. Die Konfiguration dafür: Windows 2000, Duron@857MHz, ASUS V8420 64MB (GF4 Ti42000), 512MB RAM@100MHz und als Board das ASUS A7V. Die CPU ist natürlich im Moment klar der bremsende Faktor und so wird hier auch innerhalb des nächsten Monats ein Thunderbird 1300 eingebaut werden. Über das Ergebnis mit dieser CPU werde ich dann auch berichten.
Bevor ich die GF4 hatte, werkelte eine ELSA Gladiac GTS (GF2GTS) in meinem PC. Ansonsten war es dieselben Komponenten. Nur Windows 98 war dazumal noch installiert. Mit dieser Konfiguration schaffte ich nur runde 2400 Marks. Man sieht also, dass dieser Benchmark vollkommen auf DX8 getrimmt ist, denn sonst könnte solch ein Unterschied nicht die Regel sein.
Die meisten Marks erzielten logischerweise Overclocker. Sie erreichen über 16000. Unter http://www.solidhardware.com/macci/vaporphase/ kann man sich diese einzigartige und wirklich wahnsinnige Konfiguration haben. Mit aller Liebe zur Geschwindigkeit würde ich niemals so einen „PC“ neben mir laufen lassen.
>>>>> Demo und Game >>>>>
Die Demo lässt alle Tests als ganzen Clip zusammenschmelzen und alles wird mit niedrigem Detaillevel abgespielt, so dass es auch auf älteren PCs läuft. Dieser Clip ist auf jedenfalls empfehlenswert, denn er bringt echt Atmosphäre auf den Bildschirm. Genau tut dies das Spiel, welches ausschließlich in der Pro-Version zur Verfügung steht. Hier steuert man einen Jeep durch dieses abschüssige Gelände.
>>>>> Fazit >>>>>
3D Mark 2001 ist DER Spielebenchmark für den Computer. Wer ihn noch nicht kennt, sollte ihn sich auf jeden Fall mal anschauen. Auch der Download mit ISDN lohnt sich. Wenn man bedenkt, dass das die Grafik von gestern ist, weiß man was einem mit Doom3 und Konsorten (wobei ich die Konsorten als ID-Fan natürlich nicht so hoch einstufe) erwartet. Der Benchmark ist auf jeden Fall eine Empfehlung wert und die Note 1 kann man hier durchaus vertreten.
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