AFK BM-2 Testbericht

Afk-bm-2
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Summe aller Bewertungen
  • Handhabung & Komfort:  sehr gut
  • Design:  sehr gut
  • Reinigung:  sehr einfach
  • Qualität des Endergebnisses:  sehr schlecht
  • Reparaturservice:  schlecht

Erfahrungsbericht von cappuchina

Frisch und Lecker, wie vom Bäcker!

  • Handhabung & Komfort:  sehr gut
  • Design:  gut
  • Reinigung:  sehr einfach
  • Besitzen Sie das Produkt?:  ja

Pro:

Schnell, einfach, lecker

Kontra:

Fehler in Bedienungsanleitung

Empfehlung:

Ja

- Vorgeschichte, oder: Wieso ein Brotbackautomat? -

Ein leckerer Duft von frischem Brot zieht durch das Haus und weckt den Langschläfer. Schnell wird klar, da hat die Oma doch frisches Brot gebacken. Also nix wie raus aus dem Bett und Frühstücken. Noch warm wird das knusprige, goldbraune Brot angeschnitten. Es dampft noch ein wenig und der wohlige Duft intensiviert sich. Die Butter zerläuft auf der warmen Scheibe, sie wird belegt und - reingebissen... hmmmmmmmm, lecker, so muss Frühstück sein!
Diese herrliche Erfahrung wird jeder machen, der einmal frisches Brot probiert.
Das beste und frischeste Brot gibt\'s allerdings nicht im Supermarkt an der Ecke oder beim Bäckerladen nebenan zu kaufen, sondern meist nur frisch aus dem Backofen oder - wie hier - aus dem Brotbackautomaten.
Seit ich denken kann, wird in meiner Familie das Brot selbst gebacken. Die Oma hat einen empfindlichen Magen und verträgt gekauftes Brot nicht, die Mutter ebenso und der Tochter ist es eigentlich egal, hauptsache es schmeckt. Mit der Zeit hatten allerdings die Kräfte der Oma nachgelassen, wenn es um\'s Brot kneten ging und so schmeckte das Brot nicht mehr allzu sehr gut. Also war schnell klar: Ein Brotbackautomat musste her.
Der Erste war super, ging aber nach 2 Jahren leider kaputt, also ein Neuer her. Der brachte nicht den gewünschten Erfolg und so backte die Oma wieder von Hand (same procedure as 2 years ago). Doch dann wurde bei einem Einkaufsbummel der AFK BM-2 entdeckt, in dem es in meinem Bericht eigentlich geht. Für günstige 39,95 Euro wurde sofort zugeschlagen.


- Aussehen -

Schauen wir uns das kleine Wundermaschinchen mal an. Klein ist wohl zuviel gesagt, denn es misst immerhin stolze 28cm x 38cm x 31 cm. Von vorne erkennt man zuerst das Display des Automatens. Klein aber oho, denn es zeigt die verbleibende Zeit an, das gewählte Prgramm, den Bräunungsgrad des Brotes und die Teigmenge. Eingerahmt wird das Display mit einem schwarzen Halbkreis aus schwarzen Plastik, was das Display schön hervorhebt. Darüber befinden sich die verschiedenen Programme, 12 an der Zahl (später mehr). Seitlich und unterhalb des Displays befinden sich insgesamt 6 Tasten:
-Zeitwahltaste (Start des Backprogramms vorprogrammieren - funtioniert nicht beim Schnellbacken)
-Menütaste (Auswahl des Brotprogrammes)
-Start/Stopp (Startet das Programm/Beendet das Programm)
-Teigmenge (Auswahl zwischen 454g-Brot und 680g-Brot)
-Farbe (Auswahl des Bräunungsgrades - hell, mittel, dunkel)
Das alles ist großzügig von einem hellgrauen dreieckigen Feld unterlegt. Der Rest des Automatens ist rechteckig, mit abgerundeten Ecken. Oben ist ein Guckloch aus Glas, mit einem gellgrauen Streifen eingerahmt. An dei Seite befinden sich zusätzlich noch Luftschlitze.
Klappen wir den Deckel mal auf und schauen von oben hinein. Zu erkennen istin der Mitte das Gefäß für das Brot, eine beschichtete Form, worin sich der Knethaken befindet. Um die Form herum ist der Heizstab zu erkennen, der (um Missverständnisse zu vermeiden) nicht an der Form befestigt ist, sonder am Automaten. Die Form lässt sich herausnehmen (wäre schlecht, wenn nicht ;) ).


- Funktion -

Vor dem Beginn des Backens, sollte man einmalig die Form \"einbrennen\", also mit Öl bestreichen und 10 Minuten backen lassen. Für meine Oma stellte das zunächst eine Hürde da (na, wer hat denn da die Bedinungsanleitung nicht gelesen? *gg*), aber schnell war die Enkeltochter zur Hilfe geeilt und das einbrennen stellte kein Problem mehr da. Dazu wird einfach der Menüpunkt 12 (Backen) eingestellt, Start gedrückt, 10 Minuten abgewartet, 2 Sekunden auf Stopp gedrückt und fertig. Dann kam der große Moment, das erste Brot sollte gebacken werden. Eigentlich ist das ja Omas Aufgabe, aber die meinte noch unbedingt einkaufen zu müssen und übergab der Enkeltochter (also mir) die Aufgabe. Okay, noch nie im Leben hatte ich mit einem Brotbackautomaten gearbeitet, also ran ans Rezept. Rezepte gibt es übrigens in der Bedienungsanleitung. Zielstrebig wurde vom Rezeot jeder Punkt nach Reihenfolge (wichtig!) abgearbeitet und das Brot sollte backen. Nur gut, dass die Enkeltochter recht lesefaul ist, was Rezepte angeht, denn in der Bedienungsanleitung ist ein großer Fehler. Bei den Rezepten stimmen die Nummern der Programme nicht mit denen an dem Automaten überein. Jedocht steht dahinter immer der Name des Programms. Also schaut man nur schnell auf den Automaten und schon hat man das richtige Programm. Glücklicherweise hatte ich unbewusst das richtige Programm gewählt und das Backen begann. Nach 3 Stunden war das Brot dann auch fertig und man muss sagen, auch ohne Vorerfahrung, was Brotbackautomaten angeht, war das Brot perfekt. Der Duft war herrlich, die Kruste schön knusprig und braun, das Brot innen locker und fluffig. Der einzige kleine Fehler, den man bemängeln könnte ist das Loch unten in der Mitte des Brotes, der durch den Knethaken verursacht wird. Aber wer will bei so einem Brot schon meckern. Dieser Erfolg sollte sich auch nach mitlerweile schon an die 50 Brote nicht ändern. Die Qualität ist die gleiche geblieben, einfach super.
Was ich eigentlich mit der Story sagen will: Kinderleiche Bedienung.

Insgesamt gibt es jedoch 12 Programme:
1. Normal
2. Weißbrot
3. Vollkornbrot
4. Schnell
5. Süßes Brot
6. Ultra Schnell I
7. Ultra Schnell II
8. Teig
9. Marmelade
10. Kuchen
11. Sandwich
12. Backen
Je nach Bedarf kann man wählen. Erfahrung habe ich persönlich bisher nur mit dem ersten Programm gemacht (Ist klar, wenn man nur ein Brot backt ;) ). Meine Oma dagegen hat schon die verschiendsten Programme getestet. Nr. 1, wie oben beschrieben, Nr. 2 ergab leckeres Brot für den Grillabend, Nr. 3 herzhaftes und gesundes Brot (auch lecker), Nr. 4 ist mit nur 1:40 Stunden super, wenn es mal schnell gehen soll, mit Nr. 5 lässt sich z.B. leckeres Rosinenbrot zaubern. Nr. 8 bereitet leckeren Teig z.B. für Brötchen, Nr. 11 macht perfektes Brot für den Sandwichtoaster und Nr. 12 hält, was der Name verspricht.
Insgesamt kann man als Verkoster der Produkte der einzelnen Programme nur sagen: Super!


- Kosten -

Der Brotmackautomat AFK BM-2 kostet im Handel ca. 40 Euro, aber das ist eine Investition, die sich unbedingt lohnt!
Die einzelnen Zutaten sind günstig und sehr ergibig. Im Vergleich zu dem Brot vom Bäcker, bzw. dem aus dem Supermarkt spart man pro Brot gut und gerne 50 %. Mit 800 Watt liegt der Stromverbrauch zwar etwas höher, bildet aber immer noch keinen Vergleich zum Bäckerbrot, zumal man im selbstgebackenen Brot weiß, was drin ist.


- Lieferumfang -

Im Lieferumfang sind folgene Dinge enthalten:
-Brotbackautomat
-Bedienungsanleitung (ausführlich mit Rezepten - Bemerkung im Funktionsteil oben beachten!)
-Meßbecher
-Meßlöffel (Ess- und Teelöffel)
-Spieß zum Entfernen des Knethaken (ähnelt dem Nikolausstab)
-Knethaken
-Brotbackform


- Zusätzlich -

Mit dem Brotbackautomaten lässt sich die Zeit programmieren, wann die Arbeit einsetzen soll. Da jeder Schritt (z.B. Kneten, gehen lassen, Kneten, Backen...) mit einem Piepton signalisiert wird, sollte man, wenn man die Zeitschaltuhr über Nacht laufen lässt, sodass man morgens frisches Brot genißen kann, den Automaten außer hörweite aufstellen. Ansonsten lässt sich sagen, dass auch diese Funktion sehr präzise arbeitet.


- Fazit -

Der Brotbackautomat BM-2 von AFk kann ich nur weiterempfehlen. Eine kinderleichte Handhabung und super Erfolge sprechen für sich. Zudem ist der Anschaffungspreis recht gering gehalten und man spart eine Menge Geld gegenüber den Ladenpreisen (von Brot).
Wegen des kleinen Fehlers in der Bedienungsanleitung gibt es von mir 4 Sterne für diesen kleinen Wunderautomat.

Danke!

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