Advent Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von Mesalina
Und was ist am 15. drin?
Pro:
Die Beschenkten freuen sich sehr über einen Adventskalender
Kontra:
Wenn man einen selbstgemachten verschenken will, muss man recht früh damit anfangen.
Empfehlung:
Nein
Es ist der 10.11. 2002 und ich schreibe über Adventskalender.
Nein, keine Sorge, ich weiß, dass es erst in 3 Wochen soweit ist.
Doch für die Adventskalender, die ich Euch heute vorstelle, braucht man eben ein wenig Zeit. Und 3 Wochen reichen da gerade noch aus.
Denn ich mache jedes Jahr für einen meiner Freunde einen selbstgemachten Adventskalender.
Aber warum gibt es denn einen Kalender für den Advent?
Kurze Informationen zum Adventskalender
--------------------------------------------
Ende des 19. Jahrhunderts wurde der Adventskalender erfunden. Eine Mutter konnte die Quengelei ihres Sohnes nicht mehr hören („Mama, wann ist denn jetzt endlich Weihnachten?“) und hat ihm ,um die Zeit bis zum 24.12. zu verkürzen, einen Adventskalender gebastelt.
Dieser enthielt jedoch keine Süßigkeiten, sondern 24 verschiedene Bildchen, die hinter einer Türe versteckt waren.
Leider weiß ich nicht mehr, wie die einfallsreiche Mutter und ihr Sohn hieß – vielleicht weiß es ja eine von Euch.
= > AHA! Eine Mutter war kreativ und hat diesen süßen, originellen Kalender erfunden. Zu was Mütter doch alles gut sind :)
Ich finde jedenfalls, dass der Adventskalender eine tolle Idee ist! Gerade für Kinder, die die Zeit bis Weihnachten wirklich kaum aushalten, bekommen so jeden Tag ein kleines Trostpflaster.
\"Meine\" Adventskalender
---------------------------
Wie oben schon erwähnt, mache ich jedes Jahr für einen guten Freund einen Adventskalender selbst. Denn auch ältere Leute freuen sich über einen Adventskalender, oder?
Die Vorbereitung
--------------------
Mit der Vorbereitung beginne ich meistens schon im Oktober.
Hier stelle ich mir vor allem die Frage: Wer bekommt denn einen Adventskalender? Dass nicht alle einen bekommen, ist ein zeitliches, aber auch ein finanzielles Problem: Denn ein Adventskalender ist nicht gerade billig.
Dann kommt die wohl wichtigste Frage: Wie gestalte ich den Adventskalender?
Dazu gibt es unterschiedliche Aufmachungen, die ich alle schon probiert habe und die ich Euch jetzt vorstellen möchte.
---- Der traditionelle Adventskalender ----
Damit meine ich einen Kalender, bei dem es ein Türchen zu öffnen gibt.
Wer sich für diesen Kalender entscheidet, sollte entweder schon ein schönes Deckblatt mit Türchen haben (beispielsweise ein schönes Foto aus einer Illustrierten, ein Poster, ein Bild von einem alten Kalender auf Tonkarton kleben) oder sich wirklich die Mühe machen und die Vorderseite selbst bemalen.
Die Türchen mit einem Cutter leicht anschneiden und mit Zahlen beschriften.
Wenn die Vorderseite also gestaltet ist, werden die Tage ausgewählt.
Bei diesem Adventskalender ist es nur möglich entweder Bilder oder etwas Geschriebenes hinter den Türchen zu verstecken.
Mögliche Sachen, über die man sich freuen kann:
- Gutscheine (fürs Kino, zum Essen, zu einem Spieleabend, zum Brunchen,...)
- Fotos, über die man Schmunzeln kann
- Comics
- Gedichte und Geschichten zur Weihnachtszeit.
- oder wirklich mal ein selbstgemaltes Bild – ohne irgendwelche Hintergedanken
= > AHA! Ein traditioneller Adventskalender mit vielen Möglichkeiten. Ist eigentlich recht einfach hergestellt.
----- Der Beutel-Adventskalender -----
In diesem Adventskalender herrschen Tüten (oder Nikolausstiefel oder Säckchen oder .......) vor. Diese werden mit kleinen Geschenken gefüllt.
Natürlich kann man diese Tüten oder Säckchen auch selbst herstellen (ist auch recht einfach), wer aber nicht die Zeit oder das Geschick zum Nähen hat, kann sich diesen Adventskalender auch kaufen.
Eine kleine Abwandlung dieser Form sind Adventskalender, die mit Hilfe von leeren Klopapier-Rollen hergestellt werden. Hier wird die Rolle mit beispielsweise Tonpapier beklebt und als Nikolaus, Engel oder nach eigenen Wünschen gestaltet. Gerade diese Form ist, wenn man Kinder hat, schön; denn die Kinder können dabei selbst mit Hand anlegen.
Auch hier gilt: Nicht vergessen, die Beutel, Nikoläuse oder Stiefel mit den Tagen zu beschriften.
Mögliche Füllungen:
- Süßigkeiten (der Fantasie der Schokoladen-Hersteller sind dabei keine Grenzen gesetzt)
- natürlich können auch hier Gutscheine in die Säckchen gefüllt werden
- für Backwütige eignen sich auch Backrezepte oder für Back-Hasser selbstgemachte Plätzchen, die in den Beutel gefüllt werden.
- kleine Gegenstände, z.B. Duftöl, kleine Tonfiguren, einen Taschenkalender, Kerzen, Stifte usw.
- selbstgestrickte Socken sind auch ein Hit (oder die Anleitung dazu *g*)
- Interessant und spannend wird es, wenn der Adventskalenderinhaber auch nicht fühlen kann, was er bekommt. Es gibt dann immer wieder die größten Mutmaßungen über das Geschenk.
- Wenn es möglich ist, können auch kleine Deko-Artikel selbst gebastelt werden und in die Beutel gegeben werden: kleine Fensterbilder gemalt mit Window-Color, Fensterbilder aus Tonkarton, verzierte Kerzen und alles andere, was die weihnachtliche Bastelstube so hergibt.
Wenn Ihr den Adventskalender füllt, achtet bitte auf die Vorlieben des Beschenkten: Ein Kind freut sich auch über ein Spielzeug-Auto, für Erwachsene wird dieses Geschenk ein wenig seltsam.
Wichtig ist, dass die Spannung bleibt – auch für die Erwachsenen. Denn man weiß nicht immer, was man bekommt : )
Aber das ist ja wohl klar, oder?
= > AHA! Füllungen im Adventskalender bringen Spannung, manchmal auch Spiel und Schokolade. Die Vorlieben sollten aber bekannt sein, sonst geht der Adventskalender den Bach runter - und das soll er ja nicht.
----- Der Adventskranz-Kalender ----
Zwei Fliegen mit einer Klappe schlägt man, wenn man einen Adventskranz-Adventskalender fertigt. Das ist ein \"ganz normaler\" Adventskranz (also ein Kranz mit 4 Kerzen), der anstatt mit grünen Zweigen und Weihnachtsdekoration mit Beuteln behängt wird. In diese kleinen Beutel kann man eigentlich die gleichen Sachen wie in den oben beschriebenen Adventskalendern stecken.
Wichtig ist nur, dass Ihr darauf achtet, dass die Kerzen nicht zu schnell herunterbrennen und die Säckchen verbrennen.
Den Kranz kann man übrigens als Stroh-Kranz in Bastelgeschäften kaufen (ist nicht sehr teuer: ca. 2 Euro für einen großen Kranz), die Kerzen gibt’s überall da, wo es Kerzen gibt und das Binden erfolgt entweder doch mit Tannen (wer es kann) oder mit anderen Hilfsmitteln (z.B. mit Stoff oder Weihnachtsservietten oder Geschenkbänder). Wer will, kann ja auch einfach den Strohkranz so lassen. Manchen Leuten gefällt das nämlich auch.
= > AHA! Ein Kalender in Kranzform. Ist mal eine andere Möglichkeit, einen Kranz zu gestalten.
---- Der gekaufte Adventskalender -----
Mittlerweile gibt es ja eine Fülle von Adventskalendern, die man kaufen kann. Neben den nostalgischen Türchen-Adventskalendern mit den Bildern über verschiedene Schokoladen-und andere Süßigkeiten-Adventskalender gibt es gerade für Kinder Spielzeug-Adventskalender (und wie ich bei der Suche gerade eben festgestellt habe, gibt es sogar für Tiere Adventskalender. Ich finde das ein wenig übertrieben).
= > AHA! Wenn man keine Zeit hat, kann man jemandem einen Adventskalender kaufen. Ist zwar nicht so persönlich wie ein selbstgemachter, aber besser als gar keiner:)
Mein Schlusswort
--------------------
So, jetzt hoffe ich, dass ich Euch mit meinen Adventskalender-Tipps ein wenig geholfen habe. Und wer weiß – vielleicht hast gerade DU Lust bekommen, einen Adventskalender für einen Freund, deinen Partner, deine Nichte oder für sonst einen lieben Menschen zu machen....
Nein, keine Sorge, ich weiß, dass es erst in 3 Wochen soweit ist.
Doch für die Adventskalender, die ich Euch heute vorstelle, braucht man eben ein wenig Zeit. Und 3 Wochen reichen da gerade noch aus.
Denn ich mache jedes Jahr für einen meiner Freunde einen selbstgemachten Adventskalender.
Aber warum gibt es denn einen Kalender für den Advent?
Kurze Informationen zum Adventskalender
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Ende des 19. Jahrhunderts wurde der Adventskalender erfunden. Eine Mutter konnte die Quengelei ihres Sohnes nicht mehr hören („Mama, wann ist denn jetzt endlich Weihnachten?“) und hat ihm ,um die Zeit bis zum 24.12. zu verkürzen, einen Adventskalender gebastelt.
Dieser enthielt jedoch keine Süßigkeiten, sondern 24 verschiedene Bildchen, die hinter einer Türe versteckt waren.
Leider weiß ich nicht mehr, wie die einfallsreiche Mutter und ihr Sohn hieß – vielleicht weiß es ja eine von Euch.
= > AHA! Eine Mutter war kreativ und hat diesen süßen, originellen Kalender erfunden. Zu was Mütter doch alles gut sind :)
Ich finde jedenfalls, dass der Adventskalender eine tolle Idee ist! Gerade für Kinder, die die Zeit bis Weihnachten wirklich kaum aushalten, bekommen so jeden Tag ein kleines Trostpflaster.
\"Meine\" Adventskalender
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Wie oben schon erwähnt, mache ich jedes Jahr für einen guten Freund einen Adventskalender selbst. Denn auch ältere Leute freuen sich über einen Adventskalender, oder?
Die Vorbereitung
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Mit der Vorbereitung beginne ich meistens schon im Oktober.
Hier stelle ich mir vor allem die Frage: Wer bekommt denn einen Adventskalender? Dass nicht alle einen bekommen, ist ein zeitliches, aber auch ein finanzielles Problem: Denn ein Adventskalender ist nicht gerade billig.
Dann kommt die wohl wichtigste Frage: Wie gestalte ich den Adventskalender?
Dazu gibt es unterschiedliche Aufmachungen, die ich alle schon probiert habe und die ich Euch jetzt vorstellen möchte.
---- Der traditionelle Adventskalender ----
Damit meine ich einen Kalender, bei dem es ein Türchen zu öffnen gibt.
Wer sich für diesen Kalender entscheidet, sollte entweder schon ein schönes Deckblatt mit Türchen haben (beispielsweise ein schönes Foto aus einer Illustrierten, ein Poster, ein Bild von einem alten Kalender auf Tonkarton kleben) oder sich wirklich die Mühe machen und die Vorderseite selbst bemalen.
Die Türchen mit einem Cutter leicht anschneiden und mit Zahlen beschriften.
Wenn die Vorderseite also gestaltet ist, werden die Tage ausgewählt.
Bei diesem Adventskalender ist es nur möglich entweder Bilder oder etwas Geschriebenes hinter den Türchen zu verstecken.
Mögliche Sachen, über die man sich freuen kann:
- Gutscheine (fürs Kino, zum Essen, zu einem Spieleabend, zum Brunchen,...)
- Fotos, über die man Schmunzeln kann
- Comics
- Gedichte und Geschichten zur Weihnachtszeit.
- oder wirklich mal ein selbstgemaltes Bild – ohne irgendwelche Hintergedanken
= > AHA! Ein traditioneller Adventskalender mit vielen Möglichkeiten. Ist eigentlich recht einfach hergestellt.
----- Der Beutel-Adventskalender -----
In diesem Adventskalender herrschen Tüten (oder Nikolausstiefel oder Säckchen oder .......) vor. Diese werden mit kleinen Geschenken gefüllt.
Natürlich kann man diese Tüten oder Säckchen auch selbst herstellen (ist auch recht einfach), wer aber nicht die Zeit oder das Geschick zum Nähen hat, kann sich diesen Adventskalender auch kaufen.
Eine kleine Abwandlung dieser Form sind Adventskalender, die mit Hilfe von leeren Klopapier-Rollen hergestellt werden. Hier wird die Rolle mit beispielsweise Tonpapier beklebt und als Nikolaus, Engel oder nach eigenen Wünschen gestaltet. Gerade diese Form ist, wenn man Kinder hat, schön; denn die Kinder können dabei selbst mit Hand anlegen.
Auch hier gilt: Nicht vergessen, die Beutel, Nikoläuse oder Stiefel mit den Tagen zu beschriften.
Mögliche Füllungen:
- Süßigkeiten (der Fantasie der Schokoladen-Hersteller sind dabei keine Grenzen gesetzt)
- natürlich können auch hier Gutscheine in die Säckchen gefüllt werden
- für Backwütige eignen sich auch Backrezepte oder für Back-Hasser selbstgemachte Plätzchen, die in den Beutel gefüllt werden.
- kleine Gegenstände, z.B. Duftöl, kleine Tonfiguren, einen Taschenkalender, Kerzen, Stifte usw.
- selbstgestrickte Socken sind auch ein Hit (oder die Anleitung dazu *g*)
- Interessant und spannend wird es, wenn der Adventskalenderinhaber auch nicht fühlen kann, was er bekommt. Es gibt dann immer wieder die größten Mutmaßungen über das Geschenk.
- Wenn es möglich ist, können auch kleine Deko-Artikel selbst gebastelt werden und in die Beutel gegeben werden: kleine Fensterbilder gemalt mit Window-Color, Fensterbilder aus Tonkarton, verzierte Kerzen und alles andere, was die weihnachtliche Bastelstube so hergibt.
Wenn Ihr den Adventskalender füllt, achtet bitte auf die Vorlieben des Beschenkten: Ein Kind freut sich auch über ein Spielzeug-Auto, für Erwachsene wird dieses Geschenk ein wenig seltsam.
Wichtig ist, dass die Spannung bleibt – auch für die Erwachsenen. Denn man weiß nicht immer, was man bekommt : )
Aber das ist ja wohl klar, oder?
= > AHA! Füllungen im Adventskalender bringen Spannung, manchmal auch Spiel und Schokolade. Die Vorlieben sollten aber bekannt sein, sonst geht der Adventskalender den Bach runter - und das soll er ja nicht.
----- Der Adventskranz-Kalender ----
Zwei Fliegen mit einer Klappe schlägt man, wenn man einen Adventskranz-Adventskalender fertigt. Das ist ein \"ganz normaler\" Adventskranz (also ein Kranz mit 4 Kerzen), der anstatt mit grünen Zweigen und Weihnachtsdekoration mit Beuteln behängt wird. In diese kleinen Beutel kann man eigentlich die gleichen Sachen wie in den oben beschriebenen Adventskalendern stecken.
Wichtig ist nur, dass Ihr darauf achtet, dass die Kerzen nicht zu schnell herunterbrennen und die Säckchen verbrennen.
Den Kranz kann man übrigens als Stroh-Kranz in Bastelgeschäften kaufen (ist nicht sehr teuer: ca. 2 Euro für einen großen Kranz), die Kerzen gibt’s überall da, wo es Kerzen gibt und das Binden erfolgt entweder doch mit Tannen (wer es kann) oder mit anderen Hilfsmitteln (z.B. mit Stoff oder Weihnachtsservietten oder Geschenkbänder). Wer will, kann ja auch einfach den Strohkranz so lassen. Manchen Leuten gefällt das nämlich auch.
= > AHA! Ein Kalender in Kranzform. Ist mal eine andere Möglichkeit, einen Kranz zu gestalten.
---- Der gekaufte Adventskalender -----
Mittlerweile gibt es ja eine Fülle von Adventskalendern, die man kaufen kann. Neben den nostalgischen Türchen-Adventskalendern mit den Bildern über verschiedene Schokoladen-und andere Süßigkeiten-Adventskalender gibt es gerade für Kinder Spielzeug-Adventskalender (und wie ich bei der Suche gerade eben festgestellt habe, gibt es sogar für Tiere Adventskalender. Ich finde das ein wenig übertrieben).
= > AHA! Wenn man keine Zeit hat, kann man jemandem einen Adventskalender kaufen. Ist zwar nicht so persönlich wie ein selbstgemachter, aber besser als gar keiner:)
Mein Schlusswort
--------------------
So, jetzt hoffe ich, dass ich Euch mit meinen Adventskalender-Tipps ein wenig geholfen habe. Und wer weiß – vielleicht hast gerade DU Lust bekommen, einen Adventskalender für einen Freund, deinen Partner, deine Nichte oder für sonst einen lieben Menschen zu machen....
23 Bewertungen, 1 Kommentar
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05.05.2006, 01:55 Uhr von sebbelino
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreich, liebe grüße
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