Africa Festival Testbericht

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Erfahrungsbericht von Miss_Nettie

Riesen Spektakel für Freunde afrikanischer Musik und Kultur

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Alljährlich findet im Mai/Juni das Africa Festival in Würzburg auf den Mainwiesen statt. Dieses Jahr findet es vom 29. Mai bis 01. Juni statt. Im Folgenden möchte ich meine Meinung zu diesem Event äußern:

Größe:
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Was die Größe angeht, ist das Afrikafestival nicht zu schlagen, da es sich um das größte afrikabezogene Event in ganz Europa handelt. Über 250 Musiker und Künstler treten dort auf und zahlreiche Gäste aus dem In- und Ausland kommen nach Würzburg.

Musik:
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Musikalisch wird eine sehr große Palette abgedeckt. Von traditioneller afrikanischer Musik über World Music, Rai aus Algerien, Reggae, Salsa und Hip Hop wird wirklich eine sehr große Bandbreite abgedeckt, so dass für jeden etwas dabei sein sollte. Unbekanntere Künstler geben kostenlose Vorstellungen auf dem Festivalgelände (hierfür fällt nur der Eintritt von 3€ für das Festivalgelände an). Bekannte Größen wie Alpha Blondie oder Salif Keita treten im großen Showzelt auf (Tickets ab 18€).

Catering:
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Das Catering ist leider alles andere als typisch afrikanisch, was ich schade finde, da eine Art \"Bierzeltatmosphäre\" aufkommt, die es auch auf jedem mittelmäßigen Volksfest gibt. Es gibt wenige Stände mit afrikanischen Speisen, von denen die nordafrikanischen Stände mit Cous Cous, Pfefferminztee und Konsorten überwiegen. Ansonsten müssen sich die Besucher mit Allerweltsessen wie Crepes, Bratwurstsemmeln, Calamares, etc. begnügen, so dass das kulinarische Erlebnis des afrikanischen Kontinents leider etwas auf der Strecke bleibt.

Bazar:
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Auf dem Bazar geht es im Gegensatz zum Catering schon eher afrikanisch zu, wobei hier eindeutig Schwarzafrika überwiegt im Gegensatz zum Catering. Von traditionellen Trommeln über Tonträger, Schmuck, Bekleidung, Kleinmöbeln und geschnitzten Figuren ist hier alles zu haben. Auch die Haare kann man sich (allerdings zu horrenden Preisen) flechten lassen. Zudem gibt es eine nachgebaute Siedlung der Tuareg mit Ausstellung zu bewundern.

Campingmöglichkeiten:
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Man kann auf dem Gelände campen, allerdings stehen die Preise nicht im Prospekt, hier kann man sich aber unter www.afro.wuerzburg.de schlau machen und sich notfalls telefonisch erkundigen.

Preise:
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Die Eintrittspreise für das Gelände an sich betragen 3€, was meiner Ansicht nach human ist. Teuer sind jedoch die Abendkarten mit 18€ (Vorkasse) bzw. 21€ (Abendkasse). Eine Dauerkarte schlägt sogar mit 62€ zu Buche, was ich persönlich schon etwas happig finde.

Fazit:
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Wegen dem tollen Bazar und der Musik lohnt es sich schon, nach Würzburg zu kommen - vom Essen kann man das leider nicht behaupten. Die Preise für den Eintritt in das Festivalgelände sind relativ günstig - dafür sind die abendlichen Konzerte umso teurer. Angesichts der teuren Konzerte und der nicht so ausgefallenen kulinarischen Möglichkeiten gebe ich dem Africa Festival ingesamt eine 2.

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