Agave Testbericht

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Erfahrungsbericht von Marchy

Grüne Südländer

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Nein

Hallo Ihr Lieben

Holt Euch den sonnigen Süden in die Wohnung. Agaven verbreiten einen Hauch mediterraner Stimmung, sind anspruchslose und leicht zufrieden zustellen. Wenn Ihr ein wenig Geduld habt, könnt Ihr die Agaven sogar leicht vermehren.

Die Heimat der Agaven

Die Urahne der Zimmeragave, die Ihr in Blumengeschäften findet, kommen aus Südamerika. Die mexikanischen Indianer brauten aus den Blattfasern schon vor Jahrhunderten ein berauschendes Getränk, den Pulque. Zur Zeit der ersten Weltumsegler wurde die Agave in die Mittelmeer-Länder verschifft. In den trockenen und sonnigen Klima wuchs sie prächtig und vermehrte sich sehr schnell. Wer schon einen Urlaub auf Korsika oder in Griechenland verbracht hat, der kennt die riesigen Agaven mit haushohen Blütenständen aus der freien Natur.

Zwerge und Riesen

Draußen in der Natur können Agaven riesig groß werden. Die Agave America kann bis zu zwei Meter lange Blätter bekommen. Eine Junge Pflanze ist ein dekorativer Zimmerschmuck.
Die Agave hat meist einfache grüne Blätter. Bei manchen Sorten sind die Ränder gelb gestreift. Die kleine Schwester der großen Blattrosetten ist die Agave parviflora, sie stammt aus Mexiko und wird ganze 15 Zentimeter groß. Die Blätter sind zierlich, weiß gestreift und an den Rändern von weisen Fäden gesäumt.

Der richtige Platz

Agaven lieben die Sonne. Wenn Ihr wollt das die Pflanze in Eurer Wohnung so wohl fühlt, wie in ihrer sonnigen Heimat, dann solltet Ihr sie an einem hellen Platz in Eurer Wohnung stellen. Im Sommer vertragen Agaven pralle Sonne, während der warmen Jahreszeit kann sie auch auf den Balkon oder die Terrasse gestellt werden.
Im Winter brauchen die grünen Zimmergenossen einen hellen, aber kühlen Platz. Möglichst weit weg von der Heizung. Ein Wintergarten oder ein heller Kellerraum ist das ideale Winterquartier.

Das Gießen

Agaven sind anspruchslos, aber ein bisschen Pflege brauchen sie trotzdem. Gießt die Pflanze im Sommer nur mäßig und achtet darauf dass der Ballen niemals austrocknet. Im Winter nur wenig Feuchtigkeit, die Erde sollte aber trotzdem nie ganz austrocknen.

Das Düngen

Die Agaven sind an karge Lebensbedingungen gewöhnt. Düngt deshalb im Sommer alle zwei Wochen mit stark verdünntem Flüssigdünger.

Das Umtopfen

Große Agaven solltet Ihr in jedem Frühjahr umtopfen. Kleine Arten brauchen alle zwei bis drei Jahre frische Erde. Als Substrat empfiehlt sich, ein lockeres Gemisch aus Blumenerde, Gartenerde und Sand oder Perlit.

Das Vermehren

Agaven die sich in ihrer Umgebung wohl fühlen, bilden Seitensprosse, aus denen Ihr neue Topfpflanzen ziehen könnt. Die so genannten Kindel könnt Ihr bei großen Pflanzen abnehmen, wenn sie 10 Zentimeter groß sind, bei kleinen reichen drei Zentimeter. Die kleinen Nachkommen setzt Ihr einfach in die Erde, welche Ihr immer feucht halten müßt. Der Ballen darf weder austrocknen noch nass sein.

So bleiben die Pflanzen prächtig

Wenn Eure Agave älter wird, kann es sein, dass die untenstehenden Blätter braun werden. Das ist kein Grund zur Beunruhigung. Die alten Blätter vertrocknen und die Pflanze steckt ihre Kraft in neue kleine Triebe. Sind die Blätter vollständig abgestorben, so könnt Ihr sie entfernen. Achtet dabei auf die spitzen Stachel, bei denen könnt Ihr Euch leicht verletzen. Ältere Pflanzen können einen richtigen Stamm entwickeln, auf dem sich die malerische Blätterrosette thront.

Schutz vor Sonnenbrand

Wenn Ihr Eure Agave nach einem langen Winter ins Freie stellen wollt, solltet Ihr sie erst langsam an die heiße Sonne gewöhnen. Stellt sie zumindest in den Mittagsstunden an einen halbschattigen Platz. Nach einigen Tagen könnt Ihr die Agave dann ungeschützt in der Sonne stehen lassen.

Schildläuse

Wenn im Winter die Temperatur zu hoch und die Luftfeuchtigkeit zu niedrig ist, können bei der Agave Schildläuse auftreten. Bekämpfen könnt Ihr die Tiere mit einer Spiritus-Seifen-Lösung.

Ich hoffe ich konnte Euch weiterhelfen!

Liebe Grüsse Marchy

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