Age of Empires (PC Strategiespiel) Testbericht

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ab 13,65
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Erfahrungsbericht von Kaess

Entwickelt Euch vom Stammeshäuptling zum Herrscher

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

von:
Produkteinschätzung:
geschrieben am:
ec_Kaess

01.07.2001


Am Anfang war das öde Land. Dazu Wasser, Bäume und ein paar Felsen. Die Weltfirma Microsoft sah das Land, kam und siegte. Sie setzte dort die ersten Menschen aus, um das Spiel "Age of Empires" voranzutreiben. Noch ziemlich unbeholfen fristeten die Menschen der Altsteinzeit ihr Dasein vor dem Lagerfeuer und unzumutbaren Schlafplätzen. Ein Zustand, der so nicht bleiben durfte. Also bat Microsoft um Hilfe. Genauer gesagt um Eure Hilfe, denn Ihr seid dazu auserwählt, die Menschen aus der Steinzeit zu führen. So arbeitet Ihr Euch mit Eurem Völkchen bis zur Eisenzeit durch und geht dabei in großen Schlachten anderen Kulturen an den Kragen.
Den Lorbeerkranz des großen Herrschers müßt Ihr Euch mit harter Kopfarbeit verdienen. Egal, ob Ihr Führer der alten Griechen, Ägypter, Perser oder einer anderen Zivilisation seid. Die Entwicklung ein Kultur erfordert geschickten Umgang mit Ressourcen und dem Arbeitspotential der Bevölkerung. Obstpflücker, Jäger und Bauern füllen immer wieder Nahrungsvorräte auf. Denn die vielen Bauarbeiter, Holzfäller und Goldgräber können natürlich nicht nur von Luft und Wasser leben.
Und dann wären da noch die Soldaten - bewaffnet mit Schwertern, Lanzen, Äxten, Bögen und anderen Waffen - warten die Truppen vor der Kaserne auf Euer Kommando. Bevor aber die stärksten Krieger, vielleicht sogar Berittene auf Pferden und Kriegselefanten, einsatzbereit sind, ist viel Energie in die Entwicklung neuer Techniken zu investieren. Spezielle Silberrüstungen oder Streitwagen für Ross und Reiter müssen erst erfunden werden - in Akademie und Waffenschmiede. Und den Grundstein für derartige Institute könnt Ihr selbstverständlich erst dann legen, wenn das passende Zeitalter erreicht ist und damit die technischen Voraussetzungen erfüllt sind.
Erst auf Basis der fortgeschrittenen Technologie und gut angelegter Verteidigung des eigenen Reiches könnt Ihr in Erwägung ziehen, Gegner anzugreifen - vorausgesetzt, Ihr habt überhaupt die Möglichkeit dazu. Solltet Ihr aber, denn die ersten werden Sieger sein. Nur wer die Entwicklung vorantreibt, ist rechtzeitig gewappnet für eine Auseinandersetzung. Gut, wenn dann auch einige Priester in den eigenen Reihen stehen. Die können nämlich - entsprechend trainiert - mit ihrem gemurmelten Gebeten gegnerische Einheiten für die eigene Seite gewinnen. Aber nur wenn der Gegner ohne Seelsorger dasteht.
Age of Empires kann komplett mit der Maus gesteuert werden. Per Klick mit der linken Maustaste wählt Ihr Gebäude, Bewohner oder Soldaten aus. Ein Klick mit der rechten Maustaste auf einen Zielpunkt bewegt die zuvor gewählte Einheit dorthin. Bauaufträge und Einstellungen bestimmt Ihr ganz einfach per durch Klicks auf die entsprechenden Symbole.
Die simulierten Schlachten der Weltgeschichte fesseln jeden Hobbystrategen. Und Anfängern in diesem Spieltyp wird der Einstieg mit guter Übersicht und einfacher Bedienung erleichtert. In grafischer Hinsicht ist Age of Empires, verglichen mit dem Nachfolger "Age of Empires 2" oder anderen modernen Spielen, eher steinzeitlich.
Auch wären etwas mehr Entfaltungsmöglichkeiten wünschenswert. So lassen sich für die eigene Truppe nur ungefähr 50 Einheiten erschaffen, dann ist das Bevölkerungslimit erreicht. Eine kleine Entschädigung ist der Spiel-Editor. Damit könnt Ihr historische Schlachten nachstellen. Ein ausgeklügelter Streifzug durch die Geschichte für wenig Geld.

16 Bewertungen, 1 Kommentar

  • JBond

    18.02.2002, 00:47 Uhr von JBond
    Bewertung: sehr hilfreich

    ...man kann das Einheitenlimit auch erhöhen (bis zu 200)