Age of Mythology (PC Strategiespiel) Testbericht




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Auf yopi.de gelistet seit 03/2008
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Erfahrungsbericht von Illnatic
Age of Mythology - 1A Strategie.
Pro:
Großen Spielspaß!
Kontra:
bei mehr als 6 Leuten im Internetserber kommt es meistens zu Lags. Aber 3VS3 ist fast immer Super
Empfehlung:
Ja
Hallo Leute,
heute kommt ein Bericht von einem PC Spiel mit dem Namen Age of Mythology
Systemanforderunge
Handlung/
Age of Mythology ist der Nachfolger von dem bekanten Spiel Age of Empires 2. Es gibt kaum Änderungen beim Interface, das altbewährte Spielprinzip des Rohstoffsammelns, Basisbauens und Kämpfens wurde beibehalten. Holz gibt’s durch das Fällen von Bäumen, Nahrung durch Farmen oder Tiere, Gold durch das Goldschürfen und Militär wird in Kasernen rekrutiert. Auf den zweiten Blick sieht man jedoch die Veränderungen. Die Mythologie. Denn nun betreten neben Schwertkämpfern und Kriegselefanten auch mythische Einheiten das Schlachtfeld. Wenn Medusen Gegner versteinern und Zyklopen Menschen durch die Luft werfen, macht das Spiel besonders viel Spaß. Diesen Mix aus mythischen Einheiten, göttlichen Zaubern und normalen Kriegern hat Ensemble Studios besonders gut hinbekommen. Denn egal wie stark die Mythenmonster sind, eine Kontereinheit gibt es immer. Helden wie Herakles plätten mythische Einheiten mit Leichtigkeit und Speerkämpfer haben Vorteile gegenüber Kavallerie. In Age of Mythology gibt es insgesamt 3 Völker - Griechen, Wikinger und Ägypter. "Nur drei Völker?", werden sich jetzt die Age of Empires 2-Fans fragen. Diese Völker unterscheiden sich deutlicher voneinander, als das in AoE 2 der Fall war. Eine gewisse Ähnlichkeit zu WarCraft 3 lässt sich dabei nicht leugnen. Hat man nun ein Volk ausgewählt, muss man sich für einen von drei Hauptgöttern und deren Boni entscheiden. Wählt man z.B. die Ägypter und nimmt Isis als Hauptgöttin, so wird das Bevölkerungslimit für Dorfzentren erhöht und Weiterentwicklungen kosten weniger Geld. Des Weiteren schützen dann gebaute Monumente vor gegnerischen Zaubern. Jeder Gott hat eigene Boni oder bringt eine mythische Einheit mitsamt einigen Weiterentwicklungen mit. Wie auch der inoffizielle Vorgänger enthält Age of Mythology 4 Epochen. Jedes Zeitalter ermöglicht den Bau von neuen Gebäuden, Einheiten oder Technologien. Schreitet man in ein neues Zeitalter voran, muss man sich für einen von zwei Göttern entscheiden. Insgesamt gibt es bei Age of Mythology 9 Hauptgötter und 27 Nebengötter. Dies ermöglicht schier unendliche Taktikvariationen.
Eine weitere Veränderung hat man bei dem Bevölkerungslimit vorgenommen. Jedes Volk kann bis zu 10 Häuser bauen, um das Bevölkerungslimit zu erhöhen. Dann muss man weitere Dorfzentren bauen. Das ist leichter gesagt, als getan, denn nun kann man Dorfzentren nur noch auf die dafür vorgesehenen Siedlungen bauen.
Neben den üblichen Rohstoffen Nahrung, Holz und Gold ist nun die sogenannte Gunst dazugekommen. Diese "Götterwährung" dient dazu, mythische Einheiten im Tempel herbeizurufen und von Göttern gewährte Weiterentwicklungen zu erforschen.
Die Völker
Griechen
Die Griechen eignen sich vor allem für Anfänger und Kenner der Age of Empires-Reihe. Arbeiter bauen Gebäude und sammeln Nahrung, Holz und Gold. Gunst erlangen die Griechen, indem ihre Arbeiter im Tempel beten. Je mehr Arbeiter, desto schneller steigt die Gunst. Griechische Militäreinheiten sind die stärksten des Spiels. Für die Produktion von Infanterie, Kavallerie und Fernkämpfern benötigt man jeweils eine eigene Kaserne. Die griechischen Mythenmonster sind allgemein bekannt. Neben Pegasi, Medusen und Hydren setzen Minotauren und Zyklopen dem Gegner zu. Zu Beginn einer Partie muss man sich für einen Obergott entscheiden. Bei den Griechen sind dies Zeus, Poseidon und Hades. Untergötter sind zum Beispiel Aphrodite, Artemis oder Dionysos. Die Hellenen können z.B. Erdbeben und Unterwelt-Tore herbeirufen. Erdbeben zerstören in wenigen Sekunden eine ganze Siedlung und Unterwelt-Tore transportieren Einheiten von einem Punkt zu dem anderen. Das ist vor allem gegen Spieler nützlich, die sich in ihrer Basis eingemauert haben.
Wikinger
Die Nordmänner spielen sich komplett anders. Sie verfügen nicht nur über Arbeiter sondern auch über Zwerge. Letztere bauen besonders schnell Gold ab. Die Wikinger benötigen keine Außenposten, um Rohstoffe dort abzuladen. Dies erledigen Ochsenkarren. Ihr Vorteil besteht darin, dass sie mobil sind. Beim Holzabbau ist das ein nicht zu unterschätzender Vorteil. Um die Laufwege möglichst gering zu halten, fahren die Ochsenkarren einfach näher an den Wald heran. Andere Völker müssen erst einen neuen Außenposten errichten. Die nordischen Arbeiter können nur Felder anlegen und Rohstoffe sammeln. Bauaufgaben erledigt die nordische Infanterie - eine weitere Besonderheit. Dies dürfte das Volk besonders für Rush-Taktiken prädestinieren. Landet man auf einer Insel oder passiert gerade einen Engpaß, kann man so leicht einen Brückenkopf errichten. Nordische Infanterie ist zwar sehr schnell, aber nicht sehr gut im Angriff. Im Langhaus werden alle militärischen Einheiten der Wikinger produziert. Um ihre Götter milde zu stimmen, müssen die Nordmänner kämpfen. Nur durch Scharmützel gewinnen sie an Gunst. Der Hersir, ein Held, erzeugt während einem Kampf besonders viel Gunst. Odin, Thor und Loki sind die obersten "Drei", Freyja, Hel oder Heimdall Untergötter. Die mythischen Einheiten der Wikinger könnten aus dem Werk von J.R.R. Tolkien stammen. Riesen, Wolfsrudel oder Trolle sind den Nordmännern vorbehalten. Sie verfügen über besonders mächtige göttliche Zauber. Sie können z.B. Nidhöggr, einen riesigen Drachen, herbeirufen und einem Wald Leben einhauchen. Letzteres ist besonders effektiv, wenn man es auf den Wald richtet, in dessen Nähe die gegnerischen Arbeiter gerade Holz abbauen. Dort hat der Gegner meist keine Verteidiger stationiert. Bevor er die lebende Vegetation entdeckt, ist so schon ein großer Teil der Gebäude vernichtet.
Ägypter
Last but not least - die Ägypter. Woran denkt man zuerst, wenn man an Ägypten denkt? An Pyramiden und Pharaos. OK, Pyramiden seht ihr erst spät im Spiel, Pharaos sind aber ein wichtiger Bestandteil der ägyptischen Wirtschaft. Sie können Gebäude verzaubern. Dadurch erhöht sich die Produktions-, Sammel, oder Erforschungsgeschwindigkeit des Gebäudes. In einer ägyptischen Siedlung dürfen maximal zwei Pharaos zu Gange sein. Manche Gebäude kosten die Ägypter nicht einen Cent, ähm, Dinar. Das hat jedoch einen Haken. Diese Gebäude werden langsam gebaut und große Bauwerke sind extrem teuer. Die Ägypter sind, im Gegensatz zu den Nordmännern, ein defensives Volk. Sie dürfen ihre Verteidigungsanlagen in drei Stufen aufrüsten. Aus Palisaden werden so mächtige Zitadellenwälle und aus Beobachtungstürmchen große Wachtürme. Die Ägypter erhalten Gunst, wie soll es auch anders sein, durch den Bau von Monumenten. Die drei Obergötter sind Re, Isis und Seth. Anubis, Horus oder Osiris sind Untergötter. Neben Mumien und Skarabäen sind Petsuchos eine starke mythologische Einheit. Das sind Krokodile, die das Sonnenlicht bündeln, und über weite Strecken auf den Gegner werfen können. Die Nilbewohner verfügen über die wohl zerstörerischsten Zauber.
::Fazit::
Das beste Strategie!!!
Sehr ausgeglichene Völker wo jeder jeden Schlagen kann.
Sehr ansehendliche Grafik, Spielspass ist vorprogramiert.
Packende Internetmatches sowie Single Player Modus.
heute kommt ein Bericht von einem PC Spiel mit dem Namen Age of Mythology
Systemanforderunge
- PC with 450 MHz equivalent or higher processor
- 128 MB of system RAM
- 1.5 GB available hard disk space
- Microsoft® Windows® 98/Me/XP/2000
- 32x speed or faster CD-ROM drive
- 16 MB video card required
- Sound card, speakers or headphones required for audio
- Microsoft Mouse or compatible pointing device
- 56.6 Kbps or better modem for online play
Handlung/
Age of Mythology ist der Nachfolger von dem bekanten Spiel Age of Empires 2. Es gibt kaum Änderungen beim Interface, das altbewährte Spielprinzip des Rohstoffsammelns, Basisbauens und Kämpfens wurde beibehalten. Holz gibt’s durch das Fällen von Bäumen, Nahrung durch Farmen oder Tiere, Gold durch das Goldschürfen und Militär wird in Kasernen rekrutiert. Auf den zweiten Blick sieht man jedoch die Veränderungen. Die Mythologie. Denn nun betreten neben Schwertkämpfern und Kriegselefanten auch mythische Einheiten das Schlachtfeld. Wenn Medusen Gegner versteinern und Zyklopen Menschen durch die Luft werfen, macht das Spiel besonders viel Spaß. Diesen Mix aus mythischen Einheiten, göttlichen Zaubern und normalen Kriegern hat Ensemble Studios besonders gut hinbekommen. Denn egal wie stark die Mythenmonster sind, eine Kontereinheit gibt es immer. Helden wie Herakles plätten mythische Einheiten mit Leichtigkeit und Speerkämpfer haben Vorteile gegenüber Kavallerie. In Age of Mythology gibt es insgesamt 3 Völker - Griechen, Wikinger und Ägypter. "Nur drei Völker?", werden sich jetzt die Age of Empires 2-Fans fragen. Diese Völker unterscheiden sich deutlicher voneinander, als das in AoE 2 der Fall war. Eine gewisse Ähnlichkeit zu WarCraft 3 lässt sich dabei nicht leugnen. Hat man nun ein Volk ausgewählt, muss man sich für einen von drei Hauptgöttern und deren Boni entscheiden. Wählt man z.B. die Ägypter und nimmt Isis als Hauptgöttin, so wird das Bevölkerungslimit für Dorfzentren erhöht und Weiterentwicklungen kosten weniger Geld. Des Weiteren schützen dann gebaute Monumente vor gegnerischen Zaubern. Jeder Gott hat eigene Boni oder bringt eine mythische Einheit mitsamt einigen Weiterentwicklungen mit. Wie auch der inoffizielle Vorgänger enthält Age of Mythology 4 Epochen. Jedes Zeitalter ermöglicht den Bau von neuen Gebäuden, Einheiten oder Technologien. Schreitet man in ein neues Zeitalter voran, muss man sich für einen von zwei Göttern entscheiden. Insgesamt gibt es bei Age of Mythology 9 Hauptgötter und 27 Nebengötter. Dies ermöglicht schier unendliche Taktikvariationen.
Eine weitere Veränderung hat man bei dem Bevölkerungslimit vorgenommen. Jedes Volk kann bis zu 10 Häuser bauen, um das Bevölkerungslimit zu erhöhen. Dann muss man weitere Dorfzentren bauen. Das ist leichter gesagt, als getan, denn nun kann man Dorfzentren nur noch auf die dafür vorgesehenen Siedlungen bauen.
Neben den üblichen Rohstoffen Nahrung, Holz und Gold ist nun die sogenannte Gunst dazugekommen. Diese "Götterwährung" dient dazu, mythische Einheiten im Tempel herbeizurufen und von Göttern gewährte Weiterentwicklungen zu erforschen.
Die Völker
Griechen
Die Griechen eignen sich vor allem für Anfänger und Kenner der Age of Empires-Reihe. Arbeiter bauen Gebäude und sammeln Nahrung, Holz und Gold. Gunst erlangen die Griechen, indem ihre Arbeiter im Tempel beten. Je mehr Arbeiter, desto schneller steigt die Gunst. Griechische Militäreinheiten sind die stärksten des Spiels. Für die Produktion von Infanterie, Kavallerie und Fernkämpfern benötigt man jeweils eine eigene Kaserne. Die griechischen Mythenmonster sind allgemein bekannt. Neben Pegasi, Medusen und Hydren setzen Minotauren und Zyklopen dem Gegner zu. Zu Beginn einer Partie muss man sich für einen Obergott entscheiden. Bei den Griechen sind dies Zeus, Poseidon und Hades. Untergötter sind zum Beispiel Aphrodite, Artemis oder Dionysos. Die Hellenen können z.B. Erdbeben und Unterwelt-Tore herbeirufen. Erdbeben zerstören in wenigen Sekunden eine ganze Siedlung und Unterwelt-Tore transportieren Einheiten von einem Punkt zu dem anderen. Das ist vor allem gegen Spieler nützlich, die sich in ihrer Basis eingemauert haben.
Wikinger
Die Nordmänner spielen sich komplett anders. Sie verfügen nicht nur über Arbeiter sondern auch über Zwerge. Letztere bauen besonders schnell Gold ab. Die Wikinger benötigen keine Außenposten, um Rohstoffe dort abzuladen. Dies erledigen Ochsenkarren. Ihr Vorteil besteht darin, dass sie mobil sind. Beim Holzabbau ist das ein nicht zu unterschätzender Vorteil. Um die Laufwege möglichst gering zu halten, fahren die Ochsenkarren einfach näher an den Wald heran. Andere Völker müssen erst einen neuen Außenposten errichten. Die nordischen Arbeiter können nur Felder anlegen und Rohstoffe sammeln. Bauaufgaben erledigt die nordische Infanterie - eine weitere Besonderheit. Dies dürfte das Volk besonders für Rush-Taktiken prädestinieren. Landet man auf einer Insel oder passiert gerade einen Engpaß, kann man so leicht einen Brückenkopf errichten. Nordische Infanterie ist zwar sehr schnell, aber nicht sehr gut im Angriff. Im Langhaus werden alle militärischen Einheiten der Wikinger produziert. Um ihre Götter milde zu stimmen, müssen die Nordmänner kämpfen. Nur durch Scharmützel gewinnen sie an Gunst. Der Hersir, ein Held, erzeugt während einem Kampf besonders viel Gunst. Odin, Thor und Loki sind die obersten "Drei", Freyja, Hel oder Heimdall Untergötter. Die mythischen Einheiten der Wikinger könnten aus dem Werk von J.R.R. Tolkien stammen. Riesen, Wolfsrudel oder Trolle sind den Nordmännern vorbehalten. Sie verfügen über besonders mächtige göttliche Zauber. Sie können z.B. Nidhöggr, einen riesigen Drachen, herbeirufen und einem Wald Leben einhauchen. Letzteres ist besonders effektiv, wenn man es auf den Wald richtet, in dessen Nähe die gegnerischen Arbeiter gerade Holz abbauen. Dort hat der Gegner meist keine Verteidiger stationiert. Bevor er die lebende Vegetation entdeckt, ist so schon ein großer Teil der Gebäude vernichtet.
Ägypter
Last but not least - die Ägypter. Woran denkt man zuerst, wenn man an Ägypten denkt? An Pyramiden und Pharaos. OK, Pyramiden seht ihr erst spät im Spiel, Pharaos sind aber ein wichtiger Bestandteil der ägyptischen Wirtschaft. Sie können Gebäude verzaubern. Dadurch erhöht sich die Produktions-, Sammel, oder Erforschungsgeschwindigkeit des Gebäudes. In einer ägyptischen Siedlung dürfen maximal zwei Pharaos zu Gange sein. Manche Gebäude kosten die Ägypter nicht einen Cent, ähm, Dinar. Das hat jedoch einen Haken. Diese Gebäude werden langsam gebaut und große Bauwerke sind extrem teuer. Die Ägypter sind, im Gegensatz zu den Nordmännern, ein defensives Volk. Sie dürfen ihre Verteidigungsanlagen in drei Stufen aufrüsten. Aus Palisaden werden so mächtige Zitadellenwälle und aus Beobachtungstürmchen große Wachtürme. Die Ägypter erhalten Gunst, wie soll es auch anders sein, durch den Bau von Monumenten. Die drei Obergötter sind Re, Isis und Seth. Anubis, Horus oder Osiris sind Untergötter. Neben Mumien und Skarabäen sind Petsuchos eine starke mythologische Einheit. Das sind Krokodile, die das Sonnenlicht bündeln, und über weite Strecken auf den Gegner werfen können. Die Nilbewohner verfügen über die wohl zerstörerischsten Zauber.
::Fazit::
Das beste Strategie!!!
Sehr ausgeglichene Völker wo jeder jeden Schlagen kann.
Sehr ansehendliche Grafik, Spielspass ist vorprogramiert.
Packende Internetmatches sowie Single Player Modus.
27 Bewertungen, 2 Kommentare
-
01.07.2004, 16:20 Uhr von Imation2
Bewertung: sehr hilfreichspiel kenn ich nur vom namen..trotzdem schöner bericht :)
-
29.06.2004, 22:55 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichDas ist auch mein Lieblingsspiel :)
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