Age of Mythology (PC Strategiespiel) Testbericht

ab 19,92
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Erfahrungsbericht von FoXx27

Antike Schlachten und Wesen

Pro:

Story, Vielfalt

Kontra:

hoher Preis

Empfehlung:

Ja

So Leute wird Zeit, dass ich mich mal wieder zu Wort melde. Heute dreht sich alles um Age of Mythology. Zur Zeit zählt es immer noch zu den besten und aufwendigsten Strategiespielen, die es zu kaufen gibt.

Das Hauptmenü:

Nach einer graphisch atemberaubenden Sequenz lernt man als erstes das Hauptmenü kennen. Der Spieler kann zuerst einmal unter dem Bereich „Option“ die Spieleinstellungen anpassen. Anfänger sollten nun auf „Spielen lernen“ klicken, um das Spiel und die 3 verschiedenen Kulturen kennen zu lernen. Dazu kann man die Lernkampagne wählen oder man schaut sich einfach die Filmsequenzen an, in denen das Spielen mit Ägyptern und Wikingern erklärt wird.
Erfahrende Strategen werden es dagegen kaum erwarten können die „Kampagne“ zu starten.
Der „Einzelspieler“ – Modus mit Zufallskarten und Einzelszenarios darf natürlich nicht fehlen. Im „Mehrspieler“ – Bereich sorgen mehrer Spieler dafür, dass auf dem Schlachtfeld die Fetzen fliegen.

Die Kampagne:

Die Entwickler haben sich meiner Meinung nach viel Mühe mit der Kampagne gegeben.
Alle Szenarios sind durch eine zusammenhängende Story mit einander verbunden. Der Held des Spiels ist Arkantos, der gegen die Feinde von Atlantis in die Schlacht zieht. Seine Reise führt ihn von Griechenland aus nach Ägypten und in die Heimat der Wikinger. So spielt man im Verlauf des Spiels mit allen 3 Kulturen, was viel Abwechslung mit sich bringt.
Für die Kampagne kann man sich für eine der 4 Schwierigkeitsstufen entscheiden:

Leicht – für ungeübte Spieler
Mittel – für erfahrene Spieler
Schwer – nur Profis sollten sich hier versuchen
Titan – selbst die besten Strategen werden an manchen Stellen verzweifeln

Das Spiel:

Wie in jedem Strategiespiel geht es meistens darum Basen zu bauen und dann mit einer Vielzahl von Einheiten den Sieg zu erringen. In der Kampagne gibt es aber auch Missionen, in denen keine Basis zur ng steht und man sich mit Taktik durchschlagen muss.
Was braucht man um eine Basis aufzubauen und Einheiten zu rekrutieren? – Genau, Rohstoffe und zu denen gehören in Age of Mythology:

Holz – wird von den Dorfbewohnern gesammelt und dient als Baumaterial; die Ägypter brauchen kein Holz zum Bauen

Nahrung – kann auch verschiedene Weise erworben werden: 1. durch Jagen von wilden Tieren; 2. durch Sammeln von Beerensträuchern; 3. wer Ackerbau betreibt legt Felder an und erntet diese und schließlich noch der Fischfang, der den Vorteil bietet, dass die Fischbestände nie aufgebraucht werden

Gold – wird in Minen abgebaut und dient zur Finanzierung von Einheiten, Gebäuden und Technologien.

Gunst – dieser Rohstoff wird benötigt, um mythische Einheiten zu rekrutieren; der Erwerb von Gunst ist bei allen Kulturen unterschiedlich: Die Griechen lassen ihre Dorfbewohner vor dem Tempel beten, die Ägypter bauen Ihren Göttern Monumente und die Wikinger erhalten für getötete Feinde und zerstörte Gebäude göttlichen Segen.

Im Spielverlauf lernt man 4 verschiedene Zeitalter kennen:

Archaisches Zeitalter – in diesem Zeitalter beginnt man meistens; durch Bau eines Tempels kann man aufsteigen

Klassisches Zeitalter – bessere Einheiten + Gebäude; durch Bau einer Waffenkammer geht’s weiter

Heroisches Zeitalter – Bevölkerungslimit erhöht sich, Siedlungen können übernommen werden; durch Fertigstellung eines Marktplatzes kommt man in die letzte Zeit

Mythisches Zeitalter – alle Gebäude und Technologien sind verfügbar + Weltwunder

Die Götter:

In Age of Mythology hat jede Kultur ihre Götter, die sie im Kampf mit Zaubern und Einheiten unterstützen. Jede Kultur hat 3 Hauptgötter und eine Menge untergeordneter Götter:

Griechen: Zeus (Himmel), Poseidon (Meer), Hades (Tod, Unterwelt)
Ägypter: Re (Sonne), Isis (Schutz), Seth (Chaos, Wüste)
Wikinger: Odin (Krieg), Thor (Donner), Loki (Feuer)

Bei jedem Aufstieg in ein neues Zeitalter kann man zwischen 2 untergeordneten Göttern und deren Boni wählen.

Grafik:

Schön animierte Einheiten und die gute 3D-Grafik runden das Spiel ab und machen es zu einem Genre-Hit. Die Gebäude hätte man vielleicht noch einen Tick besser bzw. natürlicher wirken lassen, aber ansonsten ist es recht gut gelungen.

Systemanforderungen:

Pentium-II-Prozessor mit 450 MHz
128 MB RAM
1 GB freier Festplattenplatz
DirectX8.0-kompatible 3D-Grafikarte mit 16 MB Speicher

Fazit:

Das Spiel ist spielerisch und graphisch gut gelungen und einen Kauf wert.

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