Age of Mythology (PC Strategiespiel) Testbericht

ab 19,92
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Erfahrungsbericht von tyranessa

SIE HABEN DEN GÖTTLICHEN ZAUBER BESCHWOREN!

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Die Macher von „Age of Empires“ haben wieder zugeschlagen, „Age of Mythology“ heißt das neue Wunderwerk in der Strategiegameszene. Mein Bericht soll Euch etwas den Mund wässerig machen!


Gliederung:
-Systemanforderungen
-Installation
-Spielmenu
-Hauptmenu
-Was ist das denn nun alles?
*Die Griechen
*Die Ägypter
*Die Wikinger
*Allgemeines
-Sonstige Funktionen
-Zubehör
-Preis
-Mein Eindruck



Systemanforderungen
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Um das Spiel überhaupt installieren zu können, muss man Windows 98, 2000, ME oder XP installiert haben. Arbeitsspeicher sollte mindestens 128 mb sein. Der Prozessor sollte nicht langsamer als 450MHz sein, die Festplatte 1,5GB groß sein und eine 16MB Grafikkarte sollte es sein. Für den Sound natürlich Soundkarte, Lautsprecher oder Kopfhörer.


Installation
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Einfach CD1 einlegen, das Setup startet automatisch. Man wählt den Dateipfad und alles andere geht fast von allein. Während der Installation muss man CD2 einlegen, den CD-Key angeben und der Rest geht automatisch.


Spielmenu
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Es gibt die Möglichkeit, sich durch eine Lernkampagne zu spielen, sie ist sehr detailliert und recht einfach. Ziele werden erklärt, ebenso Handlungen und wie man klicken muss, um etwas Bestimmtes zu tun.
Es gibt eine komplette Kampagne, bei der man den Helden Arkantos durch die verschiedenen Szenarien im Kampf gegen die Feinde von Atlantis geleiten muss.
Natürlich gibt es einen Einzel- und Mehrspielermodus. Im Einzelspielermodus stehen verschiedene Karten zur Auswahl, auf denen man zum Beispiel den Gegner entweder ganz ausschalten oder zum aufgeben zwingen muss, ein Weltwunder bauen muss oder einfach ein wichtiges Gebäude einnehmen muss.
In den Optionen kann man sich sein Spiel so zurechtschneidern, wie man es haben möchte, was Soundlautstärke oder beispielsweise Auflösung betrifft. Hat man sich anschließend für eine Art Spiel entschieden, wird ein Spiel geladen und man gelangt ins….


Hauptmenu
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Wer „Age of Empires“ schon gespielt hat, wird sich schnell zurechtfinden. In der unteren rechten Ecke befindet sich eine Miniaturansicht der gesamten Karte, am unteren Bildschirmrand sind Informationen ersichtlich. Über angewählte Dorfbewohner und Gebäude, erschaffbare Gebäude, Entwicklungen und Höhe der gesammelten Ressourcen. Oben links am Bildschirm kann man zusammengefasste Truppen erkennen. Man wählt eine Gruppe Soldaten an und drückt Strg + eine beliebige Zahl. Für diese Einheit entsteht ein Banner, das anzeigt, um welche Art Einheit es sich handelt. Hufeisen stehen für Kavallerie, ein Anker zum Beispiel für Truppen auf See. Mit einem Klick auf dieses Banner springt man sofort zur Einheit. Genauso wurde auch mit den Helden und untätigen Dorfbewohnern verfahren. In der Mitte am oberen Bildschirmrand sind die vorhandenen göttlichen Zauber ersichtlich und die verbleibende Zeit, bis ein neues Zeitalter erreicht wird.


Was ist das denn nun alles?
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„Age of Mythology“ ist ein Strategiespiel, ähnlich wie „Age of Empires“. Es geht darum, Dorfbewohner zu erschaffen, mit ihnen Nahrung, Holz und Gold zu sammeln und neue Gebäude zu bauen. Es gibt Dorfzentren, Marktplätze, Waffenschmieden oder Festungen. Dazu kommen, anders als bei „Age of Empires“ noch Götter. Es gibt drei Zivilisationen, die Griechen, Ägypter und Wikinger, für jede gibt es einen Hauptgott und Untergötter. Jedes Volk muss die Gunst der Götter erlangen, um Entwicklungen machen zu können oder mythische Einheiten zu erschaffen. Die Helden sind spezielle Kämpfer jeder Zivilisation. Sie sind stärker als normale Einheiten und können wieder auferstehen. Nur Helden können Reliquien sammeln und zum Tempel bringen. Im Folgenden gehe ich auf jede Zivilisation etwas näher ein.


Die Griechen
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Gunst wird bei den Griechen durch die Anbetung der Götter erreicht. Je mehr Dorfbewohner um den Tempel beten, desto schneller wird Gunst erreicht.
Der oberste Gott der Griechen ist bekannterweise Zeus. Sein göttlicher Zauber ist der Blitz, der eine einzelne Einheit töten kann. Poseidon ist der Gott des Meeres, der Pferde und Erdbeben. Sein göttlicher Zauber ist der Köder, ein Stein, der Tiere anlockt, die zur Nahrungssammlung benötigt werden. Wer Hades wählt, kann mit seinem Zauber „Wächter“ sein Dorfzentrum mit vier starken Wächtern schützen. Die untergeordneten Götter, wie Hermes, Ares, Apollon oder Hera haben jeweils andere Zauber und, wie die Hauptgötter, zahlreiche Kulturboni zu bieten. Schnelleres Fortbewegen bestimmter Einheiten, größere Reichweite mancher Einheiten, schnelleres Arbeiten der Dorfbewohner….. Jeder Gott hat eine spezielle mythische Einheit, die im Tempel erschaffen wird, Aphrodite kann zum Beispiel den nemeischen Löwen bieten, der durch sein Brüllen ganze Wälder zum Einsturz bringen kann.

Die Ägypter
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Gunst erlangen die Ägypter durch den Bau von Monumenten, jedes Monument kann nur einmal gebaut werden. Die Hauptgötter sind Re, Isis und Seth, untergeordnete Götter sind zum Bespiel Ptah, Anubis, Sachmet oder Horus. Wie auch bei den Griechen verfügt jeder Gott über einen speziellen Zauber, diverse Kulturboni und mythische Einheiten. Die Ägypter können Priester erschaffen, die Einheiten heilen und Gebäude verzaubern können. Priester und Pharaonen sind die Helden der Ägypter.

Die Wikinger
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Das typische „Hau-drauf-Volk“. Sie können Zwerge ausbilden, um schneller Gold zu sammeln. Ihre Gunst erlangen die Helden der Wikinger, die Hersen, meist im Kampf. Gunst ist also bei den Wikinger sehr schwer zu erlangen, da für die Erschaffung mythischer Einheiten eine Menge davon benötigt wird. Die Wikinger müssen also früh mit Kampfhandlungen beginnen, um sich weiter entwickeln zu können. Ihre Hauptgötter sind Odin, Thor und Loki, untergeordnete Götter sind beispielsweise Heimdall, Njörd oder Tyr. Der Gott Balder verfügt über einen Zauber, der zwar nützlich erscheint, aber vorsichtig anzuwenden ist. Sein Zauber „Ragnarök“ verwandelt Sammler und Zwerge in Helden. Das hört sich gut an, aber es gibt dann keine Einheiten mehr, die Rohstoffe sammeln.

Allgemeines
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Ein Dorfzentrum kann nicht an einer beliebigen Stelle errichtet werden, es muss auf einer verlassenen Siedlung errichtet werden. Im Dorfzentrum werden die Dorfbewohner ausgebildet und die Entwicklung für ein neues Zeitalter gestartet. Zu den vier Zeitalter kann nur unter bestimmten vorangeschritten werden. Vom archaischen zum klassischen Zeitalter benötigt man zum Bespiel einen Tempel und die entsprechenden Rohstoffe…. Für jedes Zeitalter wählt man zwischen zwei Göttern einen aus, dessen Fähigkeiten einem wohl am ehesten nutzen können.


Sonstige Funktionen im Spiel
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Eine nützliche Erfindung sind die Schnelltasten. Auf dem Heftchen in der Spielschatulle sind auf der letzten Seite die Tastenbefehle aufgelistet. Möchte man sich zum Bespiel zügig alle untätigen Dorfbewohner nacheinander anzeigen lassen, drückt man jeweils die Kommataste. F3 zeigt die Ziele der Kampagne oder des Spiels an. So gibt es für jede wichtige Handlung eine Taste, die umständliches Mauszeigersuchen überflüssig macht.


Zubehör
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In der recht bunten DVD-Hülle mit den abgebildeten drei Hauptgöttern der Zivilisationen befinden sich die beiden CD’s, ein recht ausführliches und hilfreiches Handbuch und eine große, ebenfalls äußerst übersichtliche Falttafel, auf der die Götter und Entwicklungen jeder Zivilisation abgebildet sind, also den Technologiebaum.


Preis
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Zu kaufen gibt es das Spiel in jedem Computergeschäft, Kaufhaus oder auch bei einigen Onlinehändlern. Billig ist der Spaß leider nicht, das einfache Spiel mit dem von mir beschriebenen Zubehör kostet knapp 50€. Wer mehr Geld übrig hat, kann es in die Collector’s Edition investieren, dafür bekommt man in einer großen Box ein Poster, eine Musik CD, eine Minotaur-Figur und eine DVD mit „Making of“-Material zusätzlich für etwa 80€.


Mein Eindruck
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Ich habe es nun schon etliche Male gespielt und bin begeistert. Die Kampagne finde ich nicht so toll, weil man oft Videosequenzen ansehen muss, die man leider nicht überspringen kann. Die Einzelspielerkampagne ist allerdings sehr gelungen, der Multiplayer-Modus ist einfach zu bedienen und macht viel Spaß.
Ich kann mir nur leider nicht vorstellen, dass das Spiel einwandfrei läuft, wenn man wirklich einen Rechner hat, der den Mindestanforderungen entspricht. Es läuft zwar bei mir ohne Ruckeln, aber ich habe auch leicht mehr Arbeitsspeicher und mein Prozessor ist viermal schneller als der geforderte.

Vom Spielspass bin ich begeistert, meine Favoriten sind die Griechen, die mythische Einheit „Titanen“ ist zwar langsam, aber äußerst wirksam, der göttliche Zauber „Köder“ beschert mir in der Anfangszeit reichlich Nahrung durch die Jagd auf wilde Tiere. Mir persönlich liegen die Ägypter und Wikinger nicht so sehr, aber gegen sie zu siegen, macht auch Spaß!

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