Alberto Microssa Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 08/2003
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Erfahrungsbericht von Gwaihir
Lieber gute alte Backofenpizza.....
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Hallo, da bin ich mal wieder!
Diesmal wird es um ein ziemlich alternatives Mittagessen gehen: Pizza. Ok, klingt vielleicht normal, aber habt ihr schon mal Pizza in der Mikrowelle gemacht? Nein? Ich bis vor kurzem auch nicht, aber dann habe ich die Alberto Microssa Pizza entdeckt....
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Aussehen/Inhalt der Packung:
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Die Packung ist, wie bei einer normalen Pizza, aus Pappe und rechteckig. Darauf ist ein Alberto-Schriftzug , die Aufschrift „Microssa“ und ein Stück Pizza mit Schinken und Spinat (denn die von mir gewählte Sorte war Spinaci e Prosciutto) vor einem roten Hintergrund zu sehen. Auf der Rückseite gibt’s übrigens einen Treuepunkt, und wenn man 10 von denen einsendet, bekommt man eine Portocard, was auch immer das ist.
Wenn man die Packung öffnet, sieht man eine kuchenstückförmige löchrige Alubackform mit der tiefgekühlten Pizza drin (aha, die ist ja gar nicht so groß, wie es aussah), sowie ein kleines mit Plastik verschweißtes Paket, das ein Plastikbesteck (höchst instabil, man kann die Pizza gar nicht schneiden) und eine Serviette enthält.
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Zubereitung:
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Laut Aufdruck auf der Packungsrückseite und Fernsehwerbung muss man das Pizzastück einfach für 4 bis 6 Minuten (das ist abhängigvon der Wattzahl der Mikrowelle, also bei 600 W 6 Minuten, bei 900 W 5 Minuten etc.) in die Mikrowelle und herauskommen sollte eigentlich die perfekte Pizza: durch die Löcher in der Aluschale soll der Boden perfekt und cross aufgehen, der Emmentaler zart schmelzen und alles auch noch original italienisch schmecken... Naja, schön wärs gewesen. Ich stellte also meine Microssa in die 600 W Mikrowelle und nach 6 Minuten, die doch ganz schön lang sind, wenn man Hunger hat, war..... gar nix. Der Käse war noch fest und der Boden sah auch genauso aus wie vorher. Weitere 3 Minuten später (kann auch daran liegen, dass unsere Mikrowelle schon etwas altersschwach ist, der kleine Schatz hat mind. 10 Jahre auf dem Buckel) war ich dann mit dem Ergebnis halbwegs zufrieden...
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Der Geschmack:
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Der ist recht kurz zu beschreiben: langweilig. Der Spinat war ziemlich geschmacklos, und wenn man überhaupt was schmecken konnte, dann Salz. Die Schinkenstücke gingen eigentlich, waren nur sehr wenig (15 g), der Käse hat mich aber auch nicht so begeistern können. Das einzig interessante am Belag ist eine Art weiße Creme, die irgendwie nach Creme fraiche oder Sauerrahm schmeckte und auch unter vielen anderen Spinatpizzae (ich habe Latein ;-)) zu finden ist, weil Spinat und Tomate eine ziemlich abartige Kombination ist (nachzulesen in meinem Bericht über die Ristorante Version). Naja, das ganze erinnert vielleicht entfernt an Intermezzo, ich hoffe, ihr kennt das. Bei weitem am ekligsten ist auf jeden Fall der Boden, der bei mir nach etwa 9 Minuten Mikrowelle zwar außen schön knusprig (um nicht zu sagen: hart)und immerhin hellbraun war, in der Mitte aber eine klebrig-schleimige Hefemasse war. Er war richtig dickflüssig und fast kalt, also in der Mikrowelle kaum angewärmt worden (von wegen und: „Vorsicht, Produkt ist heiß!“). Der Belag war an dieser Stelle übrigens auch ziemlich eklig, denn kalter Spinat schmeckt nicht so traumhaft... Naja, nach weiteren zwei Minuten Mikrowelle befand ich den Klumpen in der Mitte als nicht essbar und hab ihn dann meiner Katze vorgeworfen, ich glaube, wenigstens sie hat ihn aufgefressen.... Der Geschmack dieser Superpizza ist also wirklich beeindruckend, beeindruckend schlecht nämlich.
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Das Besteck:
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Das ist so ein überall verbreitetes weißes und absolut instabiles Plastikzeugs, ungefähr 1 mm breit und somit zum schneiden von fast allem ungeeignet. Bei dem Versuch, meine Pizza damit zu schneiden( weil laut Packung ließ sie sich ja „kinderleicht aus dem Tray(=Form) lösen und nach Herzenslust zerteilen“. Naja, mein Besteck hat sich beim lustigen zerteilen, oder zumindest dem Versuch davon, schon so gefährlich gebogen, dass ich lieber normales Besteck genommen habe...
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Fazit:
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Also, mein Fall ist dieses Zeug ganz sicher nicht denn:
1. schmeckt die Pizza ziemlich eklig, der Boden ist noch am schlimmsten
2. braucht sie länger, als draufsteht, außer man will Eispizza essen
3. ist sie entweder voll weich oder steinhart
4. ist das Besteck sinnlos
5. hätte ich mir in der Zeit auch eine leckere Ristorante Pizza im Ofen machen können
Ihr seht also, dass ich nur negative Seiten gefunden habe, außer vielleicht, dass eine solche Pizza für berufstätige Leute, die eine Mikrowelle am Arbeitsplatz haben, geeignet sein könnte. Aber wenn die Mikrowelle 10 Minuten belegt wird, sind die Kollegen genervt, und wenn man schon eine Mikrowelle zur Verfügung hat, kann man auch gleich etwas leckereres essen, also wozu braucht man den Schrott eigentlich? Ich werde diese Frage mal an Alberto richten, indem ich mich auf ihrer Homepage beschwere und mein Ergebnis schildere, und wenn sie antworten, werde ihr nochmal von mir hören!
Bis denn,
eure (geschockte Pizzatesterin) Imke
Diesmal wird es um ein ziemlich alternatives Mittagessen gehen: Pizza. Ok, klingt vielleicht normal, aber habt ihr schon mal Pizza in der Mikrowelle gemacht? Nein? Ich bis vor kurzem auch nicht, aber dann habe ich die Alberto Microssa Pizza entdeckt....
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Aussehen/Inhalt der Packung:
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Die Packung ist, wie bei einer normalen Pizza, aus Pappe und rechteckig. Darauf ist ein Alberto-Schriftzug , die Aufschrift „Microssa“ und ein Stück Pizza mit Schinken und Spinat (denn die von mir gewählte Sorte war Spinaci e Prosciutto) vor einem roten Hintergrund zu sehen. Auf der Rückseite gibt’s übrigens einen Treuepunkt, und wenn man 10 von denen einsendet, bekommt man eine Portocard, was auch immer das ist.
Wenn man die Packung öffnet, sieht man eine kuchenstückförmige löchrige Alubackform mit der tiefgekühlten Pizza drin (aha, die ist ja gar nicht so groß, wie es aussah), sowie ein kleines mit Plastik verschweißtes Paket, das ein Plastikbesteck (höchst instabil, man kann die Pizza gar nicht schneiden) und eine Serviette enthält.
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Zubereitung:
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Laut Aufdruck auf der Packungsrückseite und Fernsehwerbung muss man das Pizzastück einfach für 4 bis 6 Minuten (das ist abhängigvon der Wattzahl der Mikrowelle, also bei 600 W 6 Minuten, bei 900 W 5 Minuten etc.) in die Mikrowelle und herauskommen sollte eigentlich die perfekte Pizza: durch die Löcher in der Aluschale soll der Boden perfekt und cross aufgehen, der Emmentaler zart schmelzen und alles auch noch original italienisch schmecken... Naja, schön wärs gewesen. Ich stellte also meine Microssa in die 600 W Mikrowelle und nach 6 Minuten, die doch ganz schön lang sind, wenn man Hunger hat, war..... gar nix. Der Käse war noch fest und der Boden sah auch genauso aus wie vorher. Weitere 3 Minuten später (kann auch daran liegen, dass unsere Mikrowelle schon etwas altersschwach ist, der kleine Schatz hat mind. 10 Jahre auf dem Buckel) war ich dann mit dem Ergebnis halbwegs zufrieden...
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Der Geschmack:
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Der ist recht kurz zu beschreiben: langweilig. Der Spinat war ziemlich geschmacklos, und wenn man überhaupt was schmecken konnte, dann Salz. Die Schinkenstücke gingen eigentlich, waren nur sehr wenig (15 g), der Käse hat mich aber auch nicht so begeistern können. Das einzig interessante am Belag ist eine Art weiße Creme, die irgendwie nach Creme fraiche oder Sauerrahm schmeckte und auch unter vielen anderen Spinatpizzae (ich habe Latein ;-)) zu finden ist, weil Spinat und Tomate eine ziemlich abartige Kombination ist (nachzulesen in meinem Bericht über die Ristorante Version). Naja, das ganze erinnert vielleicht entfernt an Intermezzo, ich hoffe, ihr kennt das. Bei weitem am ekligsten ist auf jeden Fall der Boden, der bei mir nach etwa 9 Minuten Mikrowelle zwar außen schön knusprig (um nicht zu sagen: hart)und immerhin hellbraun war, in der Mitte aber eine klebrig-schleimige Hefemasse war. Er war richtig dickflüssig und fast kalt, also in der Mikrowelle kaum angewärmt worden (von wegen und: „Vorsicht, Produkt ist heiß!“). Der Belag war an dieser Stelle übrigens auch ziemlich eklig, denn kalter Spinat schmeckt nicht so traumhaft... Naja, nach weiteren zwei Minuten Mikrowelle befand ich den Klumpen in der Mitte als nicht essbar und hab ihn dann meiner Katze vorgeworfen, ich glaube, wenigstens sie hat ihn aufgefressen.... Der Geschmack dieser Superpizza ist also wirklich beeindruckend, beeindruckend schlecht nämlich.
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Das Besteck:
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Das ist so ein überall verbreitetes weißes und absolut instabiles Plastikzeugs, ungefähr 1 mm breit und somit zum schneiden von fast allem ungeeignet. Bei dem Versuch, meine Pizza damit zu schneiden( weil laut Packung ließ sie sich ja „kinderleicht aus dem Tray(=Form) lösen und nach Herzenslust zerteilen“. Naja, mein Besteck hat sich beim lustigen zerteilen, oder zumindest dem Versuch davon, schon so gefährlich gebogen, dass ich lieber normales Besteck genommen habe...
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Fazit:
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Also, mein Fall ist dieses Zeug ganz sicher nicht denn:
1. schmeckt die Pizza ziemlich eklig, der Boden ist noch am schlimmsten
2. braucht sie länger, als draufsteht, außer man will Eispizza essen
3. ist sie entweder voll weich oder steinhart
4. ist das Besteck sinnlos
5. hätte ich mir in der Zeit auch eine leckere Ristorante Pizza im Ofen machen können
Ihr seht also, dass ich nur negative Seiten gefunden habe, außer vielleicht, dass eine solche Pizza für berufstätige Leute, die eine Mikrowelle am Arbeitsplatz haben, geeignet sein könnte. Aber wenn die Mikrowelle 10 Minuten belegt wird, sind die Kollegen genervt, und wenn man schon eine Mikrowelle zur Verfügung hat, kann man auch gleich etwas leckereres essen, also wozu braucht man den Schrott eigentlich? Ich werde diese Frage mal an Alberto richten, indem ich mich auf ihrer Homepage beschwere und mein Ergebnis schildere, und wenn sie antworten, werde ihr nochmal von mir hören!
Bis denn,
eure (geschockte Pizzatesterin) Imke
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