Westcliff Früchtetee Marille Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 11/2003
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Summe aller Bewertungen
- Geschmack:
- Geruch:
- Zubereitung:
Erfahrungsbericht von illi1
It´s a Tea for me!!
Pro:
fruchtig, lecker
Kontra:
nichts
Empfehlung:
Ja
Ich trinke recht gerne Tee. Im Sommer gern kalt und im Winter schön heiß, damit die Finger auch was davon haben und endlich wieder warm werden.
Ist es nicht gemütlich mit einer Tasse Tee auf der Couch zu sitzen, während es draußen kälter und immer früher dunkel wird? Wer dann noch eine Kanne mit Stövchen benutzt zaubert eine ganz besondere Atmosphäre mit Kerzenschein. Da fehlt dann nur noch die nette Gesellschaft.
Lose Sorten siehe ich bei schwarzem und grünem Tee vor. Bei Früchtetee greife ich aber auch gerne zu Teebeuteln. Zurzeit tummeln sich da so einige in meinem Schrank. Einer davon ist der Westcliff Früchtetee Marille. Die Bezeichnung Marille kommt aus dem Österreichischen und steht für Aprikose.
Hersteller
……………
Ostfriesische Tee Gesellschaft Laurens Spethmann GmbH & Co. In 21218 Seevetal.
Erworben bei Aldi Süd für 99 Cent.
Verpackung
…………….
Es ist ein langer schmaler Karton, der sich gut stapeln lässt und nicht viel Platz braucht. Die Grundfarbe ist ein warmes Orange. Auf der Front- und Rückseite sehe ich, außer den zu erwartenden Aprikosen, noch Abbildungen von: Orange, Apfel, Hagebutte und Hibiskusblüten. Mit Vitamin C wird auf einem Sternchen versprochen. Die Zubereitung wird beschrieben, die Zutaten werden genannt und sogar eine Nährwerttabelle gibt es.
Anhand einer Perforationslinie kann ich den Karton ganz leicht nach oben hin öffnen. Im Innern befinden sich 25 unverpackte Aufgussbeutel, das erklärt auch, warum der Karton so schmal ist. Es riecht schon mal fruchtig süß und annähernd nach Aprikose. Die einzelnen Beutel haben ein Band mit Fähnchen zur besseren Entnahme und zum Aufhängen in der Tasse, oder Kanne. Befestigt ist die mit einer kleinen Metallklammer. Es handelt sich um so genannte Doppelkammerbeutel. Der Inhalt eines normalen Beutels wird hier auf die doppelte Länge eines Beutels verteilt und dann in der Mitte zusammengelegt und die oberen Enden zusammen verschlossen. Das hat den Vorteil, dass der Beutelinhalt so eine größere Oberfläche zur Verfügung hat und sich besser ausdehnen kann.
Zubereitung
…………….
Dafür muss ich zuerst Wasser kochen, sonst wird das nichts.
Für eine Tasse wird ein Beutel auf 150 ml Wasser empfohlen. Das ist mir persönlich aber zu stark und außerdem zu wenig. Ich koche lieber gleich für eine ganze Kanne.
Extra für Euch habe ich jetzt eine Glaskanne aus dem Schrank geholt, damit ich auch genau sehen kann was sich tut. Ansonsten nehme ich eine Thermoskanne, in der natürlich nur Tee aufgeschüttet wird.
Auf einen knappen Liter kochendes Wasser nehme ich genau 3 Teebeutel und lasse das Ganze wie empfohlen 8 Min. ziehen.
Anfangs zeigt das Wasser eine leichte Rosafärbung, die aber immer mehr in ein helles Rot.Orange übergeht. Ich kann regelrecht zuschauen, wie die rote Farbe aus den Beuteln entweicht.
Nach den 8 Min. entferne ich die Beutel. Oft lasse ich sie aber auch drin, weil es hier nichts ausmacht, wenn die Beutel im Wasser bleiben. Ganz im Gegensatz wie bei schwarzem und grünem Tee. Dort kommt es auf die exakte Ziehzeit an.
Also der Tee ist jetzt fertig. Er hat eine ganz leichte Trübung und ich kann auch die Schwebstoffe erkennen. Es riecht sehr lecker fruchtig. Der Hibiskus tritt deutlich hervor, Aprikose würde ich jetzt nicht dahinter vermuten.
Bevor ich mir wieder die Zunge verbrenne, lasse ich lieber meine Tasse noch etwas abkühlen.
Übrigens trinke ich meinen Tee grundsätzlich ohne Zucker, oder Sonstiges. Nur bei türkischem Cay mache ich da eine Ausnahme.
Nun wird getrunken. Es schmeckt etwas säuerlich nach Zitrusfrüchten, Hagebutte und Hibiskus kann ich deutlich herausschmecken. Die Aprikose erkenne ich erst mit dem 2. und 3. Schluck. Sie mildert das Ganze etwas ab und hebt sich im Nachgeschmack mehr hervor. Je mehr der Tee in meiner Tasse abkühlt, umso deutlicher schmecke ich die Aprikose heraus.
Blick auf die Zutaten
………………………
Eigentlich haben die Abbildungen schon eine ganze Menge verraten.
Hagebutte, Hibiskus, Äpfel, Aroma, Orangenschalen, Zitronensäure, Vitamin C, Holunderbeeren, Marillenfruchtgranulat.
Nährwerte pro Beutel
…………………………
Ja auch ein Tee hat diese.
6 kcal, 1 g Kohlenhydrate, 20 mg Vitamin C
Trinkt man nun 3 Tassen wie empfohlen, deckt man damit den Tagesbedarf an Vitamin C.
Da bin ich mit meiner Kanne doch genau im Soll – vorausgesetzt es trinkt keiner mit.
Noch etwas zu Vitamin C:
Es handelt sich hier um ein wasserlösliches Vitamin. Es verbessert die Aufnahme von pflanzlichem Eisen im Darm. Als Antioxidans schützt es uns vor freien Radikalen und ist ein natürliches Konservierungsmittel.
Ein Mangel führt zu Schleimhautblutungen (Zahnfleisch!), allgemeine Schwäche, Müdigkeit und verzögerter Wundheilung. Im schlimmsten Fall zu Skorbut – auch als alte Seefahrerkrankheit bekannt, die sogar zum Tode geführt hat. Es war früher nicht möglich frisches Obst und Gemüse für so eine lange Zeit mitzuführen. Als man das erkannte, wurden Fässer mit Sauerkraut aufs Meer mitgenommen und von da an war Ruhe.
Überdosierung ist nicht möglich, weil ein Zuviel ausgeschieden wird. Allenfalls Magenbeschwerden können auftreten. Bei mehr als 5 g pro Tag kann es auch zu Durchfällen kommen – aber wer nimmt schon so viel zu sich.
Resultat
…………
Kurz und bündig: mir schmeckt mein Tee. Die Packung ist schon fast leer. Ich mag seinen fruchtigen und dabei milden Geschmack. Sodbrennen habe ich danach noch nicht bekommen, wie mir das bei Hagebutten, oder Hibiskus Tee häufiger passiert. Ich kann Euch den Tee nur empfehlen und gesund ist er außerdem auch noch. Im Sommer kalt und im Winter heiß getrunken ist er immer in meinem Schrank zu finden. Schmeckt er anfangs noch wenig nach Aprikose, nimmt der Geschmack danach mit abnehmender Temperatur zu. Einzig die Metallklammern an den Beuteln finde ich etwas stören, wenn ich an die Kompostierung denke. Anderen Firmen beweisen, es geht auch ohne. Das reicht aber meiner Meinung nach nicht um auch nur einen Stern abzuziehen.
Danke Euch fürs Lesen und Bewerten.
Gruß
Iris
Ist es nicht gemütlich mit einer Tasse Tee auf der Couch zu sitzen, während es draußen kälter und immer früher dunkel wird? Wer dann noch eine Kanne mit Stövchen benutzt zaubert eine ganz besondere Atmosphäre mit Kerzenschein. Da fehlt dann nur noch die nette Gesellschaft.
Lose Sorten siehe ich bei schwarzem und grünem Tee vor. Bei Früchtetee greife ich aber auch gerne zu Teebeuteln. Zurzeit tummeln sich da so einige in meinem Schrank. Einer davon ist der Westcliff Früchtetee Marille. Die Bezeichnung Marille kommt aus dem Österreichischen und steht für Aprikose.
Hersteller
……………
Ostfriesische Tee Gesellschaft Laurens Spethmann GmbH & Co. In 21218 Seevetal.
Erworben bei Aldi Süd für 99 Cent.
Verpackung
…………….
Es ist ein langer schmaler Karton, der sich gut stapeln lässt und nicht viel Platz braucht. Die Grundfarbe ist ein warmes Orange. Auf der Front- und Rückseite sehe ich, außer den zu erwartenden Aprikosen, noch Abbildungen von: Orange, Apfel, Hagebutte und Hibiskusblüten. Mit Vitamin C wird auf einem Sternchen versprochen. Die Zubereitung wird beschrieben, die Zutaten werden genannt und sogar eine Nährwerttabelle gibt es.
Anhand einer Perforationslinie kann ich den Karton ganz leicht nach oben hin öffnen. Im Innern befinden sich 25 unverpackte Aufgussbeutel, das erklärt auch, warum der Karton so schmal ist. Es riecht schon mal fruchtig süß und annähernd nach Aprikose. Die einzelnen Beutel haben ein Band mit Fähnchen zur besseren Entnahme und zum Aufhängen in der Tasse, oder Kanne. Befestigt ist die mit einer kleinen Metallklammer. Es handelt sich um so genannte Doppelkammerbeutel. Der Inhalt eines normalen Beutels wird hier auf die doppelte Länge eines Beutels verteilt und dann in der Mitte zusammengelegt und die oberen Enden zusammen verschlossen. Das hat den Vorteil, dass der Beutelinhalt so eine größere Oberfläche zur Verfügung hat und sich besser ausdehnen kann.
Zubereitung
…………….
Dafür muss ich zuerst Wasser kochen, sonst wird das nichts.
Für eine Tasse wird ein Beutel auf 150 ml Wasser empfohlen. Das ist mir persönlich aber zu stark und außerdem zu wenig. Ich koche lieber gleich für eine ganze Kanne.
Extra für Euch habe ich jetzt eine Glaskanne aus dem Schrank geholt, damit ich auch genau sehen kann was sich tut. Ansonsten nehme ich eine Thermoskanne, in der natürlich nur Tee aufgeschüttet wird.
Auf einen knappen Liter kochendes Wasser nehme ich genau 3 Teebeutel und lasse das Ganze wie empfohlen 8 Min. ziehen.
Anfangs zeigt das Wasser eine leichte Rosafärbung, die aber immer mehr in ein helles Rot.Orange übergeht. Ich kann regelrecht zuschauen, wie die rote Farbe aus den Beuteln entweicht.
Nach den 8 Min. entferne ich die Beutel. Oft lasse ich sie aber auch drin, weil es hier nichts ausmacht, wenn die Beutel im Wasser bleiben. Ganz im Gegensatz wie bei schwarzem und grünem Tee. Dort kommt es auf die exakte Ziehzeit an.
Also der Tee ist jetzt fertig. Er hat eine ganz leichte Trübung und ich kann auch die Schwebstoffe erkennen. Es riecht sehr lecker fruchtig. Der Hibiskus tritt deutlich hervor, Aprikose würde ich jetzt nicht dahinter vermuten.
Bevor ich mir wieder die Zunge verbrenne, lasse ich lieber meine Tasse noch etwas abkühlen.
Übrigens trinke ich meinen Tee grundsätzlich ohne Zucker, oder Sonstiges. Nur bei türkischem Cay mache ich da eine Ausnahme.
Nun wird getrunken. Es schmeckt etwas säuerlich nach Zitrusfrüchten, Hagebutte und Hibiskus kann ich deutlich herausschmecken. Die Aprikose erkenne ich erst mit dem 2. und 3. Schluck. Sie mildert das Ganze etwas ab und hebt sich im Nachgeschmack mehr hervor. Je mehr der Tee in meiner Tasse abkühlt, umso deutlicher schmecke ich die Aprikose heraus.
Blick auf die Zutaten
………………………
Eigentlich haben die Abbildungen schon eine ganze Menge verraten.
Hagebutte, Hibiskus, Äpfel, Aroma, Orangenschalen, Zitronensäure, Vitamin C, Holunderbeeren, Marillenfruchtgranulat.
Nährwerte pro Beutel
…………………………
Ja auch ein Tee hat diese.
6 kcal, 1 g Kohlenhydrate, 20 mg Vitamin C
Trinkt man nun 3 Tassen wie empfohlen, deckt man damit den Tagesbedarf an Vitamin C.
Da bin ich mit meiner Kanne doch genau im Soll – vorausgesetzt es trinkt keiner mit.
Noch etwas zu Vitamin C:
Es handelt sich hier um ein wasserlösliches Vitamin. Es verbessert die Aufnahme von pflanzlichem Eisen im Darm. Als Antioxidans schützt es uns vor freien Radikalen und ist ein natürliches Konservierungsmittel.
Ein Mangel führt zu Schleimhautblutungen (Zahnfleisch!), allgemeine Schwäche, Müdigkeit und verzögerter Wundheilung. Im schlimmsten Fall zu Skorbut – auch als alte Seefahrerkrankheit bekannt, die sogar zum Tode geführt hat. Es war früher nicht möglich frisches Obst und Gemüse für so eine lange Zeit mitzuführen. Als man das erkannte, wurden Fässer mit Sauerkraut aufs Meer mitgenommen und von da an war Ruhe.
Überdosierung ist nicht möglich, weil ein Zuviel ausgeschieden wird. Allenfalls Magenbeschwerden können auftreten. Bei mehr als 5 g pro Tag kann es auch zu Durchfällen kommen – aber wer nimmt schon so viel zu sich.
Resultat
…………
Kurz und bündig: mir schmeckt mein Tee. Die Packung ist schon fast leer. Ich mag seinen fruchtigen und dabei milden Geschmack. Sodbrennen habe ich danach noch nicht bekommen, wie mir das bei Hagebutten, oder Hibiskus Tee häufiger passiert. Ich kann Euch den Tee nur empfehlen und gesund ist er außerdem auch noch. Im Sommer kalt und im Winter heiß getrunken ist er immer in meinem Schrank zu finden. Schmeckt er anfangs noch wenig nach Aprikose, nimmt der Geschmack danach mit abnehmender Temperatur zu. Einzig die Metallklammern an den Beuteln finde ich etwas stören, wenn ich an die Kompostierung denke. Anderen Firmen beweisen, es geht auch ohne. Das reicht aber meiner Meinung nach nicht um auch nur einen Stern abzuziehen.
Danke Euch fürs Lesen und Bewerten.
Gruß
Iris
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