Alete Feiner Milchbrei - Vollkorn mit Früchten Testbericht

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Summe aller Bewertungen
  • Geschmack:  Kind mag es sehr gern
  • Bekömmlichkeit:  sehr gut
  • Anteil Vitamine & Mineralstoffe:  hoch
  • Konservierungsstoffe:  nein
  • Aus biologischer Erzeugung:  nein

Erfahrungsbericht von ClaudiaRetzmann

Ein Brei, ganz nach Sohnemanns Geschmack

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Was das Essen angeht, macht mir unser Wonneproppen eigentlich keinerlei Beschwerden, im Gegenteil, er ißt so gut wie alles (am liebsten nascht er natürlich bei uns Großen). Nur beim Abendbrei, da hat er seinen eigenen Geschmack, denn der darf auf keinen Fall zu süß sein.
So habe ich mittlerweile diverse Breisorten, die allesamt sehr verlockend klangen (z.B. mit Stracciatella, mit Joghurt und Himbeeren, mit Schokolade etc.) und dem Rest der Familie sehr wohl mundeten, durchprobiert, die jedoch bei unserem Wunderknubbel angesichts eines verzogenen Gesichts und eines sich schüttelns bei jedem Löffelchen, durchs Raster fielen. Nun er aß sie zwar, der Hunger war letztendlich eben doch größer, man sah ihm jedoch an, dass es ihm nicht gerade sonderlich gut schmeckte.
Letztendlich fand ich dann doch noch den perfekten Brei für Sohnemann, und zwar Alete Feiner Milchbrei – Vollkorn mit Früchten, von der Firma Nestlé.

Hierbei handelt es sich um einen Brei mit Folgemilch für Babys ab dem 6. Monat, der mit Wasser zubereitet wird.

DIE VERPACKUNG:
Den Brei kauft man in einem Karton, in dem sich ein Aluminiumbeutel mit 300 g des Breipulvers befindet. Auf der Vorderseite des Kartons sieht man einen Teller mit diesem Brei, der auf ein paar Getreideähren steht, um den Teller herum befinden sich Früchte (eine Birne, eine Aprikose und ein Apfel). Im Hintergrund sieht man dann noch eine typisch idyllisch ländliche Gegend mit Getreidefeldern, Obstbäumen, einem Haus und einigen Hügeln.
In fetten Lettern prangt oben drüber der blaue Schriftzug ‚Alete‘, darunter in rot ‚Feiner Milchbrei‘, wiederum darunter der Name der Sorte, nämlich ‚Vollkorn mit Früchten‘. Am unteren Rand befindet sich noch der Name der Herstellerfirma ‚Nestlé‘. Des weiteren findet man auf der Vorderseite des Kartons noch die Hinweise, dass es sich hierbei um Brei mit Folgemilch handelt, der mit Wasser zubereitet wird und für Babys ab dem 6. Monat geeignet ist.

Auf der Rückseite des Kartons findet man zunächst einige Erläuterungen zu diesem Brei. So wird nochmals darauf hingewiesen, dass dieser Brei mit Folgemilch ist, welche statt Milchfett überwiegend Pflanzenfett enthält und somit in der Zusammensetzung besser für das Baby geeignet ist. Zudem enthält Folgemilch hochwertiges Eiweiß, essentielle Fettsäuren, wertvolle Mineralstoffe (z. B. Calcium, Eisen, Zink und Jod) sowie wichtige Vitamine.
Der Hersteller weist darauf hin, dass dieser Brei sättigt, ohne zu belasten, besonders lecker schmeckt und leicht verdaulich ist. Zudem findet man ebenfalls den Hinweis, dass für diesen Brei nur die besten Zutaten (frische Milch aus dem Voralpenland, ausgewählte Getreide, aromatische Früchte, ohne Konservierungs- und Farbstoffe und ohne Aromastoffzusatz) verwendet werden.
Des weiteren sieht man am Rand ein ‚kleines Ernährungslexikon‘, dort wird erklärt, was Ballaststoffe sind und welche Bedeutung sie bei der Nahrungsaufnahme eines Babys spielen.
Und natürlich befindet sich auf der Rückseite des Kartons auch noch die Anleitung zur Zubereitung des Breies.

An den beiden Seiten des Kartons sind die Informationen zu den Zutaten und der Zusammensetzung sowie der Hinweis auf die Auswahl an verschiedenen Breien von Alete.

DIE ZUTATEN:
Wichtig finde ich zunächst, darauf hinzuweisen, dass dieser Brei Zucker enthält und glutenhaltig ist.

Daneben finden sich als weitere Zutaten in der Folgemilch:
entrahmte und teilentrahmte Milch, pflanzliche Öle, Eisenpyrophosphat, Vitaminmischung (aus den Vitaminen C, E, B1, A, B6 und D sowie Niacin, Calcium-Pantothenat, Biotin und Folsäure), Zinksulfat und Kaliumjodid.

Weitere Zutaten sind:
Hafervollkornmehl, Weizenvollkornmehl, Magermilchpulver, Reisspeisegrieß, Fruchtpulver (7g pro 100g in den Sorten Apfel, Aprikose und Birne), Zucker, Maltodextrin, Weizenkleie und Calciumcarbonat.

DIE ZUBEREITUNG:
Die Zubereitung gestaltet sich denkbar einfach. Zunächst kocht man 160 ml Wasser ab und läßt dieses auf ca. 50°C abkühlen, um dann 4 gehäufte EL Breipulver darin zu verrühren.

DER FERTIGE BREI:
Der im Vergleich zu reinem Milchbrei etwas dunklere, mit kleinen braunen Sprenkeln versetzte Brei (man sieht gleich, dass es sich eben um Vollkornbrei handelt) hat einen angenehmen Milchgeruch. Die Konsistenz ist meiner Meinung nach auch vollkommen in Ordnung. Der Brei ist nicht zu dünn, bleibt beim Füttern gut auf dem Löffel, ist andererseits aber auch nicht zu fest oder pappig. Zudem klumpt er auch nicht.

Nun kommt aber das wichtigste, der Geschmack! Um darüber eine Meinung abzugeben, habe ich den Brei natürlich ebenfalls probiert und ich bin angenehm überrascht. Wie schon gesagt, ist der Brei nicht zu pappig, so dass man ihn problemlos runterschlucken kann (was bei Babys natürlich wichtig ist). Der Geschmack ist auch recht angenehm. Ohne Probleme läßt sich die darin enthaltene Milch erkennen. Trotz des enthaltenen Zuckers ist der Brei keinesfalls zu süß. Was mich lediglich ein wenig enttäuschte, war der mir fehlende Fruchtgeschmack. Zwar besitzt der Brei einen leicht fruchtigen Geschmack, jedoch erkennt man keine spezifische Frucht. Und nach dem Bild auf der Verpackung hatte ich einfach mehr an Frucht erwartet. Trotzdem hat mich der Brei überzeugt!.

Wichtiger jedoch ist das Urteil meines Sohnemannes! Zwar kann er sich noch nicht verbal dazu äußern;-), sein Ge- oder Mißfallen läßt sich jedoch leicht an seinem Gesicht erkennen.
Der erste Löffel wird zunächst einmal recht kritisch von ihm angenommen (was er jedoch bei jedem ersten Löffelchen so macht). Nun gespanntes Warten. Es folgt kein „Gesichtverziehen“ und kein „sich schütteln“. Der Brei scheint ihm zu schmecken, was er auch dadurch äußert, dass er wie ein junges Vögelchen den Mund weit aufsperrt und zappelnd nach mehr verlangt. Ohne Probleme ißt er den Teller leer. Nachdem er sieht, dass der Teller nun auch wirklich leergekratzt ist, fängt er enttäuscht an zu schreien – ein weiteres Zeichen dafür, dass ihm der Brei sehr gut schmeckte und er gerne mehr davon hätte. (Natürlich bekommt er nicht mehr, denn die Portionen sind ja auf das Alter des Babys abgestimmt und meiner Meinung nach auch ausreichend)

Der Sättigungsfaktor ist auch in Ordnung. Mein Sohn bekommt seinen Brei immer abends gegen 18.15 Uhr. Die nächste Mahlzeit ist dann das Frühstück, welches er morgens gegen 7 Uhr zu sich nimmt.

Über die Bekömmlichkeit kann ich auch nichts negatives sagen. Bei meinem Sohn sind keinerlei Beschwerden aufgetreten.

PREIS UND HALTBARKEIT:
Der Preis ist je nach Geschäft unterschiedlich. Bei ‚Globus‘ z.B. habe ich 2,19 € gezahlt, bei ‚Ihr Platz‘ war er mit 2,04 € etwas billiger.

Neben dem normalen Haltbarkeitsdatum auf der Oberseite des Kartons bei geschlossenem Inhalt, findet man auf der Unterseite des Kartons den Hinweis, dass der Inhalt der geöffneten Verpackung innerhalb von 3-4 Wochen verbraucht werden sollte. Füttert man jedoch ausschließlich diesen Brei, bereitet dies keinerlei Probleme. Denn ein 300g-Paket ist nach 5 Tagen aufgebraucht.

HERSTELLER:
Hersteller ist für Deutschland die Firma Nestlé Alete GmbH in 81662 München (für Österreich: Nestlé Österreich GmbH in 1051 Wien, Postfach 50).
Für Fragen wurde ein Baby-Service eingerichtet, den man unter folgender gebührenfreier Servicenummer erreichen kann:
Für Deutschland: 0800-2344944
Für Österreich: 0800-501022

MEIN FAZIT:
Ich persönlich kann diesem Brei die volle Punktzahl geben. Zwar enthält er Zucker, dies ist aber leider bei vielen anderen Breien ebenfalls der Fall. Auch die Tatsache, dass er mir persönlich nicht fruchtig genug schmeckt, führt zu keinem Punktabzug. Da der Alete Feiner Milchbrei Vollkorn mit Früchten meinem Sohn sehr gut schmeckt, gut bekömmlich und ausreichend sättigend ist, kann ich ihn auf jeden Fall weiterempfehlen.



(c) Claudia Retzmann im März 2002

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