Alf Federangel Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Summe aller Bewertungen
Erfahrungsbericht von Irias
Darauf kann die Katzenwelt verzichten ..
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Als faules Stück und Bewegungsmuffel bekannt, bekommt Paulchen gelegentlich von netten Freunden diverse mehr oder weniger sinnvolle Spielzeuge mitgebracht. Zwischen seinen unzähligen Schaumstoffbällen und Spielzeugmäusen befindet sich auch eine Alf Federangel.
Als ich diese Angel seinerzeit aus der Verpackung nahm, um sie mir etwas genauer anzusehen, kamen mir bereits erste Zweifel, ob die Katzenwelt die Angel zum glücklich sein wirklich braucht.
Die Alf Federangel besteht aus einem dünnen Plastikstab an dem ein dünnes, ca. 50 cm langes Gummiband befestigt ist. Am Ende des Gummibands ist eine golfballähnliche Plastikkugel, an der ein Büschel quietschbunter Federn und folienähnlichen Papierstreifen angebracht ist. Zu allem Überfluss ist die Plastikkugel mit weiteren Kugel oder ähnlichem gefüllt und gibt Geräusche von sich wie eine Kinderrassel.
Der Sinn dieser Angel soll scheinbar darin bestehen, dass es dem lieben Tier Freude bereiten soll, hinter dem am Gummiband pendelnden mit Federn dekorierten Ball herzujagen.
Nachdem ich diese merkwürdige Konstruktion mit einem gewissen Argwohn betrachtet hatte, wollte ich unserem Besucher und auch Paulchen nicht die Chance auf ein Spiel von vornherein nehmen und begab mich also in die Beobachtungsposition.
Paulchen beäugte den hin- und her schwingenden Plastikball erstmal aus einer sicheren Entfernung. Nach einer gewissen Zeit lief er dann tatsächlich darauf zu und versuchte mit der Pfote den Ball zu erwischen. Nach einigen vergeblichen Versuchen war es ihm dann auch gelungen und er spielte mit den Federn herum. Nachdem er 3 der Federn herausgerissen, ruhte Paulchen sich eine Weile aus. Kurz danach fing mein Besucher wieder an mit der Angel rumzufuchteln und Paulchen fühlte sich davon animiert weitere Versuche zu starten, um den Ball zu fangen.
Nachdem ihm dann der harte Plastikball gegen den Kopf geknallt war verlor er wieder die Lust. Leider hielt diese Lustlosigkeit nicht besonders lange an und er fing wieder an nach den bunten Federn zu jagen. Es erfolgte dann ein kurzes jaulen und es passierte das was ich befürchtet hatte. Das dünne Band blieb zwischen seinen Krallen hängen und er schaffte es nicht sich davon zu befreien. Nachdem ich das Band aus seinen Krallen gelöst hatte, ließ Paulchens Interesse an der Angel vorerst nach.
Leider hat ihm diese Angel aber wohl mehr Spass bereitet als mir recht war. Es dauerte kaum eine halbe Stunde und er bewegte sich wieder in Richtung der bunten Federn. Obwohl niemand die Angel bewegte begann mein sonst so faules Tier allein damit zu spielen.
Er krallte in den Federn rum, kaute auf dem Gummiband und drehte sich auf dem Boden während er versuchte den glatten Plastikball zwischen den Pfoten zu halten. Ich schaute ihm dabei zu und sah mit Entsetzen, dass sich das Gummiband um seinen Körper wickelte während er sich auf dem Boden wälzend mit dem Ball vergnügte. Vorsichtig befreite ich mein Paulchen von dem Gummiband und verbannte es umgehend aus seiner Reichweite.
Um ihm ein kleines Restvergnügen zu gönnen schnitt ich kurzerhand die Plastikkugel von dem Gummiband ab und ließ ihn jetzt mit dem Ball weiterspielen. Das einzige was Paulchen wirklich an der Federangel begeistert hat, waren die bunten Federn. Auch ohne das völlige überflüssige Gummiband und den Plastikstab spielt er nach wie vor gerne dem Ball.
Da sich die Katzen viel zu schnell in dem sehr dünnen Gummiband verfangen können, sollte man die Katze auf keinen Fall mit dieser Federangel allein lassen. Beim dem Gedanken das es sich während des Spielens um seinen Hals hätte wickeln können, macht mich immer noch recht blass.
Da ich die Alf-Federangel nicht selbst gekauft habe, ist mir der Preis nicht bekannt. Zukünftig wird Paulchen von mir weiterhin mit seinen Schaumstoffbällen und Stoffmäusen unterhalten werden und ähnlicher Blödsinn kommt uns sicher nicht mehr in Haus.
Von mir gibt’s 0 Punkte, weil die Federangel das überflüssigste Katzenspielzeug was ich bisher gesehen habe.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2003-01-12 08:06:10 mit dem Titel Beweg Dich endlich ..
Mein Paulchen ist nicht gerade der bewegungsfreudigste, milde ausgedrückt würde ich ihn eher als stinkfaul bezeichnen. Ich habe ihm in der Vergangenheit die verschiedensten Spielzeugarten mitgebracht, vom einfachen Schaumstoffbällchen bis hin zur aufziehbaren Maus. Seine Reaktion war jedes Mal vernichtend, mehr als ein gelangweiltes Gähnen habe ich ihm nicht entlocken können und die einzige die sich bewegt hat war ich.
Vor kurzem hatten wir Besuch und dieser brachte für Paulchen einen Federwedel mit. Höflich bedanke ich mich und sah ihn schon in der Kiste mit Paulchen’s verschmähtem Spielzeug. Am Abend schaute ich mir mal das Teil genauer an.
An einem dünnen, elastischem Plastikstab sind am Ende ca. 20 bunte, verschieden lange Federn angebracht. Dazwischen sind noch einige schmale Folienstreifen eingearbeitet. Der Stil hat eine Gesamtlänge von 51 cm, die längsten Federn sind ca. 10 cm lang.
Ich saß auf meiner Couch und drehte den Federstab etwas herum und sah plötzlich mein Paulchen anschleichen. Ich drehte den Stab weiter hin und her und beobachtete mal meinen Kater dabei.
Er begab sich in Lauerstellung und verfolgte jede Bewegung und Drehung der Federn. Ich muss gestehen, dass sein Gesichtsausdruck ein wenig dümmlich aussah. Sein Kopf bewegte sich so hektisch herum, dass ich mir ein Lachen nicht verbeißen konnte. Paulchen beobachte mindestens eine viertel Stunde mit absolut wild zuckenden Kopfbewegungen den Federwedel und startete tatsächlich einen Angriff.
Kaum das der Federstab eine „Ohrfeige“ von ihm bekommen hatte, ging er sofort hinter der Palme wieder in Lauerstellung. Das Spielchen begann wieder von vorne. Er beobachtete und plante in seiner unendlichen Geduld den nächsten Angriff, der dann tatsächlich 20 Minuten später stattfand. Diesmal schnappte er mit beiden Pfoten nach den Federn und hatte sogleich eine ausgerissen.
Ich legte mich auf die Couch und war begeistert, dass ich mir die Sache nun recht einfach machen konnte. Lässig wedelte ich auf der Couch liegend mit dem Federstab weiter, während Paulchen einen weiteren Angriff plante, beobachtete, eine Strategie erarbeitete und lange Zeit später wieder erbarmungslos gegen die Federn zu Werke ging. In freier „Wildbahn“ würde Paulchen sicher inmitten einer Horde lebender Mäuse einen grausamen Hungertod erleiden, da alle Mäuse eines natürlichen Todes sterben, während mein Kater immer noch seine Angriffe plant.
Paulchen hat sich sogar zu Luftsprüngen hinreißen lassen, einige sensationelle Sprints hingelegt und ist nach ca. 2 ½ Stunden später völlig erschöpft auf seiner Beute eingeschlafen.
Mittlerweile spielen wir mindestens jeden zweiten Abend zwischen 1 und 2 Stunden mit dem Federwedel und Paulchen ist immer noch begeistert. Mittlerweile hat der Stab etwas Federn lassen müssen, ist aber trotz heftiger Attacken noch einsetzbar.
Es ist für mich nicht unbedingt nachvollziehbar was an diesem recht einfach gehaltenen Spielzeug so faszinierend für ihn ist. Die lebenden Wellensittiche meiner Eltern haben ihm keine Reaktion entlocken können, aber diese bunten Federn lassen ihn plötzlich zum Jäger werden.
Den Preis weiss ich leider nicht, da es ein Geschenk war. Für Paulchen und mich ist der Federwedel 100%ig empfehlenswert. Bisher war es da einzige Spielzeug, mit dem der sich intensiv und ausdauernd beschäftigt hat.
So, und jetzt werde ich wieder ein wenig rumwedeln gehen, wünsche allen Lesern noch einen schönen Tag und bedanke mich für das Interesse.
Als ich diese Angel seinerzeit aus der Verpackung nahm, um sie mir etwas genauer anzusehen, kamen mir bereits erste Zweifel, ob die Katzenwelt die Angel zum glücklich sein wirklich braucht.
Die Alf Federangel besteht aus einem dünnen Plastikstab an dem ein dünnes, ca. 50 cm langes Gummiband befestigt ist. Am Ende des Gummibands ist eine golfballähnliche Plastikkugel, an der ein Büschel quietschbunter Federn und folienähnlichen Papierstreifen angebracht ist. Zu allem Überfluss ist die Plastikkugel mit weiteren Kugel oder ähnlichem gefüllt und gibt Geräusche von sich wie eine Kinderrassel.
Der Sinn dieser Angel soll scheinbar darin bestehen, dass es dem lieben Tier Freude bereiten soll, hinter dem am Gummiband pendelnden mit Federn dekorierten Ball herzujagen.
Nachdem ich diese merkwürdige Konstruktion mit einem gewissen Argwohn betrachtet hatte, wollte ich unserem Besucher und auch Paulchen nicht die Chance auf ein Spiel von vornherein nehmen und begab mich also in die Beobachtungsposition.
Paulchen beäugte den hin- und her schwingenden Plastikball erstmal aus einer sicheren Entfernung. Nach einer gewissen Zeit lief er dann tatsächlich darauf zu und versuchte mit der Pfote den Ball zu erwischen. Nach einigen vergeblichen Versuchen war es ihm dann auch gelungen und er spielte mit den Federn herum. Nachdem er 3 der Federn herausgerissen, ruhte Paulchen sich eine Weile aus. Kurz danach fing mein Besucher wieder an mit der Angel rumzufuchteln und Paulchen fühlte sich davon animiert weitere Versuche zu starten, um den Ball zu fangen.
Nachdem ihm dann der harte Plastikball gegen den Kopf geknallt war verlor er wieder die Lust. Leider hielt diese Lustlosigkeit nicht besonders lange an und er fing wieder an nach den bunten Federn zu jagen. Es erfolgte dann ein kurzes jaulen und es passierte das was ich befürchtet hatte. Das dünne Band blieb zwischen seinen Krallen hängen und er schaffte es nicht sich davon zu befreien. Nachdem ich das Band aus seinen Krallen gelöst hatte, ließ Paulchens Interesse an der Angel vorerst nach.
Leider hat ihm diese Angel aber wohl mehr Spass bereitet als mir recht war. Es dauerte kaum eine halbe Stunde und er bewegte sich wieder in Richtung der bunten Federn. Obwohl niemand die Angel bewegte begann mein sonst so faules Tier allein damit zu spielen.
Er krallte in den Federn rum, kaute auf dem Gummiband und drehte sich auf dem Boden während er versuchte den glatten Plastikball zwischen den Pfoten zu halten. Ich schaute ihm dabei zu und sah mit Entsetzen, dass sich das Gummiband um seinen Körper wickelte während er sich auf dem Boden wälzend mit dem Ball vergnügte. Vorsichtig befreite ich mein Paulchen von dem Gummiband und verbannte es umgehend aus seiner Reichweite.
Um ihm ein kleines Restvergnügen zu gönnen schnitt ich kurzerhand die Plastikkugel von dem Gummiband ab und ließ ihn jetzt mit dem Ball weiterspielen. Das einzige was Paulchen wirklich an der Federangel begeistert hat, waren die bunten Federn. Auch ohne das völlige überflüssige Gummiband und den Plastikstab spielt er nach wie vor gerne dem Ball.
Da sich die Katzen viel zu schnell in dem sehr dünnen Gummiband verfangen können, sollte man die Katze auf keinen Fall mit dieser Federangel allein lassen. Beim dem Gedanken das es sich während des Spielens um seinen Hals hätte wickeln können, macht mich immer noch recht blass.
Da ich die Alf-Federangel nicht selbst gekauft habe, ist mir der Preis nicht bekannt. Zukünftig wird Paulchen von mir weiterhin mit seinen Schaumstoffbällen und Stoffmäusen unterhalten werden und ähnlicher Blödsinn kommt uns sicher nicht mehr in Haus.
Von mir gibt’s 0 Punkte, weil die Federangel das überflüssigste Katzenspielzeug was ich bisher gesehen habe.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2003-01-12 08:06:10 mit dem Titel Beweg Dich endlich ..
Mein Paulchen ist nicht gerade der bewegungsfreudigste, milde ausgedrückt würde ich ihn eher als stinkfaul bezeichnen. Ich habe ihm in der Vergangenheit die verschiedensten Spielzeugarten mitgebracht, vom einfachen Schaumstoffbällchen bis hin zur aufziehbaren Maus. Seine Reaktion war jedes Mal vernichtend, mehr als ein gelangweiltes Gähnen habe ich ihm nicht entlocken können und die einzige die sich bewegt hat war ich.
Vor kurzem hatten wir Besuch und dieser brachte für Paulchen einen Federwedel mit. Höflich bedanke ich mich und sah ihn schon in der Kiste mit Paulchen’s verschmähtem Spielzeug. Am Abend schaute ich mir mal das Teil genauer an.
An einem dünnen, elastischem Plastikstab sind am Ende ca. 20 bunte, verschieden lange Federn angebracht. Dazwischen sind noch einige schmale Folienstreifen eingearbeitet. Der Stil hat eine Gesamtlänge von 51 cm, die längsten Federn sind ca. 10 cm lang.
Ich saß auf meiner Couch und drehte den Federstab etwas herum und sah plötzlich mein Paulchen anschleichen. Ich drehte den Stab weiter hin und her und beobachtete mal meinen Kater dabei.
Er begab sich in Lauerstellung und verfolgte jede Bewegung und Drehung der Federn. Ich muss gestehen, dass sein Gesichtsausdruck ein wenig dümmlich aussah. Sein Kopf bewegte sich so hektisch herum, dass ich mir ein Lachen nicht verbeißen konnte. Paulchen beobachte mindestens eine viertel Stunde mit absolut wild zuckenden Kopfbewegungen den Federwedel und startete tatsächlich einen Angriff.
Kaum das der Federstab eine „Ohrfeige“ von ihm bekommen hatte, ging er sofort hinter der Palme wieder in Lauerstellung. Das Spielchen begann wieder von vorne. Er beobachtete und plante in seiner unendlichen Geduld den nächsten Angriff, der dann tatsächlich 20 Minuten später stattfand. Diesmal schnappte er mit beiden Pfoten nach den Federn und hatte sogleich eine ausgerissen.
Ich legte mich auf die Couch und war begeistert, dass ich mir die Sache nun recht einfach machen konnte. Lässig wedelte ich auf der Couch liegend mit dem Federstab weiter, während Paulchen einen weiteren Angriff plante, beobachtete, eine Strategie erarbeitete und lange Zeit später wieder erbarmungslos gegen die Federn zu Werke ging. In freier „Wildbahn“ würde Paulchen sicher inmitten einer Horde lebender Mäuse einen grausamen Hungertod erleiden, da alle Mäuse eines natürlichen Todes sterben, während mein Kater immer noch seine Angriffe plant.
Paulchen hat sich sogar zu Luftsprüngen hinreißen lassen, einige sensationelle Sprints hingelegt und ist nach ca. 2 ½ Stunden später völlig erschöpft auf seiner Beute eingeschlafen.
Mittlerweile spielen wir mindestens jeden zweiten Abend zwischen 1 und 2 Stunden mit dem Federwedel und Paulchen ist immer noch begeistert. Mittlerweile hat der Stab etwas Federn lassen müssen, ist aber trotz heftiger Attacken noch einsetzbar.
Es ist für mich nicht unbedingt nachvollziehbar was an diesem recht einfach gehaltenen Spielzeug so faszinierend für ihn ist. Die lebenden Wellensittiche meiner Eltern haben ihm keine Reaktion entlocken können, aber diese bunten Federn lassen ihn plötzlich zum Jäger werden.
Den Preis weiss ich leider nicht, da es ein Geschenk war. Für Paulchen und mich ist der Federwedel 100%ig empfehlenswert. Bisher war es da einzige Spielzeug, mit dem der sich intensiv und ausdauernd beschäftigt hat.
So, und jetzt werde ich wieder ein wenig rumwedeln gehen, wünsche allen Lesern noch einen schönen Tag und bedanke mich für das Interesse.
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