ALFA ROMEO 145 Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Summe aller Bewertungen
- Fahreigenschaften:
- Fahrkomfort:
- Platzangebot:
- Zuverlässigkeit:
Erfahrungsbericht von Bodytalk
Einfacher Fahrspaß
Pro:
starker Motor
Kontra:
zu lautes Fahrgeräusch
Empfehlung:
Ja
Alfa-Fahrer müssen Überzeugungstäter sein. Anders ist es kaum zu erklären, daß sie weder mangelnde Verarbeitung noch streikende Elektrik vom Kauf eines Alfa abhalten. Oft treibt ihnen allein schon der Anblick italienischer Motoren das Wasser in die Augen. Doch selbst Freudentränen hinterlassen manchmal einen salzigen Nachgeschmack. Wie beim kleinsten Sproß der Familie, dem Alfa 145 (und seinem Stufenheck-Bruder 146). Vor allem die Boxermotoren der ersten Baujahre bis 97 boten wenig vom Flair der \"bella macchina\", sondern gebärdeten sich zäh, durstig, müde. Kein Wunder, daß bei vielen Fans kaum mehr als gebremste Leidenschaft übrigbleibt.
Mehr Pluspunkte sammelt der schöne Italiener dagegen im Innenraum für das flotte Styling und stramme Sitze - weniger für das Platzangebot im Kofferraum. Hier hat das geräumigere Stummel-Stufenheck Vorteile. Seine 380 Liter Laderaum fallen im Vergleich zum knappen 145er-Heckabteil (340 Liter) fast schon familienfreundlich aus. Mit drei Boxerherzen (1.4, 1.6, 1.7) wurde der kleine Alfa 94 geboren, der Zweiliter-Reihenvierer namens Quadrifoglio (Kleeblatt) mit 150 Pferdchen kam als Nachzügler. Der macht richtig Spass, kostet aber natürlich auch ordentlich. Die kleineren Boxer-Brüder mit 90, 103 und 129 PS sind dagegen nicht sehr empfehlenswert: Enttäuschender Durchzug, rukkelnde Gasannahme - und das bei fast identischem Verbrauch um die zehn Liter. Da hört der Spaß schon auf, bevor er beginnt. Nicht viel anders sieht es bei dem sehr seltenen Turbodiesel mit 90 PS aus. Mal abgesehen davon, daß die nagelnden Töne kaum zum dynamischen Alfa-Image passen. Erst zum Modelljahr 97 präsentierte Alfa endlich drei neue Reihenvierer mit 103, 120 und 140 PS (1.4, 1.6, 1.8) und Doppelzündung (Twin Spark). Das rasende Kleeblatt bekam im vergangenen Jahr einen Nachschlag auf 155 PS. Geblieben sind die direkte Lenkung, sicheres Kurvenverhalten und sehr gutes Handling.
Der Alfa 145/146 ist ein typisc her Italiener - schönes Auto, aber mit vielen Schwächen im Detail.
Ungenaue Spaltmaße, Klappergeräusche und elektrische Pannen sind ärgerlich und mindern die Freude am Fahren. Die gibt es vor allem in der Zweiliter-version mit 150 PS, die auch im Alfa 155 zum Zuge kam. Generell sind die neuen Reihenmotoren mit Doppelzündung den alten Boxermodellen vorzuziehen, die mit ihrer zähen Kraftentfaltung wenig Fahrspaß bereiten.
Mehr Pluspunkte sammelt der schöne Italiener dagegen im Innenraum für das flotte Styling und stramme Sitze - weniger für das Platzangebot im Kofferraum. Hier hat das geräumigere Stummel-Stufenheck Vorteile. Seine 380 Liter Laderaum fallen im Vergleich zum knappen 145er-Heckabteil (340 Liter) fast schon familienfreundlich aus. Mit drei Boxerherzen (1.4, 1.6, 1.7) wurde der kleine Alfa 94 geboren, der Zweiliter-Reihenvierer namens Quadrifoglio (Kleeblatt) mit 150 Pferdchen kam als Nachzügler. Der macht richtig Spass, kostet aber natürlich auch ordentlich. Die kleineren Boxer-Brüder mit 90, 103 und 129 PS sind dagegen nicht sehr empfehlenswert: Enttäuschender Durchzug, rukkelnde Gasannahme - und das bei fast identischem Verbrauch um die zehn Liter. Da hört der Spaß schon auf, bevor er beginnt. Nicht viel anders sieht es bei dem sehr seltenen Turbodiesel mit 90 PS aus. Mal abgesehen davon, daß die nagelnden Töne kaum zum dynamischen Alfa-Image passen. Erst zum Modelljahr 97 präsentierte Alfa endlich drei neue Reihenvierer mit 103, 120 und 140 PS (1.4, 1.6, 1.8) und Doppelzündung (Twin Spark). Das rasende Kleeblatt bekam im vergangenen Jahr einen Nachschlag auf 155 PS. Geblieben sind die direkte Lenkung, sicheres Kurvenverhalten und sehr gutes Handling.
Der Alfa 145/146 ist ein typisc her Italiener - schönes Auto, aber mit vielen Schwächen im Detail.
Ungenaue Spaltmaße, Klappergeräusche und elektrische Pannen sind ärgerlich und mindern die Freude am Fahren. Die gibt es vor allem in der Zweiliter-version mit 150 PS, die auch im Alfa 155 zum Zuge kam. Generell sind die neuen Reihenmotoren mit Doppelzündung den alten Boxermodellen vorzuziehen, die mit ihrer zähen Kraftentfaltung wenig Fahrspaß bereiten.
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