Algemarin Trocken Shampoo Testbericht

ab 9,20
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Summe aller Bewertungen
  • Geruch:  angenehm
  • Wirkung:  gut
  • Verträglichkeit:  sehr gut
  • Auswaschbarkeit:  durchschnittlich

Erfahrungsbericht von Dr.Claudia

Staub auf meinem Haupt?

5
  • Geruch:  angenehm
  • Wirkung:  sehr gut
  • Verträglichkeit:  sehr gut
  • Auswaschbarkeit:  sehr einfach

Pro:

frischt die Haare in nur 2 Minuten auf

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

In meinem heutigen Testbericht schreibe ich über das „algemarina Trocken-Shampoo“, das ich schon seit Jahren regelmäßig verwende.


1. Einkauf und Preis
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Das Trocken-Shampoo kaufe ich in ziemlicher Regelmäßigkeit in einem der großen Drogeriemärkte, meistens bei „dm“ ein. Es ist fast überall erhältlich und kostet z.B. bei „dm“ 1,45 Euro. Diesen Preis finde ich völlig in Ordnung, zumal ich mich noch daran erinnern kann, dass das Trocken-Shampoo zu seligen DM-Zeiten deutlich teurer war.


2. Hersteller und Produktinformationen
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Hergestellt wird das in Deutschland produzierte Produkt von der Böttger GmbH in 10633 Berlin. Es gibt kein Kundentelefon und auch keine Internetadresse.

Es handelt sich, wie der Name schon sagt, um Trocken-Shampoo, das sowohl für Echt- als auch für Kunsthaar (Perücke) verwendet werden kann. Der Hersteller garantiert in Sekundenschnelle gepflegtes und lockeres Haar. Das Trocken-Shampoo ersetzt die „normale“ Haarwäsche mit Shampoo und Wasser, da es das Haar ohne diese Mittel sozusagen trocken reinigt. Der Hersteller empfiehlt, das Trocken-Shampoo bei ersten Anzeichen von fettigem Haar öfter und in jedem Fall sparsam zu verwenden.

Das Produkt in der Spraydose kommt ohne FCKW aus und ist deshalb Ozon unschädlich. Da der Behälter unter Druck steht, sollte man ihn vor direkter Sonnenbestrahlung und Temperaturen über 50 Grad schützen und nicht gewaltsam öffnen. Ausserdem sollte man die Sprühdose aus Sicherheitsgründen ausserhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren, die Spray nicht direkt in die Augen sprühen und es nicht absichtlich einatmen. Alle diese Dinge würde man meines Erachtens als vernunftbegabter Mensch zwar sowieso unterlassen, aber schaden können diese Hinweise immerhin auch nicht.


3. Verpackung
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Da erfreulicherweise ein Produktfoto vorliegt, kann ich mir ausnahmsweise die genaue Beschreibung der Verpackung ersparen. Nur so viel: Das gut 20 cm hohe Trocken-Spray befindet sich in einer in schönen Blautönen gehaltenen Spraydose, die mit einer praktischen Sprühvorrichtung ausgestattet ist.

Meines Wissens wurde das typische „algemarina“-Design in den letzten Jahren nicht verändert und ich finde es sehr schön so. Meines Erachtens gibt es in dieser Hinsicht nichts zu verbessern.


4. Inhalt und Inhaltsstoffe
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Der Doseninhalt beträgt 200 ml.

Folgende Inhaltsstoffe sind auf der Verpackung angegeben: Butane, Oryza sativa, Alcohol denat., Quaternium-26 und Parfum.

Die meisten Inhaltsstoffe sagen mir persönlich nichts. Für wichtig halte ich die Information, dass in dem Produkt Alkohol enthalten ist, was für den einen oder anderen vielleicht von Interesse ist.


5. Duft, Anwendung, Wirkung, Ergiebigkeit
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Das Trocken-Shampoo kommt als sehr feiner weißer Puder aus der Flasche und riecht angenehm dezent, allerdings auch recht künstlich. Ich würde die Duftrichtung als „blumig“ umschreiben. Insgesamt mag ich den Duft, da er eher zurückhaltend ist und es nicht zu unerwünschten „Duftkollisionen“ mit anderen Pflegeprodukten oder Parfum kommt.

Wenn man den Sprühkopf betätigt, kommt ein extrem feiner weißer Pudernebel – anders kann ich es nicht beschreiben – aus der Dose, der sich auf der Haut sehr kalt anfühlt. Ich habe mir nämlich gerade probeweise auf die Hand gesprüht, was man unter normalen Umständen natürlich nicht macht, da es sich ja um ein Haarpflegeprodukt handelt.

Auf der Verpackung ist die folgende „Gebrauchsanleitung“ abgedruckt, die ich hier sinngemäß zitiere: Es wird empfohlen, einen Frisierumhang umzulegen. Das ist meines Erachtens allerdings nicht unbedingt notwendig, zumindest benutze ich nie einen. Ausserdem bezweifle ich, dass viele meiner Leser/innen einen Frisierumhang zu Hause haben oder sollte ich mich in dieser Einschätzung täuschen?

Das Haar sollte vor der Benutzung des Trocken-Shampoos gründlich ausgebürstet oder gekämmt werden, was ja nie schaden kann. Dann schüttelt man die Sprayflasche kräftig. Das ist sehr wichtig, denn wenn man das Schütteln unterlässt, fällt das frisurentechnische Endresultat nach meiner Erfahrung nicht zufriedenstellend aus. Danach sprüht man aus ca. 20 cm Entfernung kurz ( ! ) auf die Haarsträhnen, was sich meines Erachtens bei einem Trocken-Shampoo von selbst versteht. Es empfiehlt sich vor jedem neuen Sprühstoß, die Flasche wieder kräftig zu schütteln – um so besser wird nämlich anschließend das Ergebnis.

Nach dieser Prozedur soll man das Haar laut Herstellerhinweis kurz trocknen lassen, was nach meiner Ansicht ebenfalls nicht zwingend erforderlich ist und worauf ich bisher noch immer verzichtet habe. Der feine Pudernebel ist nämlich nicht besonders „nass“. Anschließend frottiert man das Haar und bürstet es gründlich aus.

Da die „Gebrauchsanleitung“ an dieser Stelle aus meiner Sicht unzureichend ist, möchte ich das näher erklären: Ich benutze zum Frottieren der Haare grundsätzlich ein weiches Handtuch, mit dem ich den feinen weißen Puder sozusagen in die Haare einreibe. Der Puder ersetzt im Grunde ja nur das Shampoo und erzeugt die in diesem Fall trockene Waschwirkung. Sehr wichtig ist es nach meiner Erfahrung, ein weiches Handtuch zu benutzen. Mit einem harten Handtuch kann man nämlich den Puder nicht ausreichend ins Haar einarbeiten und die Wirkung fällt bei weitem nicht so gut aus. Wenn man es geschafft hat, den Puder so im Haar zu verteilen, dass von dem feinen weißen Staub nichts mehr zu bemerken ist, hat man den optimalen „Wascheffekt“ erzielt.

Sollten noch letzte Puderreste im Haar vorhanden sein, was man an dem leichten „Pulverschleier“ deutlich erkennen kann, wiederholt man die Prozedur einfach, bis sich auch die letzten Staubanteile im Haar verrieben haben. Danach kann man wie gewohnt die Haare, die jetzt halbwegs wie frisch gewaschen aussehen sollten, bürsten oder kämmen. Mein Haar lässt sich nach der Anwendung des Trocken-Shampoos sehr gut kämmen und bekommt bei entsprechender „Bearbeitung“ auch einen schönen seidigen Glanz.

Insgesamt sieht mein Haar nach der Verwendung von Trocken-Shampoo fast wie frisch gewaschen aus. Den Unterschied kann man meines Erachtens nur selbst erkennen bzw. erfühlen, da man ja weiß, wie sich das eigene Haar nach dem „normalen“ Haarewaschen anfühlt. Ein Aussenstehender wird den kleinen Trick mit dem Trocken-Shampoo sehr wahrscheinlich nicht bemerken. Wenn das kein Vorteil ist!

Mir ist klar, dass sich diese „Gebrauchsanleitung“ für jemand, der noch nie Trocken-Shampoo benutzt hat, kompliziert anhören muss. Ich benutze das Spray nun schon seit Jahren und kann nur sagen, dass es in Wirklichkeit ganz leicht und unkompliziert ist. Allerdings muss man sich erst einmal an diese etwas andere Art des Haarewaschens gewöhnen. Bei mir hat das allerdings nur kurze Zeit gebraucht und mittlerweile beherrsche ich die Prozedur quasi im Schlaf.

Mit der Ergiebigkeit des Trocken-Shampoos bin ich sehr zufrieden. Da ich Gott sei Dank nicht unter fettigem Haar leide, sondern bei meinen langen Haaren normalerweise nur der Haaransatz leicht fettet, benutze ich das Trocken-Shampoo auch nur hier. Ich benötige also jeweils nur eine geringe Menge des Sprays und obwohl ich das Trocken-Shampoo beinahe täglich benutze, reicht mir eine Flasche in der Regel fast zwei Monate. Damit kann man meines Erachtens doch wirklich zufrieden sein.

Ich hatte schon erwähnt, dass ich das „algemarina“-Trockenshampoo bereits seit Jahren benutze. Es hat mir sehr gute Dienste geleistet, da ich ohne die Verwendung des Sprays meine Haare alle 2 Tage waschen müsste. Bei meinen langen Haaren ist das immer eine sehr zeitaufwendige Prozedur. Wenn ich das Trocken-Shampoo zwischendurch regelmäßig benutze, reduziert sich meine Haarwaschfrequenz deutlich. Ich spare also eine Menge Zeit. Da gebe ich im Gegenzug gern etwas Geld für das Trocken-Spray aus.

Mein Fazit: Das Trocken-Shampoo leistet mir seit Jahren wertvolle Dienste. Es darf in meinem Badezimmer nicht fehlen und auf Reisen ist es mir ebenfalls ein unentbehrlicher Helfer. Ich halte das Trocken-Shampoo für eine absolut geniale Erfindung, die mir das praktische Leben und insbesondere den Umgang mit meinen nicht ganz pflegeleichten langen Haaren sehr erleichtert. Wer immer es dereinst erfunden haben mag – ich bin diesem Menschen ausserordentlich dankbar! Ich finde, man sollte ihn für den Nobelpreis nominieren.


6. Meine Bewertung
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Ein ausführliches Loblieb auf das „algemarina“-Trockenshampoo habe ich ja bereits in meinem gesamten Testbericht angestimmt. Um es kurz zu sagen: Ich halte dieses Trocken-Shampoo für ein extrem praktisches und nützliches Produkt, das erfreulicherweise noch nicht einmal teuer ist. Es ist für mich gar keine Frage, dass ich es auch weiterhin gern kaufen werde und ich kann an dieser Stelle eine uneingeschränkte und freudig abgegebene Kaufempfehlung dafür aussprechen!

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