Erfahrungsbericht von audicla
Nigrin air freshener - Chemieunfall in meinem Auto!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Hilfe! Chemieunfall in meinem Auto!
Ich muss es heute tun, ich muss mich hier einfach mal öffentlich dazu bekennen: Ja, ich rauche! (Ich sage nicht wie die attraktive R1-Raucherin: Ich rauche gern) Aber es bleibt dabei: Ich rauche.
Und was noch schlimmer ist und schwerer wiegt, aber ich bekenne auch dies: Ich rauche auch im Auto. Aber nur in meinem. (In dem von meinem Freund nur äußerst selten und ganz heimlich.)
Und: Alle Raucher wissen dies wie ich, wir brauchen da nicht drum herum zu reden: Die kalte Asche im Auto stinkt – und zwar gewaltig. Je häufiger man es tut und je kälter es ist und je seltener man den Aschenbecher ausleert (Und schon wieder an der Tanke gewesen und das doofe Ding vergessen!) – desto schlimmer stinkt es.
Nun ja: Ich könnte aufhören damit – aber das tue ich ja doch nicht. Also musste eine andere Lösung her. Und als ich einmal durch den hiesigen Supermarkt schwirrte leuchtete mich die Lösung geradezu an – und zwar in Form eines in Plastik verschweißten gelben Kunststoff-Blattes, welches an eine Zitrone erinnerte. „Air freshener“ stand dort drauf (zu deutsch: Lufterfrischer) – Frische Zitrone von Nigrin. Es gab auch noch andere Sorten, aber da ich auf den Geruch von Citrusfrüchten stehe schnappte ich mir das Ding und besah es mir näher. Es handelte sich hier also um ein gelbes Blatt aus weichem Kunststoff, verpackt in Cellophan mit einem kleinen Bändsel dran – eigentlich nichts besonders. Der Preis lag irgendwo zwischen 2 Euro und 2,50 Euro. Kein Vermögen, wenn man bedenkt, dass es mir versprach endlich wieder einmal jemanden frohen Mutes mit dem Auto nach Hause bringen zu können – ohne schlechtes Gewissen und Peinlichkeit.
Dieser air freshener von NIGRIN wurde als ein Lufterfrischer für Auto, Haushalt und Büro angepriesen, dazu sollte man die Duftintensität regulieren können. Und zwar in dem man das kleine Blatt erst nach und nach aus dem Plastik schält und immer nur ein kleines Stück. Was bedeutet, dass das Ding natürlich nicht ewig hält sondern irgendwann nicht mehr riecht und dann nachgekauft werden muss – wozu es bei mir nicht mehr kam, aber dazu später.
Angeblich laut Packung mit hochwertigen Parfümölen hergestellt irritierte mich zunächst noch nicht der warnende Aufdruck, auf dem stand, man solle es von Kindern fernhalten und den Kontakt mit Textilien meiden. Schließlich schließe ich mein Parfüm zu Hause auch nicht ein. Na ja trinken sollte man es nicht, aber aufs T.Shirt sprühen kann man es schon einmal.
Ich habe dann jedenfalls zu Hause den air freshener gleich aufgeschnitten, einen Zentimeter aus dem Plastik gepult und im Auto an den Spiegel gehängt. Schon bei der ersten kurzen Fahrt blieb mir geradezu die Luft weg. Schnell drehte ich das Fenster ganz hinunter um wieder freien Atem zu haben. Nun ja, ich dachte dann, vielleicht wäre es nur zu Beginn so intensiv. Aber mit dem Geruch von Zitronen hatte das ganze herzlich wenig zu tun. Pure Chemie geriet da in meine ohnehin geschwächte Lunge, die mir spontan den Eindruck vermitteltet, dass das was ich da tat, meiner Gesundheit keineswegs zuträglich wäre.
Egal, ich wollte den Tabakqualm heraus haben. Also quälte ich mich noch drei weitere Tage mit der Zitrone rum. Schob sie immer weiter ins Plastik zurück – und trotzdem, der Geruch wurde und wurde nicht angenehmer. Bei einer längeren Fahrt schließlich hatte ich am Ende derartige Kopfschmerzen, dass die Zitrone im hohen Bogen zum Fenster rausflog (nein natürlich nicht: Bin ja nicht so ein Umweltsünder. Ich habe sie in die Restmülltonne geworden – aber mit schlechtem Gewissen, denn ich war eigentlich überzeugt, dass man sie als Sondermüll betrachten und entsprechend abgeben müsste.) Den Geruch würde ich als beißend, aggressiv, tief lungenschädigend und extrem Kopfschmerz auslösend beschreiben. Schlauerweise steht auf der Packung nicht, welche Inhaltsstoffe enthalten sind. Ich frage mich aber ernsthaft, ob diese Dinge von irgendeiner Gesundheitsbehörde überprüft werden.
Fazit: Da ist mir der abgestandene Zigarettengeruch noch lieber als diese Chemiebombe im Auto zu haben. Ich kann ernsthaft nur jedem davon abraten sich so etwas in seinen Wagen zu hängen. Der Geruch war so grauenerregend, dass ich ihn noch zwei Wochen später olfaktorisch (habe gerade das Parfum gelesen!) empfinden kann und zwar in übelster Weise.
Air freshener von Nigrin – ein Produkt, das die Welt überhaupt nicht braucht!
Ich muss es heute tun, ich muss mich hier einfach mal öffentlich dazu bekennen: Ja, ich rauche! (Ich sage nicht wie die attraktive R1-Raucherin: Ich rauche gern) Aber es bleibt dabei: Ich rauche.
Und was noch schlimmer ist und schwerer wiegt, aber ich bekenne auch dies: Ich rauche auch im Auto. Aber nur in meinem. (In dem von meinem Freund nur äußerst selten und ganz heimlich.)
Und: Alle Raucher wissen dies wie ich, wir brauchen da nicht drum herum zu reden: Die kalte Asche im Auto stinkt – und zwar gewaltig. Je häufiger man es tut und je kälter es ist und je seltener man den Aschenbecher ausleert (Und schon wieder an der Tanke gewesen und das doofe Ding vergessen!) – desto schlimmer stinkt es.
Nun ja: Ich könnte aufhören damit – aber das tue ich ja doch nicht. Also musste eine andere Lösung her. Und als ich einmal durch den hiesigen Supermarkt schwirrte leuchtete mich die Lösung geradezu an – und zwar in Form eines in Plastik verschweißten gelben Kunststoff-Blattes, welches an eine Zitrone erinnerte. „Air freshener“ stand dort drauf (zu deutsch: Lufterfrischer) – Frische Zitrone von Nigrin. Es gab auch noch andere Sorten, aber da ich auf den Geruch von Citrusfrüchten stehe schnappte ich mir das Ding und besah es mir näher. Es handelte sich hier also um ein gelbes Blatt aus weichem Kunststoff, verpackt in Cellophan mit einem kleinen Bändsel dran – eigentlich nichts besonders. Der Preis lag irgendwo zwischen 2 Euro und 2,50 Euro. Kein Vermögen, wenn man bedenkt, dass es mir versprach endlich wieder einmal jemanden frohen Mutes mit dem Auto nach Hause bringen zu können – ohne schlechtes Gewissen und Peinlichkeit.
Dieser air freshener von NIGRIN wurde als ein Lufterfrischer für Auto, Haushalt und Büro angepriesen, dazu sollte man die Duftintensität regulieren können. Und zwar in dem man das kleine Blatt erst nach und nach aus dem Plastik schält und immer nur ein kleines Stück. Was bedeutet, dass das Ding natürlich nicht ewig hält sondern irgendwann nicht mehr riecht und dann nachgekauft werden muss – wozu es bei mir nicht mehr kam, aber dazu später.
Angeblich laut Packung mit hochwertigen Parfümölen hergestellt irritierte mich zunächst noch nicht der warnende Aufdruck, auf dem stand, man solle es von Kindern fernhalten und den Kontakt mit Textilien meiden. Schließlich schließe ich mein Parfüm zu Hause auch nicht ein. Na ja trinken sollte man es nicht, aber aufs T.Shirt sprühen kann man es schon einmal.
Ich habe dann jedenfalls zu Hause den air freshener gleich aufgeschnitten, einen Zentimeter aus dem Plastik gepult und im Auto an den Spiegel gehängt. Schon bei der ersten kurzen Fahrt blieb mir geradezu die Luft weg. Schnell drehte ich das Fenster ganz hinunter um wieder freien Atem zu haben. Nun ja, ich dachte dann, vielleicht wäre es nur zu Beginn so intensiv. Aber mit dem Geruch von Zitronen hatte das ganze herzlich wenig zu tun. Pure Chemie geriet da in meine ohnehin geschwächte Lunge, die mir spontan den Eindruck vermitteltet, dass das was ich da tat, meiner Gesundheit keineswegs zuträglich wäre.
Egal, ich wollte den Tabakqualm heraus haben. Also quälte ich mich noch drei weitere Tage mit der Zitrone rum. Schob sie immer weiter ins Plastik zurück – und trotzdem, der Geruch wurde und wurde nicht angenehmer. Bei einer längeren Fahrt schließlich hatte ich am Ende derartige Kopfschmerzen, dass die Zitrone im hohen Bogen zum Fenster rausflog (nein natürlich nicht: Bin ja nicht so ein Umweltsünder. Ich habe sie in die Restmülltonne geworden – aber mit schlechtem Gewissen, denn ich war eigentlich überzeugt, dass man sie als Sondermüll betrachten und entsprechend abgeben müsste.) Den Geruch würde ich als beißend, aggressiv, tief lungenschädigend und extrem Kopfschmerz auslösend beschreiben. Schlauerweise steht auf der Packung nicht, welche Inhaltsstoffe enthalten sind. Ich frage mich aber ernsthaft, ob diese Dinge von irgendeiner Gesundheitsbehörde überprüft werden.
Fazit: Da ist mir der abgestandene Zigarettengeruch noch lieber als diese Chemiebombe im Auto zu haben. Ich kann ernsthaft nur jedem davon abraten sich so etwas in seinen Wagen zu hängen. Der Geruch war so grauenerregend, dass ich ihn noch zwei Wochen später olfaktorisch (habe gerade das Parfum gelesen!) empfinden kann und zwar in übelster Weise.
Air freshener von Nigrin – ein Produkt, das die Welt überhaupt nicht braucht!
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