Erfahrungsbericht von Teressa
Dazu brauch keinen Mann
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Hallo zusammen
Frau fährt mit ihrem Auto zu Verwandten. Während der Fahrt bemerkt sie, dass der Wagen ständig nach links zieht. Nach den Anhalten stellt sie fest, dass das rechte Hinterrad eine Reifenpanne hat. Ein Radwechsel ist erforderlich. PENG...........denkt so mancher Macho.
Pech gehabt *g* ...mein Freund, denn heutzutage sind Frauen keine Dummchen mehr.
Nachdem Frau das Fahrzeug vorschriftgemäß an den äußeren rechten Straßenrand abgestellt hat, begibt sie sich Richtung Kofferraum ihres Wagens und los geht’s. Sie öffnet den Decke ihres Kofferraums nimmt das Reserverad heraus und legt es auf die Erde. Dort links in der Ecke, dort links in der Ecke, das blaue Ding dort, das ist der Wagenheber. Frau nimmt ihn heraus und setzt ihn mit dem Stutzen – unter das Ding bzw. wenn Frau es hochleiert, natürlich in der Mitte- in das kurze Rohrstück. Da der Boden hier ziemlich weich ist, muss Frau unter den Fuß des Wagenhebers etwas festes drunter legen, da sonst der Bodendruck beim Anheben des Wagens zu groß werden würde. Frau weiß nämlich, dass bei fehlender fester Unterlage der Wagenheber sich tief in den Boden eindrücken würde, oder aber er könnte sich neigen und dadurch der Wagen wegrollen. Dass es dabei zu Unfällen kommen kann, ist doch klar!
Außerdem könnte der Wagen auf der Strasse rollen und andere Verkehrsteilnehmer gefährden. So etwas hat es alles schon gegeben.
So, nun noch etwas: hat Frau schon überprüft, ob die Handbremse angezogen und ein Gang eingelegt ist? Aber klar!! Weiter geht’s: Nun dreht Frau die Kurbel. Rechts, rechts rum muss Frau drehen, nicht links rum. Frau weiß doch, dass so mancher Schwierigkeiten hat, wenn er den Hahn der Zentralheizung zudrehen soll. Er dreht immer alles verkehrt rum! Nun noch ein bisschen rechts drehen, jetzt ist es gut.
Als nächstes muss Frau die Radkappe entfernen, damit sie die Muttern der Radbefestigung lösen kann. Was sagt manch einer dazu? Familie Frei hat an ihrem Wagen kein Radkappen, sondern irgendwelche Gummihüttchen?
Aber Frau sagt, fachlich ausgedrückt: Gummiradbolzenschutzkegel J Sie dienen dazu, an den Radbolzen Korrosion durch Nässe oder Magnesiumchloridlauge oder aber mechanische Beschädigungen der freiliegenden Gewindegänge zu verhindern. Und übrigens haben Frei´s ein ganz anderes Auto! Das Auto von Frau hat Radzierkappen und, wie Frau meint, noch recht gutaussehende! ---Frau ist sehr geschickt, nimmt den großen Schraubendreher, den mit dem roten Kunststoffgriff – ja, der ist richtig – und setze ihn hier an. Jetzt dreht Frau den Schraubendreher in Längsrichtung. Jetzt nur noch den Kreuzschlüssel nehmen und die Radmuttern lösen. Frau sollte drauf achten: ganz außen an den Enden des Kreuzes anfassen.
Nun mit dem Wagenheber den Wagen so weit hochdrehen, bis sich das Rad vom Boden abhebt. Gut so...Frau nimmt jetzt das defekte Rad ab und stellt das Reserverad auf. Alles weitere macht Frau nun in umgekehrter Reihenfolge............
Zusammenfassung:
= = = = = = = = = =
Fahrzeug sicher an den Straßenrand abstellen , besser noch auf einem Nebenweg! Handbremse ziehen, Gang einlegen!
Wagenheber ansetzen! Frau achtet drauf, dass der Untergrund ausreichend fest ist. Notfalls Mauerstein oder Brett unterlegen.
Fahrzeug mittels Wagenheber einige Zentimeter anheben. Radkappe mittels größeren Schraubendreher entfernen. Radmuttern lösen!
Mittels Wagenheber das Fahrzeug so weit anheben, bis das betreffende Rad den Erdboden nicht mehr berührt ( zwei Zeigefinger Zwischenraum), Radmuttern entfernen, Rad abziehen.
Reserverad auf Radbolzen aufsetzen, Radmuttern mit Kreuzschlüsseln leicht festziehen.
Wagen mittels Wagenheber absenken, Wagenheber entfernen.
Radmuttern festziehen, Radziehkappe aufsetzen!
Luftdruck prüfen!
Werkzeug und Wagenheber verstauen. Beschädigtes Rad an vorgesehenen Platz für Reserverad befestigen.
Achtung: Frau sollte nicht vergessen, nach 10 Kilometern Fahrt noch einmal den festen Sitz der Radmuttern zu überprüfen!
Und; Frau lässt das nicht funktionsfähige Rad schnellstmöglich reparieren, den sie könnte es morgen schon erneut benötigen.
Wir lernen hieraus, dass nicht nur Mann im Stande ist einen Reifen zu wechseln sondern, auch Frau ganz schön selbstständig sein kann. Ich hoffe, hiermit von Frau zu Frau ein paar wertvolle Tipps rüber gebracht zu haben.
Danke für´s Lesen und schönes Wochenende wünscht eure Teressa :-)
Frau fährt mit ihrem Auto zu Verwandten. Während der Fahrt bemerkt sie, dass der Wagen ständig nach links zieht. Nach den Anhalten stellt sie fest, dass das rechte Hinterrad eine Reifenpanne hat. Ein Radwechsel ist erforderlich. PENG...........denkt so mancher Macho.
Pech gehabt *g* ...mein Freund, denn heutzutage sind Frauen keine Dummchen mehr.
Nachdem Frau das Fahrzeug vorschriftgemäß an den äußeren rechten Straßenrand abgestellt hat, begibt sie sich Richtung Kofferraum ihres Wagens und los geht’s. Sie öffnet den Decke ihres Kofferraums nimmt das Reserverad heraus und legt es auf die Erde. Dort links in der Ecke, dort links in der Ecke, das blaue Ding dort, das ist der Wagenheber. Frau nimmt ihn heraus und setzt ihn mit dem Stutzen – unter das Ding bzw. wenn Frau es hochleiert, natürlich in der Mitte- in das kurze Rohrstück. Da der Boden hier ziemlich weich ist, muss Frau unter den Fuß des Wagenhebers etwas festes drunter legen, da sonst der Bodendruck beim Anheben des Wagens zu groß werden würde. Frau weiß nämlich, dass bei fehlender fester Unterlage der Wagenheber sich tief in den Boden eindrücken würde, oder aber er könnte sich neigen und dadurch der Wagen wegrollen. Dass es dabei zu Unfällen kommen kann, ist doch klar!
Außerdem könnte der Wagen auf der Strasse rollen und andere Verkehrsteilnehmer gefährden. So etwas hat es alles schon gegeben.
So, nun noch etwas: hat Frau schon überprüft, ob die Handbremse angezogen und ein Gang eingelegt ist? Aber klar!! Weiter geht’s: Nun dreht Frau die Kurbel. Rechts, rechts rum muss Frau drehen, nicht links rum. Frau weiß doch, dass so mancher Schwierigkeiten hat, wenn er den Hahn der Zentralheizung zudrehen soll. Er dreht immer alles verkehrt rum! Nun noch ein bisschen rechts drehen, jetzt ist es gut.
Als nächstes muss Frau die Radkappe entfernen, damit sie die Muttern der Radbefestigung lösen kann. Was sagt manch einer dazu? Familie Frei hat an ihrem Wagen kein Radkappen, sondern irgendwelche Gummihüttchen?
Aber Frau sagt, fachlich ausgedrückt: Gummiradbolzenschutzkegel J Sie dienen dazu, an den Radbolzen Korrosion durch Nässe oder Magnesiumchloridlauge oder aber mechanische Beschädigungen der freiliegenden Gewindegänge zu verhindern. Und übrigens haben Frei´s ein ganz anderes Auto! Das Auto von Frau hat Radzierkappen und, wie Frau meint, noch recht gutaussehende! ---Frau ist sehr geschickt, nimmt den großen Schraubendreher, den mit dem roten Kunststoffgriff – ja, der ist richtig – und setze ihn hier an. Jetzt dreht Frau den Schraubendreher in Längsrichtung. Jetzt nur noch den Kreuzschlüssel nehmen und die Radmuttern lösen. Frau sollte drauf achten: ganz außen an den Enden des Kreuzes anfassen.
Nun mit dem Wagenheber den Wagen so weit hochdrehen, bis sich das Rad vom Boden abhebt. Gut so...Frau nimmt jetzt das defekte Rad ab und stellt das Reserverad auf. Alles weitere macht Frau nun in umgekehrter Reihenfolge............
Zusammenfassung:
= = = = = = = = = =
Fahrzeug sicher an den Straßenrand abstellen , besser noch auf einem Nebenweg! Handbremse ziehen, Gang einlegen!
Wagenheber ansetzen! Frau achtet drauf, dass der Untergrund ausreichend fest ist. Notfalls Mauerstein oder Brett unterlegen.
Fahrzeug mittels Wagenheber einige Zentimeter anheben. Radkappe mittels größeren Schraubendreher entfernen. Radmuttern lösen!
Mittels Wagenheber das Fahrzeug so weit anheben, bis das betreffende Rad den Erdboden nicht mehr berührt ( zwei Zeigefinger Zwischenraum), Radmuttern entfernen, Rad abziehen.
Reserverad auf Radbolzen aufsetzen, Radmuttern mit Kreuzschlüsseln leicht festziehen.
Wagen mittels Wagenheber absenken, Wagenheber entfernen.
Radmuttern festziehen, Radziehkappe aufsetzen!
Luftdruck prüfen!
Werkzeug und Wagenheber verstauen. Beschädigtes Rad an vorgesehenen Platz für Reserverad befestigen.
Achtung: Frau sollte nicht vergessen, nach 10 Kilometern Fahrt noch einmal den festen Sitz der Radmuttern zu überprüfen!
Und; Frau lässt das nicht funktionsfähige Rad schnellstmöglich reparieren, den sie könnte es morgen schon erneut benötigen.
Wir lernen hieraus, dass nicht nur Mann im Stande ist einen Reifen zu wechseln sondern, auch Frau ganz schön selbstständig sein kann. Ich hoffe, hiermit von Frau zu Frau ein paar wertvolle Tipps rüber gebracht zu haben.
Danke für´s Lesen und schönes Wochenende wünscht eure Teressa :-)
42 Bewertungen, 4 Kommentare
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14.04.2002, 21:39 Uhr von antjeeule
Bewertung: sehr hilfreichLiebe Teressa! Dazu habe ich dir ja fast eine meinung geschrieben! *gg* Liebe Grüße, Antje
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07.04.2002, 18:41 Uhr von seehuhn
Bewertung: sehr hilfreichAlso ich würde den ADAC anrufen. Ich glaube ich würde da Tage mit verbringen, bis ich einen neuen Reifen montiert hätte.
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07.04.2002, 18:34 Uhr von droneberg
Bewertung: sehr hilfreichfast alles können frauen selber, denn selbst ist die frau
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07.04.2002, 18:34 Uhr von Schnecke999
Bewertung: sehr hilfreichIch weiß aber trotzdem nicht, ob ich das hinbekommen würde... ;-))) Gruß Schnecke999
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