Allgemeines über Kochbücher Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von blokk
Essig a la carde
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Essig ist älter als die Menschheit und somit keine Erfindung derselben. Er entsteht durch das Vergären von Alkohol ohne fremde Hilfe. Voraussetzung dafür ist ein lauschiges Plätzchen, an dem überreifes Obst sich in Alkohol verwandeln kann. Auch das geschieht ohne den korektiven Eingriff eines Homo sapiens. Die Bakterien, die Zucker in Hochprozentiges verwandeln können, schwirren nämlich in der Luft herum, sofern dieselbe nicht mit allzu vielen Zugaben unserer Zivilisation bereichert wurde.
Die wundersame Wandlung von Traubensaft in Wein endet, wenn der edle Saft einen gewissen Alkoholgehalt erreicht hat. Nämlich dann, wenn sich die Bakterien tot gesoffen haben. Woraus man schließen kann, dass zu viel Prozente im Wein schädlich sind.
Darauf wiederum hat eine andere Art frei umher schwirrender Bakterien nur gewartet. Nach dem Ableben der Alkoholbakterien stürzen diese sich auf die bereitstehende Brühe und verwandeln den gerade erst gewonnen Wein in Weinessig. Fällt nun eine sturzbetrunkene Maus in dieses Behältnis, kann sie sich darauf verlassen, dass sich selbst noch ihre Ur-Urenkel an den Anblick ihres konservierten Urahns erfreuen können.
Möglicherweise hat das auch einer unsere Vorfahren aus Babylonien spitzgekriegt. Dort wurde nämlich eine Vorratskammer ausgegraben, die dort vor 8.000 Jahren angelegt wurde. In den Krügen fand man zwar nicht die Maus, aber Spuren von Essig, womit bewiesen ist, dass Essig das älteste bekannte Konservierungsmittel ist.
Seit den geruhsamen Zeiten Babyloniens ist einige Zeit vergangen und konservieren mit Essig ist mehr oder weniger out.
Als Gewürz feiert Essig aber ein bescheidenes Comeback.Die Regale im Supermarkt stehen voll mit edlen Essigsorten, die dem frischen Salat erst die richtige Würze geben. Rotweinessig, Kräuteressig, sogar Champagneressig warten darauf, die hausgemachte Kost bereichern zu dürfen.
Dabei kann der edle saure Saft auch in der heimischen Küche produziert werden. Der Wein- oder Champagnerrest von der letzten Party kommt dabei zu Ehren.
Ihr kennt sicher das Problem: Die Party ist in vollem Swing, es wird noch eine Flasche Wein aufgemacht und plötzlich will keiner mehr. Später denkt man nicht daran, die Flasche wieder zu verkorken und am nächsten Morgen heißt es Abschied nehmen von dem teuren Rebensaft, ab in den Gulli nämlich.
Schade eigentlich. Der teure, aber sauer werdende Wein wäre nämlich noch zu etwas nütze. Als Grundlage für edlen Essig taugt die angebrochene Flasche allemal. Und je edler der Wein war, umso edler wird der Essig.
Mit Hilfe der Essigessenz lässt sich in Minutenschnelle ein brauchbarer Weinessig herstellen. Man nehme:
4 Anteile Wein oder Champagner
1 Anteil Essigessenz
gebe beide Teile in eine Flasche,
stopfe Kräuter wie z.B. Salbei, Estragon, Dill oder Basilikum nach Lust und Laune
hinzu... Und fertig ist der Weinessig mit Kräutern.
Ich will ja nicht behaupten, dass dieses Produkt es mit einem durch Vergärung hergestellten Weinessig der oberen Preisklasse aufnehmen kann. Sicher ist aber, dass die preisgünstigen Weinessigsorten auch nicht anders hergestellt werden.
Die wundersame Wandlung von Traubensaft in Wein endet, wenn der edle Saft einen gewissen Alkoholgehalt erreicht hat. Nämlich dann, wenn sich die Bakterien tot gesoffen haben. Woraus man schließen kann, dass zu viel Prozente im Wein schädlich sind.
Darauf wiederum hat eine andere Art frei umher schwirrender Bakterien nur gewartet. Nach dem Ableben der Alkoholbakterien stürzen diese sich auf die bereitstehende Brühe und verwandeln den gerade erst gewonnen Wein in Weinessig. Fällt nun eine sturzbetrunkene Maus in dieses Behältnis, kann sie sich darauf verlassen, dass sich selbst noch ihre Ur-Urenkel an den Anblick ihres konservierten Urahns erfreuen können.
Möglicherweise hat das auch einer unsere Vorfahren aus Babylonien spitzgekriegt. Dort wurde nämlich eine Vorratskammer ausgegraben, die dort vor 8.000 Jahren angelegt wurde. In den Krügen fand man zwar nicht die Maus, aber Spuren von Essig, womit bewiesen ist, dass Essig das älteste bekannte Konservierungsmittel ist.
Seit den geruhsamen Zeiten Babyloniens ist einige Zeit vergangen und konservieren mit Essig ist mehr oder weniger out.
Als Gewürz feiert Essig aber ein bescheidenes Comeback.Die Regale im Supermarkt stehen voll mit edlen Essigsorten, die dem frischen Salat erst die richtige Würze geben. Rotweinessig, Kräuteressig, sogar Champagneressig warten darauf, die hausgemachte Kost bereichern zu dürfen.
Dabei kann der edle saure Saft auch in der heimischen Küche produziert werden. Der Wein- oder Champagnerrest von der letzten Party kommt dabei zu Ehren.
Ihr kennt sicher das Problem: Die Party ist in vollem Swing, es wird noch eine Flasche Wein aufgemacht und plötzlich will keiner mehr. Später denkt man nicht daran, die Flasche wieder zu verkorken und am nächsten Morgen heißt es Abschied nehmen von dem teuren Rebensaft, ab in den Gulli nämlich.
Schade eigentlich. Der teure, aber sauer werdende Wein wäre nämlich noch zu etwas nütze. Als Grundlage für edlen Essig taugt die angebrochene Flasche allemal. Und je edler der Wein war, umso edler wird der Essig.
Mit Hilfe der Essigessenz lässt sich in Minutenschnelle ein brauchbarer Weinessig herstellen. Man nehme:
4 Anteile Wein oder Champagner
1 Anteil Essigessenz
gebe beide Teile in eine Flasche,
stopfe Kräuter wie z.B. Salbei, Estragon, Dill oder Basilikum nach Lust und Laune
hinzu... Und fertig ist der Weinessig mit Kräutern.
Ich will ja nicht behaupten, dass dieses Produkt es mit einem durch Vergärung hergestellten Weinessig der oberen Preisklasse aufnehmen kann. Sicher ist aber, dass die preisgünstigen Weinessigsorten auch nicht anders hergestellt werden.
16 Bewertungen, 4 Kommentare
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01.09.2008, 18:48 Uhr von giselamaria
Bewertung: sehr hilfreichaha, wieder was gelernt ;-)
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05.06.2002, 00:25 Uhr von FrauNeedle
Bewertung: weniger hilfreichIch konnte nichts von einem Kochbuch lesen - Sorry
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05.06.2002, 00:17 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichach, ein gutes Kochbuch gehört in jede Küche.. werde mir das mal angucken !
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05.06.2002, 00:01 Uhr von bowling2001
Bewertung: weniger hilfreichKochbücher, so lautet gleube ich, diese Kategorie...Ich finde aber kein Hinweis auf einen Bericht über ein Buch...
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