Alphaville Testbericht
ab 7,86 €
Billiger bei eBay?
Bei Amazon bestellen
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
Erfahrungsbericht von Joebln
"First Harvest 1984 -92" DAS Best Of Album
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Das 80er Revival halt unverändert an und da greife auch ich gerne mal wieder zu originalen Erinnerungen aus dieser Zeit.
Als eine der erfolgreichsten deutschen Popgruppen in den frühen 80ern darf man ganz sicher Alphaville bezeichnen. Mit dem Mega Smash Hit \"Big in Japan\" startete man voll durch und hielt sich dann einige Zeit mit sehr gut gemachten und vor allem zeitlosen Popperlen in den Charts.
Die Zeiten änderten sich, die Musik der Mannen um Sänger Marian Gold änderte sich und plötzlich klappte es mit dem Sprung in die Charts nicht mehr.
Trotzdem machte die Band weiter und veröffentlichte Album um Album. Eine gewisse Fangemeinde muss ihnen ja auch die Treue halten, denn die Plattenfirma wird ja nur Alben veröffentlichen so lange sie damit auch Geld verdient.
Auf der übersichtlichen aber leider Gottes nur in Englisch erstellten und etwas steril wirkenden Homepage http://www.alphaville.de erfährt man sogar, dass Ende Oktober 2002 ein neues Album erscheinen wird.
Ich mochte immer schon die \"alten\" Single Auskopplungen, konnte mich aber nie aufraffen, mal ein Album zu kaufen. Daher griff ich natürlich begeistert zu, als es 1992 von WEA endlich ein Best Of Album gab.
Und tatsächlich findet man hier 14 der größten Hits von Alphaville.
Seit gut 10 Jahren höre ich es immer wieder gerne – ohne ein Anflug von Langeweile oder Überdrüssigkeit. Die Songs sind eben echte Klassiker!
Die vorliegende CD hat ein blaues Cover, auf dem vorne die ersten 4 Alben abgebildet sind. Auf der Rückseite sind die einzelnen Tracks mit Laufzeitangabe aufgeführt.
Das Booklet ist nicht sonderlich spektakulär, enthält dafür aber alle Texte – vorbildlich.
Das Album wird mit dem Megaknaller
1. \"Big in Japan\" eröffnet. Ich denke, diesen Song hat einfach jeder sofort im Ohr. 1.KLASSE
2. \"Sounds like a Melody\" ist wegen der tollen Komposition eins meiner All Time Favoriten. Während des Korpus ist die Musik eher dezent und nur durch das Schlagzeug und leichten eintönigen Synthie Sound im Background zu vernehmen. Dafür \"rollt\" der eher tiefe monotone Gesang während des Refrains dann so richtig eindrucksvoll und kraftvoll durch die Oktaven. Und zwischen den Strophen zeigt dann die Musik so richtig, was sie kann: Streicher, Synthies, Schlagzeug – alles verwoben, dicht, melodisch, abwechslungsreich. 1. KLASSE
3. \"Sensations\" startet auch recht flott. Marian singt wieder sehr tief im Korpus. Das Schlagzeug gibt Tempo und Dominanz. Der Refrain glänzt durch Choreinlagen, fetzige Bläser und eindringlichen Gesang. TOP
4. \"The Mysteries of Love\" lässt es etwas ruhiger angehen. Aber trotzdem ist der Song tanzbar und eingängig. Bläser und Klavierbegleitung stemmen sich gegen das Schlagzeug, während Marian wieder mit seiner Stimme spielt – laut, leise; hart, tief und fordernd gegen schmeichelnd, hoch und verträumt. TOP
5. \"Lassie come home\" ist wirklich die Megaballade. Die Musik beginnt mit schwebenden, sphärischen Synthieklängen. Später kommt eine dezente E-Gitarre und leichtes Schlagzeug dazu. Marian flüstert förmlich mit seiner tiefsten aber auch schmeichelndsten Stimme ins Mikrofon. Wer meine Berichte öfter liest, weiß ja, dass Balladen nicht so mein Ding sind – trotzdem 6:58 GUTE Minuten.
6. \"Jerusalem\" beginnt eher ruhig mit Gitarrenklängen und verhaltenem Gesang, steigert sich aber zu einem hymnischen Song im Refrain mit hohen anklagenden Synthie Klängen. GUT
7. \"Dance with me\" ist mein SUPERHIT von Alphaville. Die dichte und sehr schnelle Synthiekomposition lässt keinen Fuß ruhig. Eingängig, tanzbar und mitreißend zieht der Song jeden in seinen Bann. Übrigens auch der Remix von Paul van Dyk auf \"Forever Pop\" sei jedem ans Herz gelegt. 1. KLASSE
8. \"For a Million\" ist wieder eine Ballade. Der ständig zwischen hoch und tief wechselnde Gesang und die hohen ruhigen Klänge verschaffen bei mir immer so ein Gefühl der Verlorenheit. Ein sehr eindringlicher und bedrückender Song. GUT
9. \"A Victory of Love\" beginnt erst ziemlich ruhig und mit sehr, sehr tiefem Gesang im Korpus. Eindringlich und etwas mystisch wird man als Hörer mitgezogen, während sich Geschwindigkeit, Lautstärke und Eindringlichkeit zum Refrain immer mehr steigern, um dann abrupt wieder abzufallen. TOP
10. \"The Jet Set\" kommt tanzbar, eingängig und mit irgendwie frech und fröhlich erscheinendem Gesang daher. Kräftiges Schlagzeug und leichte Synthies - nichts aufregendes aber GUT
11. \"Red Rose\" ist auch flott und tanzbar – erinnert mit seinen Bläsern und der E-Gitarre anfangs etwas an den heutigen Chartcountry a la Shania Twain. Der Song hat dann aber schnell eine eigene flotte Seele durch den wechselbaren Gesang und den gut eingesetzten Frauenchor. TOP
12. \"Romeos\" will uns am Anfang mit kreischender E-Gitarre den Gehörgang frei pusten, damit Marians hier eh schon so starke und tiefe Stimme noch weiter eindringt. Insgesamt ist der Song durch die Gitarre und den Gesang recht hart – aber auch eingängig. Gänsehautverdächtig. TOP
13. \"Summer Rain\" macht seinem Namen alle Ehre. Von Anfang an plätschert der Song so vor sich hin. Man könnte sich direkt vorstellen in einem Boot auf dem Wasser zu sitzen und hilflos zuzusehen, wie die dicken Topfen auf dem Wasser platzen. GUT
14. \"Forever Young\" wird ja nun als die Megaballade von Alphaville bezeichnet. Auch diesen Song hat jeder im Ohr. Mir ist er zu eintönig. GUT
15. \"Big in Japan\" im Culture Mix gab\'s als Zugabe, damit auch Fans, die alle Alben haben dieses Best Of Werk kaufen. Der Song wurde etwas flotter gemacht, mit Geräuschen und Klavier aufgemotzt und verlängert. GUT
Fazit: So wünscht man sich Best Of Alben! Alle Hits sind unter einem Dach vereint und der part time fan kann seine Lieblingssongs immer wieder hören, ohne auf Flops zu stoßen oder sich zu langweilen.
Dieser Silberling ist einfach nur schön und gehört in jedes gut sortierte CD Regal.
Alphaville
First Harvest 1984-92
1992 bei WEA
9031-76454-2
Als eine der erfolgreichsten deutschen Popgruppen in den frühen 80ern darf man ganz sicher Alphaville bezeichnen. Mit dem Mega Smash Hit \"Big in Japan\" startete man voll durch und hielt sich dann einige Zeit mit sehr gut gemachten und vor allem zeitlosen Popperlen in den Charts.
Die Zeiten änderten sich, die Musik der Mannen um Sänger Marian Gold änderte sich und plötzlich klappte es mit dem Sprung in die Charts nicht mehr.
Trotzdem machte die Band weiter und veröffentlichte Album um Album. Eine gewisse Fangemeinde muss ihnen ja auch die Treue halten, denn die Plattenfirma wird ja nur Alben veröffentlichen so lange sie damit auch Geld verdient.
Auf der übersichtlichen aber leider Gottes nur in Englisch erstellten und etwas steril wirkenden Homepage http://www.alphaville.de erfährt man sogar, dass Ende Oktober 2002 ein neues Album erscheinen wird.
Ich mochte immer schon die \"alten\" Single Auskopplungen, konnte mich aber nie aufraffen, mal ein Album zu kaufen. Daher griff ich natürlich begeistert zu, als es 1992 von WEA endlich ein Best Of Album gab.
Und tatsächlich findet man hier 14 der größten Hits von Alphaville.
Seit gut 10 Jahren höre ich es immer wieder gerne – ohne ein Anflug von Langeweile oder Überdrüssigkeit. Die Songs sind eben echte Klassiker!
Die vorliegende CD hat ein blaues Cover, auf dem vorne die ersten 4 Alben abgebildet sind. Auf der Rückseite sind die einzelnen Tracks mit Laufzeitangabe aufgeführt.
Das Booklet ist nicht sonderlich spektakulär, enthält dafür aber alle Texte – vorbildlich.
Das Album wird mit dem Megaknaller
1. \"Big in Japan\" eröffnet. Ich denke, diesen Song hat einfach jeder sofort im Ohr. 1.KLASSE
2. \"Sounds like a Melody\" ist wegen der tollen Komposition eins meiner All Time Favoriten. Während des Korpus ist die Musik eher dezent und nur durch das Schlagzeug und leichten eintönigen Synthie Sound im Background zu vernehmen. Dafür \"rollt\" der eher tiefe monotone Gesang während des Refrains dann so richtig eindrucksvoll und kraftvoll durch die Oktaven. Und zwischen den Strophen zeigt dann die Musik so richtig, was sie kann: Streicher, Synthies, Schlagzeug – alles verwoben, dicht, melodisch, abwechslungsreich. 1. KLASSE
3. \"Sensations\" startet auch recht flott. Marian singt wieder sehr tief im Korpus. Das Schlagzeug gibt Tempo und Dominanz. Der Refrain glänzt durch Choreinlagen, fetzige Bläser und eindringlichen Gesang. TOP
4. \"The Mysteries of Love\" lässt es etwas ruhiger angehen. Aber trotzdem ist der Song tanzbar und eingängig. Bläser und Klavierbegleitung stemmen sich gegen das Schlagzeug, während Marian wieder mit seiner Stimme spielt – laut, leise; hart, tief und fordernd gegen schmeichelnd, hoch und verträumt. TOP
5. \"Lassie come home\" ist wirklich die Megaballade. Die Musik beginnt mit schwebenden, sphärischen Synthieklängen. Später kommt eine dezente E-Gitarre und leichtes Schlagzeug dazu. Marian flüstert förmlich mit seiner tiefsten aber auch schmeichelndsten Stimme ins Mikrofon. Wer meine Berichte öfter liest, weiß ja, dass Balladen nicht so mein Ding sind – trotzdem 6:58 GUTE Minuten.
6. \"Jerusalem\" beginnt eher ruhig mit Gitarrenklängen und verhaltenem Gesang, steigert sich aber zu einem hymnischen Song im Refrain mit hohen anklagenden Synthie Klängen. GUT
7. \"Dance with me\" ist mein SUPERHIT von Alphaville. Die dichte und sehr schnelle Synthiekomposition lässt keinen Fuß ruhig. Eingängig, tanzbar und mitreißend zieht der Song jeden in seinen Bann. Übrigens auch der Remix von Paul van Dyk auf \"Forever Pop\" sei jedem ans Herz gelegt. 1. KLASSE
8. \"For a Million\" ist wieder eine Ballade. Der ständig zwischen hoch und tief wechselnde Gesang und die hohen ruhigen Klänge verschaffen bei mir immer so ein Gefühl der Verlorenheit. Ein sehr eindringlicher und bedrückender Song. GUT
9. \"A Victory of Love\" beginnt erst ziemlich ruhig und mit sehr, sehr tiefem Gesang im Korpus. Eindringlich und etwas mystisch wird man als Hörer mitgezogen, während sich Geschwindigkeit, Lautstärke und Eindringlichkeit zum Refrain immer mehr steigern, um dann abrupt wieder abzufallen. TOP
10. \"The Jet Set\" kommt tanzbar, eingängig und mit irgendwie frech und fröhlich erscheinendem Gesang daher. Kräftiges Schlagzeug und leichte Synthies - nichts aufregendes aber GUT
11. \"Red Rose\" ist auch flott und tanzbar – erinnert mit seinen Bläsern und der E-Gitarre anfangs etwas an den heutigen Chartcountry a la Shania Twain. Der Song hat dann aber schnell eine eigene flotte Seele durch den wechselbaren Gesang und den gut eingesetzten Frauenchor. TOP
12. \"Romeos\" will uns am Anfang mit kreischender E-Gitarre den Gehörgang frei pusten, damit Marians hier eh schon so starke und tiefe Stimme noch weiter eindringt. Insgesamt ist der Song durch die Gitarre und den Gesang recht hart – aber auch eingängig. Gänsehautverdächtig. TOP
13. \"Summer Rain\" macht seinem Namen alle Ehre. Von Anfang an plätschert der Song so vor sich hin. Man könnte sich direkt vorstellen in einem Boot auf dem Wasser zu sitzen und hilflos zuzusehen, wie die dicken Topfen auf dem Wasser platzen. GUT
14. \"Forever Young\" wird ja nun als die Megaballade von Alphaville bezeichnet. Auch diesen Song hat jeder im Ohr. Mir ist er zu eintönig. GUT
15. \"Big in Japan\" im Culture Mix gab\'s als Zugabe, damit auch Fans, die alle Alben haben dieses Best Of Werk kaufen. Der Song wurde etwas flotter gemacht, mit Geräuschen und Klavier aufgemotzt und verlängert. GUT
Fazit: So wünscht man sich Best Of Alben! Alle Hits sind unter einem Dach vereint und der part time fan kann seine Lieblingssongs immer wieder hören, ohne auf Flops zu stoßen oder sich zu langweilen.
Dieser Silberling ist einfach nur schön und gehört in jedes gut sortierte CD Regal.
Alphaville
First Harvest 1984-92
1992 bei WEA
9031-76454-2
Bewerten / Kommentar schreiben