Alphaville Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von HiRD1
Remixed and Recognized
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Forever POP – eine Hommage an die erfolgreiche Pop-Band der 80er Jahre, Alphaville. Ihre alten Hits wurden hier von namhaften Remixern neu abgemischt und somit neu aufgelegt.
Der Untertitel der Platte "The Hits of Alphaville in the Sound of 2001" beschreibt das Ziel. Mein Bericht soll zeigen, ob das Experiment geglückt ist.
Meines Wissens sind die Songs nicht nur neu abgemischt, sondern auch neu aufgenommen worden, das gilt auf jeden Fall für den Gesang MARIAN GOLDs.
Cover
____
Die Vorderseite des Covers wird von 3 stilisierten bunten Kreisen, die das Wort -pop- ergeben, beherrscht. Der weiße Grund ist sehr angenehm. Auf der Rückseite findet man die Tracklist. Das Booklet bietet hingegen wenig Informationen. Lediglich einige Angaben zu den Produktionen und Remixern sind zu finden. Bei der Geschichte Alphavilles wären einige weitere Infos sehr wünschenswert, hier wurde leider gegeizt.
Die Tracklist
__________
01 Forever Young (f.a.f. Mix) 04:58
02 Dance with me (Paul van Dyk Mix) 03:55
03 Big in Japan (Roland Spremberg Mix) 03:42
04 Romeos (Rewarped Mix) 04:34
05 Summer Rain (De-Phazz-Mix) 04:21
06 Jerusalem (Georg Kaleve Mix) 04:39
07 Summer in Berlin (Christian Fleps Mix) 03:45
08 Sounds Like A Melody (Staggman Mix) 07:52
09 Lassie Come Home (@home Mix) 04:54
10 Jet Set (Saunaclub Mix) 04:55
11 A Victory Of Love (Jab Mix) 04:30
12 Red Rose (Mark Plati Mix) 05:40
13 Big In Japan (Eiffel 65 Mix)
Die Einzelkritik
____________
01 Den Auftakt der Hit-Collection bildet der Klassiker Forever Young. Freilich in neuem Gewand. Und das sehr überzeugend. Diese Version ist einige Beats schneller als das Original. Die schöne Melodie steht im Vordergrund und macht diesen Track zu einem der Highlights.
Wertung -> SEHR GUT
02 Dieser Track war mir bis zu diesem Wiederhören völlig aus dem Gedächtnis gestrichen. Wie schade, ein wahrer Ohrwurm!
Unverkennbar ist die Handschrift von Paul van Dyk, sein Remix ist dezent mit seiner persönlichen Note versehen.
Wertung -> SEHR GUT
03 Der erste Hit Alphavilles darf auf dieser Collection natürlich fehlen und ist auch gleich in 2 Versionen vertreten. Hier hat Roland Spremberg sein Werk sehr gut getan. Der Original-Song ist wiederzuerkennen und sehr gut aktualisiert worden.
Wertung -> SEHR GUT
04 Der Beginn dieses Remix ist schon ein Höhepunkt, tolle Effekte leiten über zu spanisch anmutenden Gitarrenklängen mit Elektronik-Beats im Hintergrund, dann folgt ein Break und der Gesang Marian Golds setzt ein.
Sachte anfangend aber schnell zu einem eindrucksvollen Refrain gelangend.
Weitere Breaks lockern den Titel auf und bieten ansprechende Mix-Effekte, immer unterlegt mit melodischen Synthesizern.
Wertung -> SEHR GUT
05 Nun wird es ruhig. Summer Rain ist eine Ballade, die hier bald im Swing-Stil daherkommt. Piano und Bläser prägen diesen Remix. Für Liebhaber dieses Stils sicher ein Genuß per Kopfhörer – Der Sound ist brilliant. Allerdings nicht so mein Fall.
Wertung -> GEHT SO
06 Auch dieser Track startet relativ gemächlich. Eine akustische Gitarre leitet den Song ein. Der Gesang ist angenehm und leitet von den Textversen hervorragend über eine Bridge zum starken Refrain hinüber, welcher voluminös instrumentiert ist. Einfach klasse! Mein persönlicher Lieblingssong.
Wertung -> SEHR GUT
07 Dezent instrumentierter Song mit anspruchsvollem Text. Summer in Berlin ist kein großer Kracher, bietet aber gute stimmungsvolle Musik. Geprägt von leisem Gitarrenklang, ohne große Mix-Effekte.
Wertung -> GUT
08 Sounds like a melody, das spricht für sich und trifft vollkommen zu. Ein melodischer Song, der hier mit einigen Effekten aufgepeppt wurde. Keyboards und Streicher bilden den Kern, Marians Gesang den effektiven Rest. Es ist der längste Song auf dem Album.
Wertung -> SEHR GUT
09 Lassie come home?! Ist ein sehr durchschnittlicher Song, den ich in diesem Fall wohl berechtigterweise nicht mehr im Gedächtnis hatte.
Überraschend ist die tiefe Stimme des Sängers, der Song wirkt ziemlich düster.
Wertung -> GEHT SO
10 Dieser Remix ist voll daneben gegangen. Vom Ursprungssong erkennt man nichts mehr. Ein Rap leitet den Song ein, kaum Melodie. Funky-Beats und Rhythmus mit einigen Bläsern beherrschen den Song. Ganz seltsam..., aber sicher Geschmackssache.
Meine Wertung -> SCHWACH
11 A Victory of love ist auch keiner der Top-Songs, dieser Mix erinnert an die düsteren Songs von Depeche Mode oder Wolfsheim, Marians Stimme etwas an Heppner.
Der Anfang kann durchaus Atmosphäre erzeugen, im Verlauf des Liedes gibt es aber wenig Überraschungen. Nicht wirklich gelungen.
Wertung -> GEHT SO
12 Endlich wieder ein Top Song. Red Rose startet mit Gitarrensamples und Keyboards. Der Gesang ist hier sehr optimistisch und voluminös. Die Bridge zum Refrain ist grandios und macht den Track zu einem echten Ohrwurm.
Wertung -> SEHR GUT
13 Eiffel 65 gibt sich schon nach den ersten Takten durch seine verzerrten Stimmen-Samples zu erkennen. Dieser Mix von Big in Japan gefällt mir persönlich nicht ganz so gut, wie der Roland Sprembergs am Anfang, kann aber durchaus überzeugen.
Wertung -> SEHR GUT
13 b Nach dem eigentlichen Ende des Tracks bei etwa 3 Minuten 40 Sekunden folgt eine längere Pause, dann startet ein Hidden Track.
Und zwar eine ruhige Version von Jerusalem – ganz in Ordnung.
Nach einem Übergang mit Live-Samples folgt dann etwa ab der 9. Spielminute noch ein Instrumental-Mix im Techno-Style – na ja, war nicht unbedingt nötig, vielleicht deswegen versteckt?!
Mein Fazit
________
Einige Mixes sind etwas gewagt, da bekommt man schon den Eindruck, man hätte lieber die Originalversion zu hören bekommen. In der Gesamtheit überwiegen aber die positiven Eindrücke. Sehr gute Remixes lassen das Flair der 80er in neuem Gewand erscheinen. Meiner Meinung ist das Experiment gelungen. Sowohl alte Fans werden ihren Spaß an der Scheibe haben, als auch potentiell neue Hörer. Da denke ich vor allem an die jüngere Generation.
Ob es wohl auch wieder mal was wirklich Neues von der Band geben wird...?
Diese Platte macht jedenfalls Lust auf mehr Alphaville, trotz oder gerade wegen der wenigen Ausreißer.
© HiRD
Der Untertitel der Platte "The Hits of Alphaville in the Sound of 2001" beschreibt das Ziel. Mein Bericht soll zeigen, ob das Experiment geglückt ist.
Meines Wissens sind die Songs nicht nur neu abgemischt, sondern auch neu aufgenommen worden, das gilt auf jeden Fall für den Gesang MARIAN GOLDs.
Cover
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Die Vorderseite des Covers wird von 3 stilisierten bunten Kreisen, die das Wort -pop- ergeben, beherrscht. Der weiße Grund ist sehr angenehm. Auf der Rückseite findet man die Tracklist. Das Booklet bietet hingegen wenig Informationen. Lediglich einige Angaben zu den Produktionen und Remixern sind zu finden. Bei der Geschichte Alphavilles wären einige weitere Infos sehr wünschenswert, hier wurde leider gegeizt.
Die Tracklist
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01 Forever Young (f.a.f. Mix) 04:58
02 Dance with me (Paul van Dyk Mix) 03:55
03 Big in Japan (Roland Spremberg Mix) 03:42
04 Romeos (Rewarped Mix) 04:34
05 Summer Rain (De-Phazz-Mix) 04:21
06 Jerusalem (Georg Kaleve Mix) 04:39
07 Summer in Berlin (Christian Fleps Mix) 03:45
08 Sounds Like A Melody (Staggman Mix) 07:52
09 Lassie Come Home (@home Mix) 04:54
10 Jet Set (Saunaclub Mix) 04:55
11 A Victory Of Love (Jab Mix) 04:30
12 Red Rose (Mark Plati Mix) 05:40
13 Big In Japan (Eiffel 65 Mix)
Die Einzelkritik
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01 Den Auftakt der Hit-Collection bildet der Klassiker Forever Young. Freilich in neuem Gewand. Und das sehr überzeugend. Diese Version ist einige Beats schneller als das Original. Die schöne Melodie steht im Vordergrund und macht diesen Track zu einem der Highlights.
Wertung -> SEHR GUT
02 Dieser Track war mir bis zu diesem Wiederhören völlig aus dem Gedächtnis gestrichen. Wie schade, ein wahrer Ohrwurm!
Unverkennbar ist die Handschrift von Paul van Dyk, sein Remix ist dezent mit seiner persönlichen Note versehen.
Wertung -> SEHR GUT
03 Der erste Hit Alphavilles darf auf dieser Collection natürlich fehlen und ist auch gleich in 2 Versionen vertreten. Hier hat Roland Spremberg sein Werk sehr gut getan. Der Original-Song ist wiederzuerkennen und sehr gut aktualisiert worden.
Wertung -> SEHR GUT
04 Der Beginn dieses Remix ist schon ein Höhepunkt, tolle Effekte leiten über zu spanisch anmutenden Gitarrenklängen mit Elektronik-Beats im Hintergrund, dann folgt ein Break und der Gesang Marian Golds setzt ein.
Sachte anfangend aber schnell zu einem eindrucksvollen Refrain gelangend.
Weitere Breaks lockern den Titel auf und bieten ansprechende Mix-Effekte, immer unterlegt mit melodischen Synthesizern.
Wertung -> SEHR GUT
05 Nun wird es ruhig. Summer Rain ist eine Ballade, die hier bald im Swing-Stil daherkommt. Piano und Bläser prägen diesen Remix. Für Liebhaber dieses Stils sicher ein Genuß per Kopfhörer – Der Sound ist brilliant. Allerdings nicht so mein Fall.
Wertung -> GEHT SO
06 Auch dieser Track startet relativ gemächlich. Eine akustische Gitarre leitet den Song ein. Der Gesang ist angenehm und leitet von den Textversen hervorragend über eine Bridge zum starken Refrain hinüber, welcher voluminös instrumentiert ist. Einfach klasse! Mein persönlicher Lieblingssong.
Wertung -> SEHR GUT
07 Dezent instrumentierter Song mit anspruchsvollem Text. Summer in Berlin ist kein großer Kracher, bietet aber gute stimmungsvolle Musik. Geprägt von leisem Gitarrenklang, ohne große Mix-Effekte.
Wertung -> GUT
08 Sounds like a melody, das spricht für sich und trifft vollkommen zu. Ein melodischer Song, der hier mit einigen Effekten aufgepeppt wurde. Keyboards und Streicher bilden den Kern, Marians Gesang den effektiven Rest. Es ist der längste Song auf dem Album.
Wertung -> SEHR GUT
09 Lassie come home?! Ist ein sehr durchschnittlicher Song, den ich in diesem Fall wohl berechtigterweise nicht mehr im Gedächtnis hatte.
Überraschend ist die tiefe Stimme des Sängers, der Song wirkt ziemlich düster.
Wertung -> GEHT SO
10 Dieser Remix ist voll daneben gegangen. Vom Ursprungssong erkennt man nichts mehr. Ein Rap leitet den Song ein, kaum Melodie. Funky-Beats und Rhythmus mit einigen Bläsern beherrschen den Song. Ganz seltsam..., aber sicher Geschmackssache.
Meine Wertung -> SCHWACH
11 A Victory of love ist auch keiner der Top-Songs, dieser Mix erinnert an die düsteren Songs von Depeche Mode oder Wolfsheim, Marians Stimme etwas an Heppner.
Der Anfang kann durchaus Atmosphäre erzeugen, im Verlauf des Liedes gibt es aber wenig Überraschungen. Nicht wirklich gelungen.
Wertung -> GEHT SO
12 Endlich wieder ein Top Song. Red Rose startet mit Gitarrensamples und Keyboards. Der Gesang ist hier sehr optimistisch und voluminös. Die Bridge zum Refrain ist grandios und macht den Track zu einem echten Ohrwurm.
Wertung -> SEHR GUT
13 Eiffel 65 gibt sich schon nach den ersten Takten durch seine verzerrten Stimmen-Samples zu erkennen. Dieser Mix von Big in Japan gefällt mir persönlich nicht ganz so gut, wie der Roland Sprembergs am Anfang, kann aber durchaus überzeugen.
Wertung -> SEHR GUT
13 b Nach dem eigentlichen Ende des Tracks bei etwa 3 Minuten 40 Sekunden folgt eine längere Pause, dann startet ein Hidden Track.
Und zwar eine ruhige Version von Jerusalem – ganz in Ordnung.
Nach einem Übergang mit Live-Samples folgt dann etwa ab der 9. Spielminute noch ein Instrumental-Mix im Techno-Style – na ja, war nicht unbedingt nötig, vielleicht deswegen versteckt?!
Mein Fazit
________
Einige Mixes sind etwas gewagt, da bekommt man schon den Eindruck, man hätte lieber die Originalversion zu hören bekommen. In der Gesamtheit überwiegen aber die positiven Eindrücke. Sehr gute Remixes lassen das Flair der 80er in neuem Gewand erscheinen. Meiner Meinung ist das Experiment gelungen. Sowohl alte Fans werden ihren Spaß an der Scheibe haben, als auch potentiell neue Hörer. Da denke ich vor allem an die jüngere Generation.
Ob es wohl auch wieder mal was wirklich Neues von der Band geben wird...?
Diese Platte macht jedenfalls Lust auf mehr Alphaville, trotz oder gerade wegen der wenigen Ausreißer.
© HiRD
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