Alte Försterei (Berlin) Testbericht

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Erfahrungsbericht von Mathi15

Tradition & Ostalgie in Berlin-Köpenick

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Einleitung:

Der Umbau der Alten Försterei, das Heimstadion des derzeitigen Oberligisten 1.FC Union Berlin, findet gerade statt. Denn das es sich bei diesem Stadion eher um ein marodes seiner Art handelt, ist ja nicht von der Hand zu weisen. Aber gerade deswegen hat das Stadion meines Erachtens nach bei Bonuspunkte gesammelt. In Berlin-Köpenick lebt eben noch ein Stückchen alte Fußball-Tradition weiter. Denn nicht nur durch Faninterne Kontakte zu den "Eisernen", wie der Anhang der Unioner bezeichnet wird, habe ich ein positives Bild vom gesamten Umfeld und Verein des 1.FC Union Berlin. Am 17. März 1920 wurde das Stadion erstmals eingeweiht.


Preise:

Je nach Platzwahl löhnt man in der Alten Försterei zwischen 6 und 18 Euro. Naja, etwas viel für Oberligafußball wie ich finde, da aber knapp 10000 Zuschauer auch weiterhin die Spiele der Eisernen besuchen, somit immer noch die Nummer 2 hinter der ungeliebten Hertha in der Hauptstadt ein mehr als achtbares Ergebnis.


Stimunng:

Ich war zwar bisher nur einmal zu einem freundschaftlichen Vergleich in der alten Försterei, war aber von der Stimmung hellauf begeistert. Eine tolle Choreographie der eisernen Fans, variable Sprechchöre, tolle Transpis, viel Nebel- und Bengaloeinsatz - rundum ein toller Support, des Union-Anhangs, besser gesagt der Ultras von Union - Ultras sind die aktivsten und wirklichsten Fans eines Vereins: Sie organisieren Auswärtsfahrten, Choreographien, haben Fanssitzungen und supporten ihren Verein am aktivsten nach außen hin.


Anfahrt:

Da ich mich in Berlin nicht so aukenne, habe ich mal den Anfahrtsplan von Homepage der Eisernen in meinem Erfahrungsbericht integriert. Ich will ja keine falschen oder verwaschenen Angaben machen:

Anreise mit öffentlichten Verkehrsmitteln:

Wenn man Berlin per Zug erreicht und an den Bahnhöfen Zoo, Charlottenburg oder Ostbahnhof ankommt, nimmt man die S-Bahn S3 Richtung Erkner. Vom Bahnhof "Köpenick" aus geht es anschließend in etwa 10-15 Minuten per Fuß am Bahndamm entlang zum Stadion. Vom Bahnhof Berlin-Lichtenberg geht es zunächst mit der S5, S7 oder S75 Richtung Spandau bzw. Potsdam Hbf zunächst bis "Ostkreuz" (zwei Stationen). Dort den Bahnsteig wechseln und wie oben beschrieben die S-Bahn-Linie S3 nutzen. Eine weitere Möglichkeit ist, dass man am Bahnhof Schönefeld oder Schöneweide ankommt. Sollte man in Schönefeld ankommen, nimmt man die S9 Richtung Westkreuz oder S45 Richtung Westend. Mit der S-Bahn fährt man bis Schöneweide und von dort mit der Tram Linie 67 oder 61 Richtung Krankenhaus Köpenick bzw. Rahnsdorf Waldschänke bis zur Haltestelle "Alte Försterei". Von dort sind es noch etwa 5 Minuten Fußweg.

Mit dem Auto:
Auf der Autobahn führt der Weg aus allen Richtungen über den "Berliner Ring" (A10) und von dort über das AK Berlin-Schönefeld (A13, A113, A10) in Richtung Berlin. Dort in Richtung "Berlin-Zentrum" (A113) abbiegen. Von der Abfahrt "Berlin-Treptow" gelangt man auf das "Adlergestell". Dort fährt man am besten bis zum S-Bhf Adlershof und biegt nach rechts in die Dörpfeldstraße (im späteren Verlauf Ottomar-Geschke-Str.) ab. Diese immer geradeaus und am S-Bhf Spindlersfeld nach links auf die Oberspreestraße. An der nächsten Ampel nach rechts abbiegen auf die Spindlersfelder Straße. Wenn man dann an der nächsten Ampel wieder nach rechts abbiegt befindet man sich bereits auf der Straße An der Wuhlheide und in unmittelbarer Stadionnähe. ACHTUNG: In der unmittelbaren Umgebung des Stadions gibt es nur wenige Parkplätze!

Quelle: http://www.fc-union-berlin.de/default.php?content=anfahrt


Kapazität:

Derzeit finden 18.100 Zuschauer einen Platz in der alten Försterei. Dabei gibt es folgende Sektoren: Neben 16.600 unüberdachten Stehplätzen gibt es zusäzlich noch 1.500 überdachte Sitzplätze. Aber ein echter Fan nimmt eh nicht gern Platz und steht lieber 90 Minuten lang um so seinem Verein mit vollster Kehle Unterstützung zu gewährleisten.
Nach dem Umbau soll das Stadion 22.000 Plätze dem Anhang der Eisernen bieten, wovon 3.500 Sitzplätze auf der neuen Haupttribüne sein werden. Mal sehen, ob was wird.


Zeitfenster:

Noch in diesem Jahr, alos 2005, soll der erste Spatenstich zum Neubau der Haupttribüne erfolgen, der logischerweise deshalb noch nicht erfolgt ist. Im Gegenzug soll mit den Sanierungs- und Überdachungsarbeiten der Stehwälle voraussichtlich erst im nächsten Jahr begonnen werden.


Kosten:

Die Kosten des Neubaus der Haupttribüne sollen sich bei etwa acht bis zehn Millionen Euro belaufen liegen. Hauptfinanzierer ist ein privater Sponsor.
Weiterhin werden vom Bezirksamt Köpenick-Treptow die restlichen Kosten in Höhe von rund fünf Millionen Euro für die übrigen Arbeiten übernommen.

Weitere Infos zum Stadion gibt es natürlich auf der offiziellen Homepage der Eisernen unter http://www.fc-union-berlin.de.


Fazit:

Ein echte Oldschool-Schmuckkästchen wie ich finde. Die Zwischenstände der Partie sind an eine Anzeigetafel zu lesen, due noch manuell mit verschiedenen Täfelchen betrieben wird. Is schon ein cooler Job, die Tafeln zu wechseln, wenn ein Tor fällt. Ein echter Traumjob eben, oder etwa nicht ?
Ein tolles Stadion, das noch Tradition mit Funktionalität verbindet: Die Alte Försterei!

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