Alternativer Bärenpark Worbis Testbericht




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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von paschsolo
Evas 2. Geburtstag oder \"Große Teddys...\"
Pro:
Bären und Wölfe in freier Wildbahn beobachten können
Kontra:
unfreundliches Personal
Empfehlung:
Ja
Hallo!
Heute wollte ich euch den Bärenpark in Worbis näher bringen.
Vorgeschichte:
=============
Im August diesen Jahres wurde meine Tochter zwei Jahre alt. Da sich zu dieser Zeit fast die gesamte Verwandschaft im Urlaub befand, beschloss ich die Geburtstagsfeier ausfallen zu lassen (keine Angst, wir haben sie nachgeholt!) und stattdessen etwas anderes zu machen, damit sie merkt, daß ihr Geburtstag halt ein ganz besonderer Tag ist.
Am Morgen ihrer Geburtstages kam erstmal ihr Vater zu Besuch. Nachdem wir dann ausgiebig gefrühstückt hatten, begann eine längere Diskussion darüber, was wir den eigentlich machen wollten. Eigentlich war geplant mit ihr an den See zum Schwimmen zu fahren, aber dafür war das Wetter zu kalt und es sah nach Regen aus.
So beschlossen wir, in den Bärenpark zu fahren, der ja praktisch fast bei uns vor der Haustür liegt, aber wir hatten irgendwie noch nie Zeit, dorthin zu fahren.
Meine Erfahrung:
==============
Nachdem wir ca. eine Viertelstunde gefahren waren, kamen wir auf dem Parkplatz des Bärenparkes an, den man nicht verfehlen kann, da dieser direkt an der Hauptstraße liegt.
Nun mußten wir nur noch unseren Eintritt bezahlen. Und da tauchte dann unser großes Ärgernis an diesem Tag zum ersten Mal auf: das äußerst \"freundliche\" Personal. Ich wollte zwei Eintrittskarten für Erwachsene haben, da ja meine Tochter gerade erst zwei Jahre alt geworden ist und Kinder unter drei Jahren freien Eintritt haben. Diese Mitarbeiterin beharrte darauf, daß Eva bereits drei Jahre alt sei und wollte den Eintrittspreis für sie auch kassieren. Ich bin ja nicht kleinlich, aber das fand ich sehr unverschämt!!!! Nach einer längeren Diskussion, die auch in einer lauteren Tonart ausgeführt wurde, bekamen wir unsere zwei Eintrittskarten und konnten endlich unseren Rundgang beginnen.
Wenn man in den Park hineinkommt, sieht man auf der rechten Seite erstmal ein großes Freigehege für Meerschweinchen mit angebautem, riesengroßen Stall. Hä? In einem Park für Bären gibts auch Haustiere? Ja, man wird auch dank einer Schautafel darüber aufgeklärt, wie diese Tiere artgerecht gehalten werden. Gut zu wissen.
Daneben ist gleich ein Freigehege für Schildkröten, auch mit angebautem Stall. Von diesem Gehege war Eva kaum weg zu bekommen. Ihr Liebligskuscheltier ist eine Schildkröte, die überall mit hin muß und ich dachte schon, wir müssen jetzt eine lebendige mitnehmen, damit wir weiter gehen konnten...
Dann kommt der Bauernhof, auf den wir allerdings nicht konnten, weil dieser momentan umgebaut wird.Deswegen kann ich dazu auch leider nichts sagen.
Danach beginnt dann der Bärenlehrpfad. Hier informieren große und gut aufgemachte Schautafeln über die Bärenarten, die im Park leben, über die Mißstände, die es immer noch gibt bei der Bärenhaltung, und über die Zirkusbären, die oft jahrelang in einem Wagen eingesperrt leben müssen. Hier kann man auch einen Zirkuswagen besichtigen, in dem ein Bär gelebt hat, der jetzt im Park ist und seine Freiheit geniesst. Leider bekam ich nicht viel Zeit dazu, diese Tafeln zu lesen, da meine Tochter dazu keine Geduld hat. Man kann sich dort außerdem in einer Höhle die Herzgeräusche eines Bärens im Sommer und im Winter anhören oder mit einem \"Bären\" um die Wette laufen (die Geräusche kommen vom Tonband).
Dann kommt das eigentliche \"Herz\" des Parkes: ein Podest, von dem man direkt in das Gehege der Bären hineinschauen kann und die Bären und das Wolfsrudel in freier Wildbahn beobachten kann. Wölfe gibt es da auch und sie leben zusammen mit den Bären in einem Gehege, welches mittlerweile fast 40.000 m² groß ist und einen Wald, einen See und natürlich ein großes Freigelände, in dem die Bären und Wölfe ungehindert toben können. Dort standen wir bestimmt zwei Stunden und schauten fasziniert zu, wie groß so ein Bär ist und wie sie sich bewegen und toben.
Hinter diesem Podest ist ein Indianerzeltplatz. Hier erfährt man, wie naturverbunden dieses Volk lebt und was sie mit den Bären verbindet bzw. verbunden hat. Außerdem findet dort einmal im Jahr das \"Indianerfest\" statt, an dem gezeigt wird, wie Indianer leben, was sie essen, wie sie jagen usw.
Danach kommt man zu einem Imbißstand. Hier kann man, zu eigentlich recht günstigen Preisen (Portion Pommes mit Ketchup = 1 €), Getränke, Eis oder eine Kleinigkeit zu essen bekommen. Hier tauchte unser großes Ärgernis zum zweiten Mal auf. Ich bestellte etwas zu essen und für meine Tochter einen Saft zu trinken. Diesen gab es nur in einer Flasche. Ich bat die Dame, mir doch bitte einen Strohhalm oder einen Becher zu geben, weil meine Tochter noch nicht aus einer Glasflasche trinken kann ohne die Hälfte zu verschütten. Nach wiederum einer längeren Diskussion, daß sie keine Strohhalme habe, gab sie mir dann einen Pappbecher, für den ich dann tatsächlich noch 30 Cent extra bezahlen mußte. Wie gesagt, ich bin ja eigentlich nicht kleinlich, aber das fand ich unverschämt....
Danach geht man durch einen ziemlich schmalen Gittergang, wo man von rechts und links von den Bären betrachtet werden kann. Das war mir dann etwas unheimlich. Der eine Bär war vielleicht einen Meter von mir weg und richtete sich dann auf, so daß wir diesen sehr schnell verließen....
Als nächstes erreicht man den Streichelzoo und den Spielplatz, an dem wir uns dann auch noch längere Zeit aufhielten, bevor wir Eva davon überzeugen konnten, weiter zu gehen. Sie schaukelt halt so gerne....
Zum Abschluß des Rundganges sieht man auf der linken Seite den Obst- und Gemüsegarten. Hier werden die Früchte ausschließlich auf ökölogische Weise angebaut und die Ernte dient nur dazu, die Tiere zu verpflegen. Außerdem befindet sich dort ein Bienenstock, in dem Honig für die Bären produziert wird.
Kurz vor dem Ausgang befindet sich noch ein riesiges \"Gewächshaus\". Diese ist allerdings kein Gewächshaus, sondern eine riesengroße Vogelvoliere, in dem Wellensittiche etc. artgerecht gehalten werden.
Dann kommt man wieder zum Kassenhäuschen, wo sich auch der Ausgang befindet.
Allgemeines:
===========
Tiere:
- Bären (ich habe elf Stück gezählt, es könnten auch mehr sein!)
- Wölfe
- Meerschweinchen
- Schildkröten
- viele verschiedene Vögelarten
Öffnungszeiten:
Der Park hat jeden Tag im Jahr von 10.00 bis 19.00 Uhr geöffnet. In der Winterzeit schließt er mit Einbruch der Dunkelheit.
Eintrittspreise:
Erwachsene (ab 14 Jahren): 6,00 €
Kinder (3 - 14 Jahren): 3,50 €
Familienkarte (2 Erwachsene, 2 Kinder): 17,00 €
Internet:
www. baerenpark.de
Finanzierung:
Früher hat die Stadt Worbis einen Teil der Unterhaltskosten getragen. Mittlerweile gibt es nur noch die Stiftung, so daß der Park ausschließlich von Spenden- und Eintrittsgeldern lebt.
Erreichbarkeit/Anschrift:
Alternativer Bärenpark
Duderstädter Str. 36 a
37339 Worbis
Worbis liegt genau zwischen Göttingen und Nordhausen, an der Landstraße B 247. Es liegt im Untereichsfeld in Thüringen. Man kann den Bärenpark auch sehr gut über die Autobahn A38 erreichen.
Mein Fazit:
=========
Alles in allem fand ich den Bärenpark wunderschön und er ist wirklich empfehlenswert. Wir haben dort den ganzen Tag verbracht. Ich hätte nie geglaubt, das ein Bär oder auch die Wölfe so faszierend auf mich wirken können. Eva hat es auch gefallen. Sie sprach noch Tage später über die \"großen Teddys\"...
Ich gebe ihm allerdings aufgrund des äußerst \"netten\" Personals nur vier Sterne.
So, ich hoffe, ich konnte euch den Park etwas näher bringen.
Heute wollte ich euch den Bärenpark in Worbis näher bringen.
Vorgeschichte:
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Im August diesen Jahres wurde meine Tochter zwei Jahre alt. Da sich zu dieser Zeit fast die gesamte Verwandschaft im Urlaub befand, beschloss ich die Geburtstagsfeier ausfallen zu lassen (keine Angst, wir haben sie nachgeholt!) und stattdessen etwas anderes zu machen, damit sie merkt, daß ihr Geburtstag halt ein ganz besonderer Tag ist.
Am Morgen ihrer Geburtstages kam erstmal ihr Vater zu Besuch. Nachdem wir dann ausgiebig gefrühstückt hatten, begann eine längere Diskussion darüber, was wir den eigentlich machen wollten. Eigentlich war geplant mit ihr an den See zum Schwimmen zu fahren, aber dafür war das Wetter zu kalt und es sah nach Regen aus.
So beschlossen wir, in den Bärenpark zu fahren, der ja praktisch fast bei uns vor der Haustür liegt, aber wir hatten irgendwie noch nie Zeit, dorthin zu fahren.
Meine Erfahrung:
==============
Nachdem wir ca. eine Viertelstunde gefahren waren, kamen wir auf dem Parkplatz des Bärenparkes an, den man nicht verfehlen kann, da dieser direkt an der Hauptstraße liegt.
Nun mußten wir nur noch unseren Eintritt bezahlen. Und da tauchte dann unser großes Ärgernis an diesem Tag zum ersten Mal auf: das äußerst \"freundliche\" Personal. Ich wollte zwei Eintrittskarten für Erwachsene haben, da ja meine Tochter gerade erst zwei Jahre alt geworden ist und Kinder unter drei Jahren freien Eintritt haben. Diese Mitarbeiterin beharrte darauf, daß Eva bereits drei Jahre alt sei und wollte den Eintrittspreis für sie auch kassieren. Ich bin ja nicht kleinlich, aber das fand ich sehr unverschämt!!!! Nach einer längeren Diskussion, die auch in einer lauteren Tonart ausgeführt wurde, bekamen wir unsere zwei Eintrittskarten und konnten endlich unseren Rundgang beginnen.
Wenn man in den Park hineinkommt, sieht man auf der rechten Seite erstmal ein großes Freigehege für Meerschweinchen mit angebautem, riesengroßen Stall. Hä? In einem Park für Bären gibts auch Haustiere? Ja, man wird auch dank einer Schautafel darüber aufgeklärt, wie diese Tiere artgerecht gehalten werden. Gut zu wissen.
Daneben ist gleich ein Freigehege für Schildkröten, auch mit angebautem Stall. Von diesem Gehege war Eva kaum weg zu bekommen. Ihr Liebligskuscheltier ist eine Schildkröte, die überall mit hin muß und ich dachte schon, wir müssen jetzt eine lebendige mitnehmen, damit wir weiter gehen konnten...
Dann kommt der Bauernhof, auf den wir allerdings nicht konnten, weil dieser momentan umgebaut wird.Deswegen kann ich dazu auch leider nichts sagen.
Danach beginnt dann der Bärenlehrpfad. Hier informieren große und gut aufgemachte Schautafeln über die Bärenarten, die im Park leben, über die Mißstände, die es immer noch gibt bei der Bärenhaltung, und über die Zirkusbären, die oft jahrelang in einem Wagen eingesperrt leben müssen. Hier kann man auch einen Zirkuswagen besichtigen, in dem ein Bär gelebt hat, der jetzt im Park ist und seine Freiheit geniesst. Leider bekam ich nicht viel Zeit dazu, diese Tafeln zu lesen, da meine Tochter dazu keine Geduld hat. Man kann sich dort außerdem in einer Höhle die Herzgeräusche eines Bärens im Sommer und im Winter anhören oder mit einem \"Bären\" um die Wette laufen (die Geräusche kommen vom Tonband).
Dann kommt das eigentliche \"Herz\" des Parkes: ein Podest, von dem man direkt in das Gehege der Bären hineinschauen kann und die Bären und das Wolfsrudel in freier Wildbahn beobachten kann. Wölfe gibt es da auch und sie leben zusammen mit den Bären in einem Gehege, welches mittlerweile fast 40.000 m² groß ist und einen Wald, einen See und natürlich ein großes Freigelände, in dem die Bären und Wölfe ungehindert toben können. Dort standen wir bestimmt zwei Stunden und schauten fasziniert zu, wie groß so ein Bär ist und wie sie sich bewegen und toben.
Hinter diesem Podest ist ein Indianerzeltplatz. Hier erfährt man, wie naturverbunden dieses Volk lebt und was sie mit den Bären verbindet bzw. verbunden hat. Außerdem findet dort einmal im Jahr das \"Indianerfest\" statt, an dem gezeigt wird, wie Indianer leben, was sie essen, wie sie jagen usw.
Danach kommt man zu einem Imbißstand. Hier kann man, zu eigentlich recht günstigen Preisen (Portion Pommes mit Ketchup = 1 €), Getränke, Eis oder eine Kleinigkeit zu essen bekommen. Hier tauchte unser großes Ärgernis zum zweiten Mal auf. Ich bestellte etwas zu essen und für meine Tochter einen Saft zu trinken. Diesen gab es nur in einer Flasche. Ich bat die Dame, mir doch bitte einen Strohhalm oder einen Becher zu geben, weil meine Tochter noch nicht aus einer Glasflasche trinken kann ohne die Hälfte zu verschütten. Nach wiederum einer längeren Diskussion, daß sie keine Strohhalme habe, gab sie mir dann einen Pappbecher, für den ich dann tatsächlich noch 30 Cent extra bezahlen mußte. Wie gesagt, ich bin ja eigentlich nicht kleinlich, aber das fand ich unverschämt....
Danach geht man durch einen ziemlich schmalen Gittergang, wo man von rechts und links von den Bären betrachtet werden kann. Das war mir dann etwas unheimlich. Der eine Bär war vielleicht einen Meter von mir weg und richtete sich dann auf, so daß wir diesen sehr schnell verließen....
Als nächstes erreicht man den Streichelzoo und den Spielplatz, an dem wir uns dann auch noch längere Zeit aufhielten, bevor wir Eva davon überzeugen konnten, weiter zu gehen. Sie schaukelt halt so gerne....
Zum Abschluß des Rundganges sieht man auf der linken Seite den Obst- und Gemüsegarten. Hier werden die Früchte ausschließlich auf ökölogische Weise angebaut und die Ernte dient nur dazu, die Tiere zu verpflegen. Außerdem befindet sich dort ein Bienenstock, in dem Honig für die Bären produziert wird.
Kurz vor dem Ausgang befindet sich noch ein riesiges \"Gewächshaus\". Diese ist allerdings kein Gewächshaus, sondern eine riesengroße Vogelvoliere, in dem Wellensittiche etc. artgerecht gehalten werden.
Dann kommt man wieder zum Kassenhäuschen, wo sich auch der Ausgang befindet.
Allgemeines:
===========
Tiere:
- Bären (ich habe elf Stück gezählt, es könnten auch mehr sein!)
- Wölfe
- Meerschweinchen
- Schildkröten
- viele verschiedene Vögelarten
Öffnungszeiten:
Der Park hat jeden Tag im Jahr von 10.00 bis 19.00 Uhr geöffnet. In der Winterzeit schließt er mit Einbruch der Dunkelheit.
Eintrittspreise:
Erwachsene (ab 14 Jahren): 6,00 €
Kinder (3 - 14 Jahren): 3,50 €
Familienkarte (2 Erwachsene, 2 Kinder): 17,00 €
Internet:
www. baerenpark.de
Finanzierung:
Früher hat die Stadt Worbis einen Teil der Unterhaltskosten getragen. Mittlerweile gibt es nur noch die Stiftung, so daß der Park ausschließlich von Spenden- und Eintrittsgeldern lebt.
Erreichbarkeit/Anschrift:
Alternativer Bärenpark
Duderstädter Str. 36 a
37339 Worbis
Worbis liegt genau zwischen Göttingen und Nordhausen, an der Landstraße B 247. Es liegt im Untereichsfeld in Thüringen. Man kann den Bärenpark auch sehr gut über die Autobahn A38 erreichen.
Mein Fazit:
=========
Alles in allem fand ich den Bärenpark wunderschön und er ist wirklich empfehlenswert. Wir haben dort den ganzen Tag verbracht. Ich hätte nie geglaubt, das ein Bär oder auch die Wölfe so faszierend auf mich wirken können. Eva hat es auch gefallen. Sie sprach noch Tage später über die \"großen Teddys\"...
Ich gebe ihm allerdings aufgrund des äußerst \"netten\" Personals nur vier Sterne.
So, ich hoffe, ich konnte euch den Park etwas näher bringen.
15 Bewertungen, 1 Kommentar
-
04.09.2005, 02:27 Uhr von Schnuffelinchen
Bewertung: sehr hilfreichallerdings hätte ich bei einem Ausflug mit KLeinkind besser Proviant mit genommen. Da kann man sich gut versorgen u. hat den Ärger mit unfreundlichem Personal nicht. Aber sonst hört sich der Bericht toll an. LG, Schnuffelinchen
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