Amaryllis Testbericht

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Erfahrungsbericht von cityofbuffy

Das blühende Wunder zur Winterzeit!

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Nein

Liebe Yopianer,

so nun geht es zu der dritten Pflanze im Hause. Die Amaryllis ich finde sie einfach super schön. Mit ihrer tollen Blüte. So und nun werde ich euch einiges über dieses Pflanze erzählen.

Wie ihr wisst ist ihr Name Amaryllis, sie wird auch Ritterstern genannt. Ihr Botanischer Name dagegen ist Hippeastrum. Sie eine weit verbreitete Zwiebelpflanze und gehört zu der Familie der Amaryllidaceae
oder anders den Amaryllisgewächsen. Sie ist die falsche Amaryllis und die echte nennt man dagegen Amaryllis belladonna, diese gehört zur gleichen
familie und wird umgangssprachlich Belladonnalilie genannt. Der Ritterstern kommt aus Südamerika in Zonen mit ausgeprägten Trockenzeiten. Die
Amaryllis belladonna dagegen hat ihre Heimat in Südafrika. Am meisten fallen die tollen Blütenschäfte auf, die mit etwa 3 oder 4 Blüten besetzt sind. Die Sorte, die sicherlich jeder kennt blüht in einem scharlachrot, genauso findet man welche mit weißenoder rosa Blüten und allen Farben die so dazwischen liegen. Genauso gibt es noch einige Kreuzungen, die meist zweifarbig, wie gestreift, gesprenkelt oder einen andersfarbigen Blütengrund haben. Es gibt bei der Amaryllis drei verschiedene Phasen, die Blühphase, im Winter, die Wachstumsphase, im Frühjahr/sommer und die Ruhephase im Herbst. Der
Ritterstern findet im Winter leider erst seinen Platz im Zimmer und im Frühling und Sommer können sie heraus auf den Balkon oder die Terrasse oder einfach direkt ins Freie. Im Herbst sollte man sie in den dunklen Keller \"verbannen\", da fühlt sie sich dann am wohlsten. Nachdem sie geblüht hat muss sie unbedingt weitergepflegt werden sonst blüht sie in der nächsten Saison nicht mehr.

Dadurch das die Amaryllis eine Zwiebelpflanze ist braucht sie nicht sehr viel Wasser, wenn es dagegen zuviel Wasser gibt verfault die Zwiebel. Bis sie deutlich ausgetrieben hat darf man sie überhaupt nicht giessen.

Wenn sie im Winter gerade blüht benötigt sie auch nur soviel Licht, wie der Winter es bietet. Dagegen wenn sie wächst ist ein heller oder auch gern sonniger Standort im Freien ideal. Wenn sie dann im Herbst im Keller ist braucht sie auch wirklich kein Licht, es sollte möglichst dunkel sein.

Damit die Amaryllis austreiben kann ist Zimmertemperatur am besten. Wenn sie jedoch schon eine Blüte hat sollten es mindestens zwischen 15 und 20°C sein, damit sie auch wirklich lange blüht. Im Herbst sollte sie an einem Platz oder besser gesagt im Keller stehen indem es etwa 10°C oder auch
wärmer ist.

Man sollte die Amaryllis wirklich nur in ihrer Wachstumsphase, also im Frühjahr und Sommer etwa einmal pro Woche mit einem beliebigen Dünger
düngen.

Diese Pflanze vermehrt sich durch Brutzwiebeln.
Die Amaryllis findet man in den Gartenmärkten meist als Zwiebel, sehr selten als eine fertige Pflanze. Man sollte die Zwiebel also so pflanzen, das sie in einen kleinen Blumentopf, der höchstens bis zur Hälfte im Substrat steckt. Danach bilden sich ein oder auch zwei Blütenschäfte und kurze Blattstummel. Die Blütenschäfte müssen erst mindestens 20 cm hoch
sein bis sie gegossen werden dürfen, danach solltet ihr auch sparsam mit Wasser sein. Nach der Blüte sollte man die Blütenschäfte radikal entfernen. Da die Zwiebel jetzt ausgelaugt ist muss sie erst wieder
neue Energie tanken. In dieser Zeit bilden sich aus den bereits vorhandenen Blattstummeln ziemlich lange Blätter, die ziemlich viel Assimilationsfläche
zur Verfügung stellen. Dann sollte sie auch gedüngt werden, damit die Zwiebel ihre Nährstoffe einlagern kann. Am besten ist ein sonniger Standort, im Frühling, im Freien. Aber am besten man wartet erst die Eisheiligen (Ende Mai) ab und lässt sie noch im Zimmer, da die Zwiebel keinen Frost verträgt. Ab August braucht sie weniger Wasser und man reduziert das Giessen und im September wird dann ganz aufgehört zu giessen. Am besten man lagert den ausgetrockneten Pflanztopf mit Zwiebel oder einfach nur die herausgenommene Zwiebel an einem dunklen und kühlen Ort. Wie zum Beispiel den Keller. Und nun nocheinmal das ganze von vorn, im Dezember pflanzt man die Zwiebel wieder in frisches Substrat usw. . Am geeignetsten ist wasserdurchlässiges und lockeres Substrat. Man befüllt den Pflanztopf vorher lieber einige Zentimeter hoch mit einer Schicht von Drainage aus Blähton, Kies, Tonscherben o. ä. und füllt dann mit dem Substrat auf.

Die Verwandte Art von dieser Pflanze ist die Amaryllis belladonna, die echte Amaryllis. Im Gegensatz zum Ritterstern werden hier zuerst
die Blätter gebildet; erst nachdem diese wieder verwelkt sind, blüht die Pflanze.

Fazit
Mir gefällt die Amaryllis sehr gut, aber sie macht das ganze Jahr über sehr viel Arbeit. Sie wandert die ganzen Jahreszeiten zwischen verschiedenen Orten herum, was einen ziemlich nervt. Aber das schöne ist, das sie im Winter blüht. Also ich würde sie jetzt nicht unbedingt allen empfehlen, auch wenn sie wunderschöne Blüten hat, aber sie macht halt viel Arbeit.

Viel Spaß beim überlegen, pflanzen und pflegen.

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