Ameland (Insel) Testbericht




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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von ManoK
island in the sun
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
**** Geografisches ****
Ameland ist eine der Westfriesischen Inseln vor der Nordseeküste der Niederlande. Zu dieser Inselgruppe zählen noch Texel, Vlieland, Terschelling, Schiermonnikoog und Rottumeroog. In den vier Ortschaften Amelands (Hollum, Ballum, Nes und Buren) leben heute ca 3500 Einwohner.
**** Anreise ****
Nach Ameland kann man auf unterschiedliche Weise kommen, mit dem Auto, der Bahn, dem Bus oder auch mit dem Flieger. Die meisten aber werden wohl per PKW anreisen, so dass sie auch in der Regel ihr Fahrzeug mit auf die Insel nehmen. Da sollte man es auf keinen Fall versäumen, die Fähre im voraus zu buchen, da sonst die böse Überraschung, nämlich kein Platz auf der Fähre, die Folge sein kann.
Man sollte an den langen Wochenenden (Vatertag, Pfingsten usw.) auch rechtzeitig anreisen, da man sonst schon Kilometer vor dem Festlandhafen Holverd einen unliebsamen Stau in Kauf nehmen und eventuell auch auf einer Wiese parken muss, falls man kein Ticket vorweisen kann.
Ansonsten kann aber auch gegen eine geringe Gebühr sein Auto am Festland direkt am Fährableger auf einen bewachten Parkplatz parken und zu Fuß oder mit dem Rad übersetzen. Ein Rad sollte man auf jeden Fall mit auf die Insel nehmen oder sich dort leihen, da man so die Insel optimal erkunden kann.
**** Die Insel ****
Im Gegensatz zu früher hat sich das Publikum, welches auf die Insel kommt, stark verändert. Waren es früher hauptsächlich Jugendliche, die mit Schlafsack und Zelt die Insel bevölkerten, so sind es heute hauptsächlich Familien mit Kindern, die hier einen erholsamen Urlaub suchen und auch finden. Irgendwie wird man das Gefühl nicht los, dass die Insulaner versuchen, das Publikum anzulocken, welches auch über das nötige Kleingeld verfügt. Das spiegelt sich nicht nur in den Preisen wider.
Ein weiterer Grund dafür liegt wohl darin, dass Jugendliche in der Regel Campingplätze wegen der erträglichen Kosten als Quartier suchen. Auf Ameland aber hat man anscheinend sehr schlechte Erfahrungen mit den Jugendlichen und deren Parties gemacht. Die anderen Besucher fühlten sich wohl zu sehr von den (dann auch meist alkoholisierten) „Urlaubern“ belästigt, so dass es meines Wissens nach heute keinen Campingplatz mehr gibt, der Jugendliche (ohne Begleitung Erwachsener) aufnimmt. So bleibt den Jugendlichen heute eigentlich nur die Möglichkeit, sich einer Reisegruppe aanzuschließen und so eine Ferienfreizeit auf der Insel zu verbringen. Bei meiner letzten Amelandreise habe ich auf dem Campingplatz in Nes direkt am Strand genächtigt. Früher ein Eldorado für Jugendliche Camper ist er heute geprägt von festen Stellplätzen (Holzhäuschen) und Familien.
Für die Touristengruppe der Familien aber haben die Ameländer (?)es verstanden eine Ferieninsel zu schaffen (oder besser gesagt zu belassen), auf der die Zeit stehen geblieben zu sein scheint. Trotzdem ist es ihnen gelungen nicht nur Unterkünfte für jeden Geldbeutel wie Reihenbungalows, Hotels, Ferienwohnungen und gut ausgestattete Campingplätze zu schaffen, sondern auch alle möglichen Freizeitaktivitäten möglich zu machen. So gehören verschiedene Hallenbäder, das Freibad, das Spielparadies "De Vleyen", Ponyreiten, ein Ausritt durch Dünen, Wald und über den Strand oder Schiffsausflüge zu den Robbenbänken ebenso zu den unzähligen Möglichkeiten die Freizeit abwechslungsreich zu gestalten wie das Golf- oder Tennisspielen und sogar das Fallschirmspringen. Weiterhin bieten die zahlreichen Museen die Möglichkeit, auch einen regnerischen Tag ohne Langeweile zu verbringen.
Natürlich bieten sich auch mehrere Lokale an, einen gemütlichen Abend bei gutem Essen (da ist in erster Linie Fisch zu empfehlen – wieso wohl??) zu genießen. Und für diejenigen, die dann noch nicht ins Bett wollen, gibt es auch noch ein paar Diskotheken, in denen man das Tanzbein schwingen kann. Hier ist immer noch das Nescafe in Nes selber d e r Treffpunkt.
Das schönste aber an der Insel ist natürlich der Strand und das Meer. Die langen Sandstrände ermöglichen es zu jeder Jahreszeit, ein Plätzchen zu finden, wo man allein, ohne von irgendwelchen „Strandnachbarn“ gestört zu werden, die Seele Baumeln lassen kann. Erholung pur!
**** Fazit ****
Ich kenne Ameland nun schon ein paar Jahre. Die Zeiten, in denen ganze Völkerwanderungen von Jugenllichen die Insel „stürmten“ scheinen vorbei zu sein. Troz noch etlicher Jugendlager oder Ferienfreizeiten, die jedes Jahr die Insel besuchen, sind die meisten Besucher Familien mit oder ohne Kinder. Eigentlich schade, dass Ameland dadurch viel von seinem Reiz verloren hat. Trotzdem ist die schöne Natur immer wieder ein Ausgleich dafür. Und die Natur ist auf Ameland fast einmalig!
Ameland ist eine der Westfriesischen Inseln vor der Nordseeküste der Niederlande. Zu dieser Inselgruppe zählen noch Texel, Vlieland, Terschelling, Schiermonnikoog und Rottumeroog. In den vier Ortschaften Amelands (Hollum, Ballum, Nes und Buren) leben heute ca 3500 Einwohner.
**** Anreise ****
Nach Ameland kann man auf unterschiedliche Weise kommen, mit dem Auto, der Bahn, dem Bus oder auch mit dem Flieger. Die meisten aber werden wohl per PKW anreisen, so dass sie auch in der Regel ihr Fahrzeug mit auf die Insel nehmen. Da sollte man es auf keinen Fall versäumen, die Fähre im voraus zu buchen, da sonst die böse Überraschung, nämlich kein Platz auf der Fähre, die Folge sein kann.
Man sollte an den langen Wochenenden (Vatertag, Pfingsten usw.) auch rechtzeitig anreisen, da man sonst schon Kilometer vor dem Festlandhafen Holverd einen unliebsamen Stau in Kauf nehmen und eventuell auch auf einer Wiese parken muss, falls man kein Ticket vorweisen kann.
Ansonsten kann aber auch gegen eine geringe Gebühr sein Auto am Festland direkt am Fährableger auf einen bewachten Parkplatz parken und zu Fuß oder mit dem Rad übersetzen. Ein Rad sollte man auf jeden Fall mit auf die Insel nehmen oder sich dort leihen, da man so die Insel optimal erkunden kann.
**** Die Insel ****
Im Gegensatz zu früher hat sich das Publikum, welches auf die Insel kommt, stark verändert. Waren es früher hauptsächlich Jugendliche, die mit Schlafsack und Zelt die Insel bevölkerten, so sind es heute hauptsächlich Familien mit Kindern, die hier einen erholsamen Urlaub suchen und auch finden. Irgendwie wird man das Gefühl nicht los, dass die Insulaner versuchen, das Publikum anzulocken, welches auch über das nötige Kleingeld verfügt. Das spiegelt sich nicht nur in den Preisen wider.
Ein weiterer Grund dafür liegt wohl darin, dass Jugendliche in der Regel Campingplätze wegen der erträglichen Kosten als Quartier suchen. Auf Ameland aber hat man anscheinend sehr schlechte Erfahrungen mit den Jugendlichen und deren Parties gemacht. Die anderen Besucher fühlten sich wohl zu sehr von den (dann auch meist alkoholisierten) „Urlaubern“ belästigt, so dass es meines Wissens nach heute keinen Campingplatz mehr gibt, der Jugendliche (ohne Begleitung Erwachsener) aufnimmt. So bleibt den Jugendlichen heute eigentlich nur die Möglichkeit, sich einer Reisegruppe aanzuschließen und so eine Ferienfreizeit auf der Insel zu verbringen. Bei meiner letzten Amelandreise habe ich auf dem Campingplatz in Nes direkt am Strand genächtigt. Früher ein Eldorado für Jugendliche Camper ist er heute geprägt von festen Stellplätzen (Holzhäuschen) und Familien.
Für die Touristengruppe der Familien aber haben die Ameländer (?)es verstanden eine Ferieninsel zu schaffen (oder besser gesagt zu belassen), auf der die Zeit stehen geblieben zu sein scheint. Trotzdem ist es ihnen gelungen nicht nur Unterkünfte für jeden Geldbeutel wie Reihenbungalows, Hotels, Ferienwohnungen und gut ausgestattete Campingplätze zu schaffen, sondern auch alle möglichen Freizeitaktivitäten möglich zu machen. So gehören verschiedene Hallenbäder, das Freibad, das Spielparadies "De Vleyen", Ponyreiten, ein Ausritt durch Dünen, Wald und über den Strand oder Schiffsausflüge zu den Robbenbänken ebenso zu den unzähligen Möglichkeiten die Freizeit abwechslungsreich zu gestalten wie das Golf- oder Tennisspielen und sogar das Fallschirmspringen. Weiterhin bieten die zahlreichen Museen die Möglichkeit, auch einen regnerischen Tag ohne Langeweile zu verbringen.
Natürlich bieten sich auch mehrere Lokale an, einen gemütlichen Abend bei gutem Essen (da ist in erster Linie Fisch zu empfehlen – wieso wohl??) zu genießen. Und für diejenigen, die dann noch nicht ins Bett wollen, gibt es auch noch ein paar Diskotheken, in denen man das Tanzbein schwingen kann. Hier ist immer noch das Nescafe in Nes selber d e r Treffpunkt.
Das schönste aber an der Insel ist natürlich der Strand und das Meer. Die langen Sandstrände ermöglichen es zu jeder Jahreszeit, ein Plätzchen zu finden, wo man allein, ohne von irgendwelchen „Strandnachbarn“ gestört zu werden, die Seele Baumeln lassen kann. Erholung pur!
**** Fazit ****
Ich kenne Ameland nun schon ein paar Jahre. Die Zeiten, in denen ganze Völkerwanderungen von Jugenllichen die Insel „stürmten“ scheinen vorbei zu sein. Troz noch etlicher Jugendlager oder Ferienfreizeiten, die jedes Jahr die Insel besuchen, sind die meisten Besucher Familien mit oder ohne Kinder. Eigentlich schade, dass Ameland dadurch viel von seinem Reiz verloren hat. Trotzdem ist die schöne Natur immer wieder ein Ausgleich dafür. Und die Natur ist auf Ameland fast einmalig!
26 Bewertungen, 1 Kommentar
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06.04.2005, 16:18 Uhr von antjeeule
Bewertung: sehr hilfreichIch war gerade in der letzten Woche dort. Schön, noch jemanden zu treffen, dem diese Insel so gut gefällt. LG, Antje
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