American Quarter Horse Testbericht

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Erfahrungsbericht von Akaya

Mit Quarter Horses durch dick und dünn

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Quarter Horses sind hier in Deutschland schon länger keine Unbekannten mehr.
Während man vor etwa 10 Jahren noch großartige Suchaktionen starten musste, begegnen sie einem heutzutage immer wieder.
Gerade bei der Westernreiterfraktion sind sie geradezu Vorzeigemodelle.
Klar, denn schließlich wurden Quarter Horses von Cowboys in Amerika gezüchtet um ihren Ranchbetrieb betreiben zu können. Daher bringen sie die besten Vorraussetzungen zu einem erstklassigen Westernpferd mit sich.

Nervenstark, ausdauernd, wendig und enorme Sprinter sollten es sein, denen außerdem die Arbeit am Rind (daher auch \"Cow-Sense\") Spass machen sollte.
Diese Charaktereigenschaften haben die meisten Quarter-Horses, wobei leider durch die stellenweise vorhandene Überzüchtung auch vereinzelnd nervöse, hibbelige Exemplare hervorkommen können.
Das Stockmaß dieser Pferde liegt zwischen 145cm und 155cm, wobei auch vereinzelnd größere und kleinere Exemplare auftauchen können.

Da die Nachfrage an Quarters drastisch in die Höhe ging, witterten viele Züchter das große Geld und paarten auch hier und da Quarter mit Charakter- oder Exterieurschwächen.
Es wurde immer mehr auf Bemusklung gezüchtet, der gute Charakter blieb vielmals auf der Strecke. Die meisten Quarter kommen bereits mit einem typischen \"Quarterhintern\" (also mit einer enormen Bemuskelung) auf die Welt. Leider treten immer so immer häufiger Muskelkrankheiten auf.

Ein anderes Problem bei Quartern oder besser bei Trainern ist, dass sie auf Grund ihres Körperbaus oft überschätz werden. So ist es leider in den USA üblich Quarter mit bereits 2 (!) Jahren zu showen. Mit 6 Jahren sind viele der Pferde krank auf den Knochen und gehen, wenn sie gut genug waren, in die Zucht.
Dies haben auch in Deutschland einige Trainer mitbekommen und wittern wiederum Profit.

Daher empfiehlt es sich, beim Kauf eines dieser Pferde auf eine nachvollziehbare Herkunft zu achten (Wurde das Pferd geshowt? Wann wurde mit dem Training begonnen? Wie wuchs es auf? Haltungsbedingungen? Charakter- oder Exterieurfehler bei den Eltern?).
Am besten geht man dazu zu einem seriösen Züchter.
Dort kann man sich die Haltungsbedingungen, die Eltern des Tieres und die Trainingsmethoden anschauen.
Das kann unangenehme Überraschungen verhindern
Außerdem kann der Züchter einen beraten (Was für ein Pferd suche ich? Tunier oder Freizeit? Hengst, Wallach oder Stute? Welchen Ausbildungsstand soll mein Pferd haben?) und bei der größeren Auswahl eines Züchters, wird man viel eher das passende Pferd finden.

Denn hat man den passenden Quarter gefunden, gibt man ihn einen Lebtag nicht mehr her.


Gruß Akaya

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