Parker Amnesia Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Summe aller Bewertungen
- Präsentation:
- Spaßfaktor:
- Spielanleitung:
- Wird langweilig:
Erfahrungsbericht von kerlimaus99
Wenn Miss Piggy sich für George Bush jr. hält
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Jetzt soll es mal wieder um ein Spiel gehen, was man sehr gut auf einer Party oder einer Feier oder auch einfach mal so im Freundeskreis spielen kann, daß jede Menge Spaß bringt und eigentlich gar nichts kostet.
Zwar kann man wohl auch eine Version für 25,- bis 30,- Euro im Spielwarengeschäft seines Vertrauens erstehen, aber ehrlich gesagt, selber machen ist überhaupt kein Problem und man hat schon mal 30,- Euro für die Partygetränke oder zum schmabulieren, ist doch auch was.
Stellt Euch vor, Ihr hättet einen Unfall gehabt und wisst gar nicht mehr wer Ihr seid, aber alle anderen wissen es, sind aber natürlich so gemein und sagen es Euch nicht, sondern Ihr müsst durch Fragen herausbekommen wer Ihr seid. Genau um dieses geht es in dem Spiel \"Amnesia\" und man könnte es zwar theoretisch ab zwei Personen spielen, aber je mehr, umso mehr bockt es.
Kommen wir zu den Materialien die benötigt wären. Da wären zunächst so viele Stirnbänder wie teilnehmende Personen, können natürlich auch Schals oder ähnliches sein, alles, was sich irgendwie im die Birne wickeln und dort festmachen lässt, von Tackern ist aber Abstand zu nehmen. Dann braucht man noch Zettel, am besten aus Karton, die man mit Namen beschriften kann oder schon beschriftet hat, einen Würfel und eine Eieruhr, mit der man eine Minute abmessen kann, eine Armbanduhr mit Sekundenzeiger oder -anzeige tut es natürlich auch.
Nun muß zunächst einmal jeder Teilnehmer einen Namen verpasst bekommen. Dazu kann man verschiedene Möglichkeiten wählen. Nachdem man sich am besten im Kreis hingesetzt hat, sucht immer der rechte oder linke Partner einen Namen aus bereits geschriebenen aus, oder denkt sich einen aus und schreibt einen drauf. Die Namen sollten natürlich schon allgemein bekannt sein, also Sportler, Politiker, Schauspieler oder auch Trickfiguren und Ähnliches, nur Nachbar Müller oder die Kassiererin Meier aus dem Supermarkt eignen sich aus verständlichen Gründen eher weniger. Sind die Karten vorgeschrieben kann natürlich auch jeder eine ziehen. Egal wie, wichtig bei dem ganzen Verfahren ist, daß derjenige, der die Karte bekommt sie nicht lesen kann. Diese wird dann mit Hilfe des Stirnbandes, Schals, etc. am Kopf befestigt, so daß alle anderen sie lesen können. Es ist natürlich auch darauf zu achten, daß niemand genau gegenüber eines Spiegels sitzt, denn sonst wäre das ganze irgendwie sinnlos, Hierbei sind auch Glastüren von Schränken und Vitrinen oder Hochglanzposter auf Metallfolie zu meiden, geht sonst irgendwie der Spaß verloren.
Nachdem nun jeder seinen Namen verpasst bekommen hat, muß man noch feststellen, wer anfängt, am besten durch Würfeln, weil man ihn eh dabei hat, also entweder die höchste oder die niedrigste Zahl fängt an, man kann natürlich auch nach anderen Kriterien gehen oder einfach einen ausgucken. Es geht dann immer im Uhrzeigersinn weiter.
Wer gerade dran ist, m´ß würfeln. Eigentlich bräuchte man nur einen Würfel mit zwei Seiten, aber wer hat sowas schon, also muß man die Zahlen gruppieren, so daß entweder 1-3 und 4-6 oder gerade und ungerade für die beiden Ereignisse stehen, die es gibt. Kommt das eine, darf der Probant eine Minute lang Fragen stellen, um herauszufinden wer er ist, bei dem anderen solange bis dreimal mit \"NEIN\" geantwortet, denn alle Fragen müssen mit \"JA\" bzw. \"NEIN\" beantwortbar sein, alle anderen Fragen sind unzulässig. Nach Ablauf der Minute oder nach dem dritten \"NEIN\" ist der nächste an der Reihe, bis alle erraten haben, wer sie sind.
Die Spieldauer kann man natürlich nciht voraussagen, mal geht es ganz schnell, mal wieder dauert es ewig, aber wie dem auch sei, es bringt immer jede Menge Spaß, wenn man es nicht überstrapaziert, man muß es ja nicht auf jeder Party, Feier oder Treffen spielen, aber ab und zu das bockt total, wenn sich zum Beispiel Miss Piggy eigentlich für George Bush jr. hält oder Mutter Theresa für Arnold Schwarzenegger, denn stellt man die falschen Fragen, was man natürlich immer erst hinterher weiß, ist man auch bei wahrheitsgemäßer Beantwortung schnell auf der falschen Fährte oder dem falschen Dampfer.
Wichtig ist auch in diesem Zusammenhang, daß die Fragen wirklich wahrheitsgemäß beantwortet werden und ist man sich nicht einig, \"JA\" oder \"NEIN\" die richtige Antwort ist, sollte man sie lieber streichen, sonst ist es einfach gemein, denn mit den falschen Antworten könnte man sich natürlich den Wolf raten, ohne auf die richtige Lösung zu kommen, bringt den anderen wohl auch Spaß, aber das Opfer schenkt Euch dann bestimmt nichts mehr zu Weihnachten.
Eignet sich natürlich auch für Familienfeiern mit Kindern, solange die nicht zu klein sind, denn sie sollten schon wissen, wer die Personen sind, so ab 10 oder 12 sollte es gehen, oder man macht zu diesem Zweck, einen Stapel Karten nur mit Trickfiguren oder so.
Das ist nämlich das Schöne an dem Spiel, daß man es beliebig variieren kann, so kann man statt bekannter Personen auch Tiere oder Bauwerke nehmen oder was Euch gerade so einfällt.
Ein Spiel, das man einfach selbst herstellen kann und das deshalb nichts kostet, jede Menge Spaß und Fun bringt und sich auch noch variieren lässt, was will man mehr, ich kann es jedenfalls nur empfehlen.
Sollte etwas Wichtiges oder Wissenswertes fehlen, so schreibt es doch in einem Kommentar, damit ich es bei einem eventuellen Update berücksichtigen kann, aber natürlich ist wie immer auch jeder andere Eurer hoffentlich wieder zahlreichen Kommentare herzlich willkommen.
Danke für Euer Interesse sowie das Lesen und Bewerten meines Beitrages.
Liebe Grüße und einen schönen Tag
Euer Gerd
© kerlimaus99 25.02.2003
Zwar kann man wohl auch eine Version für 25,- bis 30,- Euro im Spielwarengeschäft seines Vertrauens erstehen, aber ehrlich gesagt, selber machen ist überhaupt kein Problem und man hat schon mal 30,- Euro für die Partygetränke oder zum schmabulieren, ist doch auch was.
Stellt Euch vor, Ihr hättet einen Unfall gehabt und wisst gar nicht mehr wer Ihr seid, aber alle anderen wissen es, sind aber natürlich so gemein und sagen es Euch nicht, sondern Ihr müsst durch Fragen herausbekommen wer Ihr seid. Genau um dieses geht es in dem Spiel \"Amnesia\" und man könnte es zwar theoretisch ab zwei Personen spielen, aber je mehr, umso mehr bockt es.
Kommen wir zu den Materialien die benötigt wären. Da wären zunächst so viele Stirnbänder wie teilnehmende Personen, können natürlich auch Schals oder ähnliches sein, alles, was sich irgendwie im die Birne wickeln und dort festmachen lässt, von Tackern ist aber Abstand zu nehmen. Dann braucht man noch Zettel, am besten aus Karton, die man mit Namen beschriften kann oder schon beschriftet hat, einen Würfel und eine Eieruhr, mit der man eine Minute abmessen kann, eine Armbanduhr mit Sekundenzeiger oder -anzeige tut es natürlich auch.
Nun muß zunächst einmal jeder Teilnehmer einen Namen verpasst bekommen. Dazu kann man verschiedene Möglichkeiten wählen. Nachdem man sich am besten im Kreis hingesetzt hat, sucht immer der rechte oder linke Partner einen Namen aus bereits geschriebenen aus, oder denkt sich einen aus und schreibt einen drauf. Die Namen sollten natürlich schon allgemein bekannt sein, also Sportler, Politiker, Schauspieler oder auch Trickfiguren und Ähnliches, nur Nachbar Müller oder die Kassiererin Meier aus dem Supermarkt eignen sich aus verständlichen Gründen eher weniger. Sind die Karten vorgeschrieben kann natürlich auch jeder eine ziehen. Egal wie, wichtig bei dem ganzen Verfahren ist, daß derjenige, der die Karte bekommt sie nicht lesen kann. Diese wird dann mit Hilfe des Stirnbandes, Schals, etc. am Kopf befestigt, so daß alle anderen sie lesen können. Es ist natürlich auch darauf zu achten, daß niemand genau gegenüber eines Spiegels sitzt, denn sonst wäre das ganze irgendwie sinnlos, Hierbei sind auch Glastüren von Schränken und Vitrinen oder Hochglanzposter auf Metallfolie zu meiden, geht sonst irgendwie der Spaß verloren.
Nachdem nun jeder seinen Namen verpasst bekommen hat, muß man noch feststellen, wer anfängt, am besten durch Würfeln, weil man ihn eh dabei hat, also entweder die höchste oder die niedrigste Zahl fängt an, man kann natürlich auch nach anderen Kriterien gehen oder einfach einen ausgucken. Es geht dann immer im Uhrzeigersinn weiter.
Wer gerade dran ist, m´ß würfeln. Eigentlich bräuchte man nur einen Würfel mit zwei Seiten, aber wer hat sowas schon, also muß man die Zahlen gruppieren, so daß entweder 1-3 und 4-6 oder gerade und ungerade für die beiden Ereignisse stehen, die es gibt. Kommt das eine, darf der Probant eine Minute lang Fragen stellen, um herauszufinden wer er ist, bei dem anderen solange bis dreimal mit \"NEIN\" geantwortet, denn alle Fragen müssen mit \"JA\" bzw. \"NEIN\" beantwortbar sein, alle anderen Fragen sind unzulässig. Nach Ablauf der Minute oder nach dem dritten \"NEIN\" ist der nächste an der Reihe, bis alle erraten haben, wer sie sind.
Die Spieldauer kann man natürlich nciht voraussagen, mal geht es ganz schnell, mal wieder dauert es ewig, aber wie dem auch sei, es bringt immer jede Menge Spaß, wenn man es nicht überstrapaziert, man muß es ja nicht auf jeder Party, Feier oder Treffen spielen, aber ab und zu das bockt total, wenn sich zum Beispiel Miss Piggy eigentlich für George Bush jr. hält oder Mutter Theresa für Arnold Schwarzenegger, denn stellt man die falschen Fragen, was man natürlich immer erst hinterher weiß, ist man auch bei wahrheitsgemäßer Beantwortung schnell auf der falschen Fährte oder dem falschen Dampfer.
Wichtig ist auch in diesem Zusammenhang, daß die Fragen wirklich wahrheitsgemäß beantwortet werden und ist man sich nicht einig, \"JA\" oder \"NEIN\" die richtige Antwort ist, sollte man sie lieber streichen, sonst ist es einfach gemein, denn mit den falschen Antworten könnte man sich natürlich den Wolf raten, ohne auf die richtige Lösung zu kommen, bringt den anderen wohl auch Spaß, aber das Opfer schenkt Euch dann bestimmt nichts mehr zu Weihnachten.
Eignet sich natürlich auch für Familienfeiern mit Kindern, solange die nicht zu klein sind, denn sie sollten schon wissen, wer die Personen sind, so ab 10 oder 12 sollte es gehen, oder man macht zu diesem Zweck, einen Stapel Karten nur mit Trickfiguren oder so.
Das ist nämlich das Schöne an dem Spiel, daß man es beliebig variieren kann, so kann man statt bekannter Personen auch Tiere oder Bauwerke nehmen oder was Euch gerade so einfällt.
Ein Spiel, das man einfach selbst herstellen kann und das deshalb nichts kostet, jede Menge Spaß und Fun bringt und sich auch noch variieren lässt, was will man mehr, ich kann es jedenfalls nur empfehlen.
Sollte etwas Wichtiges oder Wissenswertes fehlen, so schreibt es doch in einem Kommentar, damit ich es bei einem eventuellen Update berücksichtigen kann, aber natürlich ist wie immer auch jeder andere Eurer hoffentlich wieder zahlreichen Kommentare herzlich willkommen.
Danke für Euer Interesse sowie das Lesen und Bewerten meines Beitrages.
Liebe Grüße und einen schönen Tag
Euer Gerd
© kerlimaus99 25.02.2003
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