Amsterdam Testbericht

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Summe aller Bewertungen
  • Preis-Leistungs-Verhältnis:  sehr gut
  • Empfehlenswert:  ja

Erfahrungsbericht von akison

Amsterdam ohne Ende ...!!

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Wer noch nie in dieser Stadt war, der sollte das schleunigst ändern. Holland liegt ja ziemlich nah und ist irgendwie auch exotisch. Ob Shopping, Feiern, Essen oder Sightseeing – hier ist alles anders:

Das beste an Amsterdam ist wahrscheinlich auch die Größe der Stadt, alles ist übersichtlich klein und gut zu Fuß zu erreichen. Die Stadt besteht aus 165 Grachten, 128 Brücken und 70 Inseln.

=== Wie kommt man hin? ===

Mit dem Auto fährt man von Bonn aus ca. 4 Stunden. Empfehlenswert ist es nicht unbedingt, da Parkplätze eher begrenzt zu finden sind und dazu auch noch teuer (etwa 6 € pro Stunde).

Mit dem Zug beträgt die Fahrzeit auch ca. 4 Stunden ab Bonn und kostet ca. 50 €.


=== Unterkünfte ===

In der Nähe des Bahnhofs gibt es diverse billige Hotels, so z.B. das „Flying Pig Downton Hostel“. Schöner gelegen, nämlich direkt am legendären Vondelpark, ist das „Flying Pig Palace Hostel“. Beide Hostels haben „normale“ Doppelzimmer (ca. 62 - 72 € die Nacht für das Zimmer), für den Sparfuchs unter Euch gibt es die Möglichkeit, in einem der diversen Schlafsäle zu übernachten (es gibt auch einen extra für Frauen).
Hier liegen die Preise bei 19,50 € - 28.50 €.
Da das Telefon der beiden Hostels ständig besetzt zu sein scheint, ist es ratsam, die Reservierung frühzeitig über das Internet zu machen (www.flyingpig.nl).
Achtung: dieses Angebot ist nur für Leute bis 30 !!!

Ein momentan angesagtes Hotel mit eigener Disco ist das „Arena“ (www.hotelarena.nl). Dieses Hotel ist in einem ehemaligen Kloster untergebracht, liegt direkt neben dem Oosterpark und man kann es gut vom Hauptbahnhof mit der Tram 9 oder Tram 14 (Haltestelle Tropenmuseum) erreichen. Die Preise liegen hier bei ca. 125 €.


=== Unterwegs in Amsterdam ===

Tja, was wäre man in Holland ohne Fahrrad? Zu mieten gibt’s die Räder bei Rent a Bike, Damstraat 20 für 9,50 € (24 Stunden).


=== Shopping ===

Eine der Haupteinkaufsstraßen ist die Leidsestraat, die vom Vondelpark zur Altstadt führt.
In der Kalverstraat findet sich das neue Shoppingcenter „De Kaveltoren“.
Wer es lieber was historischer mag, geht am besten in das „Magna Plaza“. Dieses Einkaufszentrum ist im ehemaligen Hauptpostamt untergebracht und verteilt sich auf 4 Etagen.
Das älteste Kaufhaus Amsterdams ist „De Bijenkorf“ am Damm.

Wer es etwas individueller mag und sich die typischen holländischen Geschäfte ansehen möchte, geht am besten zu den „Neun kleinen Straßen“ zwischen Herengracht, Keizersgracht und Prinsengracht.

Für das Low Budget empfiehlt sich der Waterlooplein-Flohmarkt, gleich hinter der Oper (Waterlooplein, Montag – Samstag von 10 bis 17 Uhr).

Kleiner Tipp am Rande: Um zu erfahren, wo abends was los ist, und – natürlich – um sich für dieses Event zu einzukleiden, geht ihr am besten ins „Clubwear House“ in der Herengracht!


=== Essen & Trinken ===

„Bruine Cafés“ heißen die urigen, historischen Bierkneipen mit Holzvertäfelung. Davon gibt’s in Amsterdam ca. 1500, die schönsten am Zeedijk beim Hauptbahnhof.

Das „Grand Café De Jaren“ hat eine tolle Terrasse liegt direkt am Fluss Amstel. Wer Kaffee mit Milch mag, sollte einen „Koffie verkeerd“ bestellen.

Naja, die Holländer sind nicht gerade berühmt für ihre geniale Küche. Traditionelle Gerichte bestehen aus Kartoffeln, Fleisch und Gemüse.

Wegen Hollands kolonialer Vergangenheit sind die indonesischen Restaurants aber wiederum eine Spezialität.

Low-Budget:

„Van Drobben“ (Korte Reguliessdwarstraat), ist eine typisch holländische Imbissbude mit Krokettjes, Frikadelljes, Pommes usw.

High-Budget:

„Kantjil & Tiger“ (indonesisches Restaurant), Spuisstraat 291 – 293 oder
„De blauwe Hollander“ (Hausmannskost), Leidensekruisstraat 28


=== Coffee-Shop ===

Der wohl berühmteste Coffee-Shop ist der wie eine Polizeistation eingerichtete „The Bulldog“ am Leidseplan (täglich geöffnet von 9 Uhr bis 1 Uhr nachts).


=== Sightseeing ===

Sorry, aber Touristen-Abzocker, da Eintritt viel zu teuer:

Madame Tussaud (Dam 20)
Sexmuseum (Damrak 18)
Haschisch & Marihuana Museum (Oudezijds Achterburgwal 148)

Besser sind das:

Rijksmuseum (Stadhouderskade 42):
hier hängt Rembrandts riesige „Nachtwache“. Wird allerdings zurzeit renoviert und ist nur beschränkt besichtbar!

Van Gogh-Museum (Paulus Potterstraat 7):
hier brauch ich wohl nichts zu erklären!

Mal was ganz anderes:

Museum Amstelkring (Oudezijds Voorburgwal 40):
Das Kaufhaus aus dem 17. Jahrhundert wurde als katholische Geheimkirche genutzt - über den drei Dachböden befindet sich eine verborgene Kirche. Vom Keller bis zum Speicher führt der Weg durch zahlreiche Zimmer, die den Alltag im „Goldenen Jahrhundert“ widerspiegeln.

Nicht versäumen:
Eine nächtliche Tour durch den „Red Light District“ zwischen Warmoesstraat und Oudezijds, Achterburgwal. Ist nicht so schmuddelig wie Hamburgs Reeperbahn ...!

Und, um das natürlich nicht zu vergessen:

Das Anne Frank Huis in der Prinsengracht 263!

Wer eine Grachtenfahrt unternehmen möchte, geht am besten zum Leidsenplein, dort ist es am günstigsten.


=== Nightlife ===

Das „Paradiso“ ist in einer alten Kirche untergebracht und eigentlich gibt es fast jeden Abend ein anderes Programm.

Ganz gut ist auch das „The More“ in der Rozgengracht. Diese Disco ist in weiß-silber gehalten und vor 2 Uhr nachts braucht man Wochenende nicht dorthin zu gehen...!


=== Sicherheit ===

Vorsicht vor den „Zakkenrollers“ (Taschendiebe). Diese treiben gerne ihr Unwesen in den Einkaufsstraßen, allerdings sollte man hier immer auf der Hut sein.


=== Fazit ===

Wer, wie ich, Kurztrips liebt, wird sich in Amsterdam sicherlich sehr wohlfühlen!

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