Anarchismus Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von Spockvv
Anarchy = Fantasy
Pro:
nix
Kontra:
alles
Empfehlung:
Nein
Da ich seit ca. 1 Jahr immer öfter mit Personen dieser politischen Überzeugung zu tun habe, aber nie verstand, was sie mit dieser mir vollkommen blödsinnig und dämlich erscheinenden Überzeugung überhaupt wollen, und wo ihre Motivation besteht, habe ich mir mal Gedanken darüber gemacht.
Gegen die meisten der Leute, die diese politische Überzeugung haben, habe ich persönlich gesehen nichts, ich zähle sogar manche zu meinem Freundeskreis.
Um auch genau sicher zu sein, ob meine bisherige Vorstellung von „Anarchie“ auch richtig ist, habe ich in einem Fremdwörterlexikon den Begriff nachgeschlagen und ich kann beruhigt sagen, dass ich bisher keine falsche Vorstellung davon hatte.
Anarchie: Gesetzlosigkeit
Darunter verstehe ich, dass es keine Menschen, die in irgendeiner Form jemand anderem etwas vorschreiben können, jeder kann sich so verhalten, wie er will und keiner kann jemand anderem etwas vorschreiben.
Hört sich auf den ersten Blick ja ganz gut an, die perfekte Freiheit!?
Ich denke, dass das sogar möglich WAR, vor mehr als 10.000 Jahren, als die Menschen noch sehr verstreut lebten, es gab eine Bevölkerungsdichte, von ungefähr 1 pro 1000 oder mehr Klometer. Allerdings ist ja zu derzeit auch keiner alleine unterwegs gewesen, sondern immer in kleineren Verbänden von 2-4 Familien, die alle miteinander verschwägert, oder verwandt waren (wenn wir die Jäger und Sammler nehmen).
Dass sind dann sagen wir mal 10-15 Leute auf ca. 10.000km.
In dieser Zeit brauchte man keine Regierung, keine Gesetze. Immer der Stammesvater, oder –älteste, hat gesagt, was abgeht, oder es wurde beraten und dann gemacht.
Aber heute ist das nicht mehr möglich, in einer Gesellschaft, wie diese in der wir leben, ist es schon rein organisatorisch nicht möglich.
Stellen wir uns mal eine Welt vor (natürlich nur rein theoretisch, nicht dass so etwas möglich wäre), in der urplötzlich alle Politiker, Könige, Diktatoren, oder sonstige Herrscher, sämtliche Gesetze und diejenigen, die dafür sorgen, dass sie eingehalten werden verschwinden würden. Das wäre in meinen Augen „Anarchie“.
Aber was würde dann passieren? Ich denke, dass in diesem Moment der Fortschritt anhalten würde, es gäbe keine Entwicklung mehr. Wir würden in einer Welt leben, in der kein Mensch sicher ist, da jemand, der jemand anderem etwas Stehlen, oder gar jemand anderen töten würde ungestraft (mit Ausnahme von Selbstjustiz) davon kommen würde.
Unsere Nachkommen würden nicht mehr lesen, schreiben und rechnen lernen, es gäbe keine Schulen mehr, die Wirtschaft und die gesamte Infrastruktur würde zusammenfallen.
Kranke Menschen könnten nicht mehr geheilt werden, weil keiner mehr jemand anderem Vertrauen kann, geschweige denn könnte der Durchschnitt eine Behandlung bezahlen, denn warum sollten das die Krankenkassen tun, wenn sie es doch nicht müssen?
Die Leute würden nicht mehr zur Arbeit gehen, weil sie es a) nicht müssen und b) die Firma ihnen kein Geld mehr geben muss, wenn dass in einem solchen theoretischen politischen System noch eine Rolle spielen würde, denn Geld wäre ja wertlos. Es würden nur noch Tauschgeschäfte existieren. „Du gibst mir, was ich brauche, oder du kriegst es nicht!
Und was würde sich folglich aus solch einer Situation entwickeln? Natürlich kleine Interessengemeinschaften, in denen „Regeln“ aufgestellt werden, in der jeder von dem anderen profitiert, der eine hilft dem anderen und kriegt dafür wiederum von jemand anderem geholfen. Die Gesellschaften würden wachsen und es würde langsam aber sicher wieder ein Staat entstehen, ähnlich wie wir ihn kennen, mit Politikern, die im Sinne des Volkes entscheiden, mit Firmen, in der Männer und Frauen gemeinsam in Gemeinschaften arbeiten.
Ein Staatssystem, dass wie unseres darauf ausgelegt ist, das gegenseitige MITEINANDER LEBEN zu organisieren und da ist es natürlich logisch, dass GESETZE existieren müssen!
Also frage ich mich, (s.o.): „Warum finden das manche Menschen doch gut?“
Ich bin nur zu 3 möglichen Schlussfolgerungen gekommen:
1.) Den Leuten, die diese politische Überzeugung haben, haben selbst Probleme mit der Gesellschaft, oder Probleme mit ihr gehabt. Das muss nicht unbedingt auf politischer Ebene so sein, es kann auch im näheren sozialen Umfeld sein.
2.) Diese Leute haben mit der Sache an sich nichts zu tun, sondern nur die meissten ihrer Kumpels, Freunde, Bekannten, ihr soziales Umfeld, hat diese Überzeugung und sie sind nur Mitläufer, oder
3.) (ähnlich wie 4.) sie sehen es als „Inn“ und modisch an, Punk oder Anarchist zu sein und in einem halben Jahr ist es dann halt was anderes.
Nun bitte ich alle, die sich die Zeit genommen haben dass zu lesen, mir entweder zuzustimmen, oder nicht, ich bin sehr an der Meinung von euch (vor allem der „Gegenseite“) interessiert!
Gegen die meisten der Leute, die diese politische Überzeugung haben, habe ich persönlich gesehen nichts, ich zähle sogar manche zu meinem Freundeskreis.
Um auch genau sicher zu sein, ob meine bisherige Vorstellung von „Anarchie“ auch richtig ist, habe ich in einem Fremdwörterlexikon den Begriff nachgeschlagen und ich kann beruhigt sagen, dass ich bisher keine falsche Vorstellung davon hatte.
Anarchie: Gesetzlosigkeit
Darunter verstehe ich, dass es keine Menschen, die in irgendeiner Form jemand anderem etwas vorschreiben können, jeder kann sich so verhalten, wie er will und keiner kann jemand anderem etwas vorschreiben.
Hört sich auf den ersten Blick ja ganz gut an, die perfekte Freiheit!?
Ich denke, dass das sogar möglich WAR, vor mehr als 10.000 Jahren, als die Menschen noch sehr verstreut lebten, es gab eine Bevölkerungsdichte, von ungefähr 1 pro 1000 oder mehr Klometer. Allerdings ist ja zu derzeit auch keiner alleine unterwegs gewesen, sondern immer in kleineren Verbänden von 2-4 Familien, die alle miteinander verschwägert, oder verwandt waren (wenn wir die Jäger und Sammler nehmen).
Dass sind dann sagen wir mal 10-15 Leute auf ca. 10.000km.
In dieser Zeit brauchte man keine Regierung, keine Gesetze. Immer der Stammesvater, oder –älteste, hat gesagt, was abgeht, oder es wurde beraten und dann gemacht.
Aber heute ist das nicht mehr möglich, in einer Gesellschaft, wie diese in der wir leben, ist es schon rein organisatorisch nicht möglich.
Stellen wir uns mal eine Welt vor (natürlich nur rein theoretisch, nicht dass so etwas möglich wäre), in der urplötzlich alle Politiker, Könige, Diktatoren, oder sonstige Herrscher, sämtliche Gesetze und diejenigen, die dafür sorgen, dass sie eingehalten werden verschwinden würden. Das wäre in meinen Augen „Anarchie“.
Aber was würde dann passieren? Ich denke, dass in diesem Moment der Fortschritt anhalten würde, es gäbe keine Entwicklung mehr. Wir würden in einer Welt leben, in der kein Mensch sicher ist, da jemand, der jemand anderem etwas Stehlen, oder gar jemand anderen töten würde ungestraft (mit Ausnahme von Selbstjustiz) davon kommen würde.
Unsere Nachkommen würden nicht mehr lesen, schreiben und rechnen lernen, es gäbe keine Schulen mehr, die Wirtschaft und die gesamte Infrastruktur würde zusammenfallen.
Kranke Menschen könnten nicht mehr geheilt werden, weil keiner mehr jemand anderem Vertrauen kann, geschweige denn könnte der Durchschnitt eine Behandlung bezahlen, denn warum sollten das die Krankenkassen tun, wenn sie es doch nicht müssen?
Die Leute würden nicht mehr zur Arbeit gehen, weil sie es a) nicht müssen und b) die Firma ihnen kein Geld mehr geben muss, wenn dass in einem solchen theoretischen politischen System noch eine Rolle spielen würde, denn Geld wäre ja wertlos. Es würden nur noch Tauschgeschäfte existieren. „Du gibst mir, was ich brauche, oder du kriegst es nicht!
Und was würde sich folglich aus solch einer Situation entwickeln? Natürlich kleine Interessengemeinschaften, in denen „Regeln“ aufgestellt werden, in der jeder von dem anderen profitiert, der eine hilft dem anderen und kriegt dafür wiederum von jemand anderem geholfen. Die Gesellschaften würden wachsen und es würde langsam aber sicher wieder ein Staat entstehen, ähnlich wie wir ihn kennen, mit Politikern, die im Sinne des Volkes entscheiden, mit Firmen, in der Männer und Frauen gemeinsam in Gemeinschaften arbeiten.
Ein Staatssystem, dass wie unseres darauf ausgelegt ist, das gegenseitige MITEINANDER LEBEN zu organisieren und da ist es natürlich logisch, dass GESETZE existieren müssen!
Also frage ich mich, (s.o.): „Warum finden das manche Menschen doch gut?“
Ich bin nur zu 3 möglichen Schlussfolgerungen gekommen:
1.) Den Leuten, die diese politische Überzeugung haben, haben selbst Probleme mit der Gesellschaft, oder Probleme mit ihr gehabt. Das muss nicht unbedingt auf politischer Ebene so sein, es kann auch im näheren sozialen Umfeld sein.
2.) Diese Leute haben mit der Sache an sich nichts zu tun, sondern nur die meissten ihrer Kumpels, Freunde, Bekannten, ihr soziales Umfeld, hat diese Überzeugung und sie sind nur Mitläufer, oder
3.) (ähnlich wie 4.) sie sehen es als „Inn“ und modisch an, Punk oder Anarchist zu sein und in einem halben Jahr ist es dann halt was anderes.
Nun bitte ich alle, die sich die Zeit genommen haben dass zu lesen, mir entweder zuzustimmen, oder nicht, ich bin sehr an der Meinung von euch (vor allem der „Gegenseite“) interessiert!
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