Angst - Lacrimosa Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Summe aller Bewertungen
- Cover-Design:
- Klangqualität:
Erfahrungsbericht von downloth
Das vielversprechende Debüt
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Vorwort:
Die Schweizer \"Lacrimosa\" gehören sicherlich zu den schillernden Figuren in dem bunten und farbenprächtigen Theater der modernen Musikkultur. Auf dem Debütalbum aus dem Jahr 1991 verarbeitet Tilo Wolf das Motiv der natürlichen \"Angst\" und daraus erwächst ein zutiefst arabesker und dennoch so klarer Musikstil, der uns mit seiner neorealen Traumdeutung des menschlichen Seins an Sich auf verschlungene Pfade märchenhafter Poesie geleitet.
das Album
Die Klänge von \"Seele In Not\" wirken sakral und dennoch verzaubern sie mich mit einem gewissen Charme, der von der zarten Melodie ausgeht; harmonisch zerfließen die Rhythmen und gleichen sie doch einem Wanken vor der Ungewissheit und dem Aufbruch. Die Worte wie \"...ich bin am ertrinken, ich kenn so viele Hilfeschreie
doch kein Schiff in Sicht ... wenn wir sterben, verloren an was...\" als Ausdruck oder Metapher für diesen Teil unseres menschlichen Wesens. Bie \"Requiem\" hüllen uns mit einer zarten Klaviermelodie und tiefen, lang anhalten Streicherzügen in einen schwarzgefärbten Schatten; das Szenarion gleicht einem Engel am Tor der Hölle und der Stimme fließt die musikalische Sakrifizierung durch die Stimme von Tilo Wolf. \"Lacrima Mosa\" trägt ebenfalls elegische Züge und wird von einer schwermütigen Klaviermelodie getragen.
\"Der Ketzer\" gleicht einem Spiegel unserer Selbst und gleichsam wehren die Musiker den Schild gegen deine Seele und wir landen im einem Meer weinender Engel dieser Welt. Sie spricht den Vers der Gerechtigkeit und bannt den Fluch. \"Der Letzte Hilfeschrei\" gleicht einem regenaßen Tag in der eisernen Einsamkeit, als die Erkenntnis um das Wesen des Menschen, so werden hier die Synomnyme oder Metaphern additiv annandergereiht und verschmelzen mit den Klängen der einmal mehr arabesken Orgelmelodie. \"Tränen Der Existenzlosigkeit\" wird aus modernen Electro Klängen geformt; all die Fragen auf die wir im Leben keine Antwort finden \"...lasst uns tanzen, lasst uns spielen...\" und es entsteht auch hier ein so klarer Moment der Freiheit des Lebens.
Résumé:
Auf dem Debütalbum \"Angst\" verarbeiten \"Lacrimosa\" das ureigene Motiv der \"Angst\" gekonnt zu einer unterhaltsamen, wenn auch dramatischen Aufführung. Die Stimme von Tilo Wolf wirkt stellenweise suchend, sich windend, bizarr, wird von einer Harmonie der Melancholie getränkt und trägt einen dunklen Grundton.
Die Schweizer \"Lacrimosa\" gehören sicherlich zu den schillernden Figuren in dem bunten und farbenprächtigen Theater der modernen Musikkultur. Auf dem Debütalbum aus dem Jahr 1991 verarbeitet Tilo Wolf das Motiv der natürlichen \"Angst\" und daraus erwächst ein zutiefst arabesker und dennoch so klarer Musikstil, der uns mit seiner neorealen Traumdeutung des menschlichen Seins an Sich auf verschlungene Pfade märchenhafter Poesie geleitet.
das Album
Die Klänge von \"Seele In Not\" wirken sakral und dennoch verzaubern sie mich mit einem gewissen Charme, der von der zarten Melodie ausgeht; harmonisch zerfließen die Rhythmen und gleichen sie doch einem Wanken vor der Ungewissheit und dem Aufbruch. Die Worte wie \"...ich bin am ertrinken, ich kenn so viele Hilfeschreie
doch kein Schiff in Sicht ... wenn wir sterben, verloren an was...\" als Ausdruck oder Metapher für diesen Teil unseres menschlichen Wesens. Bie \"Requiem\" hüllen uns mit einer zarten Klaviermelodie und tiefen, lang anhalten Streicherzügen in einen schwarzgefärbten Schatten; das Szenarion gleicht einem Engel am Tor der Hölle und der Stimme fließt die musikalische Sakrifizierung durch die Stimme von Tilo Wolf. \"Lacrima Mosa\" trägt ebenfalls elegische Züge und wird von einer schwermütigen Klaviermelodie getragen.
\"Der Ketzer\" gleicht einem Spiegel unserer Selbst und gleichsam wehren die Musiker den Schild gegen deine Seele und wir landen im einem Meer weinender Engel dieser Welt. Sie spricht den Vers der Gerechtigkeit und bannt den Fluch. \"Der Letzte Hilfeschrei\" gleicht einem regenaßen Tag in der eisernen Einsamkeit, als die Erkenntnis um das Wesen des Menschen, so werden hier die Synomnyme oder Metaphern additiv annandergereiht und verschmelzen mit den Klängen der einmal mehr arabesken Orgelmelodie. \"Tränen Der Existenzlosigkeit\" wird aus modernen Electro Klängen geformt; all die Fragen auf die wir im Leben keine Antwort finden \"...lasst uns tanzen, lasst uns spielen...\" und es entsteht auch hier ein so klarer Moment der Freiheit des Lebens.
Résumé:
Auf dem Debütalbum \"Angst\" verarbeiten \"Lacrimosa\" das ureigene Motiv der \"Angst\" gekonnt zu einer unterhaltsamen, wenn auch dramatischen Aufführung. Die Stimme von Tilo Wolf wirkt stellenweise suchend, sich windend, bizarr, wird von einer Harmonie der Melancholie getränkt und trägt einen dunklen Grundton.
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