Angsttherapie Testbericht
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Erfahrungsbericht von Juliane18
Behandlungen von Kinderängsten
Pro:
Man hilft den Kindern
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Also, da ich mich um Moment im Fach Pädagogik mit Ängsten auseinander setze, wollte ich hier mal etwas über Kinderängste schreiben, weil ich es für wichtig halte, Ängste von Kindern so früh wie möglich zu erkennen, um so Entwicklungsstörungen in der Kindheit zu vermeiden. Es wird einfacher, Kindern in Angstsituationen helfen und sie unterstützen zu können, wenn man sich mehr über die verschiedenen Erscheinungsformen informiert hat. Man kann erst nachvollziehen , warum Kinder Angst haben, wenn man weiß, wovor sie Angst haben. Ist dies erst einmal erkannt, wird es um einiges leichter, Kindern auch dementsprechend helfen zu können.
Bei Kindern unterscheidet man im Allgemeinen zwischen zwei Arten von Ängsten: den entwicklungs- und erziehungsbedingten Ängsten.
Die entwicklungsbedingten Ängste werden z.B. durch Alter, Anlagen, Temperament oder Familienklima geprägt. Sie sind ein Teil der normalen Entwicklung des Kindes. Fast alle Kinder haben bis zum 3. Lebensjahr Angst vor Fremden und vor lauten Geräuschen.
In der danach folgenden Entwicklung kommen bis zum 5. Lebensjahr Ängste vor Tieren und Dunkelheit auf.
Bis zum 7. Lebensjahr folgen Ängste vor Phantasiegestalten und Naturereignissen. Schließlich erscheinen bis zum 11. Lebensjahr die Schul- und Gesundheitsängste.
Doch diese Ängste müssen normalerweise nicht behandelt werden, solange die Kinder in ihrem Alltag dadurch nicht erheblich eingeschränkt werden.
Die erziehungsbedingten Ängste werden durch Eltern bzw. Erzieher erlernt. So können Eltern/Erziehern durch einen erniedrigenden Erziehungsstil Ängste hervorrufen. Zum Beispiel kann folgender Satz zur Versagensangst führen:;Das kapierst du sowieso nicht! Diese Äußerung kann das Kind erheblich prägen, besonders wenn sich solche Aussagen häufen. Deshalb sollten Eltern/Erzieher darauf achten, dies soweit wie möglich zu vermeiden. Ansonsten könnte solch ein problematischer Erziehungsstil zu Störungen in der Entwicklung des Kindes führen.
Es gibt die verschiedensten Formen kindlicher Ängste. Sie lassen sich durch alle Entwicklungsphasen beobachten.
Ein Beispiel wäre die Trennungsangst. Diese Form der Angst tritt vor allem zwischen dem sechsten Monat bis zum 5. Lebensjahr auf. Die Kinder wehren sich gegen die Trennung. „Sie denken, die vermißte Person könnte jeden Augenblick zurückkommen. Sie sind wütend mit ihr“. Anschließend werden die Kinder „freudlos und matt“. Wenden sich jetzt Fremde zu ihnen, protestieren sie nicht mehr. Die Kinder können sich nicht mehr vorstellen, dass die vermißte Person jemals zurückkommt. Doch wie ein Kind reagiert, hängt wieder vom Temperament und auch vom Alter des Kindes ab.
Eltern sollten bedenken, das der Verlust einer Bezugsperson für das Kind immer wieder betrauert werden muss. Deshalb sollen Eltern bei einem bleibenden Verlust unbedingt neue Beziehungen anbieten.
Am Besten ist es, wenn solche Trennungen, z.B. Scheidungen, rechtzeitig vorbereitet werden.
Trennungen an einem fremden Ort sollten eher vermieden werden, weil den Kindern Trennungen dort noch viel schwerer fallen, als in ihrer vertrauten Umgebung.
Als anderes Beispiel ist auch die Angst bei Krankheit aufzuführen. Die Kinder entwickeln diese Ängste, weil sie nicht verstehen können, was in der Krankheitszeit mit ihrem Körper passiert. Natürlich merken sie auch, dass sich das Verhalten der Eltern verändert, da diese ihre Angst vor der Krankheit nicht vor den Kindern verstecken können. Oft denken die Kinder auch , „dass die Krankheit als Strafe für die Bosheit des Kindes eingetreten ist“.
Verminderung der Angst kann durch eine verständliche Aufklärung über die betroffene Krankheit erfolgen. Die Angst kann verringert werden, wenn die Eltern dem Kind beistehen. Zunehmend sollte beachtet werden, dass die Eltern sich nicht von “hypochondrischen Ängsten“ anstecken lassen. Hypochondrische Ängste sind, wenn die Angst vor der Krankheit zum Selbstläufer wird und keine Krankheitssymptome auftreten.
Eine andere Erscheinungsform wäre die Angst in der Nacht. Sie entsteht, weil „das Kind das Einschlafen als Abschiednehmen erlebt“. Außerdem kann das Kind nicht mit seiner Bezugsperson in Kontakt stehen und merkt, dass es nachts allein ist.
Diese Ängste können durch ein ruhigen, ausklingenden Abend des Kindes verringert werden. Schädlich ist vor allem, wenn das Kind vor dem Schlafengehen noch mit neuen Reizen überflutet wird(Reizüberflutung) oder wenn Gefühle noch einmal aufgewirbelt werden.
Letztendlich ist zu sagen, dass ich es sehr interessant fand, mich mit diesem Thema intensiver zu beschäftigen, weil oft auch Parallelen zu der eigenen Kindheit gezogen wurden.
Bei Kindern unterscheidet man im Allgemeinen zwischen zwei Arten von Ängsten: den entwicklungs- und erziehungsbedingten Ängsten.
Die entwicklungsbedingten Ängste werden z.B. durch Alter, Anlagen, Temperament oder Familienklima geprägt. Sie sind ein Teil der normalen Entwicklung des Kindes. Fast alle Kinder haben bis zum 3. Lebensjahr Angst vor Fremden und vor lauten Geräuschen.
In der danach folgenden Entwicklung kommen bis zum 5. Lebensjahr Ängste vor Tieren und Dunkelheit auf.
Bis zum 7. Lebensjahr folgen Ängste vor Phantasiegestalten und Naturereignissen. Schließlich erscheinen bis zum 11. Lebensjahr die Schul- und Gesundheitsängste.
Doch diese Ängste müssen normalerweise nicht behandelt werden, solange die Kinder in ihrem Alltag dadurch nicht erheblich eingeschränkt werden.
Die erziehungsbedingten Ängste werden durch Eltern bzw. Erzieher erlernt. So können Eltern/Erziehern durch einen erniedrigenden Erziehungsstil Ängste hervorrufen. Zum Beispiel kann folgender Satz zur Versagensangst führen:;Das kapierst du sowieso nicht! Diese Äußerung kann das Kind erheblich prägen, besonders wenn sich solche Aussagen häufen. Deshalb sollten Eltern/Erzieher darauf achten, dies soweit wie möglich zu vermeiden. Ansonsten könnte solch ein problematischer Erziehungsstil zu Störungen in der Entwicklung des Kindes führen.
Es gibt die verschiedensten Formen kindlicher Ängste. Sie lassen sich durch alle Entwicklungsphasen beobachten.
Ein Beispiel wäre die Trennungsangst. Diese Form der Angst tritt vor allem zwischen dem sechsten Monat bis zum 5. Lebensjahr auf. Die Kinder wehren sich gegen die Trennung. „Sie denken, die vermißte Person könnte jeden Augenblick zurückkommen. Sie sind wütend mit ihr“. Anschließend werden die Kinder „freudlos und matt“. Wenden sich jetzt Fremde zu ihnen, protestieren sie nicht mehr. Die Kinder können sich nicht mehr vorstellen, dass die vermißte Person jemals zurückkommt. Doch wie ein Kind reagiert, hängt wieder vom Temperament und auch vom Alter des Kindes ab.
Eltern sollten bedenken, das der Verlust einer Bezugsperson für das Kind immer wieder betrauert werden muss. Deshalb sollen Eltern bei einem bleibenden Verlust unbedingt neue Beziehungen anbieten.
Am Besten ist es, wenn solche Trennungen, z.B. Scheidungen, rechtzeitig vorbereitet werden.
Trennungen an einem fremden Ort sollten eher vermieden werden, weil den Kindern Trennungen dort noch viel schwerer fallen, als in ihrer vertrauten Umgebung.
Als anderes Beispiel ist auch die Angst bei Krankheit aufzuführen. Die Kinder entwickeln diese Ängste, weil sie nicht verstehen können, was in der Krankheitszeit mit ihrem Körper passiert. Natürlich merken sie auch, dass sich das Verhalten der Eltern verändert, da diese ihre Angst vor der Krankheit nicht vor den Kindern verstecken können. Oft denken die Kinder auch , „dass die Krankheit als Strafe für die Bosheit des Kindes eingetreten ist“.
Verminderung der Angst kann durch eine verständliche Aufklärung über die betroffene Krankheit erfolgen. Die Angst kann verringert werden, wenn die Eltern dem Kind beistehen. Zunehmend sollte beachtet werden, dass die Eltern sich nicht von “hypochondrischen Ängsten“ anstecken lassen. Hypochondrische Ängste sind, wenn die Angst vor der Krankheit zum Selbstläufer wird und keine Krankheitssymptome auftreten.
Eine andere Erscheinungsform wäre die Angst in der Nacht. Sie entsteht, weil „das Kind das Einschlafen als Abschiednehmen erlebt“. Außerdem kann das Kind nicht mit seiner Bezugsperson in Kontakt stehen und merkt, dass es nachts allein ist.
Diese Ängste können durch ein ruhigen, ausklingenden Abend des Kindes verringert werden. Schädlich ist vor allem, wenn das Kind vor dem Schlafengehen noch mit neuen Reizen überflutet wird(Reizüberflutung) oder wenn Gefühle noch einmal aufgewirbelt werden.
Letztendlich ist zu sagen, dass ich es sehr interessant fand, mich mit diesem Thema intensiver zu beschäftigen, weil oft auch Parallelen zu der eigenen Kindheit gezogen wurden.
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