Aquanox (Action PC Spiel) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von letsthommes
Smoke under Water!!!!!!!!!
Pro:
supergeile Grafik; macht stellenweise mächtig viel Spaß; gute Story;
Kontra:
hätte fast vier Sterne verdient; verhunste Steuerung; Grafik ist das einzig herausragende;
Empfehlung:
Ja
Wo Rauch ist, ist auch Feuer!!!! Durch diese Einstellung machte ein deutsches Spieleprojekt kurz vor seiner Fertigstellung richtig Furore. In der U-Boot-Simulation Aquanox, inoffizieller Nachfolger zu Schleichfahrt, steuern sie ihr eigens U-Boot durch eine unterirdische Welt, welche von den Entwicklern so sehr mit Grafikpracht ausgestattet wurde, dass sie alles andere fast vergessen hätten. So war da wohl vorher mehr Rauch als Feuer im Spiel. Die Story ist teilweise sehr packend aber die vergessen sie schnell wenn sie ego-shooter-mäßig durch die Meere kreuzen und ihren Gegnern Feuer untern Hintern machen.
Zur Story:
Wir schreiben das Jahr 2666, was ein wenig einfallslos klingt. Die Erdoberfläche ist seit dem letzten Krieg atomar verseucht und die Menschheit ist in die Meere und Ozeane geflüchtet. Dort haben sie Städte errichtet und natürlich geht es nicht immer sehr friedlich zu. Die Regierung steckt voller Korruption, Piraten überfallen Warentransporte und Städte und gewisse Tiefseemonster machen sich auch im negativen Sinne bemerkbar. Viele Schleichfahrtveteranen kennen noch Emerald Flint. Dessen Hightech-U-Boot Succubus wird von einem unbekannten geklaut. Da es zu dieser Zeit keine Diebstahlversicherung mehr zu geben scheint, bekommt Flint von einem Kumpel ein neues U-Boot „geschenkt“. Mit dem tuckert er durch die Meere, leistet sich neue Pötte und verhindert nebenbei die beinahe Zerstörung der Erde durch einen Killersatelliten. Während des Spiels bekommen sie es auch mit den „Alten“ zu tun und müssen sich gegen ihren Arbeitgeber, die nordatlantische Fraktion stellen.
Zum Spiel:
Das ganze Spiel folgt einem sehr linearen Handlungsstrang und sie müssen insgesamt 31 Missionen absolvieren. Nach und nach machen sie sich einen guten Ruf und leisten sich bessere Schiffe und durchschlagkräftigere Waffen. Ihr Vorgehen können sie aus verschiedenen Kameraperspektiven betrachten, wobei die Cockpitansicht nebst Munitions- und anderen Anzeigen am meisten Überblick verschafft. Der vorher geplante Handelspart, den viele aus Schleichfahrt kennen entfällt leider, was ein wenig an der Spieltiefe nagt. Zur Wasseroberfläche können sie nicht, da die verstrahlt ist und sie vorher ins Gras beißen. Davon gibt’s in den Ozeanen zu hauf. Unrealistischerweise, das macht aber auch nicht viel aus, bleiben sie nie im Seetang hängen. Informationen über anstehende Missionen bekommen sie von ihrem Bord-Computer Sally. Im gesamten Spiel begegnen sie rund 70 Gegnern. Denen heizen sie mit einem knappen Duzend Torpedos und sonstiger Waffen ein. Ihr Vorankommen unter Wasser wird auch durch die Strömung beeinflusst. Ist die zu stark, müssen sie einen anderen Weg finden voranzukommen. Die Unterwasserstädte sind recht belebt. Zivilisten sehen sie nur in gelegentlichen Videos. Sonst kreuzen nur Schiffe vor ihnen hin und her.
Zu den Waffen:
Ähnlich wie bei Ego-Shootern ist die Bedienung der rund ein Duzend Geschütze. Die haben aber im Gegensatz unendlich Munition und fallen erst bei Energiemangel aus, was in ungefähr das selbe bedeutet wie Munitionsknappheit. Die Energie lädt sich relativ schnell wieder aus, sodass sie nicht allzu viel Probleme in Massenschlachten haben. Jede Waffe lässt sich in maximal drei Stufen ausbauen. An ihr Schiff können sie auch nur maximal zwei Waffen dranschrauben. Die Geschütze reichen von Billiglasern mit hoher Schussfrequenz über die mit Zoom ausgestattete Plasmagun bis hin zu den kräftigen Spezialwaffen Marke Doom Mortar. Als andere Waffe dienen Torpedos, von welchen sie nur eine begrenzte Anzahl laden dürfen. Die gibt’s vom sturen Grade-aus-torpedo bis zum unabschüttelbaren Man Eater. Auf Geschütztürme die eigentlich hilfreich wären um heransausende Torpedos zu erledigen haben die Entwickler leider verzichtet.
Zu den Missionen:
Die Missionsvielfalt ist sehr groß. Nur selten müssen sie zwei Missionen gleichen Typs absolvieren. Mal müssen sie eine Sonde bis nah an die Oberfläche begleiten, ein anderes Mal eine Station gegen Angreifer verteidigen und im Gegenzug die feindliche Basis oder für den Feind wichtige Gegenstände zerstören. Anfangs haben sie es nur mit dem Zerstören von Trümmern, die im Weg liegen, zu tun, bekommen aber schnell heraus, was die Putschisten in der Regierung vorhaben. Die wollen die Erde mit dem Killersatelliten beschießen, was natürlich schief geht und nach ein paar Erdbeben unbekannte Monster zum Vorschein bringt. Dann geht es meist nur darum seine eigene Haut zu retten und dem Feind möglichst großen Schaden zu zufügen. In jeder Mission müssen sie bis zu sieben Teilmissionen erledigen, welche alle ungefähr auf einer Route liegen. In vielen Kämpfen kommt richtig Spannung auf, besonders dann, wenn sie mit einer kleinen Streitmacht gegen einen Riesenkreuzer antreten müssen und die Wingman einer nach dem anderen absaufen. Zwischen den Missionen bekommen sie immer ein paar sporadische Hörspieldialoge mit Zeichnungen der Charaktere zu sehen oder sehr selten auch ein langweiliges Redervideo.
Zu den Gegnern:
Die sind nicht Fisch nicht Fleisch. Zum einen sind sie sehr intelligent und hängen sich für Minuten an ihr Heck und nehmen sie unter Dauerbeschuss. Zum anderen sind sie saublöd und kämpfen stupide bis in den Tod und denken nicht daran auszuweichen, während sie sich manchmal ungesehen an sie ranschleichen können. Sehr selten passiert es auch, das Gegner einfach so in Gebäude oder Felsen hineinrennen und dann nicht mehr von der Stelle kommen. Nur die Zwischengegner wie Piratenoberbosse sind sehr gewieft. Die nehmen dann auch jede mögliche Deckung und sind nebenbei auch noch sehr gut bewaffnet und gepanzert. Das Aussehen der Schiffe ist sehr unterschiedlich. Da gibt es kleine Polizeipatroullienboote, welche des öfteren auch im Kollektiv an ihrem Antrieb hängen. Die Fraktion der „Alten“ besteht zum Großteil aus Riesenkraken, die nur das Aussehen aber nicht das Verhalten und die enorme Länge mit den Originalen gleich haben. So werden sie gegen Ende des Spiels auf 200 Meter lange Viecher treffen, welche sie mit einer Tintenwolke einhüllen und sie dann im Würgegriff mit ihren Tentakeln malträtieren. Schiffe von menschlichen Zwischengegnern sind dann immer etwas mehr herausgeputzt und extravagant bewaffnet. Aber gegen die fast kilometerlangen Pötte der nordatlantischen Allianz, welche zwar schwerfällig aber gut bewaffnet sind, sehen auch die ollen Tintenfischchen albern aus. Im Spiel begegnen sie aber nicht nur Schiffen und Monstern sondern auch Panzern, der Piraten, welche sich im Sand eingraben und so ungesehen angreifen können. Dann gibt es noch ein paar Sorten Geschütztürme, welche aber durch ständiges Strafen (hin- und herschweben) schnell besiegt sind.
Zu den eigenen Booten:
Während sie am Anfang des Spiels noch mit ihrem nur acht Meter langen Toiler durch die Gegend schippern und keinem Gegner Angst machen kommen sie während der Kampagne über Cape Fear , Tiburion und Vortex bis hin zum Schiff der Spitzenklasse dem Phobocaster. Alle Schiffe sind sehr gut detailliert. Leider haben alle das selbe Cockpit. Je größer das Schiff, desto größer das Ansehen desto größer der Torpedoladeraum. Falls sie mal mit Wingman, also kleinen Helferlein, unterwegs sein sollten können sie die glatt vergessen, da deren IQ nicht gerade der größte ist und diese schnell im Kreuzfeuer der Parteien zu Grunde gehen. Superschnelle Schiffe wie das Entronox-Sprungschiff werden sie sich leider nie leisten können/dürfen. Und auf Riesenpötte wie die Creole Girl können sie ganz verzichten, da diese nicht zugänglich sind. Jedes ihrer und des Gegners Schiffe haben spezielle Schwachpunkte und auch sonst unterschiedliche Fähigkeiten, sowie Wendigkeit und Geschwindigkeit, die man kaum zu spüren bekommt.
Zur Grafik:
Die ist den Programmierern im Gegensatz zu den anderen Aspekten des Spiels so gut gelungen, dass man fast meinen könnte, die Entwickler hätten den Rest des Spiels in einem Monat dahinprogrammiert, als sie dann mal dran dachten. Hochaufgelöste Texturen und sehr hohe Polygonzahlen, sowie sehr gute Partikel- und Lichteffekte bekommen sie in voller Pracht natürlich nur mit der nötigen Hardware zu sehen. Die Schiffe haben bis zu fünfstellige Polygonzahlen und die vom Antrieb hinterlassenen Wirbel sind nicht nur zu sehen, sondern bringen auch rechnungsaufwendiges Plankton und Seetang ins Schwingen. Jede einzelne Waffe hat wie ihre Munition gute Animationen. Licht, das von der Oberfläche einfällt wirft realistische Schatten und reicht nicht bis in jede Tiefe. Die wenigen Zwischensequenzen sind stinklangweilig und die Briefings ellenlang und hässlich dargestellt.
Zum Sound:
Schiff-, Waffen- sowie Kampfgeräusche sind sehr gelungen, wogegen die Briefings sehr langweilig dahingelabert werden und die Hälfte von allem nicht so recht passt und überflüssig ist. Hintergrundmusik macht das ganze noch ein wenig spannender. Die Synchronisation ist nur mittelmäßig gelungen.
Zur Steuerung:
Hier kommt der größte Kritikpunkt am ganzen Spiel. Die Maussteuerung fällt nicht nur im Startmenü flach, sondern ist im Spiel auch noch sehr empfindlich und die Schiffe reagieren auf jede Bewegung zu heftig. Um gezielte Schüsse abzufeuern müssen sie erst ewig das Schiff justieren. Speichern können sie zwar schon aber erst nach ewigem gepatche ist das Laden überhaupt möglich. Speichern während einer Mission ist in der Grundversion nicht möglich und eine vernünftige Spielunterbrechung zum Ausruhen gibt es nicht. Während der Mission können sie zwischen den vier Schwierigkeitsgraden wechseln, von denen schon der erste für Anfänger besonders wegen der blöden Steuerung zum Problem wird. Das man mit über 100 Km/h durchs Wasser fegt merkt man überhaupt nicht.
Zum Multiplayer:
Wie in jedem Ego-Shooter gibt es die üblichen Deatchmatch-, Teamdeatchmatch- und Capture the Flag Modi. Den größten der wenigen Unterschiede stellen die U-Boote und das Spielen unter Wasser dar. Über LAN und Internet können sie sich mit bis zu 15 Gegenspielern in ausgeklügelten Multiplayerlevels die Torpedos und Laser um die Ohren jagen. Camper als auch Rambos kommen in den großen Levels auf ihre Kosten.
Hardwareanforderungen:
Minimum: CPU mit 600 Mhz, 128 MB RAM und eine 16 MB Grafikkarte.
Empfohlen: CPU mit 800 Mhz, 192 MB RAM und eine 32 MB Grafikkarte.
Optimal: CPU mit 1100 Mhz, 256 MB RAM und eine 64 MB Grafikkarte, möglichst eine Geforce 3 oder ähnliches.
Fazit:
Obwohl Aquanox, wie sein Vorgänger eine U-Boot-Simulation werden sollte, ist es doch zu sehr in Richtung Action abgedriftet und wäre wegen dem Grafikwahn der Programmierer trotz ordentlicher Story fast in den Tiefen der Meere versunken. Die Programmierer haben wegen dem Termindruck wohl einige der besten Features, dessen Fehlen im Bericht erörtert wurde über Bord geworfen.
LETSTHOMMES
Zur Story:
Wir schreiben das Jahr 2666, was ein wenig einfallslos klingt. Die Erdoberfläche ist seit dem letzten Krieg atomar verseucht und die Menschheit ist in die Meere und Ozeane geflüchtet. Dort haben sie Städte errichtet und natürlich geht es nicht immer sehr friedlich zu. Die Regierung steckt voller Korruption, Piraten überfallen Warentransporte und Städte und gewisse Tiefseemonster machen sich auch im negativen Sinne bemerkbar. Viele Schleichfahrtveteranen kennen noch Emerald Flint. Dessen Hightech-U-Boot Succubus wird von einem unbekannten geklaut. Da es zu dieser Zeit keine Diebstahlversicherung mehr zu geben scheint, bekommt Flint von einem Kumpel ein neues U-Boot „geschenkt“. Mit dem tuckert er durch die Meere, leistet sich neue Pötte und verhindert nebenbei die beinahe Zerstörung der Erde durch einen Killersatelliten. Während des Spiels bekommen sie es auch mit den „Alten“ zu tun und müssen sich gegen ihren Arbeitgeber, die nordatlantische Fraktion stellen.
Zum Spiel:
Das ganze Spiel folgt einem sehr linearen Handlungsstrang und sie müssen insgesamt 31 Missionen absolvieren. Nach und nach machen sie sich einen guten Ruf und leisten sich bessere Schiffe und durchschlagkräftigere Waffen. Ihr Vorgehen können sie aus verschiedenen Kameraperspektiven betrachten, wobei die Cockpitansicht nebst Munitions- und anderen Anzeigen am meisten Überblick verschafft. Der vorher geplante Handelspart, den viele aus Schleichfahrt kennen entfällt leider, was ein wenig an der Spieltiefe nagt. Zur Wasseroberfläche können sie nicht, da die verstrahlt ist und sie vorher ins Gras beißen. Davon gibt’s in den Ozeanen zu hauf. Unrealistischerweise, das macht aber auch nicht viel aus, bleiben sie nie im Seetang hängen. Informationen über anstehende Missionen bekommen sie von ihrem Bord-Computer Sally. Im gesamten Spiel begegnen sie rund 70 Gegnern. Denen heizen sie mit einem knappen Duzend Torpedos und sonstiger Waffen ein. Ihr Vorankommen unter Wasser wird auch durch die Strömung beeinflusst. Ist die zu stark, müssen sie einen anderen Weg finden voranzukommen. Die Unterwasserstädte sind recht belebt. Zivilisten sehen sie nur in gelegentlichen Videos. Sonst kreuzen nur Schiffe vor ihnen hin und her.
Zu den Waffen:
Ähnlich wie bei Ego-Shootern ist die Bedienung der rund ein Duzend Geschütze. Die haben aber im Gegensatz unendlich Munition und fallen erst bei Energiemangel aus, was in ungefähr das selbe bedeutet wie Munitionsknappheit. Die Energie lädt sich relativ schnell wieder aus, sodass sie nicht allzu viel Probleme in Massenschlachten haben. Jede Waffe lässt sich in maximal drei Stufen ausbauen. An ihr Schiff können sie auch nur maximal zwei Waffen dranschrauben. Die Geschütze reichen von Billiglasern mit hoher Schussfrequenz über die mit Zoom ausgestattete Plasmagun bis hin zu den kräftigen Spezialwaffen Marke Doom Mortar. Als andere Waffe dienen Torpedos, von welchen sie nur eine begrenzte Anzahl laden dürfen. Die gibt’s vom sturen Grade-aus-torpedo bis zum unabschüttelbaren Man Eater. Auf Geschütztürme die eigentlich hilfreich wären um heransausende Torpedos zu erledigen haben die Entwickler leider verzichtet.
Zu den Missionen:
Die Missionsvielfalt ist sehr groß. Nur selten müssen sie zwei Missionen gleichen Typs absolvieren. Mal müssen sie eine Sonde bis nah an die Oberfläche begleiten, ein anderes Mal eine Station gegen Angreifer verteidigen und im Gegenzug die feindliche Basis oder für den Feind wichtige Gegenstände zerstören. Anfangs haben sie es nur mit dem Zerstören von Trümmern, die im Weg liegen, zu tun, bekommen aber schnell heraus, was die Putschisten in der Regierung vorhaben. Die wollen die Erde mit dem Killersatelliten beschießen, was natürlich schief geht und nach ein paar Erdbeben unbekannte Monster zum Vorschein bringt. Dann geht es meist nur darum seine eigene Haut zu retten und dem Feind möglichst großen Schaden zu zufügen. In jeder Mission müssen sie bis zu sieben Teilmissionen erledigen, welche alle ungefähr auf einer Route liegen. In vielen Kämpfen kommt richtig Spannung auf, besonders dann, wenn sie mit einer kleinen Streitmacht gegen einen Riesenkreuzer antreten müssen und die Wingman einer nach dem anderen absaufen. Zwischen den Missionen bekommen sie immer ein paar sporadische Hörspieldialoge mit Zeichnungen der Charaktere zu sehen oder sehr selten auch ein langweiliges Redervideo.
Zu den Gegnern:
Die sind nicht Fisch nicht Fleisch. Zum einen sind sie sehr intelligent und hängen sich für Minuten an ihr Heck und nehmen sie unter Dauerbeschuss. Zum anderen sind sie saublöd und kämpfen stupide bis in den Tod und denken nicht daran auszuweichen, während sie sich manchmal ungesehen an sie ranschleichen können. Sehr selten passiert es auch, das Gegner einfach so in Gebäude oder Felsen hineinrennen und dann nicht mehr von der Stelle kommen. Nur die Zwischengegner wie Piratenoberbosse sind sehr gewieft. Die nehmen dann auch jede mögliche Deckung und sind nebenbei auch noch sehr gut bewaffnet und gepanzert. Das Aussehen der Schiffe ist sehr unterschiedlich. Da gibt es kleine Polizeipatroullienboote, welche des öfteren auch im Kollektiv an ihrem Antrieb hängen. Die Fraktion der „Alten“ besteht zum Großteil aus Riesenkraken, die nur das Aussehen aber nicht das Verhalten und die enorme Länge mit den Originalen gleich haben. So werden sie gegen Ende des Spiels auf 200 Meter lange Viecher treffen, welche sie mit einer Tintenwolke einhüllen und sie dann im Würgegriff mit ihren Tentakeln malträtieren. Schiffe von menschlichen Zwischengegnern sind dann immer etwas mehr herausgeputzt und extravagant bewaffnet. Aber gegen die fast kilometerlangen Pötte der nordatlantischen Allianz, welche zwar schwerfällig aber gut bewaffnet sind, sehen auch die ollen Tintenfischchen albern aus. Im Spiel begegnen sie aber nicht nur Schiffen und Monstern sondern auch Panzern, der Piraten, welche sich im Sand eingraben und so ungesehen angreifen können. Dann gibt es noch ein paar Sorten Geschütztürme, welche aber durch ständiges Strafen (hin- und herschweben) schnell besiegt sind.
Zu den eigenen Booten:
Während sie am Anfang des Spiels noch mit ihrem nur acht Meter langen Toiler durch die Gegend schippern und keinem Gegner Angst machen kommen sie während der Kampagne über Cape Fear , Tiburion und Vortex bis hin zum Schiff der Spitzenklasse dem Phobocaster. Alle Schiffe sind sehr gut detailliert. Leider haben alle das selbe Cockpit. Je größer das Schiff, desto größer das Ansehen desto größer der Torpedoladeraum. Falls sie mal mit Wingman, also kleinen Helferlein, unterwegs sein sollten können sie die glatt vergessen, da deren IQ nicht gerade der größte ist und diese schnell im Kreuzfeuer der Parteien zu Grunde gehen. Superschnelle Schiffe wie das Entronox-Sprungschiff werden sie sich leider nie leisten können/dürfen. Und auf Riesenpötte wie die Creole Girl können sie ganz verzichten, da diese nicht zugänglich sind. Jedes ihrer und des Gegners Schiffe haben spezielle Schwachpunkte und auch sonst unterschiedliche Fähigkeiten, sowie Wendigkeit und Geschwindigkeit, die man kaum zu spüren bekommt.
Zur Grafik:
Die ist den Programmierern im Gegensatz zu den anderen Aspekten des Spiels so gut gelungen, dass man fast meinen könnte, die Entwickler hätten den Rest des Spiels in einem Monat dahinprogrammiert, als sie dann mal dran dachten. Hochaufgelöste Texturen und sehr hohe Polygonzahlen, sowie sehr gute Partikel- und Lichteffekte bekommen sie in voller Pracht natürlich nur mit der nötigen Hardware zu sehen. Die Schiffe haben bis zu fünfstellige Polygonzahlen und die vom Antrieb hinterlassenen Wirbel sind nicht nur zu sehen, sondern bringen auch rechnungsaufwendiges Plankton und Seetang ins Schwingen. Jede einzelne Waffe hat wie ihre Munition gute Animationen. Licht, das von der Oberfläche einfällt wirft realistische Schatten und reicht nicht bis in jede Tiefe. Die wenigen Zwischensequenzen sind stinklangweilig und die Briefings ellenlang und hässlich dargestellt.
Zum Sound:
Schiff-, Waffen- sowie Kampfgeräusche sind sehr gelungen, wogegen die Briefings sehr langweilig dahingelabert werden und die Hälfte von allem nicht so recht passt und überflüssig ist. Hintergrundmusik macht das ganze noch ein wenig spannender. Die Synchronisation ist nur mittelmäßig gelungen.
Zur Steuerung:
Hier kommt der größte Kritikpunkt am ganzen Spiel. Die Maussteuerung fällt nicht nur im Startmenü flach, sondern ist im Spiel auch noch sehr empfindlich und die Schiffe reagieren auf jede Bewegung zu heftig. Um gezielte Schüsse abzufeuern müssen sie erst ewig das Schiff justieren. Speichern können sie zwar schon aber erst nach ewigem gepatche ist das Laden überhaupt möglich. Speichern während einer Mission ist in der Grundversion nicht möglich und eine vernünftige Spielunterbrechung zum Ausruhen gibt es nicht. Während der Mission können sie zwischen den vier Schwierigkeitsgraden wechseln, von denen schon der erste für Anfänger besonders wegen der blöden Steuerung zum Problem wird. Das man mit über 100 Km/h durchs Wasser fegt merkt man überhaupt nicht.
Zum Multiplayer:
Wie in jedem Ego-Shooter gibt es die üblichen Deatchmatch-, Teamdeatchmatch- und Capture the Flag Modi. Den größten der wenigen Unterschiede stellen die U-Boote und das Spielen unter Wasser dar. Über LAN und Internet können sie sich mit bis zu 15 Gegenspielern in ausgeklügelten Multiplayerlevels die Torpedos und Laser um die Ohren jagen. Camper als auch Rambos kommen in den großen Levels auf ihre Kosten.
Hardwareanforderungen:
Minimum: CPU mit 600 Mhz, 128 MB RAM und eine 16 MB Grafikkarte.
Empfohlen: CPU mit 800 Mhz, 192 MB RAM und eine 32 MB Grafikkarte.
Optimal: CPU mit 1100 Mhz, 256 MB RAM und eine 64 MB Grafikkarte, möglichst eine Geforce 3 oder ähnliches.
Fazit:
Obwohl Aquanox, wie sein Vorgänger eine U-Boot-Simulation werden sollte, ist es doch zu sehr in Richtung Action abgedriftet und wäre wegen dem Grafikwahn der Programmierer trotz ordentlicher Story fast in den Tiefen der Meere versunken. Die Programmierer haben wegen dem Termindruck wohl einige der besten Features, dessen Fehlen im Bericht erörtert wurde über Bord geworfen.
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