Arac Attack - Angriff der achtbeinigen Monster (DVD) Testbericht

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ab 15,74
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Summe aller Bewertungen
  • Action:  sehr viel
  • Anspruch:  wenig anspruchsvoll
  • Romantik:  durchschnittlich
  • Humor:  humorvoll
  • Spannung:  spannend

Erfahrungsbericht von katamar

Kinder und Spinnen

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Nein

Soll man halbwüchsigen Kindern diesen Horror zumuten ?

Der Familienrat beschloss an einem verregneten Sonntagnachmittag ins Kino zu gehen.Als einziger "Familienfilm" bot sich uns nur "Arac Attack" an und wir kamen überein, dass ein Horrorfilm in elterlicher Begleitung unseren Töchtern (8 und 11 Jahre) zumutbar sei. Die Frage an der Kinokasse nach dem Alter der jüngeren Tochter schmetterten wir mit " alt genug" ab und wurden ohne Behinderung eingelassen (Film freigegeben ab 10 Jahren !)und wunderten uns schon über einige jüngere Gesichter, die ohne Eltern anwesend waren - soviel zum Jugendschutz (!!??)
Wir wussten nicht wieviel Horror uns erwarten würde, aber wir waren gewappnet:

Kurz zum Inhalt :



Drehbuch : Jesse Alexander, Ellory Elkayem

Darsteller : David Arquette, Kari Wuhrer, Scott Terra, Scarlett Johansson, Doug E. Doug, Rick Overton


Bei einer nächtlichen Tour durch die Wüste Arizonas verliert ein übermüdeter Lastwagenfahrer Fässer mit giftigen Chemikalien. Diese landen in einem Tümpel,wo sie ausrinnen und woher der Spinnenfreak Joshua sein Futter für seine Tiere bezieht.Innerhalb weniger Tage werden Hunderte von Spinnen zu riesigen Ungetümen und der Besitzer wird von seinen Lieblingen eingesponnen und aufgefressen.
Die gigantischen Springspinnen bedrohen zuerst die Haustiere,darunter auch Strausse von einer Farm des Bürgermeisters, der nur sein eigenes finanzielles Wohlergehen im Sinn hat, machen dann aber auch vor den Bewohnern der Bergarbeiter-Stadt Prosperity nicht Halt.
Nur Ingenieur Chris McComick bewahrt kühlen Kopf: Zusammen mit der Gesetzeshüterin Sam Parker stellt sich Chris den lastwagengroßen Monstern in den Weg.
Es gibt sehr viele Schiessorgien, Motorradverfolgungsszenen mit unglaublichen Stunts aber auch witzige Charaktere, wie einen Piratensenderbesitzer und eine alternde Provinzschönheit , die sich das Rauchen abzugewöhnen versucht.
Alles in allem sehr grausige Szenen - wie das einspinnen und aussaugen der Opfer, oder Leichen mit schreckgeweiteten Augen in Großaufnahme - aber auch lustige und komödienhafte Beispiele - wie der Verehrer Chris, der Sam öfters versucht seine Liebe zu gestehen oder der Piratensenderheini, der vom Auftauchen von Aliens fest überzeugt ist....


Fazit:
Bestimmt kein Film für Kinder unter 12 Jahren ohne Elternbegleitung, die schreckliche Szenen vorausahnend notfalls
die Augen zu und die Hand halten kann.
Denn schreiende und in Panik flüchtende Menschen, in Schreck erstarrte Leichen und Schiessduelle mit zerplatzenden Tieren, sind wahrlich keine Augenweide und ein Garant für Alpträume, die sich bei meiner Tochter auch einstellten - trotz Versicherung, dass alles nur am Computer gemacht und daher nicht echt sei!
Die grössere Tochter konnte über die witzigen Szenen sehr lachen und fand es amüsant - aber ich denke, dass dabei unsere Flankierung eine wesentliche Rolle spielte!
Nochmals : absolut kein Kinderfilm !

6 Bewertungen