Arbeiten im Ausland Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 08/2003
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Erfahrungsbericht von somerset33
Berufserfahrung im Ausland
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Wer sich entscheidet, im Ausland zu arbeiten, beweist erst einmal Mut über den eigenen Tellerrand zu sehen (oder er ist naiv). Generell gilt, wer eine berufliche Auslandserfahrung aufweisen kann, hat mehr Chancen, sich weiter zu entwickeln, auch wenn er wieder in die Heimat zurückkehrt.
Man kann nun durch Zufall oder Bestimmung ins Ausland kommen. Diese Tips sollen denjenigen helfen, die durch eigene Planung in die weite Welt ausschweifen wollen.
Suche Dir ein Land aus, daß Dir gefällt und deren Sprache Du einigermaßen beherrschst. Ansonsten mußt Du Dich am Anfang mit Aushilfsjobs begnügen und das wird Deinen Lebensstandard sehr einschränken. Auf der anderen Seite wirst Du Erfahrungen machen, wieviel in Dir steckt und die können unter Umständen sehr wertvoll sein. Die Sprache lernt man dabei, abhängig vom Talent, nebenher.
Setz Dir eine Zeit (3 bis 6 Monate), um Dich und alles andere gut vorzubereiten, bevor Du ins Ausland gehst.
Fürs erste reicht eine Unterkunft in einer kleinen Pension oder Bed & Breakfast, bevor man sich eine eigene Wohnung sucht, es sei denn man kann bei Freunden sein Bett finden. Aber auch Freunde sollte man nicht überstrapazieren und es ist besser, unabhängig zu sein. Regel: bevor man nicht einen job hat, sollte man sich auch keine Wohnung suchen.
Arbeiten in der EU ist mit keinerlei Einschränkungen verbunden (Arbeitserlaubnis etc.). Bei anderen Ländern erkundige Dich genau nach den geforderten Unterlagen (Botschaften).
Mach Dir einen genauen Plan über Deine Finanzen. Löse Dein deutsches Konto noch nicht auf, da Du es brauchen wirst, wenn Du ein Konto im Ausland eröffnen willst. Ein Konto im Ausland zu eröffnen ist sehr, sehr schwierig !! Stelle Dich darauf ein, daß die Bank ALLES von Dir und Deinem Konto in der Heimat wissen will. Ebenso brauchst Du Referenzen, die für Dich einen guten Leumund abgeben müssen, also Dich gut kennen. Unter Umständen kann diese Prozedur Monate dauern. Sei also gut darauf vorbereitet, daß Du Dein Gehalt für die erste Zeit cash oder per Scheck auf die Hand bekommst.
Denke soweit es geht strukturiert mit klar gesetzten Zielen. Mach einen Plan und gib Dir selber Zeit, Dein Ziel zu erreichen. Wenn Du nach einem Jahr nicht fähig bist, einen einigermaßen normalen job zu finden, der Dich selber ernährt, ohne Deine Reserven zu Hause (Eltern, Freunde, Konto) anzugreifen, solltest Du Deine Konsequenzen ergreifen und nach Hause zurückkehren. Auch die Sprache sollte nach einem Jahr für Dich kein großes Problem mehr sein. Es muß nicht perfekt sein (Fehler in der Grammatik sind überhaupt nicht schlimm), aber man sollte sich klar und einigermaßen fließend unterhalten könne. Zweige lieber einen gewissen Betrag von Deinem Verdienten ab und besuche die Abendschule.
Versuche soviel wie möglich Freunde und Bekannte zu machen (es ist leichter, sich mit Deutschen zu treffen und Erfahrungen auszutauschen, aber es bringt nicht sehr viel). Wenn Du Land und Leute verstehen willst, versuche Kontakte zu knüpfen. Das wird Dich erstens dazu veranlassen, ihre Sprache zu sprechen und zweitens öffnet es Dich, ihre Mentalität zu begreifen. Sei offen gegenüber Andersartigem ! Zeige Interesse an anderen Kulturen, denn das wird Dich davor bewahren, zu pauschalisieren oder durch Nichtverstehen von historischen Hintergründen falsche Vorurteile zu treffen. Kauf Dir entsprechende Bücher und bereite Dich damit vor, bevor Du in Dein Land der Wahl gehst.
Versuche durch sportliche Aktivitäten weitere soziale Kontakte zu machen. Trete einem Sportverein bei, oder schließe Dich einer Sportgruppe an. Lies die örtliche Stadtteilzeitung und suche nach „Gruppen“ Deines Interesses. Biete durch Aushängetafeln in Supermärkten etc. oder Kleinanzeigen Deine Dienste als Nachhilfelehrer in Deiner Sprache an.
Halte Deine Augen und Ohren weit offen und sauge ALLES wie ein Schwamm in Dich auf. Höre viel Radio (durch die permanente Wiederholung der Werbung nimmst Du die Sprache besser auf und schnappst typische, tägliche Redewendungen auf).
Sei nicht verzweifelt, wenn Dir am Anfang einiges nicht gelingt. Manchmal fühlt man sich einsam unter all den „Fremden“ und verspürt so etwas, wie Zukunftsangst. Aber das wird Dich sensibel halten und ist eines der wichtigsten Erfahrungen im Leben. Nimm eine negative Erfahrung auch als eine positive.
Als erstes wird man eine aufregende Zeit erleben und so was, wie einen „kick“ bekommen. Alles ist neu und hat seine eigene Dynamik. Nach einer gewissen Zeit und nach dem ersten „settle down“ wird alles etwas ruhiger und man realisiert, daß auch dieses Land seine eigene Problematik etc. hat. Aber wenn Du dieses Gefühl dann haben solltest, bist Du über die erste große Hürde schon längst hinweg.
Man kann nun durch Zufall oder Bestimmung ins Ausland kommen. Diese Tips sollen denjenigen helfen, die durch eigene Planung in die weite Welt ausschweifen wollen.
Suche Dir ein Land aus, daß Dir gefällt und deren Sprache Du einigermaßen beherrschst. Ansonsten mußt Du Dich am Anfang mit Aushilfsjobs begnügen und das wird Deinen Lebensstandard sehr einschränken. Auf der anderen Seite wirst Du Erfahrungen machen, wieviel in Dir steckt und die können unter Umständen sehr wertvoll sein. Die Sprache lernt man dabei, abhängig vom Talent, nebenher.
Setz Dir eine Zeit (3 bis 6 Monate), um Dich und alles andere gut vorzubereiten, bevor Du ins Ausland gehst.
Fürs erste reicht eine Unterkunft in einer kleinen Pension oder Bed & Breakfast, bevor man sich eine eigene Wohnung sucht, es sei denn man kann bei Freunden sein Bett finden. Aber auch Freunde sollte man nicht überstrapazieren und es ist besser, unabhängig zu sein. Regel: bevor man nicht einen job hat, sollte man sich auch keine Wohnung suchen.
Arbeiten in der EU ist mit keinerlei Einschränkungen verbunden (Arbeitserlaubnis etc.). Bei anderen Ländern erkundige Dich genau nach den geforderten Unterlagen (Botschaften).
Mach Dir einen genauen Plan über Deine Finanzen. Löse Dein deutsches Konto noch nicht auf, da Du es brauchen wirst, wenn Du ein Konto im Ausland eröffnen willst. Ein Konto im Ausland zu eröffnen ist sehr, sehr schwierig !! Stelle Dich darauf ein, daß die Bank ALLES von Dir und Deinem Konto in der Heimat wissen will. Ebenso brauchst Du Referenzen, die für Dich einen guten Leumund abgeben müssen, also Dich gut kennen. Unter Umständen kann diese Prozedur Monate dauern. Sei also gut darauf vorbereitet, daß Du Dein Gehalt für die erste Zeit cash oder per Scheck auf die Hand bekommst.
Denke soweit es geht strukturiert mit klar gesetzten Zielen. Mach einen Plan und gib Dir selber Zeit, Dein Ziel zu erreichen. Wenn Du nach einem Jahr nicht fähig bist, einen einigermaßen normalen job zu finden, der Dich selber ernährt, ohne Deine Reserven zu Hause (Eltern, Freunde, Konto) anzugreifen, solltest Du Deine Konsequenzen ergreifen und nach Hause zurückkehren. Auch die Sprache sollte nach einem Jahr für Dich kein großes Problem mehr sein. Es muß nicht perfekt sein (Fehler in der Grammatik sind überhaupt nicht schlimm), aber man sollte sich klar und einigermaßen fließend unterhalten könne. Zweige lieber einen gewissen Betrag von Deinem Verdienten ab und besuche die Abendschule.
Versuche soviel wie möglich Freunde und Bekannte zu machen (es ist leichter, sich mit Deutschen zu treffen und Erfahrungen auszutauschen, aber es bringt nicht sehr viel). Wenn Du Land und Leute verstehen willst, versuche Kontakte zu knüpfen. Das wird Dich erstens dazu veranlassen, ihre Sprache zu sprechen und zweitens öffnet es Dich, ihre Mentalität zu begreifen. Sei offen gegenüber Andersartigem ! Zeige Interesse an anderen Kulturen, denn das wird Dich davor bewahren, zu pauschalisieren oder durch Nichtverstehen von historischen Hintergründen falsche Vorurteile zu treffen. Kauf Dir entsprechende Bücher und bereite Dich damit vor, bevor Du in Dein Land der Wahl gehst.
Versuche durch sportliche Aktivitäten weitere soziale Kontakte zu machen. Trete einem Sportverein bei, oder schließe Dich einer Sportgruppe an. Lies die örtliche Stadtteilzeitung und suche nach „Gruppen“ Deines Interesses. Biete durch Aushängetafeln in Supermärkten etc. oder Kleinanzeigen Deine Dienste als Nachhilfelehrer in Deiner Sprache an.
Halte Deine Augen und Ohren weit offen und sauge ALLES wie ein Schwamm in Dich auf. Höre viel Radio (durch die permanente Wiederholung der Werbung nimmst Du die Sprache besser auf und schnappst typische, tägliche Redewendungen auf).
Sei nicht verzweifelt, wenn Dir am Anfang einiges nicht gelingt. Manchmal fühlt man sich einsam unter all den „Fremden“ und verspürt so etwas, wie Zukunftsangst. Aber das wird Dich sensibel halten und ist eines der wichtigsten Erfahrungen im Leben. Nimm eine negative Erfahrung auch als eine positive.
Als erstes wird man eine aufregende Zeit erleben und so was, wie einen „kick“ bekommen. Alles ist neu und hat seine eigene Dynamik. Nach einer gewissen Zeit und nach dem ersten „settle down“ wird alles etwas ruhiger und man realisiert, daß auch dieses Land seine eigene Problematik etc. hat. Aber wenn Du dieses Gefühl dann haben solltest, bist Du über die erste große Hürde schon längst hinweg.
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