Arbeiten im Ausland Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 08/2003
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Erfahrungsbericht von airblade
Arbeiten und Leben in den USA
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Alles verlassen? Familie und Freunde. 6000 Meilen weit weg leben? Die Angst davor in die USA zu gehen ist fast genauso groß wie die Abenteuerlust. Oft liegen die Ursachen dieser Angst in der Ungewissheit was einen dort erwartet. Hier soll eine Hilfestellung gegeben werden, wie man den richtigen Arbeitsplatz findet und sich am einfachsten auf die Umstände im Land der unbegrenzten Möglichkeiten einstellt.
Vor jeder Arbeitsstelle in den USA steht das Arbeitsvisum. Im Allgemeinen gilt ein solches Arbeitsvisum 5 Jahre und muss anschließend verlängert werden oder man beantragt eine greencard. Doch wie erhält man ein solches Arbeitsvisum? Der amerikanische Arbeitgeber muss bei den Behörden glaubhaft machen können, dass man als Deutscher für den Job besser geeignet ist als der amerikanische Mitbewerber. Im Klartext heißt dies: für ungelernte oder niedrig qualifizierte Tätigkeiten besteht kaum eine Chance -besten Falls über eine Praktikumsstelle- ein solches Visum zu erhalten. Sehr gute Jobchancen hingegen haben hochqualifizierte Experten wie z.B. Juristen, IT-Spezialisten, Ärzte aber auch Lehrer und Finanzmanager. Gerade im Sonnenstaat Kalifornien wird Hände ringend nach Lehrern gesucht. Für deutsche Lehrer mit guten Englischkenntnissen bestehen hier hervorragende Einstiegsmöglichkeiten.
Wie geht’s weiter, wenn man erst einmal eine Arbeitsstelle und das passende Visum erhalten hat. Nun gilt es sich vorrangig um eine Social Security Nummer zu kümmern. Sie ist Voraussetzung für den Führerschein, das Bankkonto, die Wohnung und die amerikanische Krankenversicherung.
WOHNUNGSSUCHE
Mit der Social Security Number kann man nun die ersten Schritte ins amerikanische Alltagsleben wagen. Bei der Wohnungssuche findet man in den USA ein deutliches Überangebot vor. Man sollte sich anfangs über das Internet oder die Zeitung eine einfach Wohngelegenheit in einer WG suchen. Generell bieten aber auch das örtliche Goethe Institut und die deutsche Botschaft gute Hilfestellungen. Bei Mietanlagen kann es sein, dass man den Credit Check mangels Credit History nicht besteht. Hier hilft das hinterlegen einer höheren Kaution oder die Bürgschaft der Firma.
BANKKONTO
Voraussetzung für ein Bank- bzw. Girokonto ist der amerikanische Führerschein und die oben angesprochene Social Security Nummer. Wer bei der Bank mit dem ersten Gehaltsscheck oder der Bescheinigung des Arbeitgebers ein regelmäßiges Einkommen nachweisen kann, für den wird jedoch meist eine Ausnahme gemacht. Das Konto ist in der Regel überlebensnotwendig, da von dort alle Kosten wie Miete, Strom, Telefon und Kreditkarte abgebucht werden. Auf letztere sollte man näher einzugehen, denn kein Amerikaner ohne Kreditkarte.
KREDITKARTE
Hier gilt die einfache aber für Deutsche unverständliche Grundregel, dass nur derjenige kreditwürdig ist, bei dem sich bereits gezeigt hat, dass er einige Kredite ohne Probleme abbezahlt hat (die sogenannte Credit History). Doch der Mensch in den USA ist ohne Creditcard nur die Hälfte wert. Günstige Kredite für Haus und Auto gibt’s eben nur mit einer solchen Karte. Der Bann muss also erst einmal gebrochen werden. Am einfachsten funktioniert dies über eine „secured“ Visa- oder Master-Card, bei der man sich verpflichtet eine größere Summe zinsfrei auf dem Konto zu belassen und noch dazu höhere Gebühren von bis zu 60 Dollar pro Jahr bezahlt. Wer jedoch die Rechnungen dieser Karte anstandslos bezahlt wird sich bald vor Angeboten von anderen Karten kaum noch retten können.
FÜHRERSCHEIN
Wer ein Auto kaufen will, braucht vorher einen amerikanischen Führerschein um gigantische Versicherungskosten zu vermeiden. Der Erwerb eines solchen gestaltet sich erheblich einfacher als in Deutschland. Die Theorieprüfung besteht aus einem Multiple-Choice-Test, auf den man sich mit Prospekten des Department of Motor Vehicles (DMV) vorbereiten sollte. Hat man diesen Test bestanden, sollte man telefonisch einen Termin zur praktischen Prüfung vereinbaren. Sie besteht aus einer circa 15 Minuten langen fahrt um mehrere Blocks. Die Gesamtkosten sind abhängig vom jeweiligen Bundesstaat, liegen aber in der Regel deutlich unter der 100 Dollar Grenze.
FAZIT
Das Leben und Arbeiten in den USA gestaltet sich anfangs schwieriger als die meisten erwarten, doch wer diesen Stress übersteht, kann sich als Amerikaner fühlen und den american way of life voll und ganz auskosten. Gerade in Sachen Gehalt lässt sich hier viel mehr erreichen als in Deutschland. Wer Qualifikation und Einsatz zeigt, der wird nach den ersten Gehaltsschecks schnell den Stress der ersten Monate vergessen.
Vor jeder Arbeitsstelle in den USA steht das Arbeitsvisum. Im Allgemeinen gilt ein solches Arbeitsvisum 5 Jahre und muss anschließend verlängert werden oder man beantragt eine greencard. Doch wie erhält man ein solches Arbeitsvisum? Der amerikanische Arbeitgeber muss bei den Behörden glaubhaft machen können, dass man als Deutscher für den Job besser geeignet ist als der amerikanische Mitbewerber. Im Klartext heißt dies: für ungelernte oder niedrig qualifizierte Tätigkeiten besteht kaum eine Chance -besten Falls über eine Praktikumsstelle- ein solches Visum zu erhalten. Sehr gute Jobchancen hingegen haben hochqualifizierte Experten wie z.B. Juristen, IT-Spezialisten, Ärzte aber auch Lehrer und Finanzmanager. Gerade im Sonnenstaat Kalifornien wird Hände ringend nach Lehrern gesucht. Für deutsche Lehrer mit guten Englischkenntnissen bestehen hier hervorragende Einstiegsmöglichkeiten.
Wie geht’s weiter, wenn man erst einmal eine Arbeitsstelle und das passende Visum erhalten hat. Nun gilt es sich vorrangig um eine Social Security Nummer zu kümmern. Sie ist Voraussetzung für den Führerschein, das Bankkonto, die Wohnung und die amerikanische Krankenversicherung.
WOHNUNGSSUCHE
Mit der Social Security Number kann man nun die ersten Schritte ins amerikanische Alltagsleben wagen. Bei der Wohnungssuche findet man in den USA ein deutliches Überangebot vor. Man sollte sich anfangs über das Internet oder die Zeitung eine einfach Wohngelegenheit in einer WG suchen. Generell bieten aber auch das örtliche Goethe Institut und die deutsche Botschaft gute Hilfestellungen. Bei Mietanlagen kann es sein, dass man den Credit Check mangels Credit History nicht besteht. Hier hilft das hinterlegen einer höheren Kaution oder die Bürgschaft der Firma.
BANKKONTO
Voraussetzung für ein Bank- bzw. Girokonto ist der amerikanische Führerschein und die oben angesprochene Social Security Nummer. Wer bei der Bank mit dem ersten Gehaltsscheck oder der Bescheinigung des Arbeitgebers ein regelmäßiges Einkommen nachweisen kann, für den wird jedoch meist eine Ausnahme gemacht. Das Konto ist in der Regel überlebensnotwendig, da von dort alle Kosten wie Miete, Strom, Telefon und Kreditkarte abgebucht werden. Auf letztere sollte man näher einzugehen, denn kein Amerikaner ohne Kreditkarte.
KREDITKARTE
Hier gilt die einfache aber für Deutsche unverständliche Grundregel, dass nur derjenige kreditwürdig ist, bei dem sich bereits gezeigt hat, dass er einige Kredite ohne Probleme abbezahlt hat (die sogenannte Credit History). Doch der Mensch in den USA ist ohne Creditcard nur die Hälfte wert. Günstige Kredite für Haus und Auto gibt’s eben nur mit einer solchen Karte. Der Bann muss also erst einmal gebrochen werden. Am einfachsten funktioniert dies über eine „secured“ Visa- oder Master-Card, bei der man sich verpflichtet eine größere Summe zinsfrei auf dem Konto zu belassen und noch dazu höhere Gebühren von bis zu 60 Dollar pro Jahr bezahlt. Wer jedoch die Rechnungen dieser Karte anstandslos bezahlt wird sich bald vor Angeboten von anderen Karten kaum noch retten können.
FÜHRERSCHEIN
Wer ein Auto kaufen will, braucht vorher einen amerikanischen Führerschein um gigantische Versicherungskosten zu vermeiden. Der Erwerb eines solchen gestaltet sich erheblich einfacher als in Deutschland. Die Theorieprüfung besteht aus einem Multiple-Choice-Test, auf den man sich mit Prospekten des Department of Motor Vehicles (DMV) vorbereiten sollte. Hat man diesen Test bestanden, sollte man telefonisch einen Termin zur praktischen Prüfung vereinbaren. Sie besteht aus einer circa 15 Minuten langen fahrt um mehrere Blocks. Die Gesamtkosten sind abhängig vom jeweiligen Bundesstaat, liegen aber in der Regel deutlich unter der 100 Dollar Grenze.
FAZIT
Das Leben und Arbeiten in den USA gestaltet sich anfangs schwieriger als die meisten erwarten, doch wer diesen Stress übersteht, kann sich als Amerikaner fühlen und den american way of life voll und ganz auskosten. Gerade in Sachen Gehalt lässt sich hier viel mehr erreichen als in Deutschland. Wer Qualifikation und Einsatz zeigt, der wird nach den ersten Gehaltsschecks schnell den Stress der ersten Monate vergessen.
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