Arizona Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von Mhkize
Arizona – Das Land der Kaktus und Eichen
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Arizona – Das Land der Kaktus und Eichen
Meine Schwiegermutter, ein schweizer Künstlerin, sitzt im Campingstuhl und schaut auf die riesigen Saguaro Kaktuse in der Wüste von Arizona und bekommt eine Geschmack von der Wild-West-Romantik. Kurz nachdem dem ihr Mann starb hat sie mich und meinen Mann eingeladen kreuz und quer durch Arizona zu fahren.
Kurz entschlossen haben wir unserer Großstadt in Europa "Ade", gesagt und sind über New York nach Phoenix geflogen, habe dort eine Geländewagen gemietet, uns mit entsprechenden Straßenkarten ausgestattet. Auf Empfehlung verschiedener Freunde haben wird dann einfach jeden Morgen beim Frühstück das neue Reisziel festgelegt, ein Zimmer in einem Motel voraus gebucht. Sicher ist sicher. Wir legten unsere Route fest und suchten die Stellen aus, die wir besichtigen wollten.
Unser erstes Reiseziel war Lukeville an der mexikanischen Grenze, wo wir uns für zwei Tage einrichteten, um das "Organ Pine Cactus National Monument" in der Sonoran Wüste zu besichtigen. Lukaville, anderweitig bekannt als "Gringo Pass", mit einem Motel und einem Speiselokal ist nicht gerade ein Urlaubsort, wie man sich ihn wünscht, aber in Anbetracht der Sonora Wüste ist man auch eine spartanischen Unterkunft sehr wertvoll.
Die Parkverwaltung macht aus dem "Organ Pine" ein lebendes Museum. Organ Pine ist ein geschützte Freiluftbereich, wo eines der weltweit größten Ökosysteme unberührt überlebten. Im Besucherzentrum kann man sich anhand von Dia-Shows, als auch mit Reiseführer, auf die zwei verschiedenen Routen vorbereiten. Die Route zum Puerto Blanco oder Ajo Mountain.
Von Likeville fuhren wir nach Osten und hatten einen wunderbare Rundsicht. Wir machten eine kleinen Abstecher zum Grabmal, wo das Feuergefecht von OK Corral und anderen Wildwestgrößen nach der Überlieferungen stattfand. Dann fuhren wir entlang einer Geländestraße nach Elfrida und folgten einem verwitterten Hinweisschild das uns versprach dort verschiedenen Teile aus Schlangenhaute zu bekommen. Da kamen wir zu ein Wohnwagen gefüllt mit Schlangenhäute und Schmuck aus den einheimischen Steinen. Alle diese Teile wurden zum Kauf angeboten. Was man hier kaufte, musste bezahlen, indem man das Geld in eine Schachten warf, die außerhalb des Wohnwagen aufgestellt war. Ein richtige Vertrauenssache. Der Besitzer kam und sagte: "Hallo!", dann ging er wieder und ließ uns beim allein aussuchen und bezahlen.
Wir fuhren wieder auf der geteerten Straße, nachdem wir in Wilcon übernachteten, stoppten dann um die großartigen Minen von Clifton zu bewundern, dann fuhren wir durch den Apache National Forest. Eine Bergstraße windet sich dem Berg entlang und bieten eine so fantastische Aussicht, die unvergesslich bleibt und was ich in Europa noch nie erleben konnte.
Für zwei Nächte quartierten wir uns in Winslow ein, entlang der alten Route 66, die berühmt wurde durch das Lied der Adler "Take it Easy." In einem Restaurant nach mexikanischem Stil, Casa Blanca Café, bekamen wir ein besseres Essen als in den Gastlokalen vorher.
Am ersten Tag in Winslow gingen wir zum "Petrified Forest national Park". Dies ist kein Wald im üblichen Sinne. Das Petrified Holz ist weit verstreut und bieten eine wunderbare vielfarbige Landschaft.
Leider, die Besucher stahlen ungefähr eine Tonne von diesem Pertified-Holz jeden Monat, so dass die Parkverwaltung dies nun sehr streng kontrolliert und bestraft.
Der nächste Tag bracht uns zu den "Hubbell Trading Post National Historic Site" in Gando und zu den "Canyon de Chelly National Monument" in Chinle.
Das Hubbell ist das älteste Geschäftshaus, das ohne Unterbrechung im Navajo Reservat betrieben wurde und es hat sich kaum verändert seit es von John Lorenzo Hubbell im Jahre 1878 gekauft wurde. Die hohen Ladentische in der knarrende Holzfußboden machen das Einkaufen zu einem besonderen Erlebnis.
Der Canyon de Chelly ist ein fantastische Ort. Am Fuße der steilen roten Felswände und in den Höhlen der Canyon-Wände sind die Ruinen von Indianersiedlungen die zwischen 350 und 1300 n.Ch. errichtet wurden. Hier hat der Besucher die Möglichkeit etwas über die Geschichte der Indianer im Süd-Westen zu erfahren von der frühesten Korbmacherzeit bis zu den heutigen Navajos, die hier als Bauern leben.
Unsere nächster Stop war, Grand Canyon National Park. Hierfür habe nicht viel Zeit benutzt. Wir hatten es zu eilig. Wir benutzen Straßen die wenig befahren wurden.
Dann fuhren wir nach Norden zu den Vermilion Felsen und der Navajo-Brücke. Ein wirklich überwältigender Anblick, wie die stählerne Brücke auf den Felsen aufliegt, sie scheint fast zu schweben, und den Canyon überspannt. Hier verbrachten wir nur eine Nacht und fuhren am nächsten Tag wieder in Richtung Süden durch eine ganz andere Art von Landschaft – Oak Creek Canyon -
Der letzte Tag brachte uns nach Jerome, eine charmante Stadt mit den Gebäuden an den Hügelstufen hingebaut und an manchen Stellen möchte man meinen, dass sie den Berg herunterfallen.
Es waren zehn wunderbare Tage, von denen ich noch sehr lange zehren werde.
Meine Schwiegermutter, ein schweizer Künstlerin, sitzt im Campingstuhl und schaut auf die riesigen Saguaro Kaktuse in der Wüste von Arizona und bekommt eine Geschmack von der Wild-West-Romantik. Kurz nachdem dem ihr Mann starb hat sie mich und meinen Mann eingeladen kreuz und quer durch Arizona zu fahren.
Kurz entschlossen haben wir unserer Großstadt in Europa "Ade", gesagt und sind über New York nach Phoenix geflogen, habe dort eine Geländewagen gemietet, uns mit entsprechenden Straßenkarten ausgestattet. Auf Empfehlung verschiedener Freunde haben wird dann einfach jeden Morgen beim Frühstück das neue Reisziel festgelegt, ein Zimmer in einem Motel voraus gebucht. Sicher ist sicher. Wir legten unsere Route fest und suchten die Stellen aus, die wir besichtigen wollten.
Unser erstes Reiseziel war Lukeville an der mexikanischen Grenze, wo wir uns für zwei Tage einrichteten, um das "Organ Pine Cactus National Monument" in der Sonoran Wüste zu besichtigen. Lukaville, anderweitig bekannt als "Gringo Pass", mit einem Motel und einem Speiselokal ist nicht gerade ein Urlaubsort, wie man sich ihn wünscht, aber in Anbetracht der Sonora Wüste ist man auch eine spartanischen Unterkunft sehr wertvoll.
Die Parkverwaltung macht aus dem "Organ Pine" ein lebendes Museum. Organ Pine ist ein geschützte Freiluftbereich, wo eines der weltweit größten Ökosysteme unberührt überlebten. Im Besucherzentrum kann man sich anhand von Dia-Shows, als auch mit Reiseführer, auf die zwei verschiedenen Routen vorbereiten. Die Route zum Puerto Blanco oder Ajo Mountain.
Von Likeville fuhren wir nach Osten und hatten einen wunderbare Rundsicht. Wir machten eine kleinen Abstecher zum Grabmal, wo das Feuergefecht von OK Corral und anderen Wildwestgrößen nach der Überlieferungen stattfand. Dann fuhren wir entlang einer Geländestraße nach Elfrida und folgten einem verwitterten Hinweisschild das uns versprach dort verschiedenen Teile aus Schlangenhaute zu bekommen. Da kamen wir zu ein Wohnwagen gefüllt mit Schlangenhäute und Schmuck aus den einheimischen Steinen. Alle diese Teile wurden zum Kauf angeboten. Was man hier kaufte, musste bezahlen, indem man das Geld in eine Schachten warf, die außerhalb des Wohnwagen aufgestellt war. Ein richtige Vertrauenssache. Der Besitzer kam und sagte: "Hallo!", dann ging er wieder und ließ uns beim allein aussuchen und bezahlen.
Wir fuhren wieder auf der geteerten Straße, nachdem wir in Wilcon übernachteten, stoppten dann um die großartigen Minen von Clifton zu bewundern, dann fuhren wir durch den Apache National Forest. Eine Bergstraße windet sich dem Berg entlang und bieten eine so fantastische Aussicht, die unvergesslich bleibt und was ich in Europa noch nie erleben konnte.
Für zwei Nächte quartierten wir uns in Winslow ein, entlang der alten Route 66, die berühmt wurde durch das Lied der Adler "Take it Easy." In einem Restaurant nach mexikanischem Stil, Casa Blanca Café, bekamen wir ein besseres Essen als in den Gastlokalen vorher.
Am ersten Tag in Winslow gingen wir zum "Petrified Forest national Park". Dies ist kein Wald im üblichen Sinne. Das Petrified Holz ist weit verstreut und bieten eine wunderbare vielfarbige Landschaft.
Leider, die Besucher stahlen ungefähr eine Tonne von diesem Pertified-Holz jeden Monat, so dass die Parkverwaltung dies nun sehr streng kontrolliert und bestraft.
Der nächste Tag bracht uns zu den "Hubbell Trading Post National Historic Site" in Gando und zu den "Canyon de Chelly National Monument" in Chinle.
Das Hubbell ist das älteste Geschäftshaus, das ohne Unterbrechung im Navajo Reservat betrieben wurde und es hat sich kaum verändert seit es von John Lorenzo Hubbell im Jahre 1878 gekauft wurde. Die hohen Ladentische in der knarrende Holzfußboden machen das Einkaufen zu einem besonderen Erlebnis.
Der Canyon de Chelly ist ein fantastische Ort. Am Fuße der steilen roten Felswände und in den Höhlen der Canyon-Wände sind die Ruinen von Indianersiedlungen die zwischen 350 und 1300 n.Ch. errichtet wurden. Hier hat der Besucher die Möglichkeit etwas über die Geschichte der Indianer im Süd-Westen zu erfahren von der frühesten Korbmacherzeit bis zu den heutigen Navajos, die hier als Bauern leben.
Unsere nächster Stop war, Grand Canyon National Park. Hierfür habe nicht viel Zeit benutzt. Wir hatten es zu eilig. Wir benutzen Straßen die wenig befahren wurden.
Dann fuhren wir nach Norden zu den Vermilion Felsen und der Navajo-Brücke. Ein wirklich überwältigender Anblick, wie die stählerne Brücke auf den Felsen aufliegt, sie scheint fast zu schweben, und den Canyon überspannt. Hier verbrachten wir nur eine Nacht und fuhren am nächsten Tag wieder in Richtung Süden durch eine ganz andere Art von Landschaft – Oak Creek Canyon -
Der letzte Tag brachte uns nach Jerome, eine charmante Stadt mit den Gebäuden an den Hügelstufen hingebaut und an manchen Stellen möchte man meinen, dass sie den Berg herunterfallen.
Es waren zehn wunderbare Tage, von denen ich noch sehr lange zehren werde.
14 Bewertungen, 2 Kommentare
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16.02.2002, 21:15 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichsehr interessante Meinung
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16.02.2002, 21:12 Uhr von romyal
Bewertung: sehr hilfreichwar auch schon da - einfach great!
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