Auberginen Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Summe aller Bewertungen
- Geschmack:
- Gesundheitsfaktor:
Erfahrungsbericht von augsburg
Wärmeliebende Exotin
Pro:
vielseitig verwendbar, kalorienarm
Kontra:
anspruchsvolle Pflanze
Empfehlung:
Ja
Steckbrief
Die Aubergine, eine uralte Kulturpflanze, stammt aus Indien, Assam und Burma. Auch in China wird eine Sorte mit ziemlich kleinen Früchten angebaut.
Die ursprüngliche Pflanzenform bringt weisse oder gelbe Auberginen hervor, die an Eier erinnern, deshalb auch der Name Eierfrucht.
Die Aubergine wurde bereits im 13. Jahrhundert von Arabern auf die europäischen Märkte gebracht.
Die heutigen Sorten haben länglich-ovale Früchte, die ca. 230 bis 400 Gramm auf die Waage bringen. Klassisch ist die dunkelviolette lackglänzende Haut. Es gibt jedoch auch schon Züchtungen mit knallroten und runden Früchten.
Das Fruchtfleisch ist fest und weiss mit kleinen essbaren Kernen.
Quo vadis
Heutige Anbaugebiete der Aubergine sind die Mittelmeerländer, Afrika, Holland und natürlich mein Garten.
Der wärmste Platz in meinem Garten ist gerade gut genug für die Aubergine, denn sie lieben warme und geschützte Orte.
Aber vor dem Genuss kommt die Arbeit bzw. die Anzucht der Auberginenpflanzen.
Anzucht
Die Samen werden über Nacht eingeweicht und dann im Abstand von ca. 2 cm in eine Schale gesät und mit Folie abgedeckt, damit’s schön feucht und warm bleibt.
Die Keimlinge müssen bei 22 bis 24 Grad Celsius langsam heranwachsen und wenn sie ca. 5 cm gross geworden sind, werden sie in Töpfe verpflanzt.
Die Wohlfühltemperatur der Auberginenpflänzchen liegt jetzt bei mindestens 21 Grad am Tag und 18 Grad bei Nacht und gegossen werden sie mit angewärmten Wasser dem man bei Bedarf auch etwas Flüssigdünger zusetzen kann.
Standort
Ab Mai kann ich meinen Jungpflanzen dann einen Sonnenplatz im Garten anbieten oder wenn man auf Nummer sicher gehen möchte setzt man sie hinter Glas ins Gewächshaus.
Auberginen lieben feuchten, tiefen und nährstoffreichen Boden. Darum sollte man dem Boden vor dem Auspflanzen Mist, Kompost, Horn-oder Knochenmehl oder Blaukorn ca. 30-60 g/qm zugeben.
Pflege
Zur Sicherheit im Freien, kann man die Auberginen mit Folie abdecken. Bei mir hat sich auch eine Bodenabdeckung mit Mulchfolie bewährt, dass speichert die Wärme.
Regelmässiges giessen und lüften ist jetzt angesagt und natürlich brauchen die Pflanzen viel Wärme.
Die Pflanze wächst mehrtriebig und zu zum Vorteil grosser und guter Früchte sollte man nicht mehr als drei oder vier Triebe zulassen und diese mit Stöcken stützen.
Triebe, die in den Blattachseln entstehen sollten regelmässig entfernt werden.
Sobald die Pflanze 4 bis 5 Früchte angesetzt hat zwickt man die weiteren Fruchtansätze ab. So ist der Erfolg von grossen und guten Früchten gesichert.
Um Luft und Licht an die Pflanzen zu lassen müssen auch die unteren Blätter immerwieder abgebrochen werden.
Ansonsten brauchen Auberginen feuchten Boden und Wärme, Wärme und nochmals Wärme.
Die Frucht – Geschmack und Nährwert
Auberginen haben so gut wie keinen eigenen Geschmack aber dafür sehr kalorienarm, wenn man sie mit wenig Fett zubereitet.
100 g Aubergine enthält gerade mal 1 g Eiweiss, 4 g Kohlenhydrate, Vitamin B1, B2 und C, 10 g Calcium, und 1 mg Eisen.
Tipps für die Frucht
Auberginen niemals roh verzehren.
Schälen ist überflüssig
Vor dem Braten, die Auberginen in Scheiben schneiden, salzen und/oder mit Zitronensaft beträufeln und etwas ziehen lassen.
Danach die Scheiben abwaschen und leicht auspressen, nach dieser Prozedur saugen Auberginen sich nicht so viel mit Fett voll.
Auberginen können bei Zimmertemperatur gelagert werden.
Verwendung der Aubergine
Eigentlich sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt.
Man kann sie schmoren, alleine oder mit anderen Gemüsesorten zusammen, Braten, Grillen, Halbieren, Füllen, Überbacken, Fritieren, Panieren.
Die Aubergine als Topfpflanze
Wer keinen Garten oder kein Gewächshaus hat, kann die Aubergine auch als Topfpflanze auf dem Balkon oder Terrasse halten.
Aubergine in einen Topf mit mindestens 25 cm Durchmesser pflanzen mit handelsüblicher Blumenerde.
Das ganze dann nur noch an einen warmen und sonnigen Ort stellen und häufig giessen und düngen, ebenfalls mit handelsüblichen Balkonpflanzendünger.
Die Topfkultur hat natürlich den Vorteil, dass man die Pflanzen bei kühleren Temperaturen und schlechtem Wetter einfach ins Haus nehmen kann.
Und jetzt noch das passende Rezept zum Ausprobieren nach erfolgreicher Ernte
Man nehme 4 Auberginen, etwas Salz und Pfeffer, 1-2 Esslöffel Zitronensaft, 4 gelbe Paprikaschoten, 300 g Zucchini, 1 Teelöffel gekörnte Fleischbrühe, 100 g dünne Scheiben durchwachsenen Räucherspeck, 30 g Butter und 200 g mittelalten Gouda.
Auberginen waschen, längs einen Deckel abschneiden und aushöhlen. (nicht wegschmeissen)
Mit Salz und Zitronensaft beträufeln und 15 Minuten ziehen lassen, danach die angesammelte Flüssigkeit abgiessen und die Aubergine gut pfeffern.
Den Deckel und das ausgehöhlte Fruchtfleisch, 2 Paprikaschoten und die Zucchini in Würfel schneiden.
Die restlichen 2 Paprikaschoten pürieren, mit der Brühe und einer halben Tasse Wasser verrühren und in eine hitzebeständig Form giessen, die Auberginen daraufsetzen.
Den Speck bis auf 4 Scheiben würfeln, im Butter ausbraten und mit den Gemüsewürfeln und dem grob geriebenen Gouda mischen.
Alles in die Aubergine füllen und bei 200 Grad Celsius ca. 40 Minuten im vorgeheizten Ofen backen.
5 Minuten vor Ende die Speckscheiben auf die Auberginen legen und kurz kross angrillen.
Als Beilage gibt`s bei uns meistens Reis und für die Kalorienzähler hier sei angemerkt, 1 Portion hat ca 508 kcal.
Die Aubergine, eine uralte Kulturpflanze, stammt aus Indien, Assam und Burma. Auch in China wird eine Sorte mit ziemlich kleinen Früchten angebaut.
Die ursprüngliche Pflanzenform bringt weisse oder gelbe Auberginen hervor, die an Eier erinnern, deshalb auch der Name Eierfrucht.
Die Aubergine wurde bereits im 13. Jahrhundert von Arabern auf die europäischen Märkte gebracht.
Die heutigen Sorten haben länglich-ovale Früchte, die ca. 230 bis 400 Gramm auf die Waage bringen. Klassisch ist die dunkelviolette lackglänzende Haut. Es gibt jedoch auch schon Züchtungen mit knallroten und runden Früchten.
Das Fruchtfleisch ist fest und weiss mit kleinen essbaren Kernen.
Quo vadis
Heutige Anbaugebiete der Aubergine sind die Mittelmeerländer, Afrika, Holland und natürlich mein Garten.
Der wärmste Platz in meinem Garten ist gerade gut genug für die Aubergine, denn sie lieben warme und geschützte Orte.
Aber vor dem Genuss kommt die Arbeit bzw. die Anzucht der Auberginenpflanzen.
Anzucht
Die Samen werden über Nacht eingeweicht und dann im Abstand von ca. 2 cm in eine Schale gesät und mit Folie abgedeckt, damit’s schön feucht und warm bleibt.
Die Keimlinge müssen bei 22 bis 24 Grad Celsius langsam heranwachsen und wenn sie ca. 5 cm gross geworden sind, werden sie in Töpfe verpflanzt.
Die Wohlfühltemperatur der Auberginenpflänzchen liegt jetzt bei mindestens 21 Grad am Tag und 18 Grad bei Nacht und gegossen werden sie mit angewärmten Wasser dem man bei Bedarf auch etwas Flüssigdünger zusetzen kann.
Standort
Ab Mai kann ich meinen Jungpflanzen dann einen Sonnenplatz im Garten anbieten oder wenn man auf Nummer sicher gehen möchte setzt man sie hinter Glas ins Gewächshaus.
Auberginen lieben feuchten, tiefen und nährstoffreichen Boden. Darum sollte man dem Boden vor dem Auspflanzen Mist, Kompost, Horn-oder Knochenmehl oder Blaukorn ca. 30-60 g/qm zugeben.
Pflege
Zur Sicherheit im Freien, kann man die Auberginen mit Folie abdecken. Bei mir hat sich auch eine Bodenabdeckung mit Mulchfolie bewährt, dass speichert die Wärme.
Regelmässiges giessen und lüften ist jetzt angesagt und natürlich brauchen die Pflanzen viel Wärme.
Die Pflanze wächst mehrtriebig und zu zum Vorteil grosser und guter Früchte sollte man nicht mehr als drei oder vier Triebe zulassen und diese mit Stöcken stützen.
Triebe, die in den Blattachseln entstehen sollten regelmässig entfernt werden.
Sobald die Pflanze 4 bis 5 Früchte angesetzt hat zwickt man die weiteren Fruchtansätze ab. So ist der Erfolg von grossen und guten Früchten gesichert.
Um Luft und Licht an die Pflanzen zu lassen müssen auch die unteren Blätter immerwieder abgebrochen werden.
Ansonsten brauchen Auberginen feuchten Boden und Wärme, Wärme und nochmals Wärme.
Die Frucht – Geschmack und Nährwert
Auberginen haben so gut wie keinen eigenen Geschmack aber dafür sehr kalorienarm, wenn man sie mit wenig Fett zubereitet.
100 g Aubergine enthält gerade mal 1 g Eiweiss, 4 g Kohlenhydrate, Vitamin B1, B2 und C, 10 g Calcium, und 1 mg Eisen.
Tipps für die Frucht
Auberginen niemals roh verzehren.
Schälen ist überflüssig
Vor dem Braten, die Auberginen in Scheiben schneiden, salzen und/oder mit Zitronensaft beträufeln und etwas ziehen lassen.
Danach die Scheiben abwaschen und leicht auspressen, nach dieser Prozedur saugen Auberginen sich nicht so viel mit Fett voll.
Auberginen können bei Zimmertemperatur gelagert werden.
Verwendung der Aubergine
Eigentlich sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt.
Man kann sie schmoren, alleine oder mit anderen Gemüsesorten zusammen, Braten, Grillen, Halbieren, Füllen, Überbacken, Fritieren, Panieren.
Die Aubergine als Topfpflanze
Wer keinen Garten oder kein Gewächshaus hat, kann die Aubergine auch als Topfpflanze auf dem Balkon oder Terrasse halten.
Aubergine in einen Topf mit mindestens 25 cm Durchmesser pflanzen mit handelsüblicher Blumenerde.
Das ganze dann nur noch an einen warmen und sonnigen Ort stellen und häufig giessen und düngen, ebenfalls mit handelsüblichen Balkonpflanzendünger.
Die Topfkultur hat natürlich den Vorteil, dass man die Pflanzen bei kühleren Temperaturen und schlechtem Wetter einfach ins Haus nehmen kann.
Und jetzt noch das passende Rezept zum Ausprobieren nach erfolgreicher Ernte
Man nehme 4 Auberginen, etwas Salz und Pfeffer, 1-2 Esslöffel Zitronensaft, 4 gelbe Paprikaschoten, 300 g Zucchini, 1 Teelöffel gekörnte Fleischbrühe, 100 g dünne Scheiben durchwachsenen Räucherspeck, 30 g Butter und 200 g mittelalten Gouda.
Auberginen waschen, längs einen Deckel abschneiden und aushöhlen. (nicht wegschmeissen)
Mit Salz und Zitronensaft beträufeln und 15 Minuten ziehen lassen, danach die angesammelte Flüssigkeit abgiessen und die Aubergine gut pfeffern.
Den Deckel und das ausgehöhlte Fruchtfleisch, 2 Paprikaschoten und die Zucchini in Würfel schneiden.
Die restlichen 2 Paprikaschoten pürieren, mit der Brühe und einer halben Tasse Wasser verrühren und in eine hitzebeständig Form giessen, die Auberginen daraufsetzen.
Den Speck bis auf 4 Scheiben würfeln, im Butter ausbraten und mit den Gemüsewürfeln und dem grob geriebenen Gouda mischen.
Alles in die Aubergine füllen und bei 200 Grad Celsius ca. 40 Minuten im vorgeheizten Ofen backen.
5 Minuten vor Ende die Speckscheiben auf die Auberginen legen und kurz kross angrillen.
Als Beilage gibt`s bei uns meistens Reis und für die Kalorienzähler hier sei angemerkt, 1 Portion hat ca 508 kcal.
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